DE420130C - Setzrinne - Google Patents

Setzrinne

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Publication number
DE420130C
DE420130C DEST38413D DEST038413D DE420130C DE 420130 C DE420130 C DE 420130C DE ST38413 D DEST38413 D DE ST38413D DE ST038413 D DEST038413 D DE ST038413D DE 420130 C DE420130 C DE 420130C
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DE
Germany
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balls
gutter
setting
ball
types
Prior art date
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Expired
Application number
DEST38413D
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English (en)
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Roneo Ltd
Original Assignee
Roneo Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE420130C publication Critical patent/DE420130C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys

Landscapes

  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Setzrinne. Die Erfindung bezieht sich auf eine Setzrinne zum Zusammensetzen von Typen, die im besonderen in Verbindung mit Typen verwendet werden soll, die eine Rille besitzen und sich mit dieser in der Setzrinne führen.
  • Bei den bisher bekannten Setzrinnen dieser Art war die Sperrvorrichtung für die Typen so angeordnet, daß es möglich war, daß der Setzer zufällig die Feder löste, welche die Typen in der Rinne zurückhält, wodurch dann die Typen aus der Rinne herausfallen konnten und infolgedessen ein Zeitverlust beim Zusammensetzen der Zeile entstand.
  • Bei den bekannten Ausführungsformen, bei denen von Hand zu bedienende Sperrvorrichtungen angewendet wurden, die beispielsweise als Klammer ausgebildet waren, mußte diese Sperrvorrichtung senkrecht zur Bewegungsbahn der Typen verschoben werden. Auch bei diesen Anordnungen war es möglich, zufällig die Sperrvorrichtung zu lösen, so daß die Typen herausfiel#en; auch konnte der Setzer vergessen, die Sperrvorrichtung in ihre Sperrlage zu bringen.
  • Bei den bisher bekannten Sperrvorrichtungen für Typen ist das eine Ende der Setzrinne offen, um die Typen aufzunehmen, und es war damit die Möglichkeit gegeben, daß, wenn die Spitze der Setzrinne zum Setzer eine schräg nach unten geneigte Richtung erhielt, die Typen herausfielen.
  • Der Zweck der Erfindung ist, die von Hand zu bedienenden Sperrvorrichtungen durch Einrichtungen zu ersetzen, welche die Typen selbsttätig verriegeln und freigeben, ohne daß die Möglichkeit besteht, daß Typen aus der Rinne herausfallen können. Zu diesem Zwecke werden Kugeln verwendet, und es befindet sich an jedem Ende der Rinne eine Kugel. Die Kugeln rollen in schrägliegenden Bahnen, die an jedem Ende der Setzrinne vorgesehen sind. Der Richtungssinn der beiden Kugelbahnen ist entgegengesetzt zueinander. Es kann die zum Zusammensetzen der Zeile dienende Setzrinne sonst in der üblichen Weise ausgebildet werden. Sie besteht z. B. aus einem Rohr, in dem sich ein Längsschnitt befindet. Das eine Ende der Setzrinne ist winkelförmig so ausgeschnitten, daß Zungen gebildet werden, die mit den Rillen der Type in Eingriff kommen, um diese aus den Typenmagazinen herauszuheben; das andere Ende der Rinne ist ebenfalls mit Zungen ausgerüstet, um die Type in die Druckform abzulegen.
  • Die schrägliegenden Kugelbahnen können durch Ausschneiden und 'Nachinnenbiegen von Teilen des Rohres gebildet werden. Die Kugeln werden entweder vor dem Einschneiden und Biegen der Kugellaufbahn in das Rohr eingeführt; sie können jedoch auch in die Rinne nachträglich eingesetzt werden, indem sie durch den Zwischenraum, der zwischen den Enden der abgebogenen Kugellaufbahn bleibt, gedrückt werden.
  • Die schrägliegenden Kugellaufbahnen können auch als besondere Teile an der Setzrinne durch Nietung, Lötung o. dgl. befestigt werden. An den nach innen zu liegenden Enden der Kugellaufbahnen sind Anschläge vorgesehen, um die Bewegung der Kugeln zu begrenzen. Diese Anschläge sind so ausgebildet, daß sie verhindern, daß die Kugeln die Typen klemmen, wenn die Kugeln sich unten auf den Kugellaufbahnen befinden. Die Anschläge können beispielsweise mit kurvenförmig ausgehöhlten Köpfen versehen sein, in welche sich die Kugeln hineinlegen.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb, i eine Draufsicht auf die Setzrinne mit den Sperrvorrichtungen, Abb. 2 eine Seitenansicht der Abb. i, Abb. 3 einen Längsschnitt durch die Setzrinne, Abb. 4 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 3, Abb. 5 eine Ansicht der Sperrvorrichtung und Abb. 6 einen Schnitt durch das eine Ende der Setzrinne in schräger Stellung mit der Kugel in ihrer Sperrlage.
  • An dem Ende der Setzrinne wird die Zeile zusammengesetzt, während sie an dem anderen Ende in die Druckform gelegt wird. Die Setzrinne besteht aus einem Rohr mit einem sich über die ganze Länge erstreckenden mittleren Schlitz i i. Das Ende io ist bei 12 winkelförtnig so abgeschnitten, daß Zuilgen IJ gebildet werden. Diese Zungen greifen in die Rillen 14 der Typen 16 ein, um diese aus dem Typenmagazin herauszuheben und in den mittleren Schlitz ii einzuschieben.
  • Die schrägliegenden Kugellaufbahnen 17 sind bei der dargestellten Ausführungsform besondere an der Setzrinne befestigte Teile. Die Kugellaufbahnen können jedoch auch durch Ausschneiden des Materials und Nachinnenbiegen desselben gebildet werden. In diesen Kugellaufbahnen 17 ruhen die Kugeln 18. An den nach innen zu liegenden Enden der schrägen Kugellaufbahnen sind Anschläge ig vorgesehen, um die Bewegungen der Kugeln zu begrenzen. Diese Anschläge sind mit kurvenförmig ausgehöhlten Köpfen 2o versehen, in die sich die Kugeln 18 hineinlegen, wenn sie ihre Ruhelage in der hintersten Stellung der Kugellaufbahnen 17 einnehmen. Die Setzrinne ist außerdem noch mit dem üblichen Handgriffstück 21 versehen.
  • Aus den Zeichnungen ist ersichtlich, daß die Anschläge ig mit den Köpfen 2o als Niete ausgebildet sind und durch Löcher der Kugellaufbahnen und der Setzrinne hindurchgehen. Auf diese Weise werden die Kugellaufbahnen und die Anschläge mit der Setzrinne verbunden. Die Kugellaufbahnen können jedoch auch als Teile der Setzrinne aus dem Material derselben herausgeschnitten und nach oben gebogen werden, um kurvenförmige Führungen für die Kugeln zu bilden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Setzrinne, gekennzeichnet durch nach oben zu lauf ende Bahnen an den Enden für zur Sperrung dienende Kugeln, von denen beim Neigen der Setzrinne die tiefer liegende in die Bewegungsbahn der Typen rollt.
  2. 2. Setzrinne nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anschläge (ig) für die Kugeln mit kurvenförmig ausgehöhlten Köpfen, in welche sich die Kugeln in ihrer Ruhelage hineinlegen.
DEST38413D 1923-10-03 1924-09-17 Setzrinne Expired DE420130C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB420130X 1923-10-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE420130C true DE420130C (de) 1925-10-17

Family

ID=10422425

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST38413D Expired DE420130C (de) 1923-10-03 1924-09-17 Setzrinne

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE420130C (de)

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