DE418664C - Wiederholungsvorrichtung fuer Sprechmaschinen - Google Patents

Wiederholungsvorrichtung fuer Sprechmaschinen

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DE418664C
DE418664C DEW66647D DEW0066647D DE418664C DE 418664 C DE418664 C DE 418664C DE W66647 D DEW66647 D DE W66647D DE W0066647 D DEW0066647 D DE W0066647D DE 418664 C DE418664 C DE 418664C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • G11B3/095Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record
    • G11B3/0952Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means
    • G11B3/0955Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means using mechanical means for detecting the end of the recording

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  • Packaging For Recording Disks (AREA)

Description

Zum selbsttätigen Wiederholen eines abgespielten Stückes ist es bei Plattensprechmaschinen bekannt, mit der Schallnadel ein Kurvenstück zusammenwirken zu lassen, welches zunächst an der Drehung der Schallplatte nicht teilnimmt, dann aber, d. h. nachdem die Schallkurve von der Nadel durchlaufen ist, sich mitdreht, die Nadel vermöge einer Steigfläche aushebt und sie außer Berührung mit den .Schallkurven nach der Ausgangsstellung zurückführt. Diesem gegenüber beruht die Neuerung gemäß der Erfindung darin, daß die auf der Schallplatte mit gewisser Reibung aufliegende Vorrichtung aus zwei Kurvenscheiben mit je einer Leitkurve besteht, deren eine mit dem einen bei anderen Vorrichtungen bekannten besonderen, am Tonarm befestigten Führungsstift und deren andere mit der Schallnadel zusammenwirkt.
Dieses Zusammenwirken geschieht in der Weise, daß beim Durchlaufen der Schallkurve seitens der Schallnadel der Führungsstift durch die eine Leitkurve das Mitdrehen der beiden Kurvenscheiben nicht nur verhindert, sondern diese sogar rückwärts dreht, bis der Führungsstift am Ende der Leitkurve der oberen Kurvenscheibe angelangt ist. Beim Weiterdrehen der Schallplatte gelangt nun infolge der radialen Einwärtsbewegung der Xadel und des Tonarmes der Führungsstift in den Bereich der ihn aushebenden Steigfläche. Nunmehr drehen sich die beiden Kurvenscheiben mit der Schallplatte, und der Führungsstift gleitet auf der oberen Fläche der oberen Kurvenscheibe. Bei diesem Mitdrehen wird aber nun in der an sich bekannten Weise mittels der Leitkurve der unteren Kurvenscheibe die durch den Führungsstift ausgehobene Schallnadel frei schwebend nach außen gedrängt, bis sie beim Anlangen in ihrer Ausgangsstellung der Führungsstift von der oberen Kurvenscheibe abgleitet und die Schallnadel sich in die Schallkurve senkt, womit der Ausgangszustand wiederhergestellt ist.
Durch gegenseitiges \Terstellen der beiden Kurvenscheiben kann die Vorrichtung an Schallplatten mit verschieden breiter Schallkurvenzone angepaßt werden.
Eine Ausführungsform des Gegenstandes 5c der Erfindung ist in Abb. 1 im Grundriß, in Abb. 2 im Schaubild unter Beschränkung auf die für das \'erständnis der Erfindung erforderlichen Teile dargestellt. Abb. 3 zeigt die Anbringung des einstellbaren Führungsstiftes am Tonarm. Es ist α die auf dem Plattenteller b der Sprechmaschine liegende und mit einem mittleren Loch auf den stiftförmigen Kopf c der Plattentellerachse aufgesteckte Schallplatte, d die Schalldose, c deren .Schallnadel, f der Tonarm. An diesem ist mittels einer Schelle g· ein an sich bekannter Führungsstift // angebracht, welcher mit Bezug auf die Nadel e so eingestellt wird, daß er stets über der Platte α schwebt. 6g
Auf die Schallplatte α werden erfindungsgemäß zwei zweckmäßig aus leichtem Werkstoff fZellhorn oder Aluminiumblech) hergestellte Kurvenscheiben % und k lose aufgelegt. Beide sind um eine sie verbindende Schraube/ drehbar und gegeneinander verstellbar. Sie bilden aber beim Wirken ein starres Ganze. Die Kurvenscheibe i wird mit einem der beidei Löcher ni1 oder m" auf den Kopf c der Plattentellerachse aufgesteckt, und zwar wird das Loch m1 für kleinere und das Loch in2 für größere Platten benutzt. Die in den Abbildungen ersichtliche Lage des Stiftes c zur Kante der Kurvenscheibe k ist zufällig und bedeutungslos. Die Kurvenscheibe / ruht auf der vSchallplatte α mit drei Flecken η aus Plüsch oder anderem, eine gewisse Reibung erzeugenden, aber die Platte nicht beschädigenden Stoff.

Claims (1)

  1. Die Kurvenscheiben i und k werden gegeneinander derart eingestellt, daß, wenn bei dem allmählichen Einwärtsschwingen des Tonarmes f die Schallnadel e an den inneren Rand der von der spiralförmigen Schallkurve eingenommenen Plattenzone gelangt, der Stift Ii bis zu einem mit dem Radius c1 um c beschriebenen Kreis nach innen geht. Beim Einstellen der Schallnadel e in den äußeren
    ίο Rand der mit der Schallkurve bedeckten Plattenzone wird dann der Führungsstift h längs der Kurve 1-2 mehr oder weniger weit nach dem Punkt 2 hin liegend die Kurve berühren; er muß sich jedenfalls innerhalb des durch die Punkte 1 und 2 bestimmten Zentriwinkels befinden.
    Wenn unter diesen Voraussetzungen die Platte α zu laufen beginnt und die Xadel e durch die spiralförmige Schallkurve allmählieh nach innen geführt wird, so übt der Führungsstift h auf die Kurve 1-2 einen nach innen gerichteten Druck aus. Deshalb werden die Kurvenscheiben i und k nicht bloß am Mitdrehen gehindert, sondern sogar mit Bezug auf das Gehäuse der Sprechmaschine rückwärts gedreht. Denn der Stift Ii, der die durch Pfeile in Abb. 1 angedeutete Schwingbewegung des Tonarmes / mitmacht, gleitet hierbei an der Kurve 1-2 entlang nach ι hin. Die leichte Reibung der Plüschflecke 11 hindert diese Bewegung der Kurvenstücke : nicht. Sobald aber der Stift // über den j Punkt ι hinausgelangt, d. h. Punkt 1 entgegen der Drehrichtung der Schallplatte α am Stift // vorbeigegangen ist, hört die bisherige Einwirkung des Stiftes h auf die Kurven- ; scheibe k auf. Für einen Augenblick wird ! nun Stift /; durch die Xadel e noch weiter ' nach innen geführt. Sofort aber unterfährt die Kurvenscheibe k, die sich nunmehr zusammen mit der Schallplatte α dreht, mit j ihrer Abschrägung 3 den Stift und schaufelt ihn sozusagen auf, so daß er auf den Rücken ■ der Kurvenplatte k gelangt. Dadurch wird aber die inzwischen an den inneren Rand der bespielten Zone der Schallplatte α gelangte Schallnadel c ausgehoben. Der Reibungswiderstand zwischen dem Stift h und der glatten Fläche der Kurvenscheibe k ist so gering, daß die Kurvenscheiben i und k gemeinsam durch die Reibung der Plüschflecke n mitgenommen werden, wenn auch nicht mit der vollen Winkelgeschwindigkeit der Schallplatte a. Dies gilt auch für das nunmehr von den Kurvenscheiben /" und k zu leistende Zurückführen der Schalldose d in die Ausgangsstellung. Es geschieht durch den Angriff der Kurve 4-5 an die Schallnadel e. Ein Gleiten der Kurvenscheiben i und k auf der Schallplatte α ist hierbei sogar erwünscht, damit das Zurückführen nicht in allzu heftiger Bewegung geschehe. Ein Vorsprung 0, welcher die Kurve 4-5 der unteren Kurvenscheibe /' abschließt, dient zum Abfangen der Schallnadel e beim Auswärtsbewegen des Tonarmes f. Die Schallnadel e senkt sich in die Schallkurve nieder, sobald der Stift h von der die Kurve 1-2 bildenden Kante der Kurvenscheibe Ä- abgleitet. Dem Mitdrehen der Kurvenscheiben / und k wird durch das Abfangen der Schallnadel c im Winkel 5 (Abb. 1) eine Grenze gesetzt. Damit ist die Ausgangsstellung wieder eingetreten, und das beschriebene Spiel wiederholt sich, solange die .Schallplatte α sich dreht oder bis die Schalldose d von Hand ausgehoben wird.
    Ρλ τ en τ-Anspruch:
    Wiederholungsvorrichtung für Sprechmaschinen, bei welcher die Schallnadel durch eine zunächst an der Drehung der Schallplatte nicht teilnehmende, nach Durchlaufen der Schallkurve seitens der Nadel aber von der Schallplatte mitgenommene Kurvenscheibe ausgehoben und in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei ühereinanderliegende und in der Gehrauchsstellung fest miteinander verbundene Kurvenscheiben (k und i), die mit je einer Leitkurve fi-2 und 4-5) versehen sind, derart angeordnet sind, daß die Leitkurve (1-2) der oberen Kurvenscheibe (k) im Zusammenwirken mit einem am Tonarm angebrachten Führungsstift (It) die beiden Kurvenscheiben (i und k) während des Eingriffes der Schallnadel (e) in die Schallkurve entgegen der Reibung zwischen der Schallplatte (a) und der Kun~enscheibe (i) am Mitdrehen der Schallplatte (d) hindert und rückwärts dreht, bis der Führungsstift (h) von einer an die Kurve (1-2) anschließenden Abschrägung Γ3) in an sich bekannter Weise Untergriffen und auf den Rücken der oberen Kurvenscheibe (k) geleitet wird und daß bei dem nunmehrigen Mitdrehen der beiden Kurvenscheiben (Ϊ und k) mit der Schallplatte (a) die Schalldose (d) durch den Angriff der Kurve (4-5) der unteren Kurvenscheibe (i) an die Schallnadel (e) in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW66647D Wiederholungsvorrichtung fuer Sprechmaschinen Expired DE418664C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184980B (de) * 1961-09-29 1965-01-07 Ricoh Kk Rueckstelleinrichtung fuer den Tonarm eines Magnettonaufnahme- und Wiedergabegeraetes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184980B (de) * 1961-09-29 1965-01-07 Ricoh Kk Rueckstelleinrichtung fuer den Tonarm eines Magnettonaufnahme- und Wiedergabegeraetes

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