DE420345C - Schnellschalteinrichtung - Google Patents
SchnellschalteinrichtungInfo
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- DE420345C DE420345C DEM88088D DEM0088088D DE420345C DE 420345 C DE420345 C DE 420345C DE M88088 D DEM88088 D DE M88088D DE M0088088 D DEM0088088 D DE M0088088D DE 420345 C DE420345 C DE 420345C
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- switch
- lever
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- movement
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H21/00—Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
- H01H21/02—Details
- H01H21/18—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H21/36—Driving mechanisms
- H01H21/40—Driving mechanisms having snap action
- H01H21/42—Driving mechanisms having snap action produced by compression or extension of coil spring
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schnellschalteinrichtung für elektrische
Schalter, besonders Hochleistungsölschalter, bei denen der Antrieb durch ein Kurbelgetriebe
mit i8o' Drehwinkel erfolgt., bei denen
also das Kurbelgetriebe sowohl in der Einschalt- wie in der Ausschaltstellung sich annähernd
im toten Punkt befindet. Es ist hier die Schwierigkeit vorhanden, daß Ausschaltfedern,
welche in der Richtung der Schaltmesserbewegung arbeiten, in den Totpunktlagen
wirkungslos sind.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens zwei Ausschaltfedern verwendet werden,
von denen die eine in der Richtung der Schaltbewegung arbeitet, daher in den beiden
Endlagen wirkungslos ist, aber in der Mittelstellung und besonders in der Stellung, in der
die Kontakte sich öffnen, ihre größte Wirksamkeit besitzt.
Der Angriffspunkt der zweiten Feder ist um einen erheblichen Winkel, zweckmäßig
etwa um 900, gegen denjenigen der ersten versetzt. Diese zweite Feder wird also gerade
in den beiden Endstellungen des Schaltmechanismus ihre größte Wirkung hervorrufen.
Sie wird in einer Mittelstellung, welche nicht weit von der Stellung der größten Beschleunigung
und des größten Zuges der ersten Feder liegt, die Richtung auf die Drehachse besitzen
und daher wirkungslos werden, und sie wird auf den Mechanismus am Anfang eine Beschleunigung, am Ende eine Verzögerung
ausüben, da ihre Zugrichtung sich während der Bewegung über den Drehpunkt hinweg
verlegt. Diese Eigenschaft wird erfindungsgemäß dazu ausgenutzt, um dem Schalter
am Anfang eine gewisse Beschleunigung zu erteilen, während am Ende der Bewegung eine Verzögerung eintritt, die zum Auffangen
der bewegten Massen ausgenutzt wird.
Wie erwähnt, wird die Zugrichtung der zweiten Feder über den Drehpunkt hinweg
verlegt. Diese Anordnung wird weiter erfindungsgemäß dazu ausgenutzt, um einen Bremshebel zu steuern, und !zwar in der Weise,
daß im ersten Teil der Ausschaltbewegung die Zugkraft der Feder den Bremshebel lüftet,
oder mindestens dadurch, daß ihre Richtung etwa durch das Drehgelenk des Bremshebeis
geht, daß sie seiner Lüftung durch eine besondere Hilfsfeder nicht entgegen-
arbeitet und daß gegen Ende der Bewegung der Zug der Feder den Bremsbacken gegen
eine mit der Schalterwelle in beliebiger Weise verbundene Scheibe festzieht und auf diese
Weise am Ende der Bewegung eine Bremsung '■ hervorruft, die die Wirkung der Feder auf
Verlangsamung der Massen gut unterstützt. Der Bremshebel kann auch so ausgebildet
sein, daß er an einen Vorsprung der Brems- >
ίο fläche in der Endstellung anschlägt, um dadurch die Bewegung zwangläufig zum Stillstand
zu bringen. Es kann auch die Bremsfläche durch Abweichung von der Kreislinie derart ausgebildet sein, daß ihre Bremswir- I
kung gegen Ende der Bewegung allmählich ansteigt.
In Abb. ι ist der ganze Mechanismus schematisch in der Einschaltstellung dargestellt,
in Abb. 2 in einer Mittelstellung, die etwa der Öffnung· der Kontakte entspricht,
in Abb. 3 in der Ausschaltstellung, ι ist die Schalterwelle, mit der die Bremsscheibe
2 verbunden ist. Die Welle überträgt durch eine Kurbel 3 ihre Bewegung auf die j
hier nicht gezeichneten, senkrecht beweglichen ' Kontakte. An der Kurbel 3 greift die Zug- j
feder 4 derart an, daß ihre Zugrichtung so- : wohl in der Einschaltstellung (Abb. 1) wie in j
der Ausschaltstellung (Abb. 3) durch die : Drehachse 1 geht, während in der Mittel- '
stellung beim Verlassen der Kontakte (Abb. 2) die Zugrichtung der Feder 4 einen verhältnismäßig
großen Hebelarm zur Drehachse 1 besitzt. :
An der Welle 1 bzw. der damit verbundenen Scheibe 2 greift nun in einem Winkel *
von etwa 900 zu dem Zapfen der Kurbel 3 ;
die Feder 5 an, welche demnach in den beiden >
Endstellungen (Abb. 1 und 3) einen großen Hebelarm besitzt und erhebliche Zugkraft
ausübt, in der Mittelstellung (Abb. 2) dagegen einen kleinen Hebelarm hat und stark entspannt
ist. Die Feder 5 gibt also dem Schalter in der Einschaltstellung eine Beschleunigung,
in der Ausschaltstellung eine Verzögerung, während sie in der Mittelstellung, in
der die Feder 4 die größte Wirkung hat, ziemlich wirkungslos ist.
Die Feder 5 ist nicht an einem festen Punkt i angelenkt, sondern an dem Hebel 6, welcher i
gleichzeitig als Bremsbacken dient und um ein Gelenk 7 drehbar ist. In der Einschaltstel- '
lung nach Abb. 1 geht die Zugrichtung der Feder 5 beinahe durch dieses Gelenk 7, so
daß diese Feder auf den Bremshebel 6 keine j Wirkung ausübt, letzterer wird vielmehr durch I
die Hilfsfeder 8 gelüftet. Man kann aber auch '· den Angriffspunkt der Feder 5 im Bremshebel
6 etwas tiefer legen und dadurch die Lüftungsfeder sparen. In der Mittelstellung
beim Verlassen der Kontakte (Abb. 2) übt die Feder 5 auf den Bremshebel 6 ein Moment
im Sinne des Bremsens aus. Die Feder 8 wirkt dem aber entgegen, so daß in dieser
Stellung keine Bremsung eintritt.
Je mehr sich der Schalter der Ausschaltstellung nähert, um so mehr überwiegt das von
der Feder 5 auf den Bremshebel im Sinne der Bremsung ausgeübte Drehmoment, das von
der Lüftungsfeder 8 im Sinne; der Lüftung ausgeübt wird, so daß der Bremshebel sich
gegen die Scheibe 2 legt und eine in der Wirkung immer mehr steigende Bremswirkung
ausübt. Letztere kann noch dadurch verstärkt werden, daß die Form der Bremsscheiben
passend gewählt wird, z. B. indem gegen Ende der Bewegung der Radius der Bremsscheibe
an der mit dem Bremshebel 6 in Verbindung stehenden Stelle größer wird, indem die
Scheibe etwa dort nach einer archimedischen Spirale gekrümmt oder in der Tangente weitergeführt
wird. Die Endstellung kann dadurch festgelegt werden, daß die Bremsscheibe 2
einen Vorsprung 9 besitzt, welcher auf den Bremshebel 8 aufschlägt und damit die Bewegung
zwangläufig beendet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Sdhnellschalteinrichtung für elektrische Schalter mit Kurbelantrieb von i8o° Bewegung der Antriebswelle, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schaltkurbel eine Ausschaltfeder angreift, welche in beiden Totlagen, also sowohl in der Ein- wie in der Ausschaltstellung, wirkungslos ist, aber in der Mitte des Hubes, besonders an der Stelle, wo die Messer die Kontakte verlassen, die größte Zugkraft aufweist und eine zweite Feder, welche etwa um 900 versetzt angreift, in der Einschaltlage einen Zug in der Ausschaltrichtung und in der A,usschaltlage einen Zug in der Einschaltrichtung ausübt.
- 2. Schnellschalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Ausschaltfeder an einem Bremshebel derart angelenkt ist, daß sie in der Ausschaltstellung diesen Hebel gegen eine mit der Schaltwelle verbundene 'Bremsscheibe zieht, während sie in der Einschaltstellung den Hebel entweder selbst lüftet oder ihre Zugrichtung so leitet, daß die Lüftung des Bremshebels durch eine dritte Feder nicht behindert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM88088D DE420345C (de) | 1925-01-23 | 1925-01-23 | Schnellschalteinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM88088D DE420345C (de) | 1925-01-23 | 1925-01-23 | Schnellschalteinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE420345C true DE420345C (de) | 1925-10-22 |
Family
ID=7320926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM88088D Expired DE420345C (de) | 1925-01-23 | 1925-01-23 | Schnellschalteinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE420345C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1037553B (de) * | 1954-10-21 | 1958-08-28 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Antrieb fuer elektrische Schalter |
| DE1044927B (de) * | 1954-12-22 | 1958-11-27 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Kraftspeicherantrieb fuer elektrische Schalter |
| EP1918952A2 (de) | 2006-10-31 | 2008-05-07 | Siemens Aktiengesellschaft, A German Corporation | Fehlerstromschutzschalter |
-
1925
- 1925-01-23 DE DEM88088D patent/DE420345C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1037553B (de) * | 1954-10-21 | 1958-08-28 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Antrieb fuer elektrische Schalter |
| DE1044927B (de) * | 1954-12-22 | 1958-11-27 | Sachsenwerk Licht & Kraft Ag | Kraftspeicherantrieb fuer elektrische Schalter |
| EP1918952A2 (de) | 2006-10-31 | 2008-05-07 | Siemens Aktiengesellschaft, A German Corporation | Fehlerstromschutzschalter |
| DE102006051474A1 (de) * | 2006-10-31 | 2008-05-08 | Siemens Ag | Fehlerstromschutzschalter |
| EP1918952A3 (de) * | 2006-10-31 | 2009-09-23 | Siemens Aktiengesellschaft | Fehlerstromschutzschalter |
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