DE420574C - Selbsttaetiger Spannungsregler fuer eine Dynamomaschine mit veraenderlicher Drehzahl - Google Patents

Selbsttaetiger Spannungsregler fuer eine Dynamomaschine mit veraenderlicher Drehzahl

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DE420574C
DE420574C DEE30939D DEE0030939D DE420574C DE 420574 C DE420574 C DE 420574C DE E30939 D DEE30939 D DE E30939D DE E0030939 D DEE0030939 D DE E0030939D DE 420574 C DE420574 C DE 420574C
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dynamo
voltage regulator
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automatic voltage
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Expired
Application number
DEE30939D
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English (en)
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ELEK ZITAETS AKT GES VORM SCHU
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ELEK ZITAETS AKT GES VORM SCHU
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/18Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistance switching in or out of circuit step by step

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Spannungsregler für, eine Dynamomaschine mit veränderlicher Drehzahl. Es ist bekannt, zur selbsttätigen Regelung der Spannung einer Dynamomaschine mit veränderlicher Drehzahl einen Vorwiderstand der Erregerwicklung der Dynamomaschine periodisch einzuschalten und kurzzuschließen, und zwar jeweils um so länger kurzzuschließen, je langsamer die Dynamomaschine umläuft. Es ist ferner bekannt, die Verstellung der Regelungsorgane eines solchen Reglers von der Bewegung abhängig zu machen, die der von der Dynamomaschine über ein Spannwerk, beispielsweise eine Feder, angetriebene-Läufereiner Wirbelstrombremse bei Änderung seiner Drehgeschwindigkeit gegen seinen Antrieb ausführt. Die Wirbelstrombremse kann dabei mit einem Elektromagneten ausgestattet sein, dessen Erregerwicklung an die zu regelnde Spannung angeschlossen ist, so daß der Regler nicht nur auf Geschwindigkeitsänderungen der Maschine, sondern auch auf Spannungsänderungen, die andere Ursachen haben, anspricht.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Ausführung der Regelungsorgane für einen Regler dieser bekannten Art. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß als Regelungsorgane zwei in Sektoren geteilte, j e durch eine Bürste an ein Ende des Vorwiderstandes der Erregerwicklung der Dynamomaschine angeschlossene Schleifringe dienen, deren Sektoren paarweise leitend verbunden sind, und daß von diesen Schleifringen der eine mit dem Läufer der Wirbelstrombremse, der andere mit ihrem Antrieb verbunden ist.
  • Eine Ausführung eines solchen Reglers ist beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt den Regler im Aufriß, in der Hauptsache im Schnitt.
  • Abb. 2 ist eine Stirnansicht des Reglers; zur Raumersparnis sind die seitlich ausladenden Teile des Bremsläufers und der Grundplatte weggebrochen.
  • Abb.3 zeigt schematisch den Einbau des Reglers in den Stromkreis der Dynamomaschine.
  • An der Welle i, die sich in dem Lager 2 dreht und die Welle der Dynamomaschine sein kann, ist ein Rohrstück 3 mit Schrauben 4 befestigt. Auf dem Rohrstück sitzen lose die aus Isoliermaterial hergestellten Scheiben 5 und 6, die an ihren Umfängen die Schleifringe 7 und 8 tragen. Der Schleifring 7 besteht aus den beiden voneinander isolierten halbkreisförmigen Sektoren 7Q und 7b, der Schleifring 8 aus den voneinander isolierten Sektoren 8" und $b. Die Scheibe 5 trägt ferner die beiden Metallringe 9 und io, die Scheibe 6 die beiden Metallringe i i und 32, Diese Ringe sind mit den Schleifringsektoren folgendermaßen verbunden: 9 mit 7b, 10 mit 7Q, i i mit 8b, 12 mit 8a. Die Ringe 9 und i i, io und 12 berühren einander. Die Berührung wird gesichert durch die Feder 13, die zwischen den Flansch 14 des Rohrstückes 3 und die Scheibe 5 eingesetzt ist und diese Scheibe gegen die Scheibe 6 drückt. Die Scheibe 6 findet an dem Ring 15, der auf das Ende des Rohrstücks 3 aufgeschraubt ist, ein Widerlager.
  • Die Scheibe 5 ist längsverschieblich, aber unverdrehbar, auf dem Rohr 3 gelagert. Die Scheibe hat eine Nut 16, in die ein Stift 17 eingreift, der in das Rohr 3 eingesetzt ist. Die Scheibe 6 kann sich auf dem Rohr 3 drehen. Sie ist für ihren Antrieb mit dem Rohr 3 gekuppelt durch die Feder 18, die mit einem Ende in dem Rohr an dem Stift 17 befestigt ist und mit dem anderen Ende i9, das zu einer Schleife gebogen ist, aus dein Rohr herausragt und sich hier gegen einen Stift 2o legt, der in ein Loch der Löcherreihe 21 in der Scheibe 6 eingesetzt ist. An dem Ring. i5 ist eine Nase 22 befestigt als Anschlag für einen Stift 23, der in die Scheibe 6 eingesetzt ist.
  • Mit der Scheibe 6 -ist durch Schrauben 24 die Kupfer- oder Aluminiumscheibe 25 fest verbunden. Sie ragt in den Luftspalt des Elektromagneten 26, der an die Grundplatte 27 des Reglers mittels eines Winkels 28 angeschraubt ist. Die Grundplatte ist an dem Lager 2 der Welle i befestigt. Sie trägt auch den Bürstenbolzen 29, an dem die Bürsten 3o, 31, voneinander isoliert, befestigt sind. Die Bürsten 3o, 3 i sind mit den Enden. des Vorwiderstandes 32 der Erregerwicklung 33 der Dynamomaschine verbunden. Dieser Erregerstromzweig liegt im Nebenschluß zu den Lampen 34 an den Kollektorbürsten 35, 36 der Dynamo. Die Erregerwicklung 37 des Elektromagneten 26 ist als Spannungswicklung ausgeführt und dem Erregerstromzweig der Dynamo parallel geschaltet.
  • Der Regler wirkt in folgender Weise: Bei Stillstand der Maschine liegen die Teilungsfugen der Schleifringe 7 und 8 nebeneinander in derselben Flucht, wie Abb.3 es zeigt. Dabei ist der Vorwiderstand 32 kurzgeschlossen, weil die Bürsten 3o und 31 durch den Regler miteinander leitend verbunden sind. Die Verbindung wird bei der gezeichneten Stellung durch die Teile 7a, 10, 12, 8a und ihre Verbindungsleitungen hergestellt. Wird die Welle i langsam gedreht, so bleibt die gezeichnete Relativlage der Schleifringe 7 und 8 erhalten, und die Bürsten 3o und 31 bleiben dauernd miteinander in Verbindung_ Der Vorwiderstand 32 bleibt unter dieser Voraussetzung dauernd kurzgeschlossen. Wird aber die Drehgeschwindigkeit der Welle i gesteigert - die Welle möge sich gegen den Uhrzeigersinn in Abb.2 drehen -, so wird der Schleifring 8 durch die Bremsscheibe 25 zurückgehalten und gegen den Schleifring 7 im Uhrzeigersinn (Abb. 2) verdreht unter Spannung der Feder 18. Infolge dieser Verdrehung wird die leitende Verbindung der Bürsten 3o und 31 zeitweilig aufgehoben mit der Folge einer Einschaltung des Vorwiderstandes. Ist der Schleifring 8 gegen den Schleifring 7 um den Winkel ä verdreht, so verhält sich die Einschaltzeit des Vorwiderstandes zu seiner Kurzschlußzeit wie a: (i8o°-a); der Vorwiderstand wird zweimal während jeder Umdrehung der Welle i eingeschaltet. Der Winkel a ist der Drehgeschwindigkeit der Welle i proportional, solange das Feld im Luftspalt des Bremsmagneten 26 unveränderlich ist und die Feder 18 nicht vorgespannt ist. Die Verdrehung a wächst mit der Drehgeschwindigkeit der Welle i. Infolgedessen wird der Vorwiderstand der Erregerwicklung der Dynamo jeweils um so länger eingeschaltet, die Erregung der Dynamo also jeweils um so länger geschwächt, je schneller die Dynamo umläuft. Die Schwächung der Erregung wirkt einer Spannungssteigerung durch Erhöhung der Drehzahl entgegen. Bei-richtiger Abstimmung der Verhältnisse erreicht man eine praktisch unveränderliche Klemmspannung der Dynamo und damit auch eine praktisch unveränderliche Stärke des Bremsmagneten 26, der von der Memmspannung der Dynamo erregt wird.
  • Man kann die Wirbelstrombremse auch mit einem Dauermagneten ausrüsten. Auch kann man einen Dauermagneten neben einem an die Dynamo angeschlossenen Elektromagneten benutzen, um die Spannung der Dynamo in bestimmter Weise von ihrer Drehzahl abhängig zu machen. Zu demselben 'Zwecke kann man der Feder 18 eine Vorspannung geben, um die Beziehung zwischen dem Verdrehungswinkel a und der Umlaufsgeschwindigkeit der Bremsscheibe zu beeinflussen. Die Spannung der Feder 18 kann in einfacher Weise dadurch geändert werden, daß der Stift 20 in ein anderes Loch der Löcherreihe 21 eingesetzt wird. Um den Regler für beide Drehrichtungen brauchbar zu machen, macht man den Stift 23 herausnehmbar, so daß er nach einer kleinen Drehung der Scheibe 6 links von dem Anschlag 22 (Abb. 2) wieder eingesetzt werden kann.
  • Die Verbindung der Schleifringe 7 und 8 durch die Ringpaare 9, 11 und i o, 12 ist kein wesentlicher Bestandteil der Vorrichtung. Diese Verbindung kann auch anders ausgeführt werden, beispielsweise durch zwei Spiralfedern, von denen die eine die Sektoren 7" und 8, die andere die Sektoren 7L und 8b leitend .fest miteinander -verbindet.

Claims (1)

  1. PATENT--ANSPRUCH: Selbsttätiger Spannungsregler für eine Dynamomaschine mit veränderlicher Drehzahl, bei dem die Verstellung durch periodische Einschaltung und Kurzschließung eines Vorwiderstandes der Erregerwicklung der Dynamomaschine wirkender Regelungsorgane von der Bewegung abhängig gemacht ist, die der von der Dynamomaschine über ein Spannwerk angetriebene Läufer einer Wirbelstrombremse bei Anderung seiner Drehgeschwindigkeit gegen seinen Antrieb ausführt, dadurch gtkennzeichnet, daß als Regelungsorgane zwei in Sektoren geteilte, je durch eine Bürste (30,31) an ein Ende des Vorwiderstandes (32) angeschlossene Schleifringe (7, 8) dienen, deren Sektoren (7a, 8a, 7b, 8rb) paarweise leitend verbunden sind, und daß von diesen Schleifringen der eine (8) mit dem Läufer (25) der Wirbelstrombrems-e, der andere (7) mit ihrem Antrieb (1, 3) verbunden ist. .
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