DE4217455A1 - Spritzgiessverteiler mit einem eingebauten beheizten einlassabschnitt - Google Patents
Spritzgiessverteiler mit einem eingebauten beheizten einlassabschnittInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf Spritzgießen und insbesondere
auf einen Spritzgießschmelzenverteiler, der einen integralen
beheizten Einlaßabschnitt aufweist.
In einem Spritzgießsystem sind Stahlverteiler angebracht, die
einen Schmelzendurchlaß mit einem gemeinsamen Einlaß aufweisen
und die eine Anzahl von beabstandeten Auslässen aufweisen, um
die unter Druck stehende Schmelze, die von einer Gießmaschine
kommt, auf eine Anzahl verschiedener Abschnitte zu verteilen.
Jedes System kann einen oder mehrere Verteiler mit einem
Sortiment unterschiedlicher Konfigurationen haben, die von
einer Anzahl von Faktoren abhängt, wie z. B. der Anzahl der
Abschnitte, der Größe und Form der Werkzeughohlräume und der
Art des zu gießenden Materials. In vielen Fällen werden diese
Verteiler beheizt, um den Wärmeverlust auf den umgebenden
gekühlten Hohlraum und die Montageplatten zu kompensieren, und
um eine gleichförmige Temperatur der durchfließenden Schmelze
beizubehalten. Die kanadische Patentanmeldung der Ser.Nr.
20 17 055 von Gellert, die am 17. Mai 1990 eingereicht und mit
"Injection Molding Cast Manifold-Spritzgießverteiler" betitelt
ist, zeigt ein Beispiel eines Verteilers, das ein integrales
elektrisches Heizelement aufweist, das sich entlang einer
gewundenen Bahn erstreckt.
Die kanadische Patentanmeldung mit der Serien Nr. 20 17 055
zeigt ebenfalls einen Verteiler mit einer Erweiterung, die
sich rückwärtig erstreckt, um eine Schmelze aus der
Gießmaschine zu erhalten. Die Verteilererweiterung weist kein
Heizelement auf und ist mit dem Verteiler mittels Schrauben
befestigt. Die US-Patente mit den Nummern 46 69 971 von
Gellert, das am 2. Juni 1987 erteilt wurde und Nr. 47 77 348
von Gellert, das am 11. Okt. 1988 erteilt wurde, offenbaren
frühere Beispiele von Verteilererweiterungen, die mit dem
Verteiler mittels Schrauben befestigt sind. Das US-Patent Nr.
44 38 325 von Gellert zeigt ein Heizvorrichtungsgußteil, das
als eine Verteilererweiterung wirkt, und das ein Heizelement
aufweist, das getrennt vom Heizelement im Verteiler ist.
Während diese Konfiguration für viele Anwendungen ausreicht,
können Probleme beim Steuern der Temperatur bei zwei
verschiedenen Heizelementen und durch das Befestigen der
Verteilererweiterung mit dem Verteiler entstehen. Außerdem
besteht ein zunehmender Bedarf an Systemen, die eine größere
Anzahl von Anschnitten haben, was eine kompakte
Komponentengröße sogar kritischer gemacht hat.
Dementsprechend ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung,
zumindest teilweise die Probleme des Standes der Technik durch
Vorsehen eines Schmelzenverteilers zu überwinden, der ein
gemeinsames elektrisches Heizelement aufweist, das sich durch
eingebaute Haupt- und Einlaßabschnitte erstreckt.
In einem ihrer Aspekte schafft die Erfindung einen
Spritzgießschmelzenverteiler, der einen Hauptabschnitt mit
einer vorderen Fläche und einer hinteren Fläche aufweist,
durch die sich ein Schmelzendurchlaß hindurcherstreckt und in
eine Mehrzahl von voneinander beabstandeten Auslässen auf der
vorderen Fläche verzweigt, wobei sich ein integrales
elektrisches Heizelement von einem äußeren Anschluß in einer
vorbestimmten gewundenen Bahn in den Hauptabschnitt erstreckt,
wobei die Verbesserung darin besteht, daß der Verteiler einen
integralen Einlaßabschnitt aufweist, der sich rückwärtig von
der hinteren Fläche des Hauptabschnittes erstreckt, wobei der
Einlaßabschnitt eine zylindrische Außenfläche und ein hinteres
Ende aufweist, wobei der Schmelzendurchlaß sich zentrisch
durch den Einlaßabschnitt von einem Einlaß am hinteren Ende
erstreckt und wobei das elektrische Heizelement einen hinteren
wendelförmigen Abschnitt aufweist, der sich um den
Einlaßabschnitt herum erstreckt.
Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der
nachfolgenden Beschreibung zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen ersichtlich. Darin zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht von vier beheizten Sonden, die in
einem beheizten Verteiler entsprechend einer bevor
zugten Ausführungsform der Erfindung angebracht sind,
Fig. 2 eine Teilschnittansicht, die die Sonden und den
Verteiler entlang der Linie II-II in Fig. 1 und einem
Abschnitt der umgebenden Gießform zeigt, und
Fig. 3 eine Schnittansicht des Verteilers entlang der Linie
III-III in Fig. 1.
Zunächst wird Bezug genommen auf Fig. 2, die einen
Schmelzenverteiler 10 entsprechend einer ersten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt, die in einer Gießform zwischen einem
Zentrierring 12 und einer Hohlraumplatte 14 angebracht ist.
Der Zentrierring 12 ist mittels Schrauben 16, die sich durch
eine Trägerplatte 18 in die Hohlraumplatte 14 erstrecken,
lagegesichert. Die Hohlraumplatte 14 und die Trägerplatte 18
werden durch Pumpen von Kühlwasser durch Kühlkanäle 20
gekühlt. Zusätzlich zu dem Zentrierring 12 ist der Verteiler
10 zentrisch durch ein Zentrierteil 22 angeordnet, das in
einem Sitz 24 in der Hohlraumplatte 14 mittels einer Schraube
26 gesichert ist, und das sich in einen Paßsitz 28 im
Verteiler 10 erstreckt. Wie allgemein bekannt ist, wird der
beheizte Verteiler 10 mit einem beträchtlichen Ausmaß
thermisch von den umgebenden gekühlten Komponenten der
Gießform mittels einem isolierenden Luftraum 30 getrennt. Um
einen Wärmeverlust zu vermindern, wird ein Stahl-Stahl-Kontakt
zwischen den inneren beheizten Komponenten und den
sie umgebenden äußeren gekühlten Komponenten minimiert.
Wie auch aus Fig. 1 zu ersehen ist, hat in dieser
Ausführungsform der Erfindung jeder Verteiler 10 vier beheizte
Sonden 32, die sich durch den Verteiler 10 hindurcherstrecken.
Wie in der kanadischen Patentanmeldung mit der Serien-Nr.
20 32 728 von Gellert, die am 19.12.90 mit dem Titel
"Injection Molding Probe with Varying Heat
Profile-Spritzgießsonde mit veränderlichem Wärmeprofil"
eingereicht wurde, beschrieben ist, erstreckt sich jede Sonde
32 durch eine Bohrung 34 durch den Verteiler 10 hindurch in
einen Schacht 36 in der Hohlraumplatte 14. Wie in Fig. 2 zu
ersehen ist, führt jeder Schacht 36 zu einem Abschnitt 38, der
sich durch die Hohlraumplatte 14 zu einem Hohlraum 40 hin
erstreckt. Während das gezeigte System vier Sonden 32
aufweist, die mit vier Abschnitten 38 fluchten, die zu vier
verschiedenen Hohlräumen 40 führen, können andere Systeme eine
unterschiedliche Anzahl von Anschnitten 38 haben, und die
Abschnitte können alle zu einem gemeinsamen größeren Hohlraum
führen. Jede Sonde 32 weist einen langgestreckten
zylindrischen vorderen Abschnitt 42 und einen hinteren
Kopfabschnitt 44 mit größerem Durchmesser auf. Der hintere
Kopfabschnitt 44 weist einen sich nach außen hin erstreckenden
elektrischen Anschluß 46 auf, um eine Zuleitung 48 von einer
äußeren Stromquelle (nicht gezeigt) aufzunehmen. Der vordere
Abschnitt 42 hat ein spitzes vorderes Ende 50, das mit dem
Abschnitt 38 ausgerichtet ist. Der vordere Abschnitt 42 der
Sonde 32 ist präzise in dieser Position mittels einer
Zentrier- und Isolierhülse 52 angeordnet, die in dem sie
umgebenden Schacht 36 eingepaßt ist. Wie in der zuvor
erwähnten kanadischen Patentanmeldung mit der Serien-Nr.
20 32 728 gezeigt ist, hat die Zentrier- und Isolierhülse 52
drei radial angeordnete Rippen 54, die sich einwärts
erstrecken, um den vorderen Abschnitt 42 der Sonde 32 zu
berühren, wobei die Schmelze zwischen den Rippen
hindurchfließen kann. Ein Thermopaar 56 erstreckt sich in
einer Bohrung 58 in eine der Rippen 54 hinein, um die
Temperatur der hindurchfließenden Schmelze zu überwachen.
Durch Verschrauben des Zentrierringes 12 mit den hinteren
Enden 60 der Sonden 32 werden ebenfalls der Verteiler 10 und
die Sonden 32 in Längsrichtung präzise fixiert. Der
Kopfabschnitt 44 jeder Sonde 32 weist eine Schulter 62 auf,
die an den Verteiler 10 anstößt. Jede Zentrierhülse 52 weist
einen hinteren Bundabschnitt 64 auf, der sich nach außen hin
zwischen dem Verteiler 10 und der Hohlraumplatte 14 erstreckt.
Somit kann der Verteiler 10 die wiederholten Einspritzkräfte
von der Gießmaschine (nicht gezeigt) ohne Störung der präzisen
Stellung der spitzen vorderen Enden 50 der Sonden 32 bezüglich
ihrer jeweiligen Anschnitte 38 aufnehmen. Der Druck, der auf
die hinteren Bundabschnitte 64 der Zentrierhülsen 52 durch die
Schrauben 26 aufgebracht wird, dichtet außerdem gegenüber der
unter Druck stehenden Schmelze, die durch den
Schmelzendurchlaß 66 strömt, ab. Der Schmelzendurchlaß 66
verzweigt aus einem gemeinsamen Einlaß 68 in den Verteiler 10
und erstreckt sich durch jede Zentrierhülse 52 in den Schacht
36 des jeweiligen Anschnittes 38. Jede Bohrung 34 im Verteiler
10 weist einen hinteren Abschnitt 70 und einen vorderen
Abschnitt 72 mit einem größeren Durchmesser auf. Der
Durchmesser des hinteren Abschnittes 70 ist gerade groß genug,
um bündig den vorderen Abschnitt 42 der Sonde 32 aufzunehmen,
um ein Lecken der unter Druck stehenden Schmelze zwischen
ihnen zu verhindern. Der Durchmesser des vorderen Abschnittes
72 nimmt den Innendurchmesser der Zentrierhülse 52 auf und ist
groß genug, um ein Fließen der Schmelze durch den
Schmelzdurchlaß 66 um den vorderen Abschnitt 42 der Sonde 32
herum zu gestatten.
Es wird nun Bezug genommen auf Fig. 3, die einen Verteiler 10
entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
zeigt. Der Verteiler 10 weist einen Hauptabschnitt 74 und
einen integralen Einlaßabschnitt 76 auf. Der Hauptabschnitt 74
hat eine vordere Fläche 78 und eine hintere Fläche 80. Der
Einlaßabschnitt 76 weist eine zylindrische Außenfläche 82 auf
und erstreckt sich rückwärtig von der hinteren Fläche 80 des
Hauptabschnitts 74 zu einem hinteren Ende 84. Der
Schmelzendurchlaß 66 erstreckt sich zentrisch durch den
zylindrischen Einlaßabschnitt 76 vom Einlaß 68 zum hinteren
Ende 84 und verzweigt in den Hauptabschnitt 74 in vier
beabstandete Auslässe 86 (Fig. 2) auf der vorderen Fläche 78.
Der Verteiler 10 weist ebenso ein integrales elektrisches
Heizelement 88 auf, das sich von einem äußeren Anschluß 90
sowohl durch den Hauptabschnitt 74 und den integralen
Einlaßabschnitt 76 erstreckt. In dieser Ausführungsform der
Erfindung hat das Heizelement 88 einen vorderen Abschnitt 92,
einen mittleren Abschnitt 94 und einen hinteren wendelförmigen
Abschnitt 96. Der vordere Abschnitt 92 erstreckt sich von dem
äußeren Anschluß 90 entlang einer gewundenen Bahn 98 (Fig. 1)
benachbart zu der vorderen Fläche 78 des Hauptabschnitts 74
des Verteilers 10. Der mittlere Abschnitt 94 des Heizelementes
88 erstreckt sich dann rückwärtig durch den Hauptabschnitt 74
des Verteilers 10 zu einem hinteren wendelförmigen Abschnitt
96, der sich um den zylindrischen Einlaßabschnitt 76 des
Verteilers 10 herum erstreckt. In dieser Ausführungsform weist
das Heizelement 88 einen Nickel-Chrom-Widerstandsdraht 100
auf, der mit dem hinteren Ende des Heizelementes geerdet ist.
Der Widerstandsdraht 100 erstreckt sich durch ein
feuerbeständiges Pulver, wie z. B. Magnesiumoxid, in ein
Stahlgehäuse 102 hinein. In einer anderen Ausführungsform kann
sich der vordere Abschnitt des Heizelementes entlang einer
gewundenen Bahn benachbart zu der hinteren Fläche 80 des
Hauptabschnittes 74 des Verteilers erstrecken und dann direkt
mit dem hinteren wendelförmigen Abschnitt des Heizelementes
verbunden werden, das sich um den zylindrischen
Einlaßabschnitt des Verteilers herum erstreckt.
Ein Verteiler 10 entsprechend der vorliegenden Erfindung wird
wie folgt hergestellt. Der Hauptabschnitt 74 und der
zylindrische Einlaßabschnitt 76 werden aus Stahl gefertigt.
Der Hauptabschnitt wird mit einer Tiefbohrung versehen und
verschlossen, um den Schmelzendurchlaß 66 zu bilden ähnlich zu
dem Verfahren, das in dem US-Patent Nr. 46 09 138 von
Harrison, das am 2. Sept. 1986 erteilt wurde, beschrieben ist.
Eine Auskehlung 104 ist entlang einer vorbestimmten gewundenen
Bahn 98 in der vorderen Fläche 78 des Hauptabschnittes 74
eingebracht. Die Montage eines elektrischen Heizelementes in
einen Verteiler eingebrachte Auskehlung ist in dem US-Patent
Nr. 46 88 622 von Gellert, das am 25. August 1987 erteilt
wurde, beschrieben. Eine Bohrung 106 wird von dieser
Auskehlung 104 durch den Hauptabschnitt 74 des Verteilers 10
gebohrt, um die Auskehlung mit einer spiralförmigen Auskehlung
108 zu verbinden, der um die zylindrische Außenfläche 82 des
Einlaßabschnittes 76 des Verteilers eingebracht ist. Die
Montage eines elektrischen Heizelementes in einer
spiralförmigen Auskehlung, die in die Fläche einer
zylindrischen Düse eingebracht ist, ist in dem US-Patent Nr.
47 68 283 von Gellert, das am 6. Sept. 1988 erteilt wurde,
offenbart. Nachdem das Heizelement in die spiralförmige
Auskehlung 108 um den Einlaßabschnitt 76 gewunden wurde, wird
es durch die Bohrung 106 durch den Hauptabschnitt 74
hindurchgezogen, und der Einlaßabschnitt 76 wird auf dem
Hauptabschnitt 74 angebracht. Das Heizelement wird dann in der
Auskehlung 104 im Hauptabschnitt 74 gewunden, und der äußere
Anschluß 90 wird montiert, wie es in dem US-Patent Nr.
48 37 925 von Gellert, das am 13. Juni 1989 erteilt wurde,
beschrieben ist. Wie am besten in Fig. 3 zu sehen ist, weist
in dieser Ausführungsform die spiralförmige Auskehlung 108
einen ausgedehnten Abschnitt 110 auf, der nahe dem hinteren
Abschnitt 84 des Einlaßabschnittes 76 liegt, wobei mehrere
Windungen 112 des hinteren wendelförmigen Abschnittes 96 des
Heizelementes 88 nebeneinander gewunden sind. Dieses ergibt
eine zusätzliche Wärme, um den Wärmeverlust durch den Kontakt
mit dem Zentrierring 12 zu kompensieren. Verschiedene
Wärmeanteile können auch an verschiedene Stellen abgegeben
werden durch Einarbeiten der spiralförmigen Auskehlung 108 mit
einem vorbestimmten sich verändernden Steigung.
Dann wird ein Nickellegierungs-Hartlötmaterial auf die
Außenflächen der zusammengesetzten Haupt- und Einlaßabschnitte
74, 76 aufgetragen, bevor sie in einem Vakuumofen in Chargen
erwärmt werden. In dieser Ausführungsform wird der Ofen, da er
allmählich auf eine Temperatur von annähernd 2000°F erwärmt
wird, auf ein relativ hohes Vakuum ausgepumpt, um nahezu den
gesamten Sauerstoff zu entfernen. Bevor der Schmelzpunkt der
Nickellegierung erreicht ist, wird das Vakuum durch teilweises
Füllen des Ofens mit einem Inertgas, wie z. B. Stickstoff,
reduziert. Wenn die Nickellegierung schmilzt, fließt sie
durch Kapillarwirkung um das Heizelement 88 herum, um die
Bohrung 106 und die Auskehlungen 104, 106 zu füllen und um
einstückig das Heizelement 88 einzubetten. Die geschmolzene
Nickellegierung fließt auch zwischen dem Hauptabschnitt 74 und
den Einlaßabschnitt 76, um diese einstückig miteinander zu
verbinden. Das Hartlöten in einem Vakuumofen schafft eine
metallurgische Verbindung der Komponenten, was die Wirksamkeit
der Wärmeübertragung vom Heizelement 88 verbessert. Nachdem
die Verteiler 10 gekühlt und sie aus dem Vakuumofen entnommen
worden sind, werden sie bearbeitet, um überschüssiges Material
zu entfernen.
Bei der Verwendung ist das Einspritzgießsystem so montiert,
wie es in Fig. 2 gezeigt ist. An das Heizelement 88 im
Verteiler 10 und an das Heizelement in jeder Sonde 32 wird
elektrische Energie angelegt, um diese auf eine vorbestimmte
Betriebstemperatur zu erwärmen. Dann wird eine unter Druck
stehende Schmelze aus einer Gießmaschine (nicht gezeigt) in
den Schmelzendurchlaß 66 über den gemeinsamen Einlaß 68
entsprechend einem vorbestimmten Zyklus in herkömmlicher Weise
eingespritzt. Die unter Druck stehende Schmelze fließt durch
den erwärmten Verteiler 10, wo sie sich verzweigt, um jede
erwärmte Sonde 32 herum und durch die A schnitte 38, um die
Werkzeughohlräume zu füllen. Nachdem die Hohlräume gefüllt
sind, wird der Einspritzdruck zum Verdichten vorübergehend
gehalten, und dann gelöst. Nach einer kurzen Kühlperiode wird
die Form geöffnet, um die gegossenen Erzeugnisse auszustoßen.
Nach dem Ausstoßen wird die Form geschlossen und der
Einspritzdruck wird wieder angelegt, um die Werkzeughohlräume
40 zu füllen. Dieser Zyklus wird kontinuierlich wiederholt mit
einer Frequenz, die von der Größe und Form der
Werkzeughohlräume und der Art des zu gießenden Materials
abhängt.
Obwohl die Beschreibung des beheizten Verteilers bezüglich
einer bevorzugten Ausführungsform vorgenommen wurde, ist es
augenscheinlich, daß unterschiedliche Modifikationen möglich
sind, ohne vom Bereich der Erfindung abzuweichen, wie vom
Fachmann zu verstehen ist und wie es in den nachfolgenden
Ansprüchen definiert ist. Zum Beispiel ist es offensichtlich,
daß eine Anzahl von Verteilern entsprechend der Erfindung in
einem Spritzgießsystem verwendet werden kann, um eine Schmelze
aus einem gemeinsam überbrückenden Verteiler zu erhalten, der
wiederum eine Schmelze aus einer Gießmaschine erhält. Dieses
vervielfacht die Anzahl der Werkzeughohlräume, die zur
gleichen Zeit gefüllt werden können, behält aber die Vorteile
der vorliegenden Erfindung, daß jeder Verteiler sehr
kompakt ist und daß die Haupt- und Einlaßabschnitte 74, 76
einstückig oder monolithisch sind und ein gemeinsames
Heizelement aufweisen, bei.
Claims (4)
1. Spritzgieß-Schmelzenverteiler, der einen Hauptabschnitt
(74) mit einer vorderen Fläche (78) und einer hinteren
Fläche (80) aufweist, der einen Schmelzendurchlaß (66)
aufweist, der sich hindurch erstreckt und in eine Mehrzahl
beabstandeter Auslässe (86) auf der vorderen Fläche (78)
erstreckt, wobei ein integrales elektrisches Heizelement
(88) sich von einem äußeren Anschluß (90) in einer
vorbestimmten gewundenen Bahn in den Hauptabschnitt (74)
erstreckt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verteiler einen integralen Einlaßabschnitt (76) aufweist, der sich rückwärtig von der hinteren Fläche des Hauptabschnittes (74) erstreckt,
daß der Einlaßabschnitt (76) eine zylindrische Außenfläche (82) und ein hinteres Ende (84) aufweist,
daß der Schmelzendurchlaß (66) sich zentrisch durch den Einlaßabschnitt (76) von einem Einlaß (68) am hinteren Ende (84) erstreckt, und
daß das elektrische Heizelement (88) einen hinteren wendelförmigen Abschnitt (96), einen vorderen Abschnitt (92) und einen mittleren Abschnitt (94) aufweist, wobei der hintere wendelförmige Abschnitt (96) des Heizelementes (88) sich um den Einlaßabschnitt (76) herum erstreckt, wobei der vordere Abschnitt (92) des Heizelementes (88) sich in einer vorbestimmten gewundenen Bahn (98) benachbart zur vorderen Fläche (78) des Hauptabschnittes (74) des Verteilers erstreckt, und wobei der mittlere Abschnitt (94) des Heizelementes (88) sich durch den Hauptabschnitt (74) des Verteilers hindurch erstreckt, um den hinteren wendelförmigen Abschnitt (96) des Heizelementes (88) mit dem vorderen Abschnitt (92) des Heizelementes (88) zu verbinden.
daß der Verteiler einen integralen Einlaßabschnitt (76) aufweist, der sich rückwärtig von der hinteren Fläche des Hauptabschnittes (74) erstreckt,
daß der Einlaßabschnitt (76) eine zylindrische Außenfläche (82) und ein hinteres Ende (84) aufweist,
daß der Schmelzendurchlaß (66) sich zentrisch durch den Einlaßabschnitt (76) von einem Einlaß (68) am hinteren Ende (84) erstreckt, und
daß das elektrische Heizelement (88) einen hinteren wendelförmigen Abschnitt (96), einen vorderen Abschnitt (92) und einen mittleren Abschnitt (94) aufweist, wobei der hintere wendelförmige Abschnitt (96) des Heizelementes (88) sich um den Einlaßabschnitt (76) herum erstreckt, wobei der vordere Abschnitt (92) des Heizelementes (88) sich in einer vorbestimmten gewundenen Bahn (98) benachbart zur vorderen Fläche (78) des Hauptabschnittes (74) des Verteilers erstreckt, und wobei der mittlere Abschnitt (94) des Heizelementes (88) sich durch den Hauptabschnitt (74) des Verteilers hindurch erstreckt, um den hinteren wendelförmigen Abschnitt (96) des Heizelementes (88) mit dem vorderen Abschnitt (92) des Heizelementes (88) zu verbinden.
2. Spritzgießverteiler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der hintere wendelförmige Abschnitt (96)
des elektrischen Heizelementes (88) einstückig in einer
spiralförmigen Auskehlung (108) in der zylindrischen
Außenfläche (82) des Einlaßabschnittes (76) des Verteilers
hartgelötet ist.
3. Spritzgießverteiler nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die spiralförmige Auskehlung (108) einen
ausgedehnten Abschnitt (110) aufweist, der nahe dem hinteren
Ende (84) des Einlaßabschnittes (76) des Verteilers liegt,
wobei mehrere Windungen (112) des hinteren wendelförmigen
Abschnittes (96) des elektrischen Heizelementes (88)
nebeneinander gewunden sind.
4. Spritzgießverteiler nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die spiralförmige Auskehlung (108) in
der zylindrischen Außenfläche (82) des Einlaßabschnittes
(76) des Verteilers eine vorbestimmte veränderliche Steigung
aufweist.
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