DE417859C - Gassengvorrichtung fuer Garne aller Art - Google Patents

Gassengvorrichtung fuer Garne aller Art

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DE417859C
DE417859C DEM84364D DEM0084364D DE417859C DE 417859 C DE417859 C DE 417859C DE M84364 D DEM84364 D DE M84364D DE M0084364 D DEM0084364 D DE M0084364D DE 417859 C DE417859 C DE 417859C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J3/00Modifying the surface
    • D02J3/12Modifying the surface by removing projecting ends of fibres
    • D02J3/16Modifying the surface by removing projecting ends of fibres by singeing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Gassengvorrichtung für Garne aller Art. Die Erfindung betrilit eine Gassengvorrichtun- für Garne aller Art, welche zur Aufnahme je eines Fadens dienende, nebeneinanderliegende Sengkammern mit gemeinschaftlicher Sengflamme aufweist. An Stelle eines wagerechten Brenners, welcher durch einen die Sengflamme teilenden Mittelsteg in zwei Sengkammern abgeteilt ist, jedoch einer besonderen wärmeaufspeichernden Auskleidung bedarf, ist gemäß der Erfindung ein in bekannter Weise stehend angeordnetes Sengrohr vorgesehen, welches durch einen U-förmigen Einsatz in drei nebeneinanderliegende Sengkammern unterteilt ist. Im stehenden Sengrohr wird ohne weiteres eine gute Ausnutzung der Heizgase erreicht, so daß bei üblicher Größe des Sengrohres drei Fäden gleichzeitig behandelt werden können, für die im Rohr mittels eines U-förmigen Einsatzes je eine eigene Sengkammer gebildet ist.
  • Vom Erfindungsgegenstand zeigt die Zeichnung eine beispielsweise Ausführungsform in Abb. r in Vorderansicht; ' Abb. z ist ein senkrechter Schnitt zu Abb. r Abb.3 ist eine Oberansicht mit teilweisem Schnitt zu Abb. z; Abb. 4. zeigt eine Einzelheit in größerem Maßstab.
  • An den Bunsenbrenner r, welcher in die Gasleitung a eingeschraubt ist, schließt das Sengrohr 3 an. Dieses hat eine innere Aus-; kleidung 4., auf welcher ein U-förmiges Ein-Satzstück 5 aufsteht, dessen beide Schenkel aus dem am Rohr zur Einführung der Garne vorgesehenen Längsschlitz herausragen. Das Einsatzstück 5 unterteilt das Sengrohr in seinein Oberteil in drei nebeneinanderliegende Kammern und erstreckt sich um einen gewissen Betrag über das Sengrohr hinaus. Sowohl die vom Einsatzstück 5 hinten umschlossene mittlere Kammer als auch die beidseitig von dieser liegenden zwei anderen Kammern münden in die Saughaube 6, welche durch einen Rohrstutzen 7 an die Absaugleitung 8 angeschlossen ist; das Einsatzstück 5 ist an seinem in der Saughaube 6 befindlichen Teil zweckmäßig mit Sauglöchern versehen. In die Saughaube 6 ist ein U-förmiges Blech 9 derart eingesetzt, daß dessen durch Sauglöcher durchbrochener Steg als Boden dient.
  • Das Einsatzstück 5 ist an seinem oberen Rand mit einem dasselbe hinten umgreifenden Drahtbügel io versehen, dessen freie Schenkelenden ausgebogen sind (Abb.33). Oberhalb des Bügels io befindet sich ein Hilfsteil i i, der einen mittleren und zwei äußere Bügel aufweist. Mit den Schenkelenden der beiden äußeren Bügel ist der Hilfsteil i i in seitlichen Ansätzen 12 der Saughaube 6 befestigt. Der mittlere Bügel des Hilfsteiles i i faßt in einen Querschlitz 13 der Saughaube 6 und dient im Verein mit dem Bügel io als obere Garnführung. An den Querschlitz i3 der Saughaube 6 schließt sich ein oberer Schlitz 14 an, in welchem das Blech g liegt. An dem Teil i i ist ein begrenzt verschiebbarer Schiebriegel15 angebracht, mittels welchem der Eingang der vom mittleren Bügel des Teiles i i zusammen mit dem Bügel io gebildeten Garneinlegebahnen abgesperrt oder freigegeben werden kann.
  • Als untere Garnführung dienen zwei am Brenner i angebrachte ösenarme 16, zwischen welchen sich ein Leitflügel 17 befindet, der zwei nach unten auseinanderstrebende Leitflächen aufweist. Mit der durch die beiden Leitflächen des Flügels 17 gebildeten mittleren Führungsbahn liegt ein an einem Ring 18 des Brenners vorhandenes Führungsauge in Linie.
  • In die beiden seitlichen Ansätze 12 der Saughaube 6 ist je ein Arm i9 eingesetzt, der am freien Ende mit einem drehbeweglich gelagerten Garnleier 2o versehen ist.
  • Beim Beispiel sind drei Garne A, B, C durch das Saugrohr 3 hindurchgeleitet, und zwar geht jedes Garn durch die eine von den im Oberteil des Sengrohres mit Hilfe des Einsatzstückes 5 gebildeten drei Kammern hindurch. Das mittlere Garn B ist in das Auge des Ringes 18, in den Leitflügel 17 und in das Einsatzstück 5 eingelegt. Die beiden äußeren Garne A und C sind in die ösenarme 16 sowie seitlich vom Einsatzstück 5 in den Teil i i eingelegt. Das mittlere Garn B geht von dem Teil i i aus durch das Leitblech g hindurch zur Aufwickelstelle, während die beiden äußeren Garne A und C von dem Teil i i hinweg durch den entsprechenden Schlitz 12 aus der Saughaube 6 nach dem- seitwärts gelegenen Fadenleiter 2o geführt sind und von hier aus zur Aufwickelstelle gehen. ' Beim Zerreißen eines - Garnes im Bereich des Sengrohres wird der Gefahr des Verwickelns des oberen Garnteil @; mit den andern Garnen durch die vom Ein Utzstück 5 gebildeten Trennwände vorgebeugt, indem zufolge letzterer jedes Garn vom anderen getrennt liegt; wenn das Garn an der Eintrittsstelle des Sengrohres zerreißt, so verhindert der Flügel 17 eine Berührung des nächstliegenden Garnes. Durch die von der Sengflamme im Seng rohr erzeugte hochsteigende Wärme wird das metallene Einsatzstück 5 erhitzt, so daß es, wenn zum Glühen gebracht, durch die von ihm ausgestrahlte Wärme die Sengarbeit an dem verhältnismäßig dicht am Einsatzstück vorübergeführten Garne ergänz':. Selbstverständlich könnte die Unterteilung des Sengrohres in nebeneinanderliegende Kammern auf der ganzen Länge des Sengröhres durchgeführt sein. zwecks Vergrößerung der Wärmefläche des Sengrohres und demgemäß der Sengwirkungi die Anzahl dieser Kammern kann verschieden sein.
  • Bevor die Garne in ihre obere Führung eingelegt werden, schiebt man den Riegel 15 vor, so daß er an dem Teil i i den Zugang zu dessen mittlerem Bogen versperrt Das mittlere Garn B wird zwischen die Arme des Bügels io eingeführt, und von den beid,-n äußeren Garnen A und C legt man das eine rechtsseitig und das andere linkssei:ig vom Bügel io zwischen diesen und die Arme des mittleren Bogens des Teiles i i ein. fach: Zurückziehen des Riegels 15 treten die zur Aufwickelst( lle geführten -,--spannten Garne A, B, C von selbst in die im Sengrolir für 'sie vorgesehenen Kammern. Die durch den Bügel i o, den Teil i i und den Riegel r5 gebildete Hilfsvorrichtung zum Einlegen der Garne erleichtert auch das Einführen eines nach einem Bruch geknoteten Garnes in das Saugrohr, indem das Garn bis nach erfolgtem richtigen Einlegen sicher außer Bereich der Sengflamme gehalten werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gassengvorrichtung für Garne aller Art, welche zur Aufnahme je eines Fadens dienende, nebeneinanderlieg@ende Sengkammern mit gemeinschaftlicher Sengflamme besitzt, gekennzeichnet durch ein in bekannter Weise stehend angeordnetes Sengrohr (3), welches durch einen U-förmigen Einsatz (5) in drei nebeneinanderliegende Sengkammern unterteilt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des U-förmigen Einsatzes (5) des Sengro'hres (3) Verlängerungen (io) haben, welche zusammen mit einem Hilfsteil (i i) zur Bildung von drei, je zu einer Sengkammer führenden Garneinlegebahnen dienen.
DEM84364D 1924-03-08 1924-03-22 Gassengvorrichtung fuer Garne aller Art Expired DE417859C (de)

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