DE417644C - Handfeger mit umstellbarem Handgriff - Google Patents

Handfeger mit umstellbarem Handgriff

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DE417644C
DE417644C DEG61107D DEG0061107D DE417644C DE 417644 C DE417644 C DE 417644C DE G61107 D DEG61107 D DE G61107D DE G0061107 D DEG0061107 D DE G0061107D DE 417644 C DE417644 C DE 417644C
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Germany
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brush
handle
tongue
adjustable handle
hand brush
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DEG61107D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G1/00Handle constructions
    • B25G1/06Handle constructions reversible or adjustable for position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Handfeger mit umstellbarem Handgriff. Handfeger werden bekanntlich schräg nach vorn und abwärts gerichtet in der Hand gehalten, weshalb sich in der Hauptsache die Borsten an dem abwärts gerichteten vorderen Ende des Handfegers abnutzen, während diejenigen am rückwärtigen Ende des Bürstenholzes erheblich weniger oder fast gar nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Zyr Abstellung dieses übelstand-es sind bereits eine Anzahl Ausgestaltungen von Bürsten bekannt geworden, welche sämtlich auf dem Grundgedanken beruhen, den Handgriff derart verstellbar zu machen, daß er abwechselnd an der einen oder anderen Stirnseite des Bürstenholzes angreift und hierdurch einen gleichmäßigen Verbrauch des Bürstenbesatzes an beiden Endseiten gewährleistet.
  • Die bisher bekannt ,gewordenen derartigen Wendebürsten haben jedbch den Nachteil, daß zur Befestigung des Griffes entweder der Bürstenkörper in besonderer Weise vorgerichtet sein muß, z. B. durch Einfräsungen an der Stirnseite, Ausnehmungen auf dem Rücken, oder aber daß, soweit zum Feststellen des Griffes ein Drehzapfen erforderlich ist, diese Teile unmittelbar auf dem Bürstenrücken angeordnet sind. Alle diese Maßnahmen setzen jedoch. voraus, daß die hierfür notwendigen Arbeiten bereits in der Werkstatt selbst von Fachleuten vorgenommen werden müssen.
  • Die Erfindung erstrebt nun die Einrichtung zum Wenden des Griffes derart zu treffen, daß sie von jedem Laien leicht ausgeführt werden kann, so daß nicht nur mit dieser Einrichtung bereits versehene Bürsten neu in den Verkehr gebracht werden, sondern auch jede ältere einseitig verbrauchte Bürste ohne weiteres in eine Wendebürste umgewandelt werden kann. Die hierfür notwendige Vorrichtung soll für sich allein einen marktfähigen Artikel bilden, allein erstanden und auf jeder neuen oder teilweise verbrauchten Bürste vom Nichtfachmann befestigt werden können, ohne daß das Bürstenhalt selbst irgendeine Veränderung erleidet.
  • Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß der umstellbare Handgriff, dessen Feststellung in den Endlagen in bekannter Weise durch in entsprechende Löcher einer als Träger des Handgriffes dienenden federnden, drehbaren Zunge einspringende Stifte erfolgt, auf einer Schiene sitzt, welche mit dem Drehzapfen für die Zunge und den Haltstiften versehen ist und zur Umwandelung der Bürste in einer Wendebürste auf dem Bürstenkörper befestigt wird.
  • Hierdurch werden besondere Vorteile erreicht. Drehzapfen und Haltestifte sitzen dauernd fest und können sich nicht wie bei einer Anordnung unmittelbar im Holze bei stärkerer Beanspruchung der Bürste durch Ausweitung der Löcher, in denen sie sitzen, lokkern, wodurch der .ganze Griff lose wird und den Gebrauch der Bürste ungünstig beeinflußt. Für die Befestigung auf dem Rücken sind nur zwei Schrauben erforderlich, deren Einschraubung ohne weiteres von jederman leicht vorgenommen werden kann.
  • Eine Ausführungsform des neuen Handfegers ist in der Zeichnung in einem Schaubilde dargestellt.
  • Auf der oberen Seite des Bürstenholzes i ist die SChitne12 befestigt, welche in der Mitte einen lotrechten Zapfen 3 für die um diese drehbare und den Handgriff ¢ tragende Zunge .und außerdem zu beiden Seiten des Zapfents 3 je einen Stift 6, 6' trägt. Die Zunge ist federnd und mit einer auf die Stiffe 6, 6' passenden Öffnung 7 versehen. In jeder der beiden Endlagen der Zunge und des Griffes greift die Zungenöffnung 7 über den entsprechenden Stift 6 oder 6'. Zur überführung des Griffes in die andere Endlage braucht man die Zunge am Griff nur der Federkraft entgegen etwas anzuheben, bis der Stift aus der Öffnung ausgetreten ist, wonach man die Zunge um den Zapfen 3 um 18o° drehen kann. In der anderen Endlage wird dann durch Niederlassung der Zunge wieder der Eingriff zwischen deren Öffnung und dem anderen Stift hergestellt.
  • Bisherige Handfeger lassen sich gemäß der Erfindung leicht dadurch umändern, daß man auf dein Rücken ihres Bürstenholzes die Schiene 2 mit der drehbaren Zunge 5 aufschraubt. Der alte Griff wird vorher am besten abgesägt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Handfeger mit umstellbarem Handgriff, dessen Feststellung in den Endlagen durch in entsprechende Löcher einer als Träger des Handgriffs dienenden federnden, drehbaren Zunge einspringende Stifte erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (3,) für die Zunge (5) und die Haltestiftn (6, 6',) auf einer besonderen auf dem Bürstenrücken zu befestigenden Schiene (2) angeordnet sind.
DEG61107D 1924-04-04 1924-04-04 Handfeger mit umstellbarem Handgriff Expired DE417644C (de)

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