DE419701C - Anordnung von niederklappbaren Fenstern fuer Kraftwagen - Google Patents

Anordnung von niederklappbaren Fenstern fuer Kraftwagen

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DE419701C
DE419701C DEF56076D DEF0056076D DE419701C DE 419701 C DE419701 C DE 419701C DE F56076 D DEF56076 D DE F56076D DE F0056076 D DEF0056076 D DE F0056076D DE 419701 C DE419701 C DE 419701C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/12Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable
    • B60J1/14Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable with pivotal or rotary movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Anordnung von niederklappbaren Fenstern für Kraftwagen. Die Erfindung bezweckt eine Lagerung von niederklappbaren Türfenstern für Kraftwagen, bei der das Neue darin besteht, daß jedes Türfenster oben einzeln und unmittelbar am Verdeckrahmen drehbar gelagert ist. Den Drehzapfen des Fensters bildet ein von oben durch den Verdeckrahmen geführter Schraubenbolzen, bei dessen Lüftung das Fenster frei wird.
  • In .der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Wagenkasten mit Verdeck in Seitenansicht, Abb. a die Lagerung eines Türfensters am Verdeckrahmen. Der Wagenkasten ist mit i, das aufklappbare Verdeck mit a bezeichnet. Der Wagenkasten besitzt auf jeder Seite zwei Türen 3, 4 samt Türfenstern 5, 6, wobei die Tür- und Fensterdrehachsen 3', 5' bzw. 4', 6' übereinanderliegen. Die Türfenster 5, 6 sind unten auf der Tür und an der Türverbindung 7; oben am Verdeckrahmen gelagert. Zur oberen Lagerung dient ein Schraubenbolzen 8 (Abb. a), der, als Flügelschraube ausgebildet, von oben her- durch den Verdeckrahmen 9 ragt und eingedreht den Drehzapfen 'für das Türfenster abgibt. Beim Lüften des Schraubenbolzens wird das Fenster frei und kann um eine Achse io -in eine an der Innenseite der Tür vorgesehene Tasche eingeklappt werden (strichliert gezeichnete Stellung), die in bekannter-Weise mit einer Deckelklappe verschließbar ist. Die angelseitigen Leisten der Türfenster reichen mit ihren äußeren Kanten über ihre Drehachsen hinaus, so daB sich die Kanten berühren, wodurch auch ohne jede Säule ein dichter Abschluß geschaffen wird. Da eine Berührung der Fenster in der niedergeklappten Stellung unerwünscht ist, ist die Achse i o mit einer geringen Neigung nach rückwärts, die Achse der Nachbarfenster mit einer Neigung nach vorwärts angeordnet, so daß sich die in der aufrechten Stellung einander berührenden Leisten der Fensterrahmen beim Niederklappen voneinander entfernen. Das Niederklappen der Fenster wird naturgemäß stets bei geöffneten Türen vorgenommen.
  • Die beschriebene Bauart bietet verschiedene Vorteile. Vor allem wird die bestmögliche Sicherung der Fenster in ihrer Gebrauchslage erreicht. Sämtliche Fenster sind voneinander vollkommen unabhängig und können einzeln untergebracht werden, was die Handhabung sehr erleichtert. Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, welche Fensterführungen, Fensterläufer, Verbindung mit den Nebenfenstern :oder den Kastensäulen durch Gelenkbänder oder sonstige besondere Sicherungen erfordern, gibt es im vorliegenden Falle keinerlei sichtbare Beschläge. Das bisher als sehr lästig empfundene Klappern oder Scheuern der Fenster untereinander, an den Säulen oder dem Verdeckrahmen .entfällt gänzlich.. Die in der Gebrauchslage vollkommen festsitzenden Türfenster machen alle Bewegungen des Wagens gleichmäßig mit und können sich einander naturgemäß nicht nähern. Die unmittelbare Lagerung der Türfenster am Verdeckrahmen kommt dem Bestreben nach Vereinfachung der Bauart durch Vermeidung besonderer Abstützungen des Verdecks gegen den' Wagenkasten in wünschenswerter Weise entgegen. Die Verwendung eines Schraubenbolzens als Drehzapfen hat den Vorteil der leichten Nachstellbarkeit bei voller Sicherheit, welches z. B. durch einen federnden Zapfen nicht erreicht werden könnte, ganz abgesehen davon, daß jeder irgendwie nachgiebig gelagerte Bestandteil bei den unvermeidlichen Erschütterungen auch mit störenden Geräuschen verbundene Bewegungen des Fensters ermöglicht. Die beschriebene Bauart kann bei allen Kastenformen mit beliebig vielen Fenstern bzw. Türen angewendet werden. Es bedarf keines besonderen Hinweises, daß die Handhabung beim Aufstellen und Umlegen des Verdecks und der Fenster eine außergewöhnlich einfache ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Anordnung von niederklappbaren Fenstern für Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Türfenster unmittelbar am Verdeckrahmen drehbar gelagert .sind. a. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen von oben durch den Verdeckrahmen geführten, den Drehzapfen des Fensters bildenden Schraubenbolzen.
DEF56076D 1924-05-09 1924-05-09 Anordnung von niederklappbaren Fenstern fuer Kraftwagen Expired DE419701C (de)

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