DE4227498C2 - Antriebstrommel für Seilzugantriebe - Google Patents
Antriebstrommel für SeilzugantriebeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/60—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans adapted for special purposes
- B66D1/74—Capstans
- B66D1/7494—Self-tailing capstans
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebstrommel nach dem Oberbe
griff des Anspruches 1.
Bei bekannten Seilzugantrieben dieser Art, wie sie z. B. aus der
DE-AS 11 70 987 bekannt sind und insbesondere im Bergwerksbe
trieb verwendet werden, unterliegt die Mantelfläche der
Antriebstrommel einem beträchtlichen Verschleiß durch die mit
hohen radialen Kräften auf die Mantelfläche einwirkenden
Zugseile. Infolgedessen muß die Antriebstrommel in gewissen
Zeitabständen ausgetauscht werden. Der Aus- und Einbau der
ganzen Antriebseinheit und der in der Werkstatt erfolgende
Austausch der Antriebstrommel ist außerordentlich zeit- und
arbeitsaufwendig und bedeutet einen unerwünschten, längeren
Betriebsausfall des Seilzugantriebes.
Eine weitere Seilzugeinrichtung der eingangs genannten Art ist
aus der US-PS 1 052 915 bekannt. Hierbei ist die Antriebstrom
mel in Trommelkranzsegmente unterteilt, die durch Keilstücke
kraft-formschlüssig gehalten sind. Dabei sind die Keilstücke
mit dem Grundkörper verschraubt und verspannen sich gegen die
Trommelkranzsegmente. Der Nachteil dieser Ausführung besteht
darin, daß tief eingesenkte Schrauben erforderlich sind, die
ggf. schwierig zu lösen sind. Ferner besteht die Gefahr, daß
die Ränder der Einsenkungen beschädigt werden und das Seil
angreifen. Miteinander verspannte Segmente erfordern eine sehr
genaue und teure Fertigung, da sonst keine glatte Trommelober
fläche erzielbar ist und das Seil stark beansprucht wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Seilzug
antrieb zu schaffen, bei dem der Austausch der Antriebstrommel
an Ort und Stelle und in sehr kurzer Zeit möglich ist und die
Trommelkranzsegmente eine weitestgehend glatte Oberfläche
bilden.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht gemäß der Erfindung
in der besonderen Gestaltung der Antriebstrommel mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
Der Trommelkranz besteht danach aus einer Anzahl lose auf den
Grundkörper aufgelegter Trommelkranzsegmente, die mit dem
Grundkörper und ggf. auch miteinander formschlüssig verbunden
sind und allein durch die Umschlingungskraft des Zugseiles
gegen den Grundkörper gedrückt werden.
Da bei einem Austausch in aller Regel nur der Trommelkranz
erneuert werden muß, genügt es, das Zugseil zu lockern und die
Trommelkranzsegmente an Ort und Stelle auszutauschen. Der
Austausch kann in einem Bruchteil der bisher benötigten Zeit
erfolgen, da alle wesentlichen Antriebsteile nicht ausgebaut
werden brauchen.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung angegeben.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Antriebstrommel,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht mit teilweisem Querschnitt einer
Antriebstrommel,
Fig. 4 eine vergrößerte Einzelheit IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine vergrößerte Einzelheit V in Fig. 3.,
Fig. 6 eine vergrößerte Einzelheit VI in Fig. 3 und
Fig. 7 einen Querschnitt nach der Linie VII-VII in vergrößertem
Maßstab.
Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch eine Antriebstrommel 1 eines
Seilzugantriebes und das zugehörige Zugseil 2, das die
Antriebstrommel mehrmals schraubenlinienförmig umschlingt. Die
Antriebstrommel 1 kann eine zylindrische Mantelfläche 3
aufweisen. In der Regel weist die Mantelfläche 3 jedoch im
axialen Längsschnitt ein parabolisch konkaves Profil auf, wie
dies in Fig. 7 zu erkennen ist. Die Mantelfläche 3 ist
vorzugsweise gehärtet.
Gemäß Fig. 3 besteht die Antriebstrommel 1 aus einem zylindri
schen Grundkörper 4, der beliebig ausgebildet sein kann und
einem Trommelkranz. Dieser ist aus einer Vielzahl auf der
zylindrischen Mantelfläche des Grundkörpers 4 aufgelegten
Trommelkranzsegmenten 5 gebildet die in der Mitte ihrer inneren
Mantelfläche 6 (Fig. 5) Ausnehmungen 7 in der Form von
Sacklochbohrungen aufweisen, die mit entsprechenden Ausnehmun
gen 8 in der Mantelfläche des Grundkörpers 4 fluchten. Der Raum
zweier fluchtender Ausnehmungen 7, 8 ist jeweils mit einem
Zentrierstück 9 in der Form einer zylindrischen Scheibe
ausgefüllt. Auf diese Weise sind die Trommelkranzsegmente 5 auf
dem Grundkörper 4 formschlüssig zentriert und gegen Verschieben
gesichert. Die zentripetale Andrückkraft, die die Trommelkranz
segmente 5 gegen den Grundkörper 4 anpreßt, liefert das die
Antriebstrommel 1 mehrfach umschlingende Zugseil 2.
Wie Fig. 4 zeigt, haben die Trommelkranzsegmente 5 an den
Stoßkanten 10 ihrer äußeren Mantelfläche 3 eine Fase 11.
Hierdurch werden scharfe, in das Zugseil 2 einschneidende
Kanten vermieden. Die Fase 11 ist vorteilhaft abgerundet.
Um die Montage der Trommelkranzsegmente 5 zu erleichtern, ist
auf mindestens einer Stirnseite 12 der Trommelkranzsegmente 5
eine zur Trommelachse konzentrische Nut 13 vorgesehen. An
mindestens einem Ende jedes Trommelkranzsegments 5 ist jeweils
eine axiale, ggf. mit Gewinde versehene Bohrung zur Aufnahme
eines Trag- oder Montagebolzens 14 vorgesehen. Dieser kann in
weiterer Ausgestaltung der Erfindung dazu benutzt werden, eine
in die Nut 13 formschlüssig eingelegte und über das Ende des
Trommelkranzsegments 5 formschlüssig in die Nut 13 des
benachbarten Trommelkranzsegments 5 hinein ragende Lasche 15 zu
halten.
Um eine sichere Anlage der Trommelkranzsegmente 5 auf dem
Grundkörper 4 zu gewährleisten, weist die innere Mantelfläche 6
der Trommelkranzsegmente 5 mit Abstand von beiden Stirnseiten
eine flache Umfangsnut 16 auf.
Zwischen den Trommelkranzsegmenten 5, die zweckmäßigerweise aus
einem einstückigen Trommelkranz herausgeschnitten werden,
können Luftspalte bestehen bleiben. Hierdurch werden die
Montage und die Demontage erleichtert.
Claims (5)
1. Antriebstrommel für Seilzugantriebe, wobei die vom Zugseil
mindestens einmal umschlungene Antriebstrommel eine glatte
Mantelfläche hat, wobei die Antriebstrommel aus einem zylin
drischen Grundkörper und einem auf diesem aus einzelnen
Trommelkranzsegmenten zusammengesetzten Trommelkranz besteht
und auf dem Grundkörper einerseits und auf der Innenmantelflä
che eines jeden Trommelkranzsegments andererseits miteinander
fluchtende Ausnehmungen zur Aufnahme eines hierzu passenden
Zentrierstückes vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommelkranzsegmente (5) lose auf dem Grundkörper (4)
sitzen und an mindestens einer Stirnseite (12) eine zur
Trommelachse konzentrische Nut (13) sowie mindestens an deren
einem Ende eine axiale Bohrung zur Aufnahme eines Trag- oder
Montagebolzens (14) aufweisen, der eine formschlüssig in die
Nut (13) passende und über das Ende des Trommelkranzsegments
(5) in die Nut (12) des benachbarten Trommelkranzsegments (5)
hineinragende Lasche (15) trägt.
2. Antriebstrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zentrierstücke (9) als zylindrische Scheiben ausgebildet
sind.
3. Antriebstrommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Trommelkranzsegment (5) aus Stahl besteht
und eine gehärtete Mantelfläche (3 )hat.
4. Antriebstrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenseite jedes Trommelkranzsegmentes
(5) eine mit beiderseitigem Abstand von den Stirnseiten (12)
eine flache Umfangsnut (16) aufweist.
5. Antriebstrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mantelfläche (3) jedes Trommelkranz
segments (5) an ihren Enden (10) eine vorzugsweise abgerundete
Fase (11) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924227498 DE4227498C2 (de) | 1992-08-20 | 1992-08-20 | Antriebstrommel für Seilzugantriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924227498 DE4227498C2 (de) | 1992-08-20 | 1992-08-20 | Antriebstrommel für Seilzugantriebe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4227498A1 DE4227498A1 (de) | 1994-03-03 |
| DE4227498C2 true DE4227498C2 (de) | 1994-06-16 |
Family
ID=6465912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924227498 Expired - Fee Related DE4227498C2 (de) | 1992-08-20 | 1992-08-20 | Antriebstrommel für Seilzugantriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4227498C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH706513A2 (de) * | 2012-05-10 | 2013-11-15 | Paul Reber Ag | Spillscheibe sowie Spillwinde mit einer vorzugsweise motorisch angetriebenen Spillscheibe. |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1052915A (en) * | 1911-12-09 | 1913-02-11 | Bunting Iron Works | Construction of calf-wheels for oil-derricks. |
| DE1170987B (de) * | 1961-02-23 | 1964-05-27 | Arthur Habermann Bergwerksmasc | Vorrichtung zum Erzeugen und Ausgleichen der Seilspannungen an den Enden einer Foerderanlage |
-
1992
- 1992-08-20 DE DE19924227498 patent/DE4227498C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4227498A1 (de) | 1994-03-03 |
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