DE4236381C2 - Reinigungsvorrichtung für Getränkezapfanlagen - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für Getränkezapfanlagen

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Description

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Getränkezapfeinrichtungen oder -Anlagen insbesondere für Zapfeinrichtungen oder Anlagen für Limonaden oder dergleichen, bei der flüssiges Reinigungsmittel aus einem Vorratsbehälter in die Zapfleitung und ihre Armaturen einführbar und nach einer Einwirkzeit entfernbar ist.
Eine solche Reinigungsvorrichtung ist aus der DE 34 22 987 A1 bekannt.
Streng genommen gibt es eine Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art in der Praxis bisher nicht, denn außer einem Vorratsbehälter für flüssiges, chemisches Reinigungsmittel, der mittels "CO 2"-Drucks und einer entsprechenden Anschlußeinrichtung in der Lage, ist in eine anmontierte Zapfleitung chemisches Reinigungsmittel abzugeben, gibt es keine Vorrichtungsteile, die geeignet wären, irgendwelche Handhabungen o. dgl. zu erleichtern oder auszuführen.
Bisher wird bei Zapfeinrichtungen oder -Anlagen für Limonaden, Fruchgetränke o. dgl. in Wirklichkeit von Hand gearbeitet. Wenn ein Getränkebehälter leergezapft ist, muß der Zapfer die Behälter-Anschlußeinrichtung am unteren Ende der betreffenden Zapfleitung vom leeren Getränkebehälter Lösen und an die entsprechende Einrichtung eines neuen, gefüllten Getränkebehälters anschließen.
Normalerweise sollte diesem Getränkebehälter-Wechsel eine Reinigung der betreffenden Zapfleitung mit Zapfhahn vorausgehen. Zum Zwecke solcher Reinigung muß die Behälter-Anschlußeinrichtung am Ende der Zapfleitung an einer entsprechende Anschlußeinrichtung des Vorratsbehälters für flüssiges, chemisches Reinigungsmittel angeschlossen werden. Dieser Behälter für flüssiges, chemisches Reinigungsmittel steht unter CO 2-Druck. Ist dieser Anschluß vorgenommen worden, dann wird der Zapfhahn geöffnet. Der CO 2-Druck treibt nun flüssiges, chemisches Reinigungsmittel in die Zapfleitung. Sobald der Austritt dieses chemischen Reinigungsmittels an einer auffallenden Farbe, z. B. Blau, erkennbar ist, wird der Zapfhahn geschlossen. Nun muß die chemische Reinigungsflüssigkeit je nach Fabrikat und/oder Konzentration eine gewisse Zeit, meist 15-30 Minuten in der Zapfleitung und ihren Zapfhahn verweilen. Alsdann muß der Zapfer wieder zum unteren Ende der Zapfleitung, die Anschlußeinrichtung vom Vorratsbehälter für chemisch, flüssiges Reinigungsmittel lösen und danach an einem gefüllten Getränkebehälter anschließen. Solche Getränkebehälter stehen unter CO 2-Druck. Wenn der Zapfer wieder am Zapfhahn angekommen ist, öffnet er den Zapfhahn, so daß das Getränk aus dem Behälter in die Zapfleitung steigt und das flüssige, chemische Reinigungsmittel verdrängt. Sobald die aus dem Zapfhahn austretende Flüssigkeit wieder die Farbe des Getränkes angenommen hat, werden sicherheitshalber noch einige Portionen Getränk abgezapft und der Zapfbetrieb kann danach fortgesetzt werden.
Es ist leicht einzusehen, daß bei Zapfanlagen, die je Limonaden- oder Getränkeart nur eine einzige Zapfeinrichtung bzw. Zapfleitung haben, während eines Stoßbetriebes unmöglich eine Unterbrechung des Zapfbetriebes, die sich über eine viertel oder eine halbe Stunde erstreckt, zugelassen werden kann. Allein der Getränkebehälter-Wechsel, der es erforderlich macht, daß der Zapfer in den Keller steigt - meist liegen die Getränkebehälter im Keller - um den neuen Getränkebehälter anzuschließen, ist Unterbrechung genug.
Aber auch am Ende einer für den Zapfer langen im Stehen verbrachten anstrengenden Zapfschicht muß es fast als Zumutung angesehen werden, wenn der Zapfer am Ende seiner Schicht noch mehrmals in den Keller steigen muß, um die Behälter-Anschlußeinrichtungen an den Vorratsbehälter für chemisches Reinigungsmittel anzuschließen, wieder abzukoppeln und danach wieder erneut an den Getränkebehälter anzuschließen und dabei zwischendurch Wartezeiten von einer viertel oder halben Stunde in Kauf zu nehmen, damit das chemische, flüssige Reinigungsmittel wirken kann. Bei kleineren Zapfbetrieben ist es in der Regel unwirtschaftlich, für jede Zapfleitung einen teuren, weil druckfest und mit Koppeleinrichtung versehenen Vorratsgehälter für chemisches, flüssiges Reinigungsmittel anzuschaffen - wobei oftmals auch der Platzbedarf solcher Vorratsbehälter für chemisches flüssiges Reinigungsmittel eine Rolle spielt -. Die Folge wäre die, daß der Zapfer für jede Zapfleitung dreimal in den Keller gehen muß, um die entsprechenden Arbeiten auszuführen, und daß er mindestens dreimal eine viertel oder halbe Stunde Verweilzeit pro Zapfleitung für das Einwirken des flüssigen chemischen Reinigungsmittels abwarten muß. Dieser Zeit- und Arbeitsmehraufwand am Ende einer Schicht ist einem Zapfer einfach nicht zuzumuten. Für kleinere Zapfbetriebe wäre es meist auch unrentabel, eine Pflegeperson, die ausschließlich für die Reinigung der Zapfanlage Teilzeit-Dienst macht, einzustellen.
Es ist daher gar kein Wunder, daß bekannte Zapfeinrichtungen oder -Anlagen unter Berücksichtigung der geschilderten Arbeitsbedingungen - in der Praxis zu selten gereinigt werden.
Dieser Zustand ist nachteilig und bedauerlich, denn Limonaden und Fruchtgetränke o. dgl. enthalten Substanzen, die den Lebensmitteln gleichzusetzen sind. Lebensmittel machen aber, wenn keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden, Veränderungen durch, die teilweise von der Luft und von in den Lebensmitteln enthaltenen Enzymen oder von Bakterien verursacht werden. Werden solche Prozesse in Limonaden oder Fruchtgetränken wirksam, so gibt es Qualitätsverschlechterungen und auch geschmackliche Beeinträchtigungen.
Limonaden und Fruchtgetränke enthalten oft auch Substanzen, die die Neigung haben, sich an von ihnen benetzten Oberflächen als Häute, Schichten oder Schleim abzulagern. Seltene Reinigung führt zur Zunahme solcher Ablagerungen. Regelmäßige Reinigung mit chemischen, flüssigen Reinigungsmitteln verhindern das Entstehen solcher Ablagerungen oder hält sie in vernachlässigbaren Grenzen.
Die bekannte Art zu reinigen bietet keine Möglichkeit, Zapfeinrichtungen, also Zapfleitungen und Zapfhähne, mit Wasser zu spülen; es sei denn, die Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung wird abgebaut und an ihrer Stelle z. B. ein Wasserschlauch an die Zapfleitung angeschlossen.
Limonaden und Fruchtgetränke enthalten je nach Art mehr oder weniger große Anteile an Zucker, Fruchtzucker und ähnlichen Substanzen, die die Fähigkeit haben, bereits bei fließendem Getränk, insbesondere aber bei stehendem Getränk, auszukristallisieren. Vornehmlich Zuckerkristalle lagern sich gern an vom Getränk benetzten Oberflächen an und bilden auf diesen Oberflächen sehr harte Inkrustationen. Solange solche Inkruste die Innenoberfläche von Rohrleitungen o. dgl. bedecken, ist ihre Existenz noch zu tolerieren, wenn man davon absieht, daß bereits vorhandene Kristalle als Kristallisationskeime die weitere Kristallisation begünstigen.
Bedenklich werden solche Kristallisationsprozesse aber, wenn während einer längeren Betriebspause der Zapfeinrichtung - z. B. Wochenende, Feiertage o. dgl. - auch Oberflächen bedeckt werden, über die in der Zapfeinrichtung Gegenelemente gleitend bewegt werden müssen, oder wenn es sich um Oberflächen handelt, auf denen Ventilflächen abdichtend sitzen müssen. In solchen Fällen kann es nämlich zu Beeinträchtigungen der Dichtwirkung kommen oder es können Blockaden an beweglichen Teilen auftreten.
Zur Verbesserung der geschilderten Situation liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche durch weitgehenden Verzicht auf menschliche Arbeitskraft die Möglichkeit bietet, die Reinigung einer Zapfeinrichtung oder der Zapfeinrichtungen einer Anlage ferngesteuert per Knopfdruck durchzuführen und die auch die Voraussetzungen dafür bietet, Zapfeinrichtungen mit Leitungswasser zu spülen.
Diese Aufgabe wird durch eine Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 gelost.
Diese Reinigungsvorrichtung ähnelt stark der Vorrichtung, die aus der bereits eingangs erwähnten DE 34 22 987 A1 bekannt ist und die für die Reinigung der Leitungen von Getränkezapfanlagen bestimmt ist. Gegenüber der Erfindung hat diese bekannte Vorrichtung jedoch Einwegeventile statt des Wechselventils und weist auch kein nach dem Venturi-Prinzip arbeitendes Reinigungsmittel-Dosiergerät auf, neben anderen, unterschiedlichen Merkmalen, arbeitet aber insgesamt zufriedenstellend, so dass ein Fachmann keinen Grund gesehen hätte, die Merkmale der funktionierenden, bekannten Vorrichtung durch andere zu setzen. Es war jedenfalls nicht absehbar, dass hierdurch eine leistungsfähigere Vorrichtung erzielt werden konnte.
Ähnliche Vorrichtungen sind aus US 4 228 927, DE 25 04 366 A1, DE 40 25 624 A1, DE 80 09 312 U1, EP 02 69 152 A2 und DE 28 31 463 A1 bekannt, die jedoch vom Gegenstand der Erfindung noch weiter abliegen als die obengenannte DE 34 22 987 A1, so daß sich insgesamt ein recht verwirrender Stand der Technik ergibt.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Reinigungsvorrichtung ermöglicht das Wechselventil je nach Position seines Stellelementes die jeweilige Zapfleitung wahlweise abwechselnd nacheinander entweder mit dem Getränkebehälter oder mit der Wasserleitung zu verbinden. Um das Stellelement des Wechselventiles in die beiden jeweils dafür erforderlichen Stellungen zu bringen, brauchen lediglich von einem in Zapfhahnnähe befindlichen Bedienpult aus mittels Tasten oder Schaltern die entsprechenden Magnetventile erregt zu werden. Ein Zapfer braucht daher also nicht in den Keller zu steigen und Anschlüsse herzustellen und zu lösen um z. B. eine Zapfeinrichtung für Limonade nach Betriebschluß mit Leitungswasser durchzuspülen und mit Leitungswasser gefüllt über Nacht stehen zu lassen. Zuckerinkrustationen werden auf diese Weise verhindert. Bereits vorhandene Inkruste werden durch die lange Verweilzeit des Leitungswassers über Nacht bzw. während der Standzeit mittels Leitungswassers in der Zapfleitung aufgelöst.
Wenn das Magnetventil für die Zufuhr von chemischen Reinigungsmittel geöffnet wird und das Stellelement in der Position "Reinigen" steht, dann fließt bei geöffnetem Zapfhahn Wasser durch die entsprechenden Leitungen, das im Dosiergerät über Injektorwirkung und Gefällewirkung jeweils eine einstellbare Menge chemischer Reinigungsflüssigkeit aus einem Vorratsbehälter für chemisches, flüssiges Reinigungsmittel entnimmt. Die Dosiereinrichtung ist einstellbar, so daß wahlweise mit 5%-iger oder anderer Konzentration gereinigt werden kann. Nach öffnen des Reinigungsventils tritt nach einer gewissen Zeit verfärbte Flüssigkeit aus dem Zapfhahn aus, so daß dieser für eine jeweilige vorgegebene Einwirkzeit geschlossen werden kann. Nach Ablauf dieser Zeit und schon zuvor abgestelltem Reinigungsventil wird wieder mit Wasser gespült und danach kann durch Betätigen des Normalstellungsventiles die Betriebsbereitschaft für das Zapfen herbeigeführt werden.
Die Erfindung führt auf diese Weise zu einer vereinfachten zeit und arbeitsparenden Möglichkeit der Spülung und Reinigung von Zapfeinrichtungen. Außerdem verbilligt sie diese, denn anstelle der bisherigen teueren Vorratsbehälter für flüssiges, chemisches Reinigungsmittel, die bekanntlich mit Anschlußeinrichtungen versehen sein mußten und die druckfest sein mußten, genügt ein einfacher Behälter mit Rohrgewindeanschluß. Dabei besteht außerdem die Möglichkeit, platzsparend mit chemischem Reinigungsmittel sehr hoher Konzentration zu arbeiten, denn mit Hilfe der einstellbaren Dosiereinrichtung läßt sich die gewünschte Verdünnung des Reinigungsmittel-Konzentrates leicht herbeiführen. Dieses Vorgehen schafft auch Vorteile, wenn im Behälteraufstellraum Platzmangel herrscht.
Allein wegen einer zuverlässigen Konzentrierung bzw. Verdünnung des chemischen Reinigungsmittels, aber auch aus Gründen der Tatsache, daß die Bewegung des Stellelementes im Wechselventil hydraulisch durch Leitungswasser erfolgt, ist die Verwendung einer Druckregeleinrichtung für Leitungswasser Voraussetzung, um konstante Bedingungen herzustellen.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Reinigungsvorrichtung kommt das Getränk von unten in das Wechselventil, während die Reinigungsflüssigkeit seitlich zugeführt wird. Die Strömungswege in Position "Reinigen", bzw. Position "Zapfen" vereinen sich erst innerhalb des Stellelementes des Wechselventiles, so daß dessen unterer Bereich mit der Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung mit Rückschlagventil normalerweise nicht mitgespült und nicht mit chemischem, flüssigen Reinigungsmittel behandelt wird. Dieser Abschnitt des Zapfströmungsweges ist im Vergleich zur übrigen Zapfeinrichtung klein; er sollte aber dennoch von Zeit zu Zeit einer Reinigung unterzogen werden. Dies kann z. B. vorteilhaft beim Wechseln des Getränkebehälters oder auch über Nacht geschehen.
Eine Weiterbildung der Reinigungsvorrichtung, die die Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung in den Reinigungsvorgang mit einbezieht, ist in Anspruch 2 offenbart.
Zur sogenannten Gesamtreinigung wird die Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung vom Getränkebehälter gelöst und auf den Adapter aufgesetzt. Alsdann wird wie üblich gespült und gereinigt, und zwar vom Bedienpult in Zapfhahnnähe aus und wie bereits beschrieben.
Zur Wiederherstellung des Betriebszustandes "Zapfen" wird die Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung vom Adapter gelöst und wieder auf einen Getränkebehälter aufgesetzt.
Bei der Weiterbildung nach Anspruch 3 sind die Magnetventile der erfindungsgemäß ausgebildeten Reinigungsvorrichtung raumsparend und auch funktionell günstig auf an oder in einem Grundblock angeordnet, an dem einerseits seitlich das einstellbare Dosiergerät angebaut ist, während unten je ein Anschluß für druckgeregeltes Leitungswasser und für druckloses Ablaufwasser angeordnet ist. Oben sind zwei Anschlüsse für Stellwasser bzw. Stellwasser und Reinigungsflüssigkeit vorgesehen, während der Grundblock für Leitungswasser, Ablaufwasser und Reinigungsflüssigkeit jeweils ein Sammelrohr aufweist, das zumindest seitlich für den Anschluß weiterer Einrichtungen vorbereitet ist.
Der Anspruch 4 offenbart eine vorteilhafte Ausgestaltung des Wechselventiles dessen Besonderheit u. a. darin besteht, daß sein Schieberkolben mittels Leitungswassers hydraulisch betätigbar ist, wobei die Normalstellung vom Normalstellungsventil aus mittels Leitungswasser allein herbeigeführt wird, wobei die Schieberenden als Stellkolben wirken, während die Reinigungsstellung endweder von reinem Leitungswasser, das zugleich Stell- und Spülwasser sein kann oder von Stellwasser, also Leitungswasser, das mit flüssigem, chemischen Reinigungsmittel versetzt wird, bzw. ist, ebenfalls wieder hydraulisch herbeigeführt wird, indem das andere Schieberende als Hydraulikkolben wirkt. Der besondere Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß über ein Stellkolbenende durch den Schieberkolben hindurch gleichzeitig Spül- und Reinigungsflüssigkeit durch den Schieberkolben hindurch in den Strömungsweg zur Zapfeinrichtung geführt wird, d. h., daß die dem Wechselventil seitlich zugeführte Flüssigkeit zugleich Betätigungsflüssigkeit wie Reinigungsflüssigkeit oder Spülflüssigkeit ist.
Bei der Weiterbildung des Wechselventiles, die im Unteranspruch 5 offenbart ist, geht es einerseits um die zuverlässige Abdichtung des Zapfströmungsweges vom zweiten Strömungsweg für das Reinigen und andererseits darum, daß eine intensive, gute Durchmischung von Reinigungsmittel und Flüssigkeit bzw. Wasser erreicht wird, wenn das Gemisch aus Stellwasser und Reinigungsflüssigkeit mit beigemischtem chemischen, flüssigen Reinigungsmittel aus den Radialbohrungen austritt, über den Dichtring des Kolbens hinwegströmt und dann den düsenartigen Spalt durchfließt, um in den Raum zwischen zwischen Hals und Schieberkolbenbohrung zu gelangen. Beim Durchströmen dieses düsenähnlichen Spaltes findet eine intensive Verwirbelung statt. Dieser Effekt kommt allen in der Umgebung Liegenden Schieberkolbenteilen zugute und hält sie auf Dauer sauber und frei von Inkrustationen.
Die Weiterbildung der eingangs genannten Reinigungsvorrichtung gemäß Anspruch 6 ist darauf abgestellt, daß das Wechselventil mit einer vorteilhaften Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung mit Rückschlagventil versehen ist. Am unteren Ende des Gehäuses des Wechselventiles befindet sich eine entsprechende Bohrung, die an ihrem oberen und "engen" Ende in die lotrecht verlaufende Bohrung, die Bestandteil des Zapfströmungsweges ist, übergeht. Darunter sitzt eine "Sitz"-Bohrung, in welcher das obere, breitere, zylindrisch gestaltete Ende eines im übrigen nach unten konisch verjüngten Zwischenstückes aufgenommen ist. Dieses Zwischenstück ist an seinem unteren Ende Widerlager für die Wendelfeder und hat im Zentrum eine Bohrung für den Stift, welcher den unteren Dichtkegel trennt, der mittels elastischer Dichtung auf einer Gegenfläche am Zwischenstück der Rohrhülse unter Federdruck der Wendelfeder aufliegt. Ein hervorstehender, nach unten weisender Stift an diesem Kegel ist so gestaltet, daß er auf einem Gegenstift einer Koppel- oder Anschlußeinrichtung des Getränkebehälters zur Auflage kommt, wenn die Behälter-Anschlußeinrichtung auf diesen aufgesetzt und mittels Bajonetthülse arretiert wird. Damit heben sich zwei Federwirkungen auf und es ist ein offener Verbindungsweg geschaffen, der von dem unter CO 2-Druck stehenden und mit Getränk gefüllten Getränkebehälter aus durch dessen Anschluß- oder Koppeleinrichtung am geöffneten Rückschlagventil vorbei durch eine seitliche Ausnehmung im Zwischenstück nach oben in den Zapfströmungsweg des Wechselventiles führt. Wird die Bajonetthülse gelöst, dann treten beide einander mit Zylinderstiften berührenden Ventile - das der Anschluß oder Koppeleinrichtung des Fasses und das des Wechselventiles - wieder in Dichtposition. Auf diese Weise kann aus dem Wechselventil und damit auch aus dem Zapfströmungsweg und der Zapfeinrichtung keinerlei Flüssigkeit auslaufen. Wird daher diese Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung auf das Adapter aufgesetzt, mit Wasser oder mit Wasser und beigemischtem flüssigen, chemischen Reinigungsmittel gefüllt, so kann es, sobald insbesondere bei chemischem Reinigungsmittel die Füllung der betreffenden Zapfeinrichtung vollzogen ist, auch wieder vom Adapter abgenommen werden und die restliche Verweilzeit zum Einwirken des chemischen Reinigungsmittels ohne Verbindung mit einem Getränkebehälter oder mit einem Adapter überstehen. Auf diese Weise ist es möglich, kurzfristig hintereinander mehrere einzelne Zapfeinrichtungen einer sogenannten Gesamtreinigung zu unterziehen, indem nacheinander die Getränkebehälter- Anschlußeinrichtungen der jeweiligen zur Zapfeinrichtung gehörenden Wechselventile auf das Adapter gesetzt, mit chemischem Reinigungsmittel und Leitungswasser gefüllt und dann wieder entnommen werden. Auf diese Weise wird die Gesamtreinigung infolge der Gestaltung der Anschluß-Einrichtung und des am Grundblock vorgesehenen Adapters erheblich erleichtert und beschleunigt. Die einzelnen Getränkebehälter-Anschlußeinrichtungen können nach dem Füllen und nach Ablauf der Einwirkzeit entweder wieder auf einen Getränkebehälter aufgesetzt werden, wobei dann zur Spülung des unteren Bereiches des Strömungsweges Getränk zum Austreiben der Reinigungsflüssigkeit erforderlich ist.
Ein ganz anderer und sehr wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäß ausgebildeten Reinigungsvorrichtung besteht darin, daß ausgehend von der bisherigen Ausgestaltung nach der Erfindung und den vorteilhaften Weiterbildungen für eine größere Anzahl von Zapfeinrichtungen benutzt werden kann, ohne daß besondere aufwendige Zusatzeinrichtungen erforderlich sind.
Eine solche Ausgestaltung besteht gemäß Anspruch 7 als vorteilhafte Weiterbildung lediglich darin, daß jede Zapfeinrichtung am unteren Ende ihrer Zapf-Steig- Leitung mit dem beschriebenen Wechselventil ausgestattet wird, während die stellwasserführende sowie die stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung eines jeden Wechselventiles mit einem einzigen, gemeinsamen Grundblock verbunden werden. Diese Verbindung kann durch entsprechende Armaturen wie Mehrfachverteiler, Kreuzstücke und dergleichen herbeigeführt werden und sie könnte, um Material zu sparen, auch dergestalt ausgebildet sein, daß die jeweilige Leitung z. B. über ein T-Stück vom Anschluß des einen Wechselventiles zum nächsten geht und so weiter.
Bei dieser Ausgestaltung wird durch Betätigen des Schalters "Zapfen" am Bedienpult bewirkt, daß alle Wechselventile aller Zapfeinrichtungen gleichzeitig die eingestellte Position einnehmen und umgekehrt, beim Betätigen des Schalters "Reinigen" oder "Spülen" durch das betreffende Magnetventil am Grundblock, alle Stellelemente der einzelnen Zapfeinrichtungen bzw. der Wechselventile der Zapfeinrichtungen in die Reinigungsposition gebracht werden. Bei dieser Ausgestaltung werden alle Zapfeinrichtungen gleichzeitig gereinigt. Wenn man bei diesem Vorgehen alle Zapfhähne aller Zapfeinrichtungen öffnet, kann die Reinigungsflüssigkeit durch erkennbare Färbung der austretenden Flüssigkeit mehr oder weniger gleichzeitig oder nacheinander aus dem Zapfhähnen zum Austreten gebracht werden. Man braucht bei dieser Ausgestaltung der Reinigungsvorrichtung keine mehrfache Einwirkzeit des chemischen, flüssigen Reinigungsmittels abzuwarten, denn die eingebrachte chemische Reinigungsflüssigkeit wirkt ja nahezu gleichzeitig in allen Zapfeinrichtungen. Nach Ablauf der vorgeschriebenen Einwirkzeit werden die Zapfhähne wieder geöffnet, wobei das Magnetventil "Reinigungsmittel" zuvor geschlossen worden ist, und nun können wiederum gleichzeitig alle Zapfeinrichtungen gespült werden und etwa am Abend oder vor einer längeren Betriebpause durch Schließen der Zapfhähne mit Leitungs- oder Spülwasser gefüllt und zum Lösen oder Verhindern von Instrusten aus Zucker stehen gelassen werden.
Diese Ausgestaltung der Erfindung gemäß ausgebildeten Zapfeinrichtung bzw. deren Weiterbildung eignet sich demnach in hervorragender baulicher Ausgestaltung und mit erheblichem technischen Gebrauchsvorteil zur Mehrfachreinigung bzw. Reinigung von Zapfanlagen mit mehreren Zapfeinrichtungen und bedarf als Mehraufwand gegenüber einer Reinigungsvorrichtung für nur eine Zapfeinrichtung lediglich des Wechselventiles pro Zapfeinrichtung und der entsprechenden Rohrleitungsverbindungen für Stellwasser bzw. Stellwasser und Reinigungsflüssigkeit.
Die eben beschriebene Ausgestaltung der Reinigungsvorrichtung ist vielseitig; denn es ist nicht zwingend notwendig, daß bei Betätigung des Schalters "Reinigen" am Bedienpult alle Zapfeinrichtungen gereinigt bzw. gespült werden müssen, denn solange der Zapfhahn derjenigen Zapfeinrichtung, die ungespült und ungereinigt bleiben soll, nicht geöffnet wird, verbleibt die zuvor in der Zapfeinrichtung befindliche Flüssigkeit, also das Getränk in der Zapfeinrichtung und die betreffende Zapfeinrichtung wird auch nicht gereinigt. Es ist lediglich sinnvoll, daß die nicht gereinigte Zapfeinrichtung vor Wiederinbetriebnahme durch Entnahme von einer oder zwei Portionen Getränk sicherheitshalber mit Getränk durchgespült wird.
Für Anwendungszwecke, d. h. Zapfanlagen mit vielen Zapfeinrichtungen, bei der man die Einschränkung bei der eben beschriebenen Ausführung nicht hinnehmen will, daß beim öffnen eines Zapfhahnes einer beliebigen Zapfeinrichtung bei Bedienpult Position "Reinigen" nicht Getränk zapft, sondern den Reinigungsvorgang der betreffenden Zapfeinrichtung ausführt, eignet sich die Weiterbildung nach Anspruch 8. Diese Weiterbildung kennzeichnet sich dadurch, daß bei Zapfanlagen mit mehreren Zapfleitungen, Zapfhähnen und jeweils zugehörigen Getränkebehältern ab der zweiten Zapfleitung für jede ein Wechselventil und ein Nebenblock vorgesehen sind, daß jeder Nebenblock ein Normalstellungsventil sowie Anschlüsse für seine zum zugehörigen Wechselventil gehende, stellwasser- sowie stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitungen aufweist und über Schraubkupplungen mit den gemeinsamen Sammelleitungen für Wasser, Ablaufwasser sowie stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführenden Sammelleitungen des Grundblocks und/oder benachbarten Nebenblocks verbunden ist.
Bei dieser Ausgestaltung oder Weiterbildung der Reinigungsvorrichtung nach der Erfindung geht man von der Grundvorrichtung aus. Es hat jede Zapfeinrichtung das übliche Wechselventil, es ist ein von der Grundeinrichtung her vorgesehener Grundblock mit drei Magnetventilen vorgesehen. Es sind an diesem Grundblock die üblichen Anschlüsse einschließlich des Reinigungsmittelventiles vorgesehen, und für jede Zapfeinrichtung ist dann ein Nebenblock vorhanden, der an den Grundblock jeweils angebaut wird. An einen angebauten Nebenblock kann der nächste für die jeweils nächste Zapfeinrichtung angebaut werden usw., und zwar derart, daß sich die Hauptleitungen für Abwasser, Steilwasser, chemische Reinigungsflüssigkeit usw. durch Rohrverbindungen von Nebenblock zu Nebenblock herstellen lassen.
Das Vorteilhafte ist, daß jeder Nebenblock nur ein Magnetventil benötigt und zwar das Normalstellungsventil.
Wenn bei dieser Ausgestaltung bzw. Weiterbildung der Reinigungsvorrichtung am zentralen Bedienpult in Zapfhahnnähe je Zapfeinrichtung ein Schalter, Taster o. dgl. für Herstellung der Normalstellung oder Zapfstellung vorhanden ist, braucht beim Reinigen einer einzigen Zapfeinrichtung lediglich dafür gesorgt zu werden, daß alle nicht zu reinigenden Zapfeinrichtungen am Bedienpult betätigte Normstellungs-Schalter oder -Tasten und nur die zu reinigende Zapfeinrichtung einen nicht betätigten Normstellungs-Schalter haben, während der zentrale Schalter "Spülen/Reinigen" betätigt wird. Dann wird das Stellelement des zu dieser Zapfeinrichtung gehörenden Wechselventiles in die Position "Reinigen" gebracht. Von diesem Augenblick können alle anderen Schalter für Normalstellung wieder in Ruhestellung gebracht werden, während man am Bedienpult, z. B. durch Betätigen des Schalters "Reinigungsmittel", mit chemischer Reinigungsflüssig­ keit reinigen kann. Man kann dann durch öffnen und Schließen des Zapfhahnes für die nötige Einwirkzeit sorgen und anschließend Spülen und danach durch Betätigen des zugehörigen Schalters "Normventil" oder "Zapfen" oder "Normalstellung" am Bedienpult die eben gereinigte Zapfeinrichtung wieder in Betrieb nehmen.
Der Vorteil dieser Weiterbildung besteht darin, daß von der Grundausführung ausgehend - mit geringem Ventilaufwand, aber auch mit geringem Montageaufwand durch Anfügen der Nebenblöcke jede Zapfanlage ausgestattet werden kann.
Bei der Weiterbildung nach Anspruch 9 wird dafür gesorgt, daß an jedem Zapfhahn wenigstens ein Normal­ stellungs-Schalter oder -Taster an einem geeigneten kleinen Bedienpult in Zapfhahnnähe angeordnet ist. Diese Weiterbildung ist nicht zwingend, denn die jeweiligen Normalstellungsschalter können auch an einem zentralen Bedienpult vorgesehen sein.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der erfindungsungsgemäß ausgebildeten Reinigungsvorrichtung und besonders vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 - eine Schemaübersicht der erfindungsgemäß ausgebildeten Reinigungsvorrichtung in der Grundausgestaltung, wobei in teilweise gestrichelten Linien eine mögliche Erweiterung zur Reinigung mehrer Zapfeinrichtungen wiedergegeben ist,
Fig. 2 - das Wechselventil der Vorrichtung gemäß Fig. 1 im Schnitt,
Fig. 3 - das Wechselventil gemäß Fig. 2 mit in "Reinigungs-Position" befindlichem Stellelement,
Fig. 4 - die Einzelheit IV in Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 - die Einzelheit V aus Fig. 3, nämlich die Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung mit dem Gegenstück am Getränkebehälter, nämlich der Getränkebehälter-Abgabeeinrichtung, in vergrößerter Schnittdarstellung,
Fig. 6 - eine Einzelheit der Getränkebehälter- Anschlußeinrichtung des Wechselventiles, nämlich das Zwischenstück, in perspektivischer Darstellung und in vergrößertem Maßstab und
Fig. 7 - eine der Fig. 1 im wesentlichen entsprechende Darstellung der Reinigungsvorrichtung mit einer weiteren Alternativausgestaltung für Zapfanlagen mit mehreren Zapfeinrichtungen.
Die Fig. 1 zeigt eine Reinigungsvorrichtung 1, die für Zapfeinrichtungen 2 vorgesehen ist, die insbesondere zum Ausschank von Limonaden, Fruchtgetränken oder dergleichen bestimmt ist.
Das Getränk ist in einem Getränkevorratsbehälter 3 enthalten, der über eine Druckregeleinrichtung 4 mit CO 2 beaufschlagt wird. Üblich ist ein CO 2-Druck von 4 bar. Am Getränkebehälter 3 befindet sich eine ventilartig ausgebildete Getränkeabgabeeinrichtung 5, an welche die Zapfeinrichtung 2 mittels einer Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung 6 - in Schnellanschlußausführung - mit dem unteren Ende einer Zapf- oder Steigleitung 7 angeschlossen ist.
Am "oberen" Ende der Zapfleitung 7 befindet sich ein Zapfhahn 8.
Wird der Zapfhahn 8 geöffnet, dann tritt das Getränk unter dem Druck des CO 2 in die Getränkebehälter- Anschlußeinrichtung 6, über diese in die Zapfleitung 7 und schließlich durch den Zapfhahn 8 aus.
Durch das Zapfen wird die Zapfeinrichtung 2 mit Inhaltsstoffen des jeweiligen Getränkes in Kontakt gebracht, so daß sich Ablagerungen, insbesondere auch Zuckerinkrustationen bilden können. Um Verunreinigungen, die die Getränke-Qualität und -geschmack beeinträchtigen können und auch die Inkrustationen von Zuckern zu verhindern oder zu beseitigen, ist die Reinigungsvorrichtung 1 vorgesehen.
Um Reinigen zu können, d. h. bedarfsweise Spülwasser oder mit chemischem, flüssigen Reinigungsmittel versetztes Spülwasser durch die Zapfleitung zu treiben, alternativ aber bedarfsweise wieder Getränk durch die Zapfeinrichtung zu leiten, ist ein Wechselventil 9 vorgesehen. Die Zapfleitung 7 ist mit ihren "unteren" oder Getränkeeintrittsende nicht wie bisher unmittelbar mit der Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung 6, sondern mit dem Wechselventil 9 verbunden, und die genannte Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung ist unten am Wechselventil 9 angebaut. Durch das Wechselventil 9 erstreckt sich von der Getränkebehälter-Anschlußein­ richtung 6 zur Zapfleitung 7 ein Zapfströmungskanal 10 in Lotrichtung nach oben.
Der Zapfströmungskanal 10 kreuzt im Wechselventil 9 eine Schieberkolben-Bohrung 11, in der sich ein Schieber (Schieberkolben) 12 als Stellelement des Wechselventiles 9 hydraulisch längs zu sich selbst bewegen läßt. Die Achsen des Zapfströmungskanales 10 und der Schieberkolben-bohrung 11 kreuzen einander in einem spitzen Winkel von vorzugsweise 30° höchstens 45°, und zwar in der Weise, daß der Schieber (Schieberkolben) 12 in Zapfposition seine tiefste Stellung und in einer Reinigungsposition seine höchste Stellung innerhalb der Schieberkolben-Bohrung 11 einnimmt.
Die in einem Ventilgehäuse 13 angeordnete Schieberkolben-Bohrung 11 des Wechselventiles 9 ist beidendig durch Schraubstopfen 14 bzw. 14a verschlossen, wobei der hochliegende Gewindestopfen 14 eine zentral liegende Rohranschluß-Gewindebohrung 15 aufweist.
Eine zweite Rohranschluß-Gewindebohrung 16 ist seitlich am Ventilgehäuse 13 des Wechselventiles 9 angebracht und führt mit einem kurzen Stichkanal 17 an das Innenende des tiefliegenden Gewindestopfens 14a.
Der Schieber (Schieberkolben) 12 ist im wesentlichen zylindrisch gestaltet und hat an seinen beiden Enden zwei als Stellflächen wirkende Stirnflächen, und zwar eine hochliegende Stirnfläche 18 und eine tiefliegende Stirnfläche 19.
Die beiden Stirnflächen 18 und 19 liegen in den jeweiligen Betriebstellungen des Schieber (Schieberkolbens) 12 jeweils entweder am Gewindestopfen 14 in der oberen Position oder dem Gewindestopfen 14a in der tiefen Position an.
Ein zweiter Strömungsweg, ein Strömungskanal 20, geht durch den Stichkanal 17, bzw. die davorliegende Rohranschluß-Gewindebohrung 16 durch die Endstirnfläche 19 des Schiebers (Schieberkolbens) 12 hindurch in eine koaxial zur Achse des Schiebers (Schieberkolbens) 12 angeordnete, zentrale, axiale Sackbohrung 21, die sich über etwas mehr als die Hälfte der Länge des Schiebers (Schieberkolbens) 12 erstreckt. Am Sackende verlaufen vier sternförmig angeordnete Radialbohrungen 22 nach außen.
Wenn sich der Schieber (Schieberkolben) 12 in Spül- oder Reinigungsposition befindet - siehe Fig. 3 -, dann öffnen sich die Radialbohrungen 22 in eine begrenzte Durchmessererweiterung 23 der Schieberkolben- Bohrung 11. Von dieser axial begrenzten Durchmessererweiterung 23 der Schieberkolbenbohrung aus ist der Rest, der nach oben weisenden Länge der Schieberkolbenbohrung 11 noch weiter ausgedreht, und der normale Durchmesser der Schieberkolben-Bohrung 11 wird bis zum Gewindestopfen 14 durch eine Buchse 24 definiert.
Der Schieber (Scheiberkolben) 12 hat etwa symmetrisch zur Mitte seiner Länge einen zylindrischen Hals 25, der durch eine an den axialen Enden abgerundete, wiederum zylindrische Durchmesserverringerung gebildet ist. Auf diese Weise entsteht zwischen der Wandung der Schieberkolben-bohrung 11 und dem zylindrischen Hals 25 ein ringzylindrischer Hohlraum 26, der bei Zapfposition des Schiebers (Schieberkolbens) 12 den mittleren Bereich des Strömungskanals 10 bildet. In der in Fig. 3 gezeigten Reinigungs- oder Spülposition des Schiebers (Schieberkolbens) 12 besteht - siehe Fig. 4 - zwischen dem oberen Ende des ringzylindrischen Hohlraumes 26 und der schmalen, axial begrenzten Durchmessererweiterung 23 ein düsenähnlicher Spalt 27, der den ringzylindrischen Hohlraum 26 und den von der Durchmessererweiterung 23 begrenzten Raum verbindet. Auf diese Weise führt der Strömungskanal 20 ebenfalls in den ringzylindrischen Hohlraum 26 zwischen zylindrischen Hals 25 und Wandung der Schieberkolben-Bohrung 11 und verläuft dann über den Rest der Strecke nach oben in den Zapfströmungskanal 10 und damit in die Zapfleitung 7. Wird also über die Rohranschluß-Gewindebohrung 16 unter Druck Flüssigkeit zugeführt, dann durchströmt diese den geschilderten Strömungskanal 20, der dann die Funktion eines Reinigungs- oder Spülströmungskanal hat.
Zur Abdichtung, insbesondere gleitenden Abdichtung, hat der Schieber (Schieberkolben) 12 nahe seiner Stirnflächen 18, 19 und beiderseits unmittelbar neben den axialen Enden des zylindrischen Halses 25, im Querschnitt quadratische Ringnute 28, in welche ebenfalls im Querschnitt viereckige bzw. quadratische Dichtringe 29 eingesetzt sind.
Fig. 4 zeigt deutlich, daß der düsenartige Spalt 27 unmittelbar an einem solchen Dichtring 29 vorbeiläuft.
Es ist zu erkennen, daß die Dichtringe 29, die beiderseits des zylindrischen Halses 25 liegen bei Zapf- oder Betriebsposition des Schiebers (Schieberkolbens) 12 den Zapfströmungskanal 10 beiderseits gegenüber dem Zutritt von Spül- oder Reinigungsflüssigkeit abdichten, während das gleiche Ziel von dem am unteren Ende des zylindrischen Halses 25 gelegenen Dichtring 29 geschieht, wenn der Schieber (Schieberkolben) 12 in Spül- oder Reinigungsstellung steht.
Das untere Ende des Zapfströmungskanales 10 bildet die Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung 6. In Fig. 2 ist Sie gelöst vom Getränkebehälter 3 dargestellt, in Fig. 5 ist sie mit der Getränkeabgabeeinrichtung 5 des Getränkebehälters 3 gekoppelt abgebildet.
Zur Aufnahme der Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung 6 ist im Gehäuse 13 des Wechselventiles 9 am unteren Ende des Zapfströmungskanales 10 zunächst eine Zylinderbohrung 31 eingebracht, von deren Boden 32 mittig der Zapfströmungskanal 10 als Bohrung nach oben verläuft, während sich nach unten, am offenen Ende der Zylinderbohrung 31, eine im Durchmesser größere Gewindebohrung 30 anschließt, die bis an die Außenober­ fläche des Gehäuses 13 führt. Die Zylinderbohrung 31 hat einen Boden 32, von dessen Kreismitte aus der Zapfströmungskanal 10 nach oben führt.
In die Gewindebohrung 30 ist eine mehrfach gegliederte Rohrhülse 33, die das Gehäuse der Getränkebehälter- Anschlußeinrichtung 6 bildet, mit einem oberen Gewindeende dicht eingeschraubt. Am unteren Ende, das im Durchmesser größer als das obere Gewinde ist, hat die Rohrhülse 33 einen nach außen vorspringenden Bund 34. Dieser Bund dient als Spannwiderlager für einen nach innen ragenden Bund 35, der sich am oberen Ende einer außen auf der Rohrhülse 33 aufgenommenen Bajonetthülse 36 befindet.
Die Bajonetthülse 36 hat am unteren Ende wenigstens zwei Ausnehmeungen 27 für in der Zeichnung nicht dargestellte Dorne am Getränkeabgabeventil 5 des Behälters 3, die ein Schnellspannen und Arretieren der Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung 6 erlauben.
In die Röhrhülse 33 führt vom Bund 34 aus eine zylindrische Ausnehmung 38 nach oben, in die ein Gegenstück des Getränkeabgabeventiles 5 des Getränkebehälters 3 beim Ankuppeln dichtend eingeschoben wird.
Nach oben ist die zylindrische Ausnehmung 38 von einem Zwischensteg 39 der Rohrhülse 33 abgegrenzt. Im Zentrum des Zwischensteges 39 befindet sich eine nach oben erweitere, konische Ventilsitzfläche 40 auf welcher in Sperrstellung - siehe Fig. 2 - ein Ventilkegel 41 mit Dichtring 42 aufsetzt und abdichtet. Der Ventilkegel 41 ist nach unten verjüngt und hat am oberen, breiten Ende einen nach oben weisenden Zylinderstift 43, der von einer Wendeldruckfeder 44 umgeben ist. Die Wendeldruckfeder 44 lastet auf dem oberen Ende des Ventilkegels 41 auf und hält ihn mit den nötigen Druck auf der Ventilsitzfläche 40.
Das obere Ende des Zylinderstiftes 43 ist in einer passenden Bohrung eines Zwischenstückes 45 aufgenommen welches als Kreiskegelstumpf ausgebildet ist und den geringsten Durchmesser unten hat. Mit seiner unteren, kleineren Kreisfläche bildet dieses Zwischenstück 45 ein Widerlager für die Wendeldruckfeder 44. Am oberen, breiten Ende ist an das Zwischenstück 45 ein flacher Zylinder 46 angeformt, der in die Zylinderbohrung 31 im Gehäuse 13 hineinpaßt. Um eine Strömungsverbindung herzustellen, durch welche das Getränk am Ventilkegel 41 vorbei in den Zapfströmungskanal 10 gelangen kann, hat das Zwischenstück 45 wenigstens eine seitliche von unten bis zur Mitte gehende Ausnehmung 47.
Der Ventilkegel 41 hat außerdem noch einen an seinem spitzen Ende nach unten weisenden zylindrischen Stift 48, der in der Position gemäß Fig. 5 einen Gegenstift 49 beaufschlagt, der Bestandteil der Getränkeabgabeeinrichtung 5 ist. Durch diese Beaufschlagung wird ein Ventilkegel 50 in der Getränkeabgabeeinrichtung (Getränkeabgabeventil) des Getränkebehälters 3 in Offenstellung gedrückt und gleichzeitig der Ventilkegel 41 beaufschlagt - Gleichgewicht zweier entgegenwirkender Federn - so daß der Strömungsweg offen ist.
Um den Schieber (Schieberkolben) 12 des Wechselventiles 9 hydraulisch zu bestätigen, wird Druckflüssigkeit benötigt. Um in Kolbenschieberposition "Spülen" oder "Reinigen" Spülmittel oder Reinigungsmittel in die Zapfleitung 7 einzubringen, wird Spül- bzw. Reinigungsflüssigkeit benötigt. Wie vorstehend bereits erwähnt wurde, wirken die Stirnflächen 18, 19 des Schiebers (Schieberkolbens) 12 als Kolbenstirnflächen zur hydraulischen Verstellung bzw. Betätigung des Schiebers (Schieberkolbens) 12. Der erhebliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß am tiefliegenden Ende, also an der Stirnfläche 19 des Wechselventiles 9, die Flüssigkeit, die zur hydraulischen Verstellung dient, zugleich auch Spül- oder Reinigungsflüssigkeit ist. Als hydraulisches Stellmittel wird Leitungswasser benutzt, das einem Leitungswassernetz entnommen und zunächst durch eine einstellbare Leitungswasser-Druckregeleinrichtung 50 geführt wird. Auf diese Weise steht eine mit definiertem und konstantem Druck verfügbare, hydraulische Stellflüssigkeit, nämlich Stellwasser bzw. Leitungswasser, zur Verfügung.
Zur Betätigung des Schieber (Kolbenschiebers) 12 sind drei Magnetventile V1, V2, V3 vorgesehen, welche auf oder an einem Grundblock 51 angeordnet sind. Jedes der Magnetventile V1, V2, V3 hat einen Schieber 52, der von einer Rückstellfeder 54 in einer Ruhestellung - siehe Fig. 1 - gehalten ist. Dieser Rückstellfeder 54 wirkt ein Elektromagnet 53 entgegen, wenn er erregt wird.
Jeder Schieber 52 verbindet in Ruhestellung mit einem Kanal 59 eine Ventilabgangsöffnung 55 mit einer Ventilnebenöffnung 57, und er hat einen weiteren Kanal 58, der bei erregtem Magnet 53 eine Ventilein­ trittsöffnung 56 mit der schon erwähnten Ventilabgangsöffnung 55 verbindet.
Von der Leitungswasser-Druckregeleinrichtung 50 führt eine Leitung 60 zum Grundblock 51 und in diesem zu einer Sammelleitung 61, welche Verbindungen zur Ventileintrittsöffnung 56 der Ventile V2 und V3 hat. Von den Ventilnebenöffnungen 57 der Ventile V2 und V3 führt eine Sammelleitung 62 zu einer drucklosen Ablaufwasserleitung 64 aus dem Grundblock 51 heraus.
Das Magnetventil V3 ist als Zapfstellungs- oder Normalstellungsventil wirksam und seine Ventilabgangs­ öffnung 55 ist über eine stellwasserführende Rohrleitung 63 zunächst aus dem Grundblock 51 heraus und dann über Rohr- und Schlauchleitungen zum Wechselventil 9 geführt und bei diesem an die Rohranschluß-Gewindebohrung 15 am hochliegenden Gewindestopfen 14 angeschlossen. Wird das Normalstellungsventil V3 erregt, dann fließt druckgeregeltes Leitungswasser als Stellwasser durch die stellwasserführende Rohrleitung 63 und hält oder überführt den Schieber (Schieberkolben) 12 in die in Fig. 2 wiedergegebene Zapfstellung.
Zum Herbeiführen der Reinigungsstellung des Schiebers (Schieberkolbens) 12 dient das Reinigungs- oder Spülventil V3, dessen Abgangsöffnung 55 im Grundgehäuse 51 zunächst aus diesem heraus und durch ein am Grundblock außen angebautes, einstellbares Reinigungsmittel-Dosiergerät 65 für flüssiges, chemisches Reinigungsmittel, das einem Reinigungsmittel-Vorratsbehälter 66 drucklos mittels Gefälleleitung 67 entnommen werden kann. Nach Verlassen des Reinigungsmittel-Dosiergerätes 65 führt die stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung 68 aus dem Grundblock 51 heraus und geht in eine aus Rohren, Schläuchen u. dgl. bestehende stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung 69 über, die an der Rohranschluß-Gewindebohrung 16, die als seitliche Bohrung am tiefsten Ende der Schieberkolben-Bohrung 11 am Wechselventil 9 angeordnet ist. Wird das Spülventil V2 erregt, so fließt das druckgeregelte Leitungswasser, wenn keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, über die stell- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung 69 vor die Stirnfläche 19 des in Zapfposition befindlichen Schiebers (Schieberkolbens) 12 und drückt diesen in die Spül- oder Reinigungsposition gemäß Fig. 3. Dabei kommt die Stirnfläche 18 des Schiebers (Schieberkolbens) 12 an dem Schraubstopfen (Gewindebuchse) 14 zur Anlage, und gleichzeitig kann, in diesem Fall ausschließlich Stell und Spülwasser durch die Sackbohrung 21, die Radialbohrungen 22 und auf die schon beschriebene Weise nach oben in den Zapfströmungskanal 10 fließen, so daß bei geöffnetem Zapfhahn 8 eine Spülung der Zapfeinrichtung 2 stattfindet. Wenn der Zapfhahn geschlossen wird und die Erregung des Spülventiles V2 aufgehoben wird, verbleibt der Schieber (Schieberkolben) 12 in der Reinigungs- oder Spülstellung, und zwar auch dann, wenn der zugehörige Magnet 53 nicht mehr erregt wird.
Nunmehr kann das Spülwasser in der Zapfeinrichtung 2 verbleiben und Inkrustationen aus der Zapfeinrichtung 2 auflösen.
Wenn flüssiges, chemisches Reinigungsmittel, vorzugsweise Konzentrat, in die Zapfeinrichtung 2 eingebracht werden soll, um eine chemische Reinigung vorzunehmen, muß zusätzlich zum Spülventil V2 das dritte Magnetventil V3, das Reinigungsmittelventil, erregt werden. Eine Bypaß-Leitung 70, die von der Ventilabgangsöffnung 55 des Magnetventiles V2 parallel zu der zum Reinigungsmittel-Dosiergerät 65 verlaufenden Leitung verläuft, endet an der Ventilnebenöffnung 57 des Magnetventiles V1, wobei der Kanal 59 normalerweise zur Ventilabgangsöffnung 55 führt, an die sich eine Leitung zu einer Venturidüse im Reinigungsmittel- Dosiergerät 65 anschließt. Wird dagegen das Reinigungsmittelventil V1 erregt, dann wird der Kanal 58 in Verbindung mit der Ventilabgangsöffnung 55 gebracht und die Ventileintrittsöffnung 56, an welche die Gefälleleitung 67 anschließt, läßt nun flüssiges, chemisches Reinigungsmittel in das Reinigungsmittel-Dosiergerät 65 einfließen. Je nach Einstellung wird dem bei erregtem Spülventil V2 fließenden Stellwasser eine dosierte Menge flüssigen, chemischen Reinigungsmittels zugefügt und diese Mischung fließt durch die stellwasser- und reinigungsmittelführende Leitung 68 bzw. 69 in die Sackbohrung 21 und damit in den zweiten Strömungskanal 20, der dann in den Zapfströmungskanal 10 übergeht. Wird bei dieser Position der Magnetventile V2 und V1 der Zapfhahn 8 geöffnet, so fließt ein Gemisch aus Stellwasser, also Spülwasser und flüssigem, chemischen Reinigungsmittel, welches zuvor am düsenartigen Spalt 27, 26 noch intensiv gemischt wurde, in den Zapfströmungskanal 10, alsdann in die Zapfleitung 7 und aus dem Zapfhahn 8 heraus. Das Ankommen dieser Mischung läßt sich an einer deutlich sichtbaren, z. B. blauen Verfärbung der austretenden Flüssigkeit erkennen. Wird der Zapfhahn 8 dann geschlossen und werden die Magnetventile V1 und V2 abgestellt, so verbleibt der Schieber (Schieberkolben) 12 in Reinigungsposition, aber das chemische, flüssige Reinigungsmittel und Wassergemisch ist in der Zapfeinrichtung 2 eingeschlossen, so daß es für eine bestimmte Zeit von etwa 15-30 Minuten einwirken kann. Danach wird durch erneutes Betätigen des Spülventiles oder Reinigungsventiles (Mangnetventil) V2 wieder Stell- und Leitungswasser an die stellwasserund reinigungsflüssigkeitführende Leitung 69 gebracht, so daß bei geöffnetem Zapfhahn 8 zunächst das flüssige Gemisch mit chemischem Reinigungsmittel ausgetrieben und alsdann mit klarem Leitungswasser gespült wird.
Wenn die Zapfeinrichtung 2 genügend gespült ist, wird auch das Ventil V2 entregt und durch Betätigen des Normalstellungsventiles (Magnetventil) V3 die Zapfstel­ lung des Schiebers (Schieberkolbens) 12 herbeigeführt. Wird nun der Zapfhahn 8 geöffnet, fließt zunächst noch das in der Zapfeinrichtung 2 befindliche Spülwasser aus dem Zapfhahn und alsdann kommt das im Getränkebe­ hälter 3 enthaltene Getränk aus dem Zapfhahn heraus.
Damit sich die geschilderte, hydraulische Betätigung auch tatsächlich verwirklichen läßt, muß das in den jeweiligen Räumen zwischen den Stirnflächen 18, 19 und den Gewindestopfen 14 bzw. 14a befindliche Stellwasser bei der Kolbenbewegung durch den Kolben vertrieben werden können. Wird z. B. das Spülventil (Magnetventil) V2 betätigt, während das Normalstellungsventil (Magnetventil) V3 in Ruhe ist, dann kann die stellwasserführende Rohrleitung 63 das vom Schieber (Schieberkolben) 12 ausgetriebene Wasser zur Ventil­ abgangsöffnung 55 des Normalstellungsventiles (Magnetventil) V3 leiten, über dem Kanal 59 führen und in die Ablaufwasserleitung 64 abgeben. Ähnliches ist es im umgekehrten Falle wenn der Schieber (Schieberkolben) 12 von der Reinigungsstellung in die Zapfstellung getrieben wird, denn dann muß entweder das reine Stellwasser bzw. Spülwasser über die stellwasserund reinigungsflüssigkeitführende Rohrleitung 63 zurück in die Abgangsöffnung 55 des Spülventiles V2 eintreten, durch den Kanal 59 fließen und kann dann in die Abwasserleitung 64 gelangen.
Bei der bisherigen Beschreibung des Spül- und Reinigungsvorganges der Zapfeinrichtung 2 dürfte aufgefallen sein, daß der untere Teil des Zapfströmungskanales 10 im Wechselventil 9 einschließlich der Getränkebehälter-Anschlußeinrich­ tung 6 gut gegen Stellwasser und Reinigungsflüssigkeit abgedichtet ist, also nicht mitgespült und gereinigt wird. Da sich auch in diesem Bereich Inkrustationen bilden können und nachteilige, das Getränk beeinträchtigende Prozesse abspielen können, ist von Zeit zu Zeit eine sogenannte Gesamtreinigung der Zapfeinrichtung erforderlich.
Zu diesem Zweck ist am Grundblock 51 ein Adapter 71 befestigt, der in seiner konstruktiven Gestaltung mit der Getränkeabgabeeinrichtung (Entnahmeventil) 5 des Getränkebehälters 3 bis auf das Fehlen eines bis zum Behälterboden führenden Steigrohres identisch ist. Anstelle dieses Steigrohres führt jedoch eine Stichleitung 72 zu der spülwasser- und reinigungsmittelflüssigkeitführenden Sammelleitung bzw. Leitung 68 im Grundblock 51.
Zum Zwecke der sogenannten Gesamtreinigung wird die Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung 6 durch entsprechende Betätigung der Bajonetthülse 36 vom Getränkebehälter 3 entnommen und auf den Adapter 71 gekuppelt. Wenn nun das Normalstellungsventil (Magnetventil) V3 so betätigt wird, daß der Schieber (Schieberkolben) 12 die Zapfstellung einnimmt, dann kann danach durch Betätigen des Spülventiles (Magnetventils) V2 und des Reinigungsmittelventils (Magnetventil) V1 - bei festgehaltenem und zuvor betätigtem Normalstellungsventil (Magnetventil) V3 - betätigt werden, so daß Spülwasser sowie Spülwasser mit beigemischtem, chemischen, flüssigen Reinigungsmittel durch den unteren Bereich des Zapfströmungskanales 10 und die Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung 6 verlaufen. Alsdann kann die Getränkebehälter-Anschluß­ einrichtung wieder vom Adapter 71 abgenommen und die Getränkeabgabeeinrichtung (Abgabeventil) 5 des Getränkebehälters 3 angekuppelt werden.
Aufgrund des dichten Ventilsitzes des Ventilkegels 41 fließt dabei keine Flüssigkeit in den Getränkebehälter oder vorher aus, und sobald der Zapfhahn 8 geöffnet wird, vertreibt das Getränk Spülflüssigkeit und das Gemisch aus Spül- und Reinigungsflüssigkeit, falls noch vorhanden, auch aus dem unteren Bereich des Zapfströmungskanals 10 und der Getränkbehälter-Anschlußeinrichtung 6.
Zur Betätigung der Magnetventile V1, V2, V3 sind von einer Spannungsquelle gespeiste elektrische Leitungen, erforderlich. Sie sind in den Zeichnungen nicht darge­ stellt, weil deren Gestaltung ja beliebig sein kann. Zweckmäßigerweise führen diese Leitungen zu einem Be­ dienungspult, das in Zapfhahnnähe angeordnet sein kann und für jedes der Ventile einen Schalter, Taster oder gleichen aufweist. Für die geschilderte Gesamtreinigung kann unter Umständen ein paralleles Bedienpult in Nähe der Getränkebehälter 3 von Vorteil sein.
Die bisher beschriebene Reinigungsvorrichtung 1 für Getränkezapfeinrichtungen 2 ist in dieser einfachen Ausgestaltung oder Grundausführung auch geeignet, mehrere Zapfeinrichtungen 2, 2a, usw. einer Zapfanlage zu reinigen. In diesem Falle ist jede Zapfeinrichtung 2, 2a usw. mit einem Wechselventil 9, 9a, usw. versehen. Die stellwasserführende Leitung 63 wird dann entweder von einer bereits mit der Getränkereinigungseinrichtung 1 verbundenen Zapfeinrichtung 2 aus über eine stellwasserführende Leitung 63a, die sich von der entsprechenden Leitung 63 abzweigt und über eine stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung 69a, die sich von der entsprechenden Leitung 69 abzweigt mit den Magnetventilen verbunden.
Abhängig von der Kapazität der Leitungswasser-Druckregeleinrichtung 50 und dem Querschnitt der diversen Leitungen lassen sich beliebig viele Wechselventile 9, 9a usw. auf diese Weise anschließen. Die Reinigung bei dieser Ausführung erfolgt so, daß z. B. eine bestimmte Zapfeinrichtung 2a zur Reinigung ausgewählt wird. Bei geschlossenen Zapfhähnen 8 bzw. 8a usw. wird das Spülventil V2 betätigt. Nun können durch öffnen der Zapfhähne 8 oder 8a usw. wahlweise nacheinander oder gleichzeitig alle Zapfeinrichtungen 2, 2a usw. gespült werden, weil mit öffnen des Zapfhahnes 8 eine Druckentlastung der zugehörigen Zapfleitung 7, 7a usw. stattfindet, so daß die betreffenden Schieberkolben 12a usw. in Reinigungsposition stehen. Wenn dann noch das Reinigungsmittelventil V1 betätigt wird, werden alle Zapfeinrichtungen 2a usw. auch mit flüssigem, chemischen Reinigungsmittel durchspült. Wenn anschließend das Normalstellungsventil V3 betätigt wird, kann durch öffnen der Zapfhähne 8, 8a usw. die Normalstellung aller Schieberkolben 12, 12a usw. herbeigeführt werden.
Sollen aus einer Mehrzahl von Zapfeinrichtungen 2, 2a usw. nur eine gereinigt werden, so wird im wesentlichen wie bereits beschrieben vorgegangen, soweit es die Ventilbetätigung betrifft. Es wird aber nur der Zapfhahn 8a o. dgl. geöffnet, der zu der Zapfeinrichtung 2a o. dgl. gehört, die gereinigt werden soll. Im Anschluß daran wird wie bereits beschrieben vorgegangen.
Eine elegantere, aber dafür etwas aufwendigere Lösung ist in Fig. 7 dargestellt. Bei dieser Ausgestaltung der Reinigungsvorrichtung hat wieder jede Zapfeinrichtung 2, 2a usw. ein Wechselventil 9 bzw. 9a. Es wird der gleiche Grundblock 51 verwendet, aber jeder zweiten und weiteren Zapfeinrichtung 2a usw. am Nebenblock 80 zugeordnet, der seitlich an den Grundblock 51 angebaut wird und der lediglich mit einem Normalstellungsventil V3a, o. dgl. versehen ist. Im Nebenblock 80 befinden sich die bereits erwähnten Sammelleitungen, nämlich druckgeregeltes Leitungswasser, Ablaufwasser usw., wobei die gegenseitige Verbindung von Grundblock 51 und Nebenblock 80 durch die entsprechend vorbereitete Gewindestopfenhülsen und dergleichen vorbereitet ist. Der Nebenblock 80 hat wie der Grundblock 51 einen Abgangsanschluß o. dgl., durch oder aus dem die stellwasserführende Leitung 63a zum zugehörigen Wechselventil 9a Stellwasser zur Herbeiführung der Zapfstellung des Schiebers (Schieberkolbens) 12a geführt wird, und es ist gleichzeitig eine stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung 69a angeschlossen, die aber ihr Stellwasser, Spülwasser oder das Gemisch aus Spülwasser und chemischer Reinigungsflüssigkeit im Grundblock 51 bekommt, wobei diese stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung 69a zum zugehörigen Wechselventil 9a geführt ist. Im vorliegenden Fall empfehlen sich für die zusätzlichen Normalstellungsventile V3a usw. zusätzliche Schalter, Taster o. dgl. am Bedienpult.
Wenn bei dieser Ausgestaltung der Reinigungsvorrichtung eine einzelne, aus einer Mehrzahl von Zapfeinrichtungen 2, 2a usw. gereinigt werden soll, würden vorsichtshalber alle nicht zu reinigenden Zapfeinrichtungen 2 o. dgl. durch Betätigen der zugehörigen Schalter für die Magnetventile V3, V3a usw. gesichert, und nur der Schalter des Normalstellungsventiles V3, V3a o. dgl. der zu reinigenden Zapfeinrichtung wird nicht betätigt. Wird nun das Reinigungsventil V2 betätigt, so findet der Schieberkolben dieser Zapfeinrichtung, die zu reinigen ist, keinen Gegendruck und der Schieber (Schieberkolben) 12, 12a o. dgl. geht in Reinigungsposition, und nach öffnen des Zapfhahnes fließt Spülwasser durch diese Zapfeinrichtung 2, 2a o. dgl. Wenn zusätzlich mit chemischer Reinigungsflüssigkeit gearbeitet werden soll, wird zusätzlich in bereits beschriebener Weise auch der Taster oder Schalter zur Betätigung des Reinigungsmittelventiles V1 am Grundblock 51 bedient. Im übrigen läuft dann der Reinigungs- oder Spülprozeß wie beschrieben ab. Es können natürlich auch mehrere Zapfeinrichtungen 2, 2a gleichzeitig gereinigt werden, während andere in Zapfbetrieb sind. Es können auch gleichzeitig alle Zapfeinrichtungen 2 bis 2n, gereinigt werden. Der Vorteil dieser Weiterbildung besteht darin, daß jeder Nebenblock 80 lediglich ein Magnetventil V3a, usw. benötigt, während die Magnetventile (Spülventil) V2 und Reinigungsmittelventil V1 der Behälter 66 für das flüssige, chemische Reinigungsmittel die einstellbare Dosiereinrichtung 65, die Leitungswasser- Druckregeleinrichtung 50, die Ablaufwasserleitung 64 jeweils nur einmal benötigt werden.
Die Gesamtreinigung kann jedoch immer nur einzeln durchgeführt werden, weil nur der Grundblock 51 einen Adapter 71 aufweist.
Die beschriebene Reinigungsvorrichtung für Getränkezapfeinrichtungen hat den wesentlichen Vorteil, daß sie nahezu die meisten menschlichen Arbeitshandlungen, die bisher beim Reinigen von Zapfeinrichtungen erforderlich waren, ferngesteuert von einem Kontrollpult aus selbstätig durchführt. Bei größeren Zapfanlagen kann z. B. beim Vorhandensein mehrerer oder wenigstens zweier Zapfeinrichtungen 2 für das gleiche Getränk eine Zapfeinrichtung gereinigt und mit der anderen weiter gezapft werden. Wenn ein Getränkebehälter 3 leergezapft ist und aus diesem Grund sowieso ein Weg z. B. in den Keller zu den Getränkebehältern 3 erforderlich ist, kann eine Gesamtreinigung vorgenommen werden, bevor der neue Getränkebehälter angeschlossen wird. Es ist auf diese Weise gesichert, daß die einzelnen Zapfeinrichtungen kleinerer oder größerer Zapfanlagen häufig gereinigt werden. Es bedarf auch nur weniger Handgriffe, um Zapfeinrichtungen 2, 2a usw. bei längeren Betriebspausen oder über Nacht mit Spülwasser zu füllen und dann dieses Wasser in der Zapfeinrichtung 2, 2a usw. zu belassen, bis die nächste Zapfarbeit beginnt, so daß zuverlässig Inkruste aus Zucker und dergleichen gelöst werden.

Claims (9)

1. Reinigungsvorrichtung für Getränkezapfeinrichtungen oder -Anlagen ins­ besondere für Zapfeinrichtungen oder Anlagen für Limonaden oder der­ gleichen, bei der flüssiges Reinigungsmittel aus einem Vorratsbehälter in die Zapfleitung und ihre Armaturen einführbar und nach einer Einwirkzeit entfernbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein mittels druckgeregelten Leitungswasser, über Magnetventile V1, V2, V3 gesteuert, hydraulisch betätigbares Wechselventil (9) vorgesehen ist, das ein Ventilgehäuse (13) und einen darin hydraulisch bewegbaren Schieber (Schieberkolben) (12) aufweist, durch den in Betriebsposition "Zapfen" ein erster Zapfströmungskanal (10) verläuft, der von einer, am Ventilgehäuse (13) unten vorgesehenen Getränke-Anschlußeinrichtung (6) mit Rückschlagventil durch einen am Schieber (Schieberkolben) (12) vorbeigehenden Kanal zu einer am oberen Ende des Ventilgehäuses (13) angeordneten Rohranschlußgewindebohrung für die Zapfleitung (7) führt, wobei die Bewegungsachse des Schieberkolbens schräg zur Achse des Zapfströmungskanals (10) verläuft, und durch den in Betriebsposition "Reinigen" ein zweiter Strömungskanal (20) verläuft, der von einer seitli­ chen Rohranschlußgewindebohrung (16) für eine stellwasser- und reini­ gungsflüssigkeitsführende Leitung (69) ausgeht und sich in den ersten Zapfströmungskanal (10) öffnet, wobei der Strömungskanal (20) vom Schieber (Schieberkolben) (12) zur Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung (6) vom Schieber (Schieberkolben) (12) blockiert ist,
daß auf der gegenüberliegenden Seite des Ventilgehäuses (13) eine wei­ tere Rohranschluß-Gewindebahrung (15) für eine Stellwasser-Leitung (63) vorgesehen ist,
daß eine Leitungswasser-Druckregeleinrichtung (50) vorgesehen ist,
daß drei Magnetventile V1, V2, V3 vorgesehen sind, deren Schieber (52) von einer Rückstellfeder in Ruhestellung gehalten sind und einen in dieser Ruhestellung zwischen einer Ventilabgangsöffnung (55) und einer Ventil­ nebenöffnung (57) verlaufenden Kanal (59) aufweisen,
und deren Schieber (52) in Arbeitsstellung, bei erregtem Magnet (53), einen zwischen der Ventilabgangsöffnung (55) und einer Ventileintrittsöff­ nung (56) verlaufenden Kanal (58) aufweisen,
daß zwischen der Ventileintrittsöffnung (56) von zwei Magnetventilen V2, V3 und der Leitungswasser Druckregeleinrichtung (50) eine Sammellei­ tung (61) vorgesehen ist,
daß eines der Magnetventile V3 als Zapf- oder Normalstellungsventil V3 an seiner Ventilabgangsöffnung (55) durch die Stellwasserleitung (63) mit der weiteren seitlichen Rohranschlußgewindebohrung (15) des Wechsel­ ventils (9) verbunden ist,
daß das zweite Magnetventil V2 als Reinigungs- oder Spülventil an seiner Ventilabgangsöffnung (55) mit der stellwasser- und reinigungsflüssigkeit­ führenden Leitung (69) verbunden ist,
daß die stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführenden Leitung (69) durch ein nach dem Venturidüsen-Prinzip arbeitendes, einstellbares Reini­ gungsmittel-Dosiergerät (65) hindurch über Rohr- und/oder Schlauchlei­ tungen mit der seitlichen Rohranschluß-Gewindebohrung (16) für die stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführenden Leitung (69) des Wech­ selventiles (9) verbunden ist,
daß zwischen der Ventilabgangsöffnung (55) des als Reinigungs- und Spülventil vorgesehenes Magnetventil V2 und dem Eingang in das Reini­ gungsmittel-Dosiergerät (65) eine Bypaß-Leitung (70) von der stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführenden Leitung (68) abgezweigt und an die Ventilnebenöffnung (57) des dritten oder des Magnetventiles V1 für das Reinigungsmittel angeschlossen ist,
daß die Ventilabgangsöffnung (55) des Magnetventiles V1 für das Reini­ gungsmittel mit einer Leitung an eine Reinigungsmittel-Zuführöffnung des Reinigungsmittel-Dosiergerätes (65) angeschlossen ist,
daß die Ventileintrittsöffnung (56) des Magnetventiles V1 für das Reini­ gungsmittel an eine Reinigungsmittel-Gefälleleitung (67) eines Reini­ gungsmittel-Vorratsbehälters (66) angeschlossen ist,
daß die Ventilnebenöffnung (57) der zur Reinigung oder Spülung vorge­ sehenen Magnetventile V2, V3 mit einem an seinem Ende offenen Ablauf­ rohr (64) verbunden sind,
und daß die Magnete (53) aller drei Magnetventile V1, V2, V3 an eine gemeinsame, elektrische Spannungsquelle angeschlossen und mittels je­ weils zugeordneter Tastschalter gesteuert von einem vorzugsweise in Zapfhahnnähe angeordneten Bedienpult aus erregbar sind.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an die Getränkebehälter- Anschlußeinrichtung (6) des Wechselventiles (9) passender Adapter (71) vorgesehen und mittels einer Stichleitung (72) an die aus dem Dosiergerät (65) austretende, stellwasser- und reinigungsflüssig­ keitführende Leitung (68) angeschlossen ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Magnetventile V1, V2, V3 auf einem Grundblock (51) dicht bei- und/oder nebeneinander auswechselbar befestigt sowie mittels Rohren verbunden sind,
daß der Adapter (71) am Grundblock (51) befestigt ist,
daß für Stell- und Reinigungswasser sowie für Ablaufwasser auf dem Grundblock jeweils eine Sammelleitung (61, 62) mit jeweils einem Ein- bzw. Ausgangsrohr mit Anschlußgewinde sowie mit an den Enden und Außenkanten des Grundblocks angeordneten Blindstopfen bzw. Verbindungselementen vorgesehen sind,
und daß alle zum Wechselventil (9) führende bzw. von diesem kommende Leitungen (63, 69) vorzugsweise an der Oberkante des Grundblocks (51) an Anschlußelemente für flexible oder Schlauch-Leitungen herangeführt sind.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wechselventil (9) als Zweiwege-Zweistellungs-Ventil ausgebildet ist,
daß das Wechselventil (9) ein Gehäuse (13) aufweist, durch das sich eine bei in Gebrauchslage befindlichem Gehäuse etwa mittig durch das Gehäuse und lotrecht verlaufende Bohrung als Zapfströmungskanal (10) erstreckt und eine quer verlaufende, im wesentlichen zylindrische, an ihren Enden mittels Schraubstopfen (14, 14a) verschlossene Schieberkolben-Bohrung (11) kreuzt, in welcher ein im wesentlichen zylindrischer Schieber (Schieberkolben) (12) längs zu sich selbst verschiebbar als Stellelement aufgenommen ist,
daß der Schieber (Schieberkolben) (12) auf der Mitte seiner Länge einen zylindrischen Hals (25) mit geringem Durchmesser als der restliche Schieber (Schieberkolben) (12) aufweist,
und daß der ringzylindrische Hohlraum (26) in Zapfstellung des Schiebers (Schieberkolbens) (12) der mittlere Bestandteil des Zapfströmungskanals (10) des Wechselventiles (9) ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Strömungskanal (20) des Wechselventiles (9) von der seitlichen Rohr-Anschlußgewindebohrung (16) für die stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung (69) des Wechselventiles (9) aus durch eine lotrechte Bohrung (17), die unmittelbar vor oder am Gewindestopfen (14a) der Schieberkolben-Bohrung (11) mündet, in die Schieberkolben-Bohrung (11) übergeht und von dieser durch eine Eintrittsöffnung in der zugewandten Stirnfläche (19) des Schiebers (Schieberkolbens) (12) in eine zentrale, axiale Sackbohrung (21) im Schieber (Schieberkolben) (12) übergeht,
daß sich die Sackbohrung (21) in Längsrichtung bis über den zylindrischen Hals (25) des Schiebers (Schieberkolbens) (12) axial beidseitig unmittelbar hinter den Enden seines zylindrischen Halses (25) und in der Nähe seiner, jeweils als Stellkolben ausgebildeten Stirnflächen (18, 19) mit der Wandung der Schieberkolben-Bohrung (11) gleitend abdichtende Dichtringe (29) aufweist,
daß zwischen dem stirnflächenfernsten Ende des zylindrischen Halses (25), zwischen dem Dichtring (29) und dem Ende der Sackbohrung (21) vier sternförmig angeordnete Radialbohrungen (22) als weiterer Teil des zweiten Strömungskanales (20) vorgesehen sind,
daß die Öffnungen der Radialbohrungen (22) und der zwischen ihnen und dem zylindrischen Hals (25) liegende Dichtring (29) bei Reinigungstellung des Schiebers (Schieberkolbens) (12) innerhalb einer axial begrenzten und über einen düsenähnlichen Spalt (27) mit dem Hohlraum (26) zwischen zylindrischem Hals (25) und Wandung der Schieberkolben-Bohrung (11) liegenden Hohlraum (26) kommunizierenden, Durchmessererweiterung (23) der Schieberkolben-Bohrung (11) liegen
und daß der zweite Strömungskanal (20) über die Radialbohrungen (22), um den Dichtring (29) durch die Durchmessererweiterung (23) und den düsenähnlichen Spalt (27) in den Raum (26) zwischen zylindrischem Hals (25) und Schieberkolben-Bohrung (11) in den Zapfströmungskanal (10) hineinverläuft,
und daß die von unten, von der Getränkebehälter-Anschlußeinrichtung (6) lotrecht kommende, in die Schieberkolben-Bohrung (11) mündende Bohrung bei in Reinigungsstellung befindlichen Schieber (Schieberkolben) (12) zwischen einem stirnseitigen und einem halsnahen Dichtring (29) des Schiebers (Schieberkolbens) (12) mündet und so gegen den weiteren Verlauf des Zapfströmungskanales (10) dicht abgesperrt ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventilgehäuse (13) des Wechselventiles (9) unten für die Getränkebehälter-Anschlußein­ richtung (6) eine Zylinderausnehmung (31), von deren Boden (32) der Lotrechte Zapfströmungskanal (10) nach oben abgeht, aufweist,
daß nach unten am offenen Ende der Zylinderbohrung (31) eine im Durchmesser größere Gewindebohrung (30) anschließt, die bis zur Ventilgehäuse-Unterseite reicht,
daß eine mehrfach gegliederte Rohrhülse (33) mit ihrem oberen Außengewindeende in diese Gewindebohrung (30) eingeschraubt ist,
daß die Rohrhülse (33) am unteren Ende einen nach außen vorspringenden Bund (34) als Spannwiderlager für einen nach innen ragenden Bund (35) am oberen Ende einer, auf der Rohrhülse (33) aufgenommenen Bajonetthülse (36) aufweist,
daß das untere Ende der Rohrhülse (33) eine zylindrische Aufnahmebohrung (38) für die dichtende Aufnahme eines Gegenstückes an einer Getränkebehälter-Abgabearmatur (5) aufweist,
daß ein Zwischensteg (39) in der Rohrhülse (33) als Boden der zylindrischen Aufnahme-Bohrung (38) mittig eine nach oben erweiterte, konische Ventilsitzfläche (40) aufweist, auf welcher in Sperrstellung ein Ventilkegel (41) mit einem Dichtring (42) aufliegt,
daß der Ventilkegel (41) einen nach oben weisenden Zylinderstift (43) aufweist, welcher von einer Wendel-Druckfeder (44) umgeben ist und mit seinem oberen Ende in einer passenden Bohrung eines Zwischenstückes (45) höhenbeweglich geführt ist,
daß das Zwischenstück (45) als Kreiskegelstumpf ausgebildet ist und mit seiner unteren, kleineren Kreisfläche ein Widerlager für die Wendelfeder (44) ist, während am oberen, breiten Ende ein flacher Zylinder (46) angeformt ist, der in die Zylinderbohrung (31) des Ventilgehäuses (13) paßt,
und daß das Zwischenstück (45) eine seitliche, oben in den Zapfströmungskanal (10), unten in einen über dem Zwischensteg (39) liegenden Hohlraum offene Ausnehmung (47) aufweist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Reinigung einer aus mehreren Zapfleitungen (7, 7a) mit Zapfhahn (8, 8), jeweils zugehörigem Getränkebehälter (3, 3a) je Zapfleitung (7, 7a) ein Wechselventil (9, 9a) vorgesehen ist,
und daß von jedem Wechselventil (9, 9a) je eine stellwasser - sowie eine stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitung (63, 63a, bzw. 69, 69a) zu dem gemeinsamen Grundblock (51) bzw. den entsprechenden Anschlußelementen für diese Leitungen geführt ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Zapfanlagen (2) mit mehreren Zapfleitungen (7, 7a), Zapfhähnen (8, 8a) und jeweils zugehörigen Getränkebehältern (3, 3a) ab der zweiten Zapfleitung (7a) für jede ein Wechselventil (9a) und ein Nebenblock (80) vorgesehen sind,
daß jeder Nebenblock (80) ein Magnetventil (V3a) sowie Anschlüsse für seine zum zugehörigen Wechselventil (9a) gehende, stellwasser- sowie stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführende Leitungen (63a, 69a) aufweist und über Schraubkupplungen mit den gemeinsamen Sammelleitungen (61, 62) für Wasser, Ablaufwasser sowie stellwasser- und reinigungsflüssigkeitführenden Sammelleitungen des Grundblocks (51) und/oder benachbarten Nebenblocks (80) verbunden ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Nebenblock (80) ein elektrischer Fernbedienungsschalter im Zapfhahnbereich vorgesehen ist.
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