DE4224691C2 - Aufnahmevorrichtung für Spritzrohre - Google Patents

Aufnahmevorrichtung für Spritzrohre

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/60Arrangements for mounting, supporting or holding spraying apparatus

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Auf­ nahme von horizontalen oder annähernd horizontalen Spritz­ rohren in einem Großbehälter, beispielsweise einem Gas­ wäscher, bestehend aus mindestens einem Tragbalken, auf dem die Spritzrohre abgestützt und befestigt sind.
In turmartigen Wäschern von Abluft- und Abgasreinigungs­ anlagen sind zumindest im oberen Bereich Spritzrohre horizontal oder annähernd horizontal angeordnet, über die eine Reinigungsflüssigkeit möglichst gleichmäßig verteilt über dem Querschnitt des Wäschers abgegeben und im Gegenstrom - die Abluft oder das Abgas strömt von unten nach oben - nach unten fließt. Insbesondere dann, wenn der Querschnitt des Wäschers eine gewisse Größe überschreitet, - Wäscher für Rauchgasreinigungsan­ lagen können einen Durchmesser von 10 m und mehr aufwei­ sen - ist es erforderlich, die sich über den gesamten Querschnitt erstreckenden Spritzrohre abzustützen. Zur Abstützung dieser Spritzrohre wird in dem Waschbehälter mindestens ein quer zu den Spritzrohren verlaufender Tragbalken vorgesehen. Zwischen dem Tragbalken und den Spritzrohren befinden sich dann besondere, meist sattel­ artig ausgebildete Zwischenstücke, über deren Länge bzw. Höhe die Spritzrohre in einem vorgegebenen Niveau ausge­ richtet werden. Zu lange Zwischenstücke werden auf die erforderliche Länge abgeschnitten, zu kurze Zwischen­ stücke werden durch mindestens ein Unterlegteil auf die erforderliche Länge bzw. Höhe gebracht. Diese unter­ schiedlich langen Zwischenstücke gleichen auch den von der Einlaßstelle der Spritzrohre aus abnehmenden Durch­ messer desselben aus. Die über die Zwischenstücke genau ausgerichteten und abgestützen Spritzrohre werden dann mittels Spannbändern oder dgl. auf dem Tragbalken ge­ sichert, wobei zusätzlich auch die Längenausdehnung der Spritzrohre durch die Temperatur des Abgas- bzw. Abluft­ stromes berücksichtigt werden muß.
Eine derartige Aufnahmevorrichtung von horizontalen oder annähernd horizontal verlaufenden Spritzrohren hat den Nachteil, daß sie in ihrer Handhabung äußerst Zeitaufwen­ dig ist und dennoch nicht ausschließt, daß Spannungen in den Spritzrohren auftreten können, die dann, wenn die Spritzrohre aus Kunststoff bzw. glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen, zu Rissen führen. Eine seitliche Ausrichtung der Spritzrohre ist mit der bekannten Vor­ richtung nur bedingt möglich.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Aufnahme von horizontal oder annähernd horizontalen Spritzrohren in einem Großbehälter, bei­ spielsweise einem Gaswäscher zu schaffen, die innerhalb kürzester Zeit ein spannungsfreies Ausrichten, Abstützen und Befestigen der Spritzrohre ermöglicht und die zusätz­ lich auch durch die Temperatur des Gases auftretenden Längenänderungen der Spritzrohre aufnehmen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung vor­ geschlagen, daß der Tragbalken einen in seiner Längsrich­ tung einstell- und feststellbaren Schlitten aufnimmt, daß in dem Schlitten eine in Längsrichtung des Spritzrohres verschiebbare Tragplatte geführt ist, daß die Tragplatte und das Spritzrohr gegeneinander gerichtete und ineinan­ derragende Stutzen bzw. Hohlstutzen tragen und daß der Hohlstutzen durch eine in denselben einfüllbare, aushärt­ bare Gießmasse mit dem Stutzen verbunden ist.
Durch eine derartig ausgebildete Vorrichtung kann das je­ weilige Spritzrohr immer genau an der richtigen Stelle und in der vorgegebenen Höhe abgestützt und befestigt werden. Durch die Abstützung und die Befestigung treten keinerlei Spannungen mehr in den Spritzrohren auf.
Weitere Merkmale einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2-6 offenbart.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher er­ läutert. Dabei zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung und
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 1.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist ein Tragbalken 1 ausschnittsweise dargestellt, der beispielsweise den Quer­ schnitt eines Doppel-T-Trägers aufweist, aus Kunststoff gefertigt ist und sich zusammen mit mindestens einem wei­ teren, mit Abstand parallel dazu angeordneten Tragbalken 1 in horizontaler Lage quer durch einen an sich bekannten, nicht gezeichneten, turmartigen Gaswäscher, beispielsweise mit kreisförmigem Querschnitt, erstreckt.
Im Bereich seines oberen Flansches 2 nimmt der Tragbalken 1 für jedes abzustützende Spritzrohr 10 einen Schlitten 3 auf, der im dargestellten Ausführungsbeispiel aus Streben 4 und 5 besteht, von denen die Streben 4 in Längsrichtung und die Streben 5 in Querrichtung des Tragbalkens 1 bzw. des Flansches 2 verlaufen. Die Streben 4 weisen L-förmigen Querschnitt auf und liegen mit ihrem horizontalen Schenkel an der Unterseite des Flansches 2 an (Fig. 2), während die Streben 5 auf der Oberseite des Flansches 2 aufliegen. Die Streben 4 sind über Schrauben 6 gelenkig mit den Streben 5 verbunden und ermöglichen es im ungespannten Zustand, daß der Schlitten 3 auf dem Flansch 2 in Längsrichtung des Tragbalkens 1 zur Ausrichtung verschoben und eingestellt und in der eingestellten Lage festgespannt werden kann.
Oberhalb der Streben 5 befindet sich jeweils eine in Rich­ tung der Streben 5 und damit quer zum Flansch 2 bzw. Trag­ balken 1 verlaufende Führungsleiste 7. Zwischen den beiden Führungsleisten 7 und dem Flansch 2 des Tragbalkens 1 ist eine Tragplatte 8 angeordnet, deren Dicke im Bereich der Führungsleisten 7 so bemessen ist, daß die Tragplatte 8 auch bei festgespanntem Schlitten 3 stets senkrecht zur Zeichnungsebene (Fig. 1) verschiebbar ist. Die Tragplat­ te 8 ist in vorteilhafter Weise aus Kunststoff gefertigt. Auf der oberen bzw. freien Fläche der Tragplatte 8 befin­ det sich ein in diesem Ausführungsbeispiel rohrartig aus­ gebildeter Stutzen 9, ebenfalls aus Kunststoff, der durch Kittung oder Klebung fest mit der Tragplatte 8 verbunden ist.
Mit Abstand oberhalb des Tragbalkens 1 bzw. des Schlit­ tens 3 und auch oberhalb des rohrartigen Stutzens 9 be­ findet sich ein bereits erwähntes Spritzrohr 10, welches entweder horizontal oder annähernd horizontal im turmar­ tigen Gaswäscher verläuft und aus Kunststoff, beispiels­ weise glasfaserverstärktem Kunststoff, gebildet ist. In dieses Spritzrohr 10 sind eine Vielzahl von an sich be­ kannten, nicht dargestellten Spritzdüsen eingesetzt. Be­ darfsweise können die Spritzöffnungen auch direkt durch Bohrungen gebildet sein, die in das Spritzrohr eingear­ beitet sind.
An der Unterseite des Spritzrohres 10 befindet sich im Bereich jedes Tragbalkens 1 ebenfalls ein aus einem Rohr gefertigter Stutzen 11 aus Kunststoff, der mit dem Spritzrohr 10 durch Kittung oder Klebung verbunden ist. In vorteilhafter Weise ist der Stutzen 11 mit einer be­ reits ausgehärteten Gießmasse aus einem Kunstharz ausge­ füllt, wobei hier ein äußerst preiswertes Kunstharz ver­ wendet werden kann. Die Länge des Stutzens 11 ist so aus­ gebildet, daß derselbe um einen vorgegebenen Betrag in den auf der Tragplatte 8 befestigten Stutzen 9 ragt.
Sobald nun das Spritzrohr 10 seine vorgegebene, spannungs­ freie Lage eingenommen hat - bedarfsweise können vorüber­ gehend zwischen dem Tragbalken 1 und dem Spritzrohr 10 Stützelemente angeordnet werden - wird in den Innenraum des auf der Tragplatte 8 befestigten Stutzens 9 eine aus­ härtbare Gießmasse 12, beispielsweise aus Kunstharz, ein­ gefüllt, die in einer vorgegebenen, möglichst kurzen Zeit aushärtet. Sobald diese Gießmasse 12 ausgehärtet ist, ist das Spritzrohr 10 fest mit der Tragplatte 8 und damit spannungsfrei mit dem Tragbalken 1 verbunden. Aufgrund der Unterschiede im Durchmesser der Stutzen 9 und 11 müs­ sen dieselben nicht sehr genau aufeinander ausgerichtet sein, wobei insbesondere der am Spritzrohr 10 befestigte Stutzen 11 auch eine Schräglage einnehmen kann. Längenän­ derungen des Spritzrohres 10 werden über die immer ver­ schiebbare Tragplatte 8 problemlos aufgenommen.
In Abänderung des erläuterten Ausführungsbeispieles können die Stutzen 9, 11 auch aus Metall, beispielsweise Stahl, be­ stehen. Um dann eine Befestigung der Stutzen 9, 11 auf der Tragplatte 8 und dem Spritzrohr 10 zu ermöglichen, sollten dann die Tragplatte 8 und das Spritzrohr 10 auch aus Stahl bestehen. Dann kann der Anschluß in einfacher Weise durch Schweißung erfolgen. Die die Verbindung des Stutzens 9 mit dem Stutzen 11 herstellende Gießmasse kann auch aus einem anderen bindemittelhaltigen, aushärtenden Werkstoff be­ stehen. Die Werkstoffe werden jedoch immer so gewählt, daß die Vorrichtung einschließlich Tragbalken 1 und Spritz­ rohr 10 nicht von dem zu reinigenden bzw. zu waschenden Gas angegriffen werden.

Claims (6)

1. Vorrichtung zur Aufnahme von horizontalen oder an­ nähernd horizontalen Spritzrohren in einem Großbe­ hälter, insbesondere einem Gaswäscher, bestehend aus mindestens einem Tragbalken, auf dem die Spritz­ rohre abgestützt und befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbalken (1) einen in seiner Längsrichtung einstell- und feststellbaren Schlitten (3) aufnimmt, daß in dem Schlitten (3) eine in Längsrichtung des Spritzrohres (10) verschiebbare Tragplatte (8) geführt ist, daß die Tragplatte (8) und das Spritzrohr (10) gegeneinander gerichtete und ineinanderragende Stut­ zen (11) bzw. Hohlstutzen (9) tragen und daß der Hohlstutzen (9) durch eine in denselben einfüllbare, aushärtbare Gießmasse mit dem Stutzen (11) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (3) durch Klemmung mit dem Trag­ balken (1) verbindbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stutzen (9, 11) aus Rohrstücken gebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (8), das Spritzrohr (10), der Stut­ zen (11) und der Hohlstutzen (9) aus Kunststoff gebil­ det und der Stutzen (11) und der Hohlstutzen (9) mit der Tragplatte (8) bzw. dem Spritzrohr (10) durch Kle­ bung oder Kittung verbunden sind.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießmasse aus einem Kunstharz gebildet ist.
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