DE419995C - Verfahren zum Bergen gestrandeter Schiffe - Google Patents
Verfahren zum Bergen gestrandeter SchiffeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C7/00—Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
- B63C7/28—Refloating stranded vessels
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Description
- Verfahren zum Bergen gestrandeter Schiffe. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bergen gestrandeter, mit einem Teil ihres Rumpfes oder ihrer Aufbauten noch über Wasserspiegel ragender Schiffe mittels Eisbildung.
- Solche gestrandeten Schiffe haben meistens Bodenlecks, die für die bisher angewendeten Bergungsmethoden unzugänglich sind.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Wasseroberfläche im Bereich der herausragenden Schiffswände :oder eines Teiles derselben dadurch zum Gefrieren gebracht, daß eine tiefgekühlte Flüssigkeit, welche auch im tiefgekühlten Zustande spezifisch leichter als Wasser ist und genügende Leichtflüssigkeit besitzt, über die zu gefrierende Wasseroberfläche gegossen wird.
- Eisbildung durch Aufgießen einer tiefgekühlten Flüssigkeit auf Wasser ist an sich bekannt. Gerade bei der Schiffsbergung bietet jedoch diese Form der Eisbildung' wesentliche, bisher noch nicht erkannte Vorteile und neue Wirkungen.
- Die Zu- und Abführung der Kühlflüssigkeit kann dabei je nach Größe der zu gefrierenden Oberfläche und der gewünschten Dicke der Eisschicht idiskontinuierlich oder kontinuierlich erfolgen.
- Das Verfahren findet beispielsweise so statt, daß ein Schiffsraum eines gestrandeten Schiffes mit abgekühltem Toluol übergossen wird.
- In der Zeichnung (Abt. i) ist dies schematisch dargestellt. Das Toluol schwimmt auf dem Wasser, z. B. als Schicht i, und wird seitlich durch die Außenhaut des Schiffes z und 3 und in Längenrichtung durch Schotte q. gegen Auslaufen begrenzt. Die direkte Berührung von Toluol und Wässer ergibt eine Eisdecke 5. Das erwärmte Toluol wird ständig durch frisch abgekühltes ersetzt. Die Toluoldecke dient als gute Isolierdecke des darunter gebildeten Eises. Ist diese Eisdecke genügend stark, so kann das Wasser unter der Eisdecke ausgeblasen werden, wobei dasselbe durch die Löcher im Boden des Schiffes entweicht und der gebliebene Luftraum 6, hoben begrenzt durch das Eis und seitlich durch die Schiffswände und Schotten, den gewünschten Auftrieb ergibt.
- Bei schräg liegendem Schiff durchdringt die Eisschicht im Schrägschnitt auf großer Schnittlänge Deckteile, wodurch eine besondere Versteifung erzielt wird, während lose Deck- und Aufbauteile mit festgefroren werden.
- Das Verfahren ist auch anwendbar in durch Ebbe und Flut oder Seegang bewegUem Wasser. In diesem Falle wird die Einwirkung der Wasserbewegung auf die beispielsweise bei Ebbe gebildete Eisschicht 'durch ein. in die,se Eisschicht eingebettetes Steigrohr, das unter die Eisschicht in das Wasser hineinragt, aufgehoben.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: Verfa,'hren zum Bergen gestrandeter Schiffe, dadurch gekennzeichnet, daß durch Aufgießen eines tiefgekühlten und in diesem Zustand zpezifiscli leichten und leichtflüssigen Kälteträgers (z. B. Toluol) auf die WasserspiegeloberRäche im Bereiche der hervorragenden Schiffsteile eine Gefrierschicht gebildet wird.
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| DEK90821D DE419995C (de) | Verfahren zum Bergen gestrandeter Schiffe |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE419995C true DE419995C (de) | 1926-01-23 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK90821D Expired DE419995C (de) | Verfahren zum Bergen gestrandeter Schiffe |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE419995C (de) |
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