DE417616C - Verfahren zum Bedrucken duenner unvulkanisierter Gummiplatten - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken duenner unvulkanisierter Gummiplatten

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DE417616C
DE417616C DEP47248D DEP0047248D DE417616C DE 417616 C DE417616 C DE 417616C DE P47248 D DEP47248 D DE P47248D DE P0047248 D DEP0047248 D DE P0047248D DE 417616 C DE417616 C DE 417616C
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Germany
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rubber
unvulcanized rubber
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rubber sheets
sheets
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DEP47248D
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Paragummiwerk M B H
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/26Printing on other surfaces than ordinary paper
    • B41M1/32Printing on other surfaces than ordinary paper on rubber

Landscapes

  • Color Printing (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken dünner unvulkanisierter Gummiplatten. Wenn man unvulkanisierte Gummiplatten geringer Stärke nvecks farbiger Bemusterung, so wie sie auf dem Kalander gezogen sind, dem Bedrucken auf Zylindermaschinen unterwerfen wollte, so würde die dünne, unvulkanisierte Gummiplatte infolge ihrer Dehnungsfähigkeit dem den Aufdruck bewirkenden Druckzylinder nachgeben und infolge dieser Formänderung verzerrt aufgedruckte Muster zeigen. Außerdem wäre das an und für sich schon große Klebevermögen der unvulkanisierten Gummiplatte an der Druckform, besonders wenn zum Aufdruck eine mit Kautschuklösung versetzte Farbstofflösung Verwendung findet, ein sehr störender Umstand. Nimmt man in üblicher Weise abgelagerte, also erhärtete Gummiplatten, so treten diese Übelstände nicht oder weniger auf, zu deren Behebung auch schon andere Vorbehandlungen vorgeschlagen worden sind.
  • Der Erfindung gemäß werden die dünnen unvulkanisierten Gummiplatten an einen, in an sich bekannter Weise mit Gummi überzogenen Druckzylinder angelegt, dessen Gummiüberzug alle Teile der =vulkanisierten Gummiplatte beim Drucken in ihrer Stellung festhält, wobei alsbald nach dem Bedrucken der Gummiplatte mit einer kautschukfreien Ülfarbe das Vulkanisieren der Gummiplatte oder der daraus hergestellten Gegenstände erfolgt.
  • Auf diese Weise wird ein Verzerren der aufzudruckenden Muster und die oft so lästige Faltenbildung vermieden. Selbst Mehrfarbendrucke, bei denen es darauf ankommt, daß ein von mehreren Druckzylindern, deren Zahl sich nach der Anzahl der gewünschten Farben richtet, aufzudruckendes Muster auf eine Stelle der Gummiplatte konzentriert wird, lassen sich mühelos herstellen. Die kautschukfreie Ölfarbe hat zur Folge, daß die Gefahr das Klebens der zu bedruckenden unvulkanisierten Gummiplatte an dem Druckzvlinder vermieden wird. Das 01 verbindet sich bei dem nachfolgenden Vulkanisieren der Gummiplatte in gasförmigen Vulkanisierungsmitteln so innig mit dem Kautschuk, daß es bei diesem Prozeß in ein sogenanntes geschwefeltes Ö1 - »Faktis« genannt - übergeht, wodurch eine festes und dauerndes Haften des Aufdrucks an der Gummioberfläche gewährleistet wird.
  • Auf diese Weise kann man mühelos lange Bahnen selbst ganz frisch auf dem Kalander gezogener dünner unvulkanisierter Gummiplatten wie Papier oder Gewebestoff bedrucken. Das Verfahren vermeidet die Vorbehandlung der Gummiplatte vor dem Bedrucken und macht einen Zusatz von teurer Kautschuklösung zu der Druckfarbe entbehrlich.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zum Bedrucken dünner unv ulkanisierter Gummiplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die dünnen unvulkanisiegten Gummiplatten an einen in an sich bekannter Weise mit Gummi überzogenen Druckzylinder angelegt werden, dessen Gummiüberzug alle Teile der unvulkanisierten Gummiplatte beim Drucken in ihrer Stellung festhält, und daB alsbald nach dem Bedrucken der Gummiplatten mit einer kautschukfreien Ölfarbe das Vulkanisieren der Gummiplatten oder der daraus hergestellten Gegenstände erfolgt.
DEP47248D 1923-12-12 1923-12-13 Verfahren zum Bedrucken duenner unvulkanisierter Gummiplatten Expired DE417616C (de)

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