DE4201737C2 - Sensoreinrichtung zur Erfassung des Benetzungsgrades einer transparenten Scheibe - Google Patents
Sensoreinrichtung zur Erfassung des Benetzungsgrades einer transparenten ScheibeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung geht von einer gemäß dem Oberbegriff
des Hauptanspruches konzipierten Sensoreinrichtung zur
quantitativen und/oder qualitativen Erfassung von auf einer
transparenten Scheibe vorhandenem Niederschlag aus.
Derartige Einrichtungen sind insbesondere dafür vorgesehen, um
in Abhängigkeit der auf der Windschutzscheibe eines
Kraftfahrzeuges befindlichen Niederschlagsmenge ein
zugeordnetes Scheibenwischsystem zu beeinflussen.
Durch die DE 33 14 770 C2 ist eine Sensoreinrichtung der im
Oberbegriff des Hauptanspruches vorausgesetzten Art
bekanntgeworden. Bei diesem Gegenstand sind an einem mit einer
transparenten Scheibe verbundenen Strahlenleitkörper zwei
Linsen angeordnet, von denen eine einem Strahlensender und die
andere einem Strahlenempfänger zugeordnet ist. Dabei können
die Linsen am Strahlenleitkörper so vorhanden bzw. derart
ausgestaltet sein, daß vom Strahlensender in divergierender
Form ausgehende Strahlen dadurch parallelisiert und nach
Reflexion an der dem Niederschlag ausgesetzten
Scheibenoberfläche in dem Strahlenempfänger zugeführte
konvergierende Strahlen umgesetzt werden.
Durch die DE-OS 24 20 594 ist darüber hinaus eine
optoelektronische Sensoreinrichtung zur Erfassung von auf
einer transparenten Scheibe vorhandenem Niederschlag
bekanntgeworden, wobei zwecks senkrechtem Ein- bzw. Austritt
der Strahlen in bzw. aus dem Strahlenleitkörper und zur
gleichmäßigen Verteilung des Strahlengangs optische Mittel
vorgesehen sind, die bezüglich ihrer wirksamen Oberfläche
asphärisch ausgestaltet sind.
Außerdem sind durch die DE-Z "Zeiss-Information 24, Heft 88
aus 1978/1979, Seiten 19 bis 25" Hinweise bezüglich
"Asphärische Optik" bekanntgeworden, durch die es einem
Fachmann vorgegeben ist, daß Linsen billig aus Kunststoff im
Spritzgußverfahren herstellbar sind, wobei mit denselben
Öffnungsfehler korrigiert werden können.
Außerdem ist aus dem DE-GM 69 02 466 zu entnehmen, daß
Signal/Rausch-Verhältnis für den Infrarot-Strahlenbereich mit
Hilfe von asphärischen Linsen zu verbessern.
Im übrigen sind durch die US-PS 3,708,221 unterschiedlich
gestaltete asphärische Linsen bekanntgeworden.
Allen vorgenannten Druckschriften sind aber keine Hinweise auf
die konkrete Ausbildung der Linse(n) und eine besondere
Zuordnung zum Strahlensender bzw. Strahlenempfänger
entnehmbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Sensoreinrichtung der eingangs erwähnten Art derart
weiterzubilden, daß optimale Verhältnisse hinsichtlich der
Ein- und Auskopplung der Strahlen in den bzw. aus dem
Strahlenleitkörper mittels relativ einfach herzustellender
Linsen gewährleistet sind und eine besonders kompakte Bauform
durch die Ausgestaltung der Linsen und deren Zuordnung zum
Strahlensender bzw. Strahlenempfänger realisierbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhaft bei einer derartigen Ausbildung ist, daß bei
einfacher Herstellbarkeit der Linsen ein relativ großer Anteil
der von dem Strahlensender emittierten Strahlen für die
Messung ausnutzbar ist und daß durch die Wahl des Durchmessers
der Linse entsprechend zumindest der doppelten Dicke der
Scheibe der für die Kompaktheit der Einrichtung wesentliche
Wert der Brennweite (Abstandsweite f) genügend klein gehalten
ist.
Es ist zwar durch die EP 0 146 177 B1 eine asphärische Linse
mit einer im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches
beschriebenen, nach einem Polynom gestalteten Oberfläche
bekanntgeworden. Die dort angegebene konkrete Ausbildung der
Linse ist aber nicht für die Realisierung einer sehr kompakten
Bauform einer Sensoreinrichtung der beanspruchten Art geeignet
und Anregungen auf ein derartiges Vorgehen sind aus dieser
Druckschrift nicht ableitbar.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Gegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben und werden
anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Sensoreinrichtung mit ihren wesentlichen
Bestandteilen,
Fig. 2 eine Sensoreinrichtung wie in Fig. 1 mit einer
ersten Linsenvariante,
Fig. 3 eine Sensoreinrichtung wie in Fig. 1 mit einer
zweiten Linsenvariante,
Fig. 4 eine Sensoreinrichtung wie in Fig. 1 mit einer
dritten Linsenvariante,
Fig. 5 eine Sensoreinrichtung wie in Fig. 1 mit einer
vierten Linsenvariante.
In der Zeichnung ist der Einfachheit halber nur der den
Strahlensender umfassende Teil der Sensoreinrichtung
dargestellt.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, besteht eine zur Erfassung
des Benetzungsgrades einer vorzugsweise aus Glas bestehenden
Scheibe I mit insbesondere tropfenförmigem Niederschlag
vorgesehene Sensoreinrichtung im wesentlichen aus einem
einerseits einem Strahlensender III (z. B. Typ SFH 485 P der Fa.
Siemens) und andererseits einem der Einfachheit halber nicht
dargestellten Strahlenempfänger (z. B. Typ SFH 205 der Fa.
Siemens) zugeordneten Strahlenleitkörper II, der mittels
optischem Kleber auf der nicht dem Niederschlag ausgesetzten
inneren Oberfläche I′ der Scheibe I befestigt ist. Bei der
Scheibe I handelt es sich insbesondere um die Windschutzscheibe
eines Kraftfahrzeuges, an der die in einem auch der Einfachheit
halber nicht dargestellten Gehäuse angeordnete
Sensoreinrichtung an exponierter, d. h. die Sicht nicht
beeinträchtigender, jedoch für die Erfassung des Niederschlags
prädestinierter Stelle der inneren Oberfläche I′ vorhanden ist.
Der Strahlenleitkörper besteht dabei aus einem prinzipiell
trapezförmig ausgebildeten Basisteil IIa, an dessen beiden sich
gegenüberliegenden Trapezflächen IIa′ jeweils eine
Strahlenlinse IIb mit ihrer eben ausgeführten Basisfläche IIb′
angeordnet ist. Die beiden gleich groß ausgeführten
Trapezflächen IIa′ sind hierbei so am Basisteil IIa angeordnet,
daß die Mittellinien der beiden Strahlenlinsen IIb um einen
Winkel von etwa 90° gegeneinander versetzt sind. Die
Strahlenlinsen IIb können dabei mit ihren Basisflächen IIb′
entweder an den Trapezflächen IIa′ z. B. unter Zuhilfenahme von
jeweils einem Zentrierstift und optischem Kleber befestigt oder
direkt am Basisteil IIa einstückig ausgeformt sein.
Um nunmehr die von dem Strahlensender III emittierten, ein
divergierendes Strahlenbündel bildenden Strahlen optimal in
den Strahlenleitkörper II und damit in die Scheibe I
einzukoppeln, ist die Linsenoberflache IIb′′ vom Rand bis zum
Zentrum nach einem gleich oder größer dritten Grades gewählten
Polynom gestaltet und bis zu einem rotationssymmetrischen
Körper fortgeführt. Der polynomförmige Verlauf kann dabei
kontinuierlich oder unterbrochen gewählt sein, wobei sich im
letzteren Fall eine sägezahnartige Kontur ergibt. Dadurch wird
erreicht, daß das Intensitätsprofil kein ausgeprägtes Maximum
im Zentrum aufweist, sondern sich in abgeflachter bzw.
homogenisierter Form darstellt. Gegenüber einer üblicherweise
verwendeten sphärischen Linse besteht dabei noch der Vorteil,
daß auch im Randbereich der Linse IIb eine Parallelität der
Strahlen erzielt wird. Zur Beeinflussung des Intensitätsprofils
können an der Oberfläche IIb′′ der Linse IIb oder
gegebenenfalls an der Basisfläche IIb′ der Linse IIb gezielt
Störstellen in einer vom Zentrum zum Rand hin abnehmenden
Konzentration vorhanden sein, wobei die Störstellengröße auf
die statistische Durchtrittstropfengröße abgestimmt ist. Diese
Störstellen können dabei entweder auf gedruckt oder eingeätzt
bzw. in Form von Erhebungen oder Vertiefungen vorhanden sein.
Der so ausgebildeten Linse IIb ist die quasi als Punkt
anzusehende Strahlenemissionsfläche IIIa des Strahlensenders
III mit einer Abstandsweite f′ zugeordnet und zwar ist die
rechnerische, im Zusammenhang mit dem Strahlenwinkel
stehende Abstandsweite f um die Differenz Δf korrigiert, die
sich aus der Entfernung e der Strahlenemissionsfläche IIIa vom
Strahlenaustrittsfenster IIIb bzw. der Dicke und dem
Brechungsindex des Strahlenaustrittsfensters IIIb ergibt.
Bei einer derart korrigierten Abstandsweite f′ und einer im
vorstehend angegebenen Sinn ausgebildeten Linsenoberfläche ist
es ohne weiteres möglich, den Durchmesser D der Linse II
zumindestens zweimal so groß wie die Dicke ds der Scheibe I zu
wählen, woraus eine relativ große Meßfläche an der äußeren
Oberfläche I′′ der Scheibe I resultiert. Aufgrund des
optimierten Intensitätsprofils ergeben sich einerseits relativ
gute Verhältnisse in optischer Hinsicht und zwar, weil eine
Beeinflussung des Meßergebnisses durch aus der eigentlichen
Meßstrecke ausgekoppelte und dann aus irgendwelchen Gründen
wieder eingekoppelte Strahlen weitgehend ausgeschlossen ist.
Andererseits wird die Energieausbeute und damit das
verbessert. Darüberhinaus bringt eine
derart ausgebildete asphärische Linse nur ein relativ geringes
Bauvolumen mit sich, wobei im Zusammenhang mit der kompletten
Sensoreinrichtung eine kompakte Bauform realisierbar ist, denn
der Strahlensender III bzw. der Strahlenempfänger kann mit
einer sehr kleinen Abstandsweite f′ von der Linse IIb
angebracht werden.
Da die dem nicht dargestellten Strahlenempfänger zugeordnete,
am anderen Ende des Strahlenleitkörpers IIa vorhandene, die an
der äußeren Oberfläche I′′ der Scheibe reflektierten Strahlen
als konvergierendes Strahlenbündel auskoppelnde Linse genauso
wie die dem Strahlensender III zugeordnete Linse IIb
ausgebildet ist, erübrigt sich ein näheres Eingehen auf diesen
Bereich.
Die in den Fig. 2 bis 5 dargestellten Varianten der
Sensoreinrichtung beziehen sich auf Ausgestaltungen der
Linsenoberfläche IIb′′.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Linsenoberfläche
IIb′′ vom Rand zum Zentrum hin in breitenmäßig gleich
abgestufter Form vorhanden, wobei der Verlauf der einzelnen,
jeweils die gleiche Breite b aufweisenden Stufen nach einem
gleich oder größer dritten Grades gewählten Polynom gestaltet
ist.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist die
Linsenoberfläche IIb′′ ebenfalls in breitenmäßig gleich
abgestufter Form vorhanden, wobei der Verlauf der einzelnen,
jeweils die gleiche Breite b aufweisenden Stufen auch nach
einem gleich oder größer dritten Grades gewählten Polynom
gestaltet ist. Zusätzlich ist bei dieser Variante der
Ausgangspunkt jeder einzelnen Stufe in dieselbe Tiefenebene
gelegt.
Auch bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist die
Linsenoberfläche IIb′′ in breitenmäßig gleich abgestufter Form
vorhanden, wobei der Verlauf der einzelnen, jeweils die gleiche
Breite b aufweisenden Stufen auch nach einem gleich oder größer
dritten Grades gewählten Polynom gestaltet ist. Bei dieser
Variante liegen die Ausgangspunkte der einzelnen Stufen in
unterschiedlichen Tiefenebenen. Hierdurch wird eine
Massereduzierung im Zentrum der Linse IIb erreicht, was neben
einer Gewichtseinsparung noch den Vorteil der Vermeidung von
Einfallstellen beim Herstellungsprozeß mit sich bringt.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist die
Linsenoberfläche IIb′′ wiederum in abgestufter Form vorhanden,
wobei der Verlauf der einzelnen Stufen auch nach einem gleich
oder größer dritten Grades gewählten Polynom gestaltet ist. Bei
dieser Variante sind die Breiten der einzelnen Stufen zwar
unterschiedlich, aber dafür liegen die Ausgangspunkte der
Stufen wiederum in derselben Tiefenebene.
Bei solchen ggf. auch mit Störstellen zu versehenden
Ausführungsformen wird das Intensitätsprofil noch weiter
homogenisiert.
Werden derartige Ausführungsformen eingesetzt, so ist lediglich
darauf zu achten, daß an den parallel zur Längsachse der Linse
IIb liegenden Oberflächenbereichen der Linsenoberfläche IIb′
durch geeignete Maßnahmen - wie z. B. Mattieren derselben - sicher
gestellt ist, daß keine Strahlen dort eingekoppelt werden
können.
Claims (10)
1. Sensoreinrichtung zur Erfassung des Benetzungsgrades einer
vorzugsweise aus Glas bestehenden transparenten Scheibe mit
insbesondere tropfenförmigem Niederschlag, wobei an die nicht
dem Niederschlag ausgesetzte innere Oberfläche der Scheibe im
Bereich des von einer motorisch betriebenen
Scheibenwischeinrichtung erfaßten Wischfeldes die vordere
Oberfläche von einem prinzipiell trapezförmig ausgebildeten
Strahlenleitkörper mittels optischen Kleber angekoppelt ist,
dessen jeweils unter einem Winkel von etwa 90° stehende, etwa
gleichgroß ausgeführte Trapezflächen in räumlicher Trennung
voneinander jeweils ein Strahlensender bzw. ein
Strahlenempfänger über jeweils eine Linse derart zugeordnet
sind, daß vom Strahlensender in divergierender Form emittierte
Strahlen über die zugeordnete, eine im Prinzip konvex
ausgebildete Linsenoberfläche aufweisende Linse parallelisiert
in den Strahlenleitkörper eingekoppelt und in Abhängigkeit von
dem auf der Scheibe befindlichen Niederschlag reflektiert,
sowie über die dem Strahlenempfänger zugeordnete, ebenfalls
eine im Prinzip konvex ausgebildete Linsenoberfläche
aufweisende Linse ausgekoppelt und in konvergierender Form dem
Strahlenempfänger zugeleitet werden, der jeweils ein von der
zugeordneten Niederschlagsmenge abhängiges Signal liefert,
dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Strahlensender (III) und die dem Strahlenempfänger jeweils
zugewandte Linsenoberfläche (IIb′′) in ihrem Verlauf zumindest
partiell nach einem gleich/größer dritten Grades gewählten
Polynom asphärisch gestaltet und der jeweilige Durchmesser (D)
der Linse zumindest zweimal so groß wie die Dicke (ds) der
Scheibe (1) ausgebildet ist.
2. Sensoreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlauf der nach einem gleich oder größer dritten
Grades gewählten Polynom gestalteten Linsenoberfläche (IIb′′)
in kontinuierlicher Form vom Rand bis zum Zentrum der Linse
(IIb) vorhanden ist.
3. Sensoreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlauf der nach einem gleich oder größer dritten
Grades gewählten Polynom gestalteten Linsenoberfläche (IIb′′)
in abgestufter Form vom Rand bis zum Zentrum der Linse (IIb)
vorhanden ist.
4. Sensoreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der einer Linse (IIb) zugeordnete
Strahlensender (III) mit einem ebenen, das divergierende
Strahlenbündel brechenden Strahlenaustritts-Fenster (IIIb)
versehen ist, von dessen Oberfläche die quasi als Punkt sich
darstellende Strahlenemissionsfläche (IIIa) in einer bestimmten
Entfernung (e) angeordnet ist und daß die
Strahlenemissionsfläche (IIIa) mit einer bestimmten, in
Abhängigkeit von der Entfernung (e) und der Dicke sowie dem
Brechungsindex des Strahlenfensters (IIIb) korrigierten.
Abstandsweite (f′) von der Basisfläche (IIb′) der Linse (IIb)
angeordnet ist.
5. Sensoreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Linsen (IIb) einen gegenüber der Dicke
(ds) der Scheibe (I) zumindest zweimal größeren Durchmesser (D)
aufweisen.
6. Sensoreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest die dem Strahlensender (III)
zugeordnete Linse (IIb) mit definiert angeordneten, eine
gleichmäßige Intensitätsverteilung der Strahlen des
Strahlenbündels bewirkenden Störstellen (IIb*) in einer vom
Zentrum der Linse (IIb) zum Rand derselben hin abnehmenden Art
und Weise versehen ist.
7. Sensoreinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Störstellen (IIb*) auf der Linsenoberfläche (IIb′′) in
aufgedruckter Form vorhanden sind.
8. Sensoreinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf der Linsenoberfläche (IIb′′) vorhandenen
Störstellen (IIb*) durch Einsatz der Ätztechnik realisiert
sind.
9. Sensoreinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Störstellen (IIb*) durch in die Linsenoberfläche
(IIb′′) eingebrachte Ausnehmungen gebildet sind.
10. Sensoreinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Störstellen (IIb*) durch an die Linsenoberfläche
(IIb′′) angeformte Erhebungen gebildet sind.
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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