DE419037C - Fahrtrichtungsanzeiger - Google Patents

Fahrtrichtungsanzeiger

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DE419037C
DE419037C DEB114079D DEB0114079D DE419037C DE 419037 C DE419037 C DE 419037C DE B114079 D DEB114079 D DE B114079D DE B0114079 D DEB0114079 D DE B0114079D DE 419037 C DE419037 C DE 419037C
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DE
Germany
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arrow
screw plug
cable
arm
radiator
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Expired
Application number
DEB114079D
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English (en)
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FRAU HEDDA BECHTLE BECHTINGER
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FRAU HEDDA BECHTLE BECHTINGER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Fahrtrichtungsanzeiger. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anzeigen der Fahrtrichtung an Kraftfahrzeugen, bei welcher in bekannter Weise ein Pfeil, der sich um seine senkrechte Achse dreht und vom Führersitz aus mittels Bowrlen7uges gesteuert werden kann, zum Anzeigen der Fahrtrichtung benutzt wird. Die Einrichtung unterscheidet sich von bekannten Anordnungen dadurch, daß die Fahrtrichtung bei Tag und Nacht durch einen besonders ausgebildeten Pfeil angezeigt wird, der lediglich aus einer pfeilförmigen Platte besteht und aus Blech gestanzt sein kann, und welcher an dem der Pfeilspitze gegenüberliegenden Teil auf beiden Pfeilflächen je einen elektrischen Glühkörper trägt, um bei Nacht den Richtungspfeil für die Fußgänger sichtbar zu machen. Durch diese Anordnung werden den bekannten, laternenähnlich ausgebildeten Pfeilen gegenüber wesentliche Vorteile erzielt. Die Beleuchtung der Pfeilflächen geschieht mit ungefärbtem Lichte - bei bekannten Ausführungsarten ist das wegen der dem Wagenführer lästigen Blendwirkung unmöglich -, wodurch erreicht wird, daß die gegebenen Richtungszeichen den Fußgängern sofort auffallen. Ferner kann dieser mit ungefärbtem Licht arbeitende Richtungsanzeiger bei stillstehendem Wagen bei Nacht als Standbeleuchtung verwendet werden, so daß sich die üblichen, besonders für diesen Zweck angeordneten kleinen Scheinwerfer erübrigen. Die Farbe des Richtungspfeiles kann auf die jeweilige Farbe des Wagens derart abgestimmt werden, daß der Pfeil nicht nur besser auffällt, sondern auch mit der Farbe des Wagens übereinstimmt, ohne die richtungsanzeigende Wirkung zu beeinträchtigen. Der Anzeiger kann somit auch an jedem Luxuswagen Verwendung finden, Vorteile, wie sie von keiner bekannten Ausführung erreicht werden. Bei Fahrt geradeaus werden bei Nacht beide Pfeilflächen durch die an ihnen angebrachten Glühkörper beleuchtet. Bei Fahrtrichtungsanzeige rechts oder links dagegen schaltet ein Umschalter selbsttätig mit der Drehung des Pfeiles denjenigen Glühkörper, welcher dem Führer ztfgekehrt ist, aus, so daß Blendwirkung für den Führer nicht auftreten kann. Diejenige Fläche aber, welche von den Fußgängern gesehen werden kann, ist voll beleuchtet. Die Stromverteilung des den beiden Lampen zugeführten Stromes bei Fahrt geradeaus und die Stromzuführung für die jeweils bei Richtungsangabe rechts oder links unter Strom stehenden einzelnen Lampen geschieht mittels eines Umschalters, welcher im wesentlichen nur aus zwei voneinander isolierten Metallsegmenten und einer Schleifbürste besteht. Unter Verwendung von nur einer Schleifbürste lassen sich bei diesem Schalter drei Arbeitsstellungen erreichen, entsprechend der Fahrtrichtung geradeaus, rechts oder links. Die Anbringung des beschriebenen Pfeiles auf der Kühlerverschlußschraube und dessen einfache Entfernung beim Wassereinfüllen in den Kühler stellt einen Fortschritt und eine Vereinfachung den bekannten Ausführungen gegenüber dar. Soll in den Kühler Wasser eingefüllt werden, so hat man nur nötig, auf einen an der Vorrichtung befindlichen Knopf zu drücken, und der Pfeil läßt sich mit seinen zur Verdrehung benötigten Organen, welche auf diese Weise leicht zugänglich sind, auf die Motorhaube zurücklegen, dabei an den biegsamen Zuleitungen hängend, so daß ein Herunterfallen und Zertrümmern der Beleuchtungskörper unmöglich ist. Hierauf läßt sich die eigentliche Verschlußschraube auf bekannte Weise lösen und das Waser in üblicher Weise in den Kühler einfüllen. Beim Wiederaufsetzen des Pfeiles und während der Fahrt dient dieser durch seine Richtung als Sicherung dafür, daß die Verschlußschraube fest eingeschraubt wurde und sich während der Fahrt nicht gelöst hat.
  • In der Zeichnung zeigt: Abb. i den auf die Kühlerverschlußschraube aufgesetzten Fahrtrichtungsanzeiger, Abb. 2 einen Schnitt durch den Anzeiger mit fortgelassenem Richtungspfeil, Abb.3 schematisch die selbsttätige Vorrichtung zum Lenken des Pfeiles mit eingebautem Umschalter, Abb. -. ein Schaltschema, Schaltstellung Fahrt geradeaus.
  • Gemäß Abb. i trägt eine pfeilförmige Platte a an dem der Spitze gegenüberliegenden Teil auf beiden Pfeilflächen je einen elektrischen Glühkörper b. Die Platte ist mit einer drehbaren Achse c (Abb. 2) fest verbünden. Die Glühkörper sind von je einem Gehäuse umgeben, das eine Durchbrechung besitzt, derart, daß die Lichtstrahlen nur vorwärts auf die Pfeilflächen, jedoch nicht rückwärts auf den Wagenführer fallen können. Die Achse c trägt an ihrem unteren Ende, mit welchem sie in das Innere eines Schutzgehäuses d eintritt, einerseits einen elektrischen Umschalter, anderseits eine Vorrichtung, um den Pfeil vom Führersitz aus lenken zu können. Der Umschalter, welcher auch mit dem vom Führer zu bedienenden Richtungshebel unmittelbar verbunden sein kann, hat die Aufgabe, den Strom bei Fahrt geradeaus beiden Lampen b zuzuführen, bei Fahrt rechts oder links dagegen nur derjenigen Lampe, welche von den dem Fahrzeug entgegenkommenden Fußgängern gesehen werden kann. Die dein Führer zugekehrte Lampe darf der Blendwirkung wegen nicht unter Strom stehen. Der Umschalter besteht aus zwei Metallsegmenten e, welche voneinander isoliert befestigt sind, aber Verbindung mit den Lampen b haben, sowie aus einer stromzuführenden Schleifbürste f. Gemäß der Erfindung ist der Umschalter derart eingerichtet, daß nur eine Schleifbürste f verwendet wird, mit welcher drei Arbeitsstellungen, entsprechend der Fahrtrichtung rechts, geradeaus und links, erzielt «-erden können. Dies hat eine große Betriebssicherheit und Einfachheit der Vorrichtung im Gefolge.
  • In der "Mittelstellung (Abb. ¢) führt die Bürste f beiden Segmenten e Strom zu. Die Drehung des Pfeiles a wird dadurch erreicht, (Maß (las eine Ende eines Bowdenzuges, welcher auf eine Trommel h aufgewunden ist und von einer Feder l gespannt wird, durch Ziehen oder Nachlassen des anderen Endes sich ab- bzw. aufwindet.
  • Auf der Kühlerverschlußschraube h bekannter Art ist eine Grundplatte ä befestigt. Diese dient als Führung für (las Schutzgehäuse (l, in welchem sämtliche zum Fahrtrichtungsanzeiger gehörigen Teile untergebracht sind. Das Schutzgehäuse mit seinen Innenteilen kann durch Drücken auf einen Knopf i von der Grundplatte bz«-. der Ver= schlußschrauhe h leicht abgenommen und es können die Innenteile nachbesehen werden, ohne daß die den Strom zuführende Leitung noch das zur Drehung des Pfeiles a dienende Antriebselement gelöst werden muß. Diese biegsamen Organe ermöglichen beim Wassereinfüllen in den Kühler ein bequemes Zurücklegen der vollständigen Vorrichtung auf die Motorhaube- und verhindern dadurch ein Herabfallen und Beschädigen der Vorrichtung. Der erste Zusammenbau wird bei fest angezogener Kühlerverschlußschraube Ma vorgenommen und der Pfeil a so angebracht, daß seine Längsachse mit derjenigen des Wagens zusammenfällt, so daß bei j edesmali,-em Wassereinfüllen und auch während der Fahrt stets eine Gewähr dafür vorhanden ist, daß die Verschlußschraube fest angezogen wurde Lind sich nicht gelöst hat.
  • Die ganze Einrichtung zeichnet sich durch Einfachheit und durch gut sichtbare, eindeutige Richtungsangabe aus.

Claims (3)

  1. PATENT-AN SpRjJ CHE: r. Fahrtrichtungsanzeiger, der aus einem auf dem Kühler befestigten, leicht lösbaren, beleuchtbaren und durch einen Bo-,vdenzug gedrehten Signalarm besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Stroinumschalter (e, f) und mit einer Seiltrommel (k) versehene Signalarm (a) durch einen Druckknopf (i) von der Kühlerverschlußschraube (h) derart leicht gelöst werden kann, daß der Richtungspfeil (a) beim Wiederaufsetzen auf die Verschlußschraube (h) nach dem Wassereinfüllen oder während der Fahrt durch seine in die Längsachse des Wagens fallende Richtung als Sicherung dafür dient, daß die Verschlußschraube (h) fest angezogen ist und sich nicht gelöst hat.
  2. 2. Anzeiger nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (e, f ), der für die Stromzuführung zu zwei die beiden Seitenflächen des Signalarmes (a) beleuchtenden Glühlampen (b) dient und welcher mit der Seiltrommel (k) des Bowdenzuges gleichzeitig gedreht wird, in der Mittelstellung des Armes beide Glühlampen (b), in Links- und Rechtsstellung nur diejenige Glühlampe einschaltet, deren seitliche Lichtstrahlen die Pfeilfläche treffen,- während die andere Glühlampe, deren seitliche Strahlen durch die Drehung des Signalpfeiles (a) nach rückwärts nach dem Wagenführer fallen, ausgeschaltet wird.
  3. 3. Umschalter nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei voneinander isolierte "Metallsegmente (e), auf denen nur eine stromzuführende Bürste (f) schleift, wodurch drei Arbeitsstellungen, entsprechend der Richtungsangabe rechts, geradeaus und links, erreicht werden.
DEB114079D Fahrtrichtungsanzeiger Expired DE419037C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4332101A1 (de) * 1993-09-22 1995-03-23 Bayerische Motoren Werke Ag Kühlvorrichtung für einen flüssigkeitsgekühlten Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4332101A1 (de) * 1993-09-22 1995-03-23 Bayerische Motoren Werke Ag Kühlvorrichtung für einen flüssigkeitsgekühlten Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges
US5477816A (en) * 1993-09-22 1995-12-26 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Cooling apparatus for a motor vehicle liquid-cooled internal combustion engine
DE4332101B4 (de) * 1993-09-22 2005-09-15 Bayerische Motoren Werke Ag Kühlvorrichtung für einen flüssigkeitsgekühlten Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeuges

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