DE4214632C2 - Parkhaussystem zum Ein- und Auslagern von Fahrzeugen - Google Patents
Parkhaussystem zum Ein- und Auslagern von FahrzeugenInfo
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- E04H6/12—Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
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Description
Die Erfindung betrifft ein Parkhaussystem zum Ein- und Auslagern von
Fahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Aus der US 42 64 257 ist ein Parkhaussystem für Fahrzeuge mit mehreren
übereinander angeordneten Parketagen bekannt. Die einzuparkenden Fahrzeuge
werden von einem Etagenförderer, auf dessen Plattform ein auf Schienen
verfahrbarer Verteilwagen angeordnet ist, in die gewünschte Parketage
befördert. Bevor der Verteilwagen über die Schienen in die ebenfalls mit
Fahrschienen versehenen Parketagen mit Abstellvorrichtungen für die Fahrzeuge
einfährt, wird das auf dem Verteilwagen befindliche Fahrzeug von einer
Hubgabel mit kammartig angeordneten Armen, die die Räder der Fahrzeuge
tragen, angehoben. An dem vorgesehenen Abstellplatz angelangt, wird das
Fahrzeug abgesenkt und hierdurch auf weiteren in den Abstellplätzen kammartig
angeordneten Tragarmen abgestellt. Die Hubgabel senkt sich weiter ab, der
Verteilwagen fährt unterhalb der Fahrzeuge und den Tragarmen aus der Parketage
heraus und zurück auf die Plattform des Etagenförderers.
Dieses Parkhaussystem erweist sich als nachteilig, da die Bauhöhe der
Parketagen durch die Ein- bzw. Auslagerung der Fahrzeuge durch den
Verteilwagen nachteilig vergrößert wird. Dies führt infolge einer
Aufsummierung der einzelnen Bauhöhen der Parketagen zu einem schlechten
Ausnutzungsgrad des für das Parkhaussystem umbauten Raumes. Außerdem ist
durch die starre und auskragende Anordnung der Tragarme die
Stahlkonstruktion, die die Abstellplätze begrenzt und die Tragarme aufnimmt,
entsprechend stabil auszubilden, um die durch die Belastung der Tragarme
entstehenden Lastmomente aufzunehmen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Parkhaussystem zu
schaffen, das eine kompakte Bauweise und eine minimierte Bauhöhe der
Parketagen, insbesondere der Abstellvorrichtungen aufweist.
Diese Aufgabe wird durch ein Parkhaussystem mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Die kennzeichnenden Merkmale der Unteransprüche 2
bis 11 stellen vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Parkhaussystems dar.
Erfindungsgemäß wird durch die Anordnung der horizontal
verfahrbaren Abstellvorrichtung, die durch eine Schleppvorrichtung an dem
Etagenförderer aus bzw. in die Parkboxen herausgezogen bzw. hineingeschoben werden,
ein Parkhaussystem geschaffen, das in den Parkboxen keinen Bauhöhenverlust
verursachenden Hubvorgang zum Auskämmen erfordert und somit
die Bauhöhe der Parkboxen als auch des gesamten Parkgebäudes minimiert. Die Anordnung der
Schienen und Fahrschienen für die Abstellvorrichtungen etwa im mittleren Breitendrittel
des Etagenförderers und der Parkboxen erzielt
vorteilhafterweise eine konstruktiv einfache Ausgestaltung der
Übernahmevorrichtung auf dem Etagenförderer. Hierdurch wird auch eine
gleichmäßige Verteilung der Last des Fahrzeugs und der Abstellvorrichtungen
auf die Schienen erreicht. Außerdem wird noch durch die Ausbildung der
Abstellvorrichtungen mit kammartig angeordneten Armen, die über Träger
miteinander verbunden sind, sowie die Anordnung von Rollen an den Trägern,
die in Fahrtrichtung gesehen zwischen den Trägern angeordnet sind, die
Bauhöhe der Abstellvorrichtungen minimiert. Die Bauhöhe der Parkboxen
wird zusätzlich durch die besonders vorteilhafte Anordnung der Tragarme
unterhalb der seitlich über die Schienen hervorragenden Träger minimiert, da
hierdurch die Fahrzeuge unter Ausnutzung der vorhandenen Bodenfreiheit auf
ein tieferes Niveau abgesenkt werden. Hierdurch wird erreicht, daß nur der
Bereich der Höhe im Parkhaussystem in dem die Fahrschienen angeordnet sind
als Nutzfläche für die Einlagerung von Fahrzeugen ausgespart wird. Die
Ausbildung der Abstellvorrichtung mit parallel zueinander angeordneten und in
Längsrichtung zueinander beabstandeten Armen, wobei zwei Arme zur
Aufnahme eines Vorderrades und eine Vielzahl von Armen zur Aufnahme der
Hinterräder eines Fahrzeuges vorgesehen sind, hat zur Folge, daß die
Abstellvorrichtungen besonders leichtbauend sind. Außerdem werden die Räder
der Fahrzeuge von den Armen sicher gehalten, da sie sich zwischen den
Tragarmen eindrücken. Ein Anziehen der Handbremse der abgestellten Fahrzeuge
kann somit entfallen. Hakenelemente an dem dem
Etagenförderer zugewandten Ende der Abstellvorrichtung dienen als Angriffspunkt für
die Schleppvorrichtung.
Die Verwendung der Schleppvorrichtung ermöglicht durch
die Zwangsführung der Abstellvorrichtung über den Mitnehmer, auf aufwendige
Endschalter zur Ermittlung der Endlage der Abstellvorrichtungen zu
verzichten. Des weiteren wird durch die parallel zueinander angeordnete und
voneinander beabstandete Anordnung der Schienen und Fahrschienen erreicht,
daß die Abstellvorrichtungen, obwohl sie etwa innerhalb des mittleren Breitendrittels geführt sind, eine kippsichere
Auflage für die Fahrzeuge bilden. Die spezielle Ausgestaltung der
Fahrschienen an dem dem Etagenförderer zugewandten Ende und der Schienen an
den den Parkboxen zugewandten Enden durch Aussparungen, derart, daß sich die
Schienen und die Fahrschienen bei gleicher Höhenlage derselben unter
Beibehaltung eines Spaltes einerseits komplementär ergänzen und andererseits
sich in Fahrtrichtung der Abstellvorrichtung gesehen überlappen,
gewährleistet, daß die Abstellvorrichtungen die Stoßstelle zwischen
den Schienen und Fahrschienen sicher überfahren können.
Durch die Ausbildung der Übergabevorrichtung als Tragrahmen, der vertikal in
dem Etagenförderer geführt und von einer Hubvorrichtung angetrieben wird,
sowie mit kammartig angeordneten Tragarmen versehen ist, wird eine besonders
kompakte Bauweise der Übergabevorrichtung angegeben. Die Anordnung der
Tragarme an dem Tragrahmen, derart, daß diese sich bei eingefahrener
Abstellvorrichtung und auf dasselbe Niveau verfahrener Übergabevorrichtung
mit den Armen der Abstellvorrichtung unter Beibehaltung eines Spaltes
komplementär ergänzen, gewährleistet eine besonders sichere Übergabe
bzw. Übernahme der Fahrzeuge.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1a) bis d) Seitenansichten eines Ausschnitts des Parkhaussystems in
verschiedenen Phasen eines Einlagerungsvorganges eines
Kraftfahrzeuges,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Teil einer Parketage,
Fig. 3 Seitenansicht des Etagenförderers mit angrenzender
Abstellvorrichtung,
Fig. 4 vergrößerter Ausschnitt von Fig. 3 aus dem Bereich des
Schleppantriebes,
Fig. 5 Draufsicht auf eine Abstellvorrichtung für die
Kraftfahrzeuge,
Fig. 6 vergrößerter Querschnitt A-A von Fig. 5.
Die Fig. 1a) bis d) zeigen Seitenansichten von Ausschnitten des
erfindungsgemäßen Parkhaussystems in verschiedenen Phasen eines
Einlagerungsvorgangs eines Kraftfahrzeuges, anhand derer nachfolgend der
Ablauf einer Einlagerung erläutert wird.
Die Fig. 1a) stellt eine Seitenansicht des Parkhaussystems aus dem
Einfahrbereich 1 dar. Nachdem ein Parkhausbenutzer ein Fahrzeug 2 auf einer
Abstellvorrichtung 3 geparkt hat, verläßt dieser über eine Plattform 4 den
Einfahrbereich 1. Im Anschluß daran wird die die Abstellvorrichtung 3
umgebende Plattform 4 abgesenkt, das Fahrzeug 2 hierdurch von der
Abstellvorrichtung 3 aufgenommen, die dann mit dem Fahrzeug 1 in einen
Etagenförderer 5 horizontal eingefahren wird.
Aus Fig. 1b) ist ersichtlich, daß der Etagenförderer 5 mit einer
Übernahmevorrichtung 6 für das Fahrzeug 2 ausgestattet ist, die über eine an
dem Etagenförderer 5 angeordnete Hubvorrichtung 7 relativ zum Etagenförderer
5 heb- bzw. senkbar ist. Das Fahrzeug 2 wird von der Übergabevorrichtung 6
durch eine von einer unterhalb der Abstellvorrichtung 3 abgesenkten Position
ausgehenden Hubbewegung, die auf einem Niveau oberhalb der Abstellvorrichtung
3 endet, übernommen. Anschließend wird die leere Abstellvorrichtung 3 zurück
in den Einfahrbereich 1 transportiert, um weitere Fahrzeuge aufnehmen zu
können.
In Fig. 1c) ist der Etagenförderer 5 nach erfolgter Fahrt auf eine freie
Parkebene in einer verriegelten Halteposition dargestellt. Die
Übergabevorrichtung 6 ist im angehobenen Zustand etwas über dem Niveau der
Abstellvorrichtung 3 der entsprechenden Parkebene angeordnet. Im Anschluß
daran wird eine leere Abstellvorrichtung 3 aus einer Parkbox 8 in den
Etagenförderer 5 gezogen.
Gemäß Fig. 1d) wird die Übergabevorrichtung 6 zur Abgabe des Fahrzeugs 1 auf
die Abstellvorrichtung 3 auf ein Niveau unterhalb der Abstellvorrichtung 3
abgesenkt. Danach wird die Abstellvorrichtung mit dem Fahrzeug in die Parkbox
8 zurückgeschoben.
Die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil einer Parketage mit dem
Etagenförderer 5 und einer an diesen anschließenden Parkbox 8. Die auf dem
Etagenförderer 5 angeordnete Übergabevorrichtung 6 besteht aus einem
rechteckigen Tragrahmen 9, der in seinen Eckbereichen an einem Rahmen 10 des
Etagenförderers 5 vertikal geführt ist. An den Längsseiten des Tragrahmens 9
sind eine Vielzahl von Tragarmen 11, 11′ zur Übernahme der Räder der
Fahrzeuge 2 angeordnet. Die Tragarme 11, 11′ jeder Längsseite sind
rechtwinklig zu dieser, horizontal, parallel zueinander und voneinander
beabstandet angeordnet, so daß sie vergleichbar mit den Zinken eines Kammes
ausgerichtet sind. Des weiteren ist je Längsseite ein Tragarm 11 zur
Übernahme des Vorderrades des Fahrzeuges 2 und eine Gruppe von Tragarmen 11′
vorgesehen, um das Hinterrad des Fahrzeuges 2 unter Berücksichtigung der
gängigsten Radstände der Fahrzeuge 2 zu übernehmen. Die von den Tragarmen 11
und der Gruppe von Tragarmen 11′, sowie dem Tragrahmen 9 gebildeten
Zwischenräume sind durch parallel zu den Tragarmen 11, 11′ angeordnete
Tragbleche 12 ausgefüllt, die von den Tragarmen 11, 11′ beabstandet sind. Die
Tragbleche 12 sind gegenüber den Tragarmen 11, 11′ erhöht angeordnet, so daß
insbesondere das nur auf einem Tragarm 11 ruhende Vorderrad in Fahrtrichtung
der Abstellvorrichtung 3 gesehen vorne und hinten von den Tragblechen 12
gestützt wird. Hierdurch erfolgt eine Zentrierung des Vorderrades auf dem
Tragarm 11. Die Tragbleche 12 dienen auch zur Begrenzung der Abstellfläche
für die Hinterräder auf den Tragarmen 11′. Die Länge der Tragarme 11, 11′ ist
so gewählt, daß zwischen deren freien Enden der
gegenüberliegenden Seiten ein Zwischenraum verbleibt, der etwa einem Drittel
der Breite des Tragrahmens 9 entspricht. Dieser Zwischenraum dient zur
Anordnung von zwei parallel zueinander in Längsrichtung des Rahmens 10
verlaufenden Schienen 13, die im Bereich ihrer Enden auf zwischen dem Rahmen
10 befestigten Querträgern 14 angeordnet sind. Die Schienen 13 ragen in
Längsrichtung des Rahmens 10 gesehen nach vorne und hinten über den Rahmen 10
und die Querträger 14 hinaus und sind an ihren Enden derart mit Aussparungen
27 versehen, daß sie mit in den Parkboxen 8 angeordneten und mit sich
komplementär ergänzenden Aussparungen 27′ versehenen Fahrschienen 15 unter
Beibehaltung eines Spaltes im Eingriff stehen. Auf den Schienen 13 und den
Fahrschienen 15 ist die Abstellvorrichtung 3 horizontal verfahrbar.
Die Abstellvorrichtung 3 besteht aus ebenfalls kammartig angeordneten Armen
17, 17′, die mit einem auf den Schienen 13, 15 laufenden Fahrwerk 16
verbunden sind. Die kammartige Ausbildung der Arme 17, 17′ der
Abstellvorrichtung 3 und die der Tragarme 11, 11′ der Übernahmevorrichtung 6
sind so aufeinander abgestimmt, daß beim Übergabevorgang eine komplementäre
Ergänzung in der Art stattfindet, daß zwischen den Tragarmen 11, 11′ und den
Armen 17, 17′ ein Spalt verbleibt, der das vertikale
Aneinanderhindurchgleiten ermöglicht.
In Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Etagenförderers 5 in Übergabeposition
vor einer freien Parkbox 8 mit angrenzender Fahrschiene 15 dargestellt. Der
Etagenförderer 5 besteht im wesentlichen aus dem Rahmen 10, der an Hubseilen
aufgehängt ist und in dem der Tragrahmen 9 der Übergabevorrichtung 6
horizontal geführt ist. Der Tragrahmen 9 der Übergabevorrichtung 6 ist in
angehobener Position dargestellt. Des weiteren ist zu entnehmen, daß an dem
Rahmen 10 eine Schleppvorrichtung 18 angeordnet ist, um die
Abstellvorrichtungen 3 aus den Parkboxen 8 herauszuziehen bzw. in die
Parkboxen 8 zurückzuschieben. Die Schleppvorrichtung 18 besteht aus einem an
dem Rahmen 10 angeordneten Getriebemotor 19, der ein umlaufendes Zugmittel 20
antreibt. Das Zugmittel 20 ist über zwei jeweils an dem in Fahrtrichtung der
Abstellvorrichtung 3 gesehen vorderen und hinteren Ende des Rahmens 10
angeordnete Umlenkrollen 21, die um horizontale Achsen drehbar sind,
umgelenkt. An dem Zugmittel 20 sind Mitnehmer 22 angeordnet, die mit einem an
der Abstellvorrichtung 3 angeordneten Hakenelement 23 im Eingriff stehen.
Ferner ist eine weitere, in der Parkbox befindliche Abstellvorrichtung 3
gestrichelt dargestellt.
In Fig. 4 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus Fig. 3 aus dem Bereich des
Getriebemotors 19 und einer Abstellvorrichtung 3 dargestellt. Der
Getriebemotor 19 treibt über ein z. B. als Zahnriemen ausgebildetes Zugmittel
eine der um horizontale Achsen drehbaren Umlenkrollen 21 an, um die das
umlaufende Zugmittel 20 geführt ist. Die Umlenkrolle 21 ist außerhalb der
Kontur des Rahmens 10 und unterhalb der Aussparung 27 der Schiene 13
angeordnet. Zum Herausziehen der Abstellvorrichtung 3 aus einer Parkbox 8
wird der Getriebemotor 19 in Betrieb gesetzt und somit bewegt sich der
Mitnehmer 22 von der eingezeichneten untersten Stelle an der Umlenkrolle 21
mit dieser nach oben und greift kurz vor Erreichen der obersten Stelle in ein
an der Abstellvorrichtung 3 angeordnetes Hakenelement 23 ein. Da der
insbesondere als Bolzen- ausgebildete Mitnehmer 22 nun mit dem Hakenelement 23
im Eingriff steht, wird die Abstellvorrichtung 3 aus der Parkbox heraus
parallel zu dem Zugmittel 20 in Richtung des Etagenförderers 5 bewegt. Im
Anschluß an einen ersten Mitnehmer 22 greift noch ein zweiter und dritter
Mitnehmer 22 in weitere Öffnungen des Hakenelements 23 ein, um eine sichere
Schleppverbindung zu gewährleisten. An der zweiten Umlenkrolle 21 angelangt,
klinken sich nacheinander die drei Mitnehmer 22 aus dem Hakenelement 23 aus
und werden zurück in den Bereich der angetriebenen Umlenkrolle 21
transportiert.
Die Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine Parkbox 8 mit einer eingefahrenen
und leeren Abstellvorrichtung 3. Die Abstellvorrichtung 3 besteht aus
mehreren parallel zueinander angeordneten Armen 17, 17′, wobei zwei Arme 17
zur Aufnahme der Vorderräder der Fahrzeuge und mehrere Arme 17′ zur Aufnahme
der Hinterräder der Fahrzeuge vorgesehen sind. Die Arme 17, 17′, die jeweils
in Fahrtrichtung gesehen rechts und links neben den Fahrschienen 15
angeordnet sind, sind über Träger 24 mit dem Fahrwerk 16 der
Abstellvorrichtung 3 verbunden. Das Fahrwerk 16 ist aus einer Vielzahl
jeweils in Fahrtrichtung der Abstellvorrichtung 3 gesehen vor und hinter den
Armen 17, 17′ angeordnete Rollen 25 gebildet, die auf dem Oberflansch einer
als Doppel-T-Träger ausgebildeten Fahrschiene 15 abrollen. Zusätzlich weist
das Fahrwerk 16 Seitenführungsrollen 26 auf, die die Abstellvorrichtung 3
entlang der Seiten des Oberflansches der als Doppel-T-Träger ausgeführten
Fahrschiene 15 führen. Außerdem ist aus der Fig. 5 die rechteckförmige
Ausbildung der Aussparungen 27, 27′ zu entnehmen, die einen Eingriff der
Schienen 13 und Fahrschienen 15 ermöglichen. In dieser Eingriffsposition
verbleibt jedoch ein Spalt zwischen den Schienen 13, 15 und findet eine
Überlappung der Fahrschienen 15 und Schienen 13 in Fahrtrichtung statt.
In Fig. 6 ist ein vergrößerter Querschnitt durch Fig. 5 gemäß der
Schnittlinie A-A dargestellt. Es ist ersichtlich, daß die Arme 17, 17′
unterhalb des Trägers 24 angeordnet sind. Hierdurch wird die Auflagehöhe der
Räder der Fahrzeuge 2 auf den Armen 17, 17′ etwa auf das Niveau der
Oberfläche der Fahrschienen 15 abgesenkt, wobei die das Maß der Absenkung mit
der durchschnittlichen Bodenfreiheit der Fahrzeuge abgestimmt ist. Außerdem
ragen die Arme 17, 17′ nicht nach unten über den Unterflansch der Fahrschiene
15 hinaus und beeinträchtigen somit nicht die Höhe einer darunter
befindlichen Parkbox.
Bezugszeichen
1 Einfahrbereich
2 Fahrzeug
3 Abstellvorrichtung
4 Plattform
5 Etagenförderer
6 Übergabevorrichtung
7 Hubvorrichtung
8 Parkbox
9 Tragrahmen
10 Rahmen
11, 11′ Tragarme
12 Tragblech
13 Schienen
14 Querträger
15 Fahrschienen
16 Fahrwerk
17, 17′ Arme
18 Schleppvorrichtung
19 Getriebemotor
20 Zugmittel
21 Umlenkrollen
22 Mitnehmer
23 Hakenelement
24 Träger
25 Rollen
26 Seitenführungsrollen
27, 27′ Aussparungen
2 Fahrzeug
3 Abstellvorrichtung
4 Plattform
5 Etagenförderer
6 Übergabevorrichtung
7 Hubvorrichtung
8 Parkbox
9 Tragrahmen
10 Rahmen
11, 11′ Tragarme
12 Tragblech
13 Schienen
14 Querträger
15 Fahrschienen
16 Fahrwerk
17, 17′ Arme
18 Schleppvorrichtung
19 Getriebemotor
20 Zugmittel
21 Umlenkrollen
22 Mitnehmer
23 Hakenelement
24 Träger
25 Rollen
26 Seitenführungsrollen
27, 27′ Aussparungen
Claims (11)
1. Parkhaussystem zum Ein- und Auslagern von Fahrzeugen, insbesondere
Personenkraftwagen mit in mehreren Ebenen in Parkboxen angeordneten
Abstellvorrichtungen, die kammartig ausgebildete Arme zur Aufnahme
der Fahrzeuge aufweisen und mit einem zwischen Ein- bzw.
Ausfahrbereichen für die Fahrzeuge und den Ebenen vertikal verfahrbaren
Etagenförderer, der eine Übergabevorrichtung mit kammartig angeordneten
Tragarmen zum Transport der Fahrzeuge zwischen den Ein- bzw.
Ausfahrbereichen und den Abstellvorrichtungen aufweist, die mit einer
Hubvorrichtung zur Übergabe bzw. Übernahme der Fahrzeuge auf bzw. von
der Abstellvorrichtung versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstellvorrichtungen (3) auf Fahrschienen (15), die in den
Parkboxen (8) angeordnet sind und auf Schienen (13), die auf dem
Etagenförderer (5) angeordnet sind, horizontal verfahrbar sind und von
einer Schleppvorrichtung (18) aus den Parkboxen (8) herausziehbar bzw.
in die Parkboxen (8) hineinschiebbar sind und die Schleppvorrichtung
(18) an dem Etagenförderer (5) angeordnet ist.
2. Parkhaussystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schienen (13) und Fahrschienen (15) etwa innerhalb des mittleren Breitendrittels des
Etagenförderers (5) bzw. der Parkboxen (8) angeordnet sind.
3. Parkhaussystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arme (17, 17′) der Abstellvorrichtung (3), die in
Fahrtrichtung gesehen beidseitig neben den Schienen (13, 15) angeordnet
sind, über einen Träger (24) verbunden sind und an dem Träger (24)
Rollen (24) angeordnet sind, die auf den Schienen (13, 15) abrollen.
4. Parkhaussystem nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollen (25) in Fahrtrichtung gesehen zwischen den Trägern (24)
angeordnet sind und in Richtung zu den Schienen (13, 15) aus der Kontur
der Träger (24) herausragen.
5. Parkhaussystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arme (17, 17′) unterhalb des seitlich über die Schienen
(13, 15) hervorragenden Trägers (24) befestigt sind, derart, daß die
von den Armen (17, 17′) gebildete Auflagefläche etwa auf dem Niveau
der Oberseite der Schienen (13, 15) liegt.
6. Parkhaussystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arme (17, 17′) parallel zueinander und in Längsrichtung der
Abstellvorrichtung (3) voneinander beabstandet angeordnet sind und zwei
Arme (17) zur Aufnahme eines Vorderrades eines Fahrzeuges (2) und
eine Vielzahl von Tragarmen (11) zur Aufnahme der Hinterräder des
Fahrzeuges (2) vorgesehen sind.
7. Parkhaussystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem dem Etagenförderer (5) zugewandten Ende der
Abstellvorrichtung (3) ein Hakenelement (23) zur Übertragung der
Antriebskräfte der Schleppvorrichtung (18) auf die Abstellvorrichtung
(3) angeordnet ist.
8. Parkhaussystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei parallel zueinander angeordnete und voneinander beabstandete
Schienen (13) und Fahrschienen (15) für jede Parkbox (8) vorgesehen
sind.
9. Parkhaussystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fahrschienen (15) an dem dem Etagenförderer (5) zugewandten
Ende und die Schienen (13) an den den Parkboxen (8) zugewandten Enden
mit Aussparungen (27, 27′) versehen sind in der Art, daß sich die
Schienen (13) und die Fahrschienen (15) bei gleicher Höhenlage
derselben unter Beibehaltung eines Spaltes komplementär ergänzen und
sich in Fahrtrichtung der Abstellvorrichtung (3) gesehen überlappen.
10. Parkhaussystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabevorrichtung (6) aus einem
Tragrahmen (9) und daran angeordneten Tragarmen (11, 11′) besteht, der
Tragrahmen (9) in dem Etagenförderer (5) vertikal geführt und mit einer
an dem Etagenförderer (5) angeordneten Hubvorrichtung (7) zum Anheben
bzw. Absenken der Übergabevorrichtung (6) verbunden ist.
11. Parkhaussystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragarme (11, 11′) der Übergabevorrichtung (6) derart an dem Tragrahmen (9) angeordnet
sind, daß diese sich bei eingefahrener Abstellvorrichtung (3) und auf
dasselbe Niveau verfahrener Übergabevorrichtungen (6) mit den Armen
(17, 17′) der Abstellvorrichtung (3) unter Beibehaltung eines Spaltes komplementär ergänzen.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE4214632A DE4214632C2 (de) | 1992-04-24 | 1992-04-24 | Parkhaussystem zum Ein- und Auslagern von Fahrzeugen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4214632A1 DE4214632A1 (de) | 1993-10-28 |
| DE4214632C2 true DE4214632C2 (de) | 1994-09-01 |
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|---|---|---|---|
| DE4214632A Expired - Fee Related DE4214632C2 (de) | 1992-04-24 | 1992-04-24 | Parkhaussystem zum Ein- und Auslagern von Fahrzeugen |
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| DE (1) | DE4214632C2 (de) |
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