DE4205149C2 - Elektrischer Rauschabsorber - Google Patents

Elektrischer Rauschabsorber

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DE4205149C2
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fixing
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Description

Hintergrund der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Rauschabsorber und insbesondere einen Rauschabsorber mit einem aus magnetischem oder magnetisierbarem Material, der an ein Flachkabel eines elektronischen Geräts anbringbar ist, um elektrisches Rau­ schen zu absorbieren, das im Gerät erzeugt wird, oder das von außen in das Gerät über das Flachkabel gelangt, wobei eine Magnetkörper-Fixiervorrichtung zum Halten des Flachkabels im Magnetkörper vorgesehen ist.
Die Anmelderin hat einen solchen Rauschabsorber im US- Geschmacksmusterpatent Nr. 318 045 vorgeschlagen, bei dem der in zwei Ferritkernhaltern gehaltene Ferritkern als Magnetkör­ per um ein Leitungsband herum befestigt ist, um elektrisches Rauschen zu absorbieren, das durch das Leitungsband fließt. Wie in Fig. 11 gezeigt, ist ein Ferritkern 533 um ein Lei­ tungsband 531 herum befestigt, das aus einer Vielzahl von Signalleitungen besteht und elektrisches Rauschen absorbiert, das durch das Leitungsband 531 fließt.
Der Ferritkern 533 besteht aus einem oberen Element, das über einem unteren Element in der durch einen Pfeil B in Fig. 11 gezeigten Richtung angeordnet ist. In der Mitte des Ferritkerns 533 ist ein Schlitz 535 durch Ausnehmungen im oberen und unteren Element eingeformt, damit das Leitungs­ band 531 hindurchgeführt werden kann. Beide Seitenkanten des Ferritkerns 533 werden durch Ferritkernhalter 537 ge­ halten, die Ferritkernandruck- oder -halteelemente 539 besitzen, um das obere und das untere Element des Ferrit­ kerns 533 aneinanderzudrücken. Eine ausreichende magnetische Flußdichte wird dadurch im Ferritkern 533 erzeugt, um wirk­ sam das durch das Leitungsband 531 fließende elektrische Rauschen absorbieren zu können. Die Ferritkernhalter 537 weisen Führungsschlitze 541 zur Aufnahme der Seitenkanten des Leitungsbands 531 auf, wenn die Ferritkernhalter 537 am Ferritkern 533 um das Leitungsband 531 herum befestigt werden.
Wenn jedoch die Breite La des Leitungsbands 531 kleiner als die Innenabmessung Lb des Ferritkerns 533 gemäß Fig. 12 ist, ist dieser Ferritkern 533 relativ zum Leitungsband 531 verschiebbar. Wenn die Oberfläche des Leitungsbands 531 abgemantelt oder abgenutzt wird, infolge des Verschiebens des Ferritkerns 533 um das Leitungsband 531, sind die Signal­ leitungen des Leitungsbands 531 der Umgebung ausgesetzt, was zu einem Kurzschluß führen kann.
KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Rauschabsorber zu schaffen, der ein Flachkabel sicher hält, ohne dass der Rauschabsorber lateral relativ zum Flachkabel verschoben wer­ den kann.
Die Vorteile der Erfindung werden aus der ausführlichen nach­ folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungsfiguren deutlich.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein elektri­ scher Rauschabsorber und ein Verfahren zu dessen Befestigung gemäß den Patentansprüchen 1 bzw. 19 vorgeschlagen. Der Rauschabsorber ist mit einem Körper aus mag­ netischem oder magnetisierbarem Material zur Befestigung um ein Flachkabel herum, das mit einem elektronischen Gerät ver­ bunden ist und zum Absorbieren von elektrischem Rauschen, das durch das Flachkabel fließt, und mit einem Haltemechanismus oder -element zur sicheren Fixierung des Magnetkörpers um das Flachkabel herum ausgestattet. Der Haltemechanismus oder das Halteglied weist einen Einsetzbereich mit einer Durchgangsöffnung zum Verbinden mit den Seitenkantenbereichen des Magnetkörpers, einen Haltebereich zum Halten der Peripherie des durch die Durchgangsöffnung des Fixiermechanismus oder -glieds einge­ setzten Magnetkörpers und zwei Kabelfixierbereiche auf, die sich an entgegengesetzten, die Durchgangs­ öffnung des Einsetzbereichs bildenden Seitenbereichen in der Richtung erstrecken, in der der Magnetkörper eingeführt wird. Die Kabelfixierbereiche besitzen einen Schlitz zum Einsetzen und Halten der Seitenkanten des Flachkabels.
Da die Öffnung zum Halten des Magnetkörpers im Magnetkörper- Einsetzbereich des Fixierglieds vorgesehen ist, können die Seitenkanten des Magnetkörpers durch die Öffnung einge­ setzt werden, und das Fixierglied kann bis zu einer vorge­ gebenen Position entlang der Länge des Magnetkörpers ver­ schoben werden. Die Fixierglieder können den Magnetkörper an einer vorgegebenen Position durch ihre Magnetkörper-Halte­ bereiche fixieren. Da die Schlitze zum Einsetzen und Halten der Seitenkanten des Flachkabels in den Kabelfixierbereichen vorgesehen sind, können die Fixierglieder das Flachkabel sicher halten. Insbesondere werden zunächst zwei Fixier­ glieder an beiden Seitenkanten des Magnetkörpers befestigt, so daß das Flachkabel zwischen den Fixiergliedern gehalten wird. Die Fixierglieder werden dann nach innen gedrückt, bis die Innenkanten der Kabelfixierbereiche in Kontakt mit den Seitenkanten des Flachkabels gelangen. Das Flach­ kabel und der Magnetkörper können dadurch mittels zweier Fixierglieder aneinander befestigt werden. Selbst wenn die Breite des Flachkabels geringer als die Innenabmessung des Magnetkörpers ist, können folglich der Magnetkörper und das Flachkabel durch zwei Fixierglieder fest gehalten werden. Durch den elektrischen Rauschabsorber mit dem vor­ stehend beschriebenen Aufbau kann eine laterale Verschie­ bung am Flachkabel verhindert werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die Erfindung wird nun anhand von Beispielen unter Bezug­ nahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Fixierglieds eines Rauschabsorbers als erstes Ausführungs­ beispiel der Erfindung,
Fig. 2 eine erläuternde Ansicht des elektrischen Rausch­ absorbers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel im Gebrauch,
Fig. 3 eine erläuternde Ansicht der relativen Position der Fixierglieder und eines Magnetkörpers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 eine erläuternde Ansicht, die eine Modifikation des in Fig. 1 dargestellten Fixierglieds zeigt,
Fig. 5 eine erläuternde Ansicht, die eine andere Modifi­ kation des in Fig. 1 dargestellten Fixierglieds zeigt,
Fig. 6 eine erläuternde Ansicht des in Fig. 5 dargestell­ ten Fixierglieds im Gebrauch,
Fig. 7 eine erläuternde Ansicht einer weiteren Modifi­ kation des in Fig. 1 dargestellten Fixierglieds und den Gebrauch desselben,
Fig. 8A bis 8E jeweils eine Draufsicht, eine Vorderansicht, eine Ansicht von unten, eine Ansicht von hinten und eine Ansicht von der rechten Seite des Fixier­ glieds eines elektrischen Rauschabsorbers, als zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 9A und 9B perspektivische Ansichten, jeweils von der Vorder- und Rückseite des Fixierglieds gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 10 eine erläuternde Ansicht des Rauschabsorbers gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel im Gebrauch,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines bekannten elektrischen Rauschabsorbers im Gebrauch und
Fig. 12 eine erläuternde Ansicht zur Darstellung der mit dem bekannten Rauschabsorber verbundenen Probleme.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Wie in Fig. 1 gezeigt, besteht ein Fixierglied 1 aus einem Magnetkörper-Führungs- und/oder -halteelement 5 (im folgen­ den als Haltelement 5 bezeichnet), das eine sich durch das Fixierglied 1 hindurch erstreckende Durchgangsöffnung 3 zum Einsetzen eines Körpers aus magnetischem oder magne­ tisierbarem Material 23 (im folgenden als Magnetkörper 23 bezeichnet) aufweist. Die Durchgangsöffnung 3 wird durch zwei gegenüberliegende, gerundete Wandungen 7 begrenzt, die sich jeweils unter Bildung eines Paars von Armen 9 in der Längsrichtung des Fixierglieds 1 erstrecken, die durch einen Pfeil A gekennzeichnet ist, der der Richtung entspricht, in der der Magnetkörper 23 eingesetzt wird. Jedes Paar von Armen 9 weist einen dazwischen liegenden Führungsschlitz 11, einen Vorsprung 13 und einen Haken 15 zum Festhalten der Seitenkante eines Flachkabels 21 auf. Beim Halteelement 5 sind gegenüberliegende Querstreben 17 jeweils mit Andruck- oder Sicherungselementen 19 ver­ sehen, um den Magnetkörper 23 in seine Position zu drücken oder in dieser festzuhalten.
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird ein Flachkabel 21 durch den Magnetkörper 23 gehalten, der eine elliptische Hohl­ querschnittsöffnung aufweist und sich aus einem oberen und unteren C-förmigen Element 231 bzw. 232 zusammensetzt, die zusammenpassend ausgebildet sind und entlang dem größeren Durchmesser des elliptischen Querschnitts aneinanderliegen. Die Ausnehmungen des oberen und unteren Elements 231 und 232 bilden einen Schlitz 25 in der Mitte des Magnetkörpers 23, durch den das Flachkabel 21 hindurchgeführt werden kann.
Alternativ hierzu könnte der Magnetkörper 23 einstückig integral geformt sein. Das Flachkabel 11 muß zunächst durch den Schlitz in der Mitte des integral geformten Magnet­ körpers hindurchgeführt und dann mit einem elektrischen Gerät verbunden werden.
Gemäß Fig. 1 werden zwei Fixierglieder 1 zum Fixieren des Flachkabels 21 und des Magnetkörpers 23 an der vorgesehenen Stelle verwendet. Insbesondere wird ein Fixierglied 1a an einer Seitenkante 23a in der durch den Pfeil A angegebe­ nen Richtung befestigt, und das andere Fixierglied 1b wird an der anderen Seitenkante 23b des Magnetkörpers 23 in der entgegengesetzten Richtung zur durch den Pfeil A ange­ gebenen Richtung befestigt. Gemäß Fig. 2 werden die Fixier­ glieder 1a und 1b nach innen gedrückt, bis die Seitenkanten des Flachkabels 21 in Kontakt mit den Innenkanten der Füh­ rungsschlitze 11 in den Armen 9 gelangen. Wenn die Fixier­ glieder 1a und 1b so am um das Flachkabel 21 herum angeord­ neten Magnetkörper 23 befestigt werden, greifen gemäß Fig. 2 ein Bereich des Flachkabels 21 und die Vorsprünge 13 sowie die Haken 15 an den Armen 9 der Fixierglieder 1a und 1b ineinander ein. Das Flachkabel 21 ist dadurch mit­ tels der Fixierglieder 1a und 1b fixiert. Andererseits wird der in die Durchgangsöffnung 3 des Halteelements 5 eingesetzte Magnetkörper 23 zwischen zwei Andruck- oder Sicherungselementen 19 ortsfest relativ zu den Fixiergliedern 1a und 1b gehalten.
In der Folge liegt das Flachkabel 21 am Magnetkörper 23 an, oder sie liegen wenigstens dicht nebeneinander mittels der Fixierglieder 1a und 1b. Das obere und das untere Ele­ ment 231 und 232 des Magnetkörpers 23 liegen durch die Andruck- oder Sicherungselemente 19 der Fixierglieder 1a und 1b aneinander. Da die Durchgangsöffnung 3 zur Befestigung des Magnetkörpers 23 im Haltelement 5 des Fixierglieds 1 angeordnet ist, können die Seitenkanten 23a und 23b in die Durchgangsöffnungen 3 eingeschoben werden, und die Fixierglieder 1a und 1b können in die vorgegebenen Posi­ tionen über die Länge des Magnetkörpers 23 geschoben werden. Der Magnetkörper 23 ist dadurch zwischen zwei gegenüber­ liegenden Andruckelementen 19 fixiert, die an jedem der Fixierglieder 1a und 1b angeordnet sind. Da die Seiten­ kanten des Flachkabels 21 mit den Führungsschlitzen 11 und dem Vorsprung 13 sowie dem Haken 15 der Arme 9 in Ein­ griff stehen, können die Fixierglieder 1a und 1b relativ zum Flachkabel 21 fixiert werden.
Wie vorstehend ausgeführt, werden die Fixierglieder 1a und 1b jeweils an beiden Seitenkanten 23a und 23b des Magnet­ körpers 23 befestigt, so daß das Flachkabel 21 zwischen den Fixiergliedern 1a und 1b gehalten wird. Insbesondere werden die Fixierglieder 1a und 1b gegeneinander gedrückt, bis die Enden der Führungsschlitze 11 an den Seitenkanten des Flachkabels 21 anliegen. Folglich können das Flach­ kabel 21 und der Magnetkörper 23 aneinander über zwei Fixier­ glieder 1a und 1b fixiert werden.
Wenn die Fixierglieder 1a und 1b am Magnetkörper 23 be­ festigt sind, ist gemäß Fig. 3 die Länge L1 zwischen den voneinander abgewandten Enden der Fixierglieder 1a und 1b gleich oder kleiner als die Länge L2 des Magnetkörpers 23. Im Unterschied zum Stand der Technik kann sich kein Bereich des Fixierglieds 1a oder 1b von den Endbereichen 23a und 23b des Magnetkörpers 23 aus nach außen hin er­ strecken, wodurch bei diesem Ausführungsbeispiel der Montage- Platzbedarf des elektrischen Rauschabsorbers reduziert wird. Wenn die Breite des Flachkabels 21 kleiner als die Innenabmessung im Magnetkörper 23 ist, kann die Länge L1 zwischen den einander abgewandten Enden der Fixierglieder 1a und 1b verkleinert werden. Der Magnetkörper 23 und das Flachkabel 21 können aneinander zwischen den Fixiergliedern 1a und 1b fixiert werden, wodurch eine laterale Verschiebung des Magnetkörpers 23, ein möglicher Kurzschluß des Flach­ kabels 21 und andere damit verbundene Probleme verhindert werden.
Die Andruck- oder Sicherungselemente 19 zwingen das obere und untere Element 231 und 232 des Magnetkörpers 23 zu einer Verbindung miteinander und bewirken eine ausreichende magnetische Flußdichte des Magnetkörpers 23, wodurch wirksam der elektrische Rauschfluß durch das Flachkabel 21 absorbiert wird.
Durch Vorsehen eines am unteren Bereich des Arms 9 des Fixierglieds 1 angebrachten Anschraubbereichs 91 gemäß Fig. 4 kann der aus dem magnetischen Körper 23 und dem Fixierglied 1 bestehende elektrische Rauschabsorber sicher an einem Gehäuse oder einem anderen Element des elektroni­ schen Geräts fixiert werden.
Wenn gemäß Fig. 5 Haken 191 einander gegenüberstehend an den Spitzen der beiden gegenüberliegenden Andruck- oder Sicherungselemente 19 angebracht sind, kann das Fixierglied 1 am mit lateralen Rillen 233 an seinen Seitenkanten ver­ sehenen Magnetkörper 23 angebracht werden. Durch Eingriff der Haken 191 in die lateralen Rillen 233 gemäß Fig. 6 kann verhindert werden, daß sich das Fixierglied 1 versehent­ lich vom Magnetkörper 23 löst.
Wenn gemäß Fig. 7 eine Vielzahl von Rastausnehmungen 234 an den Seitenkanten des oberen und unteren Elements 231 und 232 des Magnetkörpers 23 sowie spitz zulaufende Vor­ sprung 92 an einer Innenfläche der Arme 9 des Fixierglieds 1 an der Durchgangsöffnung 3 vorgesehen sind, um mit den Rastausnehmungen 234 in Eingriff zu treten, so wird dadurch verhindert, daß sich das Fixierglied 1 versehentlich vom Magnetkörper 23 lösen kann. Durch Verrastung in den Rast­ ausnehmungen 34 des oberen und unteren Elements 231 und 232 des Magnetkörpers 23 verhindern die Vorsprünge 92 an den Armen 9, daß sich das obere Element 231 relativ zum unteren Element 232 verschiebt.
Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 8A bis 10 erläutert.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel enthält das Fixierglied 301 ein Magnetkörper-Führungs- und -halteelement 305 (im folgenden Halteelement 305 genannt) mit einer Durchgangs­ öffnung 303, die sich durch das Fixierglied 301 hindurch erstreckt, und in die ein Magnetkörper 430 eingesetzt wird. Wie in den Fig. 8A, 9A und 9B dargestellt, besitzt das Fixierglied 301 ein Andruckelement oder einen Andrucklappen 319 an seiner oberen Seite 316 sowie einen Vorsprung 320 an seiner unteren Seite 318 zur Verbindung mit der Peri­ pherie des in das Halteelement 305 eingesetzten Magnet­ körpers 430, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Der Vor­ sprung 320 nimmt den Druck seitens des Andruckelements 319 über den Magnetkörper 430 auf und erzeugt eine Gegen­ kraft, wodurch der Magnetkörper 430 zwischen dem Andruck­ element 319 und dem Vorsprung 320 eingeklemmt ist. Der Magnetkörper 430 wird ortsfest relativ zum Fixierglied 301 gehalten.
Wie in Fig. 9B dargestellt, ist die Durchgangsöffnung 303 durch gegenüberliegende gerundete Wandungen 307 begrenzt, die sich unter Bildung von zwei Armen 309 entlang der Rich­ tung erstrecken, in der der Magnetkörper 430 eingesetzt wird, und gemäß Fig. 8B sind äußere und innere abgestufte Schlitze 311 und 312 in den Armen 309 eingeformt. Beim Einsetzen in das Fixierglied 301 wird ein Flachkabel 410 leicht gebogen, wenn es entlang den äußeren und inneren abgestuften Schlitzen 311 und 312 entlanggeführt wird, um die Rückstellkraft gegen die zum Biegen des Flachkabels 410 erforderliche Rückstellkraft zu gewinnen, und es wird dadurch sicher durch den Druck der äußeren und inneren abgestuften Schlitze 311 und 312 der Arme 309 gehalten. Demzufolge wird das Flachkabel 410 und der Magnetkörper 430 durch zwei der Fixierglieder 301 aneinander fixiert.
Wie in den Fig. 8B, 8C, 8D und 8E dargestellt, weist das Fixierglied ein elastisches Verankerungsglied 322 auf, das von einem mittleren Bereich der Unterseite 318 des Fixierglieds 301 vorspringt, um das Fixierglied 301 am elektronischen Gerät zu fixieren. Das elastische Verankerungs­ glied 322 besteht aus einem Schaft 322a, der sich senkrecht von ungefähr der Mitte der Unterseite 318 aus erstreckt, einem Paar von elastischen Ankerarmen 322b, die schräg nach oben und von einem freien Ende des Schaftes 322a weg zur Unterseite 318 hin verlaufen, und einem mit einer Aus­ nehmung versehenen Mittelstück 322c, das zwischen dem Schaft 322a und den elastischen Ankerarmen 322b angeordnet ist. An den freien Enden der Ankerarme 322b sind Vorsprünge 322d vorgesehen, um ein Hineinrutschen in ein nicht darge­ stelltes Montageloch eines Chassis 420 zu verhindern, wenn die Fixierglieder 301 im Chassis 420 fixiert werden.
Wenn die Fixierglieder 301 am Chassis 420 gemäß Fig. 10 fixiert werden, schnappt der Anker 322 zunächst in das Montageloch im Chassis 420 ein, indem die Ankerarme 322b durch das Montageloch im Chassis 420 zusammengedrückt werden. Dann spreizen sich die Ankerarme 322b außerhalb des Montage­ lochs auseinander, während die Vorsprünge 322d elastisch im Montageloch des Chassis 420 verformt werden. Das mit Ausnehmungen versehene Mittelstück 322c des elastischen Ankers 322 erleichtert das Einsetzen in das Montageloch und gestattet abgerundete Ecken zwischen den Armen 322b und der Unterseite des Chassis 420, wodurch die Material­ ermüdung verringert wird, wenn die Fixierglieder 301 separat am Chassis 420 fixiert werden.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel besitzt die Unterseite 318 des Fixierglieds 301 eine genügend große Fläche, um einen festen Oberflächenkontakt mit einer Oberfläche des Chassis 420 zu ermöglichen. Dadurch könnte das Fixierglied 301 alternativ am Chassis 420 oder einem anderen Gehäuse oder Behälter des elektronischen Geräts durch Verwendung eines doppelt beschichteten Klebebands anstelle des ela­ stischen Ankers 322 an der Unterseite 318 fixiert werden.
Gemäß Fig. 10 steht die innere Peripherie des Fixierglieds 301 in Kontakt mit der Seitenkante des Magnetkörpers 430. Wenn die Breite des Flachkabels 401 kleiner als die Innen­ abmessung des Magnetkörpers 430 ist, können die Fixier­ glieder 301 weiter nach innen gedrückt werden, bis die Schlitzenden der Fixierglieder 301 in Anlage mit den Seiten­ kanten des Flachkabels 410 gelangen. Die Länge zwischen den voneinander abgewandten Enden der Fixierglieder 301 kann dadurch entsprechend der Breite des Flachkabels 410 in derselben Weise eingestellt werden wie beim ersten Aus­ führungsbeispiel.
In der Folge wird beim zweiten Ausführungsbeispiel in glei­ cher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel ein elektri­ scher Rauschabsorber vorgeschlagen, der aus zwei Fixier­ gliedern 301 zum ortsfesten Fixieren des Magnetkörpers 430 und des Flachkabels 410 ohne relative Verschiebung zueinander besteht, selbst wenn die Breite des Flachkabels 401 geringer als die innere Dimensionierung des Magnet­ körpers 430 ist.

Claims (19)

1. Elektrischer Rauschabsorber mit einem Körper aus magne­ tischem oder magnetisierbarem Material, der zum vollständi­ gen Umgreifen eines Bereichs eines mit einem elektronischen Gerät verbundenen Flachkabels ausgebildet ist und der durch das Flachkabel fließendes elektrisches Rauschen absorbiert, und mit wenigstens einem den Magnetkörper am Flachkabel fi­ xierenden Fixierglied, dadurch gekennzeichnet, dass das Fi­ xierglied (1; 301) mit zwei gegenüberliegenden, sich entlang einer Längsachse des Fixierglieds erstreckenden Seitenwan­ dungen (7; 307) versehen ist, Mittel (17; 316; 318) zum Ver­ binden wenigstens eines Bereichs der beiden Seitenwandungen (7; 307) miteinander aufweist, wobei dieses Mittel (17; 316; 318) zum Verbinden und die gegenüberliegenden Seitenwandun­ gen (7; 307) eine Durchgangsöffnung (3; 303) in diesem Fi­ xierglied bilden, die entlang der Längsachse verläuft und die die Bewegung des Fixierglieds relativ zu einem Endbe­ reich des Magnetkörpers (23; 430) beim Eingriff ermöglicht wobei jede der gegenüberliegenden Seitenwandungen (7; 307) einen langgestreckten, parallel zur Längsachse verlaufenden Führungs- und Halteschlitz (11; 311) aufweist, der Kabelfi­ xiermittel zum Halten und Fixieren eines Seitenkantenbe­ reichs des Flachkabels (21; 410) bei dem Verbinden mit die­ sem besitzt, und dass das Fixierglied (1; 301) mit an der Durchgangsöffnung (3; 303) angeordneten Haltemitteln (19; 319; 320) zur Anlage an einer Außenfläche des Magnetkörpers (23; 430) nach Einsetzen in die Durchgangsöffnung des Fi­ xierglieds versehen ist.
2. Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er ein zweites, entsprechendes Fixierglied (1; 301) zum Halten eines zweiten Endbereichs des Magnetkörpers (23; 430) aufweist.
3. Rauschabsorber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der in die sich gegenüberstehenden Seiten­ wandungen (7) eingeformte Führungsschlitz (11) zwei Arme (9) zu beiden Seiten desselben bildet und daß die Kabel­ fixiermittel einen von einem der Arme getragenen Vorsprung (13) und einen vom anderen Arm getragenen Haken (15) zur Verbindung mit dem Seitenkantenbereich des Flachkabels (21) aufweisen.
4. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (17; 316, 318) zur Verbindung zwei gegenüberstehende Querstreben aufweisen, die die beiden gegenüberliegenden Seitenwandungen mitein­ ander verbinden.
5. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel einen Haltelappen aufweisen, der von wenigstens einem der Quer­ streben (17; 316, 318) getragen wird, wobei die Haltelappen eine den Kontakt mit der Außenfläche des Magnetkörpers (23; 430) gestattende Position aufweisen, wenn sie durch die Durchgangsöffnung (3; 303) hindurch eingesetzt sind, wobei diese Haltelappen eine die Relativbewegung des Magnet­ körpers gegenüber dem Fixierglied (1; 301) verhindernde Gestalt aufweisen.
6. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkörper (23; 430) eine elliptische Hohlquerschnittsöffnung (25) zur Aufnahme des Flachkabels (21) aufweist.
7. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkörper einstückig ausgebildet ist.
8. Rauschabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkörper (23; 430) aus zwei zusammenpassenden Elementen (231, 232) besteht, die im miteinander verbundenen Zustand die Öffnung (25) zur Auf­ nahme des Flachkabels (21) bilden.
9. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel wenigstens zwei nach innen weisende Verhakungselemente (19) aufweisen, die an der Durchgangsöffnung (3) von den Mitteln (17; 316, 318) getragen werden, wobei der Magnetkörper (23) als lang­ gestrecktes Element mit einer Vielzahl von lateralen Rillen (233) an einer seiner Außenflächen an jedem seiner End­ bereiche versehen ist, die eine den gegenseitigen Eingriff mit den Verhakungselementen (191) gestattende Position aufweisen, wobei die Verhakungselemente (191) beim Ein­ setzen des Magnetkörpers in die Durchgangsöffnung mit einen der lateralen Rillen (233) in Eingriff treten und den Magnet­ körper lösbar am Fixierglied fixieren.
10. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein konisch und/­ oder spitz zulaufender Vorsprung (92) an einer Innenfläche jeder der beiden Seitenwandungen (9) an der Durchgangs­ öffnung (3) zum Eingriff in entsprechend ausgebildete Aus­ nehmungen (234) vorgesehen ist, die an Seitenkanten des Magnetkörpers (23) angeordnet sind und eine beim Einsetzen des Magnetkörpers (23) in die Durchgangsöffnung (3) den gegenseitigen Eingriff mit den Vorsprüngen (92) gestattende Position aufweisen, um den Magnetkörper (23) am Fixierglied (1) zu fixieren.
11. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er Mittel (91) zum Fixieren an einer gewünschten Fläche aufweist.
12. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (316, 318) zum Ver­ binden zwei sich gegenüberstehende ebene Zwischenstücke aufweisen, die die Seitenkanten der beiden gegenüberstehen­ den Seitenwandungen (309) miteinander verbinden.
13. Rauschabsorber nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß er weiterhin ein zweites entsprechendes Fixierglied (301) zum Verbinden eines zweiten Endbereichs des Magnet­ körpers (430) aufweist.
14. Rauschabsorber nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Haltemittel einen nach innen weisenden, von einer ersten Oberfläche (316) getragenen Lappen (319) und einen gegenüberstehenden, nach innen weisenden Vorsprung (320) aufweisen, der von einer gegenüberstehenden zweiten Fläche (318) des Rauschabsorbers getragen wird.
15. Rauschabsorber nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelfixiermittel eine innere (312) und eine äußere abgestufte Anordnung (311) aufweisen, die eine zur Verbindung und Fixierung des elektri­ schen Rauschabsorbers am Flachkabel (410) geeignete Position aufweisen.
16. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Unterseite des Fixier­ glieds (301) vorspringende elastische Verankerungsmittel zur Fixierung des Fixierglieds (301) an einer gewünschten Fläche vorgesehen sind.
17. Rauschabsorber nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsmittel (322) einen Schaft (322a) auf­ weisen, dessen erster Endbereich an der Unterseite (318) fixiert ist und sich im wesentlichen senkrecht dazu er­ streckt, daß ein zweiter Endbereich des Schafts (322a) zwei Ankerarme (322b) trägt, die sich zur Unterseite (318) hin erstrecken, und daß ein mit wenigstens einer Ausnehmung versehener Mittelbereich (322c) zwischen den beiden Anker­ armen (322b) und der Unterseite (318) angeordnet ist.
18. Rauschabsorber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Unterseite des Fixierglieds eine zur Erleichterung der Befestigung dieses Fixierglieds an einer gewünschten Fläche mittels eines doppelseitigen Klebebands ausreichende Fläche aufweist.
19. Verfahren zur Befestigung eines elektrischen Rauschab­ sorbers mit einem Körper aus magnetischem oder magnetisier­ barem Material, der zum vollständigen Umgreifen eines Be­ reichs eines mit einem elektronischen Gerät verbundenen Flachkabels ausgebildet ist, und der durch das Flachkabel fließendes elektrisches Rauschen absorbiert und mit einem ersten und einem zweiten, den Magnetkörper am Flachkabel fi­ xierenden Fixierglied, wobei das erste und das zweite Fi­ xierglied jeweils mit zwei gegenüberliegenden, sich entlang einer Längsachse des Fixierglieds erstreckenden Seitenwan­ dungen versehen ist, Mittel zum Verbinden wenigstens eines Bereichs der beiden Seitenwandungen miteinander aufweist, wobei diese Mittel zum Verbinden und die gegenüberliegenden Seitenwandungen eine Durchgangsöffnung in diesem Fixierglied bilden, die entlang der Längsachse verläuft und die die Be­ wegung des Fixierglieds relativ zum Magnetkörper beim Ein­ griff ermöglicht, wobei jede der gegenüberliegenden Seiten­ wandungen einen langgestreckten, parallel zur Längsachse verlaufenden Führungs- und Halteschlitz aufweist, der Kabelfi­ xiermittel zum Halten und Fixieren eines Seitenkantenbe­ reichs des Flachkabels bei dem Verbinden mit diesem besitzt, wobei das Fixierglied mit an der Durchgangsöffnung angeord­ neten Haltemitteln zur Anlage an einer Außenfläche des Mag­ netkörpers nach Einsetzen in die Durchgangsöffnung des Fi­ xierglieds versehen ist, und wobei das Verfahren die folgen­ den Schritte aufweist:
vollständiges Umgreifen des Flachkabels (21; 410) mittels des Magnetkörpers (23; 430),
Verbinden der Führungs- und Halteschlitze (11; 311; 312) des ersten Fixierglieds (1; 301) mit einer ersten Seitenkan­ te des Flachkabels (21; 410), wobei ein erster Endbereich des Magnetkörpers (23; 430) durch die Durchgangsöffnung (3; 303) des Fixierglieds hindurchgeführt wird, bis ein Endbe­ reich des Führungs- und Halteschlitzes (11) mit der ersten Seitenkante des Flachkabels (21; 410) in Kontakt gelangt, und
Verbinden der Führungs- und Halteschlitze (11; 311; 312) des zweiten Fixierglieds (1; 301) mit einer zweiten entge­ gengesetzten Seitenkante des Flachkabels (21; 410), wobei der zweite Endbereich des Magnetkörpers (23; 430) durch die Durchgangsöffnung (3; 303) des zweiten Fixierglieds (1; 301) hindurchgeführt wird, bis ein Endbereich des Führungsschlit­ zes (11; 311; 312) in Kontakt mit einer entgegengesetzten zweiten Seitenkante des Flachkabels (21; 410) gelangt.
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