DE425703C - Verfahren zur Rueckgewinnung von Verlustwaerme bei elektrischen Maschinen, insbesondere mit Dampfturbinenantrieb - Google Patents

Verfahren zur Rueckgewinnung von Verlustwaerme bei elektrischen Maschinen, insbesondere mit Dampfturbinenantrieb

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DE425703C
DE425703C DEG55610D DEG0055610D DE425703C DE 425703 C DE425703 C DE 425703C DE G55610 D DEG55610 D DE G55610D DE G0055610 D DEG0055610 D DE G0055610D DE 425703 C DE425703 C DE 425703C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K27/00Plants for converting heat or fluid energy into mechanical energy, not otherwise provided for
    • F01K27/02Plants modified to use their waste heat, other than that of exhaust, e.g. engine-friction heat

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Rückgewinnung von Verlustwärme bei elektrischen Maschinen, insbesondere mit Dampfturbinenantrieb. Es ist bekannt, die Verlustwärme bei elektrischen Maschinen dadurch wiederzugewinnen, daß man den aus der Maschine austretenden Warmluftstrom durch einen mit dem Kondensatwasser der antreibenden Dampfmaschine (insbesondere Dampfturbine) als Kühlmittel beschickten Gegenstromkühler hindurchströmen läßt. Die Wärme des Luftstroms wird hierbei an das Kondensatwasser abgegeben, das wieder als Kesselspeisewasser verwendet wird und das so dieWärme wieder der Dampfmaschine nutzbringend zuführt. Die Luft strömt wieder als Kühlluft dem Generator zu. Eine solche Anlage ist in Abb. r dargestellt. Die Dampfturbine r2 treibt den Stromerzeuger 13, dessen Warmluft durch den Stutzen 19 in den Kühler 18 strömt, in dem sie gekühlt wird, worauf sie wieder durch den Stutzen 2o in den Stromerzeuger gesaugt wird, um von dort ihren Kreislauf von neuem anzutreten. Der Abdampf der Turbine strömt durch Rohr 14 in den Kondensator 15, den er wieder als Kondensatwasser durch Leitung 16 verläßt; dieses fließt als Kühlmittel durch den Kühler 18 und von dort vorgewärmt durch Rohr 1;7 in den Kessel ro. Die Frischdampfleitung ir vervollständigt den Kreislauf des Dampfes.
  • Es ist ferner bekannt, daß die Temperatur des Kondensats selbst so hoch zu sein pflegt, daß eine genügend tiefe Herabkühlung der Luft unter Umständen nicht mehr erreichbar ist. Es muß nämlich mit Rücksicht auf die Sicherheit der elektrischen Maschine verlangt werden, daß die Luft auf mindestens 35° C herabgekühlt wird. Andererseits hat das Kondensat bei 96 Prozent Vakuum selbst eine Endtemperatur von 30° C, so daß zwar in diesem Falle die Luftkühlung auf 35° dann noch gerade möglich ist, wenn ein ganz besonders sorgfältig gebauter Kühler von großer Wärmeaustauschfähigkeit verwendet wird. Wenn aber das Vakuum schlechter und damit die Kondensattemperatur höher wird, dann steigt auch die Temperatur der Kühlluft und überschreitet dabei die zulässige Grenze. Um hier vorzubeugen, hat man bereits zu dem mit Kondensatwasser betriebenen Kühlerteil noch einen kleineren weiteren geschaltet, der mit Frischwasser betrieben wird und der infolge der niederen Temperaturen des Frischwassers auf jeden Fall imstande ist, die genügende Kühlung der Luft zu sichern. In Wahrung des Gegenstromprinzips wurde dieser Kühlerteil dem anderen im Sinne der Luftströmung nachgeschaltet. Nach wie vor geht dabei der größte Teil der Luftwärme an das Kondensatwasser über und nur der Rest an das Frischwasser. Als Frischwasser wird zweckmäßigerweise dasjenige Wasser verwendet, daß an sich schon dem Kreislauf des Dampfes (oder Wassers) regelmäßig zugesetzt werden muß, um die entstandenen Verluste zu decken.
  • Nachdem also das Frischwasser doch wieder dem Kreislaufe des Dampfes (oder Wassers) zugeleitet wird, ist es das nächstliegende, es nach Durchströmen seines Kühlerteils einfach an die Kondensat-Wasserzuführung des anderen Kühlerteils anzuschließen. Dies ist nicht nur bequem insofern, als die Anschlußleitung infolge der räumlichen Nähe der zu verbindenden Teile nur kurz ausfällt, sondern scheint auch noch einen wärmetechnischen Vorteil zu haben. Das Frischwasser vermehrt nämlich so die Menge des Kondenswassers, wodurch dessen Wärmeaufnahmefähigkeit eine größere wird. Da es meist außerdem, trotz der Durchströmung seines Kühlerteils, noch eine kühlere Temperatur aufweist als das Kondensat, ist es auch qualitativ eine wertvolle Vermehrung des Kondensats. Tatsächlich ist auch bekannt, das aus seinem Kühlerteil austretende Frischwasser in das in den andern Kühlerteil eintretende Kondensat zu leiten.
  • Nach vorliegender Erfindung wird hingegen das austretende Frischwasser gerade nicht in das Kondensatwasser eingeleitet. Im Ausführungsbeispiel (Abb. 2) bedeutet wieder 15 einen Kondensator, aus dem das Kondensat durch eine mit einem Ventil 16 versehene Leitung in den Kühler 18 geleitet wird, den es dann angewärmt durch Rohr 17 verläßt. Im Kühler 18 ist die Luft von oben nach unten durchstreichend zu denken. Durch die Leitung 21 wird nun das Frischwasser dem Nachkühler 2o zugeführt. Von dort wird es, wie aus Abb. 2 ersichtlich, nach rechts durch eine eigene Leitung wieder abgeführt, ohne aber bisher noch durch den Kühler 18 geleitet zu werden.
  • Durch das neue Verfahren wird ein Vorteil dadurch gewonnen, daß eine Vermischung des reinen Kondensatw assers mit Frischwasser vor dem Durchströmen des Kühlerteils r8 nicht eintritt und dadurch allein der Kühlerteil 18 auf die Dauer von Steinabsätzen freigehalten werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH Verfahren zur Rückgewinnung der Verlustwärme bei elektrischen Maschinen, bei dem die aus der elektrischen Maschine ausströmende Luft ihre Wärme zur Hauptsache an das Kondensatwasser der antreibenden Dampfmaschine und den Rest an Frischwasser zur Kesselnachfüllung abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Frischwasser nach Durchlaufen seines Kühlerteils dauernd von dem Kondensatwasser getrennt gehalten wird, wodurch der mit dem Kondensat betriebene Kühlerteil steinfrei und damit praktisch gebrauchsfähig erhalten wird.
DEG55610D 1922-01-12 1922-01-12 Verfahren zur Rueckgewinnung von Verlustwaerme bei elektrischen Maschinen, insbesondere mit Dampfturbinenantrieb Expired DE425703C (de)

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