DE423737C - OElmaschinenkraftanlage mit wenigstens zwei selbstaendigen mehrzylindrigen OElmaschinen - Google Patents

OElmaschinenkraftanlage mit wenigstens zwei selbstaendigen mehrzylindrigen OElmaschinen

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DE423737C
DE423737C DESCH66436D DESC066436D DE423737C DE 423737 C DE423737 C DE 423737C DE SCH66436 D DESCH66436 D DE SCH66436D DE SC066436 D DESC066436 D DE SC066436D DE 423737 C DE423737 C DE 423737C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B73/00Combinations of two or more engines, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Ölmaschinenkraftanlage mit wenigstens zwei selbständigen mehrzylindrigen Ölmaschinen. DieErfindung bezieht sich auf Olmaschinenkraftanlagen mit wenigstens zwei selbständigen mehrzylindrigen Ölmaschinen, bei denen die Kurbelwellen durch Zahnräder mit einer Arbeitswelle gekuppelt sind. Bei derartigen Maschinen war es bisher allgemein üblich, die Kurbelwellen der beiden Maschinen zueinander zu versetzen, um ein möglichst gleichförmiges Drehmoment zu erhalten. Die Zündungen verteilen sich bei dieser versetzten Anordnung abwechselnd auf beide Maschinen, so daß die Drehkräfte der Maschinen von den Ritzeln der Kurbelwellen abwechselnd auf gegenüberliegenden Seiten auf das Zahnrad der Arbeitswelle übertragen werden. Bei einer Anlage, die aus zwei sechszylindrigen Viertaktmaschinen besteht, verteilen sich also die drei Zündungen jeder Maschine so, daß während einer Umdrehung der beiden Kurbelwellen das Zahnrad der Arbeitswelle dreimal von der einen Seite und dreimal von der anderen Seite angetrieben wird. Man erreicht bei dieser Anordnung zwar ein sehr gleichförmiges Drehmoment, aber der Gang des Rädergetriebes wird sehr unruhig. Die Schläge iin Getriebe werden um so größer, je höher die Belastung steigt und können so stark werden, daß die Lagerschrauben brechen. Das Getriebe arbeitet mit donnerndem Krachen.
  • Um einen stoßfreien Gang zu erreichen, werden gemäß der Erfindung die Kurbeln der beiden Maschinen mit Bezug auf die Zylinderachsen unter gleichem Winkel eingestellt und durch die Zahnräder dauernd gegeneinander in derselben Stellung gehalten. Die Zündung erfolgt in den jeweilig arbeitenden Zylindern der beiden Maschinen gleichzeitig. Infolgedessen werden auf beiden Seiten der Arbeitswelle zu allen Zeiten gleiche Kräfte von den Ritzeln der Kurbelwellen auf das Zahnrad der Arbeitswelle übertragen. Die, Drehkräfte der Maschine bilden also immer gleiche Kräftepaare, so daß die Achsdrücke auf das Rad der Arbeitswelle je nach dem Angriffspunkt der Ritzel sich mehr oder weniger aufheben.
  • Am geringsten «-erden die Achsdrücke; wenn die Kurbelwellen der ülmaschine und die Arbeitswelle in einer Ebene liegen, da sich dann die Umfangskräfte am Getrieberad der Arbeitswelle gegenseitig vollständig aufheben.
  • Zur Erreichung gleichzeitiger Zündung in den jeweilig arbeitenden Zylindern beider Maschinen ist nicht erforderlich, daß die Kurbelwellen der beiden Maschinen so stehen, daß zugleich auch die gleichnamigen Kurbeln dieselbe Winkelstellung mit Bezug auf die Zylinderachsen einnehmen; die gleichnamigen Kurbeln können auch gegeneinander versetzt sein.
  • Als Ausführungsbeispiel einer Ölmaschinenkraftanlage gemäß der Erfindung sind zwei sechszylindrige Ülmaschinen in stehender Anordnung parallel zueinander auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht, Abb.2 ein Grundriß der Anlage.
  • Abb. 3 und 3a zeigen schematisch die Anordnung der Kurbel«-ellen im Grundriß und Seitenansicht bei gleicher Winkelstellung der gleichnamigen Kurbeln.
  • Abb. 4 und 4a sind entsprechende Darstellungen bei versetzter Winkelstellung der gleichnamigen Kurbeln.
  • a, & bezeichnen zwei selbständige Ölmaschinen mit sechs Zylindern, deren Kurbelwellen c, cl je ein Zahnrad d, dl tragen, das mit einem Zahnrad e der Arbeitswelle h in Eingriff steht. Die Kupplung der Kurbelwellen mit ihren Ritzeln kann starr oder elastisch sein.
  • Die Kurbeln der Kurbelwellen haben mit Bezug auf die Zylinderachsen die gleiche Winkelstellung, sind also bei der parallelen Lage der Zylinderachsen unter sich parallel. Sie werden durch das Getriebe dauernd gegeneinander in derselben Stellung gehalten, d. h. es laufen immer zwei Kurbeln jeder Kurbelwelle zu gleicher Zeit durch die Totpunktlagen. Nimmt man Viertaktmaschiren an, so findet in je einem der zugehörigen Zylinder Zündung statt, während in dem anderen das Ansaugen beginnt.
  • Die parallele Anordnung der Kurbeln braucht aber nicht mit der parallelen Lage der gleichnamigen Kurbeln zusammenzufallen. Die gleichnamigen Kurbeln der beiden Kurbelwellen können. wie die Abb. 3 und 3a zeigen, die gleiche Winkelstellung haben, so daß also die Kurbeln i bis 6 beider Maschinen zu gleichen Zeiten durch die Totpunktlagen laufen, oder nach Abb.4 und 4a gegeneinander versetzt sein. Nimmt man in beiden Fällen eine Zündfolge i-5-3-6-2-4 an, so sind folgende Betriebsweisen möglich: i. Fall (Abb. 3 und 3a) a) In beiden Maschinen erfolgen die Zündungen in den Zylindern in der Reihenfolge 1-5-3-6-2-4, b) in der einen Maschine wird im Zylinder i und in der anderen Maschine im Zylinder 6 gleichzeitig gezündet. Es ergibt sich dann die Reihenfolge: in der einen Maschine 1-5-3-6-2-4, in der anderen Maschine 6-2-d.-1-5-3. 2. Fall (Abb.4 und 4a).
  • Da hier die gleichnamigen Kurbeln der Kurbelwellen versetzt sind, sind vier Betriebs-«-eisen möglich, nämlich: a) erste Maschine 1-5-3-6-2-4 zweite Maschine 2-4-1-5-3-6 b) erste Maschine 1-5-3-6-2-4 zweite Maschine 5-3-6-2-4-1 c) erste Maschine 6-2-:I-1-5-3 zweite Maschine 2-4-1-5-3-6 d) erste Maschine 6-2-4-i-5-3 zweite Maschine 5-3-6-2-4-i In jedem Falle werden also immer zwei Kurbeln jeder Maschine sich in. der oberen Totpunktlage befinden. In je einem Zylinder wird gezündet, während in dem anderen Zylinder gesaugt wird. Die drei Zündungen jeder Maschine während einer Umdrehung der beiden Kurbelwellen erfolgen also gleichzeitig, so daß zu allen Zeiten die gleichen Drehkräfte auf die Ritzel und von diesen auf das Zahnrad der Arbeitswelle übertragen werden.
  • Die Kräfteübertragung wird besonders günstig, wenn die Kurbelwellen und 'die Arbeitswelle in einer Ebene liegen. In diesem Falle wird ein reines Kräftepaar ohne irgendwelche Achsdrücke auf das Getrieberad der Arbeitswelle übertragen.
  • Im Ausführungsbeispiel sind die Zylinderachsen einander parallel. Infolgedessen ergibt sich auch für die Kurbeln eine parallele Lage. Müssen aber mit Rücksicht auf die Raumverhältnisse, z. B. auf Kriegsschiffen oder Baggerschiffen, die Zylinderachsen der Maschinen gegeneinander geneigt werden, so werden die Kurbelwellen jeder Maschine so eingestellt, daß die Kurbeln mit Bezug auf die Zylinderachsen die gleiche `Winkelstellung einnehmen, um die Übertragung gleicher Drehkräfte auf beiden Seiten des Getrieberades der Arbeitswelle zu erreichen.
  • Die Anordnung der Kurbelwellen nach der Erfindung ist sowohl bei Dieselmaschinen als auch bei Glühkopf- und Vergasermaschinen mit gleichem Vorteil möglich, gleichgültig, ob diese Maschinen als Viertakt- oder Zweitaktmaschinen ausgebildet sind.

Claims (2)

  1. PATRNT-AxSPRTICHR: i. Ölmaschinenkraftanlage mit wenigstens zwei selbständigen mehrzylindrigen Ölmaschinen, bei denen die Kurbelwellen durch Zahnräder mit einer Arbeitswelle gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbeln der beiden Maschinen mit Bezug auf die Zylinderachsen die gleiche Winkelstellung einnehmen und durch das Getriebe dauernd gegeneinander in unveränderlicher Stellung gehalten werden, so daß bei gleichzeitiger Zündung in beiden Maschinen zu allen Zeiten gleiche Drehkräfte von den Ritzeln der Kurbel-«-ellen auf das Zahnrad der Arbeitswelle übertragen werden.
  2. 2. Ölmaschinenkraftanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwellen der Ölmaschinen und die Arbeitswelle in einer Ebene liegen.
DESCH66436D 1922-11-18 1922-11-18 OElmaschinenkraftanlage mit wenigstens zwei selbstaendigen mehrzylindrigen OElmaschinen Expired DE423737C (de)

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