DE4220191C2 - Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten - Google Patents
Strickmaschine mit Doppel-V-NadelbettenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strickmaschine mit
Doppel-V-Nadelbetten, bei der zwei Nadelbetten mit einander
gegenüberliegend angeordneten Spitzen auf zwei Nadelbetten
angeordnet sind, deren Spitzen einander gegenüberliegend
angeordnet sind.
Aus der japanischen Patentveröffentlichung Nr. Hei 1-57 173 ist eine Strickmaschine mit dachförmig angeordneten
Nadelbetten bekannt, bei der zwei Nadelbetten mit einander im Winkel
gegenüberliegenden Nadelköpfen über zwei Nadelbetten angeord
net ist, deren Nadelköpfe ebenfalls im Winkel gegenüberlie
gend angeordnet sind. In dieser Flachstrickmaschine mit V-
förmigen Betten ist ein oberes Bett symmetrisch an einem un
teren Bett gehaltert und das untere Bett ist am rechten und
am linken Ende an einem Rahmen gehaltert, so daß eine Hin-
und Herbewegung eines Schlittens, der Schlösser zur Betäti
gung der Nadeln des unteren Betts trägt, nicht behindert
wird. Daher ist zu erwarten, daß das Nadelbett in seinem
mittleren Bereich nach unten durchgebogen wird, der Fußbe
reich des Nadelbetts sich absenkt und die Ausfahrrichtung der
Nadeln nach oben ausgelenkt ist. Um dies zu verhindern, wurde
in Betracht gezogen, an dem Schlitten ein Stützglied für das
obere Nadelbett anzubringen, so daß bei Bewegung des Schlit
tens das Nadelbett durch eine am Stützglied vorgesehene Rolle
immer in einer vorgesehenen Position gehalten wird.
Bei dieser Vorrichtung wird jedoch die Biegung des oberen Na
delbettes durch den Schlitten aufgenommen und durch den Auf
bau der Vorrichtung wird eine Biegung des Nadelbettes selbst
nicht verhindert. Desweiteren ist ein komplizierter Aufbau
für den Schlitten erforderlich.
Weiterhin wird auch kein Hinweis auf eine Anordnung gegeben,
die ein Durchbiegen des oberen Nadelbettes selbst verhindern
würde, oder eine Einrichtung, die zur exakten Einhaltung des
zwischen den oberen und unteren Nadelbetten gebildeten Win
kels dient.
In der DE-Patentschrift 1 41 299 ist eine Flachstrickmaschine
gezeigt, bei der insgesamt 6 Nadelbetten vorgesehen sind. Je
weils 3 Nadelbetten sind in symmetrischer Anordnung zu den
übrigen 3 Nadelbetten beidseits der Strickstelle vorgesehen.
Zwischen einem oberen und einem mittleren Nadelbett ist ein
nicht näher erläutertes Zwischenelement erkennbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Strickma
schine mit Doppel-V-Nadelbetten aufzuzeigen,
bei der auf einfache Weise bei den oberen Nadelbetten keine Biegung auf
tritt und der zwischen den oberen sowie unteren Nadelbetten ge
bildete Winkel jederzeit aufrechterhalten werden kann.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich aus Patentanspruch 1 und
5. Unteransprüche zeigen bevorzugte Ausführungsformen der Er
findung.
Erfindungsgemäß wird eine Strickmaschine mit Doppel-V-Nadel
betten vorgeschlagen, bei der in einem Nadelbett, in dem meh
rere Reihen von Nadelblechnuten in einer unteren Nadelbettba
sis angeordnet sind, untere Nadelbleche in die Nadelblechnu
ten eingelegt sind und zwischen den unteren Nadelblechen je
weils ein Nadelkanal gebildet ist, wobei ein Teil der unteren
Nadelbleche nach oben erweitert ist, dieser sich nach oben
erstreckende Bereich als Tragglied für das obere Nadelbett
dient, an diesem Tragglied für das obere Nadelbett ein Befe
stigungsglied zum Halten der oberen Nadelbettbasis vorgesehen
ist, und eine obere Nadelbettbasis über dem unteren Nadelbett
durch das Tragglied für das obere Nadelbett gehaltert ist.
Bei den unteren Nadelblechen, die in die Nadelblech
nuten der unteren Nadelbettbasis eingesetzt sind, wird
der Nadelkanal des unteren Nadelbettes jeweils zwi
schen den unteren Nadelblechen gebildet. Das untere
Nadelblech bildet eine Seitenwand des Nadelkanals und
erstreckt sich nach oben, wobei der sich nach oben er
streckende Bereich als Tragglied für die Basis des obe
ren Nadelbetts dient und die Basis des oberen Nadel
betts an diesem gehaltert und durch ein Fixierglied bzw.
Befestigungsglied gehalten wird. Dabei wird ein durch
einen keilförmigen Kopf und eine keilförmige Kerbe an
der Unterfläche der oberen Nadelbettbasis gebildeter
Schwalbenschwanz von einer Kerbe, die in einer Ober
kante des Nadelbleches vorgesehen ist, und einem keil
artigen Ende eines Halte- bzw. Fixiergliedes, das an der
Oberkante des Nadelbleches gehaltert ist, gehalten. Das
Halteglied wird durch eine Klemmschraube angezogen,
wodurch das Nadelblech und die obere Nadelbettbasis
fest miteinander verbunden sind. Durch diese Fixierung
wird die obere Nadelbettbasis durch das untere Nadel
blech von unten her in vorgegebenen Abständen in
Querrichtung zur Strickrichtung gehaltert.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung sind Nadelbleche in mehrere Reihen
von Nadelblechnuten eingesetzt, die in einer unteren
Nadelbettbasis vorgesehen sind, die Nadelbleche sind
nach oben fortgesetzt und bilden obere Nadelkanal
wände, Abstandhalter für die Nadelbleche sind zwi
schen den oberen Nadelkanalwänden gehalten und ein
oberes Nadelbett wird von den oberen Nadelkanalwän
den und den Nadelblechabstandhaltern gebildet.
Ein Teil der in die Nadelblechnuten, die in der unteren
Nadelbettbasis vorgesehen sind, eingesetzten Nadelble
che dient zum Verbinden der Nadelbleche des oberen
Nadelbettes mit den Nadelblechen des unteren Nadel
bettes. Da die Nadelblechabstandhalter zwischen die
Nadelbleche des oberen Bettes eingesetzt sind, ist der
Abstand zwischen den einander benachbarten Nadel
blechen konstant und die oberen Flächen der Nadel
blechabstandhalter bilden die Unterfläche des Nadel
kanals zur Aufnahme einer Nadel. Demgemäß sind die
oberen und unteren Nadelbetten in Verbindung mitein
ander aufgebaut und der zwischen ihnen gebildete Win
kel bleibt immer konstant.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfin
dung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des an einer
Seite einer Mittellinie gelegenen Gesamtaufbaus einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2a und 2b eine Seitenansicht in Längsrichtung bzw.
eine vergrößerte Draufsicht eines Kopfbereiches einer
unteren Nadelbettbasis;
Fig. 3a, 3b und 3c Seitenansichten und eine Schnittdar
stellung eines unteren Nadelbleches, wobei Fig. 3a ein
Beispiel mit einem Trag- bzw. Stützglied für die obere
Nadelbettbasis, Fig. 3b ein Beispiel ohne Tragglied für
die obere Nadelbettbasis und Fig. 3c eine Schnittdar
stellung entlang der Linie C-C in Fig. 3a ist;
Fig. 4a und 4b eine obere Nadelbettbasis in Seiten- bzw.
vergrößerter Draufsicht des Kopfbereiches;
Fig. 5a und 5b eine Seitenansicht und eine Vorderan
sicht eines oberen Nadelbleches;
Fig. 6 eine Schnittdarstellung entlang der Linie VI-VI
in Fig. 9;
Fig. 7 eine Schnittdarstellung entlang der Linie VII-
VII in Fig. 9;
Fig. 8 eine Schnittdarstellung entlang der Linie VIII-
VIII in Fig. 9;
Fig. 9 eine Schnittdarstellung entlang der Linie IX-IX
in Fig. 6;
Fig. 10a und 10b eine Seitenansicht und eine Unteran
sicht einer Stehplatine;
Fig. 11 eine Seitenansicht einer Kulierplatine;
Fig. 12 eine Seitenansicht eines Platinenabstandhal
ters;
Fig. 13a, 13b und 13c Draufsicht, Seitenansicht und
Rückansicht einer Abschlagplatine;
Fig. 14 eine schematische Seitenansicht einer Seite
des Gesamtaufbaues einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 15a und 15b eine Seitenansicht eines Nadelbleches
sowie eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B in
Fig. 15a;
Fig. 16 die Seitenansicht eines Nadelblechabstandhal
ters;
Fig. 17 eine Draufsicht auf einen endlosen U-förmi
gen Kamm;
Fig. 18 die Vorderansicht einer Balkenbefestigung;
Fig. 19 eine Schnittdarstellung entlang der Linie XI-
XI in Fig. 20;
Fig. 20 eine Schnittdarstellung entlang der Linie XX-
XX in Fig. 19;
Fig. 21a und 21b Seitenansicht und Unteransicht einer
Stehplatine;
Fig. 22 die Seitenansicht einer Kulierplatine; und
Fig. 23 die Seitenansicht eines Stehplatinenabstand
halters.
Bei der erfindungsgemäßen Strickmaschine handelt
es sich um eine Strickmaschine mit vier Nadelbetten, bei
der ein oberes Nadelbett 2 über einem unteren Nadel
bett 1 mit einander in einem Winkel gegenüberliegen
den Spitzen angebracht ist. Die Vorrichtung ist links und
rechts einer Mittellinie X-X, die durch einen Arbeitsbe
reich läuft, an dem die Kopfbereiche der Nadelbetten 1
und 2 konzentriert sind, symmetrisch angeordnet (Fig. 1).
Das obere Nadelbett 2 wird von einem unteren Na
delblech 3A des unteren Nadelbetts 1 getragen. Eine
untere Nadelbettbasis 4 ist in ähnlicher Weise wie bei
einem herkömmlichen Nadelbett mit mehreren Nadel
kanälen 5 versehen. Nadelbleche 3A und 3B sind in den
unteren Bereich des Kanals 5 eingesetzt und beide wer
den beispielsweise dadurch fixiert, daß ein Draht 9
durch Kerben 7 und 8 geführt wird, die in der Nadelbett
basis 4 bzw. in den unteren Nadelblechen 3A und 3B vor
gesehen sind. Das untere Nadelblech 3A ist ein platten
förmiges Bauglied, das aus einem unteren Nadelfüh
rungsbereich 10, der sich vom Kopf bis zum Ende des
unteren Nadelbetts 1 erstreckt, einem oberen Nadel
tragglied 11 an einem vorgezogenen Abschnitt, der sich
oberhalb des Kopfes erstreckt und einem Tragglied 12
für die obere Nadelbettbasis besteht, das am oberen
Rand eines hinteren Nadelblechbereiches, wie in Fig. 3a
gezeigt, positioniert ist und das mit einem Einführloch
15 zum Einführen eines Fixierstabes 14 einer Fixierein
richtung, die weiter unten beschrieben wird, einem Pla
tinentragloch 16, einer Führungsnut 17 für das Nadel
blatt und Drahteinführlöchern 18A, 18B und 18C etc.
versehen ist. Eine Tragfläche 20 zum Stützen bzw. Tra
gen einer oberen Nadelbettbasis 19 ist am Tragglied 12 b
für die obere Nadelbettbasis schräg vorgesehen und in
Verlängerung der Tragfläche 20 ist eine keilförmige
Kerbe 21 angeordnet. Beim Aufbau des unteren Nadel
bleches 3B, das in Fig. 3b gezeigt ist, ist das Tragglied 12
für die obere Nadelbettbasis, das beim Nadelblech 3A
im Erweiterungsbereich oberhalb des Kopfes angeord
net ist, nicht vorhanden.
Die unteren Nadelbleche 3A und 3B sind in die Nadel
blechnuten 5 des unteren Nadelbettes 4 abwechselnd
oder abwechselnd in dem Verhältnis eingesetzt, daß 3A
in einem vielfachen der Anzahl von 3B vorliegt, die un
tere Nadelbettbasis 4 und die Nadelbleche 3A und 3B sind
wie vorstehend beschrieben befestigt und zwischen den
unteren Nadelblechen 3A und 3B ist ein Nadelkanal 22
ausgebildet. In den Nadelkanal 22 ist eine untere Nadel
23 verschieblich eingeführt.
Das obere Nadelbett 2 ist mittels einer Halteeinrich
tung 13 auf nachfolgend beschriebene Weise am unte
ren Nadelbett 1 befestigt. Die Halteeinrichtung 13 um
faßt Verbindungseinrichtungen, die einen keilförmigen
Kopf 24 sowie eine keilförmige Kerbe 25 umfassen, die
zum Verbinden der oberen Nadelbettbasis 19 mit dem
Tragglied 12 des unteren Nadelbleches 3A dienen, so
wie Halte- und Fixiereinrichtungen, zu denen ein Halte
glied 26 zählt.
Die obere Nadelbettbasis 19 wird auf die Tragflächen
20 der Tragglieder 12 an den unteren Nadelblechen 3A
aufgesetzt und der keilförmige Kopf 24 an der Spitze
der oberen Nadelbettbasis 19 wird in die keilförmige
Kerbe 21 im unteren Nadelblech 3A eingesetzt. Die
Kerbe 25 ist an einer dem Ende des Traggliedes 12
gegenüberliegenden Position an der oberen Nadelbett
basis 19 angeordnet und ein keilförmiges Ende 27, das
an einer Kante des Haltegliedes 26 vorgesehen ist, wel
ches sich quer zur Strickrichtung der Strickmaschine
erstreckt, wird mit der Kerbe 25 in Eingriff gebracht,
während dessen anderes Ende mit dem Tragglied 12 für
die obere Nadelbettbasis am unteren Nadelblech 3A in
Berührung steht. In dem Fixierstab 14, der sich in Quer
richtung zur Strickrichtung erstreckend in das Einführ
loch 15 des unteren Nadelbleches 3A eingeführt ist, ist
durch das Halteglied 26 ein Bolzen 29 eingeschraubt.
Durch das Festziehen des Bolzens 29 ist ein Schwal
benschwanzabschnitt 30 zwischen dem keilförmigen
Kopf 24 und der Kerbe 25 zwischen der keilförmigen
Kerbe 21 des unteren Nadelbleches 3A und dem keilför
migen Ende 27 des Haltegliedes 26 festgeklemmt, so daß
die obere Nadelbettbasis 19 an den unteren Nadelble
chen 3A befestigt ist.
Die obere Nadelbettbasis 19 und ein oberes Nadel
blech 33 sind in Fig. 4 bzw. Fig. 5 dargestellt. In der
oberen Nadelbettbasis 19 sind mit derselben Teilung
und derselben Phase wie in der unteren Nadelbettbasis
4 Nadelblechnuten 32 vorgesehen, in die die oberen
Nadelbleche 31 eingeführt werden.
Sie werden beispielsweise fixiert, indem ein Draht 36
zwischen einer Kerbe 34, die im oberen Bereich des
Kopfes der oberen Nadelbettbasis 19 vorgesehen ist,
und einer Kerbe 35, die im unteren Bereich des Kopfes
des oberen Nadelbleches 33 angeordnet ist, durchge
führt wird. Ein oberer Nadelkanal 37 ist zwischen den
jeweils benachbart angeordneten oberen Nadelblechen
33 vorgesehen, in dem eine Nadel 38 verschieblich ein
geführt ist.
Das Nadeltragglied 11 für die obere Nadel an den
unteren Nadelblechen 3A und 3B hat exakt dieselbe Form.
Am Nadeltragglied 11 für die obere Nadel sind ein Pla
tinenabstandshalter 41, eine Platine 42, eine Stehplatine
43, eine Abschlagplatine 44 etc. angeordnet. Die Details
dieser Einrichtungen werden nachfolgend unter Bezug
auf Fig. 2, 3 sowie 6 bis 13 erläutert. Der Platinenab
standhalter ist an einer Schulter 45 angeordnet, die am
Tragglied 11 für die obere Nadel der unteren Nadelble
che 3A und 3B vorgesehen ist. Der Platinenabstandhalter
41 (Fig. 12) hat eine U-förmige Drahteinführkerbe 46 im
unteren Abschnitt seines rückwärtigen Bereiches, eine
Ausnehmung 48, mit der ein Streifen 47 zum Fixieren
eines Nadelblechabstandhalters 67 in Eingriff gebracht
werden kann, die an der Oberkante des Platinenab
standhalters 41 vorgesehen ist, sowie einen umgeboge
nen Bereich 49, der sich von seinem Kopfbereich nach
unten erstreckt und zum Halten der unteren Nadel 23
an ihrer Endkante dient. Die Kerbe 46 im hinteren Be
reich des Platinenabstandhalters 41 wird an einer ver
breiterten Schulter 50 (Fig. 3 und 6) des Traggliedes 11 für
die obere Nadel angeordnet, so daß die Kerbe 46 mit
einem in ein Drahteinführloch 18B in den unteren Na
delblechen 3A und 3B eingeführten Draht 51 in Eingriff
gebracht wird. Eine Ausnehmung 52 im unteren Kopf
bereich wird mit einem Draht 53 in ähnlicher Weise wie
vorstehend beschrieben in Eingriff gebracht und am
Tragglied 11 für die obere Nadel befestigt.
Durch die Befestigung des Platinenabstandhalters 41
an dem Tragglied 11 für die obere Nadel ist zwischen
dem Abstandhalter 41 und der Oberseite des Tragglie
des 11 durch einen oberen Absatz 54 (Fig. 3c) am Trag
glied 11 ein Abstand gebildet, in den eine Stehplatine 43
eingeführt wird (Fig. 7). Der Absatz 54 erstreckt sich bis
zur Spitze des Kopfes der unteren Nadelbleche 3A und 3B
und die Platine 43 wird im Spitzenbereich des Kopfes
eingesetzt. Die Stehplatine 43 hat, wie in Fig. 10 gezeigt,
die Form einer länglichen Platte, bei der ein verjüngter
bzw. dünnerer Bereich in der Nähe des Endabschnittes
geringfügig gebogen ist, wodurch die Stehplatine 43
beim Einführen in den vom Absatz 54 gebildeten Raum
durch das Auftreten eines Gleitwiderstandes nicht un
vorsichtig bzw. übermäßig leicht zu bewegen ist. An
einen Kopf mit einer nach unten gerichteten Eingriffs
kerbe 56 anschließend ist ein Fuß 55 ausgebildet. Die
konkave Eingriffskerbe 56 wird mit einem Eingriffsvor
sprung 57, der konvex an der Oberkante der Platine 42
vorgesehen ist, in Eingriff gebracht. In ähnlicher Weise
wie die Stehplatine 43 wird auch die Platine 42 in den
selben, vom Absatz 54 an der Spitze des Kopfes der
unteren Nadelbleche 3A und 3B gebildeten Freiraum ein
geführt und eine Kippachse 58, die im Endbereich des
selben vorgesehen ist, wird in das Platinentragloch 16
eingeführt, das im Kopf der unteren Nadelbleche 3A und
3B vorgesehen ist und in Berührung mit einem Absatz
am äußersten Ende des Kopfes in Fortsetzung des obe
ren Absatzes gebohrt ist, so daß die Platine 42 kippbar
gehaltert ist. Die Platine 42 weist Winkelbereiche 59, 60
und 61 auf, die mit einer Platinenmasche vertikal zum
Kopf in Berührung stehen.
An der der Schulter 45 gegenüberliegenden Seite des
Traggliedes 11 für die obere Nadel ist eine Führungsnut
64 vorgesehen, in der ein Maschenübertragungshebel 63
der oberen Nadel 38 verschieblich bewegt wird, und die
Abschlagplatine 44 ist verschieblich an der Seite der
Führungsnut 64 vorgesehen, wobei sie auf den Drähten
51 und 53 plaziert ist. Am hinteren Ende eines Schaftes
65 in Form einer flachen Platte ist an der Abschlagplati
ne 44 ein Winkelstück 66 vorgesehen, auf dem die obere
Nadel 38 aufgesetzt wird. Am Kopf der Abschlagplatine
44 ist ein rechteckiger Schleifenhalter 67 angeordnet.
Ein Exzenter eines nicht dargestellten Schlittens wird
mit dem Fuß- bzw. Winkelstück 66 der Abschlagplatine
44 in Berührung gebracht, so daß diese nach vorne be
wegt wird und entlang der oberen Nadel 38 wieder
zurück bewegt wird. Das Winkelstück 66 der Abschlag
platine 44 und der Fuß 55 der Stehplatine 43 sind in den
Spalt am Tragglied 11 für die obere Nadel eingesetzt,
wobei kammartige Nadelblechabstandhalter 67 gegen
überliegend angeordnet sind, so daß die Positionen der
selben zur Einhaltung eines exakten Abstandes genau
aufrechterhalten werden.
Während des Strickbetriebes auf der erfindungsge
mäßen Strickmaschine werden die Nadeln der Nadel
betten 1 und 2 von nicht dargestellten Exzentern an
Schlitten, die dem unteren Nadelbett 1 und dem oberen
Nadelbett 2 jeweils zugeordnet sind, betätigt. Im oberen
Nadelbett 2 wird die Abschlagplatine 44 gemeinsam mit
der oberen Nadel 38 in Übereinstimmung mit dem Be
trieb der unteren Nadel vorwärts und rückwärts be
wegt, um zu verhindern, daß die untere Nadel 23 in ihrer
Vor- und Rückwärtsbewegung behindert wird.
Gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Er
findung werden Nadelbleche in Nadelblechnuten einge
setzt, die in der unteren Nadelbettbasis vorgesehen sind,
und der Nadelkanal wird zwischen den Nadelblechen
zur Bildung des Nadelbettes gebildet, bei dem ein Ab
schnitt der unteren Nadelbleche sich nach oben er
streckt, wobei dieser sich nach oben erstreckende Be
reich als Halteglied für das obere Nadelbett dient. Die
Halteeinrichtung zum Fixieren der oberen Nadelbett
basis ist am Tragglied für das obere Nadelbett vorgese
hen und die obere Nadelbettbasis wird von diesem
Tragglied oberhalb des unteren Nadelbettes gehaltert.
Mit dieser Anordnung wird das obere Nadelbett an der
Nadelbettbasis durch die Nadelbleche des unteren Na
delbettes gehaltert. Da die Nadelbleche des unteren Na
delbettes mit einer Teilung angeordnet sind, deren Ab
stände groß genug sind, daß genug Raum zum Einfüh
ren von Bolzen für die Halteeinrichtung in Querrichtung
zur Strickrichtung der Strickmaschine vorhanden ist,
wird die obere Nadelbettbasis von unten her mit einer
sehr hohen Dichte von Haltepunkten getragen, so daß
das Durchhängen des Mittelbereiches aufgrund des Ei
gengewichtes des Nadelbettes und damit eine Krüm
mung des Nadelbettes verhindert wird.
Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfin
dung beschrieben, bei der der zwischen dem oberen
Nadelbett und dem unteren Nadelbett bestehende Win
kel immer sicher aufrechterhalten werden kann.
Fig. 14 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem links
und rechts einer Mittellinie X-X obere Nadelbetten 102
und untere Nadelbetten 101 symmetrisch dachförmig
angeordnet sind, wobei in der Figur nur die linke Hälfte
dieser Anordnung gezeigt ist.
Im unteren Nadelbett 101 sind Nadelbleche 105 in
eine Reihe von mehreren Nadelblechnuten 104 einge
setzt, die in einer Nadelbettbasis 103 vorgesehen sind, so
daß zwischen den Nadelblechen 105 ein Nadelkanal 106
gebildet wird. Die Nadelbleche 105 und die Nadelbett
basis 103 werden beispielsweise dadurch miteinander
verbunden, daß durch Kerben 107 und 108, die jeweils in
der Basis bzw. im Nadelblech vorgesehen sind, ein
Draht 109 geführt wird. Das Nadelblech 105 ist ein plat
tenähnliches Bauteil, das aus einer unteren Nadelkanal
wand 110, die sich vom Kopf bis zum Fuß des unteren
Nadelbettes 101 erstreckt, einem über dem Kopf ange
ordneten Winkelbereich 111 und einer oberen Nadel
kanalwand 112 zusammengesetzt ist, die, wie in Fig. 15
gezeigt, sich nach hinten über die untere Nadelkanal
wand 110 erstreckt. Ein Schwalbenschwanz 113 und ein
Haken 114 dienen als Halteeinrichtungen, wenn die Na
delbleche 105 nebeneinanderliegend angeordnet wer
den. Diese Einrichtungen sind im unteren Bereich der
oberen Nadelkanalwand 112 nach unten ragend ange
ordnet. Das Nadelblech 105 ist mit Löchern 116, 117 und
118 zum Einführen von Drähten versehen, die zum Fi
xieren eines Nadelblechabstandhalters 115 dienen so
wie mit Einführlöchern 119 zum Einführen von Drähten
zum Fixieren der oberen und unteren Nadeln, einer
Stehplatine etc.
In die Nadelblechnuten 104 der unteren Nadelbettba
sis 103 wird eine größere Anzahl von Nadelblechen 105
eingeführt, um die untere Nadelbettbasis 103 und die
Nadelbleche 105 wie vorstehend erwähnt zu fixieren
und so zwischen den Nadelblechen die Nadelkanäle 106
zu bilden. In den Nadelkanal 106 wird verschieblich eine
untere Nadel 120 eingeführt.
Das obere Nadelbett 102 wird auf folgende Art und
Weise über dem unteren Nadelbett 101 angeordnet.
Wie vorstehend beschrieben, werden die Nadelbleche
105 in die Nadelblechnuten 104 eingesetzt, die in einer
Reihe in der Nadelbettbasis 103 des unteren Nadelbet
tes 101 vorgesehen sind, durch den Draht 109 fixiert und
an ihrem Fußende mit der Nadelbettbasis 103 ver
spreizt. Im Spalt zwischen benachbarten oberen Na
delkanalwänden 112 der nebeneinander liegenden Na
delbleche 105 ist ein Nadelblechabstandhalter 115 vor
gesehen. Der Nadelblechabstandhalter 115 ist, wie
Fig. 16 zeigt, an der Spitze eines Kopfes 121 mit einem
Haken versehen, der von einem Draht 122 gehalten
wird, der in das Drahteinführloch 116 des Nadelbleches
105 eingeführt wird. Ein am Fußende vorgesehener Ha
ken 123 wird von einem Draht 124 gehalten, der in das
Drahteinführloch 118 des Nadelbleches 105 eingeführt
ist, und der Nadelblechabstandhalter 115 wird zwischen
den Nadelblechen 105 in einer Stellung gehalten, in der
sein Mittelbereich auf einem Draht 125 aufliegt, der in
das Drahteinführloch 117 eingeführt ist. Ein Endlos
kamm 126 mit rechteckigen Ausnehmungen und Vor
sprüngen ist in den Haken 114 am Fußende der Nadel
bleche 105 eingesetzt (Fig. 17). Eine Kante 129 eines
Stabes 128 mit einem L-förmigen Querschnitt ist an eine
geneigte Fläche 127 des Schwalbenschwanzes 113 ange
setzt, der im unteren Bereich der oberen Nadelkanal
wand 112 vorragend vorgesehen ist. Die Nadelbleche
105 sind in kammähnliche Spalte 130 eingesetzt, die in
einem vertikalen Abschnitt des Stabes 128 vorgesehen
sind. Zwischen einer geneigten Fläche 131 des Schwal
benschwanzes 113 und diesem vertikal ansteigenden
Abschnitt ist ein Draht 132 eingeführt, der in geeigneten
Abständen eingefädelt wird und durch eine Schraube
133 festgeklemmt wird, wodurch der Abstand zwischen
den Nadelblechen 105 exakt eingehalten und somit das
obere Nadelbett 102 gebildet wird. Zwischen den Na
delblechen 105 wird jeweils ein Nadelkanal 134 des obe
ren Nadelbettes 102 gebildet, in den eine obere Nadel
135 eingeführt wird. Das Nadelblech 105 ist mit einer
Halteöffnung 136 versehen, die eine weiter unten be
schriebene Platine 142 schwenkbar haltert.
Im oberen Nadelbett 102 erstrecken sich die Nadel
blechabstandhalter 115 nicht bis in die Nähe des Kopfes
des Nadelbleches 105. Ein Platinenabstandhalter 141,
eine Platine 142, eine Stehplatine 143, eine Abschlagpla
tine 144 etc. sind von der Spitze des Nadelblechabstand
halters 115 bis zum Kopf des unteren Nadelbettes 101
angeordnet. Die Einzelheiten dieser Einrichtungen wer
den nachfolgend unter Bezug auf Fig. 14 und 18 bis 23
erläutert.
Der Platinenabstandhalter 141 ist an einem Absatz
145 (Fig. 15b) angeordnet, der am Kopf der oberen
Nadelkanalwand 112 des Nadelbleches 105 vorgesehen
ist. Der Nadelblechabstandhalter (Fig. 23) ist mit einer
U-förmigen Drahteinführkerbe 146 in seinem unteren
Fußbereich versehen, einer Eingriffskerbe 148, die an
seiner Oberkante einen Streifen 147 aufnimmt, und ei
nem umgebogenen Bereich 149 zum Halten der unteren
Nadel 120, der, sich vom Kopf nach unten erstreckend,
an seiner Endkante vorgesehen ist. Der Platinenab
standhalter 141 ist an einer erweiterten Schulter 150
angeordnet, wobei die Drahteinführkerbe 146 des Fu
ßes an der oberen Nadelkanalwand 112 angeordnet
wird und mit einem Draht 151, in Eingriff gebracht wird,
der durch die Einführlöcher 116 in den Nadelblechen
105 geführt wird. Eine Ausnehmung 152 im unteren Be
reich des Kopfes steht mit einem Draht 153 entspre
chend dem Draht 151 in Eingriff und ist an der oberen
Nadelkanalwand 112 befestigt.
Durch die Befestigung des Platinenabstandhalters 141
an der oberen Nadelkanalwand 112 ist zwischen diesem
und der Oberkante der Nadelkanalwand 112 durch ei
nen oberen Absatz 154 der Wand 112 ein Abstand gebil
det, in den die Stehplatine 143 eingeführt wird (Fig. 19).
Der Absatz 154 erstreckt sich zur Spitze des Kopfes des
Nadelbleches 105 und die weiter unten beschriebene
Platine 142 wird an der Spitze dieses Kopfes eingesetzt.
Die Stehplatine 143 hat, wie in Fig. 21 dargestellt, die
Form einer langgestreckten Platte, bei der ein verjüng
ter bzw. dünnerer Bereich geringfügig winkelförmig ab
gebogen ist, so daß durch den beim Einführen der Steh
platine 143 in den vom Absatz 154 gebildeten Spalt
entstehenden Schiebewiderstand ein vorsichtiges Han
tieren erforderlich wird. Oben an der Stehplatine ist ein
Fuß 155 ausgebildet und am Kopf derselben eine nach
unten gerichtete konkave Eingriffskerbe. Die Eingriffs
kerbe 156 wird mit einem konvexen Eingriffsvorsprung
157 in Eingriff gebracht, der an der Oberkante der Pla
tine 142 ausgebildet ist. Ähnlich wie die Stehplatine 143
wird auch die Platine 142 in denselben Spalt eingeführt,
der vom Absatz 154 an der Spitze des Kopfes des Na
delbleches 105 gebildet wird, und eine im Fußbereich
vorgesehene Schwenkachse 158 wird in die Halteöff
nung 136 eingeführt, die im Kopf des Nadelbleches 105
vorgesehen ist und in Kontakt mit einem Absatz an der
Spitze des Kopfes steht, der den oberen Absatz 154
fortsetzt, wodurch die Platine 142 schwenkbar bzw.
kippbar gehaltert ist. Die Platine 142 verfügt über Win
kelbereiche 159, 160 und 161 mit einem Platinenhenkel
in vertikaler Richtung des Kopfes.
Eine Führungsnut 164, in die ein Maschenübertra
gungshebel 163 der oberen Nadel 135 verschieblich ein
geführt ist, ist an der dem Absatz 145 gegenüberliegen
den Seite der oberen Nadelkanalwand 112 vorgesehen,
und die Abschlagplatine ist verschieblich an der Seite
der Führungsnut 164 in der Stellung angeordnet
(Fig. 15b und Fig. 21), in der, wie in Fig. 20 gezeigt, die
Drähte 151 und 153 auf dieser angeordnet sind. Die
Abschlagplatine 144 hat am Fußende eines flachen plat
tenförmigen Schaftes 165, auf den die obere Nadel 135
gesetzt wird, ein Fuß- bzw. Winkelstück 166, sowie ei
nen rechteckigen Schleifenhalter 167 an ihrem Kopf. Ein
Haken 168 der oberen Nadel 135 ist oberhalb des
Schleifenhalters 167 angeordnet. Ein Exzenter eines
nicht dargestellten Schlittens kommt mit dem Winkel
stück 166 der Abschlagplatine 144 in Berührung und
ermöglicht so das Vorwärts- und Rückwärtsbewegen
entlang der oberen Nadel 135. Das Winkelstück 166 der
Abschlagplatine 144 und der Fuß 155 der Stehplatine
143 sind in den Spalt der oberen Nadelkanalwand 112
mit dazwischen gelegten kammähnlichen Nadelblech
abstandhaltern 169 eingesetzt, so daß sie ihre Position
und den Abstand jeweils exakt einhalten.
Beim Strickvorgang der Strickmaschine gemäß dieser
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden
die Nadeln der beiden Betten 101 und 102 von nicht
dargestellten Exzentern an Schlitten betätigt, die dem
unteren Nadelbett 101 und dem oberen Nadelbett 102
zugeordnet sind. Im oberen Nadelbett 102 wird die Ab
schlagplatine 144 gemeinsam mit der oberen Nadel 135
in Übereinstimmung mit der Betätigung der unteren
Nadel 120 vor und zurück bewegt, um eine Behinderung
der Vor- und Zurückbewegung der unteren Nadel 120
durch sie zu verhindern.
Die in die Reihe von Nadelblechnuten in der unteren
Nadelbettbasis eingesetzten Nadelbleche erstrecken
sich nach oben und bilden obere Nadelkanalwände, ein
Nadelblechabstandhalter ist zwischen den Nadelble
chen der oberen Nadelkanalwände gehalten und das
obere Nadelbett wird durch die oberen Nadelkanalwän
de und die Nadelblechabstandhalter gebildet. In dieser
Anordnung sind das obere Nadelbett und das untere
Nadelbett in einem Stück durch Nadelbleche verbun
den, die das obere Nadelbett tragen. Daher ist der zwi
schen dem unteren und dem oberen Nadelbett gebildete
Winkel beim Zusammenbau konstant und bedarf keiner
Einstellung. Auch verändert sich der Winkel während
des Gebrauchs der Vorrichtung nicht. Da das obere
Nadelbett mit dem unteren Nadelbett über die gesamte
Breite der Strickmaschine in fester Verbindung steht,
kann ein Durchbiegen des oberen Nadelbettes durch
den Andruck des Schlittens oder ein Durchhängen des
Mittelbereiches durch das Eigengewicht des Nadelbet
tes, das zu einer Krümmung des Nadelbettes führt, ver
hindert wird.
Claims (6)
1. Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten, um
fassend eine untere Nadelbettbasis mit einer Reihe
von Nadelblechnuten, in die untere Nadelbleche
eingeführt sind, zwischen denen Nadelkanäle gebil
det sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bereich
der unteren Nadelbleche (3A) nach oben erweitert
ist, dieser erweiterte Bereich als Tragglied (11) für
ein oberes Nadelbett (2) dient, eine Halteeinrich
tung (13) zum Haltern einer oberen Nadelbettbasis
(19) am Tragglied (11) für das obere Nadelbett vor
gesehen ist, und die obere Nadelbettbasis (19)
durch das Tragglied (11) für das obere Nadelbett
über dem unteren Nadelbett (1) gehaltert ist.
2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das untere Nadelblech (3A) als
plattenartiges Bauglied ausgebildet ist, das einen
vom Kopf bis zum Fuß des unteren Nadelbetts (1)
sich erstreckenden unteren Nadelführungsbereich
(10), ein Tragglied (11) für die obere Nadel in einem
erweiterten Bereich, der über dem Kopf angeord
net ist, sowie ein Tragglied (12) für die obere Nadel
bettbasis (19), das an der Oberkante des Nadelble
ches (3A) angeordnet ist, umfaßt, und daß auf die
sem Tragglied (12) für die obere Nadelbettbasis
(19) eine schräg angeordnete Tragfläche (20) zum
Haltern der oberen Nadelbettbasis (19) sowie eine
keilförmige Kerbe (21), die in Verlängerung der
Tragfläche (20) ausgebildet ist, vorgesehen sind.
3. Strickmaschine nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein erstes, in Anspruch 2 be
schriebenes unteres Nadelblech (3A) und ein zwei
tes unteres Nadelblech (3B), das sich vom ersten
unteren Nadelblech (3A) darin unterscheidet, daß
das zweite untere Nadelblech (3B) kein Tragglied
(12) für die obere Nadelbettbasis (19) aufweist, in
die Nadelblechnuten der unteren Nadelblechbasis
(4) abwechselnd oder in einem bestimmten Verhält
nis wechselnd eingeführt sind.
4. Strickmaschine nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Halteeinrichtung Eingriffs
einrichtungen umfaßt, die einen keilförmigen Kopf
(24) sowie eine keilförmige Kerbe (25), die in der
oberen Nadelbettbasis (19) ausgebildet sind, umfas
sen und die zum Eingriff zwischen der oberen Na
delbettbasis (19) und dem Tragglied (12) für die
obere Nadelbettbasis des unteren Nadelblechs (3A)
dienen, sowie Halte- und Fixiereinrichtungen (13),
die ein Halteglied (26) einschließen.
5. Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten, da
durch gekennzeichnet, daß in mehrere in einer un
teren Nadelbettbasis (103) angeordnete Nadel
blechnuten (104) Nadelbleche (105) eingesetzt sind,
die nach oben erweitert sind und obere Nadelkan
alwände (112) bilden, ein Nadelblechabstandhalter
(115) zwischen den oberen Nadelkanalwänden
(112) gehalten ist und von den oberen Nadelkanal
wänden (112) und dem Nadelblechabstandhalter
(115) ein oberer Nadelkanal gebildet ist.
6. Strickmaschine nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Nadelblech (105) ein platten
artiges Bauteil ist, bestehend aus einer von einem
Kopf- bis zu einem Fußbereich des unteren Nadel
bettes (101) sich erstreckenden unteren Nadelkan
alwand (110), einem sich über dem Kopfbereich er
streckenden Erweiterungsabschnitt, einer oberen
Nadelkanalwand (112), die eine Ebene über der un
teren Nadelkanalwand (110) erreicht und sich nach
rückwärts erstreckt, und daß ein Schwalben
schwanz (113) und ein Haken (114), die als Halte
glieder für nebeneinander angeordnete Nadelble
che (105) dienen, im unteren Bereich der oberen
Nadelkanalwand (112) nach unten ragend vorgese
hen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4244855A DE4244855B4 (de) | 1991-06-18 | 1992-06-19 | Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3173263A JP2687190B2 (ja) | 1991-06-18 | 1991-06-18 | 二段ベッド横編機 |
| JP23724791A JPH0796742B2 (ja) | 1991-08-23 | 1991-08-23 | 二段ベッド横編機 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4220191A1 DE4220191A1 (de) | 1992-12-24 |
| DE4220191C2 true DE4220191C2 (de) | 1996-08-29 |
Family
ID=26495317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4220191A Expired - Lifetime DE4220191C2 (de) | 1991-06-18 | 1992-06-19 | Strickmaschine mit Doppel-V-Nadelbetten |
Country Status (5)
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| EP (1) | EP0519652B1 (de) |
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| ES (1) | ES2088547T3 (de) |
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