DE421993C - Elektrodeneinfuehrung fuer Lichtbogenoefen - Google Patents
Elektrodeneinfuehrung fuer LichtbogenoefenInfo
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- DE421993C DE421993C DES58610D DES0058610D DE421993C DE 421993 C DE421993 C DE 421993C DE S58610 D DES58610 D DE S58610D DE S0058610 D DES0058610 D DE S0058610D DE 421993 C DE421993 C DE 421993C
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-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/12—Arrangements for cooling, sealing or protecting electrodes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21.N0VEMBER1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE (S58610
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*).
Elektrodeneinführung für Lichtbogenöfen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1922 ab.
Die Erfindung betrifft eine Abdichtungsvorrichtung für die Einführungsstelle- von Elektroden
an Lichtbogenöfen. Es sind in dieser Richtung bereits eine größere Anzahl von
Vorschlägen gemacht worden, die bezwecken, den Austritt der Ofengase an der Einführungsstelle zu vermeiden und damit einerseits die
Zerstörung· der Elektrodenoberfläche an dieser Stelle und auch den starken Abbrand der
ίο Elektroden infolge Zutritts von Sauerstoff in -den Ofenraum zu verhüten. Es ist beispielsweise
vorgeschlagen worden, die Elektroden in verhältnismäßig großem Abstande mit
einem Kühlzylinder zu umgeben, der an beiden Enden mittels nachgiebiger Ringe gegen die
Elektrode abgedichtet ist. Dieser Kühlzylinder wird von einer mit der Klemmvorrichtung für
die Elektrode verbundenen, sich gasdicht an die Elektrode anschließenden Glocke umgeben,
die wiederum durch eine elastische Zwischenlage gegen die Außenwand des Kühlzylinders abgedichtet ist. Mittels Spindeln
können die Elektrode und die Glocke verschoben werden, wobei die ganze Verstell-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Walther Mareth in Charlottenburg.
vorrichtung innerhalb eines weiteren, äußeren Zylinders angeordnet ist. Die Einrichtung hat
den Nachteil, daß die einzelnen Dichtungsstellen derart unzugänglich angeordnet sind,
daß bei ihrer Beschädigung die gesamte Einführungsvorrichtung einschließlich des fest gelagerten
Kühlzylinders abgebaut werden muß. Gemäß der Erfindung ist dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß der die Elektrode unmittelbar
umgebende Kühlzylinder diese verhältnismäßig gut passend, jedoch ohne Abdichtung
dagegen umgibt und die an der Elektrodenfassung befestigte Glocke gegen einen mit dem Kühlzylinder gasdicht verbundenen
Mantel durch eine von außen leicht zugängliche Stopfbüchse abgedichtet ist. Diese
Abdichtung kann dadurch noch verbessert werden, daß die Glocke an ihrem freien Rande
mit einer von außen nachstellbaren Abdichtungsvorrichtung versehen, ist, die sich einerseits
gegen den Kühlzylinder, andererseits gegen den Mantel anlegt und somit die Ofengase
von der unmittelbaren Berührung der Stopfbüchse abhält.
Bei der neuen Einrichtung sind sämtliche Dichtungsmittel ohne weiteres von außen
nachstellbar. Für eine · Auswechselung des Packungsmaterials ist die äußere Stopfbüchse
ohne weiteres zugänglich; für den Ersatz des inneren Dichtungsringes braucht nach Lösung
der Stopfbüchse die Glocke nur entsprechend hochgezogen zu werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen Abb. 1 teilweise eine Ansicht, teilweise einen Längsschnitt durch
die Einführungsvorrichtung, Abb. 2 eine Einzelheit ebenfalls im Längsschnitt und vergrößertem
Maßstab.
Die Elektrode e ist durch eine Öffnung ο
in der Ofendecke d durch diese hindurchgeführt
und wird von einer Klemmvorrichtung k gehalten, die an einem in Richtung der Elektrodenachse
verstellbaren Tragarm t befestigt ist. Auf der Ofendecke ist zunächst eine
Dichtungsplatte / und darauf eine Lage Isoliermaterial / angeordnet, gegen die sich ein
Kühlzylinder ζ stützt, der von einer äußeren Tragkonstruktion r gehalten wird. Der Kühlzylinder
ist ebenfalls unter Zwischenlage von Isolationsmaterial / mit der Tragkonstruktion
verbunden. Es wird auf diese Weise ein Erdschluß von der Elektrode über den Kühlzylinder
und die Tragkonstruktion vermieden. Der Kühlzylinder umgibt die Elektrode möglichst
eng passend. Über ihm ist eine Glocke g angeordnet, die an der Klemmvorrichtung k
für die Elektrode derart befestigt ist, daß sie sich an diese gasdicht anschließt. Die Glocke
ist mit zwei Wandungen W1, W2 versehen und
verschiebt sich ihrerseits in einem äußeren Mantel m; dieser ist an seinem oberen Ende
zu einer Stopfbüchse b ausgebildet, deren Dichtungsmaterial dx sich gegen die äußere
Glockenwand W1 anlegt. Die unteren Ränder der zylindrischen Wandungen W1, w« sind gegeneinander
versteift und mit je einem daran befestigten Dichtungsring rv r2 versehen, wie
Abb. 2 besonders erkennen läßt. Unterhalb dieser Dichtungsringe sind Ringpackungen
P1, pz angeordnet, die durch einen Druckring
d% mit konischen Oberflächen gegen den äußeren Mantel m und die Außenwandung
des Kühlzylinders ζ angepreßt werden. Der Druckring d2 wird durch eine Anzahl um
den Umfang verteilter Spannschrauben s gehalten. Beim Anziehen der auf der Oberseite
der Glocke g angeordneten Muttern ti werden der Druckring d2 gehoben und die Packungen
pv P2 gegen ihre Widerlager gedrückt.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Elektrodeneinführung für Lichtbogenofen mit festem, die Elektrode umgebenden Kühlzylinder und an dem Elektrodenträger gasdicht befestigter, gegen die Außenseite des Kü'hlzylinders abgedichteter Glocke, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlzylinder ohne Dichtung die Elek- go trode möglichst eng anschließend umgibt und von einem fest angeordneten Mantel umgeben ist, in dem sich die Glocke mittels einer von außen zugänglichen Stopfbüchse führt.
- 2. Elektrodeneinführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke mit einer von außen nachstellbaren Dichtungsvorrichtung versehen ist,. die sie sowohl gegen den Kühlzylinder als auch gegen den Mantel abdichtet.
- 3. Elektrodeneinführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke doppelwandig ausgeführt ist und in dem Ringraum sich bis zur Außenseite der Glocke erstreckende Spannschrauben vorgesehen sind, die mittels eines Druckringes das Packungsmaterial der Dichtungsvorrichtung gegen die Wandungen nachstellbar andrücken.
- 4. Elektrodeneinführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ruhenden Teile zur Abdichtung und Kühlung der Elektrode isoliert befestigt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58610D DE421993C (de) | 1922-01-15 | 1922-01-15 | Elektrodeneinfuehrung fuer Lichtbogenoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58610D DE421993C (de) | 1922-01-15 | 1922-01-15 | Elektrodeneinfuehrung fuer Lichtbogenoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE421993C true DE421993C (de) | 1925-11-21 |
Family
ID=7492667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES58610D Expired DE421993C (de) | 1922-01-15 | 1922-01-15 | Elektrodeneinfuehrung fuer Lichtbogenoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE421993C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029103B (de) * | 1956-09-01 | 1958-04-30 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Elektroden-Tieffassung mit einem kuehlbaren Schutzmantel |
| FR2467368A1 (fr) * | 1979-10-11 | 1981-04-17 | Heurtey Metallurgie | Installation de rechauffage en poche d'acier liquide sous atmosphere protectrice, dans laquelle chaque electrode de chauffage est disposee dans un logement mobile etanche |
| WO1998053643A1 (en) * | 1997-05-23 | 1998-11-26 | Hatch Associates Ltd. | Electrode seal and holder therefor |
-
1922
- 1922-01-15 DE DES58610D patent/DE421993C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029103B (de) * | 1956-09-01 | 1958-04-30 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Elektroden-Tieffassung mit einem kuehlbaren Schutzmantel |
| FR2467368A1 (fr) * | 1979-10-11 | 1981-04-17 | Heurtey Metallurgie | Installation de rechauffage en poche d'acier liquide sous atmosphere protectrice, dans laquelle chaque electrode de chauffage est disposee dans un logement mobile etanche |
| WO1998053643A1 (en) * | 1997-05-23 | 1998-11-26 | Hatch Associates Ltd. | Electrode seal and holder therefor |
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