DE4231015A1 - Compound-nadel fuer wirk- bzw. strickmaschine - Google Patents
Compound-nadel fuer wirk- bzw. strickmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Compound-Nadel für eine Wirk- bzw.
Strickmaschine, insbesondere eine Compound-Nadel
zum Übertragen.
Bisher wird eine Compound-Nadel 51 für eine Wirk- bzw.
Strickmaschine verwendet, wie in den Fig. 7(a) bis 7(d)
gezeigt. Ein Schieber 53, der in eine auf einem Nadel
hauptkörper 52 ausgebildete Rinne 56 verschiebbar ein
greift, bewegt sich zurück und vor in bezug auf die Re
lativbewegung des Nadelhauptkörpers 52. Die Zunge 54 des
Schiebers 53 stößt den Nadelhauptkörper 52 heraus und
hinein, um den Haken 55 des Nadelhauptkörpers 52 zu
schließen und zu öffnen. Eine derartige Compound-Nadel für eine
Wirk- bzw. Strickmaschine, die gemäß Fig. 8 ferner ein
elastisches Führungsbauteil 58 zum Übertragen aufweist,
ist in der japanischen Offenlegungsschrift 3-1 19 160 offen
bart. Unterhalb der Schieberrinne 56 ist mittlerweile
eine Öffnung 57 ausgebildet.
Wie in Fig. 8 gezeigt, ist die bekannte Compound-Nadel
51 so ausgestaltet, daß der Schieber 53 in bezug zum Haken
55 des Nadelhauptkörpers 52 geöffnet und geschlossen wird,
wenn die Schieberrinne 56, die verschiebbar in Eingriff
steht mit dem auf dem Nadelhauptkörper 52 vorgesehenen
Schieber 53, in Kontakt gelangt mit dem vorderen Endteil
59 des Schiebers, und der Schieber 53 auf dem als Nocken
fläche wirkenden Rinnenboden 60 zurück- und vorgleitet.
Das elastische Führungsbauteil 58 zur Übertragung ist
an der Seite des Nadelhauptkörpers 52 befestigt und eine
Aussparung 63 zur Führung des Hakens 62 der maschenaufnahme
seitigen Nadel 61 ist in dem Nadelhauptkörper 52 ausgebildet.
Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht in Richtung der Schnittlinie
III-III von Fig. 8.
Wie in Fig. 9 gezeigt, ist die in dem Nadelhauptkörper
52 gebildete Aussparung 63 jedoch sehr gering ausgebildet,
lediglich durch Abtrennen der Ecke der Bodenaußenseite
des Nadelhauptkörpers 64 an der dem elastischen Führungsbau
teil 58 zur Übertragung gegenüberliegenden Seite. Wenn,
z. B. infolge der Spannungseffekte des Wirk- bzw. Strick
garns o. a., beim Übertragen die Nadel 51 der Anbiete
seite leicht in Richtung der Nadel 61 der Aufnahmeseite
ausgelenkt wird, oder im Fall der Wirkmaschine mit einer
feinen Teilung, ist es schwierig, die Anordnung der rückwärts
und vorwärts gegenübertretenden Nadeln genau einzustellen.
Dies hat zur Folge, daß der Haken 62 der maschenaufnahme
seitigen Nadel 61 nicht korrekt in die vorgeschriebene
Maschenübergabeposition geführt wird, sondern gegen den
Hauptkörper 52 der anbieteseitigen Nadel stößt, wobei
die Nadeln 51, 61 brechen. Bei einer Compound-Nadel, bei
der unterhalb der Schieberrinne 56 eine Öffnung 57 aus
gebildet ist, damit sich kein Baumwollabfall oder Faser
staub in der Schieberrinne 56 bildet, kann der aufnahmesei
tige Haken 62 neben den genannten Problemen in die Öffnung
57 gelangen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Compound-Nadel
zu schaffen, die eine genaue Führung des Hakens
62 der maschenaufnahmeseitigen Nadel 61 zur Maschenauf
nahmeposition ermöglicht, sogar bei Verwendung einer
Compound-Nadel, bei der die Schiebereingriffsrinne bis
in die Nähe der Gleitfläche mit dem Nadelrinnenunterteil
des Nadelbetts der Wirk- bzw. Strickmaschine ausgebildet
ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine
Compound-Nadel für eine Wirk- bzw. Strickmaschine vor,
bei der ein Basisendteil eines elastischen Führungsbau
teils zur Übertragung an einem Nadelhauptkörper befestigt
ist, ein Schieber, der verschiebbar in Eingriff steht
mit einer Rinne des Nadelhauptkörpers sich zurück- und
vorbewegt in bezug auf die Relativbewegung des Nadel
hauptkörpers, wobei die Rinne bis in die Nähe der Gleit
fläche mit dem Nadelrinnenunterteil eines Nadelbetts
ausgebildet ist, und die Zunge des Schiebers den Nadel
hauptkörper heraus- und hineinstößt, um den Haken des
Nadelhauptkörpers zu öffnen und zu schließen, und bei
der auf dem Nadelhauptkörper und dem Schieber Schrägen
zur Führung der Wirk- bzw. Stricknadel an der Maschen
aufnahmeseite ausgebildet sind.
Wenn bei einer derart ausgestalteten Compound-Nadel die
maschenanbieteseitige Nadel in die Anbieteposition ge
führt wird, in den Bereich zur Führung des Hakens der
maschenaufnahmeseitigen Nadel, wirken die in dem Nadel
hauptkörper ausgebildete Schräge an der Befestigungsseite
des elastischen Führungsbauteils zur Übertragung und die
in dem Schieber ausgebildete Schräge zusammen, und bilden
eine Schräge in Form einer Einkerbung zur Führung des
Hakens der aufnahmeseitigen Nadel. Daher wird beim Vor
schieben der aufnahmeseitigen Nadel der Haken der auf
nahmeseitigen Nadel stets durch die Schräge des Schie
bers auf die Schräge des Nadelhauptkörpers geführt, und
wird weiter sicher in den zwischen dem elastischen Füh
rungsbauteil zur Übertragung und dem Nadelhauptkörper
gebildeten Spalt geführt, wobei die Masche aufgenommen
wird.
Wenn so bei der Compound-Nadel gemäß der Erfindung die
maschenaufnahmeseitige Nadel in die Anbieteposition ge
führt wird, in den Bereich zur Führung des Hakens der
maschenaufnahmeseitigen Nadel, wirken die in dem Nadel
hauptkörper ausgebildete Schräge an der Seite zur
Befestigung des elastischen Führungsbauteils zur Über
tragung und die in dem Schieber ausgebildete Schräge
zusammen, und bilden eine Schräge in Form einer Ein
kerbung zur Führung des Hakens der aufnahmeseitigen Na
del.
Wenn sich demgemäß die aufnahmeseitige Nadel vorschiebt,
wird der Haken der Nadel aufeinanderfolgend in die Schräge
des Schiebers und die Schräge des Nadelhauptkörpers und
sicher in den zwischen dem elastischen Führungsbauteil
zur Übertragung und dem Nadelhauptkörper ausgebildeten
Spalt geführt, so daß ein Nadelbruch verhindert werden
kann.
Da die aufnahmeseitige Nadel sicher geführt ist, kann
darüber hinaus bei einer Compound-Nadel, die eine Öffnung
unterhalb der Schieberrinne zur Verhinderung der Ansammlung
von Bauwollabfall oder Faserstaub in der Schieberrinne
hat, das Problem des Eintritts des Hakens in die Öffnung
gelöst werden.
Durch die Ausbildung eines oberen Kantenteils über der
Schräge des Schiebers und durch die Anordnung eines
Stoppers auf dem Nadelhauptkörper kann der Haken der
aufnahmeseitigen Nadel darüber hinaus sicherer geführt
werden.
Weitere Merkmale, Vorteile und Besonderheiten der Erfin
dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung an
hand der Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Compound-Nadel;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Kopfteils der
Compound-Nadel gemäß Fig. 1 in einem in die
Maschenanbieteposition vorrückenden Zustand;
Fig. 3 den Zustand der Entfernung des elastischen
Führungsbauteils 6 von der in Fig. 2 gezeigten
Compound-Nadel 1;
Fig. 4 eine Unteransicht der in Fig. 2 gezeigten
Compound-Nadel 1;
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie
I-I in Fig. 4;
Fig. 6 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie
II-II in Fig. 2;
Fig. 7 eine Schnittansicht einer Compound-Nadel gemäß
dem Stand der Technik;
Fig. 8 eine Seitenansicht, die einen Übergabevorgang
durch die in Fig. 7 gezeigte Compound-Nadel
51 zeigt;
Fig. 9 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III
in Fig. 8.
In bezug auf die Zeichnung, werden nunmehr bevorzugte
Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
Wie in Fig. 1 gezeigt, weist die erfindungsgemäße Compound-Na
del 1 einen Nadelhauptkörper 2, einen Schieber 3 und
eine Nadelplatine 4 auf. Der Nadelhauptkörper 2 hat einen
am Kopfteil vorgesehenen Haken 5 und die Nadelplatine
4 greift in der Nähe des gegenüberliegenden Endes ein.
An der Seite des Nadelhauptkörpers 2 ist ein Basisendteil
24 eines elastischen Führungsbauteils 6 zur Übertragung
befestigt. An der Oberkante des Nadelhauptkörpers 2 ist
eine Schieberrinne 8 zur Einfügung des Schiebers 3 ausge
bildet. Die Schieberrinne 8 verläuft entlang der Form
des Schiebers 3 und besteht aus einer tiefen Rinne 9 nahe
des Kopfs sowie einer flachen Rinne 10 in den anderen
Teilen. Die tiefe Rinne 9 ist an dem verengten Teil 11
des Nadelhauptkörpers 2 angeordnet. Der innerste Teil
der Rinne ist eine Kurvenfläche 12, die an der Stelle
der Kurvenfläche 12 nahe des Hakens 5 flach und an der
Stelle entfernt vom Haken 5 tief ist. Der Schieber 3 hat
eine am Kopfteil 13 angeordnete Zunge 14. Die Unterkante
des Kopfs 13 verläuft in einer Gleitkante 15 bogenförmig
nach rückwärts, so daß die Gleitkante 15 in Eingriff mit
der tiefen Rinne 9 der Schieberrinne 8 gelangen kann,
wenn der Schieber 3 in die Schieberrinne 8 eingeführt
wird. Unterhalb der Schieberrinne 8 ist zwischen der
tiefen Rinne 9 und der flachen Rinne 10 eine Öffnung 32
ausgebildet.
Wie insbesondere in Fig. 2 gezeigt, ist an der Seite des
Nadelhauptkörpers 2, die dem vorderen Endbereich des
elastischen Führungsbauteils 6 zur Übertragung gegenüber
liegt, eine Einkerbung 16 zur Führung des Hakens 25 der
maschenaufnahmeseitigen Nadel in die Maschenaufnahmeposition
ausgebildet. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist zur Bildung der
Einkerbung 16 nur eine Seitenwand 17 des Nadelhauptkörpers
zur Bildung der Schieberrinne 8 weggeschnitten, um eine
Schräge 18 als Führungsfläche des aufnahmeseitigen Hakens
25 auszubilden, die sich weit zu der Außenseite hin
aufweitet.
In dem Schieber 3 ist in der gegenseitigen Lagebeziehung
zwischen dem Nadelhauptkörper 2 und dem Schieber 3 im
Maschenübertragungszustand, d. h. in der Konfiguration,
in der die Zunge 14 des Schiebers 3 am weitesten vom Haken
5 entfernt ist, in der Position, die nahezu mit der an
der Seitenwand 17 des Nadelhauptkörpers 2 gebildeten Schräge
zusammenfällt, dadurch eine Schräge 19 als Führungsfläche
ausgebildet, daß wenigstens ein Teil der bogenförmigen
Gleitfläche 15 abgeschnitten ist. Diese zwei Schrägen
18, 19 wirken zusammen und bilden die Führungsfläche zur
Führung des aufnahmeseitigen Hakens 25.
Der Übertragungsvorgang durch Verwendung der erfindungs
gemäßen Compound-Nadel 1 wird nachfolgend beschrieben.
Die Fig. 2, 3 und 5 zeigen den Zustand, in dem die Zunge
14 des Schiebers 3 am weitesten vom Haken 5 entfernt ist,
wenn die Compound-Nadel 1 durch das Schloßteil des nicht
gezeigten Schiebers in die Maschenanbieteposition vorge
schoben wird. In diesem Zustand wirken die auf dem Nadel
hauptkörper 2 und dem Schieber 3 ausgebildeten Schrägen
18, 19 zusammen und bilden eine Führungsfläche. Wenn die
Nadel zur Aufnahme der Masche von dem gegenläufigen Nadel
bett vorgeschoben wird, wenn z. B. die Nadel infolge der
Spannung des Wirkgarns o. ä. leicht abgelenkt wird, steigt
der Haken 25 der Nadel gemäß Fig. 6 immer entlang der
Schräge 19 des Schiebers 3 hoch, wird in die Schräge 18
der Seitenwand 17 des Nadelhauptkörpers geführt und wird
sicher in den zwischen dem elastischen Führungsbauteil 6
zur Übertragung und dem Nadelhauptkörper 2 gebildeten
Spalt 23 eingeführt, wobei die Masche aufgenommen wird.
Wenn der Haken 25 entlang der Schräge 19 des Schiebers
3 geführt wird, wird die Oberkante 20 des Schiebers 3
durch einen in dem Nadelhauptkörper 2 vorgesehenen Stopper 21
in ihrer Position gehalten, so daß die Schräge 19 des
Schiebers 3 den Haken 25 sicher führen kann. Da die Ober
kante 20 des Schiebers 3 über der Schräge 19 ausgebildet
ist, kann die vom Haken 25 auf den Schieber 3 ausgeübte
Kraft durch den Stopper 21 sicher aufgenommen werden.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungs
beispiel beschränkt. Die Erfindung ist in ähnlicher Weise
bei einer Compound-Nadel anwendbar, bei der die Schieberrinne
7 bis in die Nähe der Gleitfläche mit dem Nadelrinnenunter
teil des Nadelbetts ausgebildet ist und die Einkerbung
16 zur Führung des Hakens 25 der aufnahmeseitigen Nadel
nicht ausreichend im Nadelhauptkörper, wie in der Zungen
nadel, ausgebildet sein kann.
Claims (5)
1. Compound-Nadel (1) für Wirk- bzw. Strickmaschine,
bei der ein Basisendteil eines elastischen Führungs
bauteils (6) zum Übertragen an einem Nadelhauptkörper
(2) befestigt ist, ein Schieber (3), der verschiebbar
in Eingriff steht mit einer Rinne (8) des Nadelhaupt
körpers (2), sich zurück- und vorbewegt in bezug auf
die Relativbewegung des Nadelhauptkörpers (2), wobei
die Rinne (8) bis in die Nähe der Gleitfläche mit dem
Nadelrinnenunterteil eines Nadelbetts ausgebildet ist,
und bei der eine Zunge (4) des Schiebers (3) den Nadel
hauptkörper (2) heraus- und hineinstößt, um den Haken
(5) des Nadelhauptkörpers (2) zu öffnen und zu schließen,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Nadelhauptkörper (2) und dem Schieber (3)
Schrägen (18, 19) zur Führung des Hakens (25) der maschen
aufnahmeseitigen Nadel gebildet sind.
2. Compound-Nadel für Wirk- bzw. Strickmaschine nach
Anspruch 1, bei der eine Öffnung (22) unterhalb der
Rinne (8) ausgebildet ist.
3. Compound-Nadel für Wirk- bzw. Strickmaschine nach
Anspruch 1 oder 2, bei der die Schräge (19) des Schie
bers (3) in einer Position ausgebildet ist, die beinahe
mit der Schräge (18) des Nadelhauptkörpers (2) zu
sammenfällt, in der Konfiguration, in der die Zunge
(14) am weitesten entfernt vom Haken (5) ist, und
bei der die Schrägen (18, 19) zusammenwirken, um eine
Führungsfläche zu bilden.
4. Compound-Nadel für Wirk- bzw. Strickmaschine nach
Anspruch 3, bei der der Nadelhauptkörper (2) mit einem
Stopper (21) versehen ist, um in der Konfiguration,
in der die Zunge (14) am weitesten vom Haken (5) ent
fernt ist, die Aufwärtsverschiebung des oberen Kanten
teils (20) des Schiebers (3) zu verhindern.
5. Compound-Nadel für Wirk- bzw. Strickmaschine nach
Anspruch 4, bei der der obere Kantenteil (20) über
der Schräge (19) des Schiebers (3) ausgebildet ist.
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