DE425799C - Ausgleichsgetriebe - Google Patents

Ausgleichsgetriebe

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DE425799C
DE425799C DEO14735D DEO0014735D DE425799C DE 425799 C DE425799 C DE 425799C DE O14735 D DEO14735 D DE O14735D DE O0014735 D DEO0014735 D DE O0014735D DE 425799 C DE425799 C DE 425799C
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gears
gear
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16H—GEARING
    • F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32—Friction members
    • F16H55/36—Pulleys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Ausgleichsgetriebe.. Die gemäß Patent 2639;r zum Spannungsausgleich bei Mehrscheibenantrieben mit Umschlingung durch das gleiche Seil ('Kette') benutzten Ausgleichsgetriebe sind als größte ihrer Art ganz besonderen Beanspruchungen unterworfen, da durch sie Kräfte übertragen werden müssen. die bei den sonstigen Anwendungsgebieten solcher Getriebe nicht im entferntesten in Betracht kommen. Es hat sich demgemäß auch gezeigt, daß die infolge der Keilform der Zähne auftretenden Kräfte, die auf Aufhebung des Zahneingriffs hinwirken, besonders sorgfältig aufgefangen werden müssen. Bisher ist dies in der Weise gemacht worden, daß man, wie üblich, anstatt eines einzigen Planetenrades mehrere solcher verwendet hat, die auf dem Umfang gleichmäßig verteilt waren.
  • plan rechnete zwar nicht- damit (vgl. Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure i 9 i 9, S. 9o3 ), daß diese zwei oder drei Planetenräder von Anfang an gleichmäßig tragen und sich so in die übertragung des Drehmomentes teilen würden, glaubte aber doch, däß- diese geeignet wären, dem Schiefstellen (-Taumeln) und Ecken der Sonnenräder vorzubeugen. Es hat sich im Betriebe aber herausgestellt, daß trotz sorgfältigen Einpassens dieser Planetenräder doch Störungserscheinungen auftraten, die sogar zum Abbrechen einzelner Zähne führten; es beruht dies auf der Tatsache, daß ein Ausgleichsgetriebe mit mehreren in dieselben Sonnenräder eingreifenden Planetenrädern kinematisch überbestimmt ist - entsprechend der schon erwähnten statischen Unbestimmtheit -, d. h. also einen übergeschlossenen Mechanismus darstellt, die bekanntlich alle mehr oder weniger an solchen Zwängungserscheinungen leiden.
  • Gemäß der Erfindung wird für große zu übertragende Kräfte eine reinliche Scheidung zwischen den Aufgaben der Übertragung des Drehmomentes und der Abstützung der das Taumeln der Sonnenräder bewirkenden Zahnrückdrücke geschaffen,- indem neben . dem allein zur Kraftübertragung verwendeten Planetenraue besondere, im Planetenradträger gelagerte Laufscheiben benutzt werden, die sich gegen entsprechende Laufkränze an den Sonnenrädern abstützen, so daß bei der Verdrehung der Sonnenräder gegeneinander ein Abwälzen eintritt, wobei die Zentrierung der Sonnenräder und des Planetenradträgers untereinander aufrechterhalten bleibt. Es entfallen damit vor allen Dingen die Zwangserscheinungen, die sich bei der Verwendung mehrerer Planetenräder bisher ergeben haben, die trotzdem von vornherein so bemessen werden mußten, daß jedes einzelne die Umfangskraft zu übertragen in der Lage war.
  • In der zugehörigen Zeichnung ist in Abb. i im Querschnitt, in Abb.2 in Ansicht eine Ausführungsform des Gedankens für ein Kegelradausgleichsgetriebe gegeben, während Abb.3 und Abb.4 in entsprechenden Darstellungen die Abwandlung auf ein Ausgleichsgetriebe mit Stirnrädern entsprechend der Patentschrift 341307 erkennen lassen.
  • Um die Welle a läuft die Antriebsriemenscheibe b, in der das Planetenrad c gelagert ist, das einerseits mit dem Sonnenrad d, anderseits mit dem Sonnenrad e in Eingriff steht. An Stelle der sonst üblichen weiteren Planetenräder sind nun die Laufscheiben f, f so angeordnet, daß sie auf den durch Verlängerung der Fußkegel der Kegelräder d und e gebildeten Bahnen g sich abwälzen können. Da immer einer der Körper b, d oder e auf der Welle a festgekeilt werden kann, so ist zunächst durch die drei Laufscheiben f eine Abstützung und Zentrierung gegeneinander bedingt, die ein Taumeln ausschließt, so daß die durch die Keilwirkung der Zähne des Planetenrades d bedingten Kräfte abgestützt werden. Dabei erscheint die auf der Seite des Planetenrades c angeordnete Scheibe/ gegebenenfalls überflüssig.
  • Bei der in Abb. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform handelt es sich um ein aus Stirnrädern aufgebautes Planetenradgetriebe, und zwar ein ungleichseitiges. In der Riemenscheibe, b ist der als Planetenrad dienende Doppeltriebling e gelagert, der einerseits in das als Innenzahnrad ausgebildete Sonnenradd', anderseits in das als außen verzahntes Stirnrad ausgebildete Sonnenrad e' eingreift. Die Abstützung des Doppeltrieblings c' gegenüber dem Planetenradträger b erfolgt dabei durch schalenartige Lager h, h, die auf der einen Seite nach innen, auf der anderen Seite nach außen gedreht sind und ihre Zentrierung gegen eine im Planetenradträger b vorgesehene runde Öffnung i finden, deren Durchmesser entsprechend größer ist als der der Planetenräder c', so daß eine exakte Abstützung des Laufzapfens k möglich ist, anderseits jedoch der freie Zahneingriff des Planetenrades nicht behindert wird. Auf der Gegenseite sind in derselben Weise durch die Kappen h, h getragen die Laufscheiben f, f auf dem Zapfen k angeordnet, die auf der einen Seite mit der Bahn g am Stirnrad e', anderseits mit der Bahn g an dem Innenzahnrad d' in Eingriff stehen. Damit wird gleichzeitig die fliegende Anordnung der Räder e' und f vermieden wie auch die Beanspruchung des Lagerbolzens auf Verdrehung, Da das durch den Eingriff zwischen den Zahnräderne', c' und d' bedingte Übersetzungsverhältnis etwas von dem abweicht, das durch die Berührung der Laufrollen f, f mit den Bahnen g, g gegeben ist, so würde bei der am nächsten liegenden Verbindung dieser beiden Rollen f, f im Sinne des Doppeltrieblings c'# ein Ausgleich der Umfangsgeschwindigkeiten durch teilweises Gleiten eintreten müssen. Dies kann in einfachster Weise aber durch die Sonderung der beiden Scheiben vermieden werden.

Claims (3)

  1. PATRNT-ANSPRÜCHE: i. Ausgleichsgetriebe, namentlich für Seil- und Kettenförderungen, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle mehrerer Planetenräder im Planetenradträger gelagerte, auf Bahnen an den Sonnenrädern sich abwälzende Laufscheiben benutzt werden, durch die die auf Taumeln der Sonnenräder hinwirkenden Rückdrücke abgestützt werden.
  2. 2. Ausgleichsgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Stirnrädern als Planetenräder, die auf der einen Seite in ein außen verzahntes Rad, auf der anderen Seite in ein innen verzahntes Rad eingreifen, die in entsprechender Weise gegen Laufbahnen anlaufenden Wälzrollen ebenso wie der als Planetenrad dienende Doppeltriebling durch schalenartige Lager getragen werden, die auf der Seite des Außenzahnrades nach außen, auf der Seite des Innenzahnrades nach innen gekehrt sind und ihre gemeinsame Zentrierung gegen kreisförmige Ausschnitte des Planetenradträgers finden.
  3. 3. Ausgleichsgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ausgleichs der nicht völligen übereinstimmung des Übersetzungsverhältnisses zwischen den Sonnenrädern und dem Planetenrad einerseits und den Sonnenrädern und den Laufscheiben anderseits diese für sich drehbar angeordnet sind, so daß sie eine Relativbewegung gegeneinander ausführen können.
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