DE417810C - Eisenwasserstoffwiderstaende zur Konstanthaltung elektrischer Stromstaerken - Google Patents

Eisenwasserstoffwiderstaende zur Konstanthaltung elektrischer Stromstaerken

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DE417810C
DE417810C DES62896D DES0062896D DE417810C DE 417810 C DE417810 C DE 417810C DE S62896 D DES62896 D DE S62896D DE S0062896 D DES0062896 D DE S0062896D DE 417810 C DE417810 C DE 417810C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C3/00Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
    • H01C3/04Iron-filament ballast resistors; Other resistors having variable temperature coefficient

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description

  • Eisenwasserstoffwiderstände zur Konstanthaltung elektrischer Stromstärken. Es ist bekannt, daß man zur Abdrosselung von Spannungen bzw. zur Konstanthaltung von Stromstärken sogenannte Eisenwasserstoffwiderstände benutzt. Diese Widerstände bestehen aus einem Eisendraht. welcher sich in einer Glasglocke befindet, die bis zu einem bestimmten Druck mit Wasserstoff gefüllt ist. Wir wollen im folgenden diejenige Stromstärke, welche der Widerstand innerhalb eines bestimmten Spannungsbereichcs konstant hält, als seine Stromdurchlässigkeit bezeichnen. Es hat sich nun herausgestellt, daß die bisher hergestellten Eisenwiderstände ihren Zweck nur sehr unvollkommen erfüllen, da ihre elektrischen Daten, speziell ihre Stromdurchlässigkeit, sich im Gebrauch dauernd verändern. Diese Erscheinungen beruhen fast ausschließlich auf der Beschaffenheit des Drahtes. Bisher wird der sogenannte Blumendraht verwendet, welcher seine Herkunft einem Hochofenprozeß verdankt, mithin eine m°hr oder weniger große Menge Kohlenstoff ev:l. auch Schwefel, Phosphor und andere Verunreinigungen enthält. Des weiteren ist das Gefüge dieses Drahtes nicht vollkommen homogen, so daß es ummöglich ist, ihn in einer gewünschten Stärke mit vollkommen gleichmäßigem Querschnitt herzustellen. Daraus erklärt sich auch die Erscheinung. daß bei der Fabrikation der Widerstände ein sehr großer Prozentsatz von der gewünschten Stromdurchlässigkeit abweicht. Diese Schwierigkeiten werden dadurch beseitigt, daß man als Ausgangsmaterial für den Eisendraht vakuumgeschmolzenes Elektrolyteisen verwendet. Dieser Draht zeichnet sich durch Reinheit und große Gleichmäßigkeit aus; ferner erreicht der Prozeß der Wasserstoffabsorption beim Glühen schnell ein Gleichgewicht, da das Eisen infolge des Schmelzens im Vakuum keine absorbierten oder okkludierten Gase enthält. Zahlreiche Versuche haben ergeben, daß obengenannte Übelstände bei diesem Draht nicht mehr auftreten. Zwar nimmt auch hier die Stromdurchlässigkeit beim Glühen des Eisendrahtes infolge Wasserstoffabsorption ab, doch dieser Prozeß erreicht schnell ein Gleichgewicht, von welchem Zustand an die elektrischen Daten der Widerstände konstant bleiben. Man hat also nur nötig, die ÄViderstände bei der Fabrikation bis zu diesem Gleichgewicht im Wasserstoff zu glühen, um Widerstände zu erhalten, welche sich im Gebrauch nicht mehr verändern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eisenwasserstoffwiderstände zur Konstanthaltung elektrischer Stromstärken, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsdraht aus vakuumgeschmolzenem Eisen besteht.
  2. 2. Eisenwasserstoffwiderstände nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das vakuumgeschmolzene Eisen aus Elektrolyteisen besteht.
  3. 3. Eisenwasserstoffwiderstände nach Ansprüchen i und 2 oder einem von beiden, , dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand bei der Hers:ellung in einer Wasserstoffumliü'lunb so'.ange au` Clühtcmperatur gehalten wird, bis der Eisendraht. mit Wasserstoff gesättigt ist.
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