DE4242883C2 - Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung - Google Patents
Verfahren zur 3-D-Shear-BildauswertungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung insbesondere
bei Nomarski-Mikroskopen und anderen Meßverfahren mit lateraler
Bildaufspaltung. Die 3-D-Shear-Bildauswertung ermöglicht die Ermittlung dreidimensionaler
statistischer Oberflächenparameter gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Die Anordnung findet Anwendung in Auflichtverfahren bei Untersuchungen in
Optik. Elektronik, Biologie, Medizin, Kriminalistik, Mineralogie, Chemie und
anderen Wissenschaftsbereichen.
Shear-Verfahren werden bei der Oberflächeninspektion bevorzugt, weil sie eine
Kontrastierung der Oberflächenstrukturen erzeugen. Der Beobachter erhält eine
reliefartige äußerst anschauliche Darstellung der Oberfläche, die mit anderen
Verfahren so nicht möglich ist. Neben der subjektiven Beobachtung der
Oberfläche ist eine objektive 3-D-Bildauswertung bisher nicht bekannt. Bei den
verwendeten Shear-Verfahren, wie z. B. Nomarski-Mikroskopen, konnte
zwar mit verschiedener Empfängertechnik eine Grauwertdarstellung der
beobachteten Oberfläche aufgenommen werden, eine Verarbeitung der Grauwerte
zu der Darstellung des Oberflächenprofils war aber nur in Shear-Richtung (eine
Richtung der x-y-Ebene, d. h. der Ebene senkrecht zur optischen Achse) möglich.
Der Grund dafür liegt in der lateralen Bildaufspaltung des Nomarski-Verfahrens,
die nur in einer Richtung der x-y-Ebene stattfindet. Strukturen, die genau
senkrecht zur Shear-Richtung liegen, werden nicht kontrastiert und damit nicht in
auswertbare Grauwerte umgewandelt. Für die Oberflächenmeßtechnik wurden
verschiedene Möglichkeiten vorgeschlagen, objektive Oberflächenprofildaten zu
berechnen.
Fairlie, Akkerman und Timsit (M.J. Fairlie, J. G. Akkerman, R. S. Timsit: Surface
roughness evaluation by image analysis in Nomarski DIC microscopy. SPIE Vol.
749 Metrology: Figure and Finish (1987), S. 105-113) ermitteln entlang der Shear-Richtung
durch Grauwertauswertung und einem speziellen Berechnungsalgorithmus einen
Profilschnitt der Oberfläche. Bei dieser Technik werden mit einem Bildaufnehmer
2 DIC-Bilder (DIC=differentieller Interferenzkontrast) eines ausgewählten
Oberflächensegments unter verschiedenen Phasenkontrastbedingungen (1.
Analysator steht senkrecht zum Polarisator, 2. Analysator steht parallel zum
Polarisator) aufgenommen und der Kontrast der Intensitäten beider Bilder für jedes
Pixel ermittelt. In erster Näherung ist der Kontrast des ermittelten Bildes direkt
proportional der Oberflächenneigung entlang der Shear-Richtung. Da aber die
Shear-Richtung fest zur Probe steht, sind Oberflächenstrukturen, die genau
senkrecht zu ihr verlaufen, nicht detektierbar und ein objektiver 3-D-Plot ist somit
nicht berechenbar. Aus diesem Grund ist auch ein Aneinandersetzen vieler 2-D-
Profilschnitte nicht möglich.
Hartman, Gordon und Lessor (John S. Hartman, Richard L. Gordon, and Delbert
L. Lessor: Quantitative surface topography determination by Nomarski reflection
microscopy. 2: Microscope modification, calibration, and planar sample
experiments. Applied Optics, Vol. 19, No. 17, 1 September 1980, S. 2998-3009 und Delbert
L. Lessor, John S. Hartmann, and Richard L. Gordon: Qualitative surface
topography determination by Nomarski reflection microskopy. I. Theory.
J. OPt. Soc. Am., Vol. 69, No. 2. February 1979, S. 357-365) schlagen in ihren Arbeiten ein
Verfahren vor, in dem durch zwei flächenhafte Bildaufnahmen der Oberfläche und
mit einem speziellen Berechnungsalgorithmus die Lage jedes detektierten
Flächenelements im Raum durch 2 Winkel eindeutig betimmt werden kann. Dabei
muß die Probe nach der ersten Bildaufnahme auf einer Photoplatte um genau 90
Grad gedreht und ein zweites Bild aufgenommen werden. Beide Bilder werden
einer Grauwertauswertung unterzogen und verarbeitet. Der Nachteil dabei ist, daß
bei der Drehung um 90 Grad Neigungsfehler eingeführt werden und Meßzeit bei
der Drehung verloren geht.
Es soll das Problem gelöst werden, aus einem konventionellen Shear-Bild einen
dreidimensionalen Profilausschnitt zu ermitteln, bei dem jedem Empfängerpixel
eine eindeutige Oberflächenhöhe des Meßobjektes zugeordnet wird. Meßzeit und
Meßgenauigkeit sollen gegenüber bekannten Verfahren verbessert werden.
Das Problem wird mit Hilfe der Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Das Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung benutzt polarisiertes
Beleuchtungslicht. Durch ein Shear-Betrag-erzeugendes Element wird dieses Licht
in zwei Wellenfronten aufgeteilt. Die Wellenfronten werden durch ein abbildendes
Element so geführt, daß Beleuchtungslicht auf eine Probenoberfläche trifft und von
dort reflektiert wird. Das reflektierte Licht durchläuft das oben genannte
abbildende Element und das Shear-Betrag-erzeugende Element. Dabei werden die
beiden reflektierten Wellenfronten überlagert und durch einen Analysator zur
Interferenz gebracht.
Durch Drehung der Shear-Richtung bezüglich der Oberfläche der Probe um die
optische Achse des Systems um mindestens einen Winkelbetrag ΔΦ und
Durchführung je einer Messung in den unterschiedlichen Winkelstellungen wird
Licht durch einen Empfänger registriert und in elektrische Signale umgewandelt.
Mit Hilfe einer Bildauswerteeinheit werden aus den Signalen Bilder erzeugt und
ein 3-D-Shear-Bild wird dargestellt.
Die zwei Messungen erfolgen bei zwei Winkelstellungen Φ₁ und Φ₂. Deren
Winkelbetrag hat einen Abstand vorzugsweise von 1 Grad bis 10 Grad.
Die Meßwerte werden gemäß folgender Berechnung verarbeitet:
1/2Tan2ΨCosΦ=-ArcCos[1-2(I-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx) (3)
Mit zwei Messungen I₁, I₂ bei verschiedenen Φ erhält man
1/2Tan2ΨCosΦ₁=-ArcCos[1-2(I₁-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
1/2Tan2ΨCosΦ₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
1/2Tan2ΨCosΦ₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
Nun wird
T₁=1/2 Tan2ΨCosΦ₁ (4)
T₂=1/2 Tan2ΨCosΦ₂ (5)
gesetzt, der Winkel γ zusätzlich zu Φ eingeführt und wie folgt weiterverfahren:
Φ₂=Φ₁+ΔΦ=Φ+γ (6)
(6) eingesetzt in (4) und (5) ergibt
T₁=1/2 Tan2ΨCosΦ
T₂=1/2 Tan2ΨCos(Φ+γ)
T₂=1/2 Tan2ΨCos(Φ+γ)
und zusammengefaßt
1/2 Tan2Ψ=T₁/CosΦ=T₂/Cos(Φ+γ) (7)
Das Additionstheorem für Cos (Φ+γ) auf (7) angewendet ergibt:
T₂/T₁=CosΦ₁Cosγ/CosΦ-SinΦSinγ/CosΦ
T₂/T₁=Cosγ-TanΦSinγ
TanΦ₁=Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ) (8)
T₂/T₁=Cosγ-TanΦSinγ
TanΦ₁=Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ) (8)
Damit erhält man Φ₁ (x, y) aus (8) und Ψ (x, y) aus (7)
Φ₁=ArcTan[Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ)]
Ψ=ArcTan[2T₁/CosΦ₁]=ArcTan[2T₂/Cos(Φ₁+γ)]
Ψ=ArcTan[2T₁/CosΦ₁]=ArcTan[2T₂/Cos(Φ₁+γ)]
mit
T₁=-ArcCos[1-2(I₁-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
T₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
T₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
Die Höhendifferenz wird über ein detektiertes Flächenelement der Oberfläche der
Probe nach der Formel δh=TanΨ · s berechnet. Weiterhin wird durch
Aneinanderketten der Höhendifferenzwerte δh zeilenweise das Profil der
Oberfläche erhalten, wobei die Anfangshöhenwerte für jede Zeile durch
Aneinanderketten der Höhendifferenzwerte der ersten Spalte des Empfängers
erhalten werden und s durch den optischen Aufbau vorgegeben ist.
Als Shear-Betrag-erzeugendes Element wird vorzugsweise ein Nomarski-Prisma
verwendet. Es können auch eine Kalkspat- oder Quarzplatte in der Verwendung
nach Jamin-Lebedeff, ein Wollastonprismen oder ein anderes doppelbrechendes
Element eingesetzt werden.
Als abbildendes optisches Element wird z. B. ein Objektiv in Verbindung
mit einem Nomarski-Mikroskop eingesetzt, um kleine Probenoberflächen zu
untersuchen.
Werden andere optische Aufbauten verwendet, ändern sich die das optische
System betreffenden Formelbestandteile entsprechend. Das Meßprinzip, welches
aus einem Gleichungssystem mit zwei Unbekannten die Winkel Φ und Ψ zur
eindeutigen Lagebestimmung eines Flächenelements der Probe im Raum bestimmt,
bleibt erhalten.
In einer ersten Variante werden die Empfängerfläche des Matrixempfängers und
die Oberfläche der Probe synchron um einen Winkelbetrag Φ um die optische
Achse gedreht.
In einer zweiten Variante werden das Shear-Betrag-erzeugende Element
(Nomarski-Prisma), der Polarisator und der Analysator synchron um einen
Winkelbetrag Φ um die optische Achse gedreht.
In einer dritten Variante wird nur das Shear-Betrag-erzeugende Element
(Nomarski-Prisma) um einen Winkelbetrag Φ um die optische Achse gedreht.
Diese Variante erfordert den geringsten technischen Aufwand.
Als Empfänger wird vorzugsweise ein Matrix-Empfänger verwendet. Jedem
Empfängerpixel (Element des Matrixempfängers) wird genau ein Flächenelement
der Probenoberfläche zugeordnet. Die vom Matrix-Empfänger gewonnenen
Bildsignale werden in der Bildauswerteeinrichtung zu einem Shear-Bild
verarbeitet.
Die 3-D-Shear-Bildauswertung wird dadurch ermöglicht, daß vorzugsweise ein
Nomarski-Prisma als Shear-Betrag-erzeugendes Element eingesetzt wird.
Vor einer Drehung und nach einer Drehung der Probe, des Empfängers, des Shear-
Betrag-erzeugenden Elementes und/oder des Polarisators und Analysators wird
jeweils ein Intensitätsbild aufgenommen und mit der Bildauswerteeinheit
verarbeitet.
Bei diesem Vorgehen hat der Beobachter einen hervorragenden visuellen Eindruck
der Probenoberfläche, wie ihn die meisten Shear-Verfahren liefern und erhält
zusätzlich ein quantitatives 3-D-Oberflächenprofil von der Probe. Die
Beschränkung auf eine 2-D-Profilermittlung ist somit beseitigt. Die Ermittlung
eines quantitativen 3-D-Oberflächenprofils der Probe und die reliefartige
Darstellung bei direkter Betrachtung des Shear-Bildes bilden zusammen eine neue,
bessere Qualität bei der Probenbeurteilung. Einerseits erlaubt das Shear-Bild eine
bessere Orientierung im 3-D-Profil, andererseits gestattet das 3-D-Profil eine
genaue numerische Dimensionsangabe von beobachteten Oberflächenstrukturen
des Shear-Bildes. Bei der Drehung der Shear-Richtung bezüglich der Probe um
kleine Winkel treten geringste Verkippungen der Probe auf, so daß dieser die
Meßgenauigkeit negativ beeinflussende Faktor minimiert wird.
Die technische Realisierung ist mit geringen Eingriffen in bestehende
Meßeinrichtungen und optische Aufbauten, wie z. B. Nomarski-
Mikroskope möglich. Notwendige Bewegungselemente in der erforderlichen
Genauigkeit sind bekannt. Die eventuell durch die mechanische Bewegung der
Proben, des Polarisators, des Analysators, des Shear-Bild erzeugenden Elementes
oder des Empfängers eingebrachten Störungen - insbesondere Vibrationen -
wirken sich wenig störend aus, weil zumeist common-path-Strahlengänge
verwendet werden.
Die Erfindung soll am Beispiel der 3-D-Nomarski-Bildauswertung anhand von
Figuren erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 Nomarski-Bildauswertung mit synchron zu drehenden Empfänger und
Probe
Fig. 2 Nomarski-Bildauswertung mit synchron zu drehenden Polarisator,
Analysator und Nomarski-Prisma
Fig. 3 Nomarski-Bildauswertung gemäß Fig. 2 mit feststehenden Polarisator
und Analysator
Fig. 4 Winkelbeziehungen
Fig. 5 Matrixempfänger
Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 stellen den prinzipiellen Aufbau eines Nomarski-
Mikroskopes dar.
Licht aus einer Mikroskopbeleuchtung 9 gelangt durch einen Polarisator 8. Ein
Strahlteiler 3 lenkt das polarisierte Beleuchtungslicht durch ein Nomarski-Prisma
4, welches im bildseitigen Brennpunkt eines Objektives seine Aufspaltungsebene 5
hat. Das aufgespaltene Beleuchtungslicht fällt auf die Oberfläche der Probe 7. Das
Objektiv hat eine Hauptebene 6.
Von der Oberfläche der Probe 7 wird Licht reflektiert und gelangt durch das
Objektiv, das Nomarski-Prisma 4 und durch den Strahlteiler 3 zu einem
Analysator 2. Das den Analysator 2 durchdringende Licht wird von einem
Empfänger 1 registriert und in elektrische Signale umgewandelt. Eine
Bildauswerteeinrichtung 10 errechnet aus den elektrischen Signalen Bilder.
Gemäß Fig. 1 wird ein Bild einer Probe 7 in einer 0-Stellung aufgenommen.
Dann wird die Probe 7 um einen definierten Winkel ΔΦ, beispielsweise um 2° in der
x-y-Ebene um die optische Achse 11 (z-Achse) gedreht und ein Empfänger 1 um
den gleichen Winkel ΔΦ mitgedreht, damit jedes zu detektierende Flächenelement
der Probenoberfläche 12 (in Fig. 4) vor und nach der Drehung auf dasselbe
Empfängerelement des Matrixempfängers 13 (in Fig. 5) abgebildet wird. Nach
erfolgter Drehung wird ein zweites Bild aufgenommen.
Die durch die Empfängerelemente des Matrixempfängers 13 ermittelten
Intensitäten der Flächenelemente der Probenoberfläche 12 werden mit Hilfe eines
Berechnungsalgorithmus in einer Bildauswerteeinheit 10 verarbeitet. Im Ergebnis
bestimmen der Drehwinkel der Probenoberfläche Φ und der Neigungswinkel der
Oberfläche in Shear-Richtung Ψ für jedes Probenelement deren Lage im Raum
eindeutig. Damit wird die Aneinanderkettung der Probenelemente in x-Richtung
und mit Hilfe des Rechenalgorithmus in y-Richtung - sowie jeder anderen
Richtung der x-y-Ebene - möglich.
Der Berechnungsalgorithmus gründet sich auf geometrische Beziehungen
zwischen Winkeln und Strecken an einem Flächenelement der Probenoberfläche
12 gemäß Fig. 4.
Die Intensität im Bild ergibt sich zu
I=Imax[Imin/Imax+(1/2)(1-Imin/Imax)(1-cosχ)]
I=Imin+1/2(Imax-Imin)(1-cosχ)
1-2(I-Imin)/(Imax-Imin)=cosχ (1)
I=Imin+1/2(Imax-Imin)(1-cosχ)
1-2(I-Imin)/(Imax-Imin)=cosχ (1)
Der durch das Nomarski-Prisma und die Oberfläche der Probe eingeführte
Gesamtphasenschiebewinkel χ ist:
χ=α+β=-f/2 · (dβ/dx) · Tan2ΨCosΦ+β (2)
Gleichsetzen von (1) und (2) führt zu:
ArcCos[1-2(I-Imin)/(Imax-Imin)]=-f/2dβ/dx Tan2ΨcosΦ+β
Die Gleichung wird nach Ψ und Φ umgestellt:
ArcCos[1-2(I-Imin)/(Imax-Imin)]-β=-f/2dβ/dx Tan2ΨcosΦ
1/2Tan2ΨCosΦ=-ArcCos[1-2(I-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx) (3)
1/2Tan2ΨCosΦ=-ArcCos[1-2(I-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx) (3)
Mit zwei Messungen bei verschiedenen Φ und zwar in den Winkelstellungen Φ₁ und Φ₂ erhält man
1/2Tan2ΨCosΦ₁=-ArcCos[1-2(I₁-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
1/2Tan2ΨCosΦ₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
1/2Tan2ΨCosΦ₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
Nun wird
T₁=1/2 Tan2ΨCosΦ₁ (4)
T₂=1/2 Tan2ΨCosΦ₂ (5)
gesetzt, der Winkel γ zusätzlich zu Φ eingeführt und wie folgt weiterverfahren:
Φ₂=Φ₁+ΔΦ=Φ₁+γ (6)
(6) eingesetzt in (4) und (5) ergibt
T₁=1/2 Tan2ΨCosΦ₁
T₂=1/2 Tan2ΨCos(Φ₁+γ)
T₂=1/2 Tan2ΨCos(Φ₁+γ)
und zusammengefaßt
1/2 Tan2Ψ=T₁/CosΦ₁=T₂/Cos(Φ₁+γ) (7)
Das Additionstheorem für Cos(Φ₁+γ) auf (7) angewendet ergibt:
T₂/T₁=CosΦ₁Cosγ/CosΦ₁-SinΦ₁Sinγ/CosΦ₁
T₂/T₁=Cosγ-TanΦ₁Sinγ
TanΦ₁=Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ). (8)
T₂/T₁=Cosγ-TanΦ₁Sinγ
TanΦ₁=Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ). (8)
Stellt man (8) und (7) nach Φ₁ (x, y) bzw. Ψ (x, y) um, erhält man
Φ₁=ArcTan[Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ)]
Ψ=ArcTan[2 T₁/CosΦ₁]=ArcTan[2T₂/Cos(Φ₁+γ)].
Ψ=ArcTan[2 T₁/CosΦ₁]=ArcTan[2T₂/Cos(Φ₁+γ)].
Dabei ist
T₁=-ArcCos[1-2(I₁-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
T₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
T₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
Mit dem ermittelten Winkel Ψ, der die über ein detektierbares Flächenelement 12
vorhandene Steigung darstellt, wird durch die Beziehung
δh=TanΨ · s
die Höhendifferenz δh über ein Flächenelement 12 berechnet. Die Größe s ist die
Breite des auf der Probe detektierbaren Flächenelements 12, die von den
Vergrößerungverhältnissen des optischen Systems und den Abmessungen der
Flächenelemente 13 des Matrixempfängers 1 abhängt. Die Breite der
detektierbaren Oberflächenelemente S liegt in der Regel in der Größenordnung der
beugungsbegrenzten Abbildung des optischen Systems.
Der Matrixempfänger 1 ist aus n Zeilen und m Spalten aufgebaut (Fig. 5). Durch
zeilenweises oder spaltenweises Aneinanderketten der Höhendifferenzwerte δh
erhält man zwei-dimensionale Profilschnitte der Probenoberfläche 12 in Zeilen-
oder Spaltenrichtung. Da diese Profilschnitte zueinander keine Höhenorientierung
besitzen, muß für jede Zeile bzw. Spalte ein Anfangswert berechnet werden, der
durch Auswertung der orthogonalen Richtung erhalten wird (Spalte bzw. Zeile).
Damit ist das 3-D-Profil vollständig berechnet. Durch die Bildauswerteeinrichtung
10 wird ein 3-D-Bild der Oberfläche der Probe dargestellt.
Gemäß Fig. 2 wird in 0-Stellung ein Intensitätsbild der Oberfläche der Probe 7
aufgenommen.
Dann werden das Nomarski-Prisma 4 sowie der Polarisator 8 und der Analysator 2
synchron um einen definierten Winkel Φ, der zwischen 0 Grad und 90 Grad liegt,
gedreht und das 2. Intensitätsbild aufgenommen.
Mit dem Berechnungsalgorithmus werden die beiden Intensitätsbilder, wie oben
beschrieben, verarbeitet.
Die Fig. 3 zeigt eine Vereinfachung der Variante, die in Fig. 2 dargestellt ist.
Der Aufwand wird dadurch minimiert, daß das Verfahren, wie oben beschrieben,
durchgeführt wird, jedoch Polarisator 8 und der Analysator 2 nicht mitgedreht
werden. Das Nomarski-Prisma 4 wird um kleine Beträge um die optische Achse
11 gedreht. Durch den dabei entstehenden Kontrastverlust wird die Auflösung der
Bilder geringer, was aber für viele Anwendungen vernachlässigbar ist.
Auch hier werden aus den detektierten Grauwerten Neigungswinkel Ψ berechnet.
Die Verrechnung der Neigungswinkel mit der Größe der Flächenelemente der
Probenoberfläche 12 ergibt die Höhendifferenzwerte δh=TanΨ · s. Die
Höhendifferenzwerte δh einer Zeile 14 oder einer Spalte 15 werden
aneinandergekettet, um ein Höhenprofil zu erhalten. Zur Berechnung der
Höhenverteilung der gesamten Probenoberfläche wird zuerst die Höhenverteilung
der ersten Spalte 14 berechent. Diese Werte sind jeweils die ersten Höhenwerte
jeder Zeile der Empfängermatrix 1. Danach werden ausgehend von diesen Werten
alle n Zeilen der Empfängermatrix 1 berechnet. Durch die Bildauswerteeinrichtung
10 wird ein 3-D-Bild der Oberfläche der Probe dargestellt.
Bezugszeichen
1 Matrixempfänger
2 Analysator
3 Strahlteiler
4 Nomarski-Prisma
5 Aufspaltungsebene des Nomarski-Prismas und bildseitiger Brennpunkt des Objektivs
6 Hauptebene des Objektivs
7 Probe
8 Polarisator
9 Mikroskopbeleuchtung
10 Bildauswerteeinheit
11 Optische Achse
12 Flächenelement der Probe
13 Empfängerelement des Matrixempfängers
14 Spalte der Empfängermatrix
15 Zeile der Empfängermatrix
2 Analysator
3 Strahlteiler
4 Nomarski-Prisma
5 Aufspaltungsebene des Nomarski-Prismas und bildseitiger Brennpunkt des Objektivs
6 Hauptebene des Objektivs
7 Probe
8 Polarisator
9 Mikroskopbeleuchtung
10 Bildauswerteeinheit
11 Optische Achse
12 Flächenelement der Probe
13 Empfängerelement des Matrixempfängers
14 Spalte der Empfängermatrix
15 Zeile der Empfängermatrix
Formelzeichen
| Φ | |
| Drehwinkel der Probenoberfläche in der x-y-Ebene | |
| Ψ | Neigungswinkel der Oberfläche in Shear-Richtung in der x-z-Ebene |
| γ | zusätzlich zu Φ eingeführter Drehwinkel der Oberfläche in der x-y-Ebene |
| χ | Gesamtphasenschiebewinkel |
| f | Brennweite des Objektivs |
| T₁ | Zwischenwert 1 |
| T₂ | Zwischenwert 2 |
| dβ/dx | Änderung des Phasenbetrages β entlang der x-Koordinate des Prismas |
| α | Phasenwinkel |
| β | Prismenanfangsphase |
| x | Koordinate parallel zur Shear-Richtung |
| I | Intensität im Bild |
| Imax | maximale Bildintensität |
| Imin | minimale Bildintensität |
| δh | Höhendifferenz |
| s | Breite der detektierbaren Oberflächenelemente, vorzugsweise gleich dem Shearabstand auf der Probe |
| n | Zahl der Zeilen |
| m | Zahl der Spalten |
Claims (8)
1. Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung, bei dem polarisiertes Beleuchtungslicht
durch mindestens ein Shear-Betrag-erzeugendes Element,
insbesondere ein Nomarski-Prisma 4, in zwei Wellenfronten aufgeteilt wird, dann die Wellenfronten
durch ein abbildendes optisches Element so geführt werden, daß
Beleuchtungslicht auf eine Probe (7) trifft, von dort reflektiert wird, das abbildende
optische Element und das Shear-Betrag-erzeugende Element durchlaufen
wird und dabei die beiden reflektierten Wellenfronten überlagert werden
und durch einen Analysator (2) zur Interferenz gebracht werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch Drehung der Shear-Richtung bezüglich der Oberfläche der Probe
(7) um die optische Achse (11) des Systems um mindestens einen Winkelbetrag
ΔΦ < 90° und Durchführung je einer Messung in den unterschiedlichen
Winkelstellungen Φ₁ und Φ₂ Licht durch einen Empfänger (Matrixempfänger
1) registriert und mit Hilfe einer Bildauswerteeinheit (10) Meßwerte als Bilder
dargestellt werden, wobei die Meßergebnisse I₁ und I₂ der zwei Messungen
gemäß der nachfolgenden Berechnung verarbeitet werden:
1/2Tan2ΨCosΦ=-ArcCos[1-2(I-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx) (3)wobei
Ψ den Neigungswinkel der Oberfläche in Shear-Richtung in der x-z-Ebene,
Φ den Drehwinkel der Probe in der x-y-Ebene,
Imax die maximale Bildintensität,
Imin die minimale Bildintensität,
f die Brennweite des Objektivs,
β den Phasenanfangswinkel und
dβ/dx die Änderung des Phasenbetrages β entlang der x-Koordinate des Prismas bezeichnen,
mit den zwei Messungen bei den Winkelstellungen Φ₁ und Φ₂ erhält man1/2Tan2ΨCosΦ₁=-ArcCos[1-2(I₁-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
1/2Tan2ΨCosΦ₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)nun wirdT₁=1/2 Tan2ΨCosΦ₁ (4)T₂=1/2 Tan2ΨCosΦ₂ (5)gesetzt, der Winkel γ zusätzlich zu Φ eingeführt und wie folgt weiterverfahren:Φ₂=Φ₁+ΔΦ=Φ₁+γ (6)(6) eingesetzt in (5) ergibtT₁=1/2 Tan2ΨCosΦ₁
T₂=1/2 Tan2ΨCos(Φ₁+γ)und zusammengefaßt1/2 Tan2Ψ=T₁/CosΦ₁=T₂/Cos(Φ₁+γ) (7)das Additionstheorem für Cos (Φ₁+γ) auf (7) angewendet ergibt:T₂/T₁=CosΦ₁Cosγ/CosΦ₁-SinΦ₁Sinγ/CosΦ₁
T₂/T₁=Cosγ-TanΦ₁Sinγ
TanΦ₁=Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ) (8)damit erhält man Φ₁ (x, y) aus (8) und Ψ (x, y) aus (7)Φ₁=ArcTan[Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ)]
Ψ=ArcTan[2T₁/CosΦ₁]=ArcTan[2T₂/Cos(Φ₁+γ)]mitT₁=-ArcCos[1-2(I₁-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
T₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)und die Höhendifferenz, die über ein detektiertes Flächenelement (12) der Oberfläche der Probe (7) sich nach der Formel δh=TanΨ · s berechnet, weiterhin durch Aneinanderketten der Höhendifferenzwerte δh zeilenweise das Profil der Oberfläche erhalten wird, wobei die Anfangshöhenwerte für jede Zeile (15) durch Aneinanderketten der Höhendifferenzwerte der ersten Spalte (14) des Empfängers (Matrix-Empfänger 1) erhalten werden und s als Breite der detektierbaren Oberflächenelemente durch den optischen Aufbau vorgegeben wird.
Ψ den Neigungswinkel der Oberfläche in Shear-Richtung in der x-z-Ebene,
Φ den Drehwinkel der Probe in der x-y-Ebene,
Imax die maximale Bildintensität,
Imin die minimale Bildintensität,
f die Brennweite des Objektivs,
β den Phasenanfangswinkel und
dβ/dx die Änderung des Phasenbetrages β entlang der x-Koordinate des Prismas bezeichnen,
mit den zwei Messungen bei den Winkelstellungen Φ₁ und Φ₂ erhält man1/2Tan2ΨCosΦ₁=-ArcCos[1-2(I₁-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
1/2Tan2ΨCosΦ₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)nun wirdT₁=1/2 Tan2ΨCosΦ₁ (4)T₂=1/2 Tan2ΨCosΦ₂ (5)gesetzt, der Winkel γ zusätzlich zu Φ eingeführt und wie folgt weiterverfahren:Φ₂=Φ₁+ΔΦ=Φ₁+γ (6)(6) eingesetzt in (5) ergibtT₁=1/2 Tan2ΨCosΦ₁
T₂=1/2 Tan2ΨCos(Φ₁+γ)und zusammengefaßt1/2 Tan2Ψ=T₁/CosΦ₁=T₂/Cos(Φ₁+γ) (7)das Additionstheorem für Cos (Φ₁+γ) auf (7) angewendet ergibt:T₂/T₁=CosΦ₁Cosγ/CosΦ₁-SinΦ₁Sinγ/CosΦ₁
T₂/T₁=Cosγ-TanΦ₁Sinγ
TanΦ₁=Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ) (8)damit erhält man Φ₁ (x, y) aus (8) und Ψ (x, y) aus (7)Φ₁=ArcTan[Cotγ-(T₂/T₁) · (1/Sinγ)]
Ψ=ArcTan[2T₁/CosΦ₁]=ArcTan[2T₂/Cos(Φ₁+γ)]mitT₁=-ArcCos[1-2(I₁-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)
T₂=-ArcCos[1-2(I₂-Imin)/(Imax-Imin)]/(fdβ/dx)+β/(fdβ/dx)und die Höhendifferenz, die über ein detektiertes Flächenelement (12) der Oberfläche der Probe (7) sich nach der Formel δh=TanΨ · s berechnet, weiterhin durch Aneinanderketten der Höhendifferenzwerte δh zeilenweise das Profil der Oberfläche erhalten wird, wobei die Anfangshöhenwerte für jede Zeile (15) durch Aneinanderketten der Höhendifferenzwerte der ersten Spalte (14) des Empfängers (Matrix-Empfänger 1) erhalten werden und s als Breite der detektierbaren Oberflächenelemente durch den optischen Aufbau vorgegeben wird.
2. Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkeldifferenz ΔΦ im Bereich von 1 Grad bis 10 Grad gewählt wird.
3. Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Shear-Betrag-erzeugendes Element ein Nomarski-Prisma (4), eine
Kalkspat- und Quarzplatte in der Verwendung nach Jamin-Lebedeff, ein
Wollastonprisma oder ein anderes doppelbrechendes Element eingesetzt
wird.
4. Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als abbildendes optisches Element ein Mikroskopojektiv eingesetzt
wird.
5. Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fläche des Empfängers (Matrixempfänger 1) und die Oberfläche der Probe
(7) synchron um einen Winkelbetrag ΔΦ um die optische Achse (11) gedreht
werden.
6. Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Shear-Betrag-erzeugende Element, insbesondere das Nomarski-Prisma (4), der Polarisator (8)
und der Analysator (2) synchron um einen Winkelbetrag ΔΦ um die optische
Achse (11) gedreht werden.
7. Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Shear-Betrag-erzeugende Element, insbesondere das Nomarski-Prisma (4), um einen
Winkelbetrag ΔΦ um die optische Achse (11) gedreht wird.
8. Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem
Empfängerpixel (Element 13 des Matrixempfängers 1) ein Flächenelement der
Probenoberfläche (12) zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19924242883 DE4242883C2 (de) | 1992-12-18 | 1992-12-18 | Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19924242883 DE4242883C2 (de) | 1992-12-18 | 1992-12-18 | Verfahren zur 3-D-Shear-Bildauswertung |
Publications (2)
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| DE4242883A1 DE4242883A1 (de) | 1994-06-30 |
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