DE422164C - Schrittschaltwerk - Google Patents
SchrittschaltwerkInfo
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- DE422164C DE422164C DES64598D DES0064598D DE422164C DE 422164 C DE422164 C DE 422164C DE S64598 D DES64598 D DE S64598D DE S0064598 D DES0064598 D DE S0064598D DE 422164 C DE422164 C DE 422164C
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- spring
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- armature
- stepping mechanism
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- Expired
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000004904 shortening Methods 0.000 claims description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims 1
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- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H63/00—Details of electrically-operated selector switches
- H01H63/16—Driving arrangements for multi-position wipers
- H01H63/18—Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position
- H01H63/20—Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position using stepping magnet and ratchet
Landscapes
- Electromagnets (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Schrittsehaltwerke, insbesondere für Wähler von
Fernsprechanlagen. Bei indirektem Antrieb, bei welchem durch den magnetischen Anzug
eine Feder mit zunehmender Kraft gespannt wird und alsdann bei Unterbrechung des Erregerstromes
mit abnehmender Kraft das Schaltglied bewegt, besteht bei den bisherigen Ausführungen ein Mißverhältnis zwischen der
ίο nach quadratischem Verhältnis zunehmenden Zugkraft des Magneten und der nach einfachem
Verhältnis zunehmenden Federspannung, so daß ein der Anfangsfederspannung angepaßter verhältnismäßig großer Magnet
angewandt werden muß, dessen Anzugskraft am Ende der Ankerbewegung die dann vorhandene Federspannung beträchtlich übersteigt,
wodurch außerdem noch eine durch Schlagwirkung hervorgerufene wesentliche Abnutzung
entsteht.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diese Nachteile durch Anpassung der Zunahme der
Federkraft an die Zunahme der Anzugskraft des Elektromagneten zu beseitigen, indem eine
Federanordnung benutzt wird, deren dem magnetischen Anzug des Ankers entgegenwir-
kende Kraft annähernd um denselben Betrag zunimmt wie die magnetische Zugkraft während
der Ankeranzugsbewegung.
Durch diese Anordnung wird es ermöglicht, gegenüber den bekannten Anordnungen wesentlich
kleinere Magnete anzuwenden.
In Abb. ι bis 5 sind verschiedene Ausführung-sformen
des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Man könnte durch Wahl eines großen Luftspaltes zwischen Anker und Magnetpol die Zunahme
der magnetischen Zugkraft der Zunahme der Federkraft einigermaßen anpassen, doch dies würde eine unzulässige Vergrößerung
der Magnete bedeuten.
Nach der Erfindung wird die Zunahme der Federkraft der Zunahme der Zugkraft des
Magneten angepaßt. In Abb. 1 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher mit zunehmendem
Durchbiegungsweg die Kräfte der Federn /2 und /3 der Reihe nach zur Kraft
der Feder Z1 hinzugefügt werden, indem erst
die Feder Z1 an Feder /2, dann die Feder /2
an Feder /3 zur Anlage kommt und sie mit durchbiegt.
Nach Abb. 2 kann man den Zeitpunkt, von dem aus diese Mitnahme erfolgt, durch veränderliche
Anschläge (Schrauben S1 und S2)
einstellbar machen.
In Abb. 3 ist eine Einrichtung dargestellt, bei welcher das raschere Zunehmen der Federkraft
durch selbsttätige Verkürzung der wirksamen Länge der Feder erreicht wird. Die Feder / legt sich mit zunehmender Durchbiegung
an das in Form einer entsprechenden : Kurve ausgebildete Auflagerstück b an. Der
anliegende Teil nimmt dann an der weiteren , Durchbiegung nicht mehr teil, so daß ge- j
wissermaßen eine kürzere Blattfeder an Stelle J der längeren getreten ist. Da eine kürzere !
Blattfeder gleichen Querschnittes starrer ist, j erfolgt bei geeigneter Form des Auflagers b ·.
die Zunahme der Federkraft entsprechend j rascher als bei einer Feder gleichbleibender
Länge.
Durch Verschieben des Auflagerstückes b, wie dies in Abb. 4 dargestellt ist, kann man
die wirksame Anfangslänge der Feder verändern und damit bewirken, daß die Zunahme
der Federkraft langsamer oder rascher in be- j zug auf die Hebelbewegung erfolgt.
In Abb. 4 ist die Feder an dem Hebel angebracht und stützt sich gegen einen Anschlag
st. Ebenso kann auch bei der An-Ordnung nach Abb. 3 das Stück b allein oder
mit der Feder zusammen in bezug auf den Hebeldrehpunkt verschiebbar gemacht werden.
In Abb. 5 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei welcher ein mit einer
Wälzfläche versehener Hebel gegen die Feder drückt. Bei der Bewegung verschiebt sich
der Angriffspunkt des Hebels in der Weise, daß eine kürzere starrere Feder an einem
längeren Hebelarm angreift. Auch hier läßt sich, wie angedeutet, eine Verstellbarkeit vorsehen.
Claims (7)
1. Schrittschaltwerk, in dem die Triebklinke das Schaltwerk unter dem Einfluß
von Rückstellfedern bei der Rückkehr des Ankers des Schaltmagneten aus der Arbeitsstellung
in die Ruhelage fortschaltet, gekennzeichnet durch eine Federanordnung,
deren dem magnetischen Anzug des Ankers entgegenwirkende Kraft annähernd um denselben Betrag zunimmt wie die
magnetische Zugkraft während der Ankeranzugsbewegung.
2. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere Federn (F3,
F2, Abb. 1), die der Reihe nach vom Anker während seiner Anzugsbewegung erfaßt
und durchgebogen werden.
3. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Blattfeder,
deren wirksame Länge mit zunehmender Durchbiegung durch allmähliches Anlegen an eine Wälzfläche abnimmt.
4. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung
eines mit einer Wälzfläche ausgestatteten Hebels, durch welchen bei zunehmender Durchbiegung sowohl eine Verlängerung
des wirksamen Hebels als auch eine Verkürzung der wirksamen Federlänge erreicht
wird.
5. Schrittschaltwerk nach" Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verschiebbarkeit
der Wälzfläche in der Längsrichtung der Feder eine Einstellung auf eine bestimmte Schnelligkeit der Zunahme
der Federwirkung ermöglicht wird.
6. Schrittschaltwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt
des Beginnes der Mitwirkung jeder einzelnen zusätzlichen Feder (durch Einstellschrauben)
verändert werden kann.
7. Schrittschaltwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch achsiale
Verschiebbarkeit der Feder in bezug auf den Hebeldrehpunkt eine Einstellbarkeit der Kraftzunahme ermöglicht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64598D DE422164C (de) | 1923-12-21 | 1923-12-21 | Schrittschaltwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64598D DE422164C (de) | 1923-12-21 | 1923-12-21 | Schrittschaltwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE422164C true DE422164C (de) | 1925-11-26 |
Family
ID=7497310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES64598D Expired DE422164C (de) | 1923-12-21 | 1923-12-21 | Schrittschaltwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE422164C (de) |
-
1923
- 1923-12-21 DE DES64598D patent/DE422164C/de not_active Expired
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