DE4201871A1 - Bauteil zur absorption elektromagnetischer wellen und seine verwendung - Google Patents
Bauteil zur absorption elektromagnetischer wellen und seine verwendungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bauteil zur
Absorption elektromagnetischer Wellen, das im
wesentlichen aus einem ersten Phasenbestandteil,
gebildet aus einem elektrisch nichtleitenden Feststoff
und einem in den ersten Phasenbestandteil
eingebrachten zweiten Phasenbestandteil aus Partikeln
eines im makroskopischen Zustand elektrisch leitenden
Materials besteht. Die Erfindung betrifft auch die
Verwendung des angegebenen Bauteils.
Die GB-A-22 01 551 schlägt als Absorber für
Radarwellen den Einsatz nichtstöchiometrischer
Verbindungen, insbesondere von Oxiden, wie z. B.
Titan, Chrom, Wolfram u. a. vor, wobei vorzugsweise
ein elektrisch leitfähiges Oxid zum Einsatz kommen
soll. Dem Absorbermaterial können bis zu 50 Gew.%
eines magnetischen Materials, z. B. Eisen, zugefügt
sein; ferner kann die elektrische Leitfähigkeit der
Pulverteilchen durch einen z. B. aus Silber
bestehenden Überzug verbessert werden. Der bekannte
Absorber kann in einer festen keramischen Form oder in
Pulverform vorliegen oder kann eingebettet sein in ein
Flächengebilde aus polymerem oder elastomerem Material
bzw. in einen Anstrich. Zusätzlich kann das
Absorbermaterial noch Kohlenstoff enthalten. Sofern
das Absorbermaterial in polymerem oder elastomerem
Material eingelagert ist, besteht der Nachteil darin,
daß das Material leicht entflammbar ist. Wird das
Material als Anstrich aufgebracht, können naturgemäß
nur geringe Dicken erzielt werden, so daß eine
befriedigende Absorptionswirkung nur in einem kleinen
Mikrowellenfrequenzbereich stattfindet. Dagegen macht
die Verwendung als Pulver zusätzliche Hilfsmittel zur
Anordnung erforderlich. Schließlich ist die
Bereitstellung substöchiometrischer Oxide aufwendig,
bzw. verursacht der Überzug der Partikel mit Metallen,
wie Silber, vielfach nicht vertretbare Kosten.
Gemäß dem DE-GM 18 42 857 ist eine Vorrichtung zur
Abschirmung insbesondere hochfrequenter Wellen
bekannt, wobei Metall- oder Graphitteilchen in
unterschiedlicher Dichteverteilung innerhalb einzelner
Bauelemente aus Schaumstoff angeordnet sind. Die
Wirkung der bekannten Bauelemente wird näherungsweise
mit der Wirkung einer aus porösem Werkstoff
bestehenden Schallschluckplatte verglichen und damit
erklärt, daß trotz einer noch stattfindenden Reflexion
die dabei geschwächten Wellen im Inneren der Bauteile
mehrfach durch die eingelagerten Teilchen reflektiert
werden und es insofern zur weitestgehenden Absorption
der Wellen kommt.
Ein sehr ähnlicher Vorschlag findet sich in dem DE-GM
17 60 260, in der ein reflexionsarmer Absorber für
kurze elektromagnetische Wellen beschrieben wird. Der
bekannte Absorber besteht aus Schichten
unterschiedlicher elektrischer Leitfähigkeit, wobei
diese durch verschieden große Zusätze an leitfähigem
Pulver eingestellt wird. Vorzugsweise besteht das
Pulver aus Graphit, das zur Herstellung des Absorbers
in Schaumstoffkörper aus z. B. Polystyrol eingetragen
wird.
Der gravierendste Nachteil dieser bekannten Vorschläge
liegt in der Brennbarkeit der Schaumstoffmaterialien,
ihrer chemischen Instabilität sowie in der starken
temperatur- und frequenzabhängigen
Hochfrequenzleitfähigkeit. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß zur Absorption relativ langer
Wellen von 100 MHz (3 m) die Bauteile entsprechend
dickwandig ausgebildet sein müssen und allein infolge
ihrer großen Wandstärke ein großes Gebäudevolumen,
insbesondere bei der Erstellung großer reflexions- und
echoarmer Meßräume erfordern. Dieser Nachteil erklärt
sich dadurch, daß infolge des hohen Luftanteils des
Schaumstoffes keine nennenswerte Wellenverkürzung
durch eine hohe Dielektrizitätskonstante im
Absorbermaterial beim Auftreten von
elektromagnetischen Wellen auf das Bauelement erfolgt,
was, wie bereits ausgeführt, die Bereitstellung extrem
dickwandiger Bauelemente erfordert, wenn es um die
Absorption langer Wellen geht.
Aus der DE-OS 38 02 150 ist ein Absorbermaterial für
elektromagnetische Wellen bekannt, bei dem in einem
Feststoff, wie Keramik, Kunststoff oder in einer
Flüssigkeit sogenannte mesoskopische Partikel aus im
makroskopischen Kompaktzustand elektrisch leitfähigen
Materialien, z. B. Metall oder Halbleiter in einer
Größenordnung von 1 nm bis zu 1000 nm eingebracht
sind.
Die leitfähigen Partikel sind gegeneinander isoliert
und können insbesondere, wenn sie aus tiefschmelzenden
Materialien bestehen und zur Einbringung in eine
Flüssigkeit, wie Öl, vorgesehen sind, durch
Temperaturerhöhung zum Zusammenballen
(Teilchenagglomeration) gebracht werden. Die in diesem
Fall entstandene Struktur des Absorbers betrifft somit
eine Matrix, der stellenweise die mesoskopischen
Partikel entzogen sind und die andererseits durch
Zusammenballung angewachsene Partikel aufweist.
Insbesondere, wenn als besonders gut geeignet
bezeichnete niedrig schmelzende Metalle verwendet
werden, kommt es infolge Verschmelzens oder
Versinterns zu festen Verbindungen der Feinpartikel.
Wie Untersuchungen dieses bekannten Materials zeigten,
besteht eine deutliche Abhängigkeit der
Absorptionswirkung von der Frequenz, so daß die
elektrische Leitfähigkeit des Absorbers durch Auswahl
der Partikelabmessungen und des Füllfaktors auf den
Frequenzbereich der zu absorbierenden Wellen
abzustimmen sind. Der Grund dafür ist darin zu sehen,
daß die Absorption linear proportional zur Frequenz
ist. Für ein weites Einsatzgebiet ist die
Einsatzfähigkeit damit nicht gegeben.
In der DE-PS 10 12 657 ist eine reflexionsarme
Absorberschicht zur Erschwerung der Radarortung
angegeben, die aus purem Beton in Form einzelner
Bauelemente besteht, wobei der Beton eine zusätzliche
Graphitbeimischung aufweist. Über den Füllgrad, die
Größenordnung der Graphitteilchen und über die
Mikrostruktur des bekannten Bauelementes finden sich
ebenso wenig Angaben wie zu seiner elektrischen
Wechselfeldleitfähigkeit.
In der EP-A-03 83 142 ist ein Mittel zur Absorption
bzw. zum Dämpfen elektromagnetischer Wellen in
Granulatform oder als Formkörper angegeben,
herstellbar nach der Gas- oder Schaumbetontechnologie.
Neben Luftporen und Restquarz enthält das Mittel
Kristallwasser enthaltende Kalziumsilikathydratphasen,
die einen chemisch gebundenen und/oder
Kristallwasser-Gehalt von mehr als 10 M% aufweisen. Da
in nachteiliger Weise die stark frequenzabhängigen
Dämpfungseigenschaften vom Kristallwassergehalt
beeinflußt werden und sich dieser z. B. durch
Wärmeeinwirkung reduziert, wird als Hilfsmaßnahme
gemäß dieser Schrift die Imprägnierung oder
Versiegelung der Oberfläche des bekannten
Absorbermaterials vorgeschlagen. Als weitere
Hilfsmaßnahme ist die Einlagerung von Kohlenstoff,
Aluminium oder Ferrit vorgesehen, wobei die
Einlagerung von Ferriten zur Frequenzabhängigkeit der
Absorptionseigenschaften führt. Nachteilig ist bei dem
bekannten Absorbermaterial eine nicht ausreichende
Betriebssicherheit infolge eines sich reduzierenden
Wassergehaltes, der auch mit den angegebenen
Hilfsmaßnahmen nicht in jedem Fall auszuschließen ist.
Der entscheidende Nachteil des bekannten
Absorptionsmittels ergibt sich jedoch trotz einer
ansprechenden Absorptionswirkung im Bereich von 6 bis
18 GHz, die durch das bekanntlich bei 10 GHz liegende
Absorptionsoptimum von Wasser hervorgerufen wird,
dadurch, daß die Absorptionswirkung von Wasser bei
kleineren Frequenzen proportional zur Wellenlänge
abnimmt, so daß das bekannte Absorptionsmittel
gegenüber niederfrequenten Wellen eine nur
unbefriedigende Wirkung aufweist, die nur durch eine
dickwandigere Ausbildung der Bauteile kompensierbar
ist.
Eine im wesentlichen aus Siliziumkarbidfasern
bestehende und zur Absorption elektromagnetischer
Wellen dienende Schicht ist in der DE-OS 33 11 001
angegeben. Die Schicht ist auf eine Metallplatte
aufgebracht. Der bekannte Absorber dient für den
Wellenbereich von 8 bis 16 GHz. Die aus
Siliziumkarbidfasern hergestellten Flächengebilde
können durch Kunstharzbindemittel oder keramische
Massen verstärkt werden, wobei im Falle von
organischen Bindemitteln nach wie vor eine
unzureichende Temperaturunabhängigkeit und hohe
Entflammbarkeit als Nachteile bestehenbleiben und
insgesamt auch weiterhin der Nachteil besteht, daß die
bekannten Absorber lediglich für einen eng begrenzten
Frequenzbereich einsetzbar sind.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun
darin, ein zur Absorption elektromagnetischer Wellen
geeignetes Bauteil zur Verfügung zu stellen, das
sowohl für einen weiten Bereich hochfrequenter Wellen,
aber auch für niederfrequente Wellen, einen hohen
Absorptionseffekt(-koeffizienten) aufweist, bezüglich
seiner Hochfrequenzleitfähigkeit über weite Bereiche
weniger temperaturabhängig als die aus dem Stand der
Technik bekannten Materialien ist, unproblematisch
hinsichtlich seines Brandverhaltens ist und bei der
Auskleidung von hochabsorbierenden Meßräumen den
Einsatz von Bauteilen geringerer Dicke ermöglicht, so
daß die Erstellung äußerlich kleinerer Gebäude mit
trotzdem gleich großem nutzbaren Innenvolumen möglich
ist.
Es wurde nun gefunden, daß der Absorptionseffekt nicht
nur von der Größe der in einem elektrisch isolierenden
Werkstoff eingelagerten Partikel, sondern in
erheblicher Weise auch von deren Charakter, vom
Verteilungsgrad der Partikel und damit von der Art der
ausgebildeten Mikrostruktur abhängig ist. Ausgehend
von diesen Erkenntnissen, sieht die Erfindung
bei einem Bauteil zur Absorption elektromagnetischer
Wellen, das im wesentlichen aus einem ersten
Phasenbestandteil aus einem elektrisch nichtleitenden
Feststoff sowie aus einem in den ersten
Phasenbestandteil eingebrachten zweiten
Phasenbestandteil aus Partikeln eines im
makroskopischen Zustand elektrisch leitenden
Materials besteht, die Kombination der nachfolgenden
Merkmale vor:
- a) der Feststoff besteht überwiegend aus einer oder mehrerer der nachfolgend angegebenen Substanzen: Kalk-Sandstein, Gips, Glas, Beton, Leicht- oder Gasbeton, Kalk/Sand enthaltender Masse (Putz) in gehärtetem oder gebranntem Zustand, gebrannten tonhaltigen oder gesinterten keramischen Massen,
- b) die Partikel bestehen aus einer oder mehrerer der nachfolgend angegebenen Verbindungen: korrosionsbeständige, hochschmelzende, nichtmagnetische Metalle, Karbide, Nitride, Karbonitride oder Boride von Titan, Zirkonium, Hafnium, Vanadium, Niob, Tantal, Chrom, Molybdän und Wolfram,
- c) die durchschnittliche Partikelgröße liegt in einem Bereich von 1 nm bis 1 µm und das Material der Partikel weist im makroskopischen Zustand eine elektrische Gleichstromleitfähigkeit von 10⁵ bis 107 S/m auf,
- d) die den zweiten Phasenbestandteil bildenden Partikel liegen innerhalb des für sich zusammenhängenden ersten Phasenbestandteils in einer Menge von 5 bis 30 Vol.% vor, sind netzartig verteilt und bilden zumindest teilweise miteinander in Verbindung stehend eine Durchdringungsstruktur,
- e) das Bauteil weist eine elektrische Wechselfeldleitfähigkeit von 0,1 bis 20 S/m auf.
Zu dem in Patentansprüchen und Beschreibung
verwendeten Begriff Durchdringungsstruktur in
Verbindung mit den weiteren Angaben einer netzartigen
Verteilung und dem Hinweis darauf, daß die Partikel
zumindest teilweise miteinander in Verbindung stehen,
ist zu verstehen, daß das Bauteil durchgehend
elektrisch leitfähig ist, daß die Partikel also - auch
wenn sie in der Aufsicht eines durch eine Ebene
gelegten Querschnittes des erfindungsgemäßen
Bauteiles, teilweise nicht miteinander in Verbindung
stehen - doch in anderen Ebenen miteinander verbunden
sind, so daß, anders ausgedrückt, das Bauteil von
einem Netzwerk elektrisch leitfähiger Pfade durchzogen
wird. Die Ausbildung der erfindungsgemäßen
Durchdringungsstruktur erfordert den Einsatz von
Partikeln aus solchen Metallen bzw. der übrigen
erfindungsgemäß vorgesehenen Partikelsubstanzen, die
während der zur Herstellung des erfindungsgemäßen
Bauteils erforderlichen Trocknungs-, Brenn- oder
Sintervorgänge nicht schmelzen oder miteinander
versintern, so daß nach Abschluß des Brenn- oder
Sintervorganges die Partikel noch in dem
Verteilungszustand und in der Form vorliegen, wie dies
nach der Formung des Bauteils, aber vor Durchführung
der Trocknungs-, Brenn- oder Sintervorgänge der Fall
war. Eine Agglomeration, ggf. gefolgt von einer
Kristallitbildung, wird gemäß der Erfindung
ausgeschlossen. Der erste Phasenbestandteil ist für
sich homogen ausgebildet und bildet den Isolator für
das in ihr enthaltene Netzwerk der eingelagerten
Partikel.
Die geringe Teilchengröße der gemäß der Erfindung
einzulagernden Partikel ermöglicht die Einlagerung
einer Vielzahl dieser feinen Partikel je Vol.-Einheit,
denn die Mindestanzahl an Partikeln, die je cm3 des
Bauteils vorliegt, beträgt 5·1010 Partikel.
Der Begriff "im makroskopischen Zustand elektrisch
leitfähig" besagt unter Bezug auf die in der
DE-OS 38 02 150 angesprochene Erscheinung, daß die elektrische
Leitfähigkeit von der Teilchengröße abhängt, d. h. im
Teilchengrößenbereich < 1 µm den Werten
entspricht, wie sie in den Tabellen der einschlägigen
Literatur angegeben ist, sich dagegen im
mesoskopischen Bereich, d. h. im Bereich unterhalb
1 µm in Abhängigkeit von der vorliegenden
Teilchengröße verringert.
Durch die Auswahl mineralischer Stoffe, z. B. Gips
oder keramische Massen als ersten Phasenbestandanteil
wird bei dem erfindungsgemäßen Bauteil das bei den
bekannten Bauelementen aus aufgeschäumtem Kunststoff
bestehende Problem der Entflammbarkeit ausgeschaltet.
Durch den Verzicht auf den Einsatz von Graphit wird
ein weiterer Nachteil, nämlich eine stark
temperaturabhängige Leitfähigkeit, beseitigt. Durch
die erfindungsgemäße Anordnung der Partikel innerhalb
des Feststoffes erhält das Bauteil eine elektrische
Wechselfeldleitfähigkeit, die vorzugsweise sogar im
Bereich von 0,2 bis 4 s/m liegt. Die elektrische
Wechselfeldleitfähigkeit ergibt sich aus dem
imaginären Teil der dielektrischen Funktion ε2
über das Produkt 2Π ν·ε0·ε2. Dabei
ist ν die entsprechende Frequenz und ε₀
Permitivität des freien Raumes. Das erfindungsgemäße
Bauteil weist eine für den praktischen Einsatz
ausreichende Frequenzunabhängigkeit auf, so daß es im
Frequenzbereich zwischen 10 MHz und 20 GHz
hervorragend einsetzbar ist. Im Temperaturbereich
zwischen -100°C und +300°C besteht keine technisch
relevante Temperaturabhängigkeit der
Hochfrequenzleitfähigkeit. Die absorbierenden
Eigenschaften des Bauteils sind im Fall von Partikeln
mit teilweise untereinander elektrisch leitender
Verbindung proportional zur Quadratwurzel der Frequenz
und damit deutlich geringer frequenzabhängig als bei
den bekannten Absorbermaterialien. Für Frequenzen
unterhalb des GHz-Bereiches ist es zur Erzielung einer
besonders guten Absorptionswirkung vorzuziehen, daß
eine möglichst weitgehende elektrisch leitende
Verbindung der Partikel, beeinflußt durch Füllfaktor
und Partikelgröße, vorliegt.
Vorzugsweise besteht der erste Phasenanteil
ausschließlich aus einem oder mehreren mineralischen
Feststoffen, wie z. B. aus einer der bekannten Beton-
oder Leichtbetonarten, jedoch können in
untergeordneter Menge auch eine oder mehrere
organische Komponenten, wie z. B. ein
Kunstharzbindemittel vorliegen, bzw. können Hilfs- und
Zuschlagmittel, wie sie in der Bauindustrie üblich
sind, in den üblichen Mengen enthalten sein.
Beispielsweise kann das Bauteil durch Zumischung der
erfindungsgemäß vorgesehenen Partikel zu einer
üblichen Kunstharzputzmasse und Formung des Bauteils
aus der Mischung hergestellt werden. Die Mischung kann
jedoch auch auf ein Substrat, beispielsweise die Wand
eines Gebäudes, aufgetragen werden. Auch wenn, wie
vorstehend angegeben, eine Zusammensetzung, enthaltend
die erfindungsgemäß angegebenen Feststoffkomponenten
zur Ausbildung des ersten Phasenanteils und die zur
Einlagerung darin vorgesehenen Partikel, nicht für
sich selbständig zu einem Bauteil verformt werden,
sondern auf ein Substrat aufgetragen werden, wird
damit nicht der Gedanke der vorliegenden Erfindung
verlassen, und das Bauteil nach der vorliegenden
Erfindung umfaßt somit auch die Ausbildung einer
Schicht nach den erfindungsgemäßen Merkmalen auf einem
Substrat.
Geringe Mengen an Hilfsmitteln, wie z. B.
Dispergiermittel und Verdickungsmittel, die zur
gleichmäßigen Verteilung der Partikel im Feststoff
erforderlich sind, können im erfindungsgemäßen Bauteil
vorliegen. Zumeist liegen jedoch nach der Aushärtung
oder dem Brennen keine Reste dieser Hilfsmittel vor;
lediglich in Ausnahmefällen liegen Rest von weniger
als 1% vor.
Die Auswahl der Partikelgröße ermöglicht eine genauere
Abstimmung auf den zu absorbierenden Frequenzbereich.
Da bei einer Frequenz von 10 GHz wegen der geringen
Eindringtiefe der hochfrequenten Wellen der Einsatz
von gröberen Partikeln mit einer erhöhten Reflexion
verbunden ist, kommen für cm-Wellen im GHz-Bereich
vorzugsweise Partikelgrößen im Nanometerbereich in
Betracht. Bei niedrigeren Frequenzen im MHz-Bereich
kann die Partikelgröße dagegen gröber gewählt werden,
hier kann die durchschnittliche Partikelgröße bis zu
1 µm betragen.
Wird das Bauteil mit einer gewissen Porosität
ausgebildet, tritt zusätzlich eine verringerte
Reflexionswirkung ein. Zur Einstellung der Porosität
kann - falls erforderlich - auf die üblichen
Hilfsmittel, wie sie bei der Herstellung der bekannten
Bauteile Verwendung finden, zurückgegriffen werden.
Das Bauteil kann vorzugsweise so ausgebildet sein, daß
die Partikel in den Partien des Bauelementes, die den
zu absorbierenden Wellen zugewandt sind, mit einem
geringeren Füllgrad vorliegen, wohingegen die dem
Gebäude zugewandten - d. h. von den zu absorbierenden
Wellen abgewandten - Partien einen höheren Füllgrad
aufweisen, was praktisch zu einem besseren
"Eintauchen" der zu absorbierenden Wellen und
nachfolgend zu einer verbesserten Wellenabsorption
führt. Bauteile mit über ihren Querschnitt
unterschiedlichem Füllgrad lassen sich durch
schichtweisen Auftrag von Massen unterschiedlicher
Partikelkonzentration herstellen. Dieser Effekt kann
noch dadurch gesteigert werden, daß das Bauteil die
aus dem Stand der Technik bekannte pyramiden- oder
kegelförmige Ausbildung aufweist, freilich mit dem
Vorteil, daß die Pyramiden oder Kegel eine wesentlich
geringere Höhe aufweisen.
Besonders geeignet ist die vorliegende Erfindung bei
der transmissionsarmen oder gleichzeitig
transmissionsarmen und reflexionsarmen Verkleidung
eines Gebäudes, beispielsweise in Teilbereichen eines
Flughafengebäudes, die von einer Außenstrahlung
abgeschirmt werden sollen, jedoch auch zur Abschirmung
jeder Art elektronischer Geräte, z. B. einer
Rechenanlage. Besonders bevorzugt ist das Bauteil nach
der Erfindung jedoch bei der Auskleidung von
Testkammern, wie sie für die Untersuchung von
elektrischen Geräten und Maschinen in immer größerem
Umfang zur Bestimmung der EMV und des EMP
(elektromagnetischen Verträglichkeit bzw.
elektromagnetischen Pulses) benötigt werden.
In den nachfolgenden Figuren zeigt:
Fig. 1 ein Diagramm, in dem die Abhängigkeit der
elektrischen Wechselfeldleitfähigkeit von der
Frequenz für ein erfindungsgemäßes Bauteil im
Vergleich zu anderen, nicht erfindungsgemäßen
Absorbermaterialien, dargestellt ist,
Fig. 2 ein Diagramm, das die Absorptionswirkung in
Abhängigkeit von der Frequenz zeigt.
In Fig. 1 bedeuten:
A: metallisches Bauteil,
B: erfindungsgemäßes Bauteil aus 18 Vol.-% TiC, eingelagert in einen ersten Phasenbestandteil aus Al₂O₃;
C: Bauteil nach dem Stand der Technik aus aufgeschäumtem Kunststoff mit darin eingelagertem Graphit,
D: ein nichterfindungsgemäßes Bauteil, bestehend aus Gips und darin eingelagerten 18 Vol.-% TiC, wobei die eingelagerten TiC-Partikel - ohne Ausbildung einer Durchdringungsstruktur - agglomeriert sind,
E: voneinander isolierte Wolframteilchen, die mit einem Füllfaktor von 11 Vol.-% und mit einem Durchmesser von ca. 400 nm in Polystyrol eingelagert sind.
B: erfindungsgemäßes Bauteil aus 18 Vol.-% TiC, eingelagert in einen ersten Phasenbestandteil aus Al₂O₃;
C: Bauteil nach dem Stand der Technik aus aufgeschäumtem Kunststoff mit darin eingelagertem Graphit,
D: ein nichterfindungsgemäßes Bauteil, bestehend aus Gips und darin eingelagerten 18 Vol.-% TiC, wobei die eingelagerten TiC-Partikel - ohne Ausbildung einer Durchdringungsstruktur - agglomeriert sind,
E: voneinander isolierte Wolframteilchen, die mit einem Füllfaktor von 11 Vol.-% und mit einem Durchmesser von ca. 400 nm in Polystyrol eingelagert sind.
In Fig. 2 bedeuten:
A: ein erfindungsgemäßes Bauteil mit der zu B in Fig. 1
angegebenen Zusammensetzung,
B: ein Bauteil entsprechend E in Fig. 1.
B: ein Bauteil entsprechend E in Fig. 1.
Die nachfolgenden Beispiele dienen der näheren
Erklärung der Erfindung.
Eine wäßrige Suspension von TiC einer
D50-Teilchengröße 1 µm wird vorgemahlen und
dieser Suspension wird Gips (s. Tabelle 1) zugegeben
und gut durchgemischt. Nach Einstellung eines
homogenen Mischungszustandes der gebildeten Masse
werden aus der Masse Prüfkörper mit einer Dicke von
40 mm hergestellt und die elektromagnetischen
Eigenschaft durch Messung der dielektrischen
Eigenschaft charakterisiert.
In Tabelle 2 sind die Meßergebnisse festgehalten:
Die Messung einer kommerziellen Schaumstoffplatte -
gefüllt mit Graphit - bei 10 GHz ergab eine effektive
dielektrische Funktion:
εeff = ε1eff + ε2eff von 1,3 + 0,2 i.
Einer kommerziellen Putzzusammensetzung, geeignet zur
Herstellung eines sog. Rauhputzes, jedoch ohne jede
grobe Körnung der mineralischen Bestandteile,
enthaltend ein Kunstharzbindemittel, werden 30 Gew.%
TiC-Pulver, wie in Beispiel 1 angegeben, zugesetzt.
Mit der gebildeten Masse wird ein Prüfkörper, der auf
seiner einen Seite ein übliches Rauhputzmuster
aufweist, hergestellt. Die Erhebungen innerhalb des
Rauhputzmusters wiesen dabei eine Höhe zwischen 1 und
4 cm auf, während die Grundschicht des Prüfkörpers
eine Dicke von ca. 2 cm aufwies. Die
TiC-Teilchenverteilung im Gesamtvolumen (Putzmuster
und umgebende Luft) weist durch das Putzmuster einen
stetigen Gradienten in Bezug zum Abstand der
Grundschicht auf.
Bei einer Meßfrequenz von 10 GHz wurde folgendes
Meßergebnis ermittelt:
εeff = 8,7 + 0,4 i.
Die in den Beispielen 1 und 2 angegebenen Baustoffe
sind geeignet zur Auskleidung einer EMV-Testkammer.
Claims (8)
1. Bauteil zur Absorption elektromagnetischer Wellen,
im wesentlichen bestehend aus:
einem ersten Phasenbestandteil, gebildet aus einem elektrisch nichtleitenden Feststoff und
einem in den ersten Phasenbestandteil eingebrachten zweiten Phasenbestandteil aus Partikeln eines im makroskopischen Zustand elektrisch leitenden Materials, gekennzeichnet durch die Kombination der nachfolgenden Merkmale:
einem ersten Phasenbestandteil, gebildet aus einem elektrisch nichtleitenden Feststoff und
einem in den ersten Phasenbestandteil eingebrachten zweiten Phasenbestandteil aus Partikeln eines im makroskopischen Zustand elektrisch leitenden Materials, gekennzeichnet durch die Kombination der nachfolgenden Merkmale:
- a) der Feststoff besteht überwiegend aus einer oder mehrerer der nachfolgend angegebenen Substanzen: Kalk-Sandstein, Gips, Glas, Beton, Leicht- oder Gasbeton, Kalk/Sand enthaltender Masse (Putz) in gehärtetem oder gebranntem Zustand, gebrannten tonhaltigen oder gesinterten keramischen Massen,
- b) die Partikel bestehen aus einer oder mehrerer der nachfolgend angegebenen Verbindungen: korrosionsbeständige, hochschmelzende, nichtmagnetische Metalle, Karbide, Nitride, Karbonitride oder Boride von Titan, Zirkonium, Hafnium, Vanadium, Niob, Tantal, Chrom, Molybdän und Wolfram,
- c) die durchschnittliche Partikelgröße liegt in einem Bereich von 1 nm bis 1 µm und das Material der Partikel weist im makroskopischen Zustand eine elektrische Gleichstromleitfähigkeit von 105 bis 107 S/m auf,
- d) die den zweiten Phasenbestandteil bildenden Partikel liegen innerhalb des für sich zusammenhängenden ersten Phasenbestandteils in einer Menge von 5 bis 30 Vol.% vor, sind netzartig verteilt und bilden zumindest teilweise miteinander in Verbindung stehend, eine Durchdringungsstruktur,
- e) das Bauteil weist eine elektrische Wechselfeldleitfähigkeit von 0,1 bis 20 S/m auf.
2. Bauteil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
elektrische Wechselfeldleitfähigkeit von 0,2 bis
4 S/m.
3. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 und 2,
gekennzeichnet durch eine Gleichstromleitfähigkeit
des Feststoffes von < 10-6 S/m.
4. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch ein Porenvolumen zwischen 1
und 60%.
5. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch ein Porenvolumen zwischen 15
und 55% aufweist.
6. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Partikel über den
Querschnitt des Bauteils mit unterschiedlichem
Füllstoffgradienten verteilt sind.
7. Verwendung des Bauteils nach einem der Ansprüche 1
bis 6 zur transmissionsarmen Verkleidung eines
Gebäudes oder Gerätes von außen oder von innen.
8. Verwendung des Bauteils nach einem der Ansprüche 1
bis 6 zur Auskleidung einer EMV-Testkammer für
elektrische Geräte und Maschinen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924201871 DE4201871A1 (de) | 1991-03-07 | 1992-01-24 | Bauteil zur absorption elektromagnetischer wellen und seine verwendung |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4107258 | 1991-03-07 | ||
| DE19924201871 DE4201871A1 (de) | 1991-03-07 | 1992-01-24 | Bauteil zur absorption elektromagnetischer wellen und seine verwendung |
Publications (1)
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ID=25901643
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|---|---|---|---|
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