DE420077C - Regelungsvorrichtung - Google Patents

Regelungsvorrichtung

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DE420077C
DE420077C DEF56681D DEF0056681D DE420077C DE 420077 C DE420077 C DE 420077C DE F56681 D DEF56681 D DE F56681D DE F0056681 D DEF0056681 D DE F0056681D DE 420077 C DE420077 C DE 420077C
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DEF56681D
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GEORG FORNER DR ING
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GEORG FORNER DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/16Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type
    • F01K7/26Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type the turbines having inter-stage steam accumulation
    • F01K7/28Control means specially adapted therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Regelungsvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelungsvorrichtung einer Dampfmaschine, die aus einer Hochdruck- und einer Niederdruckniaschine besteht, an deren überströmleitung ein unter gleich- oder nahezu gleichbleibendem Druck stehender Wärmespeicher angeschlossen ist.
  • Bei den bekannten Anlagen wird die Frischdampferzeugung möglichst gleichgehalten; infolgedessen muß der Speicherdruck bei sinkender Maschinenbelastung, bei der der Speicher geladen wird, steigen unrl bei steigender Belastung, bei der er entladen wird, sinken. Hierbei müssen entweder die Maschinen die Speicherdruckschwankungen mitmachen, oder es müssen zwischen Maschine und Speicher Drosselorgane angebracht werden.
  • Der Erfindungsgegenstaiid bezweckt, durch eine besondere Art (-ler Regelung zu erreichen, daß der Speicherdruck nahezu gleichgehalten werden kann. Zu diesem ist erforderlich, daß der dem Speicher beim Laden 7tigeführte Dampf mit kaltem Wasser nieder-,geschlagen und das heiße Kondensat wieder aus dem Speicher entfernt wird. Würde man das heiße Kondensat ohne weiteres in den Dampferzeuger speisen, so würde der Druck in diesem steigen, da die Feuerung in diesem gleichgeblieben, der Wärmeinhalt des gespeisten Wassers aber größer geworden ist. Umgekehrt müßte beim Entladen des Speichers diesem heißes Wasser aus dem Dampferzeuger zugführt werden, wodurch der Druck in letzterem sinken würde.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die Frischdampfzufuhr zur Hochdruckmaschine bei unter den Mittelwert sinkender Belastung erhöht und bei über den Mittelwert steigender Belastung verringert wird. Hierdurch wird erreicht, daß der Druck im Dampferzeuger ebenfalls nahezu unverändert erhalten wird.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i ein Schaltungsschema, in Abb. 2 ein Belastungschaubild und in Abb. 3 eine Ausführungsform der Regelung beispielsweise wiedergegeben. Vom Dampferzeuger d fließt der Dampf durch die Leitung a, das Ventil v, und das in der Regel ganz offne Ventil v 2 zu einer als Turbine dargestellten Hochdruckinaschineg, von der er durch die Leitung b und Ventil it zur Niederdruckmaschine t, die ebenfalls als Turbine dargestellt ist, strömt. Der Ab- dampf fließt in den Kondensator c, in dem er niedergeschlagen wird und aus dem er als kaltes Wasser durch die Leitung e in das Sammelgefäß w strömt. Aus diesem kann das Wasser durch die Pumpe p, abgesaugt und entweder durch Ventil x. und Leitung h in den Wärniespeicher s oder durch Ventil x2 und Leitung k in den Dampferzeuger d oder in beide gleichzeitig gedrückt werden. Dampferzeuger d und Speicher s sind durch Leitungen 1 und i mit den Ventilen y, und y., miteinander verbunden, durch die heißes Wasser entweder aus dem Speicher s in den Dampferzeuger d oder umgekehrt geführt werden kann. Durch die Leitung f kann Dampf aus der Überströmleitung b in den Speicher s oder umgekehrt geleitet werden. In Abb. 2 sind als Ordinaten die Belastungen L, L, und L , und die Dampfmengen D, Hli H2# N, und N 2, als'Abszisse die Zeit aufgetragen.
  • Zur Zeit o habe die Belastung ihren mittleren Wert L; die durch die H(Ichdruckturbine g fließende Dampfmenge H, sei hierbei gleich der durch die Niederdruckturbine t fließenden Dampfmenge N ' el 1, dem Speicher s werde hierbei nichts entnommen oder zugeführt, so daß die Turbine wie eine gewöhnliche speicherlose Turbine arbeitet. Ventil x, ist hierbei geschlossen und Ventil x, geöffnet, so daß das gesamte von der Pumpe pl geförderte Speisewasser in den Dampferzeuger d gedrückt wird. Ventile y, und y, sind geschlossen.
  • In der Zeito-i sinke die Belastung L, unter den MittelwertL bis auf einen Mindestwert; hierbei öffnet sich Ventil vi und schließt sich Ventil it etwas mehr, so daß die Niederdruckdampfinenge N, verringert und die Hochdruckdampfmeilge H, erhöht wird, während der überschüssige Dampf (H.-Ni) aus der ÜberströmIeitung b durch die Leitung f in den Speicher s strömt. Gleichzeitig wird Ventil x, allmählich geöffnet und Ventil x 2 allmählich geschlossen, so daß die Pumpe p, in steigendem Nulaße kaltes Wasser aus dem Behälter w durch die Leitung lt in den Speicher s drückt, während sich die in den Kessel (1 gedrückte Kaltwasserinenge allmählich verringert. Gleichzeitig wird Ventily, allmählich geöffnet, so daß immer mehr heißes Wasser durch die Leitung[ aus dem Speichers in den Dampferzeugerd gedrückt wird. Hierdurch wird erreicht, daß der Speicherdruck nahezu unverändert bleibt, i#i(lem die in den Speicher s eintretende Dampfmenge stets durch Zufuhr der entsprechenden Kaltwassermenge niedergeschlagen wird und das entstehende heiße Wasser in den Kessel d weiterbefördert wird.
  • In der Zeit 1-2 steige die Belastung Li vom .ivlindestwert wieder - bis auf den Mittelwert L; hierbei machen alle Ventile eine rückläufige Bewegung, so daß zur Zeit 2 ,#%-ieder der Anfangszustand o hergestellt ist.
  • In der Zeit 2-3 steige die Belastung L2 über den Mittelwert L bis auf einen Höchst-\#.-ert; hierbei schließt sich Ventil vi und öffriet sich Ventil it etwas mehr, so daß die Niederdruckdampfmenge N erhöht und die t' 2 Hochdruckdampfmenge H2 verringert wird, während der erforderliche Mehrdampf (N.-H2) aus dem Speicher s in die tIerströmleitung b strömt. Gleichzeitig bleibt Ventil x,. geschlossen, während Ventil x. allmählich geöffnet wird, so daß die Pumpe p, in steigendem Maße kaltes Wasser aus dem Behälter w in den Dampferzeuger d drückt. Gleichzeitig wird Ventil Y2 allmählich geöffnet, so daß aus dem Dampferzeuger d immer mehr heißes Wasser durch die Leitungi in den Speichers übertritt. Hierdurch wird ebenfalls erreicht, daß der Speicherdruck nahezu unverändert bleibt, indem in ihn stets angenähert so viel heißes Wasser eingelassen wird, daß der sich hierbei entwickelnde Dampf zur Deckung des Mehrdampfbedarfes ausreicht.
  • In der Zeit 3-4 sinke die Belastung L2 vom Höchstwert wieder bis auf den Mittelwert L; hierbei machen alle Ventile wieder eine rückläufige Bewegung, so daß zur Zeit 4 wieder der Anfangszustand 2 bzw. o hergestellt ist.
  • Sinkt die Belastung vorübergehend so z# stark-, daß die Hochdruckmaschine sie allein durchzieht und Ventil u ganz geschlossen ist, so schließt sich bei noch weiterem Sinken der Belastung Ventil v2 allmählich.
  • Die Beeinflussung der Ventile kann beispielsweise folgendermaßen geschehen: Venlile it und v2 in bekannter Weise durch den Geschwindigkeitsregler; Ventil v. durch den Druck in der Leitung a, indem vi bei stei-,x endem Druck öffnet und umgekehrt; Ventile x. und x. durch den Speicherdruck, indem bei steigendem Speicherdruck Ventil x. i*)ffnet und r. schließt und umgekehrt; Vent'le yl und y2 ebenfalls durch den Speicherdruck, indem bei steigendem Speicherdruck Ventil v, öffnet und v, schließt und umgekehrt. Es sind jedocli noch andere Beeinflussungsmöglichkeiten vorhanden, z. B-. durch den Druck in der Überströmleitung b oder durch den Inhalt des Behälters w; die Art der Beeinflussung ist jedoch für das Wesen der Erfindung tuivesentlich. Die einzelnen Beeinflusstingen können auch miteinander verbunden sein, um eine schnellere Einstellung bei veränderten Betriebsverhältnissen zu erreichen. Die Ventilex. und -:t- 2 können auch durch ein einziges Wechselventil ersetzt werden, das in der Verbindungsstelle der Leitungen lt und k angebracht werden kann.
  • Sinkt die Belastung für längere Zleit, z. B. beim -Nachtbetrieb, so weit, daß sich eine neue kleinere Mfttelbelastung ergibt, so Z, würde, wenn Ventil v, nur von einer einzigen Stelle, z. B. vom Druck in der Leitung a, beeinflußt würde, der Kaltwasserbehälter ul rasch leergesaugt werden, da die Belastung ganz oder fast ganz von der Hochdruckinaschine überwunden würde und dem Behälter a, nur wenig Kondensat zufließen -würde. Deshalb ist es zweckmäßig, vorn Druck in der Leitung a nur die den Schwankungen um den jeweiligen Mittelwert entsprechende Stellung des Ventils v, einstellen zu lassen und die jeweilige Mittelstellung von einer anderen Stelle, beispielsweise vom Inhalt des Behälters w, einstellen zu lassen, und zwar derart, daß beim Schwanken des Wasserstandes im Behälter w zwischen zwei einstellbaren Grenzen keine Verstellung der Mittelstellung erfolgt, während das Ventil v, bei Unterschreitung eines bestimmten Wasserstandes weiter geschlossen und bei überschreitung eines bestimmten Wasserstandes weiter geöffnet wird. Eine Ausführungsform einer derartigen Regelvorrichtung bist in Abb. 3 beispielsweise wiedergegeben. Ist die mittlere Belastung so tief gesunken, daß Ventil it ganz geschlossen ist und die Hochdruckniaschine die Belastung allein übernimmt, so steigt der Druck in der Leitung a immer höher, so daß der Kolben des Zylinders z, uniner höher steigt und durch Drehung des 'Zockens it, die Stange q, an der das Ventil v, -tifgeli- ä ngt ist, immer höher hebt, wodurch Ventil v, soweit als möglich öffnet. Gleichzeitig sinkt der Wasserspiegel im Behälterw Lind damit der Schwimmer r, so daß sich durch Vermittlung einer an sich bekannten Steuerung z.. der Nocken n.., derart bewegt, daß sich die Stange q senkt und damit das Ventil v, allmählich wieder geschlossen wird. Infolgedessen wird die durch die Hochdruckniaschine fließende Dainpfinenge und damit die von ihr erzeugte Leistung immer kleiner, so daß sich Ventil it, wieder öffnet und wieder Kondensat von der Niederdruckmaschine dein Behälter u, zufließt. Dies dauert so lange, bis der Wasserspiegel in letzterem wieder höher als die untere Grenze geworden ist. Sobald clies erreicht ist, bleibt der Nocken it" in seiner Stellung stehen, so daß Ventil v, jetzt nur noch vom Nocken it, um die durch den Nockenn, eingestellte Mittelstellung bewegt wird. Umgekehrt ist es, wenn der Schwiminer r die obere Grenze erreicht hat. Die Stellung des Nockens it, ist gleichzeitig ein Kennzeichen für den mittleren Dampfbedarf; es empfiehlt ssich deshalb, diese Stellung im Kesselhaus erkennbar zu machen, damit der .Heizer in der Lage ist, den Beginn einer Periode stark veränderter Belastung zu erkennen und seine Feuerung dem neuen mittleren Dampfbedarf anzupassen.
  • Statt eines einzigen Ventilsv, und eines einzigen Ventilsit können auch, namentlich bei Dampfturbinen, mehrere Ventile verwendet werden, die der Reihe nach geöffnet und geschlossen werden. Auch können bei Verwendung von Dampfturbinen Hochdruck- und Niederdruckturbine in einem einzigen Geliäuse untergebracht werden. Die Erfindung kann auch angewendet werden, wenn einer vorhandenen Maschine eine für höheren Anfangsdruck bestimmte Maschine vorgeschallet wird. Die Regelung hat den Vorteil, daß normale Nfaschinen ohne Änderung verwendet werden können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Regelungsvorrichtung einer Dampfkraftmaschine, bestehend aus einer Hoch-und einer Niederdruckmaschine, an deren Überströmleitung ein unter gleich- oder nahezu gleichbleibendem Druck stehender Wärmespeicher angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischdampfzufuhr zur Hochdruckmaschine (g) bei unter den Mittelwert (L) sinkender Belastung (L,) erhöht und bei über den Mittelwert (L) steigender Belastung (L.) verringert wird und daß die Verteilung des kalten und heißen Wassers regelnde Ventile (-Irl, x." y, y.) vom Speicherdruck beeinflußt werden, während die Frischdampfventile (v,) vom Druck im Dampferzeu-Orer (d) und die N, iederdruckventile (u) Z> vom Geschwindigkeitsregler beeinflußt werden. 2-. Regelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet ' daß das den Frischdampf zur Hochdruckmaschine (g) steuernde Ventil (v,) von zwei Stellen beeinflußt wird, von denen die eine die der j eweiligen Mittelbelastung entsprechende Mittelstellung und die andere die Schwankungen um diese Mittelstellung einstellt.
DEF56681D 1924-08-19 1924-08-19 Regelungsvorrichtung Expired DE420077C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2418477A (en) * 1941-01-10 1947-04-08 Superheater Co Ltd Steam power plant

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2418477A (en) * 1941-01-10 1947-04-08 Superheater Co Ltd Steam power plant

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