DE4242014C2 - Vorrichtung zum adiabatischen Zünden einer Pulverladung und Kartusche mit adiabatisch zündbarer Pulverladung - Google Patents

Vorrichtung zum adiabatischen Zünden einer Pulverladung und Kartusche mit adiabatisch zündbarer Pulverladung

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum (näherungs­ weise) adiabatischen Zünden einer Pulverladung, mit einem Gehäuse, in dem ein Kompressionsraum ausgebildet ist, einem verschiebbar im Kompressionsraum geführten Kolben zum Komprimieren von in dem Kompressionsraum befindlichem Gas und einem Aufnahmeraum für eine Pulverladung und für ein Anzündplättchen, der zum Ein­ leiten des komprimierten heißen Gases mit dem Kompres­ sionsraum über eine Verbindungsbohrung verbunden ist, wobei das Anzündplättchen zwischen der Öffnung und der Pulverladung angeordnet ist und bei Druckbeaufschlagung durch das komprimierte heiße Gas in einzelne Bruch­ stücke zerbricht. Ferner betrifft die Erfindung eine Kartusche mit adiabatisch zündbarer Pulverladung, mit einem verschlossenen Hülsenkörper mit einer Bodenwand, einer durch einen dünnen Film verschlossenen Bohrung in der Bodenwand, einer in dem Hülsenkörper untergebrach­ ten Pulverladung und einem Anzündplättchen zwischen der Bohrung und der Pulverladung, wobei das Anzündplättchen durch unter Durchbrechung des Films über die Bohrung einströmende komprimierte heiße Gase initiierbar ist und die Pulverladung zündet.
Eine Vorrichtung zum näherungsweise adiabatischen Zün­ den einer Pulverladung ist aus DE 41 40 020 A1 bekannt. Bei der dort beschriebenen Vorrichtung handelt es sich um ein Bolzensetz- oder Schußgerät, dessen Gehäuse einen Kompressionsraum aufweist, in dem ein Kolben längsverschiebbar geführt ist. Der Kolben ist gegen die Kraft einer Druckfeder bewegbar und komprimiert bei sich entspannender Feder das im Kompressionsraum be­ findliche Gas, bei dem es sich im allgemeinen um Luft handelt. Eine Pulverladung und ein Anzündplättchen zum Zünden der Pulverladung sind in einem Aufnahmeraum untergebracht, und zwar in einer Pulverladungskar­ tusche. Über eine Bohrung des Gehäuses sind der Kom­ pressionsraum und der Aufnahmeraum, in dem die Kar­ tusche untergebracht ist, miteinander verbunden. Der zum Kompressionsraum weisende Kartuschenboden ist mit einer Bohrung versehen, die mit der Verbindungsbohrung fluchtet und durch einen dünnen Film verschlossen ist. Die Kartusche besteht dabei aus einem Kunststoffmate­ rial. In der Kartusche ist das Anzündplättchen unterge­ bracht, das von innen am Kartuschenboden anliegt und einen Verdünnungsbereich verringerter Dicke aufweist, der die Bohrung überspannt. In ihrem bezüglich des An­ zündplättchens dem Kompressionsraum abgewandten Bereich ist die Kartusche mit der Pulverladung ausgefüllt. Die bei der Vorbewegung des Kolbens entstehenden kompri­ mierten heißen Gase treten über die Verbindungsbohrung und die Kartuschenbodenbohrung (deren dünner Film von den komprimierten Gasen durchstoßen wird) ins Innere der Kar­ tusche hinein, wo sie auf das Anzündplättchen auftreffen. Das Anzündplättchen wird dabei zerstört, wobei eine Frag­ mentierung des Anzündplättchens, d. h. ein Zerbrechen des Anzündplättchens in kleine einzelne Bruchstücke erfolgt. Mit dem Zerbrechen des Anzündplättchens ist eine Ober­ flächenvergrößerung des Anzündmaterials des Anzündplätt­ chens verbunden, womit die Einleitung der kinetischen und thermischen Energie verbessert ist, so daß zur Zündung bereits vergleichsweise niedrige Gastemperaturen und niedrige Kompressionsdrücke ausreichen. Allerdings hat sich gezeigt, daß es bei einer Vorrichtung zum adiabati­ schen Zünden einer Pulverladung bzw. bei einer Kartusche mit adiabatisch zündbarer Pulverladung, bei denen die Pulverladung bis an das Anzündplättchen heranreicht, immer noch verhältnismäßig hoher Gastemperaturen und Kompressionsdrücke, insbesondere großer Kolbenwege bedarf, um dem System die erforderliche Zündenergie zuzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich­ tung zum adiabatischen Zünden einer Pulverladung zu schaffen, bei denen die zum Zünden des Anzündplättchens erforderliche Zündenergie weiter reduziert ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden mit der Erfindung eine Vorrichtung und eine Kartusche der eingangs genannten Art vorgeschlagen, bei denen zwischen dem Anzündplättchen und der Pulverladung ein an das Anzünd­ plättchen angrenzender Verbrennungsraum zum Verwirbeln der Bruchstücke des Anzündplättchens mit dem kompri­ mierten heißen Gas und zum Verbrennen des Anzünd­ plättchens vorgesehen ist.
Nach der Erfindung ist zwischen dem Anzündplättchen und der Pulverladung ein Hohlraum, im folgenden Verbren­ nungsraum genannt, vorgesehen, der gegenüber der Ver­ bindungsbohrung durch das Anzündplättchen verschlossen ist. Die über die Verbindungsbohrung strömenden kompri­ mierten heißen Gase treffen auf das Anzündplättchen und führen zu einer Fragmentierung desselben. Die einzelnen Bruchstücke gelangen in den in Gastransportrichtung hinter dem Anzündplättchen liegenden Verbrennungsraum, wo sie sich mit den heißen Kompressionsgasen verwir­ beln. Die allseitige Umströmung der einzelnen Bruch­ stücke des fragmentierten Anzündplättchens mit heißen Kompressionsgasen führt zu einer beträchtlichen Ober­ flächenvergrößerung. Damit ist die Energieeinleitung in das Material des Anzündplättchens wesentlich verbes­ sert, so daß bei einer gemäß der Erfindung arbeitenden Vorrichtung bzw. einer gemäß der Erfindung arbeitenden Kartusche geringere Zündenergien aufgebracht werden müssen. Dies wiederum bedeutet, daß der Kolbenweg kürzer und der Kolbendurchmesser kleiner gemacht werden können. Außerdem können die Federspannkräfte zum Vor­ spannen des Kolbens verringert werden. Die Verringerung der zur Zündung des Anzündplättchens erforderlichen Zündenergie führt schließlich dazu, daß die Vorrichtung zum adiabatischen Zünden (beispielsweise Bolzensetz- oder Schußgeräte oder auch Waffen) kleinformatig ausge­ bildet werden können.
Bei Untersuchungen des erfindungsgemäßen Zündprinzips hat sich herausgestellt, daß extrem kurze Kolbenwege im Bereich zwischen 10 bis 25 mm bei extrem kleinen Kolbendurchmessern im Bereich zwischen 5 bis 10 mm und relativ geringen Federkräften im Bereich von 100 bis 200 N bereits ausreichend sind, um das Anzündplättchen durch nahezu adiabatisch komprimierte Luft zu zünden. Es hat sich gezeigt, daß Kompressionsdrücke von ca. 60 bis 80 bar (Mittelwert) zum Anzünden des Anzünd­ plättchens ausreichend sind. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß durch den Verbrennungsraum genügend Volumen vorhanden ist, in dem sich die einzelnen Bruch­ stücke des Anzündplättchens mit den heißen Kompres­ sionsgasen verwirbeln und vermischen können. Erst hier­ durch entsteht die optimale Energieeinleitung und -ankopplung.
Die erfindungsgemäße Kartusche ist mit einem das An­ zündplättchen und die Pulverladung enthaltenden ver­ schlossenen Hülsenkörper versehen, in dessen Boden eine mit der Verbindungsbohrung fluchtende Bohrung vorge­ sehen ist, die durch einen dünnen Film verschlossen ist. Durch den dünnen Film über der Bohrung im Kar­ tuschenboden bzw. Hülsenboden ist die Kartusche vor Feuchtigkeit geschützt.
Vorzugsweise ist zur Halterung des Anzündplättchens ein Anzündplättchen-Haltestück vorgesehen, das einen ein­ seitig offenen Hohlraum aufweist. Am offenen Ende ist der Hohlraum zu einer Aufnahmeausnehmung für das An­ zündplättchen ausgebildet. Bei in die Aufnahmeausneh­ mung eingesetztem Anzündplättchen verschließt dieses den Hohlraum, der damit den Verbrennungsraum darstellt, in dem die Bruchstücke des Anzündplättchens verwirbelt und verbrannt werden. Der Hohlraum ist durch eine dünne Trennwand des Anzündplättchen-Haltestücks gegenüber der Pulverladung getrennt. Diese Trennwand, die wie das gesamte Anzündplättchen-Haltestück vorzugsweise aus Kunststoff besteht, wird zerstört, wenn das Anzünd­ plättchen in dem Hohlraum (Verbrennungsraum) verbrennt. Damit gelangen die heißen Verbrennungsgase zur Pulver­ ladung.
Vorzugsweise handelt es sich bei dem Anzündmaterial des Anzündplättchens um ein friktionsmittelloses Material. Damit werden Erosionen im Kartuschenlager der Vorrich­ tung vermieden. Das Anzündplättchen besteht vorzugs­ weise aus einem sensibilisierten Material, insbesondere sensibilisierter Nitrocellulose. Als Sensibilisator wird beispielsweise Tetrazen eingesetzt. Die Verbren­ nung des Anzündplättchens erfolgt damit schadstoffarm, da das Anzündplättchen keine Schwermetalle aufweist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das Anzündplättchen einen Verdünnungsbereich ver­ ringerter Dicke auf, wobei es in seinem Verdünnungsbe­ reich mit der Verbindungsbohrung der Vorrichtung bzw. der Bohrung im Kartuschenboden fluchtet. Aufgrund dieses Verdünnungsbereichs, in dem die mechanische Stabilität des Anzündplättchens reduziert ist, kommt es bei der Druckbeaufschlagung mit den heißen Kompres­ sionsgase eher zu einer Fragmentierung des Anzünd­ plättchens. Wegen der verringerten Dicke ist aber auch die Menge an Anzündmaterial verringert. Deshalb ist das Anzündplättchen in seinem Bereich um den Verdünnungsbe­ reich herum, d. h. in seinem übrigen Bereich mit einer solchen Dicke versehen, daß volumenmäßig genügend An­ zündmaterial bereitgestellt ist, um die Pulverladung sicher zu zünden.
Vorteilhafterweise überspannt das Anzündplättchen mit seinem Verdünnungsbereich den Hohlraum des Anzünd­ plättchen-Haltestücks zumindest teilweise. Der Verdün­ nungsbereich wird vorzugsweise dadurch geschaffen, daß das Anzündplättchen an seinen beiden (großen) Seiten­ flächen mit jeweils einer Ausnehmung bzw. Vertiefung versehen ist, im Randbereich also sozusagen eine Ver­ dickung aufweist. Die Dicke des Anzündplättchens im Verdünnungsbereich beträgt vorzugsweise ca. 1/2 bis 1/6 der maximalen Dicke des Anzündplättchens.
Vorzugsweise erfolgt die Kopplung zwischen Kompres­ sionsraum und Aufnahmeraum über ein Rückschlagventil, das ein Zurückströmen von bei der Verbrennung des An­ zündplättchens und der Pulverladung entstehenden Ver­ brennungsgasen zurück in den Kompressionsraum verhin­ dert. Je nachdem, um welche Art von Vorrichtung zum adiabatischen Zünden einer Pulverladung es sich han­ delt, kann es vorteilhaft sein, ein Zurückbewegen des Kolbens durch zurückströmende Verbrennungsgase zu ver­ hindern und damit die bei der Verbrennung der Pulver­ ladung freiwerdende Energie voll zu nutzen. Grundsätz­ lich ist ein derartiges Rückschlagventil bei einer Vor­ richtung, bei der eine Treibladung für ein Geschoß durch heiße Gase gezündet wird, aus DE-AS 17 28 364 bekannt.
Vorzugsweise weist das Rückschlagventil einen Ventil­ raum auf, in dem eine Kugel untergebracht ist. Dieser Ventilraum ist in der Verbindungsbohrung zwischen dem Kompressionsraum und dem Aufnahmeraum im Gehäuse ausge­ bildet. Über eine zentrale Bohrung mit Ventilsitz ist der Ventilraum mit dem Kompressionsraum verbunden, während er über eine außermittig in den Ventilraum ein­ mündenden Bohrung mit dem Aufnahmeraum verbunden ist. Wegen der außermittigen Einmündung dieser Bohrung in den Ventilraum verschließt die Kugel die Verbindungs­ bohrung zwischen Kompressionsraum und Aufnahmeraum beim Einströmen von heißen Kompressionsgasen nicht, wohin­ gegen sie gegen den Ventilsitz dichtend gedrückt wird, wenn von dem Aufnahmeraum zurück in den Ventilraum heiße Verbrennungsgase strömen. Vorzugsweise ist die Kugel federbelastungsfrei in dem Ventilraum angeordnet, so daß keine wesentlich erhöhten Kompressionsdrücke zur Betätigung des Rückschlagventils aufgewendet werden müssen.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungs­ beispiel der Erfindung näher erläutert. In der Zeich­ nung ist die Schnittstelle zwischen dem Kompressions­ raum und dem Kartuschenlager einer Vorrichtung zur adiabatischen Zündung einer Pulverladung im Schnitt dargestellt.
Die teilweise im Schnitt dargestellte Vorrichtung 10 zur Zündung einer Pulverladung infolge adiabatischer Kompression von Luft ist mit einem ein- oder mehrtei­ ligen Gehäuse 12 versehen, in dem ein hohlzylindrischer Kompressionsraum 14 und ein eine Kartusche 16 aufneh­ mender Aufnahmeraum 18 ausgebildet sind. Die beiden Räume 14, 18 sind durch ein in das Gehäuse 12 einge­ paßtes Einsatzstück 20 voneinander getrennt. In dem Kompressionsraum 14 ist axial verschiebbar ein Kolben 22 geführt, der eine Kolbenringdichtung 24 aufweist, die zwischen dem Kolben und einer Kolbenplatte 26 ange­ ordnet ist. Der Kolben 22 ist in Richtung des Pfeils 28 durch eine (nicht dargestellte) Feder o. dgl. vorge­ spannt bzw. vorspannbar. Bei vorgespanntem Kolben 22 bewegt sich dieser bei Auslösung in Richtung des Pfeils 28 auf das Einsatzstück 20 zu. Dabei wird die in dem Kolbenraum 14 befindliche Luft komprimiert, wobei sie sich erhitzt. Die heißen Kompressionsgase gelangen über ein Rückschlagventil 30, das im Einsatzstück 20 ausge­ bildet ist, aus dem Kompressionsraum 14 in den Auf­ nahmeraum 18, wo sie in die Kartusche 16 eingeleitet werden. Der nähere Aufbau des Rückschlagventils 30 wird weiter unten noch beschrieben werden.
Die in den Aufnahmeraum 18 eingesetzte Kunststoff-Kar­ tusche weist eine im wesentlichen zylindrische oben offene Kunststoff-Hülse 32 auf, die mit einem Hülsen­ boden 34 versehen ist. In das offene Ende der Hülse 32 ist eine Kunststoffkappe 36 eingesteckt, die mit der Hülse 32 verrastet ist und eine Sternprägung o. dgl. aufweist. Die Rastverbindung erfolgt über einen Rast- Ringvorsprung 38 der Kappe 36, der in eine Rast-Ring­ vertiefung 40 in der Innenseite des zylindrischen Teils der Hülse 32 eingetaucht ist. Im Hülsenboden 34 ist eine zentrale Bohrung 42 ausgebildet, die durch einen Kunststoff-Film 44 verschlossen ist. Diese Bohrung liegt der Einmündung einer Verbindungsbohrung 46 in dem Aufnahmeraum 18 gegenüber; die Verbindungsbohrung 46 ist in dem Einsatzstück 20 ausgebildet ist und bildet eine Verbindung zwischen dem Kompressionsraum 14 und dem Kartuschen-Aufnahmeraum 18 (bei geöffnetem Rück­ schlagventil 30).
Im Innern der Kartusche 16 ist ein Anzündplättchen 48 aus einem sensibilisierten Anzündmaterial (Nitrocellu­ lose mit Tetrazen als Sensibilisator) angeordnet. Bei dem Anzündplättchen 48 handelt es sich um einen Preß­ körper in Form einer Scheibe, die an der Hülsenboden- Innenseite anliegt und die Bohrung 42 überspannt. In seinem zentralen Bereich weist das Anzündplättchen 48 eine wesentlich geringere Stärke als im Randbereich auf. Mit diesem Verdünnungsbereich 50 liegt das Anzünd­ plättchen 48 der Bohrung 42 gegenüber, während es mit seinem verdickten Ringbereich 52 an dem Hülsenboden 34 anliegt.
Das Anzündplättchen 48 ist von einem Kunststoff-Halte­ stück 54 in Position gehalten. Das Haltestück 54 liegt an dem Hülsenboden 34 an und sein Querschnitt ent­ spricht demjenigen der Hülse 32. An seiner dem Hülsen­ boden 34 abgewandten Seite weist das Haltestück 54 eine Ringschulter 56 auf, an der das in die Hülse 32 hinein­ ragende Ende der Kappe 36 anliegt. Das Haltestück 54 ist also in axialer Richtung der Kartusche 16 zwischen dem Hülsenboden 34 und der Kappe 36 fixiert. Der von dem Haltestück 54 und der Kappe 36 begrenzte Raum ist mit einer Pulverladung 58 ausgefüllt.
Das scheibenförmige Anzündplättchen 48, das an seinen beiden Scheibenflächen mit jeweils einer zentralen Ver­ tiefung 60 versehen ist, ist in einer Aufnahmeausneh­ mung 62 des Haltestücks 54 untergebracht. Diese Ausneh­ mung 62 ist in der dem Hülsenboden 54 zugewandten Unterseite des Haltestücks 54 ausgebildet und weist eine Tiefe auf, die gleich der Dicke des Ringbereichs 52 des Anzündplättchens 48 ist. An die Ausnehmung 62 schließt sich ein koaxialer Hohlraum 64 (nachfolgend Verbrennungsraum genannt) an. Dieser Verbrennungsraum 64 erstreckt sich nahezu bis über die gesamte verblei­ bende axiale Länge des Haltestücks 54, so daß zur Pulverladung 58 hin lediglich noch eine relativ dünne Wand 66 verbleibt, die den Verbrennungsraum 64 von der Pulverladung 58 trennt. Der Verbrennungsraum 64 ist gegenüber dem Hülsenboden 34 durch das dazwischenlie­ gende Anzündplättchen 48 getrennt, wobei der Verdün­ nungsbereich 50 den Verbrennungsraum 64 überspannt.
Wie bereits oben kurz angesprochen, ist das Einsatz­ stück 20 mit einem Rückschlagventil 30 versehen. Zu diesem Zweck weist die Verbindungsbohrung 46 des Ein­ satzstücks 20 einen Ventilraum 68 auf, in den mit Spiel eine Ventilkugel 70 untergebracht ist. Der Ventilraum 68 ist über eine Bohrung 72 mit dem Kompressionsraum 14 verbunden. Im Einmündungsbereich der Bohrung 72 in dem Ventilraum 68 ist ein Ventilsitz 74 ausgebildet, gegen den die Ventilkugel 70 dichtend andrückbar ist, um die Bohrung 72 im wesentlichen gasdicht zu verschließen. Vom Ventilraum 68 aus erstreckt sich zum Aufnahmeraum 18 hin eine Bohrung 76, die der Bohrung 42 des Kar­ tuschen-Hülsenbodens 34 gegenüberliegend endet und durch den Film 44 überdeckt ist. Die Bohrungen 72, 76 und der Ventilraum 68 bilden die Verbindungsbohrung 46, über die der Kompressionsraum 14 mit dem Aufnahmeraum 18 verbunden ist (bei nicht am Ventilsitz 74 anliegen­ der Ventilkugel 70).
Nachfolgend soll noch auf die Funktionsweise der darge­ stellten Vorrichtung 10 zur Zündung der Pulverladung 58 durch näherungsweise adiabatische Kompression von Luft erläutert werden.
Der gespannte und damit in seiner zurückgezogenen Posi­ tion befindliche Kolben 22 bewegt sich nach Auslösung innerhalb des Kompressionsraums 14 in Richtung des Pfeils 28. Dabei wird die im Kompressionsraum 14 be­ findliche Luft komprimiert, wobei sie sich erhitzt. Die heiße komprimierte Luft gelangt über die Verbindungs­ bohrung 46 in den Aufnahmeraum 18, wo sie auf den Film 44 über der Bohrung 42 des Hülsenbodens 34 trifft. Das Rückschlagventil 30 ist dabei geöffnet, da die Ventil­ kugel 70 vom Ventilsitz 74 durch die Strömung kompri­ mierter Luft aus dem Kompressionsraum 14 abgehoben wird und an dem dem Ventilsitz gegenüberliegenden Ende des Ventilraums 68 anliegt. Hierbei versperrt die Ventil­ kugel 70 die Bohrung 76 nicht, da diese außermittig in den Ventilraum 68 einmündet (siehe Zeichnung). Die unter hohem Druck stehende Kompressionsluft durchstößt den Film 44 und trifft auf das Anzündplättchen 48 in dessen Verdünnungsbereich 50, den sie ebenfalls durch­ schlägt. Das Anzündplättchen 48 zerbricht dabei in ein­ zelne kleine Bruchstücke, die sich im - in Gasströ­ mungsrichtung betrachtet - hinter dem Anzündplättchen 48 liegenden Verbrennungsraum 64 des Haltestücks 54 mit der einströmenden heißen komprimierten Luft verwirbeln. Damit ist eine wesentlich vergrößerte Oberfläche an An­ zündmaterial der heißen komprimierten Luft ausgesetzt, was eine derart gute Energieeinleitung gewährleistet, daß das Anzündmaterial durch die heiße Luft angezündet wird. Diese Verbrennung wird verstärkt durch den Volumenanteil des den Ringbereich 72 bildenden Anzünd­ materials. Durch die Verbrennung des Anzündplättchens 48 und den hohen Druck im Verbrennungsraum 64 wird die Trennwand 66 zur Pulverladung 58 hin zerstört, so daß die Verbrennungsgase in Kontakt mit der Pulverladung 58 gelangen und diese initiieren. Sobald der Gasdruck in der Kartusche 16 größer wird als der Luftdruck im Kompressionsraum 14, spricht das Rückschlagventil 30 an, indem seine Ventilkugel 70 durch die zurückströmen­ de Gasströmung gegen den Ventilsitz 74 gedrückt wird.
Mit der in der Zeichnung teilweise dargestellten Vor­ richtung wurden Kompressionsdrücke von 69 bar im Mittel (50 bis 80 bar) bei einem Kolbenhub von 16 mm und 74 bar (60 bis 90 bar) bei einem Kolbenhub von 22 mm erreicht. Der Kolbendurchmesser betrug dabei ca. 8 mm.
Der Kolben war in seiner Spannposition mit einer Feder­ kraft im Bereich zwischen 100 und 130 N vorgespannt. Die Bohrung 72 hatte einen Durchmesser von ca. 1,5 mm, während der Durchmesser der Bohrung 76 ca. 0,7 mm be­ trug. Die Bohrung 42 im Hülsenboden 34 hatte einen Durchmesser von 1,8 mm. Das Anzündplättchen 48 war im Durchmesser 4 mm groß, bei einer Dicke von ca. 0,8 mm. Der zentrale Verdünnungsbereich 50 betrug im Durch­ messer ca. 1,5 mm. Der Verbrennungsraum 64 war 0,015 cm3 groß.

Claims (19)

1. Vorrichtung zum adiabatischen Zünden einer Pulver­ ladung, mit
  • - einem Gehäuse (12), in dem ein Kompressionsraum (14) ausgebildet ist,
  • - einem verschiebbar im Kompressionsraum (14) geführten Kolben (22) zum Komprimieren von in dem Kompressionsraum (14) befindlichem Gas und
  • - einem Aufnahmeraum für eine Pulverladung (58) und für ein Anzündplättchen (48), der zum Ein­ leiten des komprimierten heißen Gases mit dem Kompressionsraum (14) über eine Verbindungsboh­ rung (46) verbunden ist, wobei das Anzündplätt­ chen (48) zwischen der Verbindungsbohrung (46) und der Pulverladung (58) angeordnet ist und bei Druckbeaufschlagung durch das komprimierte heiße Gas in einzelne Bruchstücke zerbricht,
    dadurch gekennzeichnet,
  • - daß zwischen dem Anzündplättchen (48) und der Pulverladung (58) ein an das Anzündplättchen (48) angrenzender Verbrennungsraum (64) zum Verwirbeln der Bruchstücke des Anzündplättchens (48) mit dem komprimierten heißen Gas und zum Verbrennen des Anzündplättchens (48) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Aufnahmeraum eine mit einem Kar­ tuschenboden (34) versehene Kartusche einsetzbar ist, die das Anzündplättchen (48), den Verbren­ nungsraum (64) und die Pulverladung (58) beinhal­ tet, und daß der Kartuschenboden (34) eine mit der Verbindungsbohrung (46) fluchtende durch einen dünnen Film (44) verschlossene Bohrung (42) auf­ weist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Anzündplättchen-Haltestück (54) vorgesehen ist, in dem ein einseitig offener Hohlraum mit einer Aufnahmeausnehmung (62) für das Anzündplättchen (48) vorgesehen ist, wobei der Hohlraum bei in der Aufnahmeausnehmung (62) einge­ setztem Anzündplättchen (48) den Verbrennungsraum (64) bildet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß das Anzündplättchen (48) friktionsmittellos ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß das Anzündplättchen (48) einen Verdünnungsbereich (50) aufweist, in dem es mit der Verbindungsbohrung (46) fluchtet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß das Anzündplättchen (48) an seiner der Verbindungsbohrung (46) zugewandten und/oder an seiner dem Verbrennungsraum (64) zugewandten Seite eine Ausnehmung (60) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die Ausnehmungen (60) gleich tief und jeweils zentral angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dicke des Anzünd­ plättchens (48) im Verdünnungsbereich (50) ca. 1/2 bis 1/6 der maximalen Dicke des Anzündplättchens (48) beträgt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß ein Rückschlagventil (30) zum Verhindern eines Zurückströmens von bei der Verbrennung des Anzündplättchens (48) und der Pulverladung (58) entstehenden Verbrennungsgasen zurück in den Kompressionsraum (14) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß in der Verbindungsbohrung (46) zwischen dem Kompressionsraum (14) und dem Aufnahmeraum (18) ein eine Ventilkugel (70) aufnehmender Ven­ tilraum (68) vorgesehen ist, der über eine zen­ trale Bohrung (72) mit Ventilsitz (74) mit dem Kompressionsraum (14) und über eine außermittige Bohrung (76) mit dem Aufnahmeraum (18) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­ net, daß die Ventilkugel (70) federbelastungsfrei in dem Ventilraum (68) angeordnet ist.
12. Kartusche mit adiabatisch zündbarer Pulverladung, mit
  • - einem verschlossenen Hülsenkörper (32, 36) mit einem Hülsenboden (34),
  • - einer durch einen dünnen Film (44) verschlosse­ nen Bohrung (42) in dem Hülsenboden (34),
  • - einer in dem Hülsenkörper (32, 36) untergebrach­ ten Pulverladung (58) und
  • - einem Anzündplättchen (48) zwischen der Bohrung (42) und der Pulverladung (58), wobei das An­ zündplättchen (48) durch unter Durchbrechung des Films (44) über die Bohrung (42) einströ­ mende komprimierte heiße Gase initiierbar ist und die Pulverladung (58) zündet,
    dadurch gekennzeichnet,
  • - daß in dem Hülsenkörper (32, 36) zwischen dem Anzündplättchen (48) und der Pulverladung (58) ein an das Anzündplättchen (48) angrenzender Verbrennungsraum (64) zum Verwirbeln der Bruch­ stücke des Anzündplättchens (48) mit dem kom­ primierten heißen Gas und zum Verbrennen des Anzündplättchens (48) vorgesehen ist.
13. Kartusche nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß in dem Hülsenkörper (32, 36) zwischen der Pulverladung (58) und dem Hülsenboden (34) ein Anzündplättchen-Haltestück (54) angeordnet ist, das einen einseitig offenen Hohlraum mit einer Aufnahmeausnehmung (62) für das Anzündplättchen (48) an dem offenen Ende aufweist, wobei der Hohl­ raum bei in der Aufnahmeausnehmung (62) einge­ setztem Anzündplättchen (48) den Verbrennungsraum (64) bildet, der über eine bei Verbrennung des Anzündplättchens (48) zerstörbare Trennwand (66) von der Pulverladung (58) getrennt ist.
14. Kartusche nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die Aufnahmeausnehmung (62) im Quer­ schnitt größer ist als der Hohlraum des Anzünd­ plättchen-Haltestücks (54).
15. Kartusche nach einem der Ansprüche 12 bis 14, da­ durch gekennzeichnet, daß das Anzündplättchen (48) einen Verdünnungsbereich (50) verringerter Dicke aufweist, in dem es mit der Bohrung (42) des Hülsenbodens (34) fluchtet.
16. Kartusche nach Anspruch 13 oder 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzündplättchen (48) mit seinem Verdünnungsbereich (50) den Hohlraum zu­ mindest teilweise überspannt und mit der Bohrung (42) des Hülsenbodens (34) fluchtet.
17. Kartusche nach Anspruch 15 oder 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Anzündplättchen (48) an seiner dem Hülsenboden (34) zugewandten und/oder an seiner dem Verbrennungsraum (64) zugewandten Seite eine Ausnehmung (60) aufweist.
18. Kartusche nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich­ net, daß die Ausnehmungen (60) gleich tief und jeweils zentral angeordnet sind.
19. Kartusche nach einem der Ansprüche 15 bis 18, da­ durch gekennzeichnet, daß die Dicke des Anzünd­ plättchens (48) im Verdünnungsbereich (50) ca. 1/2 bis 1/6 der maximalen Dicke des Anzündplättchens (48) beträgt.
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