DE424681C - Bruchband fuer Leisten-, Schenkel- und Hodenbrueche - Google Patents

Bruchband fuer Leisten-, Schenkel- und Hodenbrueche

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DE424681C
DE424681C DEA43915D DEA0043915D DE424681C DE 424681 C DE424681 C DE 424681C DE A43915 D DEA43915 D DE A43915D DE A0043915 D DEA0043915 D DE A0043915D DE 424681 C DE424681 C DE 424681C
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FERDINAND ABELE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/24Trusses
    • A61F5/26Trusses with belt springs

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Description

  • Bruchband für Leisten-, Schenkel- und Hodenbrüche. Die Erfindung bezieht sich auf ein Bruchband für Leisten-, Schenkel- und Hodenbrüche mit einer oder auch zumeist zwei in einer Richtung starr auf der Tragschiene geführten und einstellbaren Pelotten. Bei der Einstellung der-Pelotten kommt es nicht nur darauf an, sie in bezug auf die örtliche Lage des Bruches und nach der Körperbeschaffenheit des Trägers an der Tragschiene einzustellen, d. h. den Abstand zu regeln, sondern ist es auch wesentlich, daB die Winkelstellung der Pelottenkörper untereinander gegenüber der Tragschiene unveränderlich bleibt, welche in anderer Weise durch zweckentsprechenden Angriff des Traggurtes an der Tragschiene geregelt wird. Es war daher das Bestreben schon darauf gerichtet, die Pelotten an einer Winkeldrehung gegenüber der Tragschiene zu hindern. Das kann durch Klemmschrauben, Anschläge o. dgl. nur schlecht und auf umständlichem Wege erreicht werden, weil derartige Einrichtungen keine sichere starre Verbindung senkrecht zur Ebene zur Tragschiene bilden. Man ist deshalb schon dazu übergegangen, der Tragschiene einen prismatischen oder rechtezkigen Querschnitt zu geben und auf der Pelotte sich dem Querschnitt anpassende Führungskörper anzuwenden. Diese Einrichtung hatte indessen den Nachteil, daß die Tragschiene über die Pelottenschilder zu weit hinwegragte und deshalb auftrug.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Pelottenschilder nach innen, also der Körperseite zu, mit einer unrunden - zweckmäßig rechteckigen -- Rinne versehen sind, in welcher die im Profil gleichartige Tragschiene eingebettet werden kann. Auf diesem Wege ist es ohne besondere zusätzliche Mittel möglich geworden, die Pelotten in einer Ebene starr an die Tragschiene anzuschließen. Wird hierbei die Tragschiene nicht vollständig bündig in die Pelotte eingebettet, so daß sie um ein weniges über die Fläche noch vorsteht, so kann die Lage derselben an der Tragschiene durch eine einfache Klemmplatte gesichert werden.
  • Es ist bekannt geworden, runde Tragschienen für einzelne Pelotten, insbesondere bei Nabelbruchbändern, teilweise in das Pelottenschild einzulassen, auch eine Klemmplatte zum Befestigen der Pelotte zu verwenden. Es dient indessen die Einbettung der Tragschiene nicht dazu, eine in einer Richtung starre Verbindung der Pelotte mit der Tragschiene herzustellen. Diese Aufgabe fällt vielmehr den Klemmplatten zu, welche in der Anwendung beim Erfindungsgegenstande hingegen die Aufgabe haben, die seitliche Einstellung der Pelotten in der Ebene der Tragschiene zu regeln.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. z zeigt eine Vorderansicht und Abb. 2 eine Schnittansicht nach der Linie A-B der Abb. z in größerem Maßstabe.
  • In der Darstellung sind die üblichen Auspolsterungen und sonstigen Ausrüstungsstücke von Bruchbändern nicht angegeben, weil diese Mittel sämtlich bekannt sind.
  • Das Bruchband besitzt eine der Körperform angepaßte metallische Schiene a von recht eckigem Querschnitt, die an den Enden annähernd rechtwinklig abgekröpfte Stege b hat, an welche in bekannter Weise die Traggurte anschließbar sind. Das Pelottenschild wird durch eine metallische Platte c gebildet, welche in der Regel, wie die Abb. 2 andeutet, mit einem Polster versehen wird.
  • Erfindungsgemäß sind die Pelottenplatten mit einer eingedrückter., gleichfalls rechteckigen Rinne d versehen, welche dem Querschnitt der Tragschiene a entspricht und dazu dienen soll, dieselbe aufzunehmen. Es kommt gerade auf die rechteckige Gestalt der Führungsrinne an, da sie in Anpassung an den gleichartigen Querschnitt der Tragschiene dazu dienen soll, den Pelotten eine starre Führung zu geben, Die Tragschiene wird indessen nicht völlig in die Pelottenwangen eingebettet, sondern ragt, wie die Abb. 2 zeigt, noch um ein geringes über die Pelottenfläche hervor. Als Gegenlager dienen dann kleine Scheiben e, welche mittels Schrauben f o. dgl. an den Pelottenwangen befestigt werden. Hierbei drücken die Scheiben e auf die Tragstange und sichern den gegenseitigen Abstand der Pelotten und deren Lage auf der Tragschiene. Zu bemerken ist noch, daß bei Leisten-, Schenkel- und Hodenbrüchen auch bei nur einem Bruch aus Zweckmäßigkeitsgründen zwei Pelotten getragen werden. Nach Lösen einer Schraube f kann die Pelotte leicht auf der Tragstange verschoben und in eine gewünschte Lage gebracht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Bruchband für Leisten-, Schenkel- und Hodenbrüche mit einer oder auch zumeist zwei in einer Richtung starr auf der Tragschiene geführten und einstellbaren Pelotten, dadurch gekennzeichnet, daß für die in bekannter Weise mit winkelförmig abgekröpften Enden versehene Tragschiene, welche einen unrunden - zweckmäßig rechteckigen - Querschnitt besitzt, eine entsprechend profilierte Rinne (d) im Pelottenschild angeordnet ist, in welche sich die Schiene undrehbar einlagern läßt.
  2. 2. Anisführungsform nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Rinne des Pelottenschildes eingesenkte Tragschiene um ein weniges aus dieser Rinne über die Oberfläche des' Pelottenschildes derart hervorsteht, daß sich die Pelotte mittels einer an sich bekannten Klemmplatte (e) gegen seitliche Verschiebung sichern läßt.
DEA43915D 1925-01-13 1925-01-13 Bruchband fuer Leisten-, Schenkel- und Hodenbrueche Expired DE424681C (de)

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