DE4201499C2 - Rollenförderer - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rollenförderer,
bei dem die Änderung eines Programms in Abhängigkeit von Änderungen der Förderanforde
rungen, die entlang dem Förderweg auftreten, möglich ist
und bei dem Radiallager, die zuverlässig gegen eine externe
Axialkraft geschützt sind, verwendet werden können.
Bei bekannten Rollenförderern mit einer Anzahl Rollen, die
parallel zueinander angeordnet sind, so daß ein zu
transportierender Gegenstand daraufgestellt und transpor
tiert werden kann, werden wahlweise Rollen von drei Typen
verwendet, und zwar an Stellen entlang des Förderweges, für
die sie abhängig von den Förderanforderungen geeignet sind,
um die gewünschte Förderung frei von einem Rutschen zwi
schen dem zu transportierenden Gegenstand und den Rollen zu
erzielen.
Genauer gesagt, an einer Stelle, wo der Gegenstand zwangs
weise bewegt werden soll, wird der Gegenstand durch eine
Antriebsrolle bewegt, welche einstückig mit einem Zahnrad
dreht, welches mit der Antriebskette im Eingriff steht. An
einer Stelle, wo der Gegenstand mittels anderer Elemente
als der Antriebsrolle bewegt werden soll, wird eine frei
laufende Rolle verwendet, die drehbar gelagert ist, so daß
eine freie Bewegung des Gegenstandes sichergestellt werden
kann. An Stellen, wo die Bewegung des Gegenstandes zeitwei
lig unterbrochen werden soll, indem der Gegenstand gegen
einen Anschlag läuft, wird eine Reibrolle verwendet, die
zusammen mit dem Zahnrad unter Ausübung einer Reibungskraft
dreht, so daß, wenn die Bewegung des Gegenstandes durch den
Anschlag blockiert ist, die Reibrolle aufhört, gegen die
Reibungskraft zwischen Reibrolle und fortlaufend sich
drehendem Zahnrad, zu drehen, und wenn die Unterbrechung
durch den anhebbaren Anschlag aufgehoben wird, sich die
Reibrolle gemeinsam mit dem Zahnrad dreht, um den Gegen
stand zu bewegen.
Wenn jedoch der herkömmliche Rollenförderer eine solche An
ordnung hat, daß die Antriebsrolle, die freie Rolle und die
Reibrolle nicht für andere Zwecke als ihre jeweiligen, aus
schließlichen Zwecke, wie vorstehend beschrieben, verwendet
werden können, ist es konsequenterweise unmöglich, diese
Rollen durch solche eines anderen Typs zu ersetzen. Demge
mäß ist es für bestimmte Förderanforderungen, die entlang
dem Förderweg auftreten, beispielsweise an Stellen, an wel
chen der zu fördernde Gegenstand bewegt oder gestoppt wer
den sollte, und bei einer bestimmten Abfolge von Operati
onsstufen, von Nachteil, daß ein spezieller Rollenförderer,
der ausschließlich für derartige, bestimmte Anforderungen
zu verwenden ist, vorbereitet werden muß, und der insbeson
dere so angeordnet ist, daß die entsprechenden Rollen an
den für sie geeigneten Orten angeordnet sind.
Bei den bekannten Rollenförderern ist die Friktionswalze
üblicherweise wie im Folgenden beschrieben konstruiert.
Speziell weist die Reibrolle eine hohle Rolle auf, die
durch radiale Kugellager auf einer Mittelachse gelagert
ist, so daß die hohle Rolle um die Achse drehbar und ein
wenig entlang der Achse verschiebbar ist, und ein Zahnrad,
das von der Mittelachse so getragen wird, daß das Zahnrad
durch den Eingriff in eine Kette drehbar, jedoch in axialer
Richtung nicht bewegbar ist. Die axiale Kraft einer Druck-
Wendelfeder, die auf der Hohlrolle in der Höhe des einen
Endes derselben montiert ist, spannt die hohle Rolle in ei
ner Richtung so vor, daß durch die hohle Rolle eine Reib
fläche definiert ist, die am anderen Ende liegt und gegen
eine Reibfläche vorgespannt ist, die durch das Zahnrad de
finiert ist. Eine Reibkraft, die durch diese Berührung zwi
schen den Reibflächen erzeugt wird, bewirkt, daß die hohle
Rolle mit dem Zahnrad gedreht wird. Wenn der zu fördernde
Gegenstand an einer weiteren Begegnung gehindert wird,
tritt zwischen den Reibflächen ein Schlupf auf und stoppt
die Umdrehung der hohlen Rolle.
In der so konstruierten Reibrolle lagern die gegenüberlie
genden Enden der Druckfeder einerseits an einem Federschuh,
der an der zentralen Achse montiert ist und andererseits an
einem innenliegenden Laufring des radialen Kugellagers, so
daß die axiale Vorspannkraft der Druckfeder, die direkt auf
den innenliegenden Laufring ausgeübt wird, über die Kugeln
und einen außenliegenden Laufring des Radial-Kugellagers
auf die hohle Rolle übertragen wird. Daraus folgt, daß das
Radial-Kugellager oft zwischen dem inneren Laufring und den
Kugeln sowie auch zwischen den Kugeln und dem äußeren Lauf
ring mit einer nicht aufnehmbar großen Axialkraft beauf
schlagt wird, was zu einer defekten Funktionsweise und Ver
kürzung der Lebensdauer des Radial-Kugellagers führt.
Aus der DE-AS 21 17 959 ist eine Förderrolle bekannt, wel
che über einen Kettenantrieb und eine Reibscheibe angetrie
ben wird. Dabei wird die Friktionskraft bestimmt durch die
Federkraft einer an der Reibscheibe anliegenden Feder.
Aus dem DE-GM 90 11 799.9 ist eine Förderrolle bekannt, bei
der der Friktionsantrieb mittels eines Reibelements und ei
ner Andruckschraube am Antriebszahnrad eingestellt werden kann.
Aus dem DE-GM 19 51 080 ist bekannt, durch wahlweises fest
legen einer Reibbuchse gegen die Welle oder die Rolle, un
terschiedliche Friktionskräfte für den Antrieb der Förder
rolle wirken zu lassen.
Aus der DE-OS 30 27 869 und DE-OS 36 16 840 ist eine Frik
tionswalze bekannt, bei welcher sich gegenüberliegende
Kupplungselemente auf der Welle über ein Torsionselement
miteinander gekuppelt sind, um so einen gleichmäßigen,
Friktionskraft beaufschlagten Antrieb der beiden Rollen
enden zu bewirken.
Ferner gibt es bei den herkömmlichen Friktionswalzen bzw.
Rollenförderern keine Möglichkeit, die Friktionswalzen un
terschiedlich zu benutzen, je nach dem wo sie eingesetzt
werden sollen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine För
derrolle für Rollenbahnen zu schaffen, die wahlweise ver
wendet werden kann als Antriebsrolle, freilaufende Rolle
oder als Reibrolle, und welche eine große Lebensdauer und
einfache Konstruktion aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine För
derrolle für Rollenbahnen bestehend aus wahlweise als An
triebsrollen, freilaufende Rollen oder als Reibrollen ein
setzbaren Förderrollen mit einer Vielzahl zentraler Achsen,
die zwischen einem Paar Rahmen parallel zueinander aufge
nommen sind; einem Reibrohr, das wenigstens auf einem Ende
jeder der zentralen Achsen im Bereich des Rollenendes auf
Kugellagern drehbar und in axialer Richtung unverschiebbar
montiert ist, wobei dieses Reibrohr an seinem einem Ende in
der Nähe des einen Endes der zentralen Achse mit einem
durchmesservergrößerten Absatz mit Außengewinde und an sei
nem anderen Ende mit einem sich im Durchmesser sprunghaft
vergrößernden festaufgesetzten, rotationssymmetrischen Block
versehen ist, dessen eine Stirnfläche durch den durch den
sprunghaft vergrößerten Durchmesser definierten Absatz ge
bildet wird und dem Außengewinde bzw. dem einen Ende der
zentralen Achse zugewandt ist, und die eine Reibfläche de
finiert; einem Zahnrad, das drehbar auf einem zylindrischen
Teil des Reibrohres montiert ist, wobei dieser zylindrische
Teil zwischen dem Block und dem Außengewinde angeordnet ist
und bezüglich dieser Teile einen geringeren Durchmesser
aufweist und fluchtend und fortlaufend zu dem im Durchmes
ser vergrößerten Block des Reibrohres vorgesehen ist, wobei
ein sich einstückig vom Zahnrad aus zum Block erstreckender
zylindrischer Teil an seinem Ende eine Stirnfläche auf
weist, die eine zweite Reibfläche definiert, welche mit der
zuerstgenannten Reibfläche in Kontakt steht; einer Mutter,
die auf das Außengewinde des Reibrohres aufschraubbar ist;
einer Druck-Wendelfeder, die auf dem zylindrischen Zwi
schenstück des Reibrohres zwischen Mutter und Zahnrad in
Kontakt mit diesen beiden montiert ist und das Zahnrad mit
seinem zylindrischen Teil gegen die Reibfläche des Blockes
drückt; einer Hohlrolle, die über Lager frei und an
triebslos auf der zentralen Achse montiert ist und an ihrem
einem Ende in einem Lagergehäuse den im Durchmesser ver
größerten Block des Reibrohres und den zylindrischen Teil
des Zahnrades berührungsfrei umgibt; einem Paar Durch
gangsbohrungen, wobei sich die eine radial durch das be
sagte eine Ende der Hohlrolle und das Lagergehäuse bis zur
Außenumfangsfläche des im Durchmesser vergrößerten Blocks,
der einen Teil des Reibrohres bildet bzw. sich die andere
bis zu der Außenumfangsfläche des zylindrischen Teils des
Zahnrades erstreckt; Befestigungsmitteln, die lösbar in die
jeweiligen Durchgangsbohrungen eingesetzt sind, um bei Be
darf jeweils mit dem im Durchmesser vergrößerten Block bzw.
dem zylindrischen Teil in Eingriff zu gelangen, damit die
Hohlrolle entweder über das Reibrohr in reibschlüssigen
Kontakt mit dem zylindrischen Teil oder über das Zahnrad
ohne reibschlüssigen Kontakt angetrieben werden kann; und
einer Kette, die mit dem Zahnrad zusammenwirken kann und
dabei das Zahnrad dreht, so daß die Rolle je nach Betäti
gung der Befestigungsmittel in der jeweiligen Durchgangs
bohrung als Antriebsrolle (40 steht in Kontakt mit 38), als
freilaufende Rolle (kein Befestigungsmittel betätigt) oder
als Reibrolle (40 steht in Kontakt mit 36) verwendet werden
kann.
Wenn die Hohlrolle mit der vorstehenden Konstruktion gemäß
der vorliegenden Erfindung als Antriebsrolle verwendet wer
den soll, ist nur ein Befestigungsmittel in eine bestimmte der paar
weise angeordneten Durchgangsbohrungen eingesetzt, und zwar
in die Bohrung, die dem zylindrischen Teil des Zahnrades
zugeordnet ist, so daß das Befestigungsmittel fest mit dem
zylindrischen Teil verbunden ist. Die Hohlrolle ist dadurch drehfest
mit dem Zahnrad verbunden, so daß die Hohlrolle einstückig
mit dem Zahnrad gedreht werden kann. Wenn das Zahnrad durch
die Kette angetrieben wird, wird die Hohlrolle ebenfalls
gedreht und der darauf abgestellte Gegenstand wird zwangs
weise bewegt.
Wenn die Hohlrolle als freilaufende Rolle verwendet wird,
werden die in dem Paar Durchgangsbohrungen aufgenommenen
Befestigungsmittel weggelassen, so daß die Hohlrolle sowohl
zum Reibrohr, als auch zum Zahnrad frei drehbar ist. Bei
dieser Verwendungsart wird die Umdrehung des Zahnrades
nicht auf die Hohlrolle übertragen und daraus folgt, daß
die Hohlrolle dann gedreht oder gestoppt wird, wenn der
daraufstehende Gegenstand bewegt oder gestoppt wird.
Wenn die Hohlrolle als Reibrolle verwendet werden soll,
wird nur in einer bestimmten der paarweise angeordneten Durchgangsboh
rungen ein Befestigungsmittel eingesetzt, und zwar in die
Bohrung, welche dem im Durchmesser vergrößerten Block des
Reibrohres zugeordnet ist, so daß das Befestigungsmittel
fest mit dem im Durchmesser vergrößerten Block verbunden
ist. Somit ist die Hohlrolle drehfest mit dem das Zahnrad durchsetzenden Reibrohr verbunden, so daß sie gemeisam mit dem Reibrohr drehen kann. Die eine Reib fläche, welche am Zahnrad angeordnet ist, wird gegen die korrespondierende Reibfläche, welche an dem im Durchmesser vergrößer ten Block des Reibrohres angeordnet ist, bedingt durch die Axialkraft, welche durch die Druck-Wendelfeder ausgeübt wird, gedrückt, so daß das Reibrohr mittels der Reibkraft, welche zwischen diesen beiden Reibflächen erzeugt wird, zu sammen mit dem Zahnrad drehbar ist.
ist. Somit ist die Hohlrolle drehfest mit dem das Zahnrad durchsetzenden Reibrohr verbunden, so daß sie gemeisam mit dem Reibrohr drehen kann. Die eine Reib fläche, welche am Zahnrad angeordnet ist, wird gegen die korrespondierende Reibfläche, welche an dem im Durchmesser vergrößer ten Block des Reibrohres angeordnet ist, bedingt durch die Axialkraft, welche durch die Druck-Wendelfeder ausgeübt wird, gedrückt, so daß das Reibrohr mittels der Reibkraft, welche zwischen diesen beiden Reibflächen erzeugt wird, zu sammen mit dem Zahnrad drehbar ist.
Solange also ein Gegenstand, der auf der Hohlrolle plaziert
ist, bewegt werden kann, ohne daß ein Hemmnis auftritt,
wird das Reibrohr zusammen mit dem Zahnrad gedreht, um den
Gegenstand zu bewegen, wenn das Zahnrad durch die Kette an
getrieben wird. Wenn der Gegenstand an der weiteren Bewe
gung gehindert wird, wird unter Einfluß der Reibkraft, die
zwischen der äußeren Umfangsfläche der Hohlrolle und dem zu
transportierenden Gegenstand erzeugt wird, die Umdrehung
der Hohlrolle und des Reibrohres unterbunden, und zwischen
der Reibfläche des nunmehr am Drehen gehinderten Reibrohres
und der Reibfläche des weiterdrehenden Zahnrades tritt ein
Schlupf auf.
Die Größe der Reib
kraft, die zwischen dem Reibrohr und dem Zahnrad erzeugt
wird, kann durch Drehen der Mutter, welche auf das Außengewinde
des Reibrohres aufgeschraubt ist, wahlweise durch Regulieren ei
ner Druckkraft der Druck-Wendelfeder eingestellt
werden.
Wie aus der vorstehend beschriebenen Operationsweise klar
ersichtlich, kann bei dem Rollenförderer gemäß der vorlie
genden Erfindung die jeweils von einer zentralen Achse ge
tragene Hohlwelle wahlweise als Antriebsrolle, freilaufende
Rolle oder Reibrolle verwendet werden. Demgemäß kann die
Funktion jeder Hohlrolle wahlweise eingestellt werden, so
daß eine Antriebsrolle, eine freilaufende Rolle oder eine
Reibrolle durch wahlweises Einsetzen oder Herausnehmen der
Befestigungselemente erhalten wird, um eine Anpassung an
eine Änderung der Förderanforderungen bzw. der Arbeitsschritte, die entlang dem För
derweg auftreten, beispielsweise Orte, an denen der zu för
dernde Gegenstand bewegt oder gestoppt werden sollte,
zu bewirken. Auf diese Art und
Weise ermöglicht der Rollenförderer gemäß der vorliegenden
Erfindung eine leichte Änderung des Förderprogramms zur An
passung an zahlreiche Förderanforderungen, und macht es un
nötig, jedesmal, wenn die Förderanforderungen geändert wer
den, einen ausschließlich in einer Art zu verwendenden Rollenförderer
herzustellen, wie dies beim Stand der Technik der Fall war.
In dem Rollenförderer gemäß der vorliegenden Erfindung
dient die Druck-Wendelfeder dazu, die Reibungskraft zwischen Reibrohr und Zahnrad zu er
zeugen, bei der die Hohlrolle in operativer Zuordnung zum
Zahnrad dreht, und ist dazu zwischen der Mutter, die auf das
Außengewinde des Reibrohres aufgeschraubt ist, und dem
Zahnrad, das auf demselben Reibrohr gelagert ist, montiert,
so daß das Zahnrad durch die Druck-Wendelfeder nicht direkt
gegen die Hohlrolle, sondern gegen das Reibrohr vorgespannt
ist, welches mit der Hohlrolle drehfest gekoppelt ist, und dabei die
gewünschte Reibungskraft erzeugt.
Als ein Ergebnis wirkt die axiale Kraft der Druck-Wendelfe
der weder auf das Radiallager, welches zwischen der zentra
len Achse und dem Reibrohr angeordnet ist, noch auf das Ra
diallager, welches zwischen der zentralen Achse und der
Hohlrolle angeordnet ist. Dies hat vorteilhafterweise zur
Folge, daß diese Radiallager wirksam gegen eine defekte
Funktionsweise und eine verkürzte Lebensdauer infolge die
ser Axialkraft der Druck-Wendelfeder geschützt sind.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung wird anhand der Fig. 1 beschrieben, die einen Rollen
förderer gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Vor
deransicht teilweise im Schnitt, zeigt.
In der Fig. 1 bezeichnen die Bezugsziffern 1 und 2 lange
und schmale Rahmen, die sich parallel zueinander erstrecken,
zwischen welchen eine Vielzahl von zentralen Achsen 3
sich in horizontaler Richtung und achsparallel und quer zu
den Rahmen 1, 2, erstreckt. Jede dieser zentralen Achsen 3
ist zwischen den Rahmen 1 und 2 mittels Schraubbolzen 4, 4,
befestigt, die sich jeweils durch den entsprechenden Rahmen
1 oder 2 in Längsrichtung in die einander gegenüberliegen
den Stirnflächen der zentralen Achse 3 erstrecken.
In der Nähe des rechten Endes der zentralen Achse 3 und wie
in der Fig. 1 dargestellt, ist ein zylindrisches Reibrohr
5 koaxial auf dieser zentralen Achse 3 montiert, so daß es
um diese Achse drehen kann, wobei radiale Kugellager 7, 7
dazwischen angeordnet sind, die jeweils in Längsrichtung
gesehen in einander gegenüberliegenden, ringförmigen
Aussparungen 6, 6 des Reibrohres 5 angeordnet sind, so daß
das Reibrohr axial unverschiebbar ist. Das Reibrohr 5 be
steht aus einem rohrförmigen Hauptkörper 9, der aus Kunst
harz hergestellt ist, an dessen rechtem, im Durchmesser
vergrößerten Ende ein Außengewinde 10 angeformt ist, und
an dessen linkem Ende ein ringförmiger, im Durchmesser ver
größerter Block 11, der ebenfalls aus Kunstharz besteht, mit
tels Klebstoff befestigt ist, so daß der im Durchmesser ver
größerte Block 11 einstückig mit dem rohrförmigen Haupt
körper 9 drehbar ist. Die rechte Stirnseite des im Durch
messer vergrößerten Blocks 11 wirkt mit dem rohrförmigen
Hauptkörper 9 zusammen und bildet dazu eine Stufe, und definiert
damit eine Reibfläche 12, die sich quer zur axialen Rich
tung erstreckt.
Parallel zu der Richtung, in welcher die zentralen Achsen
parallel zueinander angeordnet sind, erstreckt sich eine
Kette 15, die von einer Antriebsquelle (nicht dargestellt),
wie beispielsweise einem Elektromotor, angetrieben wird und
dabei entlang einem Endlosweg läuft. Ein Zahnrad 16,
welches mit dieser Kette 15 im Eingriff stehen kann, ist
auf jedem der Hauptkörper 9 der Reibrohre 5 montiert, wobei dieses Zahnrad 16
nicht nur relativ zu diesem Reibrohr 5 um die Achse dessel
ben drehbar, sondern auch relativ zu diesem Reibrohr 5 ent
lang der Achse desselben leicht verschiebbar ist. Wie dar
gestellt, ist das Zahnrad 16 mit einem zylindrischen Teil
17 versehen, der den gleichen Außendurchmesser wie der des
im Durchmesser vergrößerten Blockes 11 hat, der einen Teil
des Reibrohres 5 bildet und nach links vorsteht. Die linke
Stirnseite dieses zylindrischen Teils 17 erstreckt sich
quer zur axialen Richtung und definiert eine Reibfläche 19,
die der Reibfläche 12, welche durch das Reibrohr 5 defi
niert ist, gegenübersteht.
Eine Mutter 21, die aus Kunstharz besteht, und an ihrem
linken Ende mit einem nach innen weisenden Flansch 22 als
Anschlag versehen ist, wird auf das vorstehend genannte
Außengewinde 10, welches am rechten Ende des Reibrohres 5
vorgesehen ist, aufgeschraubt. Eine Beilagscheibe 23 aus
Kunststoff ist drehbar auf dem Reibrohr 5 in Berührung mit
der rechten Stirnfläche des Zahnrades 16, montiert. Zwi
schen dem Flansch 22 der Mutter 21 und der rechten Stirn
fläche der Beilagscheibe 23, ist um das Reibrohr 5 eine
Druck-Wendelfeder 24 angeordnet, die dazu dient, sowohl die
Beilagscheibe 23, als auch das Zahnrad 16 nach links vorzu
spannen. Die Reibfläche 19, die durch den zylindrischen
Teil 17 des Zahnrads 16 definiert ist, ist normalerweise
durch diese Druck-Wendelfeder 24 gegen die Reibungsfläche
12, welche durch den im Durchmesser vergrößerten Block 11
des Reibrohres 5 definiert ist, angedrückt und daraus
folgt, daß zwischen diesen beiden Reibflächen 12, 19, eine
gewünschte Reibungskraft erzeugt wird.
Wie leicht zu ersehen ist, kann die so erzeugte Reibungs
kraft zwischen der Reibfläche 12, die durch das Reibrohr 5
definiert ist, und der Reibfläche 19, die durch das Zahnrad
16 definiert ist, leicht durch Drehen der Mutter 21, die
auf das Außengewinde 10 des Reibrohres 5 aufgeschraubt ist,
eingestellt werden, wodurch die Mutter 21 relativ zum
Reibrohr 5 seitlich bewegt wird. Genauer gesagt wird eine
nach rechts gerichtete Bewegung der Mutter 21 die Reibungs
kraft verringern, da der Abstand zwischen Mutter 21 und
Beilagscheibe 23 vergrößert wird und damit die Vorspann
kraft der Druck-Wendelfeder 24 dementsprechend verringert
wird, während eine nach links gerichtete Bewegung der Mut
ter 21 die Reibungskraft erhöht, da diese Vorspannkraft
entsprechend erhöht wird.
Eine Hohlrolle 30 besteht aus einem Rohr 31 und einem Paar
ringförmiger Lagergehäuse 32, 33, die an den einander ge
genüberliegenden Enden dieses Rohres 31 jeweils angeordnet
sind. Die Hohlrolle 30 ist auf einer zentralen Achse 3 montiert, wobei die Hohlrolle 30 dazu um die zentrale Achse 3 drehbar, jedoch in axialer Richtung unverschiebbar durch die radialen Kugellager 34, 34 gelagert ist, die in den jeweiligen Lagergehäusen 32, 32 aufgenommen sind. Das Lagergehäuse 32 am rechten Ende der Hohlrolle 30 ist mit einer ringförmigen Aussparung 35 versehen, in welcher der im Durchmesser ver größerte Block 11 des Reibrohres 5 und der zylindrische Teil 17 des Zahnrades 16 drehbar aufgenommen sind, wobei zur Innenwand der Aussparung 35 ein leichter Spalt ver bleibt.
sind. Die Hohlrolle 30 ist auf einer zentralen Achse 3 montiert, wobei die Hohlrolle 30 dazu um die zentrale Achse 3 drehbar, jedoch in axialer Richtung unverschiebbar durch die radialen Kugellager 34, 34 gelagert ist, die in den jeweiligen Lagergehäusen 32, 32 aufgenommen sind. Das Lagergehäuse 32 am rechten Ende der Hohlrolle 30 ist mit einer ringförmigen Aussparung 35 versehen, in welcher der im Durchmesser ver größerte Block 11 des Reibrohres 5 und der zylindrische Teil 17 des Zahnrades 16 drehbar aufgenommen sind, wobei zur Innenwand der Aussparung 35 ein leichter Spalt ver bleibt.
Das Lagergehäuse 32 am rechten Ende der Hohlrolle 30 ist
zusätzlich mit einer radial sich erstreckenden Innenge
winde-Bohrung 36 (entspricht einer Durchgangsbohrung, wie
sie in dem nachfolgenden Anspruch als ein weiteres Merkmal
der vorliegenden Erfindung definiert ist) versehen, deren
radiale äußere Öffnung mit einer Montagebohrung 37 des Roh
res 31 fluchtet und deren radiale innenliegende Öffnung der
Außenumfangsfläche des im Durchmesser vergrößerten Teils 11
gegenüberliegt, der einen Teil des Reibrohres 5 bildet.
Dieses Lagergehäuse 32 ist mit einer weiteren, sich in ra
dialer Richtung erstreckenden Innengewindebohrung 38
(entsprechend der anderen Durchgangsbohrung, die in den
nachfolgenden Ansprüchen als ein weiteres Merkmal der vor
liegenden Erfindung definiert ist) versehen, deren radiale
äußere Öffnung mit einer weiteren Montagebohrung 39 des
Rohres 31 fluchtet und deren radiale, innenliegende Öffnung
der Außenumfangsfläche des zylindrischen Teils 17, der
einen Teil des Zahnrades 16 bildet, gegenüberliegt. Diese
Gewindebohrungen 36, 38, dienen zur Aufnahme von jeweiligen
Schrauben (entsprechen den Befestigungselementen, die in
den nachfolgenden Ansprüchen als zusätzliche Merkmale der
Erfindung definiert sind) 40, 40.
Bei der vorliegenden Ausführungsform des Rollenförderers
mit der vorstehend beschriebenen Konstruktion kann jede der
Hohlrollen 30 durch entsprechende Verwendung der Schrauben 40 wahlweise als eine Antriebsrolle, eine frei
laufende Rolle oder eine Reibrolle in Abhängigkeit von ei
ner bestimmten Anordnung entlang dem Förderweg des Rollen
förderers verwendet werden.
Wenn die Hohlrolle 30 als eine Antriebsrolle verwendet
wird, kann eine Schraube 40 in die Innengewindebohrung 38
eingeschraubt werden, welche paarweise in der Hohlrolle 30
zusammen mit der anderen Innengewindebohrung 36 ausgebildet
ist, bis das vordere Ende dieser Schraube 40 gegen die
Außenumfangsfläche des zylindrischen Teils 17 gepreßt wird,
der ein Teil des Zahnrades 16 ist, und welchem die Innenge
winde-Bohrung 38 zugeordnet ist.
Somit ist die Hohlrolle 30 mit dem Zahnrad 16 so verbunden,
daß sie drehfest zusammen mit dem Zahnrad 16 drehen kann, wenn die
ses durch die Kette 15 drehend, angetrieben wird.
Ein zu fördernder Gegenstand (nicht dargestellt), der auf
dieser Hohlrolle 30 plaziert ist, wird vorwärts transpor
tiert, wenn diese Hohlrolle 30 so auf diese Art und Weise
gedreht wird.
Während dieser Drehung der Hohlrolle 30 wird das Reibrohr 5
ebenfalls ein Stück mit dem Zahnrad 16 unter Einfluß der
Reibungskraft gedreht, die mittels der Vorspannkraft der Druck-Wendelfeder 24 zwischen der Reibfläche 12, die
durch den im Durchmesser vergrößerten Block 11 des Reibroh
res 5 definiert ist, und der Reibfläche 19, die durch den
zylindrischen Teil 17 des Zahnrades 16 definiert ist, erzeugt
wird.
Wenn die Hohlrolle 30 als eine freilaufende Rolle verwendet
wird, werden in die beiden Innengewindebohrungen 36, 38
dieser Hohlrolle 30 keine Schrauben 40, 40 eingeschraubt,
so daß die Hohlrolle 30 sowohl gegenüber dem Reibrohr 5 als
auch gegenüber dem Zahnrad 16 frei drehbar verbleibt. Auf diese
Art und Weise wird, selbst wenn das Reibrohr 5 zusammen mit
dem Zahnrad 16 unter Einfluß der Reibkraft dreht, die zwischen
den Reibflächen 12 und 19 erzeugt wird, wenn das Zahnrad 16
durch die Kette drehend angetrieben wird, diese
Umdrehung nicht auf die Hohlrolle 30 übertragen.
Das hat zur Folge, daß wenn der zu fördernde Gegenstand di
rekt auf dieser Hohlrolle 30 plaziert ist, und auf andere
Art und Weise als mit dem Rollenförderer bewegt oder ge
stoppt wird, zwischen dieser Hohlrolle 30 und dem zu för
dernden Gegenstand kein Schlupf auftritt und die Hohlrolle
30 gedreht oder gestoppt wird, wenn dieser Gegenstand be
wegt oder gestoppt wird.
Wenn die Hohlrolle 30 als eine Reibrolle verwendet wird,
kann eine Schraube 40 in die Gewinde-Bohrung 36 einge
schraubt werden, die paarweise mit der anderen Gewinde-
Bohrung 38 in dieser Hohlrolle 30 ausgebildet ist, und zwar
soweit eingeschraubt werden, bis das Vorderende dieser
Schraube 40 gegen die Außenumfangsfläche des im Durchmesser
vergrößerten Blockes 11 gedrückt wird, dem diese Innenge
winde-Bohrung 36 zugeordnet ist. Somit ist die Hohlrolle 30
mit dem Reibrohr 5, aber nicht mit dem Zahnrad 16 drehfest verbun
den.
In diesem Zustand wird das Zahnrad 16 drehend durch die
Kette angetrieben. Solange als der direkt auf dieser Hohl
rolle 30 abgestellte Gegenstand ohne irgendein Hemmnis be
wegt werden kann, wird ein Drehmoment des Zahnrades 16 auf
das Reibrohr 5 mittels der Reibungskraft übertragen, die
zwischen dem Reibrohr 5 und dem Zahnrad 16 erzeugt wird und
daraus folgend dreht sich die Hohlrolle 30 zusammen mit dem
Reibrohr 5. Das hat zur Folge, daß der Gegenstand ohne ir
gendeinen Schlupf zwischen Gegenstand und Hohlrolle 30
transportiert wird.
Wenn der zu fördernde Gegenstand an seiner weiteren Bewe
gung gehindert wird, beispielsweise als Ergebnis eines An
liegens an einem Anschlag (nicht dargestellt), werden
sowohl die Hohlrolle 30 als auch das Reibrohr 5 an einer
weiteren Umdrehung gehindert, wobei zwischen der Außenum
fangsfläche der Hohlrolle 30 und dem zu fördernden Gegen
stand eine Reibungskraft erzeugt wird.
Dabei tritt zwischen der Reibungsfläche 12, die
durch das Reibrohr 5 definiert ist, und das nun an einer
weiteren Umdrehung gehindert ist, und der Reibfläche 19,
die durch das Zahnrad 16 definiert ist, welches weiter
dreht, ein Schlupf auf. In diesem Moment tritt auch
zwischen der Beilagscheibe 23 und dem Zahnrad 16 ein
Schlupf auf, da die Mutter 21 auf das Außengewinde 10 des
Reibrohres 5 aufgeschraubt ist, so daß die Druck-Wendelfeder
24 und die Beilagscheibe 23 ebenfalls an einer weiteren Um
drehung gehindert werden.
Wenn es gewünscht wird, diese Funktion der Hohlrolle 30 von
der Antriebsrolle auf eine freilaufende Rolle zu verändern,
kann die Schraube 40 aus der Innengewindebohrung 38 ent
fernt werden, und wenn eine Funktionsänderung der Hohlrolle
30 von der Antriebsrolle zur Reibrolle gewünscht wird, kann
die Schraube 40 aus der Innengewinde-Bohrung 38 herausge
nommen werden und in die andere Innengewinde-Bohrung 36
eingeschraubt werden. Auf ähnliche Art und Weise, können
die jeweiligen Schrauben 40 wahlweise in oder aus den entspre
chenden Innegewinde-Bohrungen 36 oder 38 herausgenommen oder in diese
eingesetzt werden, um die Funktion der Hohlrolle 30 von der
freilaufenden Rolle auf die Antriebsrolle oder die
Reibrolle, oder von der Reibrolle auf die Antriebsrolle
oder freilaufende Rolle zu ändern.
Demgemäß kann das Förderprogramm frei verändert werden, um
eine Anpassung an die Veränderung der Förderanforderungen
zu bewirken.
Die Druck-Wendelfeder 24, die zum Erzeugen einer ausrei
chenden Reibungskraft geeignet ist, um die Hohlrolle 30 zu
drehen, wenn diese als Reibrolle verwendet wird, ist in
operativer Zuordnung zum Zahnrad 16 zwischen der Mutter 21,
die auf das Außengewinde 10 des Reibrohres 5 aufgeschraubt
ist, und dem Zahnrad 16, welches um dasselbe Reibrohr 5
montiert ist, montiert, so daß das Zahnrad 16 durch diese
Druck-Wendelfeder 24 vorgespannt, und anstatt direkt gegen
die Hohlrolle 30, gegen den im Durchmesser vergrößerten
Block 11 des Reibrohres 5 gedrückt wird, und dabei eine
Reibungskraft erzeugt wird. Die Kupplung zwischen dem
Reibrohr 5 und der Hohlrolle 30 wird durch eine radiale
Klemmkraft erzielt, die durch die Schrauben 40 bewirkt
wird.
Eine derartige Anordnung stellt sicher, daß sowohl das
Reibrohr 5 als auch die Hohlrolle 30 ohne irgendeine axiale
Belastung sind, sowohl infolge der Vorspannkraft der Druck-Wendel
feder 24 als auch der Kraft, welche das Reibrohr 5 und die
Hohlrolle 30 zusammenklemmt. Auf diese Art und Weise werden
die radialen Kugellager 7, 7, die zwischen der zentralen
Achse 3 und dem Reibungsrohr 5 sowie die radialen Kugella
ger 34, 34, die zwischen der zentralen Achse 3 und der
Hohlrolle 30 vorgesehen sind, nicht mit irgendwelchen axia
len Vorspannkräften beaufschlagt. Dies hat zur Folge, daß
diese radialen Kugellager 7, 7, 34, 34 zuverlässig gegen
defekte Funktionsweise und verkürzte Lebensdauer infolge
dieser Vorspannkraft der Druck-Wendelfeder 24 und der Kraft
zum Verbinden der Hohlrolle 30 mit dem Reibrohr 5, ge
schützt sind.
Obwohl bei der vorliegenden Ausführungsform wie vorstehend
beschrieben Schrauben 40 verwendet werden, die in die je
weiligen Innengewinde-Bohrungen 36, 38 als Befestigungsele
mente eingeschraubt werden, damit die Hohlrolle 30 zusammen
mit dem Reibrohr 5 oder mit dem Zahnrad 16 drehen kann,
können diese Befestigungselemente auch irgendwelche anderen
Elemente, wie beispielsweise Stifte sein.
Obwohl bei der vorliegenden Ausführungsform das Reibrohr 5,
die Mutter 21, die Druck-Wendelfeder 24, das Zahnrad 16 und
die Kette 15 nur auf einer Seite der Hohlrolle 30 darge
stellt sind, können diese Bauteile auch an beiden Enden der
Hohlrolle 30 angeordnet werden.
Claims (1)
- Förderrolle für Rollenbahnen bestehend aus wahlweise als Antriebsrollen, freilaufende Rollen oder als Reibrollen einsetzbaren Förderrollen mit einer Vielzahl zentraler Ach sen (3), die zwischen einem Paar Rahmen (1, 2) parallel zueinander aufgenommen sind; einem Reibrohr (5), das wenig stens auf einem Ende jeder der zentralen Achsen (3) im Be reich des Rollenendes auf Kugellagern (7) drehbar und in axialer Richtung unverschiebbar montiert ist, wobei dieses Reibrohr (5) an seinem einem Ende in der Nähe des einen En des der zentralen Achse mit einem durchmesservergrößerten Absatz mit Außengewinde (10) und an seinem anderen Ende mit einem sich im Durchmesser sprunghaft vergrößernden festaufgesetzten, rotationssymmetrischen Block (11) versehen ist, dessen eine Stirnfläche durch den durch den sprunghaft vergrößerten Durchmesser definierten Absatz gebildet wird und dem Außengewinde bzw. dem einen Ende der zentralen Achse (3) zugewandt ist, und die eine Reibfläche (12) defi niert; einem Zahnrad (16), das drehbar auf einem zylindri schen Teil (9) des Reibrohres (5) montiert ist, wobei die ser zylindrische Teil (9) zwischen dem Block (11) und dem Außengewinde (10) angeordnet ist und bezüglich dieser Teile einen geringeren Durchmesser aufweist und fluchtend und fortlaufend zu dem im Durchmesser vergrößerten Block (11) des Reibrohres (5) vorgesehen ist, wobei ein sich einstüc kig vom Zahnrad (16) aus zum Block (11) erstreckender zy lindrischer Teil (17) an seinem Ende eine Stirnfläche auf weist, die eine zweite Reibfläche (19) definiert, welche mit der zuerst genannten Reibfläche (12) in Kontakt steht; einer Mutter (21), die auf das Außengewinde (10) des Reibrohres (5) aufschraubbar ist; einer Druck-Wendelfeder (24), die auf dem zylindrischen Zwischenstück (9) des Reibrohres (5) zwischen Mutter (21) und Zahnrad (16) in Kontakt mit diesen beiden montiert ist und das Zahnrad (16) mit seinem zylindrischen Teil (17) gegen die Reibfläche (19) des Blockes (11) drückt; einer Hohlrolle (30), die über Lager (34) frei und antriebslos auf der zentralen Achse (3) montiert ist und an ihrem einem Ende in einem Lagergehäuse (32) den im Durchmesser vergrößerten Block (11) des Reibrohres (5) und den zylindrischen Teil (17) des Zahnrades (16) berührungsfrei umgibt; einem Paar Durch gangsbohrungen (36, 38), wobei sich die eine radial durch das besagte eine Ende der Hohlrolle (30) und das Lagerge häuse (32) bis zur Außenumfangsfläche des im Durchmesser vergrößerten Blocks (11), der einen Teil des Reibrohres (5) bildet bzw. sich die andere bis zu der Außenumfangsfläche des zylindrischen Teils (17) des Zahnrades (16) erstreckt; Befestigungsmitteln (40, 40), die lösbar in die jeweiligen Durchgangsbohrungen (36, 38) eingesetzt sind, um bei Bedarf jeweils mit dem im Durchmesser vergrößerten Block (11) bzw. dem zylindrischen Teil (17) in Eingriff zu gelangen, damit die Hohlrolle (30) entweder über das Reibrohr (5) in reib schlüssigen Kontakt mit dem zylindrischen Teil (17) oder über das Zahnrad (16) ohne reibschlüssigen Kontakt angetrie ben werden kann; und einer Kette, die mit dem Zahnrad (16) zusammenwirken kann und dabei das Zahnrad (16) dreht, so daß die Rolle je nach Betätigung der Befestigungsmittel in der jeweiligen Durchgangsbohrung (36, 38) als Antriebsrolle (40 steht in Kontakt mit 38), als freilaufende Rolle (kein Be festigungsmittel betätigt) oder als Reibrolle (40 steht in Kontakt mit 36) verwendet werden kann.
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