DE4218445C2 - Behälter mit Verschlußklappe zum Einbau in eine Einbauöffnung im Innenraum eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Behälter mit Verschlußklappe zum Einbau in eine Einbauöffnung im Innenraum eines KraftfahrzeugesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Behälter mit Verschlussklappe zum
Einbau in eine Einbauöffnung im Innenraum eines
Kraftfahrzeuges, wobei der in Behältereinschubrichtung
hinter der Einbauöffnung befindliche Raum oberhalb des
eingeschobenen Behälters einen schmalen Freiraum
aufweist, wobei ferner die Verschlussklappe mit
Führungsflächen über die Seitenflächen des Behälters
greift und um eine quer zur Längserstreckung und
parallel zur Quererstreckung des Behälters gerichtete
Achse relativ zum Behälter schwenkbar ist, so dass in
der einen Endlage die Einbauöffnung von der
Verschlussklappe verschlossen ist und in der anderen
Endlage die Mündung der Einbauöffnung weitgehend
freigelegt ist, wobei die Verschlussklappe derart am
Behälter schwenkbar gelagert ist, dass der Drehbewegung
eine translatorische Bewegung überlagert ist.
Solche Behälter mit Verschlussklappe sind im Stand der
Technik vielfach bekannt. Dabei ist die Verschlussklappe
um ihre Schwenkachse schwenkbar, so dass sie einerseits
in Schließlage die Einbauöffnung verschließt und
andererseits in der Offenlage die Einbauöffnung bzw. die
Behältermündung freigibt. Als Behälter ist
beispielsweise ein Aschenbecher ggf. mit Anzünder
vorgesehen. Infolge der notwendigen Bewegungsabläufe ist
es erforderlich, dass bei einer solchen Anordnung
oberhalb des Behälters ein relativ großer Freiraum
vorgesehen wird, damit die Verschlussklappe, die am
Behälter schwenkbar gehaltert ist, beim Überführen aus
der Schließlage in die Offenlage in diesen Freiraum
eingleiten kann. Dies ist nachteilig, da der oberhalb
des Behälters befindliche Bauraum häufig von anderen
Funktionsteilen belegt wird. Beispielsweise ist die
Anordnung in einer Mittelkonsole oder am Armaturenbrett
eines Kraftfahrzeuges üblich, wobei dann oberhalb des
Behälters, beispielsweise ein Einschubraum für ein
Radiogerät oder dergleichen zur Verfügung stehen muss.
Dabei ist zu beachten, dass die Verschlussklappe relativ
groß dimensioniert sein muss, um eine ausreichend große
Öffnung zum Einschieben des Behälters und zur Benutzung
des Behälters freilegen zu können.
Aus der DE 36 30 689 C2 ist ein gattungsgemäßer Behälter
bekannt. Hierbei ist eine relativ aufwändige Gelenkhebel-
Kinematik vorgesehen, wobei ein Lenkerhebel einerseits
am Gehäuse und andererseits am Deckel angelenkt ist und
ein weiterer Lenkerhebel um eine gehäusefeste Achse
schwenkbar angeordnet und am Deckel angelenkt ist. Die
Anordnung dieser Hebel ist jeweils paarweise an beiden
Seiten des Gehäuses vorgesehen. Durch diese Anordnung
wird eine Schwenkbewegung und gleichzeitig eine
translatorische Bewegung des Deckels ermöglicht.
Aufgrund dieser Anordnung kann bei vielfacher Bedienung
ein Verschleiß eintreten, der zu Veränderungen des
Verstellmechanismusses und zur Veränderung der Schließ-
und Öffnungsposition führen kann. Desweiteren ist es
erforderlich, sowohl am vorderen Ende des Deckels, als
auch am hinteren Ende des Deckels entsprechende
Anlenkstellen der Lenker vorzusehen, wodurch der
optische und ästhetische Eindruck gestört werden kann
und auch der Zusammenbau aufwändig ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde einen Behälter mit
verschwenkbarer Verschlussklappe zu schaffen, der bei
einfachen Aufbau nur einen geringen Einbauraum benötigt,
bei dem die Teile, die die Zwangsbewegung bewirken,
unkomplizierte mechanische Teile sind, die formschlüssig
miteinander in Eingriff sind, wodurch die Funktion
dauerhaft gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass die
parallel zur Schwenkachse verlaufenden Randkanten der
Verschlussklappe bei Bewegung aus der Schließ- in die
Offenlage und zurück eine Bewegungsbahn etwa in Form
einer Trochoidbahn durchlaufen, dass die Schwenkachse
der Verschlussklappe sich bei der Verschwenkung aus der
Schließ- in die Offenlage auf einer translatorisch
verschiebenden Kreisbahn bewegt, dass die Schwenkachse
durch je eine zwischen den Seitenteilen des Behälters
und den Führungsflächen der Verschlussklappe angeordnete
Kurbel gebildet ist, deren am einen Ende des Kurbelarms
angeordneter Kurbelzapfen in eine Lagerbohrung des
Seitenteils des Behälters und deren am anderen Ende des
Kurbelarms angeordneter Kurbelzapfen in eine
Lagerbohrung der Führungsfläche der Verschlussklappe
eingreift, und dass an den Außenflächen der Seitenteile
des Behälters ein erstes Zahnsegment angeordnet ist und
an den die Seitenteile übergreifenden Führungsflächen
der Verschlussklappe ein zweites Zahnsegment angeordnet
ist, welches in Zwangseingriff mit dem ersten
Zahnsegment gehalten ist, dass das eine Zahnsegment
(entweder das erste oder das zweite) das andere
Zahnsegment (entweder das zweite oder das erste) radial
umgreift, wobei das relativ innenliegende Zahnsegment
radiale Außenverzahnung und das relativ außen liegende
Zahnsegment radiale Innenverzahnung aufweist, dass das
radial außen liegende Zahnsegment einen größeren
Durchmesser als das innenliegende aufweist, und dass
zwischen den einander überdeckenden Seitenteilen des
Behälters und den Führungsflächen der Verschlussklappe
jeweils die Kurbel gelagert ist, deren einer
Kurbelzapfen in eine Lageröffnung eingreift, die im
Mittelpunkt des einen Zahnsegmentes ausgebildet ist und
deren anderer Kurbelzapfen in eine Lageröffnung
eingreift, die im Mittelpunkt des anderen Zahnsegmentes
ausgebildet ist.
Die Verschlussklappe ist nicht nur schwenkbeweglich,
sondern gleichzeitig translatorisch bewegbar, so dass
während des Verschwenkens der Verschlussklappe aus der
Schließlage in die Offenlage die Verschlussklappe
einerseits aus dem Öffnungsbereich weg geschwenkt wird
und andererseits die Verschlussklappe nach hinten in die
Einbauöffnung quasi parallel zur oberen Flucht des
Behälters verschoben wird. Auf diese Weise ist
sichergestellt, dass der gesamte benötigte Einbauraum
relativ eng dimensioniert werden kann, ohne dass
hierdurch die Funktion des Behälters bzw. der
Verschlussklappe behindert würde. Zudem ist der
Bewegungsablauf zwangsweise formschlüssig gesteuert,
wobei die Bewegung der Verschlussklappe zwangsläufig
ausschließlich auf der gewünschten Bewegungsbahn
abläuft. Bei den im Anspruch angegebenen Varianten ist
die Ausführungsform bevorzugt, bei der das radial innen
liegende kleine Zahnsegment an der Behälter
Seitenwandung und das im Durchmesser größere, relativ
außen liegende Zahnsegment an den Führungsflächen der
Verschlussklappe angeordnet ist. Die Zahnsegmente können
dabei etwa halbkreisförmig ausgebildet sein, wodurch der
gewünschte Bewegungsablauf in den vorbestimmten Grenzen
ermöglicht ist.
Die Teile, die die Zwangsbewegung bewirken, sind dabei
unkomplizierte mechanische Teile, die in fester
Abhängigkeit zueinander stehen, also formschlüssig
miteinander in Eingriff sind, so dass die Funktion
dauerhaft beibehalten werden kann.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass zwischen der
Verschlussklappe und dem Behälter eine Schließfeder
gehaltert ist, mittels derer die Verschlussklappe in
Schließrichtung gedrängt ist und die bei geöffneter
Verschlussklappe zunehmend vorgespannt ist, wobei zudem
eine leicht lösbare Rastvorrichtung ausgebildet ist,
mittels derer die Verschlussklappe in de Offenlage
lösbar arretiert ist.
Eine besonders bevorzugte Ausbildung hierzu wird darin
gesehen, dass auf dem Kurbelzapfen, der an dem
Seitenteil des Behälters gelagert ist, eine Spiralfeder
als Schließfeder angeordnet ist.
Desweiteren ist vorgesehen, dass der Kurbelzapfen, der
in die Lagerbohrung des Seitenteiles des Behälters
eingesetzt ist, mit einer Viskosebremse gekoppelt ist,
die an der Seitenwandung des Behälters befestigt ist.
Derartige Viskosebremsen sind im Stand der Technik üblich
und an sich bekannt.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß als Rastvor
richtung an der Seitenwandung des Behälters eine Rast
kurvenausbldung gering schwenkbeweglich gehaltert ist,
die mit einem von der Führungsfläche der Verschlußklappe
abragenden Raststift in Eingriff bringbar ist, insbe
sondere bei der Schließlage angenäherter Verschlußklappe,
wobei in der Schließlage der Raststift in der Rastposi
tion der Rastkurvenausbildung angeordnet ist und bei
Druckausübung auf die in Schließrichtung vorn liegende
Randkante der Verschlußklappe der Raststift aus der
Rastvertiefung der Rastkurve herausgedrängt ist.
Auch derartige Rastvorrichtungen sind im Stand der
Technik grundsätzlich bekannt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform in Seitenansicht
bei geöffneter Verschlußklappe;
Fig. 2 desgleichen bei geschlossener Verschlußklappe;
Fig. 3 eine Vorderansicht in der Position gemäß Fig.
1, teilweise geschnitten;
Fig. 4 die Einbausituation schematisch entsprechend
Fig. 1 bzw. 2 gesehen;
Fig. 5 eine Draufsicht gemäß Fig. 2 gesehen;
Fig. 6 eine Einzelheit im Schnitt VI der Fig. 1
gesehen;
Fig. 7 eine Einzelschnitt im Schnitt VII der
Fig. 2 gesehen;
Fig. 8 eine weitere Einzelheit im Schnitt VIII der
Fig. 2 gesehen;
Fig. 9 eine Prinzipdarstellung des Bewegungsablaufes
der Verschlußklappe in Seitenansicht;
Fig. 10 eine zweite Ausführungsform in der Ansicht
gemäß Fig. 2;
Fig. 11 die Variante in der Ansicht gemäß Fig. 1;
Fig. 12 die Einbausituation schematisiert;
Fig. 13 eine Einzelheit im Schnitt XIII der Fig. 10
gesehen.
In allen Ausführungsformen ist ein Behälter 1 mit einer
daran schwenkbeweglich gelagerten Verschlußklappe 2
gezeigt, wobei der Behälter zum Einbau in eine Einbau
öffnung im Innenraum eines Kraftfahrzeuges vorgesehen
ist. Die obere Anschlußkontur 12 sowie der hinter dieser
Anschlußkontur befindliche Einbauraum 13, der durch
andere Teile belegt ist, ist insbesondere in Fig. 4
bzw. in Fig. 12 ersichtlich. Der in Behältereinschub
richtung hinter der Einbauöffnung befindliche Raum ober
halb des eingeschobenen Behälters 1 weist einen schmalen
Freiraum 14 auf. Die Verschlußklappe 2 greift mit Füh
rungsflächen 3 über die Seitenflächen 15 des Behälters
1 und ist um eine quer zur Längserstreckung und parallel
zur Quererstreckung des Behälters 1 verlaufende Achse
relativ zum Behälter 1 schwenkbar. In der einen Endlage
soll dabei die Einbauöffnung von der Verschlußklappe
2 verschlossen sein, während in der anderen Endlage
die Mündung der Einbauöffnung und damit die Behälter
öffnung weitgehend freigelegt ist. Im Ausführungsbei
spiel schließt sich die Verschlußklappe 2 an die An
schlußkontur 12 in Form eines etwa konkav gebogenen
Teiles an, während der Behälter 1 dieser Kontur folgend
über die Flucht der Anschlußkontur vorragt. Insgesamt
wird so eine integrierte Ausbildung bezüglich beispielsweise
der Mittelkonsole im Innenraum eines Kraftfahr
zeuges gebildet. Wie insbesondere aus Fig. 5 ersicht
lich, weist der Behälter 1 einen Aschereinsatz 16 und
einen Anzünder 17 auf, wobei zusätzlich eine Schutz
kappe als Verkleidung vorgesehen ist. Wie insbesondere
aus dem schematisierten Bewegungsablauf gemäß Fig.
4 ersichtlich, ist die Verschlußklappe 2 derart am Be
hälter schwenkbar gelagert, daß der Drehbewegung um
die Schwenkachse eine translatorische Bewegung über
lagert ist. Dabei durchlaufen die parallel zur Schwenk
achse verlaufenden Randkanten 18, 19 der Verschlußklappe
2 bei Bewegung aus der Schließlage gemäß Fig. 2 bei
spielsweise, in die Offenlage gemäß Fig. 2 beispiels
weise und zurück in die Schließlage eine Bewegungsbahn
20 etwa in Form einer Trochoidbahn. Auf diese Weise
wird erreicht, daß trotz der erheblichen Erstreckung
der Verschlußklappe 2 und der notwendigen Bewegung der
Klappe um ca. 90° nur ein kleiner Freiraum 14 zum Ein
schieben der Verschlußklappe beim Überführen aus der
Schließ- in die Offenlage erforderlich ist, wie dies
anhand des Bewegungsablaufes gemäß Fig. 4 leicht nach
zuvollziehen ist. Die Schwenkachse der Verschlußklappe
2 verlagert sich bei der Verschwenkung aus der Schließ
lage in die Offenlage auf einer Kreisbahn, wie dies
wiederum in Fig. 4 angedeutet ist.
Die Schwenkachse ist durch eine zwischen den Seitenteilen
15 des Behälters 1 und den Führungsflächen 3 der
Verschlußklappe 2 angeordnete Kurbel 5 gebildet, deren
am einen Ende des Kurbelarmes 21 angeordneter Kurbel
zapfen 22 in eine Lagerbohrung des Seitenteils 15 des
Behälters 1 und deren am anderen Ende des Kurbelarms
21 angeordneter Kurbelzapfen 23 in eine Lagerbohrung
der Führungsfläche 3 der Verschlußklappe 2 eingreift.
An den Außenflächen der Seitenteile 15 des Behälters
1 ist jeweils ein erstes Zahnsegment 24 angeordnet und
an den die Seitenteile 15 übergreifenden Führungsflächen
3 ist ein zweites Zahnsegment 4 angeordnet. Im Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 9 verläuft das Zahn
segment 24 über nahezu einen Dreiviertelkreis, während
das zweite Zahnsegment 4 nahezu über einen Halbkreis
verläuft. Beide Zahnsegmente sind in Zwangseingriff
miteinander. Die Radien der Zahnsegmente 4 bzw. 24
verhalten sich zueinander wie etwa 1 : 1,4. Im Aus
führungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 9 umgreift dabei
das Zahnsegment 4 das Zahnsegment 24 radial außenliegend.
Dabei hat das radial innenliegende Zahnsegment 24 eine
radial gerichtete Außenverzahnung, während das relativ
außenliegende Zahnsegment 4 eine radiale Innenverzahnung
aufweist. Den Zwangseingriff der Zahnsegmente miteinander
und den zwingenden Bewegungsablauf, wie er in Fig.
4 schematisch dargestellt ist, erzwingen die im Aus
führungsbeispiel beidseitig am Behälter 1 angeordneten
Kurbeln 5.
Die Kurbel 22 ist dabei im Mittelpunkt des Zahnsegmentes
24 mittels eines Rastclips 6 gehaltert und angeordnet,
während der Kurbelzapfen 23 in eine Lageröffnung der
Führungsfläche 3 eingreift, die gleichzeitig Mittelpunkt
des Zahnsegmentes 4 ist. Wie insbesondere aus
Fig. 3 ersichtlich, ist die Kurbel 5 im Bereich des
Kurbelzapfens 23 zunächst nach radial außen geführt
und dann zur Lageröffnung hin verkröpft, so daß durch
die Kurbel noch eine Auflagefläche an der Führungs
fläche 3 gebildet ist. Eine ebensolche Stützfläche ist
durch den Kurbelarm 21 gebildet, der sich an der Schei
benfläche des Zahnsegmentes 24 abstützt, wie insbesondere
wiederum aus Fig. 3 ersichtlich. Durch die Kurbel selbst
wird somit der Abstand zwischen den Teilen 3 und 15
bzw. zwischen den Zahnsegmenten 4 und 24 definiert einge
stellt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 bis 13 ist das
außenliegende Zahnsegment 4 an der Seitenfläche 15 des
Behälters 1 ausgebildet oder angeordnet. Das im Radius
kleinere Zahnsegment 24 ist an der Führungsfläche 3
der Verschlußklappe 2 angeordnet oder ausgebildet.
Zwischen der Verschlußklappe 2 und dem Behälter 1 ist
eine Schließfeder angeordnet, mittels derer die Verschlußklappe
2 in Schließrichtung gedrängt wird und
die bei geöffneter Verschlußklappe 2 zunehmend vorge
spannt wird. Die Schließfeder ist im Ausführungsbei
spiel gemäß Fig. 1 bis 9 eine Spiralfeder 7, die im
Bereich des Kurbelzapfens 22 konzentrisch auf der diesem
abgewandten Seite der Kurbel gehaltert ist. Die Spiral
feder wird beim Öffnen des Verschlußdeckels 2 zunehmend
vorgespannt, während sie sich beim Schließen des Ver
schlußdeckels 2 teilweise entspannt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 bis 13 ist als
Schließfeder eine Schenkelfeder 25 im Bereich des Kurbel
zapfens 22 der Kurbel angeordnet, die sich mit ihrem
einen Ende an Teilen des Behälters 1 abstützt, während
deren anderes Ende sich an der Kurbel selbst abstützt.
Zusätzlich ist eine Viskosedämpfung oder -bremse 9 vor
gesehen, die zwischen den zueinander beweglichen Teilen
3 und 15 wirkend angeordnet ist. Schließlich ist noch
eine Rastvorrichtung 10 angeordnet, die insbesondere
in Fig. 1, 2, 7 und 8 gezeigt ist. Die Rastvorrichtung
10 besteht aus einer an der Seitenwandung 15 des
Behälters 1 begrenzt schwenkbar bei 26 angeordneten
Rastkurvenausbildung, die mit einem von der Führungs
fläche 3 der Verschlußklappe 2 abragenden Raststift
8 in Eingriff bringbar ist. In der Offenstellung gemäß
Fig. 1 ist der Raststift 8 außer Eingriff von der Rast
kurvenausbildung, während beim Überführen in die Schließ
lage der Raststift in die Rastkurvenausbildung einläuft
und in der in der Zeichnungsfigur 2 oben ersichtlichen
Rastkerbe arretierend einsitzt. Durch Druckausübung
auf die Verschlußklappe 2 im in Fig. 2 unteren rechten
Bereich in Richtung des Pfeiles S1 kann der Raststift
8 aus der Rastposition angehoben werden, wobei die Rast
kurve dann um das Schwenkgelenk 26 nach links schwenkt,
so daß der Raststift 8 frei wird und die Verschluß
klappe 2 aus der Schließlage in die Offenlage unter
der Wirkung der Feder kraftüberführt wird.
Durch den konstruktiven Aufbau, wie er aus den Ausführungsbeispielen
ersichtlich ist, wird bei einer
relativ geringen Drehung der Verschlußklappe 2 eine
relativ große Linearbewegung überlagert. Dadurch ist
der Überstand des geöffneten Deckels, wie insbesondere
aus Fig. 4 ersichtlich, nicht größer als notwendig,
damit der Benutzer diese Griffkante zum Schließen manuell
erfassen und betätigen kann. Es wird ein günstiges Ent
riegeln erreicht, da nur ein geringer Weg zum Überdrücken
erforderlich ist (Richtung des Pfeiles S1 in Fig. 2)
und ein sehr großer Weg zum Schalten des Rasthebels
(10) erreicht ist. Der oberhalb des Behälters 1 befind
liche Einbauraum 13 kann weitestgehend durch Fremdteile
benutzt werden, da die Verschlußklappe 2 nicht in diesen
Raum hineinschwenkt, sondern quasi in diesen Raum hinein
verschoben wird.
Claims (5)
1. Behälter (1) mit Verschlussklappe (2) zum Einbau in
eine Einbauöffnung im Innenraum eines Kraftfahrzeuges,
wobei der in Behältereinschubrichtung hinter der
Einbauöffnung befindliche Raum oberhalb des
eingeschobenen Behälters (1) einen schmalen Freiraum
(14) aufweist, wobei ferner die Verschlussklappe (2)
mit Führungsflächen (3) über die Seitenflächen (15)
des Behälters (1) greift und um eine quer zur
Längserstreckung und parallel zur Quererstreckung des
Behälters (1) gerichtete Achse relativ zum Behälter
(1) schwenkbar ist, so dass in der einen Endlage die
Einbauöffnung von der Verschlussklappe (2)
verschlossen ist und in der anderen Endlage die
Mündung der Einbauöffnung weitgehend freigelegt ist,
wobei die Verschlussklappe (2) derart am Behälter (1)
schwenkbar gelagert ist, dass der Drehbewegung eine
translatorische Bewegung überlagert ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die parallel zur Schwenkachse
verlaufenden Randkanten (18, 19) der Verschlussklappe
(2) bei Bewegung aus der Schließ- in die Offenlage und
zurück eine Bewegungsbahn etwa in Form einer
Trochoidbahn (20) durchlaufen, dass die Schwenkachse
der Verschlussklappe (2) sich bei der Verschwenkung
aus der Schließ- in die Offenlage auf einer
translatorisch verschiebenden Kreisbahn bewegt, dass
die Schwenkachse durch je eine zwischen den
Seitenteilen (15) des Behälters (1) und den
Führungsflächen (3) der Verschlussklappe (2)
angeordnete Kurbel (5) gebildet ist, deren am einen
Ende des Kurbelarms (21) angeordneter Kurbelzapfen
(22) in eine Lagerbohrung des Seitenteils (15) des
Behälters (1) und deren am anderen Ende des Kurbelarms
(21) angeordneter Kurbelzapfen (23) in eine
Lagerbohrung der Führungsfläche (3) der
Verschlussklappe (2) eingreift, und dass an den
Außenflächen der Seitenteile (15) des Behälters (1)
ein erstes Zahnsegment (4 oder 24) angeordnet ist und
an den die Seitenteile (15) übergreifenden
Führungsflächen (3) der Verschlussklappe (2) ein
zweites Zahnsegment (24 oder 4) angeordnet ist,
welches in Zwangseingriff mit dem ersten Zahnsegment
gehalten ist, dass das eine Zahnsegment (entweder das
erste oder das zweite) das andere Zahnsegment
(entweder das zweite oder das erste) radial umgreift,
wobei das relativ innenliegende Zahnsegment radiale
Außenverzahnung und das relativ außen liegende
Zahnsegment radiale Innenverzahnung aufweist, dass das
radial außen liegende Zahnsegment einen größeren
Durchmesser als das innenliegende aufweist, und dass
zwischen den einander überdeckenden Seitenteilen (15)
des Behälters (1) und den Führungsflächen (3) der
Verschlussklappe (2) jeweils die Kurbel (5) gelagert
ist, deren einer Kurbelzapfen (22 oder 23) in eine
Lageröffnung eingreift, die im Mittelpunkt des einen
Zahnsegmentes ausgebildet ist und deren anderer
Kurbelzapfen (23 oder 22) in eine Lageröffnung
eingreift, die im Mittelpunkt des anderen
Zahnsegmentes ausgebildet ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Verschlussklappe (2) und dem
Behälter (1) eine Schließfeder (7, 25) gehaltert ist,
mittels derer die Verschlussklappe (2) in
Schließrichtung gedrängt ist und die bei geöffneter
Verschlussklappe (2) zunehmend vorgespannt ist, wobei
zudem eine leicht lösbare Rastvorrichtung (8, 10)
ausgebildet ist, mittels derer die Verschlussklappe
(2) in der Offenlage lösbar arretiert ist.
3. Behälter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass auf dem Kurbelzapfen (22), der an
dem Seitenteil des Behälters (1) gelagert ist, eine
Spiralfeder (7) als Schließfeder angeordnet ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Kurbelzapfen (22), der in die
Lagerbohrung des Seitenteiles (15) des Behälters (1)
eingesetzt ist, mit einer Viskosebremse (9) gekoppelt
ist, die an der Seitenwandung (15) des Behälters (1)
befestigt ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass als Rastvorrichtung (8, 10) an der
Seitenwandung des Behälters eine Rastkurvenausbildung
gering schwenkbeweglich gehaltert ist, die mit einem
von der Führungsfläche der Verschlussklappe (2)
abragenden Raststift (8) in Eingriff bringbar ist,
insbesondere bei der Schließlage angenäherter
Verschlussklappe (2), wobei in der Schließlage der
Raststift (8) in der Rastposition der
Rastkurvenausbildung angeordnet ist und bei
Druckausübung auf die in Schließrichtung vorn
liegenden Randkante (18) der Verschlussklappe (2) der
Raststift (8) aus der Rastvertiefung der Rastkurve
herausgedrängt ist.
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