DE424571C - Sternpumpe oder -motor - Google Patents

Sternpumpe oder -motor

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DE424571C
DE424571C DEW65309D DEW0065309D DE424571C DE 424571 C DE424571 C DE 424571C DE W65309 D DEW65309 D DE W65309D DE W0065309 D DEW0065309 D DE W0065309D DE 424571 C DE424571 C DE 424571C
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DEW65309D
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ADALBERT WAZEK
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ADALBERT WAZEK
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B13/00Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion
    • F01B13/04Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder
    • F01B13/06Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement
    • F01B13/061Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with the actuated or actuating element being at the outer ends of the cylinders
    • F01B13/062Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with the actuated or actuating element being at the outer ends of the cylinders cylinder block and actuating or actuated cam both rotating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Sternpumpe oder -motor. Die Erfindung bezieht sich auf Sternpumpen oder -motoren mit radialen Zylindern und verstellbarer Exzentrizität, denen das Betriebsmittel durch die Welle zugeführt wird und bei denen die Gegenlager der Pleuelstangen in einem exzentrisch zur Drehachse des Zylindersternes gelagerten Ring vereinigt sind.
  • Hierbei bietet die Kupplung zwischen Gegenlagerring und Zylinderstern gewisse Schwierigkeiten, da diese den durch die verstellbare Exzentrizität hervorgerufenen Beclingungen angepaßt sein muß. -Man hat daher bereits vorgeschlagen, eine sögenannte Oldhamsche Kupplung zu verwenden. Diese erhöht aber nicht unwesentlich die Reibungsverluste und verlangt außerdem, die Kugellagerung auf den Umfang zu verlegen, was zur Anwendung abnormaler, sehr großer Kugellager führt, die sich verhältnismäßig teuer in der Anschaffung stellen und außerdem die schon erhöhtenReibungsverluste noch vermehren.
  • Ein weiterer Vorschlag geht dahin, den einen Kolben der Sternpumpe gleichzeitig als Mitnehmer - zu verwenden. Diese Lösung der Übertragung des Drehmomentes von dem einen auf den anderenTeil bedeutet aber einen technischen Fehlgriff, da der betreffende Kolben doppelt beansprucht wird. Die Zylinderbohrung nutzt sich- einseitig ab, da die Reibungskräfte sämtlicher übrigen Kolben durch diesen einen mit übertragen werden müssen, und infolgedessen treten sehr bald Verluste durch Undichtigkeit ein. Abgesehen hiervon gibt die große Belastung des einen Kolbens Anlaß zu ungleichmäßigen Beanspruchungen der ganzen Maschine, so daß Brüche leicht auftreten können.
  • Der Zweck der Erfindung ist es daher, diese Nachteile zu beseitigen, und zwar geschieht dies dadurch, daß der den Zylinderstern verbindende Zapfen in letzterem drehbar und achsial verschiebbar gelagert ist. Diese einfache Kupplung hat zur Folge, daß alle Kolben mit ihren Kolbenstangen gleichmäßig belastet sind, so daß Anlaß weder zu einem einseitigen Verschleiß des einen Kolbens samt Zylinders, noch zu Brüchen gegeben ist. Außerdem kann für sämtliche Zylinderkolben und Kolbenstangen die gleiche einfache Konstruktion und die Benutzung normaler handelsüblicher Kugellager gewählt werden. Bei Umlaufpumpen ohne Hubverstellung sind ähnliche Kupplungen bereits vorgeschlagen worden.
  • Die Bedingungen liegen aber bei dieser Art Maschinen ganz anders wie bei solchen mit verstellbarer Exzentrizität, weshalb auch eine aus der Besonderheit derartiger Maschinen mit Hubverstellung resultierende Aufgabe durch eine äußerlich ähnliche Einrichtung bei Pumpen ohne Hubverstellung nicht gelöst sein kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes senkrecht geschnitten dargestellt.
  • Der Zylinderstern i dreht sich um die die Zu- und Abflußleitungen enthaltende Welle 2. In den Zylinderbohrungen 3 - in der Abbildung sind es beispielsweise fünf - bewegen sich die Kolben q., die mit Pleuelstangen oder Stelzen 5 zusammenarbeiten. Jede Pleuelstange oder Stelze 5 ist zu diesem Zwecke einerseits in dem dazugehörigen Kolben q., andererseits in einem Gegenlagerring6 gelagert. Infolge der Exzentrizität der Drehachse 7 des Zylindersternes i und der Drehachse 8 des Gegenlagerringes 6 tritt die gewünschte pumpende Bewegung der Kolben q. ein, sobald Zylinderstern und Gegenlagerring sich um ihre Achse drehen. Die radial nach auswärts gerichtete Bewegung der Kolben wird hierbei entweder durch das Druckmittel hervorgerufen, soweit Motoren in Betracht kommen, während bei Pumpen Federn eingeschaltet sein können, soweit man nicht der Zentrifugalkraft allein diese Aufgabe überlassen will.
  • Zur Übertragung der Drehbewegung vom Zylinderstern i auf den Gegenlagerring 6 dient ein Zapfen 9, der fest mit dem Zylinderstern i verbunden ist, während er im Gegenlagerring 6 radial verschiebbar in einem Walzen-oder kugelförmigen, in gewissen Grenzen beweglichen Lagerkörper io sitzt. Da durch die besondere Lagerung des Zapfens 9 im Gegenlagerring jedes Klemmen vermieden ist, so geschieht die Übertragung der Drehbe`vegung fast verlustlos in einfacher und betriebssicherer Weise.
  • Natürlich steht dem nichts im Wege, die Anordnung des Zapfens 9 umgekehrt zu treffen, indem er im Gegenlagerring 6 fest und im Zylinderstern beweglich sitzt, obwohl im allgemeinen der dargestellten Anordnung der Vorzug zu geben ist.
  • Bei Verstellbarkeit der Achsen 7 und 8 gegeneinander kann die Pumpe mit veränderlichem Hub, also veränderlicher Leistung laufen. Auch bietet die Einfachheit der Pleuelstangenlagerung in dem Gegenlagerring und dessen Verbindung mit dem Zylinderstern die Möglichkeit, auf der Welle zwei oder mehrere Zylindersterne in parallelen Ebenen anzuordnen, für die ein gemeinsamer oder mehrere einzelne Gegenlagerringe vorgesehen sind.
  • Die Erfindung kann im übrigen nicht nur auf Pumpen, also zur Erzeugung eines Druckmittels, sondern auch auf Motoren, bei denen durch Zuführung eines Druckmittels Drehung und Kraftabgabe des Zylindersternes erzielt wird, angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Sternpumpe oder -motor mit radialen Zylindern und verstellbarer Exzentrizität, der das Betriebsmittel durch die Welle zugeführt wird und bei der die Gegenlager der Pleuelstangen in einem exzentrisch zur Drehachse des Zylindersternes gelagerten Ring vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der den Zylinderstern mit dein Gegenlagerring verbindende Zapfen in letzterem drehbar und achsial verschiebbar gelagert ist.
DEW65309D 1924-01-26 1924-01-26 Sternpumpe oder -motor Expired DE424571C (de)

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