DE424934C - Gluehkathodenroehre fuer grosse Leistungen zur Umformung von n-phasigem Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrt - Google Patents
Gluehkathodenroehre fuer grosse Leistungen zur Umformung von n-phasigem Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrtInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J21/00—Vacuum tubes
- H01J21/20—Tubes with more than one discharge path; Multiple tubes, e.g. double diode, triode-hexode
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/003—Tubes with plural electrode systems
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Description
!DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. FEBRUAR 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 424934 KLASSE 21 g GRUPPE 13
(S55H3O
Sotiräte Anonyme pour !'Exploitation des Procedes Maurice Leblanc-Vickers in Paris.
Glühkathodenröhre für große Leistungen zur Umformung von n-phasigem Wechselstrom
in Gleichstrom und umgekehrt
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Frankreich vom 2. April 1920 beansprucht.
der Anmeldung in Frankreich vom 2. April 1920 beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Glüh- ! dabei die Kathodenröhre mit einer zylin-
kathodenröhre, die für große Leistungen zum drischen, durch Strahlung erwärmten Glüh-Umformen
von n-phasigem Wechselstrom in kathode versehen. Das Neue bei der Erfin-Gleichstrom
oder auch von Gleichstrom in dung besteht darin, daß die Anode als ein die Wechselstrom dient. In bekannter Weise ist ; Glühkathode konzentrisch umgebendes Rohr
ausgebildet ist, das durch zwei η parallel zur Achse der Glühkathode verlaufende Schlitze
in einzelne Abschnitte zerlegt ist.
Dient die Glühkathodenröhre für die Um-Wandlung von Gleichstrom in n-phasigen
Wechselstrom, so wird zwischen der Glühkathode und jeder Anode noch eine Gitterelektrode
angeordnet. Dabei sind diese Gitterelektroden mit den Bürsten eines drehbaren to Kommutators verbunden, der bewirkt, daß
im gegebenen Augenblick jedes Gitter entweder ein bestimmtes negatives Potential
oder das gleiche positive Potential erhält. Der Kommutator steht dabei durch zwei
Schleifringe mit einer elektrischen Stromquelle in Verbindung, und diese Schleifringe
sind mit den Lamellen des Kommutators in entsprechender Weise verbunden.
In den Abbildungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und
zwar zeigt Abb. 1 eine Einrichtung zum Umwandeln von dreiphasigem Wechselstrom in
Gleichstrom, während Abb. 2 eine Ausführungsform zeigt, mit der Gleichstrom in dreiphasigen
Wechselstrom umgewandelt werden kann. Abb. 3 zeigt eine Gitterelektrode für sich.
Wenn es sich um die Umformung dreiphasiger Ströme in Gleichstrom handelt, so ist
ein Gitter zwecklos, und man benutzt als Ventil ein Rohr, wie es die Abb. 1 darstellt,
die einen Schnitt senkrecht zur Achse des Rohres zeigt. Die Glühkathode C wird von
dem Heizdraht 14 durch Strahlung erhitzt; der die Anode bildende Zylinder ist durch
sechs in gleichem Abstande voneinander befindliche Schlitze parallel zur Glühkathode geteilt.
Es entstehen so sechs Anodenelemente α1, α2... σ6, die je durch einen der Leiter c1,
c2... cs eine Verbindung nach außen besitzen.
An den Apparat sind drei gleiche Transformatoren
T1, T2, T3 angeschaltet, von denen jeder zwei sekundäre Spulen S1, S11 usw. besitzt,
die eine gleiche Anzahl von Windungen hären und so gewickelt und verbunden sind,
daß die Spannungen an ihren Enden i8o° gegeneinander in der Phase verschoben sind.
Die freien Enden der Wicklungen S1, S2, Ss sind mit den Leitern c1, c3, cs und die der
Wicklungen S11, S12, S13 mit den Leitern c2,
r4. ce verbunden. Alle Austrittspunkte der
sechs sekundären Stromkreise S1, S11. . . Sls
sind mit einem neutralen Punkt O verbunden. Von der Kathode und von dem Nullpunkte
gehen zwei Leiter X und. Y aus, denen man Gleichstrom entnehmen kann. In Sternschaltung
oder in Dreieckschaltung werden die primären Stromkreise P1 usw. der drei Transformatoren
T1, T2, Γ3 mit den drei Punkten
eines- Drehstromnetzes- verbunden, das die
umzuformenden Wechselströme liefert.
Der Transformator, dessen sekundäre Stromkreise mit den Leitern C1 und C2 verbunden
sind, möchte jeden Augenblick einen Strom in den Stromkreis S1 und einen Strom
von entgegengesetzter Richtung in den Stromkreis S11 senden, wobei diese Richtungen
am Ende jeder halben Wechselstromperiode umgekehrt werden. Da aber der Strom nur durch das Rohr fließen kann, wenn
die Platte positiv gegenüber der Kathode aufgeladen ist, so liefert immer nur einer der
Stromkreise S1 und· S11 Strom in einem gegebenen
Augenblick. Während einer halben Periode des Wechselstromes liefert der Stromkreis S1, während der nächsten halben
Periode der Stromkreis 6"11 usw. über den
Nulleiter an den Gleichstromkreis zur Kathode C Strom.
Dieselben Erscheinungen wiederholen sich bei den beiden anderen Transformatoren.
Ihre Ströme sind jedoch um 1200 und 2400
gegenüber dem Strom des Transformators T1 in der Phase verschoben.
Es fließen also immer gleichgerichtete
Ströme durch die zwischen den Leitern X und Y eingeschalteten Arbeitsstromkreise.
Wenn man anderseits einen Gleichstrom in dreiphasigen Wechselstrom transformieren
will, so muß das Ventilrohr drei Elektroden g0
besitzen. Zu diesem Zwecke kann eine Bauweise etwa wie in Abb. 2 dargestellt gewählt
werden.
In die mit drei Transformatoren versehene j' Anordnung setzt man ein Gitter ein, das aus
sechs Elementen g1, g2, g3, gi, g'% ge besteht.
Die Gitterelemente g1 und g2 decken die
beiden durch die Leiter C1 und C2 mit den beiden sekundären Stromkreisen desselben
Transformators verbundenen Anoden.
Man kann beispielsweise diese Gitterelemente aus Metallrahmen der in Abb. 3 dargestellten
Art mit auf gespanntem und angelötetem Drahtgewebe m herstellen.
Die unteren und oberen Enden dieser Rahmen werden an der Wandung der Röhre befestigt,
sei es durch die Leiter, welche die Verbindung, nach außen vermitteln, sei es
mittels in das Glas eingesetzter Stifte oder Zapfen. An dieses System wird ein Kommutator
D angeschaltet, welcher folgendermaßen zusammengesetzt ist:
Es werden auf einer Achse sechs Halbringe d1, dP, (P und d*, ds, de vorgesehen. Je zwei
liegen in einer Ebene und sind voneinander isoliert. Die so entstehenden drei Gruppen
von je zwei Halbringen sind um je 1200
gegeneinander versetzt.
Des weiteren sind auf der Achse zwei- metallische
Ringe B und B%, auf denen Bürsten F
und F1 schleifen, befestigt. Der Ring B ist
mit den Halbringen· d1, d&, ds und der Ring B%
mit den Halbringen di, ds, dB elektrisch leitend
verbunden.
Auf den Halbringen d1, d2, d*, d\ d\ de
schleifen sechs Bürsten, drei f3, f1, f auf einer
Seite und die drei anderen f4, /2, /6 auf der
gegenüberliegenden Seite. Diese sechs Bürsten sind mit den sechs Elementen des Gitters,
wie schematisch dargestellt ist, sinngemäß verbunden.
ίο Die Bürste F des Ringes B ist mit dem positiven
Pol einer zwischen sie und die Kathode eingeschalteten Batterie K verbunden.
Die Bürste F1 des Ringes B1 ist verbunden mit dem negativen Pol einer zwischen sie '
und die Kathode geschalteten Batterie K1. !
Dreht sich der Kollektor, so ist während der einen Hälfte der Umdrehung also das
eine Gitter g·1 positiv und das andere g2
negativ gegenüber der Kathode geladen; während der zweiten Hälfte der Umdrehung wird
dasjenige, welches positiv war, negativ und umgekehrt.
Eine Gleichstromquelle X1 Y läßt einen
immer gleichgerichteten Strom nach dem ■ 25 neutralen Punkte C der Kathode fließen.
Dieser Strom kann jedoch nur bei positiv ge- j ladenem Gitter fließen und wird durch die
negativen Gitter aufgehalten; er kann somit immer einen der beiden Stromkreise J?1 oder
S11 usw. des gleichen Transformators durchfließen, aber niemals beide gleichzeitig. Bei
Drehung des Kommutators geht mithin der Strom durch die beiden Stromkreise nacheinander,
aber da diese Stromkreise oder Wicklungen in entgegengesetzten Richtungen gewickelt sind, so ist der in dem zum Sekundärstromkreis
gewordenen P1 induzierte Strom der gleiche, wie wenn nur ein einziger
von einem Wechselstrom durchflossener Stromkreis 61 vorhanden wäre.
In dem Stromkreis P1 des Transformators
T1 werden somit Wechselströme erzeugt, deren Frequenz durch die sekundliche Umdrehungszahl
des Kommutators bestimmt ist.
In den Stromkreisen Pz, P3 der Transformatoren
T2, T3 werden Wechselströme von gleicher Frequenz und gleicher Größe wie in
dem Transformator Γ1 erzeugt, welche um 120° und 2400 gegenüber den Strömen des
Transformators T1 in der Phase verschoben sind.
Will man endlich Wechselströme von einer gegebenen Frequenz in Wechselströme von
einer anderen Frequenz transformieren, so ordnet man ein Ventil und eine Dreielektrodenröhre
an. Das Ventil wandelt den gegebenen Wechselstrom in Gleichstrom um, und die Dreielektrodenröhre erzeugt aus diesem
Gleichstrom Wechselströme von beliebiger Frequenz.
Claims (2)
1. Glühkathodenröhre für große Leistungen zur Umformung von n-phasigem
Wechselstrom in. Gleichstrom, die mit einer zylindrischen, durch Strahlung erwärmten
Glühkathode versehen ist und zwei η Anoden besitzt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anoden eine die Glühkathode konzentrisch umgebende, durch zwei η parallel zur Achse der Glühkathode verlaufende
Schlitze unterteilte Zylinderfläche bilden.
2. Anordnung zur Umwandlung von Gleichstrom in n-phasigen Wechselstrom
mittels einer Glühkathodenröhre, die eine zylindrische, durch Strahlung erwärmte
. Glühkathode und zwei η gemäß Anspruch 1 angeordnete Anoden besitzt und bei der
zwischen Glühkathode und jeder Anode in an sich bekannter Weise je eine Gitterelektrode
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterelektroden über Schleifbürsten mit einem drehbaren Korn- gg
mutator verbunden sind, der eine der Zahl der Gitterelektroden entsprechende Anzahl
von halbringförmigen Lamellen besitzt, und daß die beiden Reihen von Lamellen, die auf der einen Seite des Korn- go
mutators gelegen sind, miteinander und mit zwei auf der Kommutatorwelle sitzenden Schleifringen verbunden sind,
die ihrerseits an eine geeignete elektrische Stromquelle derart angeschlossen sind, daß bei Drehung des Kollektors die
Gitter abwechselnd positiv oder negativ geladen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR424934X | 1920-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424934C true DE424934C (de) | 1926-02-08 |
Family
ID=8898844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES55230D Expired DE424934C (de) | 1920-04-02 | 1921-01-07 | Gluehkathodenroehre fuer grosse Leistungen zur Umformung von n-phasigem Wechselstrom in Gleichstrom und umgekehrt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424934C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746776C (de) * | 1940-01-17 | 1944-12-27 | Gesteuerte Hochvakuumgleichrichterroehre fuer eine Einrichtung zur Erzeugung einer geglaetteten Gleichspannung aus Mehrphasennetzen |
-
1921
- 1921-01-07 DE DES55230D patent/DE424934C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746776C (de) * | 1940-01-17 | 1944-12-27 | Gesteuerte Hochvakuumgleichrichterroehre fuer eine Einrichtung zur Erzeugung einer geglaetteten Gleichspannung aus Mehrphasennetzen |
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