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Sturmlaterne. Gegenstand der Erfindung ist eine neue Sturmlaterne,
die sich dadurch wesentlich und vorteilhaft von allen bekannten gleichartigen Einrichtungen
unterscheidet, daß möglichst in der Nähe der Flamme ein Reflektor angebracht ist,
wodurch erreicht wird, daß die Leuchtwirkung der Laterne sehr erheblich verbessert
wird.
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Die üblichen, im ganzen verzinnten Sturmlaternen verursachen besonders
im neuen Zustande wegen ihres Hochglanzes eine gewisse Spiegelwirkung. Dies gilt
besonders von .den Teilen, die in nicht allzu großer Entfernung von der Flamme liegen,
wie beispielsweise dem Siebteller, auf dem das Schutzglas aufsitzt. Diese Spiegelwirkung
ist aber schon bei der neuen Laterne für die Gesamtleuchtkraft ohne jede Bedeutung
und verschwindet vollständig,
wenn die Laternen einige Zeit im Gebrauch
sind und dadurch der Hochglanz verschwunden ist. Um tatsächlich eine erhebliche
Verbesserung der Leuchtwirkung zu erzielen, müssen besonders als Spiegel ausgebildete
reflektierende Flächen möglichst in der Nähe der Flamme angebracht sein und diese
umgeben.
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Als Reflektor wird in der bevorzugten Ausführungsform der Boden einer
Schale verwendet, die in dem Raum des Schutzglases eingebaut ist. Dieser Boden hat
eine mittlere Durchlochung, mit der er über den Brenner geschoben wird, und ist
im übrigen möglichst hochglanzpoliert, so daß er die angestrebte Reflektorwirkung
ausüben kann. Diese Wirkung wird noch dadurch unterstützt, daß der Boden in geeigneter
Weise gewölbt ausgebildet ist.
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Die Schale dient auch gleichzeitig als Luftkammer und zur Vorwärmung
der Verbrennungsluft. Man erzielt hierdurch eine sehr wesentliche, weitere Verbesserung
der bekannten Lampen, bei denen die Zuführung der Frischluft teils durch die seitlichen
Luftzuführungsrohre und teils durch einen das Schutzglas nach unten zu abschließenden,
siebartig gelochten Teller erfolgt. Zur Abschwächung der Stoßwirkung des Windes
auf den Brenner und zur Erzielung eines möglichst ruhigen und rußfreien Brennens
der Sturmlaterne hat man schon vielfach versucht, dem eigentlichen Siebteller, auf
dem das Glas aufruht, eine aus siebartigen Blechen bestehende Kammer vorzuschalten.
Diese außerhalb des Schutzglases liegende Kammer hat aber keine befriedigende Wirkung,
weil sie kalte Luft zur Flamme bringt und dadurch in vielen Fällen das Rußen direkt
verursacht.
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Die im Schutzglasraum selbst liegende Kammer vermeidet diese Crbelstände
und bewirkt ein einwandfreies Brennen. Die dadurch erzielte gesteigerte Helligkeit
wird noch erheblich verbessert durch die Ausbildung der festen Schutzkammerwand
als Reflektor.
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Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Laterne mit dem
neuen Reflektor in Ansicht, teilweise im Schnitt, Abb.2 die gleiche Laterne in einer
etwas geänderten Ausführungsform, Abb. 3 eine weitere - Ausführungsform, Abb. ¢
eine Ansicht der Abb. 3 nach Linie IV-IV.
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Die Sturmlaterne ist im allgemeinen in üblicher Weise aufgebaut. Der
Brenner i ist mit einer Schale 2 umgeben, deren Oberfläche 3 zweckmäßig etwas gewölbt
und hochglanzpoliert ist, so daß hierdurch ein Reflektor entsteht, durch den die
Wirkung der Flamme ¢ erheblich verstärkt wird. Die Schale 2 befindet sich innerhalb
des Schutzglases 5. 6 sind die Rohre zur Zuführung der Sekundärluft in die Laterne.
Die Primärluft strömt in der Ausführungsform nach Abb. z durch die unten offene
Schale ein und wird hierdurch vorgewärmt, da sich diese Schale innerhalb des warm
von dem Schutzglas 5 eingeschlossenen Raumes befindet. In der Ausführungsform nach
Abb. 2 sind die Kanten der Schale 2 mit Luftdurchtrittsöffnungen 7 versehen. Dadurch
wird eine bequemere Verteilung der Luft im Schutzglasraum ermöglicht, ohne daß die
Reflektorwirkung erheblich beeinflußt wird. In der Ausführungsform nach Abb. 3 ist
die Schale 2 unten durch eine Siebplatte 8 abgeschlossen. Es entsteht in dieser
Weise eine vollkommen geschlossene Luftkammer, die eine besonders günstige Vorwärmung
ermöglicht. Das Zuströmen der Luft erfolgt durch den freien Zwischenraum zwischen
dem Ausschnitt des Bodens, der Schale 2 und dem Brenner i. Bei allen Ausführungsformen
wirkt die Ringfläche 3 als Reflektor.
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Die Schale 2 liegt dicht am Verbrennungsraum. Hierdurch wird die Reflektorwirkung
der Wand 3 begünstigt und gleichzeitig eine sehr wirksame Vorwärmung der Luft erreicht.
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Die Verbindung der Schale 2 mit dem Siebteller oder direkt mit den
Haltedrähten erfolgt in bekannter fVeise.