DE424765C - Vorrichtung zum Sintern oder Roesten von brennstoffhaltigem Erz u. dgl. nach dem Dwight-Lloyd-Verfahren - Google Patents

Vorrichtung zum Sintern oder Roesten von brennstoffhaltigem Erz u. dgl. nach dem Dwight-Lloyd-Verfahren

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DE424765C
DE424765C DEM87600D DEM0087600D DE424765C DE 424765 C DE424765 C DE 424765C DE M87600 D DEM87600 D DE M87600D DE M0087600 D DEM0087600 D DE M0087600D DE 424765 C DE424765 C DE 424765C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sintern oder Rösten von brennstoffhaltigem Erz u. dgl. nach dem Dwight-Lloyd-Verfahren.
    In der Patentschrift 3o296o ist eine Ein-
    richtung ztnii Sintern oder hasten von mctall-
    fiihrendeul, einen Brennstoff enthaltenclcn
    feinkörnigen Gut durch Verblasen gemäß den
    Patenten 20.[082 und 2183y2 hcscliriel)eii,
    bei der die gesamte Erztrii"crfläche in eine
    gi-oßc Anzahl von sclbstäncli; kippbaren Al>-
    tciltiii;"cii geteilt ist. Diese Abteilungen sind
    auf einer kreisförmigen Ijahn angeordnet und
    @#,-erdcn h l- _P #,CilIC WIC11 ZUM ÄChSt unter einci1
    Auf-ebetrichter bewegt, worauf sie mit dem aufgegebenen Sintergtit unter eine Zündeinrichtung zur Erhitzung auf Zündtemperatur gelangen, um (tann über einen Windkasten im Saugbereich eines Ventilators zu kommen. Nachdem unter der Wirkung der durch die heiße Erzmasse gesaugten Luft die Sinterung erfolgt ist, erreicht die Erzträgerabteilung die Entleerungsstelle, wo das fertig gesinterte Gut durch Umkippen der jeweilig eintreffenden Abteilung von dieser entfernt wird.
  • Zuweilen ist aber ein solcher Apparat im Vergleich zu der zur Verarbeitung stehenden Erzmasse zu groß und umfangreich, so daß für solche Fälle das Bedürfnis nach einer kleineren und einfacheren Vorrichtung entstand, hei der jedoch der Vorteil des kontinuierlichen Verfahrens und der sonstigen günstigen Wirkung des Dwight-L lovd-Sinterverfahrens bewahrt bleiben sollte. Eine solche vereinfachte Einrichtung ist der Gegenstand der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt. Ahb. i stellt eine Seitenansicht der Vorrichtung mit Schnitt durch die Fundamente und Abb. 2 eine Ansicht von oben dar.
  • Die Sintereinrichtung besteht z. B. aus zwei kippbaren Pfannen A1 und :1z, die auf einem Drehgestell H einander gegenüber angeordnet sind. In der Drehbahn des um eine Mittelachse drehbaren Gestelles sind nacheinander eine Aufgabevorrichtung B. ein-Zündofen C mit Gaszuführunh F und Sangleitung G1, ein mit einem Exhaustor durch Saugleitung G° in Verbindung stehender M'indkasten D und eine Abwurfstelle E zweckmäßig um je go° voneinander entfernt angeordnet. Wenn also (las Drehgestell eine solche Stellung einnimmt, daß die Pfanne A-sich unter der Aufgehevorrichtung B befindet (s. Abb.2), ist die Pfanne .d= über der Sinterstelle auf (lern Windkasten P, nachdem vorher unter dem Zündofen C ihr Inhalt auf Zündtemperatur gebracht ist. Die Pfanne A= kann an der Sinterstelle so lange bleiben, bis die Sinterung vollständig vollendet ist. Indessen ist auf die unter dem Aufgehehunker befindliclic Pfanne .h neue: Beschüttung gefüllt worden. Sobald die Sinterung auf A= beendet ist, wird (las Drehgestell H bis zur Abwurfstelle E gedreht und die Pfanne <-4-entleert. Gleichzeitig ist die Pfanne AI mit der frischen Ladung unter den Zündofen C gelangt und wird hier auf Zündtemperatur gebracht. Nachdem dies geschehen ist, wird das Gestell weitergedreht, bis die Pfanne A1 auf die Sinterstelle kommt, wo nun der Sintervorgang wiederum stattfindet. Gleichzeitig ist die entleerte Pfanne AZ unter die Aufgabestelle gelangt und kann hier frisch beladen werden.
  • Der Vorteil dieser vereinfachten Einrichtung ist der, daß man in der Lage ist, jede beliebige kleinere Erzmenge zu sintern, ohne dazu eine große und für kleinere Mengen unwirtschaftliche Anlage in Bewegung zu setzen. Man gewinnt auch den Vorteil, daß die Vorrichtung mit einer verschieden zusammengesetzten Erzmasse u. dgl. beschickt werden kann. Weiter hat man es in der Hand, die Sinterzeit je nach Notwendigkeit zu bemessen, (la die Vorrichtung im Gegensatz zu den ununterbrochen arbeitenden Vorrichtungen absatzweise und zu beliebigen zeitpunkten gedreht werden kann.
  • Statt zweier Pfannen können auch drei oder vier oder mehr verwendet werden; ferner lassen sich Aufgehevorrichtung, Zündofen, Sinter- und Entleerungsstelle anders als um go° versetzt anordnen.

Claims (1)

  1. PATENT- ANSPRUCH: Vorrichtung zum Sintern oder Rösten von brennstofflialtigetn Erz u. (1-1. nach (lein D«-ight-Llo@-(1-@'erfaliren, dadurch gekennzeichnet, (laß auf einem Drehgestell in Abstünden verteilt zwei oller mehr Sinter- oller Röstpfannen und in der Drehbalin des Gestells die Aufgabestelle, der Zündofen, die Sinterstelle und die Abwurfstelle ebenfalls in Abstän(len verteilt in der Weise angebracht sind, (laß die Pfannen durch absatzweise Drohung des Drehgestells ihren Platz an den vier festen Orten wechseln.
DEM87600D 1924-12-18 1924-12-18 Vorrichtung zum Sintern oder Roesten von brennstoffhaltigem Erz u. dgl. nach dem Dwight-Lloyd-Verfahren Expired DE424765C (de)

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