DE4210331A1 - Verbindung einer Fotodiode mit einem Lichtwellenleiter - Google Patents

Verbindung einer Fotodiode mit einem Lichtwellenleiter

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DE4210331A1
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photodiode
optical waveguide
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face
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DE4210331A
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Thomas Dipl Ing Quast
Klaus Dipl Ing Langner
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Bodenseewerk Geratetechnik GmbH
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Bodenseewerk Geratetechnik GmbH
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    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/24Coupling light guides
    • G02B6/42Coupling light guides with opto-electronic elements
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Description

Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft die Verbindung einer Fotodiode mit einem Lichtwellenleiter, bei der die Fotodiode mit einer im wesentlichen normal zur Längsachse des gegebenenfalls ummantelten Lichtwellenleiters verlaufenden Endfläche des Lichtwellenleiters verbunden ist.
Zugrundeliegender Stand der Technik
Senkrecht zur Längsachse des Lichtwellenleiters, also in der Normalen der Längsachse verlaufende Endflächen des Lichtwellenleiters bzw. teilreflektierende Fläche der Fotodiode, rufen in einem erheblichen Umfang Reflexionen innerhalb des Lichtwellenleiters hervor. Der gesamte reflektierte Anteil kann mehr als 4% betragen und da Halbleiterlaser auf das reflektierte Licht äußerst empfindlich reagieren, führt dies zu Störungen. Man hat bereits versucht, diese Störungen durch Isolation oder Dämpfung zu unterdrücken, wobei jedoch ein erheblicher Aufwand oder ein empfindlichen Verlust an Signalintensität in Kauf genommen werden müssen.
Offenbarung der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung einer Fotodiode mit einem Lichtwellenleiter zu schaffen, bei der Reflexionen in Richtung der Achse des Lichtwellen­ leiters stark unterdrückt werden, ohne daß weitere Entkoppelungsmaßnahmen erforderlich wären, die einen erheblichen Aufwand oder Verlust an Signalintensität zur Folge hätten, und die sich besonders einfach und kosten­ sparend herstellen läßt. Außerdem sollen die erreichbaren Grenzfrequenzen erhöht werden.
Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben dadurch gelöst, daß die Endfläche des Lichtwellenleiters in einer geneigt zur Normalen seiner Längsachse verlaufenden Ebene ange­ schliffen und die eine teilreflektierende Fläche aufwei­ sende Fotodiode mit dieser Fläche im wesentlichen parallel zur Anschliffebene des Lichtleiters angeordnet ist.
Durch diese Ausbildung kann es vermieden werden, daß an der Anschliff-Fläche bzw. der teilreflektierenden Fläche der Fotodiode auftretende Reflexe derart in den Lichtwellenleiter eingeleitet werden, daß sie sich in diesem fortsetzen können.
Zum Erzielen größtmöglicher Empfindlichkeit ist es zweckmäßig, die Fotodiode in bezug auf die Längsache des Lichtwellenleiters zentriert anzuordnen. Bei dem Lichtwellenleiter kann es sich um eine Monomode-Glasfaser handeln, die in ihrem Endbereich in ein Kapillarröhrchen eingebettet sein kann. Die Fotodiode kann in einem Abstand von vorzugsweise etwa 100 µm von der Endfläche des Lichtwellenleiters entfernt oder nahezu unmittelbar auf der Endfläche des Lichtwellenleiters angeordnet sein.
Vorzugsweise ist die Endfläche des Lichtwellenleiters und/oder die teilreflektierende Fläche der Fotodiode gegen die Normale der Längsachse des Lichtwellenleiters um einen Winkel geneigt der größer ist als der Akzeptanzwinkel des Lichtwellenleiters. Vorzugsweise beträgt diese Neigung etwa 12°.
Bei der Fotodiode kann es sich um eine fertig konfektio­ nierte Fotodiode oder um eine gebondete Chipdiode handeln. Die Fotodiode kann unmittelbar örtlich beschaltet sein und die Fotodiode kann mit dem Lichtwellenleiter und gegebenenfalls dem Kapillarröhrchen mittels eines optisch transparenten, im Brechungsindex dem Lichtwellenleiter angepaßten Klebers verbunden sein. Der Kleber ist vorzugsweise ein UV-Kleber.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform können der Lichtwellenleiter, gegebenenfalls das Kapillarröhrchen, die Fotodiode und gegebenenfalls deren Beschaltung, auf deren Träger durch einen Kleber oder durch Löten mit einem niedrigschmelzenden Lot befestigt sein, wodurch ein besonders einfacher und dennoch haltbarer Aufbau der Verbindung erzielt wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
In der Zeichnung stellt die einzige Figur, in schema­ tischer vereinfachter Darstellung, eine Ausführungsform einer Verbindung gemäß der Erfindung dar.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
In der Zeichnung ist mit 1 ein Träger, beispielsweise eine Trägerplatte bezeichnet, auf der mittels Klebstoff 2 ein Kapillarröhrchen 3 befestigt ist. Innerhalb des Kapillar­ röhrchens befindet sich eine Monomode-Glasfaser 4. Der Verlauf der Glasfaser 4 innerhalb des Kapillarröhrchens 3 ist punktiert dargestellt. Die Glasfaser 4 ist innerhalb des Kapillarröhrchens 3 vorzugsweise durch einen Kleber fixiert. Das freie Ende des Kapillarröhrchens 3 und der darin befindlichen Glasfaser 4 sind angeschliffen und optisch feinpoliert, so daß sich eine Anschliff-Fläche ergibt, die nicht senkrecht zur Längsachse der Glasfaser 4 und des Kapillarröhrchens 3 verläuft sondern in einem Winkel von etwa 12° dazu.
Auf der Anschliff-Fläche ist eine Chip-Fotodiode 5 durch Kleben befestigt. Zum Kleben wird ein optisch transparenter, im Brechungsindex an den Faserkern angepaßter UV-Kleber verwendet.
Diese Anordnung hat zur Folge, daß durch die Glasfaser 4 herangeführtes Licht, das an der Anschliff-Fläche der Glasfaser und/oder der teilreflektierenden Oberfläche der Fotodiode reflektiert wird, nicht in die Glasfaser 4 zurück verläuft und dort durch Totalreflexion fortgeführt wird, sondern in Richtung des Pfeiles 6 aus der Verbindungsanordnung austritt.
Mit 7 sind Anschlußorgane für die Fotodiode bezeichnet und mit 8 ein Bauteil, zu deren örtlicher Beschaltung.
Die erzielbare Rückflußdämpfung liegt bei wenigstens 60 dB.

Claims (19)

1. Verbindung einer Fotodiode (5) mit einem Lichtwellen­ leiter (4), bei der die Fotodiode (5) mit einer im wesentlichen normal zur Längsachse des gegebenenfalls ummantelten Lichtwellenleiters (4) verlaufenden Endfläche des Lichtwellenleiters (4) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Endfläche des Lichtwellenleiters (4) in einer geneigt zur Normalen seiner Längsachse verlaufenden Ebene angeschliffen und die eine teilreflektierende Fläche aufweisende Foto­ diode (5) mit dieser Fläche parallel zur Anschliff­ ebene des Lichtwellenleiters (4) angeordnet ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodiode (5) in bezug auf die Längsachse des Lichtwellenleiters (4) zentriert ist.
3. Verbindung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (4) eine Monomode-Glasfaser ist.
4. Verbindung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (4) eine Multimode-Glasfaser ist.
5. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellen­ leiter (4) in ein Kapillarröhrchen (3) eingebettet ist.
6. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodiode (5) in einem Abstand von der Endfläche des Lichtwellen­ leiters (4) angeordnet ist.
7. Verbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand etwa 1 µm beträgt, wenn der Spalt brechungsindexangepaßt gefüllt ist.
8. Verbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand < 100 µm ist, wenn der Spalt gasgefüllt ist.
9. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodiode (5) unmittelbar auf der Endfläche des Lichtwellenleiters (4) angeordnet ist.
10. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Endfläche des Lichtwellenleiters (4) und/oder die teilreflek­ tierende Fläche der Fotodiode (5) gegen die Normale zur Längsachse des Lichtwellenleiters (4) um einen Winkel geneigt ist, der größer ist als der Akzeptanzwinkel des Lichtwellenleiters (4).
11. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Endfläche des Lichtwellenleiters (4) und/oder die teilreflek­ tierende Fläche der Fotodiode (5) gegen die Normale zur Längsachse des Lichtwellenleiters (4) um etwa 12° geneigt sind.
12. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodiode (5) eine fertig konfektionierte Fotodiode ist.
13. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodiode (5) eine gebondete Chipdiode ist.
14. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodiode (5) örtlich beschaltet ist.
15. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodiode mit dem Lichtwellenleiter (4) und gegebenenfalls dem Kapillarröhrchen (3) mittels eines optisch transparenten Glases verbunden ist.
16. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotodiode (5) mit dem Lichtwellenleiter (4) und gegebenenfalls dem Kapillarröhrchen (3) mittels eines optisch transparenten, im Brechungsindex dem Lichtwellenleiter (4) angepaßten Klebers verbunden ist.
17. Verbindung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleber ein UV-Kleber ist.
18. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellen­ leiter (4) und gegebenenfalls das Kapillarröhrchen (3), die Fotodiode (5) und gegebenenfalls deren Beschaltung (8) auf einem Träger (1) durch Kleben befestigt sind.
19. Verbindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellen­ leiter (4) und gegebenenfalls das Kapillarröhrchen (3), die Fotodiode (5) und gegebenenfalls deren Beschaltung (8) auf einem Träger durch Löten mit niedrig schmelzendem Lot befestigt sind.
DE4210331A 1992-03-30 1992-03-30 Verbindung einer Fotodiode mit einem Lichtwellenleiter Ceased DE4210331A1 (de)

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JP5071650A JPH0627354A (ja) 1992-03-30 1993-03-30 フォトダイオードと光導波路との結合装置及び該結合装置を製造する方法

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