DE421983C - Schuhwerk und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Schuhwerk und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE421983C
DE421983C DEM88566D DEM0088566D DE421983C DE 421983 C DE421983 C DE 421983C DE M88566 D DEM88566 D DE M88566D DE M0088566 D DEM0088566 D DE M0088566D DE 421983 C DE421983 C DE 421983C
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DE
Germany
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footwear
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insole
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Expired
Application number
DEM88566D
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English (en)
Inventor
Peter Molz
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhwerk und Verfahren zu dessen Herstellung. Zusatz zum Patent 308872. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der in dem Hauptpatent 3o8872 beschriebenen Befestigung der Laufsohle und der Absatzflecke, und zwar dahingehend, daß der Schraubenkopf in bekannter Weise als zugespitzter Bolzen ausgebildet ist, auf welche die Laufsohle bzw. die Laufflecke des Absatzes aufgebracht, und zwar zweckmäßig aufgepreßt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist der zugespitzte Bolzen an seiner Ansatzstelle mit einem Bund versehen, der verschiedenartigen Zwecken dienen soll. Einmal soll damit eine Begrenzung beim Einschrauben der Bolzen in die Hohlniete gegeben sein. Ferner soll die Auflage der Bolzen auf den Hohlnieten dadurch verbessert werden, und schließlich soll das Gewinde der Hohlniete vor dem Eindringen von Wasser und Schmutz sowie überhaupt gegen Beschädigungen geschützt werden.
  • Die Herstellung von Schuhwerk unter Benutzung der erwähnten Bolzen gestaltet sich gemäß der Erfindung folgendermaßen: Oberleder und Brandsohle werden, wie im Hauptpatent angegeben, mit den Befestigungsmuttern versehen, und es wird nunmehr zwischen Brandsohle und Oberleder an der Auflagefläche eine Dichtungsmasse, z. B. Atlaskitt, eingebracht. Dann wird eine Kappe darüberges:ülpt und Brandsohle und Oberleder zusammengepreßt, so daß die Dichtungsmasse voll zur Wirkung kommt. Alsdann werden die zugespitzten Bolzen eingeschraubt und nunmehr Boden und Laufsohle bzw. Laufflecke unter Verwendung der gleichen Kappe auf die Bolzen aufgepreßt. Erforderlichenfalls können dabei zwischen Boden und Laufsohle noch besondere Zwischensohlen, beispielsweise . solche aus Filz, eingeschaltet werden.
  • Die erwähnte Kappe ist innen mit einem Holzfutter versehen, in welches die Spitzen der Bolzen, nachdem sie durch die Pressurig den Boden und die Sohle durchdrungen haben, sich eindrücken. Durch diese Kappe und den Preßvorgang wird eine überaus innige Verbindung der Bolzen mit dem Boden bzw. den Sohlen erzielt, und durch das- Holzfutter wird vermieden, daß die Spitzen der 'Befestigungsbolzen sich abbiegen. Sie brauchen lediglich zum Schluß abgefeilt zu werden.
  • Sollen die Sohlen bzw. Flecke abgenommen werden, so findet dazu ein besonderer Schlüssel Anwendung, der mit einem die Befestigungsbolzen umfasenden Schlitz versehen ist.
  • Das Verfahren ist besonders darauf zugeschnitten, daß Nichtfachleute ihr Schuhwerk selbst wieder instand setzen können, zumal irgendeine Anwendung besonderer Handgriffe, wie sie sonst im Schuhmachergewerbe üblich sind, im vorliegenden Falle wegfällt. Nachdem einmal die Hohlniete in dem Schuhwerk angebracht sind, läßt sich die Erneuerung der Sohlen ih einfachster Weise immer wieder durchführen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen darin Abb. i einen Schnitt durch die Befestigung, und zwar durch Boden und Brandsohle, Abb. z einen Schnitt durch die gleichen Teile mit hinzugefügter Laufsohle, Abb.3 eine Ansicht eines Befestigungsbolzens, ` Abb. q. einen Schuh mit der Preßkappe und Abb. Seinen zum Lösen der Sohlen dienenden Schlüssel.
  • Soweit einzelne Teile mit solchen übereinstimmen, die im Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes enthalten sind, haben sie entsprechend die gleichen Bezugszeichen erhalten.
  • Demgemäß ist a die als Hohlniet ausgebildete Mutter mit Innengewinde und den Lappen b sowie dem bundförmigen Rand c. Diese Muttern sitzen in der Brandsohle d und dem Befestigungsrand des Oberleders e. Zwischen dem Rand c und dem Oberleder e befinden sich Unterlagscheiben f. Auf dem Boden g ruht die Laufsohle h.
  • In das Innengewinde der Muttern sind Befestigungsbolzen eingeschraubt, die gemäß der Erfindung aus einem Gewindezapfen o, einem daran anschließenden Bund p und einem vierkantigen zugespitzten Ansatz q bestehen, der etwas über die Laufsohle lt hervorragt.
  • Zur Herstellung der Verbindung dient weiter noch die aus Abb. q ersichtliche Kappe, die aus einer metallischen Hülle r und einem der Sohlenform angepaßten Holzfutter s besteht. Die Hülle r ist dabei seitlich so hoch geführt und so gestaltet, daß die Kappe an dem äußeren Rand der Sohle ihre Führung erhält. Zum Abnehmen der Kappe dient ein Handgriff t. Auf die untere Fläche dieser Kappe wird zum Zusammenpressen von Brandsohle und Oberleder bzw. zum Aufpressen des Bodens und der Laufsohle in der oben beschriebenen Weise ein entsprechender Druck ausgeübt, der sich vermöge des Futters gleichmäßig über die ganze Sohle verteilt.
  • Soll die Sohle zwecks Erneuerung abgelöst werden, so wird der aus Abb.5 ersichtliche Schlüssel ta, dessen Kante v zugesehärft und mit einem Schlitz w versehen ist, so zwischen Laufsohle urid Boden eingeführt, daß der Schlitz den Schaft q jedes der Bolzen umfaßt und somit die Sohle allmählich abgedrückt werden kann.

Claims (1)

  1. P:1'rLNT-ANSPRLtCHR: i. Schuhwerk, bei welchem die Laufsohle und die Laufflecke des Absatzes angeschraubt sind, nach Patent 3ö8872, dadurch gekennzeichnet, daß der als an sich bekannter zugespitzter Bolzen ausgebildete Schraubenkopf -an einer Ansatzstelle mit einem Bund (p) versehen ist. z. Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Oberleder (e) und Brandsohle (d) nach Verbindung durch die Hohlniete (rx) unter Zwischenfügung einer Dichtungsmasse durch eine aufgesetzte Kappe (r, s) aufeinandergepreßt und dann unter Verwendung der gleichen Kappe nach Einbringen der Schrauben Boden und Laufsoble bzw. Laufflecke, erstere gegebenenfalls unter Einschaltung besonderer Zwischensohlen, aufgepreßt werden.
DEM88566D 1916-07-18 1924-11-09 Schuhwerk und Verfahren zu dessen Herstellung Expired DE421983C (de)

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