DE4227246C2 - Gepolsterte Rückenlehne für einen Stuhl - Google Patents

Gepolsterte Rückenlehne für einen Stuhl

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    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00—Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/36—Supports for the head or the back
    • A47C7/40—Supports for the head or the back for the back
    • A47C7/46—Supports for the head or the back for the back with special, e.g. adjustable, lumbar region support profile; "Ackerblom" profile chairs

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Description

Die Erfindung betrifft eine gepolsterte Rückenlehne für einen Stuhl gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Rückenlehne eines Stuhls dient zur Abstützung der Wir­ belsäule eines Benutzers. Um Druckstellen zu vermeiden, sind die Rückenlehnen meist gepolstert. Wie beispielsweise aus der DE 27 33 322 A1 bekannt ist, kann zur Erhöhung der Bequemlichkeit die Rückenlehne im Anstellwinkel zur Sitzflä­ che variiert werden. Ebenso zeigt der bekannte Stuhl gemäß der DE 27 33 322 A1 eine Aufpolsterung an der Rückenlehne, die an die Krümmung der Wirbelsäule angepaßt ist. All diese Maßnahmen reichen jedoch nicht aus, die Wirbelsäule eines Benutzers bei längeren Sitzdauern zu entlasten. So ist beispielsweise gemäß einem Vorschlag der DE 89 15 853 U1 ein ergonomisch geformtes Lordosen-Stützelement vorzusehen, das durch Verschieben nach oben oder unten an die für den Benutzer physiologisch richtige Position gebracht wird. Damit ist es möglich, die Höhenposition des Lordosen-Stützelements an die individuelle Lage der Lordose des Benutzers anzupassen. Das Lordosen-Stützelement ist nach vorne gewölbt profiliert und erstreckt sich durchgehend über beinahe die gesamte Breite der Rückenlehne. Es drückt von hinten gegen die Polsterung, die lediglich in ihrem oberen Bereich an der Tragplatte befestigt ist. Infolge der Verdrängungswirkung des Lordosen-Stützelements weicht die Polsterung nach vorne aus und paßt ihre Kontur dem Verlauf der Wirbelsäule des Benutzers weitgehend an.
Obwohl mit einer derartigen Konfiguration eine ergonomisch günstige Abstützung der Lordose erreicht wird, weist sie noch eine Reihe von Nachteilen auf.
So verändert sich das Aussehen der Rückenlehne in Abhängig­ keit der Höhenposition des Lordosen-Stützelements dadurch, daß der Ort der maximalen Vorwölbung auf der Vorder- und damit Sichtseite der Polsterung variabel ist. Insbesondere bei hoch eingestelltem Lordosen-Stützelement ist es schwie­ rig, ein harmonisches Aussehen zu erzielen. Hierunter leidet auch der Gesamteindruck des Stuhls, der insbesondere bei Stühlen der gehobenen Kategorie ein wichtiges Kaufkriterium darstellt.
Außerdem muß der Höhenverstellmechanismus für das Lordosen- Stützelement stabil ausgeführt werden, da bei der Verschie­ bung des Lordosen-Stützelements große Kräfte aufgewendet werden müssen. Diese rühren insbesondere von der Reibung zwischen dem Lordosen-Stützelement und dem zu verdrängenden Polster her. Der vorgesehene Hebelmechanismus macht insbe­ sondere die Gestaltung einer filigranen Rückenlehnenkonzep­ tion beinahe unmöglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrun­ de, eine Rückenlehne der eingangs genannten Art so weiterzu­ bilden, daß die geschilderten Nachteile nicht mehr auftre­ ten. Insbesondere soll erreicht werden, daß das Erschei­ nungsbild der Rückenlehne, d. h. die Außenkontur der Polste­ rung unabhängig von der Höhenposition des Lordosen-Stützele­ ments ist. Gleichzeitig soll der erforderliche Kraftaufwand für die Verschiebung des Lordosen-Stützelements so weit reduziert werden, daß der Höhenverstellmechanismus klein und unauffällig gestaltet werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine gepolsterte Rückenlehne, welche die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche angegeben.
Die Erfindung basiert auf der Idee, eine optimale Unterstüt­ zung der Lordose durch eine lokale Verhärtung bzw. Verringe­ rung der elastischen Nachgiebigkeit der Polsterung zu erzie­ len. Dies bedeutet eine Abkehr von dem bisher angewandten Prinzip, die Kontur der Polsterung der Wirbelsäulenkontur anzupassen.
Die Verhärtung bzw. Verringerung der elastischen Nachgiebig­ keit der Polsterung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an der Rückseite der Polsterung eine Vielzahl vertikal verlaufender rillenförmiger Ausnehmungen angebracht sind, in die Versteifungslamellen eingreifen. Die Versteifungslamel­ len werden von einer horizontal verlaufenden Traverse aufge­ nommen, die zwischen der Polsterung und der die Polsterung aufnehmenden Tragplatte höhenverschieblich geführt ist. Die Lamellen gleiten während des Verschiebevorgangs in den rillenförmigen Ausnehmungen der Polsterung, ohne Teile der Polsterung zu verdrängen. Damit wird erreicht, daß das äußere Erscheinungsbild der Polsterung konstant beibehalten wird und unabhängig von der Position des Lordosen-Stützele­ ments ist. Der gewünschte Unterstützungseffekt wird dadurch erreicht, daß an der vorgewählten Position die Polsterung weniger nachgiebig ist als in den übrigen Bereichen.
Auch ist der erforderliche Kraftaufwand zur Verschiebung des Lordosen-Stützelements relativ gering, da die Lamellen in den rillenförmigen Ausnehmungen der Polsterung gleitend verschoben werden können, ohne die Polsterung selbst ver­ drängen zu müssen. Dadurch gelingt es, den Höhenverstellme­ chanismus von der Dimensionierung her so auszulegen, daß er beispielsweise vollständig in dem Tragarm integriert werden kann, der die Rückenlehne mit der Sitzfläche verbindet.
Die erfindungsgemäße Rückenlehne kann nicht nur in Form einer von der Sitzfläche separat angeordneten Rückenlehne realisiert werden, sondern kann auch als integraler Bestand­ teil eines Sessels mit durchgehender gepolsterter Sitzschale verwirklicht werden. Ebenso ist die Anwendung bei solchen Stühlen möglich, deren Mechanik eine variable Winkelstellung zwischen der Sitzfläche und der Rückenlehne zuläßt.
Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung können auch mehrere Lordosen-Stützelemente vorgesehen sein, wobei das eine Lordosen-Stützelement auf die konkave Seite der Lordose im Lendenwirbelbereich einwirkt und ein zweites Lordosen- Stützelement auf die konkave Seite der Lordose im Halswir­ belbereich unterstützend wirkt. Erfindungsgemäß wird nach dieser Ausführungsform der Vorteil erzielt, daß die Wirbel­ säule eines Benutzers in zwei Bereichen abgestützt wird. Zusätzlich ist die Krümmung der Rückenlehne besser an die individuelle Krümmung der Wirbelsäule eines Benutzers anpaß­ bar. Muskuläre Verspannungen werden so auch bei längerem Sitzen vermieden. Die beiden Lordosen-Stützelemente können erfindungsgemäß nach einer Ausführungsform gemeinsam in einer Rückenlehne und unabhängig voneinander höhenverstell­ bar ausgebildet sein. Ebenso ist nur ein einziges Lordosen- Stützelement vorsehbar, das entweder auf die Lordose im Lendenwirbelbereich oder die Lordose im Halswirbelbereich einwirkt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Stuhls mit einer Rückenlehne nach der Erfindung in Schnittdar­ stellung,
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht der Rückenlehne aus Fig. 1 ,
Fig. 3 eine Rückansicht der Rückenlehne nach der Erfindung,
Fig. 4 eine Vorderansicht der Rückenlehne nach der Erfindung mit einem teilweise aufgebrochenen Bereich,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Schnittlinie B-B in Fig. 4,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung der Rückenlehne nach der Erfindung in einer Ausführungsvariante und
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des Lordosen­ Stützelements nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht eines Stuhls 1 mit einer Rückenlehne 6 nach der Erfindung. Die Rückenlehne 6 ist im Schnitt dargestellt. Der Stuhl 1 weist weiter eine Sitzflä­ che 2 und einen Tragbügel 5 auf, die über ein Untergestell 3 mit Rollen verbunden sind.
Die Rückenlehne 6 ist in der in Fig. 1 gezeigten Ausfüh­ rungsform so bemessen, daß besonders der Lendenbereich und der darüber liegende Bereich der Wirbelsäule abgestützt werden. In einer anderen Ausführungsform kann sich die Höhe der Rückenlehne 6 bis zu dem Kopfbereich eines Benutzers erstrecken. In eine Polsterung 7 der Rückenlehne 6, die weitgehend vollständig an einer Tragplatte 8 anliegt, greift ein höhenverschiebbares und arretierbares Lordosen-Stützele­ ment 10 ein.
Das Lordosen-Stützelement 10 besteht im wesentlichen aus einer Vielzahl von Lamellen 20, die parallel und im Abstand voneinander an einer horizontal verlaufenden Traverse 11 angeordnet sind. In der Ausführungsform gemäß Fig. 7 besit­ zen die Lamellen 20 die Form eines Kreissegments, beispiels­ weise die Form eines Halbkreises. In einer weiteren bevor­ zugten Ausführungsform besitzen die Lamellen 20 die Form von Ellipsensegmenten, beispielsweise von Halbellipsen. Auch ist es möglich, daß ein Teil der Lamellen die Form eines Kreis­ segments besitzt und die übrigen Lamellen die Form von Ellipsensegmenten aufweisen, wie nachstehend noch näher beschrieben wird.
In der einfachsten Ausgestaltung sind sämtliche Lamellen 20 des Lordosen-Stützelements 10 gleich ausgebildet, so daß sich die Grundform eines Zylindersegments ergibt.
Zur verbesserten Anpassung an die Körperform des Benutzers ragen die Lamellen 20 an den Endbereichen des Lordosen- Stützelements 10 weiter nach vorne als diejenigen Lamellen 20 im Mittenbereich. Hierdurch stellt sich eine konkave Kontur des Lordosen-Stützelements 10 ein, wie sie durch die Verbindungslinie 19 in Fig. 6 angedeutet ist. Sie ist damit der ebenfalls konkav verlaufenden Kontur der Polsterung 7 angepaßt und ermöglicht somit eine optimale Abstützung des Rückens über die gesamte Breite.
Bei einer derartigen Ausgestaltungsform des Lordosen-Stütz­ elements 10 besitzen sämtliche Lamellen 20 die gleiche Höhe, sind jedoch untereinander nicht kongruent. So sind bei­ spielsweise die großen, im Endbereich des Lordosen-Stützele­ ments 10 angeordneten Lamellen 20 halbkreisförmig gestaltet, diejenigen im Mittenbereich haben die Form von Ellipsenseg­ menten.
Bei der in der Fig. 7 dargestellten Ausführungsvariante weisen sämtliche Lamellen 20 eine kongruente Form auf, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Größe. Hier­ durch erhält das Lordosen-Stützelement 10 die Grundform eines Hyperboloid-Abschnitts.
Als Material für das Lordosen-Stützelement 10 eignen sich prinzipiell alle metallischen und nichtmetallischen Werk­ stoffe, insbesondere auch Kunststoffe, die eine ausreichende mechanische Stabilität aufweisen. Bevorzugt ist das Lordo­ sen-Stützelement 10 einstückig ausgeführt, so daß sich das zeitaufwendige Anbringen der einzelnen Lamellen 20 sowie von gegebenenfalls vorzusehenden, nachstehend näher beschriebe­ nen Gleitstegen 12 an der Traverse 11 erübrigt.
Die Lamellen 20 greifen praktisch vollständig in rillenför­ mige Ausnehmungen 9 ein, die an der Rückseite der Polsterung angebracht sind. Die Länge dieser Ausnehmungen 9 ist so bemessen, daß sie die Verschiebung des Lordosen-Stützele­ ments 10 innerhalb des vorgesehenen Höhenverstellbereichs zulassen. Die Tiefe der rillenförmigen Ausnehmungen 9 ist so dimensioniert, daß im unbelasteten Zustand die Lamellen 20 gerade bis zum Rillengrund reichen. Wie beispielsweise aus der Fig. 6 ersichtlich ist, kann die Tiefe der einzelnen rillenförmigen Ausnehmungen 9 vom Außenbereich zum Mittenbe­ reich hin abnehmen, sofern ein Lordosen-Stützelement 10 in konkaver Ausführungsform verwendet wird.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand zweier benachbarter Lamellen 20 21 mm bei einer Lamellen­ dicke von 6 mm. Damit verbleibt ein Steg in der Breite von 15 mm zwischen zwei benachbarten rillenförmigen Ausnehmungen 9, die eine ausreichende Festigkeit der Polsterung 7 in den Bereichen gewährleistet, die nicht vom Lordosen-Stützelement 10 unterstützt werden.
Es versteht sich von selbst, daß für ein eventuell vorhande­ nes zweites Lordosen-Stützelement für die Lordose im Hals­ wirbelbereich eine von den dargestellten Ausführungsformen abweichende Gestaltung gewählt werden kann. Bevorzugt ist dieses Lordosen-Stützelement unabhängig vom Lordosen-Stütz­ element für den Lendenwirbelbereich höhenverstell- und arretierbar.
Die Höhenverstellung erfolgt nach der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform mittels eines Federblechs 14, das über ein Gelenk 16 mit dem Stützelement verbunden ist. Das Gelenk 16 wird, wie nachstehend noch näher beschrieben, in einem Führungskanal 29 geführt. An dem dem Gelenk 16 gegenüberlie­ genden Ende des Federblechs 14 ist ein Einstellgriff 13 ausgebildet, der über einen Längsschlitz 18 in dem Tragbügel 5 angreift. Zur Höhenverstellung des Lordosen-Stützelements 10 aus der Position a wird der Einstellgriff 13 aus der Posi­ tion a in die Position b nach oben verschoben. Dabei ver­ schiebt sich das Federblech 14 innerhalb des Tragbügels 5 zusammen mit dem Lordosen-Stützelement 10 von A nach B und der Benutzer kann die gewünschte Position einstellen. Zur Arretierung weist der Einstellgriff 13 beispielsweise einen verzahnten Block 17 auf, der mit Verzahnungselementen 15 bzw. Rastelementen in Eingriff kommt, die an der Innenseite des Tragbügels 5 ausgebildet sind. Durch eine Überwölbung bzw. Vorspannung des Federelements 14 wird die Verzahnung des Blocks 17 an die Verzahnungselemente 15 gepreßt und das Lordosen-Stützelement 10 so in der Höhe arretiert. In ande­ ren Ausführungsformen können anstelle des Federblechs 14 eine Kette, ein Seil, Zahnstangenelemente, eine flexible Welle usw. vorgesehen sein, die sich bis unter die Sitzflä­ che 2 erstrecken und z. B. eine Kurbel oder einen Drehknopf aufweisen.
Fig. 3 zeigt eine Rückansicht der Rückenlehne 6, in der das Lordosen-Stützelement 10 in den Positionen A und B strich­ punktiert dargestellt ist. Das Lordosen-Stützelement 10 erstreckt sich im wesentlichen horizontal zum Tragbügel 5, in dem der Einstellgriff 13 angeordnet ist.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht der Rückenlehne mit einem Ausbruch, der die Halterung und Führung des Lordosen-Stütz­ elements 10 andeuten soll. Der Tragbügel 5 besteht im Quer­ schnitt, wie in Fig. 5 nach der Schnittlinie B-B aus Fig. 4 gezeigt, aus einem U-Profil mit äußeren Wandungen 26 und inneren Wandungen 27. Die Wandungen 26, 27 dienen, symme­ trisch zu der Mittelachse 28 angeordnet, zur Versteifung des Tragbügels 5. Gleichzeitig dienen die Wandungen 27 zum Aufspannen eines Mittelkanals 25, der einen gleichfalls U-förmigen Schubarm 32 aufnimmt. Mittels Schrauben 23, die in einem Seitenkanal 24 zwischen den Wandungen 26, 27 ange­ ordnet sind, ist die Tragplatte 8 an dem Tragbügel 5 befe­ stigt.
Das Lordosen-Stützelement 10 ist über eine Lagerbuchse 31 mit dem Schubarm 32 verbunden. In der Lagerbuchse 31 ist ein Gelenkzapfen 30 eingesteckt, der sich in der Breite über die Wandungen 27 an dem Tragarm 5 hinaus erstreckt. Innerhalb der Wandungen 27 sind Führungskanäle 29 vorgesehen, die die freien Enden des Gelenkzapfens 30 aufnehmen und führen. Wird der Einstellgriff 13 unter Überwindung der Verzahnung 15 nach oben bewegt, überträgt sich die Kraft auf den Schubarm 32 und über die Lagerbuchse 31 auf den Gelenkzapfen 30 und somit auf das Lordosen-Stützelement 10. Um die Verdreh- bzw. Verkippsicherheit des Lordosen-Stützelements 10 in bezug auf die Symmetrieachse 28 zu erhöhen, können an der Traverse 11 des Lordosen-Stützelements 10 hier nicht dargestellte Stege vorgesehen werden, die an den äußeren Wandabschnitten 26 des Tragbügels 5 gleitend anliegen und somit als weitere Führungs­ elemente dienen.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsvariante der Rückenlehne dargestellt, die sich durch eine besonders hohe mechanische Stabilität auszeichnet und gleichzeitig eine optimale Füh­ rung des Lordosen-Stützelements 10 erlaubt. Die Tragplatte 8 ist im Bereich des Lordosen-Stützelements 10 zweischalig ausgeführt. Die der Polsterung 7 zugewandte Seite der Trag­ platte 8 weist eine Vertiefung 21 auf. Sie erstreckt sich zumindest längs des gesamten Höhenverstellweges des Lordo­ sen-Stützelements 10, die Breite ist in Übereinstimmung mit der Breite des Lordosen-Stützelements 10 gewählt. Das Lordo­ sen-Stützelement 10 weist Gleitstege 12 auf, die gegen die Tragplatte 8 im Bereich der Vertiefung 21 gerichtet sind und dort anliegen. Die Gleitstege 12 stützen die Traverse 11 und damit das Lordosen-Stützelement 10 gegenüber der Tragplatte 8 ab und gewährleisten eine leichte Verschieblichkeit in Höhenrichtung. Zur weiteren Verbesserung der Höhenverschieb­ barkeit können die Gleitflächen mit einer reibungsmindernden Beschichtung versehen sein. Zur seitlichen Führung des Lordosen-Stützelements 10 dienen die Flanken 22 der Vertie­ fung 21, an denen zumindest im unteren Bereich die außenlie­ genden Gleitstege 12 geführt werden.

Claims (17)

1. Gepolsterte Rückenlehne für einen Stuhl mit einer Trag­ platte, die die Polsterung trägt, und einem höhenver­ stellbaren arretierbaren Lordosen-Stützelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Lordosen-Stützelement (10) aus einer Vielzahl von Lamellen (20) besteht, die parallel und im Abstand an einer horizontal verlaufenden Traverse (11) angeordnet sind und in vertikal verlaufende, ril­ lenförmige Ausnehmungen (9) der Polsterung (7) eingrei­ fen.
2. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (20) die Form eines Kreissegments aufwei­ sen.
3. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (20) die Form eines Ellipsensegments auf­ weisen.
4. Rückenlehne nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Lamellen (20) vom Endbereich des Lordosen-Stützelements (10) zum Mittenbereich hin abnimmt.
5. Rückenlehne nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lordosen-Stützelement (10) mit einem Höhenverstellmechanismus verbunden ist, der in einem Tragbügel (5), welcher die Rückenlehne (6) mit einer Sitzfläche (2) verbindet, längsverschiebbar angeordnet und der Krümmung des Tragbügels (5) angepaßt ist.
6. Rückenlehne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Höhenverstellmechanismus ein Federblech (14) ist.
7. Rückenlehne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Federblech (14) mit einem Einstellgriff (13) verbun­ den ist, der in einem Längsschlitz (18) des Tragbügels (5) geführt wird, der den Verstellweg begrenzt.
8. Rückenlehne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (18) auf der der Sitzfläche (2) abge­ wandten Seite des Tragbügels (5) ausgebildet ist.
9. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Höhenverstellmechanismus vor­ zugsweise durch eine Verzahnung bzw. Rastelemente (15) arretierbar ist.
10. Rückenlehne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Höhenverstellmechanismus eine Kette, ein Seil, eine flexible Zahnstange, eine flexible Welle oder eine Schraubenfeder mit einer Erstreckung bis zu den Ein­ stellgriffen im Bereich der Sitzfläche (2) ist.
11. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbügel (5) ein U-Profil aufweist, und daß das Lordosen-Stützelement (10) an einem Schubarm (32) befestigt ist, der zur Höhenverstel­ lung in dem U-Profil längs verschiebbar gelagert ist.
12. Rückenlehne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubarm (32) an seinem vorderen Ende einen quer liegenden Gelenkzapfen (30) aufweist, dessen freie Enden in Führungselementen geführt werden, die in den Wandun­ gen (27) des U-Profils des Tragbügel (5) ausgebildet sind.
13. Rückenlehne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente Führungskanäle (29) sind.
14. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (11) Gleitstege (12) aufweist, die gegen die Tragplatte (8) gerichtet sind und dort anliegen.
15. Rückenlehne nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (8) zumindest im Verstellbereich des Lordosen-Stützelementes (10) zweischalig ausgeführt ist und die den Gleitstegen (12) des Lordosen-Stützelements (10) zugewandte Seite eine Vertiefung (21) aufweist, die die Gleitstege (12) aufnimmt und zumindest teilweise seitlich führt.
16. Rückenlehne nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Lordosen-Stützelemente (10) übereinander angeordnet vorgesehen sind, wobei das erste Lordosen-Stützelement (10) auf die konkave Seite der Lordose im Halswirbelbereich und das zweite Lordo­ sen-Stützelement (10) auf die konkave Seite der Lordose im Lendenwirbelbereich einwirkt.
17. Rückenlehne nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Lordosen-Stützelement (10) in den Abmes­ sungen kleiner ist als das zweite Lordosen-Stützelement (10).
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