DE417825C - Drehrohrofen zum Brennen von Zement, Magnesit, Kalk u. dgl. - Google Patents

Drehrohrofen zum Brennen von Zement, Magnesit, Kalk u. dgl.

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DE417825C
DE417825C DEH94194D DEH0094194D DE417825C DE 417825 C DE417825 C DE 417825C DE H94194 D DEH94194 D DE H94194D DE H0094194 D DEH0094194 D DE H0094194D DE 417825 C DE417825 C DE 417825C
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drum
magnesite
lime
rotary kiln
burning cement
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ERICH HAUENSCHILD
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Drehrohrofen zum Brennen von Zement, Magnesit, Kalk u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an Drehrohröfen zum Brennen von Zement, Magnesit, Kalk u. dgl. und bezweckt Vermeidung von Wärmeverlusten und Nutzbarmachung der ausstrahlenden Wärme im Ofen selbst, um auf diese Weise den Ofenbetrieb in bezug auf den Kohlenverbrauch wirtschaftlicher zu gestalten. Nun kennt man zwar schon Drehöfen, die zwecks Nutzbarmachung der vom Brennrohr ausstrahlenden Wärme mit einem ringförmigen Raum umgeben sind.
  • Gegenüber dieser Einrichtung besteht das Wesen der Neuerung darin, daß um die verkürzte Brenntrommel mehrere konzentrisch angeordnete Trommeln vorgesehen sind und die entstehenden, von den Abgasen durchstrichenen ringförmigen Räume, die zur Vortrocknung und Vorwärmung oder Kalzinierung des Brenngutes benutzt werden, durch in der Längsrichtung stehende radiale Scheidewände in Fächer unterteilt werden. Es wird dadurch erreicht, daß die Ringräume nicht nur unten mit Gut gefüllt sind, sondern daß sich das Gut auf den ganzen Ofenumfang gleichmäßig verteilt.
  • Statt der gerade verlaufenden Schaufeln. in den Längsfächern können auch schraubenartig verlaufende Schaufeln nach Art des bekannten Förderrohres geschalten werden.
  • In der Zeichnung ist eine Drehrohrofenanlage in beispielsweiser Ausführungsform mit drei übereinandcrgeschobenen Tromme:n dargestellt.
  • Abb. i stellt einen Längsschnitt durch die Ofenanlage dar.
  • Abb. 2 und 3 -zeigt den Ein- und Auslauf des Ofens im größeren Maßstabe.
  • Abb. .1 ist ein Querschnitt des Ofens im größeren Nlaßstabe.
  • Abb. 5 zeigt eine wagerecht gelagerte Trommel.
  • :ebb. 6 bis 8 sind Einzelheiten der Schaufelsvsteine in den ringförmigen Räumen.
  • In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die erheblich verkürzte Brenntrommel a, die mit einem feuerfesten Futter versehen ist, von zwei konzrntrisch an--ebrachten Trommehl umgeben, von denen b die Kaiziniertromme1 und c die Trockentrommel darstellt. Durch diese Anordnung «erden zwei ringförmige Räume um die Brenntrommel a gebildet, so daß die ausstrahlende Wärme 11:r Brenntrommel dem in den ringförmigen Räumen befindlichen Brenngut zugute kommt, dieses trocknet und vorwärmt, ehe es in die Brenntrommel gelangt.
  • Die Ringräume der Trommel b und c sind der Länge nach in Fächer d geteilt, damit das Brenngut in viele einzelne Ströme zerteilt wird und so besser über den ganzen Umfang verteilt und von den Abgasen getroffen wird. Jedes Fach ist mit Einrichtungen m zur Fortbewegung des Gutes beliebiger Anordnung versehen, wie solche in den Abb. 6, und 8 dargestellt sind, die beispielsweise bei Trommel b das Brenngut auch in schräg ansteigender Richtung fördern. Das Brenngut tritt durch das Einlaufrbhr e in den äußeren Ringraum ein, wird hier getrocknet und gelangt durch den mit Pfeilen bezeichneten Weg in den zweiten Ringraten, ip. welchem die Vorwärmung erfolgt, und schließlieh in die Brenntrommel a, während die Abgase in entgegengesetzter Richtung dem Brenngut entgegenwandern. Die Überführung des Brenngutes von den äußcrcn Trommeln in die inneren geschieht an den Enden der Trorrm:ln durch zweckmäßig geformte Einlauf- und Cberführungsschaufeln tt. Das ferti@-gebrannte Gut fällt durch die Klinkerschurre f entweder in eine Kühltrommel lt oder, falls diese entbehrlich ist, in den Klinkenwagen g.
  • Die Zugrcgulicrung erfolgt in bekannter Weise durch einen Schieber im Rauchkanal außerhalb des Drehofens. Der Rauchabzug i des Ofens steht mit den Staubfängern h und dem Schornstein L in Verbindung.
  • In dem Ausführungsbeispiel sind die Trommeln schräg gelagert, sie können natürlich auch wagerecht angeordnet werden, wie Abb. 5 zeigt. In diesem Falle würde die Brenntrommel a nach dem Auslauf sich erweitern müssen, um keine Stauung des Brenngutes in der Trommel herbeizuführen.

Claims (1)

  1. PATENT-AaspRucH: Drehrohrofen zum Brennen von Zement, Magnesit, Kalk u. dgl mit konzentrisch die Br, nntrommel umgebender Vorwärmetrommel, dadurch gekennzeichnet, daß um die Brenntrommel mehrere kotizcntrisclie Ringräume vorgesehen sind, und daß die Ringräume durch in der Längsrichtung stehende radiale Scheidewände in Fächer f tl j unterteilt und mit Förderschaufeln versehen sind.
DEH94194D Drehrohrofen zum Brennen von Zement, Magnesit, Kalk u. dgl. Expired DE417825C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5052809A (en) * 1989-10-20 1991-10-01 Young Brothers, Inc. Rotary drier
US6253689B1 (en) * 1996-09-07 2001-07-03 Takehiko Futatsugi Incinerator

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5052809A (en) * 1989-10-20 1991-10-01 Young Brothers, Inc. Rotary drier
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