DE4242373A1 - Appts. for cutting fabric laminates accurately - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stapelschneidvorrichtung zum
automatischen Schneiden von Stapeln von geschichtetem Material wie z. B.
Stoffe.
Eine automatische Stapelschneidvorrichtung nach der o. g. Art z. B. in der
japanischen Patentveröffentlichung No. Sho 53-13 836 offenbart. Bei dieser
konventionellen Vorrichtung wird ein Stapel von z. B. zu schneidenden Stoffen
von einer Tragfläche eines luftdurchlässigen Tragelements getragen. Durch
Luftentzug von der Unterseite des Tragelements wird der Stapel in einem
gepreßten Zustand auf der Tragfläche festgehalten. In diesem Zustand wird eine
messerförmige Schneidklinge von oben in den Stapel gestochen, so daß der
Stapel in die gewünschte Form geschnitten wird.
Der Erfinder der vorliegenden Erfindung hat außerdem eine
Stapelschneidvorrichtung vorgeschlagen, die in der veröffentlichten japanischen
Patentanmeldung (KOKAI) Nr. Hei 1-3 06 200 dargestellt ist. Diese konventionelle
Schneidvorrichtung enthält ein Tragelement, eine Gurthaltevorrichtung, die mit
einer Reihe von parallel zu der Längsrichtung (in Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung) angeordneten an- und absenkbaren Gurthalteplatten
versehen ist, einen Stapelhaltegurt, der auf dem Tragelement durch einen
Gurthaltemechanismus getragen wird, und in Längsrichtung hin- und
herbewegbar ist und ein Bewegungsbauteil, das von dem Tragelement getragen
wird, und in Längsrichtung hin- und herbewegbar ist.
Das Bewegungsbauteil ist mit einem eine Ausnehmung bildenden Bereich
ausgestattet zur Bildung einer beweglichen Ausnehmung, die eine offene
Oberfläche in einem Längsbereich in dem Haltegurt aufweist, einen Schneidkopf,
der in Querrichtung über den Haltegurt beweglich ist und eine
Schneidaufnahmehülse, die in Längsrichtung in der beweglichen Ausnehmung
synchron mit dem Schneidkopf beweglich ist. Eine messerförmige Schneidklinge
ist an dem Schneidkopf befestigt, wobei ihre Spitze in die Schneidaufnahmehülse
reicht, so daß die Schneidklinge vertikal auf und ab beweglich ist. Das
Tragelement ist an seinen beiden Seiten mit Saugleitungen versehen, die
Saugöffnungen aufweisen, die sich gegenüberliegend öffnen.
Bei dieser Schneidevorrichtung wird ein luftdurchlässiger Stapel, z. B. Stoffe,
der an allen Seiten, außer den seitlichen Flächen mit einer luftundurchlässigen
Folie abgedeckt ist, auf dem Haltegurt getragen, wobei die Luft von beiden
seitlichen Flächen des Stapels durch den Saugkanal abgesaugt wird, so daß der
Stapel in einem zusammengepreßten Zustand auf dem Haltegurt gehalten wird.
In diesem Zustand wird die Schneidklinge abgesenkt, um ihre Spitze in die
Schneidaufnahmehülse einzuführen, der Schneidkopf wird in Querrichtung hin-
und herbewegt, und das Bewegungsbauteil wird in Längsrichtung hin- und
herbewegt, wodurch der Stapel in die gewünschte Form geschnitten wird.
Außerdem ist eine Stapelschneidvorrichtung bekannt, wie dargestellt in der
japanischen offengelegten Patentanmeldung (KOKAI) Nr. Hei 1-1 99 789, bei der
eine bewegliche Ausnehmung durch ein eine Ausnehmung bildendes Bauteil in
dem Stapelhaltegurt vorgesehen ist, wobei das Bauteil mit einem beweglichen
Tragelement fest verbunden ist, auf dem eine
Hochgeschwindigkeitsstrahlschneidvorrichtung angeordnet ist; wobei eine Anzahl
von Luftlöchern in dem Haltegurt ausgebildet sind, vordere und rückwärtige
Saugkästen mit dem beweglichen Tragelement fest verbunden und so
angeordnet sind, daß sie die Unterseite des Haltegurts an vorderen und
rückwärtigen Stellen der beweglichen Ausnehmung tragen, wobei Saugkammern
mit jeweils einer offenen Oberfläche in den vorderen und rückwärtigen
Saugkästen ausgebildet und mit einer Unterdruckquelle verbunden sind.
Bei dieser Schneidvorrichtung wird der Stapel auf dem Haltegurt im
zusammengepreßten Zustand gehalten, indem Luft aus der Unterdruckquelle
über Saugkammern, Saugöffnungen und Luftlöcher angesaugt wird und der
Stapel von einem Hochdruckstrahlstrom der Strahlschneidvorrichtung geschnitten
wird.
Da es sich bei der Stapelschneidvorrichtung, die in der o.g. Publikation Nr.
Sho 53-13 836 dargestellt ist, um eine Ausleger-Schneidvorrichtung handelt, bei
der der Stapel, der in einem zusammengepreßten Zustand auf der Tragfläche
durch Unterdruck festgehalten wird, durch eine messerförmige Schneidklinge
durchdrungen wird, und bei der der Spitzenbereich der Schneidklinge auch in
den Bereich des Stapels in der Nähe der tragenden Fläche des Tragelements
vordringt, wird der Spitzenbereich der Schneidklinge durch Widerstände des
Stapels und des Tragelements verbogen. Im Ergebnis ist ein Schneidprodukt von
hoher Genauigkeit nur schwierig zu erhalten. Manchmal wird eine
bandsägenähnliche Schneidvorrichtung als Schneidemittel verwendet. In diesem
Fall werden jedoch der Stapel und das Tragelement gleichzeitig durch die
Schneidklinge geschnitten, wenn der Stapel durch die Schneidklinge geschnitten
wird. Da es nötig ist, das Halteelement sehr häufig zu wechseln, ist die
Arbeitsgeschwindigkeit gering.
Andererseits kann bei der Stapelschneidvorrichtung, die in der o.g.
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. Hei 1-1 99 798 offenbart ist,
der Stapel nicht mit hoher Genauigkeit geschnitten werden, da die vorderen und
rückwärtigen Saugkästen lediglich in dem Bereich in der Nähe der beweglichen
Ausnehmung des Haltegurts angeordnet sind und da der Stapel nur in einem
Bereich in der Nähe der beweglichen Ausnehmung in einem
zusammengepreßten Zustand auf dem Haltegurt gehalten wird (anders
ausgedrückt: nicht der ganze Stapel wird in dem zum Schneiden benötigten
Bereich angesaugt), kann der Stapel nicht mit hoher Genauigkeit geschnitten
werden.
Insbesondere wenn der Stapel aus einem Material mit hohem Flor, wie z. B.
Samt, Moquette oder Cord besteht und Ansaugen und Loslösungen wiederholt
an dem Stapel durchgeführt werden, wird der Stapel nach und nach in einer
Richtung verformt, in der Haare des Materials hingefallen sind, wobei eine
deutliche Verschiebung zwischen der oberen und unteren Materiallage auftritt,
wodurch die Schnittgenauigkeit verringert und das Schneiden zudem unmöglich
gemacht wird.
Bezüglich der o.g. Veröffentlichung Nr. Hei 1-3 06 200 ist die innige
Ansaugkraft zwischen den Stapelschichtmaterialien in Bereichen entfernt von
den Saugöffnungen schlecht, wenn das geschichtete Material, das den Stapel
bildet, keine ausreichende Durchlässigkeit für Luft aufweist, selbst wenn die Luft
durch Luftöffnungen der Luftleitungen gesaugt wird, die gegen beide
Seitenflächen des geschichteten Materials weisen. Die Schichtung bricht wegen
des Schneidwiderstands der Schneidklinge zusammen, woraufhin ein
Schnittprodukt von großer Genauigkeit nicht zu erreichen ist. Außerdem ist es
notwendig, die Saugleitungen jedesmal in eine Querrichtung zu bewegen, wenn
sich die Stapelweite ändert, falls die Saugöffnungen der Saugleitungen gegen
beide Seitenflächen des Stapels weisen, was zeit- und arbeitsaufwendig ist und
deshalb die Rationalität verschlechtert.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Stapelschneidvorrichtung vorzusehen, die die o.g. Probleme verhindert und bei
der eine im wesentlichen vollständige Fläche des Stapels auf dem Haltegurt in
gepreßtem Zustand haltbar ist, unabhängig von dem Material, aus dem der Stapel
besteht, so daß ein Schnittprodukt von hoher Genauigkeit einfach und effektiv
erzielt werden kann.
Um dieses zu erreichen, ist eine Stapelschneidvorrichtung vorgesehen, die
im wesentlichen folgendes enthält:
- - ein Tragelement;
- - einen Stapelhaltegurt, der an dem Tragelement in Längsrichtung hin- und her bewegbar angeordnet ist;
- - einen Stapelhaltemechanismus, der mit einer Anzahl von Stapelhalteplatten versehen ist, die parallel in einer Vorwärts- und Rückwärtsbewegung angeordnet sind und die auf und ab bewegbar sind, wobei der Stapelhaltegurt auf den Gurthalteplatten getragen wird;
- - ein von dem Tragelement getragenes Bewegungsbauteil, das in Längsrichtung hin- und herbewegbar ist, wobei das Bewegungsbauteil mit einem eine Ausnehmung bildenden Bereich ausgestattet ist zur Bildung einer beweglichen Ausnehmung, die eine offene Oberfläche in dem Haltegurt aufweist;
- - einen Schneidkopf, der in Querrichtung über dem Haltegurt hin- und herbeweglich ist;
- - eine Schneidaufnahmehülse, die in Längsrichtung in der beweglichen Ausnehmung synchron mit dem Schneidkopf hin- und herbeweglich ist;
- - eine messerförmige Schneidklinge, die an dem Schneidkopf befestigt ist, wobei ihre Spitze in die Schneidaufnahmehülse reicht, so daß die Schneidklinge vertikal auf und ab beweglich ist; wobei die Vorrichtung weiterhin folgendes enthält:
- - eine erste Saugeinrichtung, die eine Anzahl von Luftlöchern enthält, die in dem Haltegurt ausgebildet sind und Saugleitungen, die in den Gurthalteplatten ausgebildet sind, und die Saugöffnungen aufweisen, die sich in ihrem jeweiligen Oberflächen öffnen, wobei die Saugleitungen mit einer Unterdruckquelle über flexible Schläuche verbunden sind;
- - und eine zweite Saugeinrichtung, die vordere und rückwärtige Saugkästen aufweist, die mit dem Bewegungsbauteil fest verbunden und so angeordnet sind, daß sie die Unterseite des Haltegurts in Abschnitten nahe den vorderen und rückwärtigen Enden der beweglichen Ausnehmung tragen;
- - und Saugkammern, die in den vorderen und rückwärtigen Saugkästen ausgebildet sind und die Saugöffnungen aufweisen, die sich nach oben an ihren Oberflächen öffnen, wobei die Saugkammer mit der Unterdruckquelle verbunden ist.
Beim Betrieb der Stapelschneidvorrichtung der vorliegenden Erfindung wird
ein Stapel, der aus vielen Schichten eines Materials, wie z. B. Stoffen, an einer
vorbestimmten Stelle auf dem Stapelhaltegurt angeordnet. Der im wesentlichen
gesamte Bereich dieses Stapels sowie die Oberfläche des Haltegurts, die der Luft
ausgesetzt sind, werden mit einer luftundurchlässigen Folie abgedeckt. In diesem
Zustand werden durch Luftentzug durch die Saugöffnungen der Saugleitungen,
die in der ersten Saugeinrichtung in den Gurthalteplatten ausgebildet sind, und
durch die Saugöffnungen, die in den Saugkästen der zweiten Saugeinrichtung in
der Nähe des vorderen und rückwärtigen Endes der beweglichen Ausnehmung
ausgebildet sind, der Stapel und die luftundurchlässige Folie auf dem Haltegurt
derart gehalten, daß der gesamte Stapel gleichmäßig und zuverlässig gepreßt
gehalten werden kann.
Dieser Zustand wird verriegelt und die messerförmige Schneidklinge wird in
die luftundurchlässige Folie und den Stapel eingestochen, wobei der
Spitzenbereich der Schneidklinge in die Schneidaufnahmehülse eingeführt und
von dieser gehalten wird gemäß mit der Querbewegung des Schneidkopfes, der
an dem Bewegungsbauteil angeordnet ist, und mit der Querbewegung des
Bewegungsbauteils werden die in dem Haltegurt angeordnete Ausbildung und die
Schneidaufnahmehülse, die in der beweglichen Ausnehmung angeordnet ist in
Quer- bzw. Längsrichtung synchron mit dem Bewegungsbauteil und dem
Schneidkopf bewegen, um den Stapel zu schneiden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann nicht nur ein Stapel normaler
Stoffe, sondern auch ein Stapel von wenig-luftundurchlässigem Material oder mit
hohem Flor zuverlässig auf dem Haltegurt gehalten werden, da die Luft im
wesentlichen von der gesamten Unterseite des auf dem Haltegurt gehaltenen
Stapels angesaugt werden kann und der Stapel einheitlich zusammengepreßt
wird. Zudem kollabiert der geschichtete Zustand während des Schneidens nicht,
was vorkommt, wenn das Schichtmaterial, das den Stapel bildet, verschoben
wird. Zudem ist eine Deformation aufgrund eines Verbiegens der Schneidklinge
selten, selbst wenn der Stapel in eine komplizierte Form, auch spitze Winkel, mit
einer dünnen Schneidklinge geschnitten wird, da die Schneidklinge sowohl an
ihrem oberen als auch an ihrem unteren ende gehalten wird und in diesem
Zustand schneidet. Im Ergebnis wird ein Schnittprodukt von hoher Genauigkeit
erzielt.
Außerdem muß der Haltegurt nicht gewechselt werden, da er nicht von der
Spitze der Schneidklinge geschnitten wird. Da die Saugleitungen auch dann nicht
in Querrichtung bewegt werden müssen, wenn sich die Stapel breite ändert, wird
die Rationalität der Vorrichtung verbessert und ein Schnittprodukt wird effektiv
erzielt.
Im folgenden wird eine besondere Ausführungsform der Erfindung anhand
von Zeichnungen beschrieben, wobei
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht ist, die die Stapelschneidevorrichtung
in einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine senkrechte Schnittansicht ist, die entlang der Linie A-A der
Fig. 1 dargestellt ist;
Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise als Explosionszeichnung von Fig. 1 ist;
Fig. 4 eine vergrößerte Perspektivansicht, teilweise explodiert, von Fig. 1
ist;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Antriebssystems der
Schneidvorrichtung von Fig. 1 ist;
Fig. 6 eine teilweise explodierte Seitenansicht einer
Stapelschneidvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 7 eine im wesentlichen Querschnittansicht entlang der Linie B-B der
Fig. 6 ist;
Fig. 8 eine teilweise explodierte Draufsicht der Fig. 6 ist;
Fig. 9 eine teilweise vergrößerte, erklärende Darstellung der Fig. 6 ist;
Fig. 10 eine entsprechend teilweise vergrößerte, erklärende Darstellung
der Fig. 7 ist;
Fig. 11 eine teilweise querlaufende Teilschnittansicht eines modifizierten
Beispiels des Gurthaltemechanismus der vorliegenden Erfindung
ist;
Fig. 12 eine Schnittansicht entlang der Linie C-C der Fig. 11 ist;
Fig. 13 eine Seitenansicht eines modifizierten Beispiels des Haltegurts der
vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 14 eine Seitenansicht eines modifizierten Beispiels des
Bewegungsbauteilantriebssystems der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 15 eine teilweise senkrechte Teilansicht des Aufbaus eines
Verbindungsmechanismus mit einer Unterdruckquelle ist; und
Fig. 16 eine teilweise quer verlaufende Teilansicht der Fig. 15 ist.
In den Fig. 1, 2, 3 und 4 bezeichnet die Nummer 1 ein rechteckiges
Tragelement, dessen Länge in der Längsrichtung (X) länger als in der
Querrichtung (Y) ist. Zwei Gurtführungen 2, die sich in Querrichtung erstrecken,
sind horizontal auf dem Tragelement 1 befestigt, eine am vorderen Ende, die
andere am rückwärtigen Ende. Ein nachgiebiger Stapelhaltegurt 3 wird von den
vorderen und den rückwärtigen Gurtführungen gehalten.
Dieser Haltegurt 3 verläuft geschwungen nach unten von halbrunden
äußeren Bereichen der vorderen und rückwärtigen Gurtführungen 2 und beide
Enden des Gurts 3 sind mit Aufnahmerollen 4 verbunden, die rotierbar über
tiefere Bereiche der vorderen und rückwärtigen Bereiche des Tragelements 1
angeordnet sind. Gurtantriebsmotoren 5 sind in dem vorderen und rückwärtigen
Bereich des Tragelements 1 installiert. Der Haltegurt 3 wird durch eine der
Aufnahmerollen 4 durch die Motoren 5 über eine Endloskette oder ein
Endlosband aufgenommen.
Der Haltegurt 3 besteht aus einem biegsamen Material, so wie
synthetisches Harz oder Gummi. Eine Anzahl von Luftlöchern 3a, die jeweils die
gesamte Strecke durch die Dicke des Haltegurts 3 hindurchdringen, sind parallel
in vorbestimmten Abständen auf dem Gurt 3 in Längs- und Querrichtung
angeordnet.
Ein Gurthaltemechanismus 7 ist unterhalb des Haltegurts 3 angeordnet.
Dieser Gurthaltemechanismus 7 ist so angeordnet, daß er den Gurt 3 an einem
anderen Bereich stützt als im Bereich der beweglichen Ausnehmung 6 oder ihrer
Umgebung, was später beschrieben werden soll.
Bei diesem Gurthaltemechanismus 7 sind Verbindungsglieder 8 unter dem
Haltegurt 7 angeordnet, wobei ihre vorderen und rückwärtigen Abschnitte mit
den jeweiligen vorderen und rückwärtigen Gurtführungen 2 des Tragelements 1
verbunden sind. Die Verbindungsglieder 8, die im wesentlichen dieselbe Breite
wie der Haltegurt 3 aufweisen, weisen ein bestimmtes Spiel auf.
Unterhalb des Verbindungsglieds 8 ist eine Anzahl von rechteckigen
Gurthalteplatten 9, verlängert in Querrichtung, in im wesentlichen gleichen
Abständen in Längsrichtung angeordnet, wobei die Gurthalteplatten 9 durch
geeignete Mittel durch die flexiblen Verbindungsglieder 8 nachgiebig verbunden
sind und wobei jede Gurthalteplatte 9 mit einem sich davon nach unten
erstreckenden Metallstücklager 10 versehen ist, das seinerseits drehbar mit
einem Rollenpaar 11 versehen ist.
Das Tragelement 1 ist an einem senkrechten Zwischenstück mit einem Paar
von Führungsschienen 12 versehen, die außerdem als sich längs entlang dem
Tragelement 1 erstreckende Längsträger dienen. Trageplatten 13 und
Nockenplatten 14 sind zwischen den Gurthalteplatten 9 und den
Führungsschienen 12 angeordnet.
Jede Trageplatte 13 besteht aus einer rechteckigen Metallplatte, die in
Längsrichtung länger ist als in ihrer Höhe. Eine Vielzahl solcher Trageplatten 13
ist an beiden Längsseiten der Nockenplatte 14 angeordnet und eine im
wesentlichen invertierte trapezförmige Nockennut 15 ist in einem vertikalen
Mittelbereich auf der Oberfläche der Nockenplatte 14 ausgebildet.
Die Trageplatte 13 ist mit einem Längsschlitz 16 und einem Verbindungsstift
17 versehen und die Nockenplatte 14 ist außerdem an ihren beiden Enden mit
Verbindungsstiften 17 versehen. Der Verbindungsstift 17 der Nockenplatte 14 ist
gleitend in den Längsschlitz 16 der der Nockenplatte 14 benachbarten
Trageplatte 13 einführbar, der Verbindungsstift 17 der Trageplatte 13 ist ebenfalls
gleitend in den Längsschlitz 16 der benachbarten Trageplatte 13 einführbar und
die Trageplatten 13 sowohl der vorderen als auch rückwärtigen Enden sind mit
dem vorderen und rückwärtigen Bereichen des Tragelements 1 durch
Schließmetallstücke 18 verbunden.
Ein Paar von Rollen 19 ist jeweils drehbar mit den unteren Enden der
Trageplatten 13 bzw. der Nockenplatten 14 verbunden und diese Rollen 19 sind
beweglich auf den Führschienen 12 angeordnet. Die Rollen 19 der
Gurthalteplatten 9 werden von den Oberflächen der Trageplatten 13 und
Nockenplatten 14 getragen und der Haltegurt 3 ist an einer anderen Stelle als im
Bereich der beweglichen Ausnehmung 6 mit der oberen Fläche der Trageplatten
13 und den oberen Flächen der Nockenplatten 14 durch Gurthalteplatten 9 und
Verbindungsglieder 8 verbunden, jedoch nicht im Bereich der Nockennuten 15.
Wie in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt, ist das Tragelement 1 mit einem
Bewegungsbauteil 20 versehen, das in Längsrichtung hin- und herbewegbar ist.
Das Bewegungsbauteil 20 hat Seitenglieder 21 und 22, die mit einem Paar von
Führungsschienen 19, die an äußeren Kantenbereichen des Tragelements 1
angeordnet sind, zusammenwirken. Ein Verbindungsträger 23 ist vorgesehen, um
die oberen Enden der Seitenglieder 21, 22 des Bewegungsbauteils 20 zu
überbrücken und der in Querrichtung hin- und herbewegbare Schneidkopf 25
wird von einer Kopfschiene 24 gehalten, die parallel zu den Längsträgern 23
vorgesehen ist.
Eine messerförmige Schneidklinge 26 wird von dem Schneidkopf 25
getragen, so daß sie angehoben und gesenkt werden kann und um eine vertikale
Achse drehbar ist. Die Schneidklinge 26 erstreckt sich vertikal unter dem
Schneidkopf 25. Unter der Schneidklinge 26 ist eine Schneidaufnahmehülse 32
angeordnet, die mit einem Schneidklingenhalteloch versehen ist, in das der
Spitzenbereich der Schneidklinge 26 rückziehbar eineführbar ist. Die
Schneidklinge 26 wird durch einen Schneidklingenhubmechanismus angehoben
und gesenkt, der einen Kurbelmechanismus, einen Antriebsmechanismus (nicht
dargestellt) oder ähnliches angeordnet im Schneidkopf 25 aufweist.
Die Schneidaufnahmehülse 27, die unter der Schneidklinge 26 angeordnet
ist, steht in Verbindung mit einer Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 und wird
durch diese gehalten, so daß sie um ihre vertikale Achse drehbar ist. An beiden
Seiten der Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 sind eine Anzahl von
Verschlußplatten 29 in Querrichtung miteinander verbunden.
An den unteren Endbereichen der Seitenglieder 21, 22 des
Bewegungsbauteils 20 ist ein Aufnahmeglied 30 für den tieferen Bereich
vorgesehen, das im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ist, um die
Seitenglieder 21, 22 des Bewegungsbauteils 20 zu überbrücken. Die
Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 und die Verschlußplatten 29 sind mit einem
oberen Bereich des unteren Bereichs des Aufnahmeglieds verbunden und durch
diesen gehalten, so daß sie in Querrichtung hin- und herbeweglich sind.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist eine eine Ausnehmung bildende Vorrichtung 36
zwischen den tieferen Bereichen der Seitenglieder 21, 22 des Bewegungsbauteils
20 angeordnet. Die eine Ausnehmung bildende Vorrichtung 31 weist vier
Ausnehmungen bildende Rollen 32, 33 auf, zwei davon im oberen Bereich und
zwei im unteren Bereich, die derart unter dem Haltegurt 3 angeordnet sind, daß
sie das Aufnahmeglied 30 für tiefere Bereiche umschließen und beide
Endbereiche der eine Ausnehmung bildende Rollen 32, 33 sind drehbar durch
die Seitenglieder 21, 22 getragen. Der Haltegurt 3 wird durch die zwei eine
Ausnehmung bildenden Rollen 32, die oben angeordnet sind von unten und
durch die zwei eine Ausnehmung bildende Rollen 33, die unten angeordnet sind,
von oben gestützt. Die bewegliche Ausnehmung 6, die eine offene Oberfläche
aufweist und die zu einem gewissen Grad in Längsrichtung in der unteren Länge
weiter wird, erstreckt sich in dem Haltegurt 3 über dessen gesamte Breite in
Querrichtung. Die bewegliche Ausnehmung 6 ist über und gegenüber der
Nockennut 15 der Nockenplatte 14 in der Weise angeordnet, daß die
Ausnehmung der Nockennut gegenüberliegt.
Dieses Ausführungsbeispiel enthält erste und zweite Saugmechanismen 34,
35, um Luft aus den Luftlöchern 3a, die in dem Haltegurt 3 angeordnet sind,
anzusaugen. Bei dem ersten Saugmechanismus 34 ist eine Saugleitung 36 in
jeder Gurthalteplatte 9 angeordnet, wobei bete Enden aus beiden Seitenkanten
des Haltegurts 3 etwas vorstehen, wobei eine Saugöffnung 37 der Saugleitung
36 sich bis auf die untere Fläche der Gurthalteplatte 9 öffnet, wobei die
Saugleitung 36 in ihrem zentralen Bereich mit einem Saugrohr 40 über einen
dehnbaren blasebalgähnlichen biegsamen Schlauch 38 und ein
elektromagnetisches Schließventil 39 verbunden ist, und wobei das Saugrohr 40
an seinen vorderen und rückwärtigen Enden geschlossen ist, unterhalb des
Haltegurts 3 angeordnet ist und sich in Längsrichtung horizontal erstreckt.
Die Saugöffnung 37 ist derart angeordnet und in ihrer Größe ausgebildet,
daß sie mit allen Luftlöchern 3a, die parallel zu der Querrichtung des Haltegurts
3 angeordnet sind, kommunizieren kann. Das elektromagnetische Schließventil
39 wird durch geeignete elektrische Mittel, die nicht dargestellt sind, automatisch
geschlossen, während die Gurthalteplatte 9 sich im Nockennutbereich 15 der
Nockenplatte 14 befindet.
Bei der zweiten Saugeinrichtung 35 sind vordere und rücksäritge
Saugkästen 42 in der Nähe der vorderen und rückwärtigen Enden der
beweglichen Ausnehmung 6 des Haltegurts 3 angeordnet, wo sie nicht mit der
Gurthalteplatte 9 in der Nockennut 15 interferieren, wobei beide Enden der
Saugkästen 42 mit den unteren Endbereichen der Seitenglieder 21, 22 des
Bewegungsbauteils 20 verbunden sind. Eine Saugkammer 43 ist in jedem
Saugkasten 42 ausgebildet, eine Saugöffnung 44 der Saugkammer 43 ist in der
oberen Fläche des Saugkastens 42 geöffnet. Die Saugöffnung 44 ist derart
angeordnet und ausgebildet, daß sie mit allen Luftlöchern 3a, die parallel zu der
Querrichtung des Haltegurts 3 angeordnet sind, kommunizieren kann. Ein Ende
der Saugkammer 43 ist mit dem Saugrohr 45 verbunden.
Das Saugrohr 40 der ersten Saugeinrichtung 34 ist mit seinem mittleren
Bereich mit einer Unterdruckquelle 41, wie z. B. einer Vakuumpumpe, verbunden,
während das Saugrohr 45 der zweiten Saugeinrichtung mit einer
Unterdruckquelle durch einen flexiblen Schlauch und ein Schließventil verbunden
ist (beide nicht dargestellt). Die Saugquellen für die erste und zweite
Saugeinrichtung 34, 35 können unterschiedlich sein.
Weiterhin ist die Saugkammer 43 im Bereich der Saugöffnung 44 mit
zusätzlichen Rollen 46 versehen, um den Haltegurt 3 zu tragen und die
zusätzlichen Rollen 46 sind drehbar axial auf den beiden Seitengliedern 21, 22
des Bewegungsbauteils 20 gehalten.
Wie in Fig. 5 dargestellt, ist in einem Antriebssystem 47 dieser
Ausführungsform ein in Y-Achse (Querrichtung) beweglicher Motor 48 mit dem
Seitenglied 22 des Bewegungsbauteils 20 (siehe Fig. 1) verbunden. Eine
Verbindungswelle 49 ist rotierbar auf Lagern (nicht gezeigt) befestigt, die an
beiden Seitengliedern des Bewegungsbauteils 20 angeordnet sind. Ein Keilriemen
52 greift in eine gezahnte Riemenscheibe 50 des für die Y-Achse sich
bewegenden Motors 48 und eine gezahnte Riemenscheibe 51 der
Verbindungswelle 49 ein. Eine obere und eine untere gezahnte Riemenscheibe
53, 54 sind jeweils mit der Verbindungswelle 49 an zwei Stellen verbunden. Die
obere gezahnte Riemenscheibe 53 greift in den oberen Steuerriemen 55. Der
obere Steuerriemen 55 wird in horizontale Richtung aus der vertikalen Richtung
durch dazwischenliegende Riemenscheiben 56 umgelenkt, um horizontal in die
Richtung der Y-Achse geführt zu werden und wird von einer oberen
Spannungsriemenscheibe 57 getragen, die drehbar auf dem anderen Seitenglied
des Bewegungsbauteils angeordnet ist und beide Enden des Steuerriemens 55
sind mit dem Schneidkopf 25 verbunden. Die untere gezahnte Riemenscheibe 54
greift in einen unteren Steuerriemen 58. Der untere Steuerriemen 58 wird von
einer unteren Spannungsriemenscheibe 59 getragen, die drehbar auf dem
anderen Seitenglied und mit dessen beiden Enden mit der
Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 verbunden ist. Aufgrund der
vorbeschriebenen Vorrichtung bewegt sich der Schneidkopf 25 entsprechend
umkehrbaren Antrieb des Antriebsmotors 48 für die Y-Achse in Längsrichtung
(Y-Achsen-Richtung) hin und her synchron mit der
Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 und der Schneidaufnahmehülse 27 durch
einen einzigen Motor.
Ein Schneidmotor 60 ist mit einer geeigneten Stelle auf dem
Bewegungsbauteil 20 verbunden, ein Steuerriemen 66 greift in eine gezahnte
Riemenscheibe 61 des Schneidmotors 60 und gezahnte Riemenscheiben 64, 65,
ein die mit Endbereichen einer oberen und unteren Keilwelle 62, 63 verbunden
sind, die wiederum durch die Seitenglieder des Bewegungsbauteils 20 getragen
werden und sich in Längsrichtung erstrecken, wobei der Steuerriemen 66 durch
eine mittlere Riemenscheibe 67 angetrieben und gespannt wird. Die oberen und
unteren Keilwellen 62, 63 sind rotierbar auf Lagern (nicht dargestellt) getragen,
die an den Seitengliedern des Bewegungsbauteils 20 angeordnet sind.
Die obere Keilwelle 62 ist mit einer Keilnut 68 derart verbunden, daß die
Keilnut 68 in axialer (Längs-) Richtung bewegt werden kann. Die Keilnut 68 wird
in geeigneter Stellung auf dem Schneidkopf 25 getragen, so daß die Keilnut 68
drehbar ist, jedoch nicht fähig ist zu einer Längsbewegung. Ein
Antriebskegelradgetriebe 69 ist mit der Keilnut 68 verbunden und ein
Antriebskegelradgetriebe 70, das in der Längsachse auf dem Schneidkopf 25
getragen wird, greift in das Antriebskegelradgetriebe 69. Eine gezahnte
Riemenscheibe 71, integriert in das Antriebskegelradgetriebe 70, und eine
gezahnte Riemenscheibe 73, die auf der Schneidführung 72 angebracht ist,
greifen in den Steuerriemen 74. Die Schneidführung 72 ist rotierbar auf dem
Schneidkopf 25 angebracht, um die Schneidklinge 26 um eine vertikale Achse
zu drehen.
Die untere Keilwelle 63 ist axial bewegbar mit einer Keilnut (nicht
dargestellt) verbunden, die von der Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 getragen
wird, so daß die Keilnut rotierbar ist, jedoch sich nicht in Längsrichtung bewegen
kann. Ein Antriebskegelradgetriebe 70 ist mit der Keilnut verbunden und ein
Antriebskegelradgetriebe 76 greift in Längsrichtung in das
Antriebskegelradgetriebe 70 und ist koaxial mit der Schneidaufnahmehülse 27
verbunden, die drehbar an der Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 angeordnet
ist.
Durch umkehrbaren Antrieb des Schneidmotors 60 werden die
Schneidklinge 26 und die Schneidaufnahmehülse 27 gleichzeitig und synchron
durch die oberen und unteren Keilwellen 62, 63 usw. gedreht, um die
Schneiderichtung genau zu steuern.
Ein in Richtung der X-Achse (Längs) beweglicher Motor 77 ist in
geeigneter Stellung an dem Bewegungsbauteil 20 angeordnet. Eine
Verbindungswelle 78 ist rotierbar auf Lagern angeordnet (nicht dargestellt), die
an beiden Seitengliedern des Bewegungsbauteils 20 angeordnet sind. Eine
gezahnte Riemenscheibe 79 des in X-Achse beweglichen Motors 77 und eine
gezahnte Riemenscheibe 80, die mit einem Endbereich der Verbindungswelle 78
verbunden ist, greifen in den Keilriemen 81. Die gezahnte Riemenscheiben 82,
die dieselbe Anzahl von Zähnen aufweisen, sind mit beiden Endbereichen der
Verbindungswelle 78 verbunden. Die gezahnte Riemenscheibe 82 und eine
gezahnte Riemenscheibe 79, die in dem Ritzel 83, der sich darunter befindet,
integriert ist, greifen in den Keilriemen 85. Die Ritzel 83 greifen in Zahnstangen
86 (siehe ebenfalls Fig. 1), die mit den unteren Bereichen von Führungsschienen
des Tragelements in paraller Beziehung zur Längsrichtung verbunden sind.
Durch die oben dargestellte Vorrichtung bewegt sich das Bewegungsbauteil nach
umkehrbaren Antrieb des in X-Achse beweglichen Motors 77 auf der Schiene
für das Bewegungsbauteil in Längsrichtung (X-Achse) hin und her.
Die drei hier verwendeten Motoren 48, 60, 77 sind Servomotoren und fähig
zur numerischen Steuerung. Basierend auf in einer Steuerplatine 87 der Fig. 1
programmierten Daten werden jeweils der in Y-Achse bewegliche Motor 48, der
Schneidemotor 60 und der sich in X-Achse bewegende Motor 77 entsprechend
gesteuert. Die Schneidklinge 31 wird genau geführt und das Bewegungsbauteil
20 wird bewegt, um eine Schneidearbeit durchzuführen.
Als nächstens soll die Schneidearbeit an der Schneidvorrichtung dieser
Ausführungsform beschrieben werden.
Als erstes wird ein Stapel 88, der aus einer Vielzahl von Lagen von
Schichtmaterial, so wie Stoffe, auf der Oberfläche des Haltegurts 3 plaziert. Der
Antriebsmotor 5 von einer der Aufnahmerollen 4 mit dem darauf gewundenen
Haltegurt 3 wird abgegeben, der Haltegurt 3 wird von der anderen Aufnahmerolle
4 angetrieben um der erstgenannten Aufnahmerolle 4 die Aufnahme zu
ermöglichen, um den Haltegurt 3 in Längsrichtung zu bewegen, um den Stapel
88 zu einer bestimmten Stellung zu transportieren. Sodann wird der
Bandantriebsmotor 5 gestoppt.
Als nächstes wird im wesentlichen der ganze Bereich des Stapels 88 auf
dem Haltegurt 3 und der Oberfläche des Haltegurts 3, die der Atmosphäre
ausgesetzt ist, mit einer flexiblen, luftundurchlässigen Schicht 89 abgedeckt. In
diesem Zustand wird die Unterdruckquelle 41 angetrieben, das
elektromagnetische Schließventil 39 der Gurthalteplatte 9, die auf der Nockennut
15 der Nockenplatte 14 getragen wird, wird geschlossen und alle übrigen
elektromagnetischen Schließventile 39 werden geöffnet, um das Saugrohr 40 der
ersten Saugeinrichtung 34 mit der Saugleitung 36 der Gurthalteplatte 9 durch
den flexiblen Schlauch 38 zu verbinden, wodurch Luft durch die Saugöffnungen
37 der Gurthalteplatten 9 angesaugt wird, die sich in einer anderen Stellung
befinden als in dem Nockennutbereich 15, und zwar über die Luftlöcher 3a des
Haltegurts 3. Gleichzeitig wird Luft aus den Saugöffnungen 44 der Saugkammer
43 über die Luftlöcher 3a des Haltegurts 3 angesaugt, indem die
Unterdruckquelle 41 angeregt wird, mit der Saugkammer 43 des zweiten
Saugmechanismusses 35 zu kommunizieren. Durch das Ansaugen von Luft
durch die Saugöffnungen 37, 44 werden der Stapel 88 und die
luftundurchlässige Schicht 89 auf dem Haltegurt 3 gehalten und der ganze Stapel
88 wird gleichmäßig auf der Oberfläche des Haltegurts 3 zusammengepreßt.
Während der o.g. Zustand beigehalten wird, wird der in X-Achsen-Richtung
bewegliche Motor 77 angetrieben, um das Bewegungsbauteil in Längsrichtung
zu bewegen und der in Y-Achse bewegliche Motor 48 wird angetrieben, um den
Schneidkopf 25, der auf den Verbindungsträgern 23 des Bewegungsbauteils 20
getragen wird, in Querrichtung zu bewegen, um den Schneidkopf 25 in eine
Startposition zum Schneiden auf dem Stapel 88 zu bringen. Gleichzeitig wird die
bewegliche Ausnehmung 6 ebenfalls in Längsrichtung bewegt, da die eine
Ausnehmung bildende Vorrichtung 31 in Längsrichtung in Übereinstimmung mit
der Längsbewegung des Bewegungsbauteils 20 bewegt wird. Zusammen mit der
Bewegung der beweglichen Ausnehmung 6 wird die Nockenplatte 14 ebenfalls in
Längsrichtung bewegt. Da die Gurthalteplatten 9, die durch die Rollen 11 auf der
Oberfläche der Nockennut 15 getragen werden, gewechselt werden, wird das
elektromagnetische Schließventil 39 der Gurthalteplatte 9, die aus den
Nockennutbereich 15 angehoben wurde, geöffnet. Im Ergebnis wird das
elektromagnetische Schließventil 39 der Gurthalteplatte 9 geöffnet und
geschlossen gemäß mit der Bewegung der beweglichen Ausnehmung 6.
Da das untere Aufnahmeglied 30 in derselben Richtung wie das
Bewegungsbauteil 20 bewegt wird, wird die Schneidaufnahmehülse 27 ebenfalls
in derselben Richtung bewegt. Zudem wird die Schneidaufnahmehülse 27
außerdem in Querrichtung zusammen mit den Schließplatten 29 bewegt, die sich
an dem unteren Aufnahmeglied 30 befinden, und die
Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 bewegt sich synchron mit der
Querbewegung des Schneidkopfes 25. Im Ergebnis werden die messerförmige
Schneidklinge 26, die an dem Schneidkopf 25 angeordnet ist und die
Schneidaufnahmehülse 27 vertikal und sich gegenüberstehend in Startposition
zum Schneiden gebracht.
Das Bewegungsbauteil 20, der Schneidkopf 25, das untere Aufnahmeglied
30, die Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 usw. werden in den Startpositionen
zum Schneiden gestoppt und die Schneidklinge 26 wird gesenkt, indem ein
Schneidklingenhubmechanismus (nicht dargestellt) betätigt wird. Die
Schneidklinge 26 dringt dadurch in den oberen Bereich des Stapels 88 der
luftundurchlässige Schicht 83 und des Stapels 88 ein, wobei der Spitzenbereich
in das Stützloch 32a der Schneidaufnahmehülse 27 eingeführt wird und durch
diese gehalten wird.
In diesem Zustand werden der in X-Achse bewegliche Motor 77 und der in
Y-Achse bewegliche Motor 48 in Übereinstimmung mit einem Befehl von der
Steuerplatine 87 angetrieben, um die Schneidklinge 26 und den
Schneidklingenmotor 60 synchron zu bewegen. Die Schneidklinge 26 und die
Schneidaufnahmehülse 27 werden synchron in derselben Richtung gedreht, um
die Schneide der Schneidklinge genau in Arbeitsrichtung zu steuern. Gleichzeitig
wird der Stapel 88 zusammen mit der luftundurchlässigen Folie 89 automatisch
in Übereinstimmung mit einem Muster, das auf in der Steuerplatine 87
vorprogrammierten Daten basiert, geschnitten.
Die Schneidvorrichtung dieser Ausführungsform weist den
Gurthaltemechanismus 7 auf, bei dem der Haltegurt 3 auf vier einer
Ausnehmung bildenden Rollen 32, 33 des eine Ausnehmung bildenden Gliedes
36 getragen werden, das an dem unteren Bereich des Bewegungsbauteils 20
angeordnet ist, wobei die in Längsrichtung bewegliche Ausnehmung 6 in einem
Teil des Haltegurts 3 ausgebildet ist, wobei das Bewegungsbauteil 20 an seinem
unteren Bereich mit dem tieferen Aufnahmeglied 30 versehen ist, an dem die in
Querrichtung bewegliche Schneidaufnahmehülse 27 durch die
Aufnahmehülsenhaltevorrichtung 28 gehalten wird, und wobei das tiefere
Aufnahmeglied 30 innerhalb der beweglichen Ausnehmung 6 angeordnet ist.
Dementsprechend kann der Gurthaltemechanismus 7 die Unterseite des
Haltegurts 3 sowie die bewegliche Ausnehmung 6 stützen, die sich in
Übereinstimmung mit der Bewegung des Bewegungsbauteils 20 bewegt.
Bei diesem Gurthaltemechanismus 7 sind eine Anzahl von Gurthalteplatten
9 in Längsrichtung nachgiebig miteinander verbunden, während die Unterseite
des Haltegurts 3 in dem Bereich zwischen den vorderen und rückwärtigen
Gurtführungen 2 außer dem Bereich der beweglichen Ausnehmung 6 durch die
Gurthalteplatten 9 gehalten wird, wobei die unteren Enden der Gurthalteplatten 9
an einer Stelle unterhalb der beweglichen Ausnehmung 6 durch die Nockennut
15 der Nockenplatte 14, die mit dem unteren Ende des Bewegungsbauteils 20
verbunden ist, gehalten werden, wobei der übrige Bereich der Nockenplatte 14
durch die Trageplatten 13 an ihren beiden Seiten getragen wird und wobei die
Nockenplatte 14 und die Trageplatten 13 dehnbar in einem übereinander
angeordneten Zustand miteinander verbunden und beweglich auf den
horizontalen Führungsschienen 12 des Tragelements 1 angeordnet sind.
Deshalb werden die Nockenplatten 14 und die eine Ausnehmung bildende
Vorrichtung 31 in Übereinstimmung mit der Bewegung des Bewegungsbauteils 20
synchron bewegt, wobei die bewegliche Ausnehmung 6 und die Nockennut 15 in
Längsrichtung synchron bewegt werden, und wobei die Gurthalteplatte 9 auf der
Oberfläche der Nockennut 15 getragen wird, und in die Umgebung der
beweglichen Ausnehmung 6 geführt und dann zur rechten Zeit abgesenkt wird,
wodurch eine unerwünschte Störung durch die bewegliche Ausnehmung 6
verhindert wird, und wenn die Gurthalteplatte 9 von der beweglichen
Ausnehmung 6 und ihrer Umgebung getrennt ist, wird sie angehoben, um den
Haltegurt in einer horizontalen Stellung zu unterstützen, und ein Abströmen der
Saugluft zwischen der Oberfläche des Gurts 3 und der Unterseite des Stapels 88
kann verhindert werden.
Zudem kommunizieren in dieser Ausführungsform die Anzahl der Luftlöcher
3a, die in dem Haltegurt 3 ausgebildet sind, mit den Saugöffnungen 40, die in der
Oberseite der Halteplatten 9 in einem anderen Abschnitt als der beweglichen
Ausnehmung 6 und ihrer Umgebung ausgebildet sind, während in der Umgebung
der beweglichen Ausnehmung 6 die Luftlöcher 3a mit den Saugöffnungen 43 der
vorderen und rückwärtigen Saugkästen 42 kommunizieren und nur die
elektromagnetischen Schließventile 39, die zwischen den Saugöffnungen 40 der
Gurthalteplatten 9, die in der beweglichen Ausnehmung und ihrer Umgebung
angeordnet sind, lokalisiert sind, und die Unterdruckquelle 41 sind geschlossen,
während alle übrigen Saugöffnungen 40, 43 mit der Unterdruckquelle 41
kommunizieren. Aufgrund der vorangegangenen Anordnung kann Luft fast
gleichzeitig von jedem Bereich der Unterseite des Stapels 88, der sich auf dem
Haltegurt 3 befindet, angesaugt werden, dabei kann der ganze Stapel 88 auf der
Oberseite des Haltegurts 3 in einem gleichmäßig gepreßten Zustand gehalten
werden, und der Spitzenbereich der Schneidklinge 26 kann in die
Schneidaufnahmehülse 27 eingeführt und zurückgezogen werden (auf diese Art
wird die Schneidklinge 26 an zwei Stellen unterstützt), wodurch ein Deformieren
oder Verbiegen der Schneidklinge 26 während des Schneidens verhindert wird.
Im Ergebnis wird ein Schneideprodukt von hoher Genauigkeit erhalten.
In dieser Ausführungsform können anstelle der elektromagnetischen
Schließventile 39, die zwischen den flexiblen Schläuchen 38 und der Saugröhre
40 angeordnet sind, Schließventile verwendet werden, während die
Gurthalteplatten 9 sich in dem Abschnitt der Nockennut 15 von jeder
Nockenplatte 14 befinden.
Bei dieser Ausführungsform, wie dargestellt in Fig. 15 und 16, kann die
zweite Saugeinrichtung derart ausgebildet sein, daß die Saugrohre 15 mit einem
beweglichen Saugkasten 201 fest verbunden sind, der eine offene Unterseite
aufweist, wobei eine Anzahl von Luftlöcher 203 in bestimmten Abständen in
Längsrichtung auf der Oberfläche einer rechteckigen Längssaugleitung 202
ausgebildet ist, wobei diese teilweise derart mit dem Tragelement verbunden ist,
daß sie parallel zu den Führungsschienen verläuft, wobei ein flexibles Siegelband
204, das mit seinen vorderen und rückwärtigen Enden mit dem Tragelement
verbunden ist, von dem Längssaugrohr 202 getragen wird, wobei die Luftlöcher
203 durch das Siegelband 204 bedeckt sind, wobei die Unterseite des
Siegelbands 204 von einer oberen Rolle 205 gehalten wird sowie durch vordere
und rückwärtige Rollen 206, die in dem Saugkasten 201 angeordnet sind und
wobei die Oberseite in Bereichen vor und hinter diesem Halteabschnitt durch
untere Rollen 206 gehalten wird, wodurch eine rechteckige, bewegliche Kammer
207 im Bereich des Längssaugrohrs 202 gebildet wird, wobei die Saugrohre 45
in dieser Luftkammer 207 ausgebildet werden und das Längssaugrohr 202 mit
der Unterdruckquelle verbunden ist.
In dem o.g. System kann Luft von den Saugrohren 45 durch das
Längssaugrohr 202, Luftlöcher 203 und die bewegliche Luftkammer 207
angesaugt werden, indem die Unterdruckquelle betätigt wird und die bewegliche
Luftkammer 207 kann in Längsrichtung in Übereinstimmung mit der Bewegung
des Bewegungsbauteils bewegt werden, ohne daß ein flexibler Schlauch benötigt
würde.
Die Fig. 6-10 zeigen eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Die 2. Ausführungsform unterscheidet sich von der 1. Ausführungsform
nur bezüglich des Gurthaltemechanismus. In den Fig. 6-10 bedeutet gleiche
Numerierung der Fig. 1-5 gleichen Teile.
In dem Gurthaltemechanismus 7 der zweiten Ausführungsform, wie auch in
den Fig. 6-10 dargestellt, ist eine Anzahl von Gurthalteplatten 9 in
Längsrichtung unter dem Haltegurt 3 angeordnet, wobei die Gurthalteplatten 9
gelenkig mit Verbindungsgliedern 91 verbunden sind, und wobei jede der
Gurthalteplatten 9 mit einem Paar von Stützpfosten 92 ausgestattet ist, die sich
von beiden Endbereichen nach unten erstrecken sowie mit zwei Paaren von
Rollen 11, die jeweils rotierbar an beiden Seiten des vorderen bzw. rückwärtigen
Bereichs angeordnet sind. Die Gurthalteplatten 9 an den vorderen und
rückwärtigen Enden sind wie auch andere Grundhalteplatten 9 mit den vorderen
und rückwärtigen Gurtführungen 2 über die Verbindungsglieder 91 verbunden.
Die Gurthalteplatten 9 und die verbindenden Bereiche 91 sind mit einer
vorbestimmten Menge an Gesamtspiel versehen.
Das Tragelement 1 weist an einem vertikalen Zwischenbereich Längsträger
99 auf, die sich horizontal erstrecken. Aufnahmeplatten 94 werden durch den
sich in Längsrichtung erstreckenden Träger 99 gehalten, so daß die
Aufnahmeplatte 94 durch eine Aufnahmeplattenhaltevorrichtung 93 gegenüber
dem Stützpfosten 92 quer eingeführt oder zurückgezogen werden kann.
In der Aufnahmeplattenhaltevorrichtung 93 ist ein Aufnahmeplattenhalter
95, der unter jeder Gurthalteplatte 9 angeordnet ist, mit der Oberseite des sich
längs erstreckenden Trägers 99 verbunden und die Aufnahmeplatte 94 kann
quer verschieblich in dem Aufnahmeplattenhalter 95 gleiten und wird durch
diesen gehalten. Eine Zugfeder 97 erstreckt sich zwischen einer äußeren
seitlichen Fläche des sich längs erstreckenden Trägers 99 und einem Stift 96,
der von dem äußeren Ende der Aufnahmeplatte 14 nach unten weist, um die
Aufnahmeplatte 94 quer nach innen unter Vorspannung zu setzen. Die
Aufnahmeplatte 94 ist an ihrer Unterseite mit einem Stopper 98 versehen, der so
angeordnet ist, daß er an die äußere Fläche des Längsträgers 99 anstößt.
In einem anderen Bereich als der beweglichen Ausnehmung 6 und ihrer
Umgebung, so wie in Fig. 7 dargestellt, wird das untere Ende eines Stützpfostens
92 auf der Innenseite der Aufnahmeplatte 94 gehalten, die in den
Aufnahmeplattenhalter 95 eingeführt ist, wobei die Gurthalteplatte 9 in ihrem
angehobenen Zustand verbleibt. In der beweglichen Ausnehmung 6 und ihrer
Umgebung, so wie in Fig. 10 dargestellt, ist die Aufnahmeplatte 94
zurückgezogen und der Stützpfosten 92 ist von der Aufnahmeplatte 94 getrennt,
wodurch die Gurthalteplatte 9 abgelenkt wird.
Das Bewegungsbauteil 20 weist Seitenglieder 21, 22 auf, die mit einem
Paar von Führungsschienen 12 verbunden sind und von diesen gehalten werden,
wobei die Führungsschienen 12 an äußeren Katenbereichen des Tragelements
ausgebildet sind. Nockenplatten 14 sind mit den untere Enden der jeweiligen
Seitenglieder 21, 22 fest verbunden. Die Nockenplatten 14 sind außerhalb der
Führungsschienen 12 derart ausgebildet, daß sie die Rollen der Gurthalteplatten 9
tragen. Schweifplatten 101 mit in Draufsicht trapezartiger Form sind mit unteren
Bereichen der Innenseite der jeweiligen Nockenplatte 23 über Befestigungsarme
100 verbunden. Verbindungsrollen 102 der vertikalen Wellen, die auf äußeren
Bereichen der Aufnahmeplatten 94 angeordnet sind, sind lösbar mit den
Schweifplatten 101 verbunden.
Bei diesem Gurthaltemechanismus 7 der zweiten Ausführungsform sind
eine Anzahl von Gurthalteplatten 9 in Längsrichtung miteinander verbunden,
wobei die Bereiche der vorderen und rückwärtigen Gurtführungen 2 außer der
beweglichen Ausnehmung 6 und ihrer Umgebung der Unterseite des Haltegurts 3
durch diese Halteplatten 9 gestützt werden, wobei von den Gurthalteplatten 9
sich nach unten erstreckende Stützpfosten 92 auf den Aufnahmeplatten 94
getragen werden, die zurückziehbar in die horizontalen Längsträger 99
einführbar sind und von diesem gehalten werden, wobei diese sich in
Längsrichtung des Tragelements 1 durch die Aufnahmeplattenhaltevorrichtung 93
im Bereich der beweglichen Ausnehmung 6 und ihrer Umgebung auf dem
Tragegurt 3 (d. h.: ein anderer Bereich als der Nockennutbereich 15) in
Längsrichtung erstrecken, und wobei die vier Rollen 11, die auf den
Gurthalteplatten 9 angeordnet sind, auf der Oberfläche der Nockennuten 15 der
Nockenplatten 14 angeordnet sind, die an den Seitengliedern 21, 22 des
Bewegungsbauteils 20 des Nockennutbereichs 15 befestigt sind.
Dementsprechend werden die Nockenplatten 14 und die Schweifplatten 102, die
hieran befestigt sind, gleichmäßig mit dem Bewegungsbauteil 20 bewegt und die
Schweifplatten 102 und die Aufnahmeplatten, die in die Nockennutstellung 15
gebracht wurden, sind durch die Verbindungsrollen 102 miteinander verbunden,
während die Aufnahmeplatte 94 gegenüber der Nockengrube 15 zurückgezogen
wird.
Daraus ergibt sich, daß die Aufnahmeplatte 94 von dem Stützpfosten 92,
der in den Nockennutbereich 15 gebracht wurde, um die Gurthalteplatte 9 zu
senken, getrennt ist, wobei die Gurthalteplatte 9, die sich im Bereich der
Nockennut 15 befindet, auf der Oberseite der Nockennut 15 durch die Rolle 11
getragen wird. Die Gurthalteplatte 9, die bereits aus dem Nockennutbereich 15
heraufgekommen ist, wird wieder angehoben, wobei sie den Stützpfosten 92 auf
der Aufnahmeplatte 94 trägt, die als Ergebnis einer Lösung der Schweifplatte 101
und von der Verbindungsrolle 102 der Aufnahmeplattenhaltevorrichtung 13
eingeführt wurde.
D. h., daß jede Nockenplatte 14 in vorderen und rückwärtigen Bereichen
der Nockennut 15 horizontale Bereiche aufweist und nachdem die Rolle 11 der
Gurthalteplatte 9, die sich in Längsrichtung bewegt, über die horizontalen
Bereiche gelangt ist, und die Verbindungsrolle 102 mit der Schweifplatte 101 in
Verbindung gebracht ist, wird die Aufnahmeplatte 94 nach außen in Querrichtung
gegen die Zugfeder 97 zurückgezogen, um die Stützbeziehung zwischen der
Aufnahmeplatte 94 und dem Stützpfosten 92 zu entfernen, woraufhin die
Gurthalteplatte 9 gesenkt wird.
Nachdem die Gurthalteplatte 9 aus der Nockennut 15 gebracht worden ist
und über die horizontalen Bereiche der Nockenplatte 14 gelaufen ist, wird die
Verbindungsrolle 102 von der Schweifplatte 101 getrennt, und die Zugfeder 97
führt die Aufnahmeplatte 94 nach innen in Querrichtung durch ihre Rückstellkraft
ein. Daher wird, wenn der Stützpfosten 92 zu den vorderen und rückwärtigen
Bereiche der Nockenplatte 14 gebracht worden ist, die Gurthalteplatte 9 am
unteren Ende des Stützpfosten 92 durch die Aufnahmeplatte 94 getragen.
Vorzugsweise ist jede Nockenplatte 14 an vorderen und rückwärtigen
Endbereichen ihrer Oberfläche mit gekrümmten Bereichen oder geneigten
Bereichen versehen, so daß, wenn die Rolle 11 zu dem horizontalen Bereich der
Nockenplatte 14 gebracht wird, diese geringfügig höher als die Gurthalteplatten 9
ist, die sich am vorderen und rückwärtigen Bereich der Nockenplatte 14 befinden.
Der Aufbau und die Funktion der restlichen Teile der 2. Ausführungsform
entsprechend denen der 1. Ausführungsform.
Zudem kann der Gurthaltemechanismus der vorliegenden Erfindung (s. Fig.
11 und 12) Nockenplatten 14 und Gurthalteplatten 9 enthalten, wobei jede
Gurthalteplatte 9 mit einem Hubmechanismus 103, wie dem in der japanischen
Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. Hei 1-3 06 220 offenbarten, versehen ist.
Die Numerierung in den Fig. 11 und 12 entspricht der in den Fig. 1-5.
D.h., der Hubmechanismus 103 ist mit im Querschnitt runden Zahnstangen 104
versehen, die von zwei Stellen in Querrichtung der Unterseiten der
Gurthalteplatten 9 hängen, sowie mit Ritzeln 105, die in die Zahnstangen 104
greifen und mit beiden Enden der Verbindungswellen 106 verbunden sind. Der
Hubmechanismus 103 wird horizontal drehbar von den Halteplattentraggliedern
107 gehalten, die über Lager 108 mit dem Tragelement 1 verbunden sind. Jede
Verbindungswelle 106 ist mit einer Bremse 109 versehen und die Bremse 109
wird, nur wenn nötig, durch elektrische Steuerung mit Hilfe von Elektrizität, Luft,
hydraulischem Druck etc. gelöst. In der Regel behält die Gurthalteplatte 9 ihren
angehobenen Zustand bei, um die Verbindungswelle 106 mit dem Trageglied 107
zu verbinden. Das Trageglied 107 ist mit einer Klammer 110 versehen, die so
angeordnet ist, daß sie die Zahnstange 104 gleitend hält.
Um die bewegliche Ausnehmung 6 zu bewegen, werden die Halteplatten 9,
die die Unterseite des Haltegurts 3 in einen vorderen Bereich des
Bewegungsbauteils (das in den Fig. 11 und 12 nicht gezeigt ist) halten, in einen
Zustand versetzt, in dem sie abhängig vom Lösen der Bremse 109 gesenkt
werden können, wobei dieses Lösen durch geeignete Mittel zum Nachweis der
Annäherung der Nockenplatte 14, die mit dem Bewegungsbauteil beim Bewegen
verbunden ist, ausgelöst wird. Daraufhin werden Rollen 11, die drehbar mit den
Gurthalteplatten 9 verbunden sind, in Verbindung mit einer Nockennut 15, die in
der Nockenplatte 14 ausgebildet ist, entsprechend der Bewegung des
Bewegungsbauteils gebracht. Wenn die Bewegung des Bewegungsbauteils
fortschreitet, werden die Gurthalteplatten 9 unter Beibehaltung ihrer horizontalen
Stellung unter die bewegliche Aufnehmung 6 abgesenkt. Die unterhalb der
beweglichen Ausnehmung 6 befindlichen Gurthalteplatten 9 werden eine nach
der anderen angehoben, geführt durch die Nockennut 15 entsprechend der
Bewegung des Bewegungsbauteils. Wenn die Gurthalteplatten 9 von der
Nockenplatte 14 getrennt sind, halten sie die Unterseite des Haltebereichs des
Haltegurts 3. In diesem Zustand beendet die Bremse 109 ihre lösende Funktion,
um die angehobene Stellung festzuhalten und dieser angehobene Zustand wird
beibehalten. Deshalb werden die Gurthalteplatten 9, die unter der beweglichen
Ausnehmung 6 angelangt sind, entsprechend der Bewegung der beweglichen
Ausnehmung 6 eine nach der anderen ausgewechselt. Nur durch den Austausch
der Gurthalteplatten 9 sind nur die Gurthalteplatten 9, die längs der Nockenplatte
14 liegen, unter der beweglichen Ausnehmung 6 angeordnet, während die
Unterseite des Haltegurts 3 in der Regel von der großen Anzahl der übrigen
Gurthalteplatten 9 gehalten wird.
Aufbau und Betrieb der übrigen Teile des Gurthaltemechanismus der Fig. 11
und 12 entsprechen der 1. Ausführungsform.
Bei dieser Ausführungsform können anstelle der stationären Gurtführungen
2 (s. Fig. 2) Führungsrollen verwendet werden, die drehbar durch horizontale
Wellen auf dem Tragelement angeordnet sind.
In einer anderen modifizierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
(s. Fig. 13) wird ein endloser Haltegurt 3 verwendet, wobei der obere Bereich
dieses Haltegurts 3 durch vordere und rückwärtige Tragrollen 111 gehalten wird
und wobei eine Antriebsrolle 112, die durch den Gurtantriebsmotor 5 angetrieben
wird, in den inneren Umfang des Haltegurts 3 durch eine Spannrolle 113 gedrückt
wird, so daß der Haltegurt 3 abhängig von der Rotation der Antriebsrolle 112 in
Längsrichtung bewegt wird.
Gemäß einer anderen Modifizierung der vorliegenden Erfindung (s. Fig. 14)
ist eine Verbindungswelle 115 quer an entweder dem vorderen oder rückwärtigen
Ende des Tragelements 1 angeordnet, wobei die Verbindungswelle 115 an einer
geeigneten Stelle mit einer gezahnten Riemenscheibe 116 versehen ist, wobei
gezahnte Riemenscheiben 117, die untereinander dieselbe Zahnzahl aufweisen,
mit beiden Enden der Verbindungswelle 115 verbunden sind, wobei eine
Antriebsriemenscheibe 118 derart auf dem restlichen Ende des Tragelements 1
angeordnet ist, daß sie der Riemenscheibe 117 gegenüber liegt, und wobei diese
Riemenscheiben 117, 118 mit einem Keilriemen 119 verbunden sind. Der Keilriemen
119 ist mit dem Bewegungsbauteil 20 verbunden, wobei eine gezahnte
Riemenscheibe 121 mit einer Ausgangswelle des in X-Achse beweglichen Motors
120, der an einer geeigneten Stelle des Tragelements 1 angeordnet ist, verbunden
ist. Diese Riemenscheibe 121 und die gezahnte Riemenscheibe 116 der
Verbindungswelle 120 sind durch einen Keilriemen 122 verbunden. Durch Antrieb
des in X-Achse beweglichen Motors wird das Bewegungsbauteil 20 durch die
Keilriemen 122 in Längsrichtung hin- und herbewegt.
Bei den o.g. Ausführungsformen der Erfindung kann die Antriebskraft durch
eine Kugelumlaufwelle, eine Kette usw. übertragen werden, obwohl die
Antriebskraft hier von dem Motor über einen Keilriemen und gezahnte
Riemenscheiben übertragen wird.
In dieser Ausführungsform kann ein Blatt Papier, das luftdurchlässige
Eigenschaften hat oder ein Blatt Papier, das mit einer Anzahl von
Lüftungslöchern versehen ist, falls dies bei der Arbeit nötig ist, auf der Unterseite
des Stapels als Unterlagepapier gelegt werden, so daß der Stapel auf dem
Haltegurt durch das Unterlagepapier getragen wird, woraufhin das Schneiden in
diesem Zustand durchgeführt wird.
Wie bereits oben beschrieben, wird bei der Stapelschneidevorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung ein Stapel aus geschichtetem Material, wie z. B.
Stoffe, auf den Stapelhaltegurt an einer bestimmten Stelle abgelegt. Ein großer
Bereich dieses Stapels und die Oberseite des Tragelements, der der Atmosphäre
ausgesetzt ist, wird mit einer flexiblen, luftundurchlässigen Folie abgedeckt. In
diesem Zustand wird der Stapel, indem Luft durch den Saugöffnungen der
Saugkanäle, die in der Zahl der Gurthalteplatten, die die erste Saugeinrichtung
bilden und den Saugöffnungen, die in den Saugkästen der zweiten
Saugeinrichtung nahe den vorderen und rückwärtigen Enden der beweglichen
Ausnehmung, angesaugt wurde, auf dem Haltegurt in einem zusammengepreßten
Zustand zusammen mit der luftundurchlässigen Schicht verriegelt, so daß der
gesamte Stapel gleichmäßig und zuverlässig komprimiert werden kann.
Während dieser Zustand beibehalten wird, wird die messerförmige
Schneidklinge in den Stapel gestoßen, der Spitzenbereich der Schneidklinge wird
durch die Schneidaufnahmehülse aufgenommen und festgehalten und in
Übereinstimmung mit der Querbewegung des Schneidkopfes, der auf dem
Bewegungsbauteil angeordnet ist und mit der Längsbewegung des
Bewegungsbauteils werden der Bereich der beweglichen Ausnehmung, der in
dem Haltegurt ausgebildet ist, und die Schneidaufnahmehülse, die in der
beweglichen Ausnehmung angeordnet ist, in Längs- und Querrichtung
gleichzeitig mit dem Bewegungsbauteil und dem Schneidkopf bewegt, um den
Stapel zu schneiden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann nicht nur ein Stapel normaler
Stoffe, sondern auch ein Stapel von wenig luftdurchlässigem Material oder ein
Stoff mit hohem Flor zuverlässig auf dem Haltegurt gehalten werden, da die Luft
im wesentlichen von der gesamten Unterseite des auf dem Haltegurt gehaltenen
Stapels angesaugt werden kann und der Stapel einheitlich zusammengepreßt
wird. Zudem kollabiert der geschichtete Zustand während des Schneidens nicht,
was vorkommt, wenn das Schichtmaterial, das den Stapel ausmacht, verschoben
wird. Zudem ist eine Deformation aufgrund eines Verbiegens der Schneidklinge
selten, selbst wenn der Stapel in eine komplizierte Form, auch spitze Winkel, mit
einer dünnen Schneidklinge geschnitten wird, da die Schneidklinge sowohl an
ihrem oberen als auch an ihrem unteren Ende gehalten wird und in diesem
Zustand schneidet. Im Ergebnis wird ein Schnittprodukt von hoher Genauigkeit
erzielt.
Außerdem muß der Haltegurt nicht gewechselt werden, da er nicht von der
Spitze der Schneidklinge geschnitten wird. Da die Saugleitungen auch dann nicht
in Querrichtung bewegt werden müssen, wenn sich die Stapelbreite ändert, wird
die Rationalität der Vorrichtung verbessert und ein Schnittprodukt wird mit hoher
Effektivität erzielt.
Claims (1)
1. Stapelschneidvorrichtung zum Schneiden geschichteten Materials,
insbesondere Stofflagen, mit folgenden Mitteln:
- - einem Tragelement (1);
- - einem Stapelhaltegurt (3), der an dem Tragelement (1) in Längsrichtung hin- und herbewegbar angeordnet ist;
- - einem Gurthaltemechanismus (7), der mit einer Anzahl von Gurthalteplatten (9) versehen ist, die parallel vorwärts und rückwärts sowie nach oben und unten bewegbar sind, wobei der Stapelhaltegurt (3) auf den Gurthalteplatten (9) gehalten wird;
- - einem Bewegungsbauteil (20), das in Längsrichtung hin- und herbewegbar auf dem Tragelement (1) getragen wird, wobei das Bewegungsbauteil (20) mit einem eine Ausnehmung bildenden Teil (31) zur Bildung einer beweglichen Ausnehmung (6) mit einer oben offenen Fläche in dem Haltegurt (3) versehen ist, mit einem Schneidkopf (25), der in Querrichtung über den Haltegurt (3) hin- und herbewegbar ist und mit einer Schneidaufnahmehülse (27), die innerhalb der beweglichen Ausnehmung (6) synchron mit dem Schneidkopf (25) in Querrichtung hin- und herbewegbar ist;
- - einer messerförmigen Schneidklinge (26), die an dem Schneidkopf (25)
befestigt ist und deren Spitze in die Schneidaufnahmehülse (27) einführbar ist, so
daß die Schneidklinge (26) auf- und abbewegbar ist;
wobei die Vorrichtung weiterhin folgendes enthält: - - eine erste Saugeinrichtung (34), die eine Anzahl von Luftlöchern (3a) enthält, die in dem Haltegurt (3) ausgebildet sind, und Saugleitungen (36), die in den Gurthalteplatten (9) ausgebildet sind und die Saugöffnungen (37) aufweisen, die sich zu ihren jeweiligen oberen Flächen öffnen, wobei die Saugleitungen (36) mit einer Unterdruckquelle (41) über flexible Schläuche (38) verbunden sind;
- - und eine zweite Saugeinrichtung (35), die vordere und rückwärtige Saugkästen (42) aufweist, die mit dem Bewegungsbauteil (20) fest verbunden und so angeordnet sind, daß sie die Unterseite des Haltegurts (3) in Abschnitten nahe den vorderen und rückwärtigen Enden der beweglichen Ausnehmung (6) tragen;
- - und Saugkammern (43), die in den vorderen und rückwärtigen Saugkästen (42) ausgebildet sind und die Saugöffnungen (44) aufweisen, die sich nach oben an ihren oberen Flächen öffnen, wobei die Saugkammer (43) mit der Unterdruckquelle (41) verbunden sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3331643A JPH05162098A (ja) | 1991-12-16 | 1991-12-16 | 積層物の裁断装置 |
| JP3342560A JPH05177592A (ja) | 1991-12-25 | 1991-12-25 | 積層物の裁断装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4242373A1 true DE4242373A1 (en) | 1993-08-05 |
Family
ID=26573919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4242373A Withdrawn DE4242373A1 (en) | 1991-12-16 | 1992-12-16 | Appts. for cutting fabric laminates accurately |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4242373A1 (de) |
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-
1992
- 1992-12-16 DE DE4242373A patent/DE4242373A1/de not_active Withdrawn
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