DE420930C - Registrierkasse mit zwei gleichzeitig in die Kasse einzusetzenden, abnehmbaren Registriervorrichtungen - Google Patents

Registrierkasse mit zwei gleichzeitig in die Kasse einzusetzenden, abnehmbaren Registriervorrichtungen

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DE420930C
DE420930C DEN22819D DEN0022819D DE420930C DE 420930 C DE420930 C DE 420930C DE N22819 D DEN22819 D DE N22819D DE N0022819 D DEN0022819 D DE N0022819D DE 420930 C DE420930 C DE 420930C
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cash register
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push rods
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Description

  • Registrierkasse mit zwei gleichzeitig in die.Kasse einzusetzenden, abnehmbaren Registriervorrichtungen, Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse jener bekannten Art, bei der vor jedem Kassengang zwei abnehmbare Registriervorrichitungen gleichzeitig in die Kasse "eingesetzt werden können, um beispielsweise den Gesamtbetrag der von dem jeweils tätigen Verkäufer abgeschlossenen Verkäufe sowie die etwaige Restschuld des Käufers von den beim vorhergehenden Kassengang entsprechend eingestellten Registriervorrichtungen zunächst in die hierfür vorgesehenen Rechenwerke der Registrierkasse zu übertragen und alsdann, nachdem der Betrag des neu abgeschlossenen Geschäfts durch Niederdrücken der entsprechenden Betragtasten zu den in die Rechenwerke übertragenen Beträgen addiert bzw. davon subtrahiert worden ist, durch die Rechenwerke entsprechend-dem neuen Kontostand eingestellt zu werden.
  • Durch die Erfindung soll eine Einrichtung geschaffen werden, mittels deren der Betrag des neu abgeschlossenen Geschäftes durch die von den niedergedrückten Betragtasten beeinflußte Antriebvorric''htung gleichzeitig sowohl auf das Kunden- wie auf das Verkäuferrechenwerk übertragen wcrden kann, trotzdem beide Rechenwerke gewöhnlich unabhängig voneinander mit den zugehörigen Registriervorrichtungen zusammenwirken. Die-! ser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die mit den Betragschiebern der Verkäuferregistriervorrichtung zusammenwiri kenden Schubstangen der Registrierkasse mit den von der Isundenregistriervorrichtung beeinflußbaren Schubstangen zeitweise in Verbindung gebracht werden, so daß beide Schub-'stangengruppen sich gleichzeitig und gleich-; artig bewegen und die zugehörigen Rechenwerke dementsprechend auch übereinstimmend antreiben müssen.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Registrierkasse, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Kasse E nach Abnahme des Gehäuses, Abb. z eine Kundenregistriervorrichtung, Abb. 3 eine Oberansicht der Kundenregistriervorrichtung, Abb. q. eine V.erk.äuferregistriervorrichtung, Abb.5 einen senkrechten Längsschnitt durch eine Registriervorrichtung mit einem der Kenn,-zeichnungsschieber, durch welche die Registriervorrichtung beim Einsatz in die Kasse die Einstellung der Kennzeichnungstypen bewirkt, Abb. 6 einen zweiten Längsschnitt durch eine der Registriervorrichtungen,entlanggeführ: neben der Sperrvorrichtung zum Festhalten der Registriervorrichtung in der Kasse, Abb. 7 einen dritten Längsschnitt durch die Registriervorrichtung mit einem der Betragschieber, Abb.8 die Sperr- und Einstellplatte der Registriervorrichtung, Abb.9 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Ein- und Ausführen der Registriervorrichtungen in die bzw. aus der Maschine, Abb. i o einen Längsschnitt dieser Einrichtung mit eingelegter Registriervorrichtung, Abb. i i und 12 eine Einzeiheit der Vorrichtung zum Festhalten der in die Maschine eingeführten Registriervorrichtung, Abb. 13 einen teilweisen Grundriß des Getriebes, Abb. 14 eine Einzelheit der von der Verkäuferrcgistriervorrichtung be@einflußten Einstellvorrichtung der Maschine in Seitenansicht, Abb. 15 eine Einzelheit der von den Schiebern der Kundenregistriervorrichtung beeinflußten Einstellvorrichtung der Maschine in Seitenansicht, Abb. 16 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Ausrichten der durch die Kennzeichnungs- und Betragschieher der Registriervorrichtungen eingestell-en Schubstangen der Maschine, Abb. 17 eine Oberansicht der in Abb. 14 dargestellten Einrichtung.
  • Soll ein Geschäft registriert werden, so wird zunächst die Registriervorrichtung des betreffenden Verkäufers sowie diejenige des Kunden in die Maschine eingeführt, worauf der zu registrierende Betrag im Tastenfeld eingestellt und die der jeweiligen Art des Geschäftes entsprechende Sondertaste niedergedrückt wird, um das jeweils benötigte Rechenwerk mit dem Einstellwerk der Maschine zu verbinden. Wird z. B. die mit »Abschlagzahlung« bezeichnete Sondertaste niedergedrückt, so wird das Nebenaddierwerk für Abschlagzahlungen mit den Antriebvorrichtungen der Maschine gekuppelt und der auf der Tastenbank eingestellte Betrag zu dem bereits von diesem Addierwerk aufgesummten Betrag addiert.
  • Zur Einführung der Registriervorrichtun,-gen in die Maschine werden sie auf Schlitten gesetzt, die durch die Tätigkeit der Antriebvorrichtung selbsttätig in die Maschine hineingezogen werden.
  • Die abnehmbaren Registriervorrichtungen umfassen in bekannter Weise eine Anzahl von einstellbaren Betragschiebern, die von der Maschine so verstellt werden 'können, daß ihre Einstellung dem zuletzt von dem zugehörigen Rechenwerk aufgesummten Betrage entspricht.
  • Diese Schieber sind für gewöhnlich gesperrt und kommen, wenn die Registriervorrichtungen in die Maschine hineinbewegt werden, mit Schubstangen der Maschine in Berührung, wobei diese um Strecken zurückgeschoben werden, die der den Schiebern der Registriervorrichtung erteilten Einstellung entsprechen. Die Schubstangen der Maschine sehen in Eingriff mit Zahnradsegmenten, die, wenn die Schubstangen in ihrer inneren Stellung zur Ruhe gekommen sind, mit dem Verkäufer- und dem Kundenrechenwerk der Maschine gekuppelt werden. Sodann erfolgt die Entriegelung der Schieber der Registriervorrichtungen und schließlich die Zurückführung der Schubstangen der Maschine in ihre äußere oder Nullstellung, wodurch auch die Schieber der Registriervorrichtungen in ihre Nullstellung zurückgeführt werden, gleichzeitig aber auch mittels der Zahnradsegmente die Einstellung der Schubstangen auf die Rechenwerke übertragen wird. Diese werden nunmehr also die gleiche Einstellung zeigen wie vorher die entsprechenden abnehmbaren Registriervorrichtungen.
  • Nunmehr wird die von den Betragtasten b@eeinflußte Antriebvorrichtung in Bewegung gesetzt und diese Bewegung entsprechend den vorher niedergedrückten Tasten auf die Rechenwerke übertragen, wobei der betreffende Betrag je nach der Geschäftsart zu dem vorher auf die Rechenwerke übertragenen Kontobetrag addiert oder von ihm subtrahiert wird. Diese Einstellbewegung wird hierbei gleichzeitig auch auf ein oder mehrere Sonderaddierwerke übertragen.
  • Die in Abb. i dargestellte Registrierkasse ist mit einer Handkurbel i, Betragtasten z, einer Sondertastenbank 3, deiner Auslösetastenreihe 4, einem Schlitten 5 zur Aufnahme der Kundenr@gistriervorrichtung, einem Schlitten 6 zur Aufnahme der Verkäuferregistriervorrichtung, ferner mit Betraganzeigescheiben 7, Sonderanzeigescheiben 8, einer Sch eckdruckvorrichtung i i und Rechenwerken 12 versehen.
  • Die abnehmbaren Registriervorrichtungen sind in Abb.2 bis 8 schaubildlich dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine Kundenregistriervorrichtung, A.bb.4 eine Verkäuferregistriervorrichtung. Die Kundenregistriervorrichtung ist breiter als die Ver'käuferregistriervorrichtung,weil sie eine größere Anzahl von Kennzeichnungsschiebern 15 (Abb. 3, 5) enthält, deren Zweck noch erläutert werden wird.
  • Die Registrierung der Beträge erfolgt durch die Betragschieber 16 (Abb. 6, 7), von denen für die Einer, Zehner usw. je .einer vorge,-sehen ist und die unabhängig voneinander in zehn verschiedene Stellungen »o« bis »9« eingestellt werden können. Diese Betragschi;eb@er 16 wirken ihrerseits durch Zwischenglieder der Kasse auf die Druckvorrichtung derart ein, daß die betreffenden Beträge zum Abdruck gelangen. Die Betragschieber sind auf Querbolzen 17 verschiebbar und am oberen Rande mit Zähnen 18 versehen, um sie durch eine Sperrplatte i9 (Abt. 3, 5 bis 8), die mittels Lageraugen 2o -auf einem der Querbolzen 17 drehbar ist, in jeder gewünschten Stellung feststellen zu können, indem unter dem Einfluß einer Feder 21 (Abt. 6 eine zugeschärfte Kante 22 der Sperrplatte ig gewöhnlich in die Zähne i8 der Schienen 16 eingreift. Federn 23 dienen dazu, die Betragschieber 16 in die Stellung »9c< zu ziehen., sobald sie von der Sperrplatte ig freigegeben werden.
  • Die Kennzeichnungsschieber 15 (Abt. 3, 5) sind nur eine kurze Strecke (zwecks Freigabe der Sperrplatte ig) verschiebbar und haben verschiedene Länge, um die zugehörigen Typenträger stets entsprechend der Nummer der in Frage kommenden Registriervorrichtung einzustellen.
  • Die Kennzeichnungsschieber 15 sind durch Federn 24 derart belastet, daß Einschni.te 25 dieser Schieber 15 gewöhnlich nicht mit einem Flansch 26 der Sperrplatte i9 in Eingriff stehen. Um diesen Eingriff zu bewirken, müssen. die Schieber 15 durch die mit ihnen zusammenarbeitenden Schubstangen der Registrierkasse selbsttätig etwas zurückgedrückt werden, worauf die Sperrplatten ig zwecks Freigabe der Betragschieber 16 im gegebenen Augenblick durch Stifte bewegt werden, die durch Öffnungen 27 (Abt. 2, 4) hindurch in das Gehäuse 29 der Registriervorrichtung eintreten.
  • Die Gehäuse sind mit Schlitzen 30 versehen, durch welche die mit den Schiebern 15, 16 zusammenarbeitenden Schubstangen der Maschine eintreten können, um auf die Schieber 15 und 16 einzuwirken. Diese Öffnungen sind für gewöhnlich 'durch einem federbelasteten Deckel 31 abgeschlossen, der beim Einlegen der Registriervorrichtung in den Schlitten 5 bzw. 6 durch eine an diesen angebrachte Vorrichtung selbsttätig angehoben wird.
  • Abb.9 zeigt in Seitenansicht den Schlitten 6 für die Verkäuferregistriervorrichtung sowie die Vorrichtungen zur Vor- und Rückwärtsbewegung dieses Schlittens. Jede Registriervorrichtung besitzt eine festgelagerte Schiene 46 (Abb.6, io), die mit einer Schulter 47 versehen ist und mit einer federbelasteten Sperrklinke 48 des Schlittens (Abt, g, 12) zusammenwirkt. Beim Einsatz der Registriervorrichtung in den Schlitten schnappt die Sperrklinke 48 über die Schulter .17 der Schiene 46 und verhindert dadurch ein Zurückziehen der Registriervorrichtung. Die Schlitten 5 und 6 (Abt. 1, g) sind auf Führungsbolzen 36 und 37 verschiebbar und durch Schubstangen 38 mit Hebeln 39 verbunden, die um Zapfen 4o des Rahmens drehbar sind. Diese Hebel 39 sind mit Rollen 4i versehen, die in Kurvennuten 42 von Hubscheiben 43 der Antriebwelle 44 eingreifen. Die Antriebwelle 44 führt bei jeder Handhabung der Maschine eine Umdrehung in Richtung des Pfeiles 45 aus. Die Form der Kurvennut 42 ist so gewählt, daß bei jedem Kassengange der Arm 38 zunächst nach: innen gezogen und dadurch auch die Schlitten 5 und 6 in die Maschine hineinbewegt werden. In dieser Stellung werden sie bis kurz vor Beendigung des Kassenganges belassen und alsdann wieder in. ihre Ruhelage, zurückbewegt.
  • Wenn die Schlitten 5 und 6 in die Maschine hineinbewegt werden, stoßen die Schieber 15 und 16 (Abt. 3, 5, 6, 7) der Registriervorrichtungen gegen entsprechende Schubsfangen 5o (A,bb. 13, 14) der Registrierkasse und schieben diese Schieber aus ihrer Ruhestellung je nach der Einstellung der Betragschieber 16 bzw. der Länge der Kennzeichnungsschieber 15 entgegen der Wirkung von Federn 5 i- (Abt. 14) mehr oder weniger zurück. Eine zu weite Einwärtsbewegung wird durch Sperrschieber 52 (Abt. io) verhindert, die auf zwei Führungsbolzen 53 des zugehörigen Schlittens senkrecht verschiebbar sind und nach Beendigung der Schlittenbewegung selbsttätig in ihre Sperrlage bewegt werden. Die Einwärtsbewegung der Schlitten entspricht einer Verschiebung der Schieber 5o um neun Einheiten. Wenn also einer der Schieber 15 so lang ist, daß er der »g« ,entspricht, oder wenn einer der Schieber 16 sich in seiner äußersten oder »g«-Stellung befindet, so wird dieser Schieber mit der zugehörigen Zahnstange 50 währcnd der ganzen Einwärtsbewegung des Schlittens in Fühlung stehen und diese um die volle Hubstrecke; d. h. um neun Einheiten, zurückdrücken. Befindet sich aber einer der Schieber 15 oder 16 in einer Stellung, die einer kleineren Zahl als »9« entspricht, so werden die Schieber i 5 bzw. 16 bei der Einwärtsbewegung des Schlittens und der Registriervorrichtung zunächst eine entsprechend lange Strecke frei zurücklegen, ehe sie gegen die zugehörigen Schubstangen 5o treffen. Die Klinke 52 wird alsdann in diejenige Nut einfallen, über die sie sich. bei Beendigung der Schlittenbewegung gerade befand.
  • Die Schubstangen 5o, welche mit den Betragschiebern 16 der Kundenregistriervorrichtung zusammenwirken, tragen Zahnstangen 56 (Abb.13, 14), die mit kleinen Zahnradausschnitten 57 in Eingriff stehen. Diese Zahnradausschnitte sind starr mit größeren Zahnradausschnitten 58 verbunden, die um eine Welle 296 drehbar sind und ständig in Zwischenräder 59 (Abt. 14) eingreifen, die um die Welle 6o der Rechenwerke drehbar "sind. Neben jedem Zwischenrad 59 ist ein gleich großes Zahnrad 61 (Abb. 17) angeordnet, das ebenfalls drehbar auf der Welle 6o gelagert ist. Die beiden Zahnräder 59 und- 61 können durch ein breites Zahnrad 62 zeitweise miteinander gekuppelt werden. Die Zahrbräder 62 sind hierzu in einem schwingenden Rahmen angeordnet, der entweder bei der Aufwärtsbewegung oder bei der Abwärtsbewegung der Zahnradausschnitte 58 gegen die beiden Zahnräder 59, 61 bewegt werden kann, um sie durch das Rad 62 miteinander zu kuppeln. Erfolgt diese Kupplung bei der Aufwärtsbewegung der Zahnradausschnitte 58, so werden die Räder des Rechenwerkes vorwärts bewegt, d. h. es wird addiert, während im 'umgekehrten Falle subtrahiert wird. Von den beiden Rechenwerken bildet das auf der rechten Seite befindliche das Kundenrechenwerk, das auf der linken Seite befindliche das Verkäuferrechenwerk.
  • Die Schubstangen 5o, welche von den Kennzeichnungsschiebern 15 der Registriervorrichtungen beeinflußt werden, sind drehbar mit den Armen 279 (Abb. 16) von Wellen 28o verbunden, welche die Einstellung der Schubstangen 5o auf die Typenträger der Druckvorrichtungen übertragen. Die mit den Betragschiebern 16 der Kundenregistriervorrichtung zusammenarbeitenden Schubstangen 5o sind in gleicher Weise mit Armen 281 (Abb.15) verbunden, die vor den Armen 279 liegen und von Wellen 282 getragen werden. Diese Einrichtung dient dazu, die Einstellung der Betragschieber 16 der Kundenregistriervorrichtungen auf die Typenträger zu übertragen.
  • Die mit den Betragschiebern 16 der Verkäuferregistriervorrichtung zusammenwirkenden Schubstangen 5o (Abb. 14) sind gleichfalls mit Zahnstangen 56 verbunden, die in Zahnausschnitte 57 eingreifen und hierdurch den Antrieb der größeren Zahnradaussc'hnitt@e 58 bewirken können. Diese Schubstangen 50 sind jedoch gewöhnlich nicht mit den Wellen 282 gekuppelt, so daß zwar der in. der Verkäuferregistriervorrichtung registrierte Betrag auf das betreffende Rechenwerk übertragen, die gleichzeitige übertragung der von der Kundenregistriervorrichtung registrierten Beträge auf die Druckwerke jedoch nicht gehindert wird. Die auf der Seite der Verkäuferregistriervorrichtung liegenden Zahnstangen 56 können aber zu gewissen Zeiten mit den Wellen 282 durch Zahnstangen 283 (Abb.14) und Zahnradausschnitte 284 gekuppelt werden, um die Zahnradauss@ch nitte 58 auf der Seite der Verkäuferregistriervorrichtung mit den Zahnradausschnitten 58 der anderen Sehe zu vorbinden und somi: cincn gleichzeitigen und gleichartigen Antrieb beider Rechenwerke zu erzielen. Die letzterwähnten Zahnradausschnitte werden hierbei unmittelbar durch eine von den Betragtasten 2 beeinflußte Einstellvorrichtung, z. B. durch einen Satz von Zahnstangen Zoo (Abb. 15), angetrieben, die jedoch nur mit den Zahnradausschnitten 58 auf der Seite der Kundenregistriervorrichtung in Eingriff stehen, während für die Zahnradausschnitte der Verkäuferseite (Abb. 14) ein derartiger Zahnstangenantrieb nicht vorhanden ist.
  • Um die Zahnstangen 283 (Abb. 14) mit den Zahnradabschnitten 284 außer Eingriff zu halten, solange nicht der von den Betragtasten 2 beeinflußte Zahnstangenantrieb Zoo in Tätigkeit ist, sind auf der Antriebwelle 44 Hubscheiben 285 befestigt, die mit Rollen 286 von .Hebeln 287 zusammenwirken. Diese sind bei 286 am Gestell der Maschine drehbar gelagert und durch Stangen 289 und Zapfen 29o mit den Zahnstangen 283 verbunden, die auf Zapfen 284' des Maschinenrahmens verschiebbar und mit den Zahnstangen 56 auf der Seite der Verkäuferregistriervorrichtung durch Zapfen 291 verbunden sind.
  • Sobald bei Vollendung eines Kassenganges die Schlitten 5 und 6 ihre äußere Stellungen wieder - erreichen, läuft ein Nocken der Schlittenwelle 76 auf einen geeigneten Anschlag des Maschinenrahmens auf, so daß zwei starr auf der Welle 76 befestigte Arme i o3 (Abb. i i) angehoben werden-. Die Arme 103 tragen Klinken io5, die beim Hube der Anne gegen Zapfen roh von Armen 107 stoßen, die auf der Welle 63 befestigt sind. Die Welle 63 wird hierdurch gedreht und die Sperrklinken 48 außer Eingriff mit den entsprechenden Schienen q:6 der Registriervorrichtung gebracht. Nachdem die oberen Enden der Klinken io5 die Zapfen io6 und damit die Sperrklinken 48 angehoben haben, werden die Klinken io5 in Gegenzeigerrichtung gedreht, wobei ihre unteren Enden die Registrieivorrichtungen ..ein wenig zurück. schieben, so daß die Sperrklinken 48 nicht wieder mit den Schienen 46 in Eingriff kommen können. Die - Registriervorrichtungcn können nunmehr von Hand leicht aus der Maschine herausgenommen werden.
  • Die Handkurbel i (Abb. i) ist mit einem Zahnrad 142 versehen, das in das auf der Welle 44 befestigte Zahnrad 143 eingreift. Die Welle 44 trägt ferner eine Hubscheibe 270 (Abb.15), die bei jedem Kassengang einer Schubstange 271 eine dreimalige Hin-und Herbewegungerteilt. Die Schubstange ist an ihrem unteren Ende mit einem Arm 272 der Welle 296 verbunden, auf der alle Zahnradausschnitte 58 frei drehbar sind. Jcder Zahnradausschnitt 58 besitzt eine nach unten gerichtete Nase. Die Welle 296 trägt ferner ein Paar Arme, die durch eine Stange 273 verbunden sind. Diese Stange liegt quer vor den nach unten gerichteten Nasen der Zahnradabschnitte 58. Die Kurvennut der Hubscheibe 270 ist derart ges:altet, daß die Stange 273 aufwärts bewegt wird, bevor die Aufwärtsbewegung der Zahnradausschnitte 58 beginnt. Die aufeinanderfolgende dreimalige Aufwärtsbewegung dieser Zahnradausschnitte wird bewirkt: i. durch die Einwärtsbewegüng der Registriervorrichtung und die hierdurch herbeigeführte Verschiebung der Schubstangen 5o, 2. durch die Aufwärtsbewegung der von den Betragtasten 2 beeinflußten Zahnstangen Zoo und 3. durch das Zurückführen der Rechenwerke in die Nullstellung, zum Zwecke, durch die Zahnradausschnitte 58 und die Schubstangen 5o nunmehr die Registriervorrichtungen entsprechend den von den Rechenwerken aufgesummten Beträgen, einzustellen.
  • Die Hubscheibe 27o hat hierbei den Zweck, nach jeder dieser drei Aufwärtsbewegungen die Zahnradausschnitte 58 wieder in ihre-Anfang- oder Nullstellung zurückzuführen.
  • Die Registrierkasse wirkt in folgender Weise Eine der Zahl der tätigen Verkäufer und der vorhandenen Kunden entsprechende Anzahl von abnehmbaren Verkäufer- bzw. Kundenregistriervorrichtungen wird gewöhnlich in einem geeigneten Behälter in. der Nähe der Kasse aufbewahrt. Jede Registriervorrichtung ist entsprechend dem letzten Kontostande des betreffenden Verkäufers oder Kunden eingestellt. Fertigt ein Verkäufer einen Kunden ab, so werden die entsprechenden beiden Registriervorrichtungen auf die Schlitten 5 und 6 gesetzt, die hierdurch entsperrte, der betreffenden Geschäftsart entsprechende Sondertaste sowie die jeweils in Frage kommenden Betragstasten niedergedrückt und die Maschine angetrieben. Bei dem hierdurch bewirkten Kassengang werden zunächst die beim vorhergehendem. Kassengang von den beiden Registriervorrichtungen registrierten Beträge auf die entsprechenden Rechenwerke übertragen und gleichzeitig der von der Kundenregistriervorrichtung registrierte Betrag samt den Kennziffern beider Registriervorrichtungen auf die verschiedenen Druckbelege aufgedruckt. Im zweiten Teil des Kassenganges wird sodann der Betrag des neu abgeschlossenen Geschäftes durch die Zahnstangen Zoo auf das Kundenrechenwerk, gleichzeitig aber durch die Zahnstangen 56, die Schubstangen 5o (Abb. 15), die Arme 281, die Wellen 282 und die Teile 28q., 283, 56, 57, 58 (Abb. i¢) auch auf das Verkäuferrechenwerk übertragen. Im dritten und letzten Teil des Kassenganges endlich werden die Rechenwerke wieder auf Null gestellt und die Betragschieber 16 der beiden Registriervorrichtungen hierdurch entsprechend den in die Rechenwerke übertragenen neuen Gesamtbeträgen eingestellt. Schließlich werden die beiden Registriervorrichtungen von der bisher wirksamen Sperrvorrichtung freigegeben, so daß sie wieder aus den Schlitten 5 und 6 entnommen und in den Aufbewahrungsbehälter zurückgelegt werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse mit gleichzeitig in die Kasse einzusetzenden, abnehmbaren Registriervorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, da.ß die mit den Betragschiebern (16) der Verkäuferregistriervorrichtung zusammenwirkenden Schubstangen (5o) der Registrierkasse mit den von der Kundenregistriervorrichtung beeinflußbaren Schubstangen (5o) zeitweise in Verbindung gebracht werden, so daß beide Schubstangengruppen sich gleichartig bewegen und den durch Niederdrücken der Betragtasten (2) zu registrierenden Betrag gleichzeitig sowohl auf das Kundenrechenwerk wie auch auf das Verkäuferrechen-,verk übertragen.
  2. 2. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Verkäuferregistriervorrichtung beeinflußten Schubstangen (50) Zahnstangen (56) tragen, die mit von den Tasten beeinflußten Zahnradausschnitten (58) ständig in Eingriff sind und durch aushebbare Zahnstangen (283) mit den auf der Seite der Kundenregistriervorrichtung vorgesehenen Zahnradausschnitten (58) verbunden werden können.
  3. 3. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradausschnitte (58) bei jedem Kassengang der Maschine eine dreimalige Hin- und Herbewegung erhalten, wobei sie nach jeder Bewegung mittels :einer mit drei Daumen versehenen Hubscheibe (270) in die Nullstellung zurückgeführt und bei der dritten Rückwärtsbewegung der Zahnradausschnitte (58) die von den Rechenwerken aufgesummten Beträge auf die abriehmbaren Registriervorrichtungen übertragen werden.
DEN22819D 1916-11-14 1916-11-14 Registrierkasse mit zwei gleichzeitig in die Kasse einzusetzenden, abnehmbaren Registriervorrichtungen Expired DE420930C (de)

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