DE424113C - Vorrichtung zum Einblasen von Carbolgeruch in Bienenstoecke - Google Patents

Vorrichtung zum Einblasen von Carbolgeruch in Bienenstoecke

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DE424113C
DE424113C DEH99701D DEH0099701D DE424113C DE 424113 C DE424113 C DE 424113C DE H99701 D DEH99701 D DE H99701D DE H0099701 D DEH0099701 D DE H0099701D DE 424113 C DE424113 C DE 424113C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K55/00Bee-smokers; Bee-keepers' accessories, e.g. veils

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einblasen von Carbolgeruch. in Bienenstöcke, dessen Aufgabe es ist, die Bienen derartig einzuschüchtern, daß sie den Bienen-S züchter möglichst wenig belästigen.
Die Verwendung des Carbols ist bereits bekannt, und zwar wird ein Lappen mit verdünnter Carbolsäure besprengt. Diesen Lappen legt man bei den Bienenkästen mit Oberbehandlung oben auf die Rähmchen. Der Geruch vertreibt die Bienen.
Dieser Carbollappen ist daher nur in Bienenkästen mit Oberbehandlung mit Vorteil anzuwenden. Zur Verwendung des Carbolgeruches auch bei Bauten mit Hinter- usw. Behandlung soll nunmehr der Gegenstand der Erfindung dienen.
Auf der Zeichnung. ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:
Abb. ι eine Draufsicht,
Abb. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A-B der Abb. I3
Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 1.
Der Carbolgeruchbläser besteht aus einem
Mundstück 4, das auf ein Röhrchen S aufgeschoben ist.,,, .Dies Röhrchen steht in Verbindung mit einem Kugelventil 6. Das Kugelventil 6 ist an ein eiförmiges Gehäuse 8 an-S gelötet und steht mit diesem durch eine Öffnung 7 in Verbindung. In der Mitte läßt sich das Gehäuse teilen, Im Innern des Gehäuses sind vier Membranen 2 vorgesehen, die durch zwei Messingringe 3 festgehalten werden. Die Membranen bestehen aus einem Aluminiumring mit Tüllbespannung.
An dem andern Ende der eiförmigen Kammer ist bei 9 das Röhrchen 10 befestigt. Vor der Verwendung nimmt man den Carbolgeruchbläser auseinander, indem man den eiförmigen Teil bei 8 drehend auseinanderzieht. Dann hat man die beiden Hälften gemäß Abb. 3 vor sich. Die sichtbar werdenden Membranen 2 bestreicht man mit ein wenig Carbolsäure. Dann dreht man die beiden Teile wieder zusammen. Der Apparat ist dann für 8 .bis 14 Tage gebrauchsfertig.
Durch Blasen in das Mundstück 4 tritt die Luft in das Röhrchen 5 und danach in das Kugelventil 6 ein. In diesem hebt der Luftstrom die Kugel 1 in die Höhe, dadurch wird die Öffnung 7 nach dem eiförmigen Körper frei. Dort wird die Luft beim Durchgang durch die Membranen 2 mit Carbolgeruch geschwängert, tritt bei 9 in das Röhrchen 10 ein, den sie als starker Luftstrom bei ir verläßt.
Diese mit Carbolgeruch geschwängerte Luft ist den Bienen sehr unangenehm. Ängstlich fliehen sie und denken nicht daran, ihre Waffe zu gebrauchen, sobald sie in den Bereich dieses Luftstroms geraten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Einblasen von Carbolgeruch in Bienenstöcke, gekennzeichnet durch eine in das Blasrohr eingeschaltete mit Rückschlagventil und Verteiler (7) versehene Kammer zur Aufnähme des Carbols.
DEH99701D 1924-12-14 1924-12-14 Vorrichtung zum Einblasen von Carbolgeruch in Bienenstoecke Expired DE424113C (de)

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