DE4222676A1 - Backform - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Backform für Backwaren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Als Platenkuchen werden flache Kuchen mit einer Dicke von
etwa 2 bis 4 cm bezeichnet. Zur Serienproduktion derartiger
Kuchen werden verschiedene Verfahren angewandt.
Zum einen ist es bekannt, den rohen Kuchenteig sowie andere
Beigaben über Dosiervorrichtungen in eine flache Alumini
umform zu geben und den Kuchen in der Aluminiumform zu
backen. Nach Beendigung des Backvorgangs wird der Kuchen in
der Aluminiumform belassen und verpackt. Diese Vorgehenswei
se ist nachteilig mit einem hohen Aluminiumverbrauch und
entsprechend hohen Kosten verbunden. Auch ist der Kuchen in
der Aluminiumschale aufgrund des unhandlichen Aluminiumran
des nur schwer zu schneiden.
Bei einem anderen bekannten Verfahren wird der Kuchen auf
großflächigen Backblechen gebacken, anschließend in kleine
re Einheiten zerschnitten und jede Einheit auf einen Pappbo
den oder eine andere Unterlage umgesetzt und danach ver
packt. Der Pappboden unterstützt dabei die Stabilität der
Backware und verhindert ein Zerbrechen oder Zerbröckeln des
Kuchens bei der Lagerung oder beim Transport. Für den
Verbraucher ist der Pappboden leicht von der Backware zu
entfernen.
Mit Nachteil wird die Backware beim Zerschneiden großflächi
ger Kuchen und beim Umsetzen der einzelnen Kucheneinheiten
auf einen Pappboden oder eine andere Unterlage leicht
beschädigt. Auch ist das Zerschneiden und Umsetzen der
Kuchen mit einem hohen personellen bzw. maschinellen Auf
wand verbunden. Es ist daher erstrebenswert, die Backware
direkt in den Endgrößen zuzubereiten.
Ein schwieriges Problem stellt dabei das Herauslösen der
fertigen Backware aus der Backform dar. Ein Heraussaugen
der Backware aus der Backform, wie es etwa bei Toastbroten
erfolgt, scheitert bei Backwaren an der zerbrechlichen
Backwarensubstanz. Auch bei einem Umstülpen der Backform
ist mit einer Beschädigung der Backwarensubstanz und insbe
sondere deren Oberfläche zu rechnen. Durch die Verwendung
einer Einweg-Aluminiumform wird dieses Problem vermieden,
jedoch unter Entstehung der obenbezeichneten Nachteile.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Backform
für Backwaren zur Verfügung zu stellen, die eine einfache
Entnahme einer Backware aus der Backform und damit eine
unproblematische und kostengünstige Serienproduktion von
Backwaren ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnen
den Merkmale des Anspruchs 1 erfüllt.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht durch Verwendung
einer zweiteiligen Backform bestehend aus einem Randelement
und einer Bodenplatte ein Anheben der Bodenplatte gegenüber
dem Randelement und damit ein problemloses Entnehmen der
Backware aus der Backform. Durch ein Anheben der Bodenplat
te wird die Backware aus dem Randelement der Backform in
vertikaler Richtung herausgedrückt. Anschließend kann die
Backware von der Bodenplatte seitlich heruntergeschoben
oder auch zusammen mit der Bodenplatte vom Randelement weg
geführt werden.
Das Auflageelement des Randelementes ist mit Vorteil durch
gehend und flächenförmig ausgebildet. Es bildet eine umlau
fende, waagerechte Fläche einer gewissen Breite, die am
unteren Ende des Seitenrandes ansetzt und auf der die
Bodenplatte aufliegt. Das Randelement und die Bodenplatte
sind beide insbesondere kreisförmig oder rechteckförmig
ausgebildet. Die Größe der Bodenplatte ist dabei so bemes
sen, daß die schlüssig mit dem Seitenrand des Randelementes
abschließt. Der Seitenrand weist vorzugsweise eine Höhe 1
bis 4 cm und das Auflageelement eine Breite bis ca. 3 cm
auf.
Es liegt ebenfalls im Rahmen der Erfindung, daß das Auflage
element unterbrochen ausgebildet ist und beispielsweise
lediglich aus einzelnen Stiften besteht, auf denen die
Bodenplatte aufliegt.
Der Seitenrand ist bevorzugt unter einem stumpfen Winkel ge
genüber dem Auflageelement abgewinkelt. Dadurch wird ein
problemloses Einsetzen und Herausnehmen einer Bodenplatte
aus einem Randelement gewährleistet. Die Innenseite des
Seitenrandes ist mit einer haftvermindernden Schicht, etwa
Silikon oder Teflon beschichtet, um ein Haften der Backware
am Seitenrand des Randelementes bei Anheben der Bodenplatte
zu vermeiden.
Die Bodenplatte besteht in einer bevorzugten Ausführungs
form der Erfindung aus Metall, insbesondere aus Eisen,
Zinn, Zink, Aluminium, Weißblech oder einer Edelstahllegie
rung. Zum Entnehmen von Backware aus der Backform wird die
Bodenplatte mit der sich auf der Bodenplatte befindlichen
Backware aus dem Randelement herausgedrückt, die Backware
von der Bodenplatte seitlich heruntergeschoben und die Bo
denplatte danach in das Randelement zurückgeführt. Sie kann
danach in einem sich anschließenden Backvorgang sofort
weiterverwendet werden.
Um ein problemloses Herunterschieben der Backware von der
metallenen Bodenplatte zu gewährleisten, ist die der Backwa
re zugewandte Fläche der Bodenplatte mit einer haftvermin
dernden Schicht, insbesondere mit Silikon, Teflon oder Sili
konkautschuk beschichtet.
Alternativ ist eine Bodenplatte aus Papier oder Pappe
vorgesehen. Eine derartige Bodenplatte verbindet sich beim
Backvorgang mit der Backware. Zum Entnehmen der Backware
aus der Backform werden die Bodenplatte mit der Backware
aus dem Randelement herausgedrückt und beide vom Randele
ment seitlich weggeschoben. Die Bodenplatte bleibt dabei
mit der Backware verhaftet und wird nach Abkühlen der
Backware zusammen mit dieser verpackt. In das Randelement
wird für den sich anschließenden Backvorgang eine neue Bo
denplatte eingesetzt.
Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht, daß derselbe
Pappboden zugleich als Bodenplatte der Backform als auch
als stabilisierende Unterlage für die fertige Backware
dient.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht die
Bodenplatte aus einem flexiblen Material, insbesondere
Silikonkautschuk. Sie ist für diesen Fall an ihrem Rand
fest mit dem Auflageelement verbunden. Bei Anheben der
Bodenplatte bleibt der Rand der Bodenplatte mit dem Auflage
element verbunden, während die Mitte der Bodenplatte angeho
ben wird. Nach Wegschieben der Backware fällt der ausgewölb
te Teil der Bodenplatte auf natürliche Weise in seine
Ausgangsposition zurück.
Gegebenenfalls ist vorgesehen, auf der metallenen Bodenplat
te bzw. der flexiblen Bodenplatte zusätzlich einen Pappbo
den anzuordnen, der nach Anheben der Bodenplatte zusammen
mit der Backware seitlich weggeschoben wird.
Eine Vorrichtung zur Entnahme von Backwaren aus einer
erfindungsgemäßen Backform besteht aus einem Förderband mit
zwei parallel verlaufenden Einzelbändern, einer Schiebervor
richtung sowie einem unterhalb des Förderbandes und zwi
schen den Einzelbändern angeordneten Hubelement, welches
mit einer Antriebseinheit zum Heben und Senken des Hubeleme
tes verbunden ist. Bei Heben des Hubelements wird die Boden
platte von unten hochgedrückt und dabei die Backware aus
dem Randelement herausgehoben.
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrich
tung sind in den verbleibenden Unteransprüchen gekennzeich
net.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläu
tert werden.
Es zeigen
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine
erfindungsgemäße Backform,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf ein Randelement
und auf eine Bodenplatte,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Backwa
renentnahmevorrichtung und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Back
warenentnahmevorrichtung.
Die Backform 1 setzt sich aus einem umlaufenden, metallenen
Randelement 2 und einer metallenen Bodenplatte 3 zusammen.
Das Randelement 2 besteht aus einem hochgezogenen Seiten
rand 4 und einem waagerechten, flächenhaften Auflageele
ment 5, das am unteren Ende des Seitenrandes 4 ansetzt und
nach innen vom Seitenrand 4 mit einer vorgegebenen Breite
absteht, so daß sich eine umlaufende Wandung mit einer
offenen Bodenfläche ergibt. Der Seitenrand 4, der unter
einem stumpfen Winkel gegenüber dem Auflageelement 5 abge
winkelt ist, und das Auflageelement 5 bilden dabei eine
stabile Einheit.
Die Bodenplatte 3 liegt lose auf dem Auflageelement 5 auf
und überdeckt die offene Bodenfläche.
Wie in Fig. 2 dargestellt, weisen die Bodenplatte 3 und
das Randelement 2 eine rechteckige Form auf. Die Bodenplat
te 3 ist dabei so bemessen, daß sie schlüssig mit dem
Seitenrand 4 des Randelementes 2 abschließt, so daß die
Bodenplatte 3 im eingelegten Zustand das Auflageelement 5
und die offene Bodenfläche vollständig bedeckt.
Die Innenflächen der Bodenplatte 3 und des Seitenrandes 4
sind mit einer haftvermindernden Silikonschicht versehen.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zur
Entnahme von Platenkuchen aus einer Backform 1. Die Vorrich
tung besteht aus einem Förderband 6, einer Schiebervorrich
tung 7 und einer Hubvorrichtung 23.
Das Förderband 6 weist zwei parallel verlaufende Einzelbän
der 9 und 10 auf, die durch einen Motor 11 angetrieben
werden. Die Schiebervorrichtung 7 besteht aus einem Arbeits-
Zylinder 8, dessen Kolben mit einem Schieber 12 verbunden
ist. Der Schieber 12 wird entlang der parallelen Achsen 21,
22 geführt. Ein Rahmen 13 verleiht der Anordnung die erfor
derliche Stabilität.
Im Bereich des Schiebers 12 ist unterhalb des Förderbandes
6 und zwischen den Einzelbändern 9, 10 die Hubvorrichtung
23 angeordnet. Sie besteht im wesentlichen aus einem Ar
beitszylinder 14, einem Gestänge 15, Lagerböcken 16, 17
sowie einer Hubplatte 18, auf der nebeneinander und
jeweils durch einen Spalt 20 getrennt sechs quaderförmige
Stempel 19 angeordnet sind. Die Stempel 19 füllen im wesent
lichen den Raum zwischen Einzelbändern 9, 10 aus.
Mit dem Förderband 6 werden die Backformen 1 mit der Backwa
re herantransportiert. Jede Backform 1 ist dabei derart auf
dem Förderband 6 positioniert, daß die Stirnseiten des Ran
delementes 2 jeweils auf einem Einzelband 9, 10 aufliegen.
Der offene, durch die Bodenplatte 3 abgedeckte Innenbereich
des Randelementes 2 befindet sich dabei im Bereich zwischen
den Einzelbändern 9 und 10.
Durch entsprechendes Takten des Förderbandes 6 werden
jeweils sechs Backformen 1 im Bereich der Schiebervorrich
tung 7 Seite an Seite nebeneinander angeordnet. Sobald die
Backformen 1 eine ortsfeste Stellung erreicht haben, wird
durch Herausfahren des Kolbens des Arbeitszylinders 14 die
Hubplatte 18 angehoben. Dabei drückt jeweils ein Stempel 19
die Bodenplatte 3 einer Backform 1 nach oben. Jeder Stempel
19 ist von seinen Ausmaßen so bemessen, daß er den Innenbe
reich eines Randelementes 2 gerade ausfüllt.
Das Randelement 2 liegt ortsfest auf den Einzelbändern 9,
10 auf, so daß eine Relativbewegung zwischen dem Randele
ment 2 und der Bodenplatte 3 erfolgt. Um zu verhindern, daß
das Randelement 2 durch die Haftreibung der Backware mitbe
wegt wird, sind in der Zeichnung nicht dargestellte Halte
rungselemente wie etwa Stifte vorgesehen. Auch ist es
denkbar, ein metallenes Randelement 2 über ein induktives
Magnetfeld während des Hubvorgangs an den Einzelbändern 9,
10 zu halten.
Durch die Hubbewegung der Stempel 19 wird jede Bodenplatte
3 jeweils von unten hochdrückt und dabei der Platenkuchen
in vertikaler Richtung aus dem Randelement 2
herausgedrückt. Die aus den Randelementen 2 herausgehobe
nen, auf den jeweiligen Bodenplatten 3 aufliegenden Platen
kuchen werden anschließend mittels des Schiebers 12 seit
lich von den Bodenplatten 3 weggeschoben, abgekühlt und an
schließend verpackt. Durch die Silikonbeschichtung der
Bodenplatte 3 wird ein problemloses Wegschieben der Kuchen
ermöglicht. In den Stempeln 19 wird während Schiebevorgangs
wahlweise ein Magnetfeld induziert, pneumatisch ein Vakuum
bzw. ein Unterdruck oder dergleichen erzeugt, um ein Haften
der Bodenplatte 3 an den Stempeln 19 zu gewährleisten.
Nach Entnahme des Kuchens aus der Backform 1 wird die Hub
platte 18 wieder gesenkt, die Schiebervorrichtung 7 wird in
ihre Ausgangsposition zurückgefahren und es werden erneut
Backformen für den sich anschließenden Arbeitsgang über das
Förderband 6 herantransportiert.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung besteht die
Bodenplatte 3 aus Pappe. Diese bleibt nach Entnahme des
Kuchens aus dem Randelement 2 mit dem Kuchen verbunden, so
daß für jeden Arbeitsgang neue Bodenplatten 3 verwendet
werden.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf
die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispie
le. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten denkbar,
welche von der erfindungsgemäßen Backform auch bei grund
sätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen.
Claims (17)
1. Backform für Backwaren, insbesondere für Platenkuchen,
gekennzeichnet durch
ein ring- oder rahmenförmiges, umlaufendes Randelement (2)
bestehend aus einem hochgezogenen Seitenrand (4) und einem
mit dem Seitenrand verbundenen, im wesentlichen waagerech
ten, nach innen abstehenden Auflageelement (5) sowie eine
auf dem Auflagelement (5) aufliegende Bodenplatte (3).
2. Backform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das nach innen abstehende Auflageelement (5) durchgehend
oder unterbrochen ausgebildet ist.
3. Backform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auflageelement (5) flächenförmig ausgebildet ist
und am unteren Ende des Seitenrandes (4) ansetzt.
4. Backform nach mindestens einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenrand (4) unter
einem Winkel größer oder gleich 900 gegenüber dem Auflage
element (5) abgewinkelt ist.
5. Backform nach mindestens einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Randelement (2) und
die Bodenplatte (3) rechteckförmig oder kreisförmig ausge
bildet sind.
6. Backform nach mindestens einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenrand (4) eine
Höhe von 1 bis 4 cm und das Auflageelement (5) eine Breite
von 1 bis 3 cm aufweisen.
7. Backform nach mindestens einem der vorangehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (3) aus Me
tall, insbesondere aus Eisen, Zinn, Zink, Aluminium, Weiß
blech oder einer Edelstahllegierung besteht.
8. Backform nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bodenplatte (3) mit Silikon, Teflon oder Silikonkaut
schuk beschichtet ist.
9. Backform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (3) aus Papier
oder Pappe besteht.
10. Backform nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (3) aus einem
flexiblen Material, insbesondere Silikonkautschuk besteht
und an ihrem Rand fest mit dem Auflageelement verbunden
ist.
11. Verfahren zum Entnehmen von Backwaren, insbesondere Pla
tenkuchen aus einer Backform unter Verwendung einer Back
form nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach Abschluß des Backvorgangs ein Hubelement die
Bodenplatte (3) von unten hochdrückt, die Backware dabei in
vertikaler Richtung aus dem Randelement (2) herausgedrückt
und anschließend vom Randelement (2) weggeführt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11 unter Verwendung einer
Backform nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenplatte (3) mit der sich auf der Bodenplatte
(3) befindlichen Backware aus dem Randelement (2) herausge
drückt, die Backware von der Bodenplatte (3) seitlich herun
tergeschoben und die Bodenplatte (3) danach in das Randele
ment (2) zurückgeführt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 unter Verwendung einer
Backform nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bodenplatte (3) und die durch den Backvorgang mit der Boden
platte (3) verbundene Backware aus dem Randelement (2) her
ausgedrückt und beide vom Randelement (2) weggeführt wer
den.
14. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach minde
stens einem der Ansprüche 11 bis 13 mit einem Förderband
bestehend aus zwei parallel verlaufenden Einzelbändern und
einer Schiebervorrichtung
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb des Förderbandes (6) und zwischen den Einzel
bändern (9, 10) ein Hubelement (18, 19) angeordnet ist, das
mit einer Antriebseinheit (14) zum Heben und Senken des Hu
belementes verbunden ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hubelement aus einer Hubplatte (18) mit mindestens
einem, nach oben gerichteten Stempel (19) besteht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß Elemente vorgesehen sind, mit denen im Hubele
ment (18, 19) ein Magnetfeld oder ein Unterdruck erzeugbar
ist.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 14 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (6) im
Bereich des Hubelementes (18, 19) induktive oder mechani
sche Elemente bzw. Ansaugelemente zum Halten eines Randele
mentes (2) aufweist.
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