DE424206C - Vorrichtung zur partiellen Abblendung von elektrisch betriebenen und mit Parabolspiegeln versehenen Fahrzeugscheinwerfern - Google Patents

Vorrichtung zur partiellen Abblendung von elektrisch betriebenen und mit Parabolspiegeln versehenen Fahrzeugscheinwerfern

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DE424206C
DE424206C DER62089D DER0062089D DE424206C DE 424206 C DE424206 C DE 424206C DE R62089 D DER62089 D DE R62089D DE R0062089 D DER0062089 D DE R0062089D DE 424206 C DE424206 C DE 424206C
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Germany
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electrically operated
vehicle headlights
operated vehicle
parabolic mirrors
partial dimming
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DER62089D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • B60Q1/1438Actuating means for dimming masks or screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur partiellen Abblendung von elektrisch betriebenen und mit Parabolspiegeln versehenen Fahrzeugscheinwerfern. Es gibt bereits Vorrichtungen, welche eine partielle Abblendung von Kraftwagenscheinwerfern bezwecken in Gestalt von im Strahlenkegel angeordneten bewegbaren Blenden in Verbindung mit einer horizontalen Scheidewand zwischen oberer und unterer Scheinwerferhälfte (deutsche Patentschriften 391599 und 393473). Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt, die zur Verminderung der Blendwirkung eine relative Verschiebung der Glühbirne gegen eine Hülse benutzen, «-elche dazu dient, einen Teil der Strahlen vor der Reflexion aufzufangen (amerikanische Patentschriften 1335727 und 14.26I62), ferner Vorrichtungen, welche durch exzentrische Anordnung eines zweiten, innerhalb der Birne angeordneten Glühfadens eine diffusere verbreiterte und damit lichtschwächere Streuung herbeiführen (amerikanische Patentschriften 1229535 und 126951o). Obwohl bei den genannten Systemen eine Schwächung der Blendwirkung stattfindet, ist es doch nicht nur im Hinblick auf die Bedürfnisse des Verkehrs innerhalb von Ortschaften, sondern besonders auch bei Begegnungen auf der Landstraße wünschenswert, eine vollkommenere Ausschaltung der aufwärts gerichteten-blendenden Strahlen zu erreichen bei kaum geininderter Intensität und Leuchtkraft der fernwirkenden unteren Strahlen.
  • Meine Erfindung beruht auf den im folgenden an Hand der Abb. i bis 3 geschilderten Streuungsverhältnissen beim Parabolspiegel. Die Abb. i bis 3 zeigen den Strahlengang im Parabolspiegel unter Annahme einer kugelförmigen Lichtquelle, und zwar im Vertikalschnitt. Die Darstellung betrifft nur den auf den Reflektor auftreffenden Teil der Strahlung. In allen drei Abbildungen bezeichnet A, A die optische Achse, F den auf ihr gelegenen Brennpunkt des Paraboloides, L die Leuchtfläche. In jeder dieser Abbildungen wird das Verhalten der Streuung an vier jedesmal identischen Punkten a, 1', c, d der Fläche gezeigt, die von ihnen ausgehenden Strahlen tragen die Bezeichnung des zugehörigen Punktes. Zu Orientierungszwecken wurde der zu jedem Spiegelpunkt gehörige Parallelstrahl auch in Abb. 2 und 3 angegeben, trotzdem der Brennpunkt F hier außerhalb der Leuchtfläche gelegen ist. Der Parallelstrahl ist ausgezogen, die gestrichelten Linien bezeichnen die Grenzen der Streuung.
  • In Abb. i liegt der Brennpunkt F im Zentrum der Leuchtfläche. Wie die Zeichnung erkennen läßt, liefert die hier gezeichnete obere Hälfte des Spiegels Strahlen sowohl für die obere als auch für die untere Hälfte des Strahlenbündels. Infolgedessen kann durch Einschaltung einer Blende vor die obere oder untere Hälfte des Parabolspiegels nur eine allgemeine, wenn auch nicht vollkommen gleichmäßige Schwächung des gesamten Strahlenbündels erreicht werden, nicht aber eine vollständige Ausschaltung der in erster Linie für die Blendwirkung verantwortlichen, über die optische Achse hinaus sich erhebenden Strahlen.
  • In Abb. 2 liegt die Leuchtfläche außerhalb des Brennpunktes F und vor demselben. An sämtlichen gezeichneten Spiegelpunkten ist die Richtung der durch die gestrichelten Linien begrenzten reflektierten Streuungskegel konvergent zu dem vorderen Teil der optischen Achse. Eine an passender Stelle angebrachte Blende (in diesem Falle vor der unteren Hälfte des Reflektors) würde eine nahezu vollständige Ausschaltung blendender Strahlen bewirken. Analoges gilt für den in Abb. 3 dargestellten Fall, wo die Leuchtfläche nach hinten verschoben dargestellt ist, jedoch müßte hier die Blende in die obere Strahlungshälfte eingeschaltet werden.
  • Die praktische Ausgestaltung der Vorrichtung zum Blendungsschutz gestaltet sich dann folgendermaßen: Eine zwecks Erzeugung eines konzentrierten Strahlenbündels wie gewöhnlich im Brennpunkt des Parabolspiegels angebrachte Leuchtfläche werde im Bedarfsfalle vom Führersitz aus nach vorn oder nach hinten verschoben. Dann verläuft die Streuung, wie beschrieben, derart, daß die Richtungen der am Spiegel reflektierten Streuungskegel vor dem Reflektor im einen Falle gegen die optische Achse konvergieren, im anderen Falle divergieren. Durch eine in der passenden Hälfte des Strahlenbündels angebrachte Blende kann dann isoliert und praktisch vollständig derjenige Teil der Strahlung ausgeschaltet werden, der sich im weiteren Verlauf über eine durch die optische Achse gelegt gedachte Horizontalebene erheben würde. Die Umordnung und Abblendung der Strahlen kann unter Beibehaltung des Grundgedankens auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Die zur Umordnung der Strahlen erforderliche Verschiebung der wirksamen Leuchtfläche kann geschehen entweder durch tatsächliche Verschiebung der Glühbirne mit Hilfe ihrer Fassung oder durch Einschaltung eines in der in üblicher Weise festmontierten Glühbirne vorgesehenen zweiten, an passender Stelle angebrachten Glühfadens. Die Blende ist in erster Linie zur totalen Abblendung der in ihren Bereich fallenden, aufwärts gerichteten Strahlen bestimmt, sie kann aber auch, unbeschadet im Sinne der Erfindung, Lücken für den Durchtritt derartiger Strahlen enthalten. Die Blendenart ist für die Funktion der Abblendungsvorrichtung unerheblich und kann sich an bekannte Formen anlehnen.
  • Abb. d. zeigt schematisch den durch die optische Achse geführten Horizontalschnitt durch Paraboloid, Glühbirne und Blende, letztere als jalousieartige Blende. Es bedeuten: P den Ouerschnitt des Paraboloides, F dessen Brennpunkt. Gewöhnlich liegt der Faden der Glühbirne im Brennpunkt des Spiegels, die Klappen der Blende sind dann geöffnet (gestrichelte Linien in I und II der Abb. q.); bei der Abblendung wird die Birne im ganzen nach hinten verschoben, die Blende gleichzeitig geschlossen (ausgezogene Linien in I und IH).
  • Die Verschiebung zur Abblendungsvorrichtung gehöriger beweglicher Teile kann auf mechanischem oder elektromagnetischem Wege erfolgen.
  • Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, daß bei den zentralen Spiegelelementen hinsichtlich der besprochenen Streuungsverhältnisse eine geringe, praktisch belanglose Abweichung besteht; die Erörterung außerhalb der speziellen Reflexionsgesetze liegender unwesentlicher Fehlerquellen kann als nicht hierher gehörig übergangen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur partiellen Abblendung von elektrisch betriebenen und mit Parabolspiegel versehenen Fahrzeugscheinwerfern, gekennzeichnet durch die Kombination einer gegen den Brennpunkt verschiebbaren Leuchtfläche mit einer vor der entsprechenden Hälfte der Reflektoröffnung angebrachten, vom Führersitz aus ein- und auszuschaltenden Blende, die zweckmäßig jalousieartig gebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig mit Betätigung der Blende bewirkte Umordnung des Strahlenganges durch Verschiebung der ganzen Glühbirne mit Hilfe ihrer Fassung erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig mit Betätigung der Blende bewirkte Umordnung des Strahlenganges durch Einschaltung eines zweiten, in der Glühbirne vorgesehenen Glühfadens geschieht.
DER62089D 1924-09-21 1924-09-21 Vorrichtung zur partiellen Abblendung von elektrisch betriebenen und mit Parabolspiegeln versehenen Fahrzeugscheinwerfern Expired DE424206C (de)

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