DE42055C - Maschine zum Firnissen von Webstuhlschäften - Google Patents
Maschine zum Firnissen von WebstuhlschäftenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B1/00—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
- D06B1/10—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material
- D06B1/12—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material by rubbing contact, e.g. with brushes or pads
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02J—FINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
- D02J3/00—Modifying the surface
- D02J3/18—Treating with particulate, semi-solid, or solid substances, e.g. wax
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- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
- D06B5/12—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine dient zum mechanischen Firnissen von Schäften für Webstühle. Es lassen
sich an derselben drei Mechanismen unterscheiden, der erste zum Bewegen des Schaftes,
der zweite zum Ueberziehen des Schaftes mit Firnifs und der dritte, welcher zum Bürsten
des gefirnifsten Schaftes dient.
Der Schaft α (Fig. 2) wird mittelst der hakenförmigen Bolzen b b' aufgespannt, welche durch
die zwei Längentheile des Schaftrahmens c gehen und auf der einen Seite des letzteren
fest, auf der anderen beweglich und durch Federn b" (Fig. 2 und 3) anzuspannen sind.
Die Längentheile des Schaftrahmens c, von denen der eine fest, der andere aber seitlich
verstellbar ist, sind durch Quertheile verbunden, welche Schlitze zur bequemen Befestigung
des verschiebbaren Theiles tragen, der je nach der Breite des Schaftes enger oder weiter gestellt
wird, damit in jedem Falle die Schaftmitte und die Mitte der cylindrischen Walze d
genau übereinstimmen. Der Schaftrahmen c liegt auf den über dem Gestell e angebrachten
Rollen//' (Fig. 1 und 2) und erhält eine hin- und hergehende Bewegung durch das
Seil g, welches an den Enden des Rahmens c befestigt und um die auf die Cylinderachse d'
(Fig. ι und 2) aufgekeilte Seilscheibe g' geschlungen ist, so dafs es bei der Drehung der
letzteren mitgenommen wird. Damit der Rahmen bei seiner Bewegung stets winkelrecht
zur Firnifscylinderachse d' geführt wird, ist an dem festen Längentheil eine aufrechtstehende
Rippe angebracht, welche in die Rillen der Rollen /' (Fig. 2 und 3) eingreift.
Der hölzerne und mit Filz umwickelte Firnifscylinder d taucht in den am Gestell e
befestigten Firnifsbehälter h ein, so dafs er bei jeder Umdrehung von neuem mit Firnifs getränkt
wird. Zu beiden Seiten des Firnifscylinders laufen, diesen berührend, Abstreichwalzen
i ϊ (Fig. ι und 2), welche durch Hebel
k, die verstellbare Gewichte k' tragen, mehr oder weniger gegen die Cylinder d geprefst
werden können, so dafs derselbe mehr oder weniger stark getränkt wird. Senkrecht
über dem Firnifscylinder d ist eine Druckwalze / angeordnet, und zwischen beiden wird
der mit Firnifs zu überziehende Schaft unter der erforderlichen Pressung hindurchgeführt.
Die Walzen d und Z, sowie die Hebelachsen k" sind in den Böcken tn m' (Fig. 2) gelagert,
welche auf dem Gestell e befestigt sind; die Cylinderwalze d wird durch die Winkelräder
η η' angetrieben.
Der Schaft tritt, nachdem er die Walzen / und d passirt hat, zwischen die Bürstencylinder
r r. Diese Bürstencylinder führen neben ihrer Rotationsbewegung noch eine traversirende Bewegung aus. Durch eine besondere
Vorrichtung wird die Entfernung der Bürsten von einander regulirt. In den Gestellen
ρ p' (Fig. 3) stehen die mit rechtem und linkem Gewinde versehenen drehbaren,
zweitheiligen Spindeln 0 o\ die bei s gekuppelt sind und die Supporte q q' tragen, in welchen
die Cylinderbürsten r r laufen. Oben auf die Spindeln 0 sind Räder t (Fig. 1 und 3) aufgesetzt,
welche durch eine Galle'sche Kette V verbunden sind. Eine der Spindeln ο trägt
aufser dem Kettenrad if noch ein Handrad t", von welchem aus die sämmtlichen Spindeln
durch Kettenübertragung bewegt werden können.
Das Gestell ρ bildet das Lager der Hauptwelle μ, welche die Riemscheiben u' (Fig. 2)
für offenen und gekreuzten Riemen und ein Stirnrad ν trägt. Letzteres greift in das mit
angegossener Schnurscheibe versehene Stirnrad v' ein, welches auf dem Zapfen v" sitzt.
Von der eben erwähnten Schnurscheibe aus werden durch ein Seil (unter Vermittelung von
Schnurscheiben v3, von welchen zwei auf den Achsen der Bürstencylinder und zwei an Armen
des Gestelles ρ (Fig. 3) verstellbar angeordnet sind) die Bürstencylinder r in Bewegung gesetzt.
Auf die Hauptwelle u ist eine Kurbel w
aufgekeilt, welche mittelst einer Schubstange zwei um die Achse x'2 am Arme p' schwingende
Balanciers χ χ' (Fig. 2 und 3) und durch diese mit Hülfe von Schubstangenj^j^'
die Bürstenwalzen r r bewegt. Die Bürstenwalzen r r laufen in Lagern mit prismatischen
Aufsenwandungen, welche in Führungen der Supports q q' (Fig. 3) hin- und hergeschoben
werden.
Die Ausrückung der Bewegungsmechanismen erfolgt selbsttätig, sowie ein Schaft die Bürsten
vollständig passirt hat. Zu diesem Zwecke läuft eine Ausrückstange \ (Fig. 2 und 3), an
welcher die Ausrückgabeln befestigt sind, das Maschinengestell e entlang. Die Stange \ trägt
einen verstellbaren Knaggen \" und am Ende des Rahmens c ist ein Flacheisenbügel \' angebracht,
welcher an den Knaggen stöfst, wenn der fertige Schaft vollständig durch die Bürstencylinder
r hindurchgegangen ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Maschine zum Firnissen von Webstuhlschäften, bestehend aus einem mittelst Seilzuges g g' bewegten Rahmen c (Fig. 2) von verstellbarer Breite zur Befestigung und Vorwärtsbewegung des zu überziehenden Schaftes, aus einem in einen Firnifsbehälter h tauchenden, zum Auftragen des Firnisses auf den Schaft dienenden Firnifscylinder d (Fig. 1 und 2), gegen den von oben her der verstellbare Prefscylinder / und von beiden Seiten durch Hebel k mit Gewichten Ar' die Walzen / und i1 angeprefst werden, und aus einer Vorrichtung zum Verreiben des Firnisses auf dem Schaft durch Bürstencylinder r r, welche durch Zahnradübertragung ν ν' und Seilzug ν3 (Fig. 3) mittelst fester und verstellbarer Seitenrollen in rotirende und durch Kurbel jp, Lenkstange n>\ Belanciers χ χ' und Schubstangen yy' (Fig. 2 und 3) in hin- und hergehende Bewegung versetzt werden.
- 2. An der vorstehend unter 1. angegebenen Maschine die zur Reguürung des in den Führungen des Supports q q' laufenden Bürstencylinders r dienenden zweitheiligen Spindeln ο ο' (Fig. 1 und 3), welche bei s an einander gekuppelt und in Gestellenpp' drehbar befestigt sind, nebst den durch Handrad t" bewegten Kettenrädern ί mit Kette t' zur Uebertragung der Bewegung auf die Spindeln 0 o'.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42055C true DE42055C (de) |
Family
ID=317482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42055D Expired - Lifetime DE42055C (de) | Maschine zum Firnissen von Webstuhlschäften |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42055C (de) |
-
0
- DE DENDAT42055D patent/DE42055C/de not_active Expired - Lifetime
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