DE4222000A1 - Brennkraftmaschine mit umlaufenden kolben, als selbsttaetigwirkender, 2-stufiger- 2-scheiben-kreiskolbenmotor - Google Patents
Brennkraftmaschine mit umlaufenden kolben, als selbsttaetigwirkender, 2-stufiger- 2-scheiben-kreiskolbenmotorInfo
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Description
Brennkraftmaschinen mit umlaufenden Kolben sind allgemein bekannt und ar
beiten nach verschiedenen Systemen, erfordern jedoch teilweise sehr auf
wendige Konstruktionen.
Bei dieser Erfindung handelt es sich um einen Motor, der neben einfachster
Bauweise ( mit 2 beweglichen Teilen wird die Wirkungsweise eines 2-Zylin
der-, mit 3 beweglichen Teilen die eines 4-Zylinder-Kurbeltriebmotors erzielt)
optimale Ausnutzung der Verbrennungsenergie ermöglicht und fast geräusch
los läuft. Er entspricht allen Anforderungen, die heute an den Schutz
der Umwelt gestellt werden.
Er besteht aus 2 zentrisch gelagerten Scheiben, der Ansaug- und der
Arbeitsscheibe, die auf einer gemeinsamen Welle sitzen aber in verschie
denen Gehäusen laufen. Konstruktiv können auch beide Scheiben zu einem
Rotationskörper zusammengefaßt werden, der dann nur ein Gehäuse benötigt.
Am Umfang der beiden Scheiben ist je ein Kolben und ein gleichgroßer Zwi
schenraum angeordnet, die jedoch um 180° versetzt sind. Die Ausführung
der beiden Kolben ist symmetrisch, ebenso die Übergänge von den Kolben zu
den Zwischenräumen. Der axiale Abstand zwischen den Kolben und Zwischen
räumen beider Scheiben ist umlaufend konstant.
Zwischen den beiden Scheiben ist eine Brennkammer mit einem beweglichen
Schieber angeordnet. Er ist mit einem Hohlraum versehen, der den Kompres
sionsraum bildet und dessen Volumen den Erfordernissen entsprechend be
messen wird. Er hat je eine Öffnung zum Ansaug- und zum Arbeitsraum. Die
Länge der Brennkammer entspricht genau dem Abstand zwischen den beiden
Scheiben, die Länge des Schiebers jedoch dem konstanten Abstand zwischen
den Laufflächen der Scheiben. Um Toleranzen, die durch Herstellung oder
Wärmedehnung entstehen, ausgleichen zu können sind an den Stirnseiten des
Schiebers bewegliche Dichtungsprofile angebracht, die durch Federkraft
ständig an die Laufflächen angedrückt werden und dadurch die Räume dicht
abschließen.
Außerdem sind an den 4 Eckpunkten des Schiebers Rollen angebracht um
den Reibungswiderstand möglichst gering zu halten.
Die Konstruktion des Schiebers ist so ausgebildet, daß genau im Mittel
punkt der Übergangsebene zwischen Kolben und Zwischenraum beide Öffnungen
des Kompressionsraumes geschlossen sind. Diese Stellung entspricht auch
dem Zündzeitpunkt.
Die Verwendung keramischer Werkstoffe für die Herstellung der Brennkammer
und des Schiebers wird sehr vorteilhaft sein, da sie den hier auftreten
den Temperaturen und Drücken widerstehen, maßhaltig bleiben und ver
schließfest sind.
Ohne konstruktive Änderung ist die Anordnung einer zweiten, um 180° ver
setzten Brennkammer möglich, die eine Verdoppelung der Leistung erzielt.
Da die Arbeitstakte jeweils einer Wellendrehung von 180° entsprechen und
nacheinander erfolgen, entsteht eine ununterbrochene Krafteinwirkung auf
den Arbeitskolben, die zu einer hohen Laufruhe führt.
Bei der Ausführung des Motors mit 2 Brennkammern entstehen bei einer Um
drehung bereits 2 Arbeitstakte, weitere können durch Anordnung weiterer
Kolben und Zwischenräume am Umfang der Scheiben oder durch Anordnung
weiterer Motoren auf einer gemeinsamen Welle erreicht werden.
Das bis jetzt beschriebene Motorprinzip, bei dem die Brennkammern und
Schieber in axialer Richtung angeordnet sind, bzw. sich in axialer Rich
tung bewegen, kann so abgewandelt werden, daß alle Teile in radialer
Richtung angeordnet sind und die Schieber sich in radialer Richtung be
wegen.
Bei der hierzu erforderlichen Konstruktion werden die Brennkammern in
einem feststehenden Mittelring untergebracht, die Ansaugscheibe unter
halb und die Arbeitsscheibe oberhalb des Mittelringes angeordnet. Die
Ausbildung und Abmessungen der Brennkammern und Schieber entsprechen
den gleichen Grundlagen wie bei der vorher beschriebenen Ausführung.
Diese Konstruktion eignet sich besonders für Kleinmotore mit geringen
Leistungen, wie sie bei Rasenmähern, Kettensägen, Kleinkompressoren
und ähnlichen Kleingeräten verwendet werden. Die gerade bei diesen
Geräten bekannte hohe Lärmbelästigung wird durch diesen Motor drastisch
verringert.
Diese radiale Ausführung ist aber auch für größere Leistungen geeignet
und bietet außerdem die Unterbringung von 2 Motoren in einem gemeinsa
men Gehäuse an. Die Scheiben beider Motoren sind lediglich durch eine
Mittelwand getrennt.
Die Arbeitsweise eines Motors, der mit 2 Brennkammern ausgerüstet ist,
läuft wie folgt ab:
Der Schieber der ersten Brennkammer wird in den Zwischenraum der Ansaug scheibe gedrückt und die Luft, die beim vorherigen Takt von der zweiten Brennkammer angesaugt wurde, wird verdichtet und über die Öffnung in den Kompressionsraum gedrückt. Gleichzeitig wird auf der Rückseite des Schie bers erneut Luft angesaugt, die beim nächsten Takt in der 2. Brennkammer verdichtet wird.
Der Schieber der ersten Brennkammer wird in den Zwischenraum der Ansaug scheibe gedrückt und die Luft, die beim vorherigen Takt von der zweiten Brennkammer angesaugt wurde, wird verdichtet und über die Öffnung in den Kompressionsraum gedrückt. Gleichzeitig wird auf der Rückseite des Schie bers erneut Luft angesaugt, die beim nächsten Takt in der 2. Brennkammer verdichtet wird.
Zum Abschluß des Ansaugtaktes, der einer Wellendrehung von 180° entspricht,
wird der Schieber in das Gehäuse der Brennkammer zurückgeschoben. Dabei
ist der Kompressionsraum für eine kurze Zeit geschlossen. In diesem Au
genblick erfolgt die Zündung des Gemisches.
Der Schieber wird weitergeführt und öffnet den Kompressionsraum zur Ar
beitsscheibe hin. Das gezündete, hochkomprimierte Gas strömt in den Ar
beitsraum und drückt den Kolben der Arbeitsscheibe in Drehrichtung weiter.
Auf der Rückseite des Schiebers wird das beim vorherigen Takt in der
zweiten Brennkammer entspannte Gas in die Abgasleitung gedrückt. Nach
Abschluß des Taktes wird der Schieber wieder in das Gehäuse der Brenn
kammer zurückgeschoben.
Der Arbeitstakt entspricht ebenfalls einer Wellendrehung von 180°. Da in
der zweiten Brennkammer der gleiche Arbeitsablauf erfolgt, werden bei die
sem Motor zwei Arbeitstakte pro Umdrehung ausgeführt.
Beim Verdichtungstakt verbleibt in dem Raum der Ansaugscheibe von Mitte
bis Ende des Überganges vom Zwischenraum zum Kolben eine Restluftmenge,
die bereits verdichtet ist aber nach dem Schließen der Schieberöffnung
nicht mehr in den Kompressionsraum gedrückt werden kann. Diese Luftmenge
kann zu verschiedenen Funktionen verwendet werden:
- 1. Sie kann über einen Kanal im Ansaugkolben in den bereits geschlosse nen Ansaugraum für die zweite Brennkammer geführt werden und verdichtet dort die bereits angesaugte Luft. Dadurch wird diese Luft im Verdichtungs takt höher verdichtet und erzielt in der zweiten Brennkammer eine höhere Leistung.
- 2. Sie kann in einer Zwischenkammer gespeichert werden und nach der Zün dung über einen Schlitz mit dem bereits geöffneten Kompressionsraum ver bunden, dort nachverbrannt werden und zu einer Drucksteigerung führen.
- 3. Sie kann in einer Zwischenkammer gespeichert werden und kurz vor Abschluß des Arbeitstaktes als Spülluft die verbrannten Gase aus dem Kom pressionsraum verdrängen.
Zum gleichen Zeitpunkt entsteht in der Arbeitsscheibe, sobald der Schie
ber aus dem Gehäuse in den Zwischenraum der Arbeitsscheibe gedrückt wird,
der Arbeitsraum. Bis zum Zündzeitpunkt wird dieser Raum mit dem Ansaug
raum der Ansaugscheibe verbunden und füllt sich mit Frischluft, die beim
Einströmen der hochkomprimierten Gase nachträglich verbrennt.
Alternativ kann dieser Raum auch mit dem Verdichtungsraum verbunden werden,
dabei entsteht vor dem Zündzeitpunkt der gleiche Druck wie im Kompressions
raum. Die hierbei vorhandene größere Luftmenge, die bereits verdichtet ist,
wird ebenfalls nachträglich verbrannt und erzielt eine erhebliche Leis
tungssteigerung.
In beiden Fällen werden die Verbindungsschlitze durch den Kolben der An
saugscheibe geöffnet und geschlossen.
Die Arbeitsscheibe dieses Motors kann 2-stufig ausgeführt werden. Die in
der 1. Stufe nur teilentspannten Gase werden in der 2. Stufe restlos ent
spannt. Dadurch wird der Arbeitsablauf günstiger und die Verbrennungsener
gie noch besser ausgenutzt.
Die Arbeitsscheibe der 2.Stufe ist genau so ausgebildet wie die der ein
stufigen Ausführung. Die Absperrschieber, die keinen Hohlraum haben, wer
den durch die Schieber der 1. Stufe gesteuert, also mit gleichem Hub. Da
das Volumen der 2. Stufe erheblich größer als das der 1. Stufe sein muß,
wird die Höhe entsprechend geändert. Der Anbau der 2. Stufe kann sowohl
neben als auch über der 1. Stufe erfolgen. Das teilentspannte Gas der 1.
Stufe wird über ihren Auslaßschlitz in den Einlaßschlitz der 2. Stufe ge
führt. Der Schieber bildet den rückwärtigen Abschluß des Arbeitsraumes,
auf seiner Rückseite wird das beim vorherigen Takt entspannte Gas in die
Abgasleitung geführt.
In den nachfolgenden Zeichnungen wird die Wirkungsweise des Motors
erklärt und Konstruktionsmöglichkeiten gezeigt.
Zeichnung Nr. 1 ist die schematische Darstellung der Wirkungsweise
eines Motors mit 2 Brennkammern, Figur A zeigt die Ansaugscheibe,
Figur B die Arbeitsscheibe.
In Figur A hat die Ansaugscheibe (1) einen Kolben (11) und einen
Zwischenraum (12). Der Schieber (8) ist in den Zwischenraum gefahren
und der Kolben drückt das beim vorherigen Takt angesaugte Gemisch
in den Kompressionsraum (40) des Schiebers. Auf der Rückseite wird
über den Einlaß (17) erneut Gemisch angesaugt, das beim nächsten
Takt verdichtet wird. Nach einer Wellendrehung von 180° wechseln
die Funktionen.
Figur B zeigt die Arbeitsscheibe in zeitgleicher Stellung. Der Schie
ber (20) der 2. Brennkammer ist in den Zwischenraum (14) gefahren und
läßt die gezündete, hochkomprimierte Luft aus dem Kompressionsraum (41)
in den Arbeitsraum strömen und auf den Kolben (13) wirken. Auf der
Rückseite wird das beim vorherigen Takt entspannte Gas über den Auslaß
(39) abgeleitet. Der Schieber (8) ist in die Brennkammer zurückgezogen
und der Auslaß (18) geschlossen. Nach einer Wellendrehung von 180°
wechseln auch hier die Funktionen, sodaß bei der Drehung von 2 × 180°
insgesamt 2 Arbeitstakte ausgeführt wurden.
Zeichnung Nr. 2 stellt einen Schnitt durch den Motor in Ebene der
Brennkammer dar.
Die Ansaugscheibe (1) sitzt mit der Arbeitsscheibe (2) in den Gehäusen
(3) und (4) auf der gemeinsamen Welle (5), die in der Fußplatte (6)
gelagert ist. In der Brennkammer (7) ist der Schieber (8) beweglich ge
lagert, der an den Stirnseiten Dichtungsprofile (9) hat, die durch
Federn (10) an die Lauffläche gedrückt werden.
Zeichnung Nr. 3 zeigt in Figur C einen Horizontalschnitt durch den
Motor und die Brennkammer, während Figur D einen senkrechten Schnitt
durch die Brennkammer darstellt.
In Figur C befindet sich rechts die Ansaugscheibe mit dem Kolben (11)
und dem Zwischenraum (12) und links die Arbeitsscheibe mit dem Kolben
(13) und dem Zwischenraum (14). Der Schieber (8) der Brennkammer (7)
befindet sich im Mittelpunkt des Überganges vom Kolben zum Zwischenraum.
Beide Öffnungen sind geschlossen, somit entspricht diese Stellung
dem Zündzeitpunkt. An den Stirnseiten sind Dichtungsprofile (9) mit
den Federn (10) angebracht. In den Zwischenraum (12) wird über
den Einlaß (17) Luftgemisch gesaugt, während die verbrannten Gase
über den Auslaß (18) abgeleitet werden.
Der Schlitz (15) dient zum Überströmen der verdichteten Restluft
in den bereits geschlossenen Ansaugraum, während über den Kanal (16)
der entstehende Arbeitsraum Frischluft ansaugt.
Figur D stellt einen Schnitt durch die Brennkammer (7) mit dem Schie
ber (8) dar, dessen Hohlraum (40) den Kompressionsraum bildet.
Die Zeichnung Nr. 4 stellt einen Schnitt durch die radial wirkende
Ausführung dieses Motors dar.
Figur E zeigt einen Schnitt durch den ganzen Motor. Im feststehenden
Mittelring (29) sind Brennkammern und Schieber eingebaut. Die Ansaug
scheibe mit Kolben (22) und Zwischenraum (23) ist unter dem Mittelring
angeordnet, während die Arbeitscheibe mit Kolben (24) und dem Zwischen
raum (25) über dem Mittelring angeordnet ist.
Figur F zeigt einen Schnitt durch die Brennkammer in vergrößerter
Darstellung. Der Schieber (27) mit dem Dichtungsprofil (28) bewegt
sich in der Brennkammer (26). Die Stellung entspricht dem Zündzeit
punkt.
Zeichnung Nr. 5 zeigt die Wirkungsweise der 2-stufigen Ausführung
in schematischer Darstellung.
Figur G stellt die Ansaugscheibe dar, die die gleiche Wirkungsweise
wie bei der 1-stufigen Ausführung hat.
Figur H zeigt die Arbeitsscheibe der 1.Stufe. Die Wirkungsweise
entspricht ebenfalls der 1-stufigen Ausführung, jedoch anstelle
der Auslaßöffnungen (18) und (39), die direkt in den Auspuff führen,
sind hier die Öffnungen (33) und (35) vorhanden, die mit den Einlaß
öffnungen (34) und (36) der Arbeitsscheibe (30) der 2. Stufe verbun
den sind. Die Schieber der 2. Stufe (31) und (32) sind ohne Hohlraum
ausgebildet und wirken wie die 1. Stufe. Die restlos entspannten Gase
werden über die Auslaßöffnungen (37) abgeleitet.
Zeichnung Nr. 6 stellt einen Schnitt durch den ganzen Motor zwischen
den beiden Scheiben dar. Die Fußplatte (6) trägt den ganzen Motor, die
Verbindung der beiden Scheiben besteht aus den beiden Brennkammern
(7) und (19).
Claims (17)
1. Kraftmaschine mit umlaufenden Kolben, selbsttätig wirkend, ein- oder
zweistufig, nach dem 4-Takt-Verfahren als Saug-, Einspritz- oder Diesel
motor arbeitend
dadurch gekennzeichnet
daß beide Scheiben zentrisch gelagert sind, auf einer gemeinsamen Welle
sitzen, in getrennten Gehäusen laufen, am Umfang ein oder mehrere Kolben
und gleichgroße Zwischenräume haben und durch ein oder mehrere Brenn
kammern verbunden sind in denen je ein Schieber in axialer Richtung
bewegt wird.
2. Kraftmaschinen nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß der axiale Abstand der Laufflächen beider Scheiben immer konstant
bleibt und die Übergänge zwischen Kolben und Zwischenräumen symmetrisch
sind.
3. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß die Länge der Brennkammer genau dem Abstand beider Scheiben, die
Länge des Schiebers jedoch dem Abstand der Laufflächen beider Scheiben
entspricht. Bei Drehung der Scheiben führt der Schieber in der Brenn
kammer eine axiale Bewegung aus, die die selbsttätige Steuerung ergibt.
4. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß der Schieber mit einem Hohlraum versehen ist der als Kompressions
raum dient und eine Öffnung zur Ansaugscheibe und eine zur Arbeitsscheibe
hat und die Form des Schiebers so ausgebildet ist, daß genau in der Mit
telstellung zwischen Kolben und Zwischenraum beide Öffnungen geschlossen
sind.
5. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß beim Erreichen der Mittelstellung des Schiebers die im Verdichtungs
raum verbliebene, bereits komprimierte Luft über einen Schlitz im Ansaug
kolben in den bereits geschlossenen Ansaugraum geführt wird und dort die
angesaugte Luft vorverdichtet.
6. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß die komprimierte Luft aus Anspruch 5 in einen Zwischenspeicher gelei
tet und nach der Zündung im Kompressionsraum und Öffnung des Schiebers
zum Arbeitsraum mit dem Kompressionsraum verbunden und nachträglich ge
zündet wird.
7. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß die komprimierte Luft aus Anspruch 5 in einen Zwischenspeicher gelei
tet und nach Beendigung des Arbeitstaktes, kurz vor Schließung des Schie
bers die verbrannte Luft aus dem Kompressionsraum verdrängt.
8. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß der Arbeitsraum, der sich vor Erreichen des Zündzeitpunktes in der
Arbeitsscheibe bildet mit dem Ansaugraum verbunden wird und sich mit
Frischluft füllt, die im weiteren Verlauf des Arbeitstaktes verbrennt.
9. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß der Arbeitsraum, der sich vor Erreichen des Zündtzeitpunktes in der
Arbeitsscheibe gebildet hat mit dem Verdichtungsraum verbunden und mit
Luft gefüllt wird, die den gleichen Druck wie die des Kompressionsraumes
hat und nach Öffnen des Kompressionsraumes sich selbst entzündet und
dabei eine erhebliche Leistungssteigerung erzielt.
10. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß die Arbeitscheibe 2-stufig ausgebildet, und das in der 1. Stufe nur
teilentspannte Gas über den Auslaß in den Einlaß der 2. Stufe geführt
wird. Die zweite Stufe entspricht im Aufbau der 1. Stufe, jedoch mit ver
größertem Volumen und einem Schieber, der keinen Hohlraum hat und durch
den Schieber der 1. Stufe gesteuert wird.
11. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß die Ansaug- und Arbeitsscheibe übereinander angeordnet und durch
einen feststehenden Mittelring getrennt sind, in dem die Brennkammer ein
gebaut ist. Konstruktion, Ausführung und Abmessungen der Scheiben, Brenn
kammer und des Schiebers sinngemäß wie in Anspruch 2 bis 10 beschrieben,
jedoch erfolgen alle Veränderungen und Bewegungen in radialer Richtung.
12. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß 2 Motore nach Anspruch 11 nebeneinander, nur durch eine Mittelwand
getrennt, angeordnet werden und in einem gemeinsamen Gehäuse laufen, die
Kolben der Motore aber um 90° versetzt sind.
13. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß beide Scheiben einen gemeinsamen Rotationskörper bilden und in einem
gemeinsamen Gehäuse laufen.
14. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß mehrere Motore auf einer gemeinsamen Welle sitzend hintereinander
angeordnet sind.
15. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß zwei Ansaugscheiben und zwei Arbeitsscheiben übereinander angeordnet
sind, die jeweils in einem gemeinsamen Gehäuse laufen und durch mindestens
2 Brennkammern verbunden sind.
16. Kraftmaschine nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet
daß die selbsttätige Steuerung durch eine Fremdsteuerung ersetzt werden
kann.
17. Kreiskolbenmaschine mit Fremdantrieb entsprechend den Hauptansprüchen
als Pumpe oder Kompressor ausgebildet
dadurch gekennzeichnet
daß beide Scheiben mit einem Ansaug- und einem Auslaßschlitz versehen
sind, die jeweils durch ein Rückhalte- bzw. Rückschlag-Ventil abge
sichert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4222000A DE4222000A1 (de) | 1992-07-04 | 1992-07-04 | Brennkraftmaschine mit umlaufenden kolben, als selbsttaetigwirkender, 2-stufiger- 2-scheiben-kreiskolbenmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4222000A DE4222000A1 (de) | 1992-07-04 | 1992-07-04 | Brennkraftmaschine mit umlaufenden kolben, als selbsttaetigwirkender, 2-stufiger- 2-scheiben-kreiskolbenmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4222000A1 true DE4222000A1 (de) | 1992-11-05 |
Family
ID=6462485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4222000A Withdrawn DE4222000A1 (de) | 1992-07-04 | 1992-07-04 | Brennkraftmaschine mit umlaufenden kolben, als selbsttaetigwirkender, 2-stufiger- 2-scheiben-kreiskolbenmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4222000A1 (de) |
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- 1992-07-04 DE DE4222000A patent/DE4222000A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8122 | Nonbinding interest in granting licences declared | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F01C 1/344 |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |