DE4206372C2 - Verfahren zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes an einer Sekundärkrone einer zahntechnischen Teilprothese - Google Patents
Verfahren zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes an einer Sekundärkrone einer zahntechnischen TeilprotheseInfo
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Description
Aus der DE-PS 35 04 638 ist eine Vorrichtung zur lösbaren Be
festigung einer zahntechnischen Teilprothese an Kronen oder an
deren restgebißseitigen Gegenstücken bekannt, bei der ein Ver
riegelungsbolzen gegen einen Federdruck in einem prothesensei
tigen Riegelgehäuse durch Eingriff von außen längs verschiebbar
ist und der Riegel durch eine seitliche Öffnung im Riegelgehäuse
in eingeschobener Stellung die Prothese am Gegenstück
freigibt und in Normallage an diesem verriegelt. Dabei ist an
dem Verriegelungs- oder Betätigungsbolzen ein senkrecht abste
hender Riegel vorgesehen, der durch die als Längsschlitz aus
gebildete Öffnung im Riegelgehäuse nach außen ragt und das
freigebende und verriegelnde Element bildet. Dieser Riegel
wirkt zusammen mit einer an der zugehörigen Primärkrone an
geformten Nase mit einer seitlich und nach vorne offenen Rast
vertiefung. Der Verriegelungsbolzen mit der zugehörigen Feder
ist in einem endseitig verschlossenen Riegelgehäuse aufgenom
men. Der Verriegelungs- bzw. Betätigungsbolzen ragt durch ein
Ende nach außen.
Der aus eingebautem Riegel und Riegelgehäuse bestehende Riegel
verschlußeinsatz wird durch Anformung einer entsprechenden Auf
nahme an der Sekundärkrone oder dergleichen eingesetzt und dient
universell zum Befestigen herausnehmbarer Teilprothesen. Durch
Handhabung des Betätigungsbolzens kann die Prothese in ein
facher Weise friktionslos abgehoben werden.
In der Zeitschrift "Dental-Labor", Heft 12/91, ist auf den
Seiten 801-805 ein Verfahren zur Anbringung eines solchen
bekannten Riegelverschlusses in einer an der Sekundärkrone im
bekannten Dublierverfahren angeformten gehäuseartigen Aufnahme
beschrieben. Dabei wird eine als Hilfsteil vorgesehene Attrappe
aus Keramik, die formlich dem einzusetzenden Riegelverschluß
einsatz entspricht, am die Sekundärkrone bildenden Wachsmodell
die auf der Primärkrone mit dem entsprechenden nasenartigen
Befestigungsgegenelement aufgesetzt ist, positioniert und
befestigt. Im Dublierverfahren wird danach die Aufnahme an der
Sekundärkrone ausgebildet, wobei das Hilfsteil aus Keramik aus
der Aufnahme herausgestrahlt wird. Da der Betätigungsbolzen in
der Regel an der Zahninnenseite gewünscht wird, ist es bei
dieser Technik erforderlich, den Riegelverschlußeinsatz von
der Außenseite der Sekundärkrone her in die entsprechend offene
Aufnahme einzusetzen. Danach ist zur Festsetzung des Einsatzes
die Aufnahme von außen zu verschließen.
Bei Kronen, die außen mit Keramik zu verblenden sind, läßt
sich der bekannte Riegelverschlußeinsatz nicht in ästhetisch
vertretbarer Weise einsetzen. Wegen der hohen Temperaturen
kann eine Verblendung der Sekundärkrone nicht mit dem einge
setzten Riegelverschlußeinsatz erfolgen. Es müßte für die
Einbringung des Riegelverschlußeinsatzes eine entsprechende
Bohrung in der Verblendung und entsprechend in der Sekundär
krone verbleiben, die sich jedoch nachträglich nicht in op
tisch vertretbarer Weise mit Keramikmaterial schließen läßt.
Verschlüsse einer solchen Keramikverblendung mit Kunststoff
oder dergleichen führen zu einer starken Beeinträchtigung der
Verblendung.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren vorzuschla
gen zur Anbringung einer Aufnahme in einer Sekundärkrone, die
das Einsetzen des Riegelverschlußeinsatzes von der Zahninnen
seite her ermöglicht, ohne daß die Keramikverblendung zu
durchbrechen ist.
Gelöst wird die Erfindungsaufgabe mit einem Verfahren mit
sämtlichen Merkmalen des Anspruches 1.
Mit einem solchen erfindungsgemäßen Verfahren wird an der
Sekundärkrone einer Teilprothese eine Aufnahme für den aus
der deutschen Patentschrift 35 04 638 bekannten Riegel
verschlußeinsatz geschaffen, in die der Riegelverschluß
einsatz so einsetzbar ist, daß die Aufnahme von der zu ver
blendenden Zahnaußenseite her verschlossen werden kann.
Es ist also möglich, die Sekundärkrone an der Außenfläche
vollständig mit Keramik zu verblenden und danach von der
Innenseite der Sekundärkrone her den Riegelverschlußeinsatz
positionsgerecht einzubringen und festzusetzen, wobei der
Riegelverschlußeinsatz von der Zahninnenseite her betätigbar
ist.
Zur Erfindung gehört auch eine Vorrichtung zur Anbringung eines
Riegelverschlußeinsatzes in einer gehäuseartigen Aufnahme an
einer mit Keramik zu verblendenden Sekundärkrone mit den Merkmalen
der Ansprüche 3 bis 7. Diese Vorrichtungen sind Hilfsteile,
die zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dienen.
Anhand prinzipieller, im Maßstab vergrößerter Darstellungen
wird das erfindungsgemäße Verfahren unter Einsatz der
Hilfsteile bzw. -werkzeuge im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer
Primärkrone mit angeformten nasen
artigem Verriegelungselement,
Fig. 2 die perspektivische Ansicht einer auf
der Primärkrone aufgewachsten
Sekundärkrone,
Fig. 3 die perspektivische Darstellung eines
hülsenartigen Hilfsteiles,
Fig. 4 die perspektivische Darstellung eines
in das Hilfsteil gemäß Fig. 3 ein
setzbaren Hilfswerkzeuges,
Fig. 5 die perspektivische Darstellung der
Positionierung des Hilfsteiles gemäß
Fig. 3 mit eingesetztem Hilfswerkzeug
gemäß Fig. 4 vor dem Wachsmodell der
Sekundärkrone gemäß Fig. 2,
Fig. 6 eine Fig. 5 entsprechende perspekti
vische Darstellung des Wachsmodells
der Sekundärkrone mit dem positionierten
Hilfsteil nach Entfernung des Hilfswerkzeuges,
Fig. 7 eine entsprechende Darstellung des von
der Primärkrone abgehobenen Wachsmodelles
der Sekundärkrone mit angewachstem
Hilfsteil,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines
in das positionierte Hilfsteil einschieb
baren, platzhaltenden Keramikkerneinsatz,
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung ent
sprechend Fig. 7 mit eingesetztem
Keramikkerneinsatz
und
Fig. 10 einen Längsschnitt durch die an der
fertigen Sekundärkrone aus Metall ange
formte Aufnahme, in der ein Riegelver
schlußeinsatz festgesetzt ist und mit
seinem Riegel in das nasenartige Befesti
gungselement an der Primärkrone eingreift.
In Fig. 1 ist eine Primärkrone 1 angedeutet, an der seit
lich in bekannter Weise ein mit einem später einzusetzenden
Riegelschluß zusammenwirkendes nasenartiges Befestigungs
element 11 befestigt ist, vorzugsweise ebenfalls in einem
Anformverfahren. Dieses Befestigungselement weist eine
Auflaufschräge 13 und darunter eine nach vorne seitlich
offene Rastvertiefung 12 auf.
Auf dieser Primärkrone 1 wird entsprechend Fig. 2 in
bekannter Weise als Wachs- oder Kunststoffmodell eine
Sekundärkrone 2′ modelliert, aus der durch einen Durch
bruch 21′ das nasenartige Befestigungselement 11 herausragt.
Die Tiefe der Rastvertiefung 12 ist mit dem Maß b und der
Abstand der Vorderkante von der Hinterkante des nasen
artigen Befestigungselementes 11 ist mit dem Maß a angegeben.
Gemäß Fig. 5 werden vor einem solchen Wachsmodell ein Hilfs
teil 3′ aus rückstandlos verbrennbarem Kunststoff gemäß
Fig. 3 und ein darin eingesetztes Hilfswerkzeug gemäß
Fig. 4 aus Metall lagegenau positioniert. Das der Ausbildung
der Aufnahme 3 aus Metall für den in Fig. 10 erkennbaren
Riegelverschlußeinsatz 5 dienende Hilfsteil 3′ besitzt ein
zylindrisches Rohrteil 32′, dessen Innendurchmesser dem
Außendurchmesser des Riegelgehäuses 51 entspricht. An diesem
Rohrteil 32′ ist ein schlüssellochartiger hohler Ansatz 33′
ausgebildet, der eine Durchbrechung 34′ aufweist. Der vordere
Ansatzabschnitt trägt die Ziffer 33′a, der hintere Ansatz
abschnitt die Bezeichnung 33′b. Der Durchbruch dient, wie
im folgenden noch erläutert wird, der Ausbildung des not
wendigen Durchbruches in der Sekundärkrone 2 zum Befesti
gungselement 11 bzw. dessen Rastvertiefung 12 an der
Primärkrone 1, wie aus Fig. 6 ersichtlich. An das Rohr
teil 32′ schließt ein Gehäuse 31′ an mit der Gehäusewand 35′.
Das Gehäuse 31′ ist nach außen offen. Zunächst wird das
Hilfswerkzeug gemäß Fig. 4 mit seinem Ansatz 44 von links
in den schlüssellochartigen Ansatz 33′ des Hilfsteiles 3′
eingeschoben bis der durch den Durchbruch 33′ hindurchragende
Teil des Ansatzes 44 in die Rastvertiefung 12 der Nase 11
eingreift. Das in Fig. 4 dargestellte Hilfswerkzeug 4 hat
die Form eines Vollzylinders. Sein Außendurchmesser ent
spricht dem Außendurchmesser des Riegelgehäuses 51, welches
aus Fig. 10 ersichtlich ist. An seinem vorderen Zylinder
abschnitt 41 ist der Ansatz 44 angeformt, der in seinem
Querschnitt dem Innenquerschnitt des schlüssellochartigen
Ansatzes 33′ des Hilfsteiles 3′ entspricht. Durch eine
Nut 43, in der abnehmbar eine Schlitzscheibe 45 mit ihrem
Schlitz 46 eingesetzt ist, ist der Zylinder in den vorderen
Abschnitt 41 und den hinteren Abschnitt 42 unterteilt.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, liegt das Hilfswerkzeug mit
dieser Schlitzscheibe 45 außen am Gehäuse 31′ des Hilfs
teiles 3′ an. Der vordere Zylinderabschnitt 41 ist in das
Rohrteil 32′ des Hilfsteiles 3′ eingeführt, dabei ragt ein
Teil des Ansatzes 44 in die Rastvertiefung 12 des nasen
artigen Befestigungselementes 11 an der Primärkrone 1.
Die Positionierung ist dabei so gewählt, daß der aus dem
Durchbruch 34′ herausragende Teil des Ansatzes 44 gerade
in die Rastvertiefung 12 eingreift und dadurch seine
positionierende Funktion ausübt. Dieses Maß ist als b in
den Figuren angegeben. Entsprechend abgestimmt ist auch
das Maß a des Durchbruches 34′.
Das entsprechend positionierte Hilfsteil 3′ wird in be
kannter Weise am Wachsmodell 2′ der Sekundärkrone ange
wachst. Danach wird die geschlitzte Scheibe 45 vom Hilfs
werkzeug 4 abgezogen und dieses Hilfswerkzeug 4 nach links
aus dem Hilfsteil 3′ herausgezogen. Diesem Zustand ent
spricht die Darstellung in Fig. 6.
Das Wachsmodell 2′ der Primärkrone mit dem angebundenen
Hilfsteil 3′ kann nunmehr frei von der Primärkrone abge
hoben werden. Diese Situation ist in Fig. 7 dargestellt.
Das Wachsmodell 2′ weist vom Inneren des Hilfsteiles 3′
ausgehend einen Durchbruch in das Innere des Wachsmodelles
2′ auf im Bereich des Durchbruches 34′.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich , wird nunmehr in das Hilfs
teil 3′ ein Keramikkerneinsatz 9 von rechts eingeschoben,
wie er im einzelnen aus Fig. 8 ersichtlich ist. Er hat
platzhaltende Funktion für den nach der Abformung einzu
setzenden Riegelverschlußeinsatz 5. Dieser Keramikkern
einsatz ist im wesentlichen ein mehrfach abgesetzter
Zylinder mit einem vorderen Zylinderabschnitt 92, an dem
nach links ein im Durchmesser kleiner Zylinderansatz 91 und
an dem seitlich ein Ansatz 93 ausgebildet ist. Der Ansatz 91
dient der Platzhalterung für den später einzusetzenden Stopfen
6 gemäß Fig. 10. Der seitliche Ansatz 93, der über die gesam
te Länge des Zylinderabschnittes 92 ausgebildet ist, greift
formschlüssig in den schlüssellochartigen Ansatz 33′ des
Hilfsteiles 3′ ein. Bei entsprechender Positionierung ruht
der Ansatz 94 an der Gehäusewand 35′ des Hilfsteiles 3′. Der
anschließende ballige Absatz 95 dient der späteren Ausbildung
der Nut für die Aufnahme des Sprengringes 8 gemäß Fig. 10.
Der Zylinderabschnitt 96 des Keramikkerneinsatzes 9 hat wie
derum platzhaltende Funktion im Gehäuse 31′ für den in der
auszubildenden Aufnahme 3 einzusetzenden Stopfen 7, wie er
aus Fig. 10 ersichtlich ist. Der nach außen am Zylinderab
schnitt 96 angeformte Zylinderansatz 97 dient zur Halterung
in der Einbettmasse der Gußform.
Mit den bekannten Dublierverfahren wird nach dem Modell gemäß
Fig. 9 der Guß der Sekundärkrone 2 aus Metall mit der ange
formten Aufnahme 3 für den Riegelverschlußeinsatz 5 gemäß
Fig. 10 hergestellt. Bei diesem Abformverfahren ist das
Hilfsteil 3′ rückstandslos verbrannt. Nachträglich wird der
Keramikkerneinsatz 9 herausgestrahlt. Die entsprechenden
Teile der Aufnahme 3 für den Riegelverschlußeinsatz 5 sind
nunmehr mit den Ziffern 31, 33 und 34 angegeben. Erkennbar
ist ein Teil des Durchbruches 34 frei als Zugang zur Rast
vertiefung 12 des nasenartigen Befestigungselementes 11 an
der Primärkrone 1.
An der entsprechend im Metallgußverfahren hergestellten Sekun
därkrone 2 ist gemäß Fig. 10 der insgesamt mit der Ziffer 5
bezeichnete Riegelverschlußeinsatz von der Zahninnenseite her
eingesetzt. Er greift mit seinem federnd verschiebbaren Riegel
52 in die Rastvertiefung 12 des nasenartigen Befestigungs
elementes 11 der Primärkrone 1. Zur Festsetzung des Einsatzes
5 ist von der Außenseite her ein Stopfen 6 fest eingesetzt,
dessen Außenkontur der zu verblendenden Fläche 22 der Sekun
därkrone angepaßt ist. Von der anderen Seite her wird die
Aufnahme 3 für den Riegelverschlußeinsatz 5 mit einem durch
bohrten Stopfen 7 verschlossen, der beispielsweise über einen
Sprengring 8 und eine Nut 71 an seinem abgesetzten Ende,
welches an der Gehäusewand 35 der Aufnahme 3 anliegt, be
festigt ist. Der Betätigungsbolzen 53, der mit dem Riegel 52
verbunden ist, ragt durch den Stopfen 7 nach außen.
Nach Einpassung des Riegelverschlußeinsatzes 5 wird dieser
nach Entfernung des Stopfens 7 wieder herausgenommen. An
schließend erfolgt die Verblendung der Fläche 22 der Sekun
därkrone mit Keramik. Nach Fertigstellung der Verblendung
wird der Riegelverschlußeinsatz 5 wiederum in der geschil
derten Weise eingesetzt und ist von der Zahninnenseite über
den Betätigungsbolzen 53 bedienbar zur Lösung der Sekundär
krone 2 von der Primärkrone 1.
Zusammenstellung der Bezugszeichen
1 Primärkrone
11 Nase
12 Rastvertiefung
13 Auflauffläche
2, 2′ Sekundärkrone
21′ Durchbruch
22 Verblendfläche
3, 3′ Riegelverschlußaufnahme, Hilfsteil
31, 31′ Gehäuse
32, 32′ Rohrteil
33, 33′ schlüssellochartiger Ansatz
33′a vorderer Ansatzabschnitt
33′b hinterer Ansatzabschnitt
34, 34′ Durchbruch
35, 35′ Gehäusewand
4 Hilfswerkzeug
41 vorderer Zylinderabschnitt
42 hinterer Zylinderabschnitt
43 Nut
44 platzhaltender Ansatz
45 abnehmbare Schlitzscheibe
46 Schlitz
5 Riegelverschlußeinsatz
51 Gehäuse
52 Riegel
53 Betätigungsbolzen
6 Stopfen
7 Stopfen
71 Nut
8 Sprengring
9 Keramikkerneinsatz
91 Zylinderansatz
92 Zylinderabschnitt
93 seitlicher Ansatz
94 Absatz
95 balliger Absatz
96 Zylinderabschnitt
97 Zylinderansatz
11 Nase
12 Rastvertiefung
13 Auflauffläche
2, 2′ Sekundärkrone
21′ Durchbruch
22 Verblendfläche
3, 3′ Riegelverschlußaufnahme, Hilfsteil
31, 31′ Gehäuse
32, 32′ Rohrteil
33, 33′ schlüssellochartiger Ansatz
33′a vorderer Ansatzabschnitt
33′b hinterer Ansatzabschnitt
34, 34′ Durchbruch
35, 35′ Gehäusewand
4 Hilfswerkzeug
41 vorderer Zylinderabschnitt
42 hinterer Zylinderabschnitt
43 Nut
44 platzhaltender Ansatz
45 abnehmbare Schlitzscheibe
46 Schlitz
5 Riegelverschlußeinsatz
51 Gehäuse
52 Riegel
53 Betätigungsbolzen
6 Stopfen
7 Stopfen
71 Nut
8 Sprengring
9 Keramikkerneinsatz
91 Zylinderansatz
92 Zylinderabschnitt
93 seitlicher Ansatz
94 Absatz
95 balliger Absatz
96 Zylinderabschnitt
97 Zylinderansatz
Claims (7)
1. Verfahren zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes in
einer gehäuseartigen Aufnahme an einer mit Keramik zu ver
blendenden Sekundärkrone, wobei der Riegelverschlußeinsatz
einen federbelasteten Riegel zur lösbaren Befestigung der
Sekundärkrone an der zugehörigen Primärkrone aufweist und
der Riegel durch einen Schlitz in einem im Durchmesser ab
gesetzten Riegelgehäuse ragt und über einen koaxial aus dem
Riegelgehäuse nach außen ragenden Betätigungsbolzen in
Achsrichtung verschiebbar ist, bei welchem Verfahren die
Aufnahme für den Riegelverschlußeinsatz über ein anmodel
liertes platzhaltendes Hilfsteil lagegenau zum Befestigungs
element an der Primärkrone im Dublierverfahren an der
Sekundärkrone ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß ein hülsenartiges Hilfsteil (3′) aus rückstandslos ver brennbarem Kunststoff mit einem im Querschnitt etwa schlüs sellochförmigen, hohlen, für die Ausbildung des Riegel durchtritts durchbrochenen Ansatz (33′) verwendet wird, durch das ein Riegelverschlußeinsatz (5) mit seinem vor stehenden Riegel (52) geführt axial in entsprechender Lage durchschiebbar ist,
daß in diesem Hilfsteil (3′) ein nachträglich zerstörbarer Keramikkerneinsatz (9) lagegenau eingesetzt wird zur Platz halterung für den Riegelverschlußeinsatz (5) und dessen Riegel (52),
wobei das hülsenartige Hilfsteil (3′) mit dem Durchbruch (34′) seines schlüssellochförmigen Ansatzes (33′) so vor der offenen Seite einer Rastvertiefung (12) einer an der Primärkrone (1) ausgebildeten Nase (11) positioniert wird, daß ein entsprechender seitlicher Ansatz (44) eines in das Hilfsteil (3′) eingeschobenen Hilfswerkzeuges (4) in diese Rastvertiefung (12) eingreift,
und daß nach Ausformung der Aufnahme (3) in Metall der Riegelverschlußeinsatz (5) in der Aufnahme (3) mit Hilfs mitteln beidseitig festgesetzt wird.
daß ein hülsenartiges Hilfsteil (3′) aus rückstandslos ver brennbarem Kunststoff mit einem im Querschnitt etwa schlüs sellochförmigen, hohlen, für die Ausbildung des Riegel durchtritts durchbrochenen Ansatz (33′) verwendet wird, durch das ein Riegelverschlußeinsatz (5) mit seinem vor stehenden Riegel (52) geführt axial in entsprechender Lage durchschiebbar ist,
daß in diesem Hilfsteil (3′) ein nachträglich zerstörbarer Keramikkerneinsatz (9) lagegenau eingesetzt wird zur Platz halterung für den Riegelverschlußeinsatz (5) und dessen Riegel (52),
wobei das hülsenartige Hilfsteil (3′) mit dem Durchbruch (34′) seines schlüssellochförmigen Ansatzes (33′) so vor der offenen Seite einer Rastvertiefung (12) einer an der Primärkrone (1) ausgebildeten Nase (11) positioniert wird, daß ein entsprechender seitlicher Ansatz (44) eines in das Hilfsteil (3′) eingeschobenen Hilfswerkzeuges (4) in diese Rastvertiefung (12) eingreift,
und daß nach Ausformung der Aufnahme (3) in Metall der Riegelverschlußeinsatz (5) in der Aufnahme (3) mit Hilfs mitteln beidseitig festgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß endseitig in die Aufnahmen (3) Stopfen (6, 7)
eingesetzt werden, wobei durch einen Stopfen (7) der
Betätigungsbolzen (53) des Riegelverschlußeinsatzes (5)
nach außen geführt ist.
3. Vorrichtung zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes
in einer gehäuseartigen Aufnahme an einer mit Keramik zu
verblendenden Sekundärkrone, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hilfsteil aus rückstandslos verbrennbarem
Kunststoff ein zylindrisches Rohrteil (32′) mit einem
schlüssellochartig angeformten hohlen Ansatz (33′) ist,
der mittig mit einem Durchbruch (34′) ausgestattet ist,
wobei an das Rohrteil (32′) ein Gehäuse (31′) mit er
weiterten lichten Innenabmessungen anschließt, durch
welches der dem Riegelverschlußeinsatz (5) als platzhaltende
Attrappe nachgebildete Keramikkerneinsatz (9) mit seinem
dem Riegel (52) im Querschnitt entsprechenden platzhaltenden
Ansatz (93) durchschiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch einen Zylinder mit einer quer zur Achse eingeformten
Nut (43), in der eine Schlitzscheibe (45) abnehmbar
eingesetzt ist, und dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser
des Rohrteiles (32′) des hülsenartigen Hilfsteiles
(3′) entspricht, wobei endseitig am vorderen Zylinderabschnitt
(41) ein seitlicher Ansatz (44) ausgebildet ist,
der im Querschnitt dem Innenquerschnitt des schlüssellochartigen
Ansatzes (33′) des Hilfsteiles (3′) entspricht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch einen in Form eines mehrfach abgesetzten Zylinders
(9) mit einem vorderen Zylinderabschnitt (92),
dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Rohrteiles
(32′) des hülsenartigen Hilfsteiles (3′) entspricht
und an dem durchgehend ein seitlicher Ansatz (93)
ausgebildet ist, der im Querschnitt dem Innenquerschnitt
des schlüssellochartigen Ansatzes (33′) des Hilfsteiles
(3′) entspricht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß nach außen am zylindrischen Abschnitt
(92) ein weiterer abgesetzter Abschnitt (91) angeformt
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß am zylindrischen Abschnitt (92) zur
anderen Seite ein im Durchmesser vergrößerter Abschnitt
(96) angeformt ist, dessen Außendurchmesser etwa dem
Innendurchmesser des Abschnittes (31′) des Hilfsteiles
(3′) entspricht.
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| DE4206372A Expired - Fee Related DE4206372C2 (de) | 1992-02-29 | 1992-02-29 | Verfahren zur Anbringung eines Riegelverschlußeinsatzes an einer Sekundärkrone einer zahntechnischen Teilprothese |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102005016642A1 (de) * | 2004-06-30 | 2006-02-02 | Günter Rübeling Zahntechnisches Laboratorium GmbH & Co. KG | Vorrichtung zur lösbaren Befestigung von Zahnersatzteilen, Zahnersatzteil mit einer solchen Vorrichtung sowie Verfahren zur Montage eines Riegels an einem Zahnersatzteil |
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| DE3504638C1 (de) * | 1985-02-11 | 1986-09-04 | Peter 5805 Breckerfeld Hackstein | Vorrichtung zur lösbaren Befestigung einer zahntechnischen Teilprothese an Kronen oder anderen restgebißseitigen Gegenstücken |
-
1992
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10305234A1 (de) * | 2003-02-08 | 2004-08-26 | Peter Hackstein | Riegelverschlusseinsatz zur Anbringung in einer gehäuseartigen Aufnahme in einer Sekundärkrone oder dergleichen |
| DE10305234B4 (de) * | 2003-02-08 | 2005-01-20 | Peter Hackstein | Riegelverschlusseinsatz zur Anbringung in einer gehäuseartigen Aufnahme in einer abnehmbaren, zahntechnischen Prothese |
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