DE42157C - Aufgeschlossener Uteruskatheter mit Rücklauf - Google Patents
Aufgeschlossener Uteruskatheter mit RücklaufInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Juli 1887 ab.
Der jetzt ,fast allgemein im Gebrauch befindliche
sogenannte Bozemann'sche Uteruskatheter hat die unangenehme Eigenschaft, dafs seine Reinigung nur durch Auskochen bezw.
Ausglühen des Instrumentes geschehen kann. Auch dann aber ist der Erfolg nur ein bedingter
und der Arzt mufs sich an der Thatsache der geschehenen Reinigung genügen lassen, eine Besichtigung der Innenflachen des
Instrumentes auf ihre Sauberkeit ist unmöglich, da man in die verhältnifsmäfsig engen gebogenen
Rohre nicht hineinsehen kann. Ueberdies sind auch die beim Auskochen wie beim Ausglühen verbleibenden Schmutzrückstände
selten vollständig zu entfernen, ein Umstand, der nach den heutigen fortgeschrittenen Ansichten
bezüglich der Antiseptik entschieden zu verwerfen ist.
Ein weiterer sehr störender Uebelstand des Bozemann'schen Katheters ist der, dafs der
eine Ausspritzung vornehmende Arzt niemals die. volle Gewifsheit hat, ob die zur Einspritzung
verwendete Flüssigkeit auch wirklich den ganzen Uterus bespült hat. Wie Fig. 1
und 2 in Ansicht und Schnitt zeigen, tritt bei dem Bozemann'schen Katheter die Flüssigkeit
durch das Vaginalrohr λ ein, strömt durch die gebogene Verlängerung c und tritt an
dessen Ende im durchlöcherten Kopf des Rücfcflufsrohres
b aus. Von hier soll sie durch die Löcher ε in den Uterus ausspritzen. Es wird
dies geschehen, so lange diese Löcher frei und nicht verstopft sind. Sobald aber letzteres eintritt,
wird die durch das offene Ende χ des Rohres α ausströmende Flüssigkeit sofort, ohne
den Uterus zu berühren, durch den vom Rücklaufrohr b gebildeten ringförmigen „^
ablaufen und durch die Vagina austreten. Die hier' auslaufende Flüssigkeit soll aber die geschehene
ordnungsmäfsige Ausspülung anzeigen, während sie doch in diesem Falle in Wirklichkeit
gar nicht mit den Innenwänden des Uterus in Berührung gekommen ist. Ein dritter und
sehr wichtiger Uebelstand ist der, dafs sich die Löcher ;{ \. des Rücklaufrohres oder der dünne
ringförmige Zwischenraumy mit Blut, Schleim, Gerinnsel u. s. w. zustopfen und dadurch den
Abflufs hemmen. Dann kann es vorkommen, dafs die stetig nachströmende Flüssigkeit den
Uterus zu stark anfüllt, was die bedenklichsten Folgen, vielleicht sogar Gefahren für Leben
und Gesundheit der Patientin nach sich ziehen kann.
Der neue Katheter beseitigt diese drei Uebelstände durch folgende Einrichtung:
Das Uterusrohr b ist seiner Länge nach in zwei Theile zerlegt, welche einerseits durch den
aufgeschraubten, mit Ausströmungslöchern ε versehenen Kopf <5', andererseits durch die
schwach geriffelte Mutter e, welche gleichzeitig die Verbindung mit dem Vaginalrohr α vermittelt,
zusammengehalten werden. Entsprechend der Aufschlitzungsnaht befindet sich im Innern dieses Rohres b ein seiner Krümmung
entsprechend gebogener, in (schwalbenschwanzförmigen) Nuthen geführter ausziehbarer Schieber
s, welcher das Innere von b in zwei parallel laufende Hälften theilt.
Sobald nun b von e abgeschraubt, der Kopf δ
ebenfalls gelöst und der Schieber s herausgezogen ist, liegen alle diejenigen Theile, welche
mit der ein- und ausströmenden Flüssigkeit in
Berührung kommen, offen, so dafs man sich nach geschehener Auskochung durch das Auge
von dem Erfolg bezw. der vollkommenen Sauberkeit überzeugen und nöthigenfalls letztere
mechanisch herbeiführen kann.
Durch die Schiidewand s sind nun 'zwei
Kanäle χ und y gebildet. Die ankommende Flüssigkeit mufs von α nach χ strömen, daj^
durch einen Steg u vollkommen abgesperrt ist, gelangt nach $ und mufs nun unter allen Umständen
durch die Löcher ε ε hindurch die •Wände des Uterus bespritzen, da auch hier
der Weg nach y durch einen Steg M1 vollkommen abgesperrt ist. Durch die Löcher \
findet das verbrauchte Wasser dann seinen Weg durch y hindurch nach ^1, wo es ausströmt
und durch die Vagina ins Freie tritt. Es ist somit bei diesem Katheter die absolute
Sicherheit gegeben, dafs, sobald überhaupt Flüssigkeit zur Vagina austritt, diese Flüssigkeit
auch mit dem Innern des Uterus in Berührung gewesen sein mufs. Sollte keine Flüssigkeit austreten, so wäre dies ein Beweis,
dafs das Instrument nicht functionirt, weil die Löcher ε im Kopf & verstopft sind. Der Rückflüfskanal
y kann sich wegen seines grofsen freien Querschnittes nur bei grofser Unachtsamkeit
durch Blut, Gerinnsel u. s. w. verstopfen, was bei dem Bozemann'scbeii\durch
unwillkürliche Verbiegung des Rohres ό sehr oft eintritt. Auch die Löcher \ sind dem bedeutend
weniger ausgesetzt, weil sie die Verbindung nach dem verhältnifsmäfsig grofsen freien Querschnitt von y (unbehindert durch
ein Rohr c) darstellen.
Wenn nöthig, kann der Schieber s im Querschnitt gewölbt ausgeführt werden, wodurch
einer der beiden Durchgänge, vor allem y, erweitert werden kann.
Das neue Katheter kann in allen nöthigen Grofsen und Stärken angefertigt werden, welche
durch geeignete Muttern e stets auf dasselbe Vaginalrohr α passen, so dafs dieses nur einmal
nöthig ist.
Rohr α wird gerade wie auch gebogen verwendet
und ist auch dann wegen seines gröfseren Durchmessers leicht zu reinigen, umsomehr,
als dieses im Innern nur mit der reinen Einspritzflüssigkeit und niemals mit dem Inhalt
des Uterus in Berührung kommt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein aus zwei mittelst durchlöcherten Spritzkopfes & und Verbindungsmutter e zusammengehaltenen, durch einen ausziehbaren Schiebers getrennten Hälften b und bx bestehender Uteruskatheter, bei welchem die EinspritzflUssigkeit durch die eine Hälfte χ und den Kopf t zu-, durch die Löcher ^ ^ und die andere mittelst Stege u und M1 abgedichtete Hälfte y abgeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42157C true DE42157C (de) |
Family
ID=317579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42157D Expired - Lifetime DE42157C (de) | Aufgeschlossener Uteruskatheter mit Rücklauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42157C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3394705A (en) * | 1965-10-22 | 1968-07-30 | Daniel J. Abramson | Drainage balloon catheter having means for antiseptic treatment of the urethra |
| DE3735927A1 (de) * | 1987-10-23 | 1989-05-03 | Fischer Artur Werke Gmbh | Schlauch fuer eine implantierbare spuelsaugdrainage |
-
0
- DE DENDAT42157D patent/DE42157C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3394705A (en) * | 1965-10-22 | 1968-07-30 | Daniel J. Abramson | Drainage balloon catheter having means for antiseptic treatment of the urethra |
| DE3735927A1 (de) * | 1987-10-23 | 1989-05-03 | Fischer Artur Werke Gmbh | Schlauch fuer eine implantierbare spuelsaugdrainage |
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