DE426085C - Maschine zur Herstellung von Borstenbuendeln - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Borstenbuendeln

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DE426085C
DE426085C DET28810D DET0028810D DE426085C DE 426085 C DE426085 C DE 426085C DE T28810 D DET28810 D DE T28810D DE T0028810 D DET0028810 D DE T0028810D DE 426085 C DE426085 C DE 426085C
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bristles
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slides
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Expired
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DET28810D
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TOLEDO AUTOMATIC BRUSH MACHINE
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TOLEDO AUTOMATIC BRUSH MACHINE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/08Parts of brush-making machines
    • A46D3/082Magazines for bristles; Feeding bristles to magazines; Knot picking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Borstenbündeln. Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Borstenbündeln, in welcher vor einem Behälter für die Borsten zwei zusammenarbeitende Schieber beweglich angeordnet sind. Es sind derartige Maschinen bekannt, bei denen die Schieber einen Teil ihrer Bewegung gleichmäßig und zusammen ausführen; zu diesem Zweck sind die beiden Schieber nachgiebig miteinander verbunden. Der eine dieser Schieber, und zwar jener, welcher dem Borstenbehälter am nächsten liegt, ist mit einer Spitze versehen, die dazu dient, einen gewissen Teil der Borsten von dem Hauptteil abzutrennen. Der andere Schieber ist mit einer ungefähr im rechten Winkel abgebogenen Schulter versehen, welche sich dem erstgenannten Schieber zu erstreckt, so daß zwischen diesen beiden dann eine bestimmte Menge von Borsten gehalten werden kann. Der eine dieser Schieber, und zwar der zuerst genannte, wird zwangläufig von dem Maschinenantrieb aus bewegt. Der andere Schieber trägt eine Anschlagplatte, welche in eine längliche Aussparung des erstgenannten Schiebers hineingreift. Oberhalb dieser Anschlagplatte trägt der zwangläufig angetriebene Schieber einen einstellbaren Anschlag, welcher bei der Bewegung dieses Schiebers nach unten auf die Anschlagplatte des andern Schiebers eingreift und so diesen andern Schieber ebenfalls mitnimmt. Die Aufwärtsbewegung des zwangläufig angetriebenen Schiebers wird auf den andern Schieber dadurch übertragen, daß in einer senkrecht verlaufenden Höhlung des zwangläufig angetriebenen Schiebers ein Kolben verlegt ist, der von einer Schraubenfeder umgeben ist, welche ihn nach oben hin gegen die Anschlagplatte drückt. Bewegt sich nun der zwangläufig angetriebene Schieber nach oben hin, so wild zunächst der andere Schieber nicht mitgenommen, da der Kolben, nachdem er gegen die Anschlagplatte angelaufen ist, die Feder nach unten hin zusammendrückt. Weim aber die Feder weit genug zusammengedrückt ist, dann wird auch der zweite Schieber mit nach oben hin verschoben. Bei diesen älteren Vorrichtungen hat sich der Nachteil herausgestellt, daß durch das Abteilen einer Borstengruppe durch die spitzen Nadeln häufig die Borsten verletzt werden und auch, daß häufig nicht gleichmäßige Bündel erzeugt werden, d. h. daß entweder die Borstenbündel nicht dicht genug sind, so daß dann ein solches Bündel in der Bürste zu -lose ist, und das beeinträchtigt die Wirkung der Bürst;. oder aber es geschieht, daß die Borsten zu dicht zusammengepreßt werden zwischen den beiden Schiebern, und dadurch werden dann "wieder die Borsten beschädigt. Durch die vorliegende Erfindung wird diese Abteilung von Borstengruppen durch einen mit einer Spitze versehenen Schieber unnötig. Hier wird zwischen den beiden zusammenwirkenden Schiebern eine Tasche gebildet, die an drei Seiten von den Schiebern umgeben wird und an der vierten Seite nach dem Borstenbehälter hin offen ist. Die beiden Schieber bewegen sich zunächst in ihrer Aufwärtsbewegung zusammen, und dann wird jener Schieber, auf welchen die Bewegung des zwangläufig angetriebenen Schiebers übertragen wird, gegen Weiterbewegung gesichert, so daß nunmehr der zwangläufig angetriebene Schieber sich allein nach oben hin bewegt, wodurch die dem Borstenbehälter zugekehrte Oitnung der Tasche vergrößert wird, so daß die Borsten, welche unter dem Druck eines federbelastenden Kolbens stehen, leicht in diese Tasche eintreten können. Dann bewegt sich der zw-angläuflg angetriebene Schieber allein nach unten, so daß nun alle überschüssigen Borsten wieder aus der Tasche in den Behälter zurückgedrückt werden und daß nur eine bestimmte Menge von Borsten in der Tasche verbleiben, die durch den Abstieg des zwangsweise angetriebenen Schiebers in der Tasche verdichtet werden. und zwar bis auf ein vorher bestimmtes -Maß, so daß hier ein Borstenbündel entsteht, «-elches die gewünschte Dichtigkeit hat und bei dem diese Dichtigkeit immer dieselbe ist. Ist der Abstieg des zwangsweise angetriebenen Schiebers bis auf einen bestimmten Grad fortgeschritten, so nimmt dieser Schieber den andern in seiner Bewegung nach unten mit. Die Tiefe und Länge der Tasche kann geregelt werden. und zwar die eine dadurch, daß der zweite Schieber um einen Drehpunkt mittels einer einstellbaren Schraube ausgeschwungen werden kann, wodurch der Abstand zwischen den beiden Schiebern verändert «-erden kann. Nach der andern Richtung hin kann die Tasche dadurch geregelt werden, daß der Anschlag an dem zw-angsweise bewegten Schieber einstellbar ist, so daß die Länge der Bewegung, welche dieser Schieber allein zurücklegt, geregelt «-erden kann, wodurch selbstverständlich die Größe der Tasche geändert werden kann. Diese Ausführung ist bedeutend einfacher als die bekannte Ausführungsform, in welcher der zweite Schieber durch Kammeinwirkung ausgeschwungen werden muß.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar, und es ist Abb. i eine Vorderansicht der Maschine, Abb.2 ein Teilschnitt durch dieselbe nach 2-2 der Abb. i Abb.3 bis ; zeigen schematisch in vergrößertem Maßstabe die verschiedenen Stellungen, welche die Teile zur Erzeugung gleichförmiger Borstenbündel einnehmen; Abb. 8 ist ein Schnitt nach x -x der Abb. i, Abb.9 eine Einzeldarstellung des einstellbaren Schiebers und Abb. io eine Einzeldarstellung des zwangsweise angetriebenen Schiebers.
  • Der Vorratsbehälter A, welcher dazu dient, die Borsten aufzunehmen, ist an der Vorderseite offen und vergrößert sich in Richtung der Zuführung. Die Borsten werden aus dem Behälter durch einen Kolben oder Schieber B herausgestoßen, weicher durch ein oder mehrere Federn, «-elche nicht gezeigt sind, nach vorn hin gedrängt wird.
  • An dem vorderen Ende hat der Behälter eine schräge Abschlußwand C, durch «-elche der Behälter nahe dem Vorderende verengt wird. Die Abdeckwand C wird durch eine bekannte Vorrichtung ausgeschwungen. Nach Abb. i geschieht dies auf folgende Art und `'eise Ein Lenker I(, welcher in einer Führung i o liegt, wird auf irgendeine Art und Weise zwangswei4e von dem Maschinenantrieb hin und her geschoben. Das vordere Ende des Lenkers I( ist gelenkig mit dem unteren Ende eines Hebels J verbunden, der um einen Zapfen i i ausschwingt. Dieser wird von einer an dem Behälter A vorgesehenen Winkelstütze ia getragen. Das andere Ende des Hebels J ist gegabelt und umfaßt einen Zapfen I. Dieser Zapfen sitzt an -einem Schlitten F, an dessen unterem Ende der zwangsweise angetriebene Schieber D sitzt. Der Schlitten F hat eine Aussparung, und oberhalb dieser Aussparung ist ein einstellbarer Anschlag in der Form der Schraube 13 vorgesehen. Der Schlitten F liegt in einem Führungsrahmen H, und. neben ihm liegt in derselben Führung der Schlitten G, an dessen unterem Ende der Schieber E angebracht ist. Der Schlitten G hat eine Anschlagplatte L', welche in die Aussparung des Schlittens F hineinragt und unter halb der Schraube 13 zu liegen kommt. Wird nun der Schlitten F nach unten verschoben, so stößt die Schraube 13 auf die Anschlagplatte L' und nimmt den Schlitten G und damit den Schieber E mit nach unten. An die. Aussparung im Schlitten F, in welche die Anschlagplatte L' hineingreift, schließt sich eine nach unten gerichtete Aushöhlung an, in die ein Kolben G' eingesetzt ist, welcher von einer Schraubenfeder umgeben wird, welche diesen Kolben so weit nach oben drückt, bis er ebenfalls gegen die Anschlagplatte L' stößt. 'Wird nun der den Schieber D tragende Schlitten F nach oben verschoben, so wird zunächst dabei der Schlitten G mitgenommen, bis er an den Anschlag L stößt, worauf der Schlitten G stillsteht und dann bei ZZ'eiterbewegung des Schlittens F die Feder durch den Kolben zusammengepreßt wird.
  • In der Anfangsstellung, welche in Abb.4 dargestellt ist, liegen die beiden Schieber D und E so, daß eine Tasche zwischen ihnen entsteht, welche nach dem Borstenbündel hin offen ist. Der Schieber D hat eine gerade verlaufende Endfläche. Der Schieber E ist mit einem sich unter dieser Endfläche hin erstreckenden Winkelteil versehen. Die beidcn Teile liegen in einer Führung M, welche an denn Maschinengerüst c-instellbar mittels der Schraube !1 T' befestigt ist. Diese Schraube durchsetzt einen Schlitz in der Führung M, so daß diese Führung eingestellt werden kann. Die rückwärtige Fläche des Schiebers D führt sich an einer einstellbaren Führung N, welche ebenfalls an dem Maschinenrahmen befestigt ist. Beide Führungen liegen unterhalb des Vorratsbehälters A. Wird nun aus der obenerwähnten Anfangsstellung der Schieber D nach oben bewegt, so wird die mit dem Vorratsbehälter in Verbindung stehende Tasche weiter geöffnet, so daß nunmehr die Borsten teilweise durch ihr eigenes Gewicht und teilweise unter dem Druck des federbelasteten Kolbens B in die Tasche eintreten können. An der oberen Abdeckplatte-H' des Führungsrahmens H ist eine öffnung vorgesehen, so daß die Aufwärtsbewegung des Schlittens F nicht gehindert wird. Beim Abwärtsführen des Schlittens F wird auch der Scl-ieber D mitgenommen, der auf die in der Tasche vorhandenen Borsten einen Druck ausübt, wodurch zwei Zwecke erreicht werden. Zunächst werden alle überschüssigen Borsten wieder aus dieser Tasche herausgedrückt und zurück in den Borstenbehälter, und wenn dann eine bestimmte Menge von Borsten in der Tasche zurückgeblieben ist, so werden diese in bestimmtem Maße zusammengepreßt und verdichtet. Wenn dieser bestimmte Grad der Verdichtung erreicht ist, dann gerät die Schraube 13 mit der Anschlagplatte L' des Schiebers G in Eingriff, und nunmehr bewegen sich beide Schieber zusammen nach unten, wobei dann die Tasche immer dieselbe Größe behält, d. h. dic# Dichtigkeit des in der Tasche vorhandenen Borstenbündels bleibt immer dieselbe. Der herabsteigende SchicberD schließt bei dieser Abwärtsbewegung den Borstenbehälter vorn ab, und wenn die beiden Schieber in die in Abb. i gezeigte Lage geraten, dann werden die Borsten auf irgendeine beliebige Weise aus dieser Tasche entfernt. Dann beginnt die Aufwärtsbewegung des Schlittens F, und da der Kolben G' mit der Anschlagplatte L' in Eingriff steht, so wird der Schlitten G und mit ihm der Schieber F nach oben verschoben, bis er in die in Abb. .1 gezeigte Lage gerät. Wenn dies geschieht, so stößt die Oberfläche des Schlittens G an den einstellbaren Anschlag L, so daß dieser Schlitten nicht mehr weiter nach oben gehen kann. Der Schlitten F kann sich jedoch weiter nach oben hin bewegen, indem durch diese Weiterbewegung die Feder Q, welche den Kolben G' nach oben drückt, zusammengedrückt wird. In den Abb.3 und 7 ist die Lage der beiden Schieber ungefähr die gleiche, d. h. in beiden Fällen deckt der Schie ber D den Borstenbehälter vorn ab. Die Tasche liegt unterhalb des Borstenbehälters in einer Lage, aus welcher die Borsten aus der Tasche zwischen den beiden Schiebern herausgenommen werden können. In Abb.3 ist diese Tasche leer gezeigt, während sie in Abb. ? gefüllt gezeigt ist. Abb. :1 zeigt die beiden Schieber zu jener Zeit, wo der Aufstieg des Schlittens Cr und des Schiebers E durch Anschlag an L gehindert wird. Abb. 5 zeigt die Lage des Schiebers D bzw. des Schlittens F in seiner obersten Lage, und Abb. 6 wieder ist der Abb.4, soweit die Lage des Schiebers angeht, ähnlich, nur daß nunmehr die Borsten zwischen den Schiebern in fertig verdichtetem Zustande sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Maschine zur Herstellung von Borstenbündeln, in welcher vor einem Behälter für die Borsten zwei zusammenarbeitende Schieber beweglich angeordnet sind und zwischen sich eine Tasche frei lassen, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schieber (E! durch Anschlag (L) in seiner Aufwärtsbewegung beschränkt wird, während der andere Schieber (D) seine Aufwärtsbewegung in bekannter Weise bis nach erfolgter Zusammendrükkung der Feder (Q) durch den Kolben (G') gegen die Anschlagplatte (L') fortsetzt, wodurch die Tasche zwischen den Schiebern, die während dieser Zeit in Verbindung mit dem Borstenv orrat steht, vergrößert wird, um eine bestimmte Menge Borsten aufzunehmen, worauf durch Abwärtsbewegen des zweiten Schiebers die Tasche auf eine bestimmte Größe verringert wird, die überschüssigen Borsten in den Behälter (El) zurückgedrängt und die in der Tasche verbleibenden Borsten verdichtet werden, der erste Schieber nach unten hin bewegt und die Verbindung zwischen Tasche und Borstenbehälter abgeschnitten wird: z. Maschine nach Anspruch i, in der der erste Schieber an seinem unteren Ende mit einem rechtwinklig verlaufenden Haken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung der Tasche zwischen den beiden Schiebern (E, D) dadurch erfolgt, daß der zweite Schieber (D) mit einer ebenen Fläche abschließt, welche parallel zur Abschlußfläche des Hakens (E') des ersten Schiebers verläuft, und daß der zweite Schieber (D) bei seiner Verschiebung mit Bezug auf den andern eine bewegliche Abschlußwand für die Tasche bildet.
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