DE4206372C2 - Verfahren zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes an einer Sekundärkrone einer zahntechnischen Teilprothese - Google Patents

Verfahren zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes an einer Sekundärkrone einer zahntechnischen Teilprothese

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Description

Aus der DE-PS 35 04 638 ist eine Vorrichtung zur lösbaren Be­ festigung einer zahntechnischen Teilprothese an Kronen oder an deren restgebißseitigen Gegenstücken bekannt, bei der ein Ver­ riegelungsbolzen gegen einen Federdruck in einem prothesensei­ tigen Riegelgehäuse durch Eingriff von außen längs verschiebbar ist und der Riegel durch eine seitliche Öffnung im Riegelgehäuse in eingeschobener Stellung die Prothese am Gegenstück freigibt und in Normallage an diesem verriegelt. Dabei ist an dem Verriegelungs- oder Betätigungsbolzen ein senkrecht abste­ hender Riegel vorgesehen, der durch die als Längsschlitz aus­ gebildete Öffnung im Riegelgehäuse nach außen ragt und das freigebende und verriegelnde Element bildet. Dieser Riegel wirkt zusammen mit einer an der zugehörigen Primärkrone an­ geformten Nase mit einer seitlich und nach vorne offenen Rast­ vertiefung. Der Verriegelungsbolzen mit der zugehörigen Feder ist in einem endseitig verschlossenen Riegelgehäuse aufgenom­ men. Der Verriegelungs- bzw. Betätigungsbolzen ragt durch ein Ende nach außen.
Der aus eingebautem Riegel und Riegelgehäuse bestehende Riegel­ verschlußeinsatz wird durch Anformung einer entsprechenden Auf­ nahme an der Sekundärkrone oder dergleichen eingesetzt und dient universell zum Befestigen herausnehmbarer Teilprothesen. Durch Handhabung des Betätigungsbolzens kann die Prothese in ein­ facher Weise friktionslos abgehoben werden.
In der Zeitschrift "Dental-Labor", Heft 12/91, ist auf den Seiten 801-805 ein Verfahren zur Anbringung eines solchen bekannten Riegelverschlusses in einer an der Sekundärkrone im bekannten Dublierverfahren angeformten gehäuseartigen Aufnahme beschrieben. Dabei wird eine als Hilfsteil vorgesehene Attrappe aus Keramik, die formlich dem einzusetzenden Riegelverschluß­ einsatz entspricht, am die Sekundärkrone bildenden Wachsmodell die auf der Primärkrone mit dem entsprechenden nasenartigen Befestigungsgegenelement aufgesetzt ist, positioniert und befestigt. Im Dublierverfahren wird danach die Aufnahme an der Sekundärkrone ausgebildet, wobei das Hilfsteil aus Keramik aus der Aufnahme herausgestrahlt wird. Da der Betätigungsbolzen in der Regel an der Zahninnenseite gewünscht wird, ist es bei dieser Technik erforderlich, den Riegelverschlußeinsatz von der Außenseite der Sekundärkrone her in die entsprechend offene Aufnahme einzusetzen. Danach ist zur Festsetzung des Einsatzes die Aufnahme von außen zu verschließen.
Bei Kronen, die außen mit Keramik zu verblenden sind, läßt sich der bekannte Riegelverschlußeinsatz nicht in ästhetisch vertretbarer Weise einsetzen. Wegen der hohen Temperaturen kann eine Verblendung der Sekundärkrone nicht mit dem einge­ setzten Riegelverschlußeinsatz erfolgen. Es müßte für die Einbringung des Riegelverschlußeinsatzes eine entsprechende Bohrung in der Verblendung und entsprechend in der Sekundär­ krone verbleiben, die sich jedoch nachträglich nicht in op­ tisch vertretbarer Weise mit Keramikmaterial schließen läßt.
Verschlüsse einer solchen Keramikverblendung mit Kunststoff oder dergleichen führen zu einer starken Beeinträchtigung der Verblendung.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren vorzuschla­ gen zur Anbringung einer Aufnahme in einer Sekundärkrone, die das Einsetzen des Riegelverschlußeinsatzes von der Zahninnen­ seite her ermöglicht, ohne daß die Keramikverblendung zu durchbrechen ist.
Gelöst wird die Erfindungsaufgabe mit einem Verfahren mit sämtlichen Merkmalen des Anspruches 1.
Mit einem solchen erfindungsgemäßen Verfahren wird an der Sekundärkrone einer Teilprothese eine Aufnahme für den aus der deutschen Patentschrift 35 04 638 bekannten Riegel­ verschlußeinsatz geschaffen, in die der Riegelverschluß­ einsatz so einsetzbar ist, daß die Aufnahme von der zu ver­ blendenden Zahnaußenseite her verschlossen werden kann. Es ist also möglich, die Sekundärkrone an der Außenfläche vollständig mit Keramik zu verblenden und danach von der Innenseite der Sekundärkrone her den Riegelverschlußeinsatz positionsgerecht einzubringen und festzusetzen, wobei der Riegelverschlußeinsatz von der Zahninnenseite her betätigbar ist.
Zur Erfindung gehört auch eine Vorrichtung zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes in einer gehäuseartigen Aufnahme an einer mit Keramik zu verblendenden Sekundärkrone mit den Merkmalen der Ansprüche 3 bis 7. Diese Vorrichtungen sind Hilfsteile, die zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dienen.
Anhand prinzipieller, im Maßstab vergrößerter Darstellungen wird das erfindungsgemäße Verfahren unter Einsatz der Hilfsteile bzw. -werkzeuge im folgenden näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer Primärkrone mit angeformten nasen­ artigem Verriegelungselement,
Fig. 2 die perspektivische Ansicht einer auf der Primärkrone aufgewachsten Sekundärkrone,
Fig. 3 die perspektivische Darstellung eines hülsenartigen Hilfsteiles,
Fig. 4 die perspektivische Darstellung eines in das Hilfsteil gemäß Fig. 3 ein­ setzbaren Hilfswerkzeuges,
Fig. 5 die perspektivische Darstellung der Positionierung des Hilfsteiles gemäß Fig. 3 mit eingesetztem Hilfswerkzeug gemäß Fig. 4 vor dem Wachsmodell der Sekundärkrone gemäß Fig. 2,
Fig. 6 eine Fig. 5 entsprechende perspekti­ vische Darstellung des Wachsmodells der Sekundärkrone mit dem positionierten Hilfsteil nach Entfernung des Hilfswerkzeuges,
Fig. 7 eine entsprechende Darstellung des von der Primärkrone abgehobenen Wachsmodelles der Sekundärkrone mit angewachstem Hilfsteil,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines in das positionierte Hilfsteil einschieb­ baren, platzhaltenden Keramikkerneinsatz,
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung ent­ sprechend Fig. 7 mit eingesetztem Keramikkerneinsatz und
Fig. 10 einen Längsschnitt durch die an der fertigen Sekundärkrone aus Metall ange­ formte Aufnahme, in der ein Riegelver­ schlußeinsatz festgesetzt ist und mit seinem Riegel in das nasenartige Befesti­ gungselement an der Primärkrone eingreift.
In Fig. 1 ist eine Primärkrone 1 angedeutet, an der seit­ lich in bekannter Weise ein mit einem später einzusetzenden Riegelschluß zusammenwirkendes nasenartiges Befestigungs­ element 11 befestigt ist, vorzugsweise ebenfalls in einem Anformverfahren. Dieses Befestigungselement weist eine Auflaufschräge 13 und darunter eine nach vorne seitlich offene Rastvertiefung 12 auf.
Auf dieser Primärkrone 1 wird entsprechend Fig. 2 in bekannter Weise als Wachs- oder Kunststoffmodell eine Sekundärkrone 2′ modelliert, aus der durch einen Durch­ bruch 21′ das nasenartige Befestigungselement 11 herausragt.
Die Tiefe der Rastvertiefung 12 ist mit dem Maß b und der Abstand der Vorderkante von der Hinterkante des nasen­ artigen Befestigungselementes 11 ist mit dem Maß a angegeben.
Gemäß Fig. 5 werden vor einem solchen Wachsmodell ein Hilfs­ teil 3′ aus rückstandlos verbrennbarem Kunststoff gemäß Fig. 3 und ein darin eingesetztes Hilfswerkzeug gemäß Fig. 4 aus Metall lagegenau positioniert. Das der Ausbildung der Aufnahme 3 aus Metall für den in Fig. 10 erkennbaren Riegelverschlußeinsatz 5 dienende Hilfsteil 3′ besitzt ein zylindrisches Rohrteil 32′, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Riegelgehäuses 51 entspricht. An diesem Rohrteil 32′ ist ein schlüssellochartiger hohler Ansatz 33′ ausgebildet, der eine Durchbrechung 34′ aufweist. Der vordere Ansatzabschnitt trägt die Ziffer 33′a, der hintere Ansatz­ abschnitt die Bezeichnung 33′b. Der Durchbruch dient, wie im folgenden noch erläutert wird, der Ausbildung des not­ wendigen Durchbruches in der Sekundärkrone 2 zum Befesti­ gungselement 11 bzw. dessen Rastvertiefung 12 an der Primärkrone 1, wie aus Fig. 6 ersichtlich. An das Rohr­ teil 32′ schließt ein Gehäuse 31′ an mit der Gehäusewand 35′. Das Gehäuse 31′ ist nach außen offen. Zunächst wird das Hilfswerkzeug gemäß Fig. 4 mit seinem Ansatz 44 von links in den schlüssellochartigen Ansatz 33′ des Hilfsteiles 3′ eingeschoben bis der durch den Durchbruch 33′ hindurchragende Teil des Ansatzes 44 in die Rastvertiefung 12 der Nase 11 eingreift. Das in Fig. 4 dargestellte Hilfswerkzeug 4 hat die Form eines Vollzylinders. Sein Außendurchmesser ent­ spricht dem Außendurchmesser des Riegelgehäuses 51, welches aus Fig. 10 ersichtlich ist. An seinem vorderen Zylinder­ abschnitt 41 ist der Ansatz 44 angeformt, der in seinem Querschnitt dem Innenquerschnitt des schlüssellochartigen Ansatzes 33′ des Hilfsteiles 3′ entspricht. Durch eine Nut 43, in der abnehmbar eine Schlitzscheibe 45 mit ihrem Schlitz 46 eingesetzt ist, ist der Zylinder in den vorderen Abschnitt 41 und den hinteren Abschnitt 42 unterteilt.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, liegt das Hilfswerkzeug mit dieser Schlitzscheibe 45 außen am Gehäuse 31′ des Hilfs­ teiles 3′ an. Der vordere Zylinderabschnitt 41 ist in das Rohrteil 32′ des Hilfsteiles 3′ eingeführt, dabei ragt ein Teil des Ansatzes 44 in die Rastvertiefung 12 des nasen­ artigen Befestigungselementes 11 an der Primärkrone 1. Die Positionierung ist dabei so gewählt, daß der aus dem Durchbruch 34′ herausragende Teil des Ansatzes 44 gerade in die Rastvertiefung 12 eingreift und dadurch seine positionierende Funktion ausübt. Dieses Maß ist als b in den Figuren angegeben. Entsprechend abgestimmt ist auch das Maß a des Durchbruches 34′.
Das entsprechend positionierte Hilfsteil 3′ wird in be­ kannter Weise am Wachsmodell 2′ der Sekundärkrone ange­ wachst. Danach wird die geschlitzte Scheibe 45 vom Hilfs­ werkzeug 4 abgezogen und dieses Hilfswerkzeug 4 nach links aus dem Hilfsteil 3′ herausgezogen. Diesem Zustand ent­ spricht die Darstellung in Fig. 6.
Das Wachsmodell 2′ der Primärkrone mit dem angebundenen Hilfsteil 3′ kann nunmehr frei von der Primärkrone abge­ hoben werden. Diese Situation ist in Fig. 7 dargestellt. Das Wachsmodell 2′ weist vom Inneren des Hilfsteiles 3′ ausgehend einen Durchbruch in das Innere des Wachsmodelles 2′ auf im Bereich des Durchbruches 34′.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich , wird nunmehr in das Hilfs­ teil 3′ ein Keramikkerneinsatz 9 von rechts eingeschoben, wie er im einzelnen aus Fig. 8 ersichtlich ist. Er hat platzhaltende Funktion für den nach der Abformung einzu­ setzenden Riegelverschlußeinsatz 5. Dieser Keramikkern­ einsatz ist im wesentlichen ein mehrfach abgesetzter Zylinder mit einem vorderen Zylinderabschnitt 92, an dem nach links ein im Durchmesser kleiner Zylinderansatz 91 und an dem seitlich ein Ansatz 93 ausgebildet ist. Der Ansatz 91 dient der Platzhalterung für den später einzusetzenden Stopfen 6 gemäß Fig. 10. Der seitliche Ansatz 93, der über die gesam­ te Länge des Zylinderabschnittes 92 ausgebildet ist, greift formschlüssig in den schlüssellochartigen Ansatz 33′ des Hilfsteiles 3′ ein. Bei entsprechender Positionierung ruht der Ansatz 94 an der Gehäusewand 35′ des Hilfsteiles 3′. Der anschließende ballige Absatz 95 dient der späteren Ausbildung der Nut für die Aufnahme des Sprengringes 8 gemäß Fig. 10. Der Zylinderabschnitt 96 des Keramikkerneinsatzes 9 hat wie­ derum platzhaltende Funktion im Gehäuse 31′ für den in der auszubildenden Aufnahme 3 einzusetzenden Stopfen 7, wie er aus Fig. 10 ersichtlich ist. Der nach außen am Zylinderab­ schnitt 96 angeformte Zylinderansatz 97 dient zur Halterung in der Einbettmasse der Gußform.
Mit den bekannten Dublierverfahren wird nach dem Modell gemäß Fig. 9 der Guß der Sekundärkrone 2 aus Metall mit der ange­ formten Aufnahme 3 für den Riegelverschlußeinsatz 5 gemäß Fig. 10 hergestellt. Bei diesem Abformverfahren ist das Hilfsteil 3′ rückstandslos verbrannt. Nachträglich wird der Keramikkerneinsatz 9 herausgestrahlt. Die entsprechenden Teile der Aufnahme 3 für den Riegelverschlußeinsatz 5 sind nunmehr mit den Ziffern 31, 33 und 34 angegeben. Erkennbar ist ein Teil des Durchbruches 34 frei als Zugang zur Rast­ vertiefung 12 des nasenartigen Befestigungselementes 11 an der Primärkrone 1.
An der entsprechend im Metallgußverfahren hergestellten Sekun­ därkrone 2 ist gemäß Fig. 10 der insgesamt mit der Ziffer 5 bezeichnete Riegelverschlußeinsatz von der Zahninnenseite her eingesetzt. Er greift mit seinem federnd verschiebbaren Riegel 52 in die Rastvertiefung 12 des nasenartigen Befestigungs­ elementes 11 der Primärkrone 1. Zur Festsetzung des Einsatzes 5 ist von der Außenseite her ein Stopfen 6 fest eingesetzt, dessen Außenkontur der zu verblendenden Fläche 22 der Sekun­ därkrone angepaßt ist. Von der anderen Seite her wird die Aufnahme 3 für den Riegelverschlußeinsatz 5 mit einem durch­ bohrten Stopfen 7 verschlossen, der beispielsweise über einen Sprengring 8 und eine Nut 71 an seinem abgesetzten Ende, welches an der Gehäusewand 35 der Aufnahme 3 anliegt, be­ festigt ist. Der Betätigungsbolzen 53, der mit dem Riegel 52 verbunden ist, ragt durch den Stopfen 7 nach außen.
Nach Einpassung des Riegelverschlußeinsatzes 5 wird dieser nach Entfernung des Stopfens 7 wieder herausgenommen. An­ schließend erfolgt die Verblendung der Fläche 22 der Sekun­ därkrone mit Keramik. Nach Fertigstellung der Verblendung wird der Riegelverschlußeinsatz 5 wiederum in der geschil­ derten Weise eingesetzt und ist von der Zahninnenseite über den Betätigungsbolzen 53 bedienbar zur Lösung der Sekundär­ krone 2 von der Primärkrone 1.
Zusammenstellung der Bezugszeichen
 1 Primärkrone
11 Nase
12 Rastvertiefung
13 Auflauffläche
 2, 2′ Sekundärkrone
21′ Durchbruch
22 Verblendfläche
 3, 3′ Riegelverschlußaufnahme, Hilfsteil
31, 31′ Gehäuse
32, 32′ Rohrteil
33, 33′ schlüssellochartiger Ansatz
33′a vorderer Ansatzabschnitt
33′b hinterer Ansatzabschnitt
34, 34′ Durchbruch
35, 35′ Gehäusewand
 4 Hilfswerkzeug
41 vorderer Zylinderabschnitt
42 hinterer Zylinderabschnitt
43 Nut
44 platzhaltender Ansatz
45 abnehmbare Schlitzscheibe
46 Schlitz
 5 Riegelverschlußeinsatz
51 Gehäuse
52 Riegel
53 Betätigungsbolzen
 6 Stopfen
 7 Stopfen
71 Nut
 8 Sprengring
 9 Keramikkerneinsatz
91 Zylinderansatz
92 Zylinderabschnitt
93 seitlicher Ansatz
94 Absatz
95 balliger Absatz
96 Zylinderabschnitt
97 Zylinderansatz

Claims (7)

1. Verfahren zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes in einer gehäuseartigen Aufnahme an einer mit Keramik zu ver­ blendenden Sekundärkrone, wobei der Riegelverschlußeinsatz einen federbelasteten Riegel zur lösbaren Befestigung der Sekundärkrone an der zugehörigen Primärkrone aufweist und der Riegel durch einen Schlitz in einem im Durchmesser ab­ gesetzten Riegelgehäuse ragt und über einen koaxial aus dem Riegelgehäuse nach außen ragenden Betätigungsbolzen in Achsrichtung verschiebbar ist, bei welchem Verfahren die Aufnahme für den Riegelverschlußeinsatz über ein anmodel­ liertes platzhaltendes Hilfsteil lagegenau zum Befestigungs­ element an der Primärkrone im Dublierverfahren an der Sekundärkrone ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß ein hülsenartiges Hilfsteil (3′) aus rückstandslos ver­ brennbarem Kunststoff mit einem im Querschnitt etwa schlüs­ sellochförmigen, hohlen, für die Ausbildung des Riegel­ durchtritts durchbrochenen Ansatz (33′) verwendet wird, durch das ein Riegelverschlußeinsatz (5) mit seinem vor­ stehenden Riegel (52) geführt axial in entsprechender Lage durchschiebbar ist,
daß in diesem Hilfsteil (3′) ein nachträglich zerstörbarer Keramikkerneinsatz (9) lagegenau eingesetzt wird zur Platz­ halterung für den Riegelverschlußeinsatz (5) und dessen Riegel (52),
wobei das hülsenartige Hilfsteil (3′) mit dem Durchbruch (34′) seines schlüssellochförmigen Ansatzes (33′) so vor der offenen Seite einer Rastvertiefung (12) einer an der Primärkrone (1) ausgebildeten Nase (11) positioniert wird, daß ein entsprechender seitlicher Ansatz (44) eines in das Hilfsteil (3′) eingeschobenen Hilfswerkzeuges (4) in diese Rastvertiefung (12) eingreift,
und daß nach Ausformung der Aufnahme (3) in Metall der Riegelverschlußeinsatz (5) in der Aufnahme (3) mit Hilfs­ mitteln beidseitig festgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß endseitig in die Aufnahmen (3) Stopfen (6, 7) eingesetzt werden, wobei durch einen Stopfen (7) der Betätigungsbolzen (53) des Riegelverschlußeinsatzes (5) nach außen geführt ist.
3. Vorrichtung zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes in einer gehäuseartigen Aufnahme an einer mit Keramik zu verblendenden Sekundärkrone, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsteil aus rückstandslos verbrennbarem Kunststoff ein zylindrisches Rohrteil (32′) mit einem schlüssellochartig angeformten hohlen Ansatz (33′) ist, der mittig mit einem Durchbruch (34′) ausgestattet ist, wobei an das Rohrteil (32′) ein Gehäuse (31′) mit er­ weiterten lichten Innenabmessungen anschließt, durch welches der dem Riegelverschlußeinsatz (5) als platzhaltende Attrappe nachgebildete Keramikkerneinsatz (9) mit seinem dem Riegel (52) im Querschnitt entsprechenden platzhaltenden Ansatz (93) durchschiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Zylinder mit einer quer zur Achse eingeformten Nut (43), in der eine Schlitzscheibe (45) abnehmbar eingesetzt ist, und dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Rohrteiles (32′) des hülsenartigen Hilfsteiles (3′) entspricht, wobei endseitig am vorderen Zylinderabschnitt (41) ein seitlicher Ansatz (44) ausgebildet ist, der im Querschnitt dem Innenquerschnitt des schlüssellochartigen Ansatzes (33′) des Hilfsteiles (3′) entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen in Form eines mehrfach abgesetzten Zylinders (9) mit einem vorderen Zylinderabschnitt (92), dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Rohrteiles (32′) des hülsenartigen Hilfsteiles (3′) entspricht und an dem durchgehend ein seitlicher Ansatz (93) ausgebildet ist, der im Querschnitt dem Innenquerschnitt des schlüssellochartigen Ansatzes (33′) des Hilfsteiles (3′) entspricht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß nach außen am zylindrischen Abschnitt (92) ein weiterer abgesetzter Abschnitt (91) angeformt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß am zylindrischen Abschnitt (92) zur anderen Seite ein im Durchmesser vergrößerter Abschnitt (96) angeformt ist, dessen Außendurchmesser etwa dem Innendurchmesser des Abschnittes (31′) des Hilfsteiles (3′) entspricht.
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